TOP 4 Erkenntnisse von Bitcoin's BLOCKSIZE WAR 🫣
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Aktuell wird aufgrund von diesen Ordinals und auch den BRC20 Tokens wieder die Erhöhung von der Blockgröße bei Bitcoin diskutiert. Jetzt im heutigen Video, wer sowas für und gegen so eine Erhöhung spricht, was meine persönlichen Key-Erkenntnisse waren vom sogenannten Block-Size war und vor allem auch, was wir von der Vergangenheit für heute lernen können. Also zunächst mal ganz kurzer Background, wie es überhaupt zum heutigen Video kam und zwar werden wir nach wie vor diese ganzen Ordinals und auch die BRC20 Tokens ziemlich gehypt auf Bitcoin, was eben dazu führt, dass derzeit auf Bitcoin tendenziell auch deutlich mehr Transaktionen stattfinden. Und das kannst du auch jederzeit hier im Mempo entsprechend nachschauen. Mempo ist einfach nur, ich sag mal, der komplizierte Begriff für eine Liste mit unbestätigten Transaktionen.
Also die ganzen Transaktionen, die einfach darauf warten, bis sie dann irgendwann mal in den Block tatsächlich reinkommen. In der Zeit haben wir beispielsweise, also Stand heute, während ich das Video aufnehme, mehr als 250.000 Transaktionen, die tatsächlich darauf warten, irgendwann mal in den Block bei Bitcoin reinzukommen. Und das ist jetzt auch nicht irgendwie per se schlimm oder sonst was. Ich meine, theoretisch könntest du auch einfach eine Transaktion bei Bitcoin machen, die Transaktionsgebühren etwas höher setzen und dann kommst du höchstwahrscheinlich schon direkt in den nächsten Block rein und eine Transaktion geht innerhalb von 10 Minuten durch. Kein Thema. Zum Problem wird es eher dann, wenn man sich diese Transaktionsgebühren nicht leisten kann oder vielleicht auch einfach gar nicht leisten will.
Jetzt die zwei naheliegendsten Lösungen für dieses Problem wären natürlich, wenn man sich hier mal den Mempo anschaut, dass man sagt, hey, also warum müssen diese Blockzeit hier 10 Minuten sein bei Bitcoin? Die können ja doch auch beispielsweise einfach verkürzt werden auf beispielsweise 5 Minuten, sodass diese Blöcke doppelt so schnell abgearbeitet werden und dementsprechend auch doppelt so viele Transaktionen stattfinden können. Oder die zweite Möglichkeit, dass man sagt, warum müssen diese Blöcke nur so klein sein mit einem Megabyte? Können wir doch auch beispielsweise erhöhen auf 2 Megabyte, 4 Megabyte, 8 Megabyte, 16 Megabyte, sodass die doppelten, die vierfachen, die achtfachen Transaktionszahl und so weiter entsprechend hier abgearbeitet werden kann. Und auch das ist alles keine neue Idee.
Wir haben beispielsweise schon Litecoin, wo die Blockzeit auf 2,5 Minuten reduziert wurde, sodass beispielsweise hier auf Litecoin vierfach so viele Transaktionen stattfinden können, wie beispielsweise bei Bitcoin. Oder dann haben wir beispielsweise auch Dogecoin, was im Übrigen auch im weitesten Sinne ein Fork ist von Bitcoin, also ein Fork von einem Fork von einem Fork. Und bei Dogecoin ist es beispielsweise so, dass wir eine Blockzeit haben von nur einer Minute. Das heißt, dass dementsprechend auch ungefähr zehnfach so viele Transaktionen stattfinden können, wie beispielsweise auf Bitcoin. Und dann haben wir auch beispielsweise noch Bitcoin Cash, wo jetzt nicht die Blockzeit verringert wurde, aber die Blockgröße vergrößert wurde. Und zwar ursprünglich hatte Bitcoin Cash eine Blockgröße von ungefähr 8 Megabyte. Mittlerweile sind es 32 Megabyte, das heißt, dass da können ungefähr 32-fach so viele Transaktionen stattfinden, wie ganz normal auf Bitcoin.
Jetzt gerade bei diesem Hype, um die Ordnung ist, nach den ganzen BRC20-Tockens, wurde jetzt wieder vermehrt diskutiert, ob man nicht endlich bei Bitcoin diese Blockgröße anpassen sollte und größer machen sollte. Weil die Vorteile sind wir gerade schon gemeinsam durchgegangen. Naja, dem Moment, wo die Blockgröße größer ist, heißt auch gleichzeitig die Transaktion geht schneller durch und dann gleichzeitig günstiger. Also das spricht schon mal dafür. Jetzt, was dagegen spricht, ist primär zumindest das, was man aus den Diskussionen raushört, dass in dem Moment, wo natürlich die Blockgröße doppelt so groß wird, heißt es natürlich auch gleichzeitig, dass die Blockchain an sich im Zeitraum auch deutlich schneller größer wird. Das heißt, deutlich schneller Speicherplatz braucht. Und das kann unter Umständen zu Problemen führen, in dem Moment, wo irgendwelche Leute eine Foonote betreiben.
Eine Foonote kannst du dir im Wesentlichen vorstellen, wie sie eine Art Computer, der die komplette Blockchain entsprechend synchronisiert. Wenn jetzt allerdings die Blockchain relativ groß ist, dann dauert es deutlich länger, bis so eine Foonote tatsächlich das Ganze synchronisiert hat, was dann langfristig dazu führen könnte, dass das Ganze einfach deutlich zentraler wird und nicht mehr so dezentral ist wie derzeit. Jetzt im ersten Moment, als ich mir die Pro- und Kontraargumente angeschaut habe, dachte ich mir, also ganz ehrlich, es klingt eigentlich total logisch, dass man die Blockgröße von Bitcoin anpasst, das größer macht, sodass die ganzen Transaktionen schneller durchgehen und gleichzeitig auch günstiger werden. Und natürlich auch im Allgemeinen deutlich mehr Transaktionen auf Bitcoin auf Layer 1 stattfinden können.
Und in einem zweiten Moment dachte ich mir, naja, da gab es ja schon eine Vergangenheit und das war ganz kurz vor der Zeit, bevor ich dann tatsächlich in Krypto eingestiegen bin und entsprechend investiert habe, gab es ja schon diesen sogenannten Block-Size-Wall, wo dann auch später ein separates Buch dazu geschrieben wurde, was auch in dem Bereich derzeit der Bestseller ist, wo ich mir dann gedacht habe, naja, wenn da tatsächlich mal so eine Riesendebatte um dieses Thema war, dann steckt da wahrscheinlich noch mehr dahinter, was mir vielleicht Stand heute oder vielleicht auch vielen Leuten Stand heute gar nicht so wirklich bewusst ist. Und genau aus dem Grund habe ich das auch in den letzten paar Wochen gelesen und im heutigen Video möchte ich dir einfach mal meine, ich sag mal, Key-Erkenntnisse von diesem Buch mit erteilen.
Jetzt dieser Block-Size-Wall hat damals zwischen 2015 und 2017 stattgefunden und war eigentlich nur in Anführungszeichen eine Debatte darüber, ob man tatsächlich die Blockgröße von Bitcoin nach oben anpassen sollte und falls ja, in welchem Umfang, wie tut man dieses Upgrade gestalten und so weiter und so fort. Aber ganz zu Beginn von diesem Buch waren auch direkt zwei Punkte genannt, die mir persönlich komplett neu waren. Zwar zum einen, dass damals als Bitcoin gelauncht wurde, gab es beispielsweise gar kein Block-Limit. Das wurde erst später irgendwann im Jahr 2010 von Satoshi hinzugefügt als zusätzliches Sicherheitsfeature.
Und dann noch der zweite Punkt, dass es eigentlich gar nicht so unbedingt um die Blockgröße gab, also dass weniger diskutiert wurde, ob jetzt 2 MB Ideales oder 4 oder 8 oder 32 und so weiter, sondern dass es primär darum ging, was mit dieser Entscheidung von der Blockgröße, was damit einhergegangen ist. Und zwar waren sich die Leute einfach so ein Stück weit uneinig, wer tatsächlich bei Bitcoin das sagen kann. Sind es die Miner, sind es irgendwelche Note-Betreiber, sind es die Endnutzer oder sind es vielleicht auch irgendwelche Entwickler? Also das war so ein Stück weit unklar, Nasa auch beispielsweise war unklar, wie man tatsächlich Bitcoin in der Zukunft handhaben sollte, was Innovation angeht. Sollte man da total innovativ vorgehen, wie beispielsweise bei irgendeinem Startup, dass man da regelmäßig irgendwelche Updates bringt und die ganze Zeit das Projekt vorantreibt?
Oder sollte man da komplett konservativ vorgehen und sagen, hey, wir halten primär am Original fest und Änderungen gibt es nur dann in, ich sag mal, absoluten Ausnahmefällen, wenn es nicht anders geht. Aber auch so technische Details unter den ganzen Entwicklern, wie beispielsweise, ist es besser, wenn wir die ganze Zeit volle Blöcke haben oder ist es vielleicht besser, dass wir in Zukunft nur noch Blöcke haben, die vielleicht teilweise voll sind, sodass jeder einzelne Block noch zusätzliche Kapazität hat. Jetzt angefangen hat die ganze Debatte damals, als Bitcoin XD vorgeschlagen wurde, von zwei Core-Entwicklern von Bitcoin, was im Wesentlichen die Idee war, dass man dieses Blocklimit bzw.
die Blockgröße von 1 Megabyte erhöht auf 8 Megabyte und dass sich das dann alle zwei Jahre nochmal verdoppelt bis zum Jahr 2036, sodass man irgendwann mal im Jahr 2036 dann eine Blockgröße hat von ungefähr 8000 Megabyte bzw. 8 Gigabyte. Jetzt der Großteil der Community war sich damals einig, dass vielleicht 1 Megabyte nicht so optimal ist und dass vielleicht größer besser wäre, allerdings waren die meisten der Meinung, dass dieses Vorgehen mit bis zu 8000 Megabyte einfach zu aggressiv ist, weshalb dieser Vorschlag mit Bitcoin XD dann im Endeffekt nicht angenommen wurde und auch nie wirklich umgesetzt wurde. Dann gab es allerdings einen entscheidenden Moment, der im Wesentlichen dazu beigetragen hat, dass diese eigentlich nur Debatte dann irgendwann mal tatsächlich zu einem Krieg wurde.
Und das war der Moment, dass hier bei diesem Subreddit von Bitcoin, wo im Wesentlichen früher die ganzen Vorschläge und so weiter diskutiert wurden, dass dort die Betreiber einfach angefangen haben zu zensieren. Und zwar gerade die ganzen Diskussionen um die Blockgröße, dass man die einfach zensiert hat, dass man die auf dem Bitcoin-Forum gar nicht mehr durchführen konnte, weil die einfach komplett zensiert wurden. Und das hat im Wesentlichen dazu geführt, dass die komplette Community einfach gesplittet wurde in einerseits die sogenannten Large Blockers, also die Leute, die primär dafür waren, dass die Blockgröße vergrößert wird, und andererseits die Small Blockers, die Leute, die primär dafür waren, dass man entweder die Blockgröße gleich lässt oder vielleicht andere Lösungen findet für das gleiche Problem.
Und gerade diese Zensur zwischen den zwei Lagern, zwischen den Small Blockers und den Large Blockers, hat dem primär dazu geführt, dass diese zwei Lager sich immer mehr abgekapselt haben, in ihrer eigenen Bubble, sage ich mal, gelebt haben, und einfach kaum mehr Kommunikation stattgefunden hat zwischen diesen einzelnen Lagern, sodass es dann auch immer mehr, sag mal, toxisch wurde, dass es teilweise auch gar nicht mehr darum ging, das Beste für Bitcoin rauszufinden, sondern dass es einfach das primäre Ziel war, wir müssen das andere Lager entsprechend vernichten mit einem tollen Vorschlag, oder wir müssen die Herrschaft an uns reißen und so weiter.
Also, dass es auch immer mehr einfach der Ego von einzelnen Leuten da mit ins Spiel kam, was vielleicht auch dadurch getriggert wurde, zumindest laut diesem Buch, dass viele von denen einfach mittlerweile sehr reich waren, dadurch, dass sie relativ früh in Bitcoin eingestiegen sind, oder dann einfach so ein Stück weit, ich sag mal, überheblich arrogant wurden, aufgrund der Tatsache, dass sie einfach mittlerweile ziemlich viel Geld hatten und das einfach durchaus auch teilweise den Charakter erinnern kann. Es gab auch dann neben Bitcoin XT noch eine Reihe an weiteren Vorstellungen, die wir jetzt auch gemeinsam in Kurzfassung kurz durchgehen werden, bevor wir dann zu meinen Haupterkenntnissen kommen, gerade was diesen Block Size War angeht, was diese Debatte angeht und vor allem auch, was wir heute draus lernen können.
Und zwar, wie gesagt, Bitcoin XT wurde damals nie wirklich angenommen, danach der zweite Vorschlag war Bitcoin Classic, was im Wesentlichen ein 1 zu 1 Bitcoin war, nur eben nicht mit einem Block Size Limit von 1 Megabyte, sondern mit 2 Megabyte. Aber das wurde im Selbstverlauf nie wirklich angenommen, by the way, Bitcoin Classic kann man auch heute noch kaufen, aber ist eher in Dollar gemessen und auch in Bitcoin gemessen, eher auf einem absteigenden Ass, das heißt, ob das wirklich sinnvoll ist mit Rank 2461, selber dahingestellt. Der dritte Vorschlag war dann Bitcoin Unlimited, was ebenfalls im Jahr 2016 kam, wo im Wesentlichen die Hauptidee dahinter war, hey, anstatt dass wir jetzt da irgendwie ein festes Block Limit setzen mit beispielsweise x Megabyte, dass doch einfach die Endnutzer selbst bestimmen, welche Block Größe sie haben möchten.
Aber auch das wurde im Selbstverlauf nie wirklich adoptiert. Dann kam es im Jahr 2016 noch zu einem Softwalk, dem sogenannten Segregated Bitness oder beziehungsweise ist auch meistens bekannt unter Segwit, was im Wesentlichen ein Upgrade war auf Bitcoin, was dazu geführt hat, dass einfach ein neues Transaktionsformat auf Bitcoin implementiert wurde. Und dieses Transaktionsformat hat unter anderem dann später auch Lightning ermöglicht, aber hat eben in dem Zuge gleichzeitig ermöglicht, dass pro Block einfach deutlich mehr Transaktionen stattfinden konnten, von vorher ungefähr 1650 Transaktionen pro Block. hin zu 2700 Transaktionen und diese 2700 pro Block, wenn du das mal runterrechnest, 70 Sekunden, kommst du ungefähr auf 4,5 Transaktionen pro Sekunde, wie es auch derzeit noch bei Bitcoin ist.
Und gerade weil einige von diesen Large Blockern, also mit den Leuten, die grundsätzlich für eine größere Blockgröße waren, gegen dieses Segwit Update waren, haben die dann schlussendlich zu, also gegen Ende der Debatte, zur extremsten Maßnahme von einem Upgrade gegriffen, dass sie tatsächlich einen Hardfork bei Bitcoin durchgeführt haben, und zwar zu Bitcoin Cash, was im Wesentlichen eine Version von Bitcoin war, was nicht dieses Segwit Update hatte. Und zusätzlich eine Blockgröße von damals 8 MB, bzw. mittlerweile ist es eine Blockgröße von 32 MB, das heißt, dass ungefähr 32-fach so viele Transaktionen mit Bitcoin Cash durchgeführt werden können, als mit Bitcoin selbst. Und das war dann auch das eher, ich sag mal, unschöne Ende von diesem Block-Size war, sodass dann schlussendlich, dadurch, dass diese Hardfork stattgefunden hat, die Community endgültig gesplittert wurde in zwei verschiedene Projekte.
Einerseits ganz normal Bitcoin für die ganzen Small-Blockers, für die Leute, die dafür waren, dass die Blockgröße gleich bleibt, und andererseits Bitcoin Cash mit einer größeren Blockgröße, für die Leute, die der Meinung waren, dass das die Zukunft ist. Bitcoin Cash ist auch, by the way, der mit Abstand erfolgreichste Hardfork von Bitcoin, der jemals stattgefunden hat, und zwar war kurz nach der Einführung, auch für eine gewisse Zeit, unklar, ob tatsächlich Bitcoin das dann machen wird, oder nicht eher Bitcoin Cash. Aber das hat sich dann mit der Zeit immer mehr herauskristallisiert, dass immer mehr Leute von Bitcoin Cash zu Bitcoin übergewechselt sind, sodass du hier siehst, in Dollar gemessen, genauso auch in Bitcoin gemessen, dass es immer mehr auf einem absteckenden Ast ist.
Jetzt zu meinen persönlichen Key-Erkenntnissen, gerade was diesen Block-Size-Wort angeht, und vor allem auch, was wir Stand heute entsprechend daraus lernen können. Und zwar der erste Punkt, gerade den, was ich ja schon ganz zu Beginn angesprochen habe, in dem Moment, wo für dich was total logisch klingt, dass man irgendeine Erinnerung macht bei Bitcoin oder bei großen Projekten wie Ethereum, die es schon seit Jahren gibt, da kannst du garantiert davon ausgehen, dass das, was für dich komplett logisch klingt, und du dich irgendwie wunderst, dass es noch nicht derzeit implementiert wurde, dass da deutlich mehr dahinter steckt, und dir vielleicht einfach viele Aspekte noch nicht wirklich bewusst sind.
Weil ganz viele Leute arbeiten mittlerweile schon seit über einem Jahrzehnt an Bitcoin, und die haben garantiert jeden einzelnen Aspekt davon, ob es Blockgröße ist, ob es Blockzeit ist, oder sonst was, bis aufs hinterletzte Hinterfrag, und es gibt einen Grund dafür, dass es genauso derzeit ist, wie es ist. Dann der zweite Punkt, wie wichtig einfach offene, zinsufreie Diskussionen sind. Wenn nur dadurch, dass irgendwann angefangen wurde, bei Subreddit die ganzen Diskussionen bezüglich der Blockgröße zu zensieren, nur dadurch hat sich, oder haben sich im Endeffekt schlussendlich diese zwei großen Lage gebildet, die sich im Endeffekt komplett verloren haben in zwei verschiedenen Projekten.
Was eigentlich komplett schade ist, weil ich bitte, der Großteil von den Leuten hat vom, ich sag mal, von den Werten her, vom Ethos her, ticken die relativ ähnlich, aber dadurch, dass einfach Kritik oder einfach neue Vorschläge nicht mehr möglich waren, hat sich das komplett gesplittet. Und Kritik ist doch das Wichtigste, um sich verbessern zu können, weil wenn einfach keine Kritik mehr möglich ist, hat man keinen Feedback-Loop mehr, und in dem Moment kann man sich auch nicht mehr verbessern. Also an der Stelle deshalb auch der Appell an euch, falls ihr mal irgendwann eine andere Meinung habt zu den Themen, die ich hier beispielsweise bei YouTube präsentiere, oder in meinem Newsletter, oder sonst was, schreibt das gerne in die Kommentare, oder antwortet mir auf mein Newsletter.
Ich freue mich wirklich, wenn auch mal jemand einfach eine komplett konträre Meinung hat zu dem, wie ich sie habe. Dann mein drittes Learning, dass dieses Prinzip von Darwins Evolutionstheorie, Survival of the Fittest, also dass nur der Stärkste überlebt, dass das auch einfach bei Blockchains gilt. Und das ist deshalb aus meiner Sicht auch unglaublich wichtig ist, dass wir nicht nur Bitcoin haben, sondern auch 20.000 andere Projekte, und selbst wenn diese 20.000 anderen Projekte, 19.900 von irgendwann mal sterben, oder beziehungsweise einfach nicht funktionieren, ist dieses Wissen einfach trotzdem wichtig, dass man weiß, okay, den Weg haben wir probiert, und das hat nicht funktioniert. Und dieses Wissen kann oftmals genauso hilfreich sein, wie wenn man jetzt beispielsweise sich nur auf Wege konzentriert, die scheinbar tatsächlich funktionieren.
Deshalb auch beispielsweise so eine Debatte zwischen Proof of Work und Proof of Stake, und was ist das Beste und so weiter. Ich persönlich finde es so gut, dass wir mehrere große Projekte haben, auf Proof of Work und Proof of Stake, dass wir einfach wissen, ja, okay, keine Ahnung, vielleicht funktioniert langfristig Proof of Stake nicht, oder vielleicht funktioniert langfristig Proof of Work nicht, aber dass wir zumindest mal eine Alternative haben, wissen, okay, wenn das eine nicht funktioniert, haben wir trotzdem noch Plan B, oder vielleicht Plan C, Plan D und so weiter. Und dann noch der vierte, und aus meiner Sicht mit Abstand am wichtigsten Punkt, wie wichtig es ist, dass die Incentives bei Bitcoin gleich bleiben, dass man die nicht ändert, weil in dem Moment, wo man die Incentives ändert, hat das Auswirkungen auf das gesamte Ökosystem.
Weil in dem Moment, wo man jetzt beispielsweise bei Bitcoin einfach nur in Anführungszeichen die Blockgröße ändert, ändert das die Incentives für die ganzen Miner. Weil beispielsweise in dem Moment, wo die Blockgröße größer ist, heißt es gleichzeitig weniger Competition im Mempool, was die ganzen Transaktionen angeht. Das heißt, wir als Nutzer, du und ich können beispielsweise auch eine Transaktion schicken, die deutlich weniger Transaktionsgebühren beinhaltet, weil die trotzdem noch in den Block reingeht. Und in dem Moment, wo es so ist, heißt es natürlich auch gleichzeitig die ganzen Miner, die die Transaktionsgebühren bekommen, die bekommen weniger Gebühren. Dementsprechend ist das Mining allgemein weniger profitabel. Weniger profitabel heißt, es gibt weniger Miner, die Hashrate geht runter und dementsprechend geht auch die Sicherheit vom Netzwerk entsprechend nach unten.
Jetzt an der Stelle könnte man als Endnutzer argumentieren, ja gut, also ich meine, das ist nicht unser Problem. Ich meine, die ganzen Miner, die gehen ja, wenn sie meinen betreiben, auch ein gewisses unternehmerisches Risiko ein und da muss man eben sowas mit einkalkulieren. Und da würde ich auch sagen, ja, das stimmt theoretisch schon. In der Praxis würde ich allerdings sagen, dass die Miner auch zusätzlich dazu, dass sie das Netzwerkssicherheit und auch noch eine zweite Funktion haben, die man aus meiner Sicht nicht unterschätzen sollte. Und zwar die Funktion, dass in dem Moment, wo beispielsweise irgendwelche Regulationen kommen, sind es primär die Miner, weil das mittlerweile einfach die größte Industrie ist, die sich dann gegen sowas auch tatsächlich dagegen stellen und auch wirklich Druck ausüben werden.
Wenn die ganzen Endnutzer wie du und ich, was machen wir, wenn irgendwelche Regulationen kommen, wir denken, oh, ans Auswandern oder sonst was. Aber Miner, die sind viel mehr fixiert auf einen entsprechenden Standort. Das heißt, die haben auch einen ökonomischen Anreiz, dann tatsächlich Druck auszuüben. Und gerade diese Funktion von Minern sollte man aus meiner Sicht einfach nicht unterschätzen. Und deshalb bin auch ich persönlich eher zu dem Fazit gekommen, dass es höchstwahrscheinlich besser ist, Bitcoin als a Layer 1 größtmöglich so beizubehalten, wie es derzeit ist, und wirklich nur dann Änderungen zu machen, wenn es nicht anders geht. Weil dadurch eben die ganzen Incentives gleich bleiben, dass die ganzen Miner auch Planungssicherheit bekommen, auch wirklich langfristig in die Zukunft planen können, sodass es mal eine richtig große Industrie wird, die einerseits das Netzwerk Sicherheit und andererseits natürlich auch Druck ausüben kann.
Und dass, wenn es dann eher um so innovativere Sachen geht, dass man das dann möglichst auf Layer 2 oder Layer 3 entsprechend auf Bitcoin drauf packt. Aber das ist noch meine subjektive Meinung. Und falls eine andere Einstellung hast, teile mir das gerne unten in den Kommentaren. Und hoffentlich sehen wir uns im nächsten Video.
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