🚨 BITCOIN UNTER 50.000$?! Indikatoren für den Boden schlagen erst bei diesen Preisen aus!
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Und wenn es so kommt, ja scheiße, dann töten ja die ganzen klassischen Top-Indikatoren, die schlagen ja dann gar nicht aus. Dann ist ja jetzt die erste Frage, die wahrscheinlich viele stellen: Hey, die Top-Indikatoren haben schon nicht funktioniert, also zumindest die klassischen, warum sollten jetzt überhaupt diese Bottom-Indikatoren ausschlagen? Aber wenn ich mit einem Top rechne und ich jetzt ... 120, Entschuldigung, dass ich dich unterbreche. 120 hältst du für so realistisch? Also ich bin nach wie vor short positioniert mit dem Großteil von meinem aktiven Portfolio.
Grüß euch Leute, freut mich, dass ihr wieder mit eingestartet habt zum heutigen Video. Ihr seht schon, ich habe einen Special Guest mit dabei, den guten Kevin. Und wir werden heute eine kleine Debatte beziehungsweise Analyse starten bezüglich Bullrun-Top und Bärenmarkt-Boden. Die ganzen Bullrun-Top-Indikatoren haben ja im Endeffekt semi-performed oder summa summarum nicht ganz alle den Top-Exit treffen lassen. Und heute spreche ich mit dem Kevin, On-Chain-Analyst und Investor, ob jetzt vielleicht auch die ganzen Boden-Indikatoren meiner Meinung nach vielleicht fehlschlagen könnten oder eben extrem heftige Bärenmarkt-Böden hier noch treffen könnten. Der Kevin hat eine Menge an On-Chain-Analyse mitgenommen. Die berüchtigten 70%-Bärenmarkt-Korrekturen und Co. werden wir uns heute im Video anschauen. Und ich glaube, ich will dir gar nicht zu viele Worte nehmen, Kevin. Stell dich gerne vor. Freut mich auf jeden Fall, dass du hier aus Kolumbien mit dabei bist. Und herzlich willkommen auf dem Kanal.
Ja, erstmal danke für die Einladung. Freut mich, hier zu sein. Und ja, wie du es vorhin schon erwähnt hast: Im Allgemeinen denke ich, dass sich unsere Kanäle relativ stark überlappen mit dem, worüber wir grundsätzlich sprechen. Gleichzeitig denke ich, habe ich, glaube ich, also korrigiere mich da, ich persönlich habe ein bisschen mehr den Fokus auf On-Chain-Daten, Top-Findung und Boden-Findung, vor allem was die großen Makrozyklen angeht. Also über vier Jahre, wo ich auch unter anderem dann zusätzlich einen Service anbiete, das sogenannte Bullrun-Cheat-Sheet mit verschiedenen Top-Indikatoren. Und du hast vorhin schon ein paar Sachen erwähnt, wo ich rausgehört habe, ich glaube, wir haben bei einigen Punkten vielleicht eine kulturelle Meinung, von daher glaube ich, dass das Gespräch heute ziemlich interessant wird.
Also auch in Hinsicht auf Top-Indikatoren vom letzten Zyklus, dass da alle versagt haben, das sehe ich ein bisschen anders. Und auch, dass Boden-Indikatoren eventuell in diesem Zyklus weniger relevant sind oder beziehungsweise sehr, sehr aussagekräftig sind. Schauen wir uns ebenfalls in diesem Video noch an. Ich glaube, das wird eine ziemlich spannende Diskussion. Perfekt. Also ich darf mich da auf eine deiner Präsentationen, glaube ich, freuen, die du mit uns hier teilst. Ganz kurz: Der Kevin hat natürlich einen eigenen YouTube-Kanal. Der ist hier irgendwo links oder rechts verlinkt. Gerne mal bei ihm vorbeischauen. Ich kenne auch deinen Newsletter. Keiner trifft so gute Überschriften wie du, mein Lieber. Also wirklich sehr, sehr coole Infos dazu. Und auch den Long-Term-Blick auf den Markt nehmen wir gerne mit. Und wir würden gerne hier Top-Boden-Indikatoren gerne mal im Bildschirm sehen. Du dürftest den teilen. Du kannst den teilen. Gerne, dass wir da gleich mal reinstarten.
Und eben Top-Indikatoren: Ihr dürft schon mal in die Kommentare mit dazu schreiben, welcher dieser Top-Indikatoren eurer Meinung nach am meisten versagt hat und welcher für euch perfekt funktioniert hat. Ich habe meinen Favoriten. Ich bin gespannt, ob du den auch mit drin hast. Und ihr könnt gerne mal Favoriten und Top-Versager von euren Top-Indikatoren mit reinschreiben. Und dann würde ich sagen, starten wir mal rein in die großen, großen Analysen vom Markt.
Hört sich gut an, ja. Also ja, wie du es vorhin schon erwähnt hattest, ich habe auch meinen eigenen YouTube-Kanal. Ich glaube, jeder, der dir folgt, kennt mich wahrscheinlich zur Hälfte, und die Hälfte meiner Zuschauer kennt wahrscheinlich dich. Und das Video wird sowieso so veröffentlicht, dass es beide entsprechend sehen. Und das ist das, was ich vorhin angesprochen habe mit Bärmarkt-Cheat-Sheet beziehungsweise Bullmarkt-Cheat-Sheet. Das ist quasi ein kostenpflichtiger Service, den ich anbiete. Das sage ich nicht deshalb, weil ich den jetzt irgendwie pitchen möchte, sondern primär für das, was wir uns heute anschauen wollen.
Ich würde mal sagen, es sind primär drei Dinge. Zum einen, warum die klassischen Top-Indikatoren tatsächlich versagt haben. Das ist so ein bisschen Einblick auch nicht nur, wie das Bullrun-Cheat-Sheet aufgebaut war, also während dem Bullrun, sondern auch vor allem, wie es sich entwickelt hat. Das wird ein zentraler Punkt, warum ich davon ausgehe, dass die tatsächlich versagt haben. Zweitens auch, und ich glaube, das wird der größere Punkt, das Vorgehen und auch Indikatoren, um den Zyklus-Boden zu bestimmen. Und das ist quasi ein Einblick in das Bärmarkt-Cheat-Sheet. Da werde ich logischerweise jetzt nicht alles veröffentlichen, weil da zahlen Leute Geld dafür und auch innerhalb der Membership. Das wäre ein bisschen unfair dem gegenüber. Aber auf jeden Fall einfach mal so ein grobes Vorgehen, woran man sich grundsätzlich orientieren kann, um den Boden zu finden. Ich glaube, das wird ziemlich hilfreich.
Und das soll heute by the way kein Monolog werden, auch wenn ich hier große Präsentationen und alles vorbereitet habe. Also wenn du irgendwelche Fragen hast, kannst du jederzeit direkt auch konträr rein schießen, dann können wir das entsprechend diskutieren. Also dass wir die Inhalte entsprechend durchgehen. Vielleicht mal zur nächsten Frage: Warum die klassischen Top-Indikatoren versagt haben. Und mit klassisch meine ich beispielsweise diese Liste. Kennst du die Liste von CoinGlass? Ich kenne eine ähnliche. Ich glaube, das ist eh dieselbe. Sieht fast genau gleich aus auf den ersten Blick, ja.
Ja, das ist so, ich glaube, die Übersicht, die im letzten Zyklus beziehungsweise im letzten Bullrun ziemlich die Runde gemacht hat. Das ist eine Übersicht von in Summe 30 verschiedenen Top-Indikatoren mit den Referenzwerten. Und auch hier quasi in einer relativ einfachen Übersicht, was derzeit diese Indikatoren sagen. Und derzeit, genauso wie über einen kompletten Bullrun, haben diese Indikatoren gesagt: 100 % HODL, es ist kein guter Zeitpunkt zu verkaufen. Ja, mittlerweile hat Bitcoin schon 50 % korrigiert und irgendwie ist dieses Ding immer noch nicht ausgeschlagen. Weshalb dann auch viele Influencer während dem letzten Zyklus, vor allem auch Mitte letzten Jahres, immer mal wieder diese Übersicht hier gezeigt haben. Im Sinne von: Was, und ihr wollt jetzt verkaufen? Das fängt erst noch an, parabolische Phase, Fünf-Jahres-Zyklus und was wir nicht alles gehört haben.
Das war eigentlich, ich würde mal sagen, nicht primär, aber ich würde mal sagen, da hat CoinGlass hier wirklich 1A-Arbeit geleistet mit so einer Übersicht, die einfach dazu geführt hat, dass diejenigen, die sich daran orientiert haben, einfach durchgehodlt haben und nicht verkauft haben. Und relativ ähnlich sah auch by the way mein Bullrun-Cheat-Sheet aus. Also während einem Bullrun heißt es Bullrun-Cheat-Sheet, während einem Bärenmarkt heißt es Bärenmarkt-Cheat-Sheet. Das sah damals so aus mit in Summe 28 Top-Indikatoren. Die waren allerdings alle relativ, ich sag mal, ähnlich zu dem, was auch beispielsweise ... okay, ich würde jetzt nicht sagen, dass es relativ ähnlich war zu dem, da kommen wir später noch drauf zu sprechen, aber ähnliche Indikatoren, ähnliche Referenzwerte, alles basierend auf der Vergangenheit, was in der Vergangenheit gut funktioniert hat, und da gab es hier die entsprechende Übersicht. Und über den kompletten Zyklus kein einziger dieser Indikatoren bei mir, auch aus dem Bullrun-Cheat-Sheet, hat ausgeschlagen. Jetzt stellt sich natürlich die Frage: Warum?
Und da, glaube ich, ist ein zentraler Unterschied von den vorherigen Zyklen zu diesem Zyklus, dass sich eventuell die Struktur geändert hat. Also ihr seht hier einen Bitcoin-Chart dargestellt mit dem ersten Zyklus, zweiten Zyklus, dritten Zyklus und hier dem letzten Zyklus. Das ist hier beispielsweise ein Screenshot von Mitte letzten Jahres, als ich damals diese Änderung gemacht habe. Da kommen wir gleich noch drauf zu sprechen. Wo ihr hier im Wesentlichen seht: Eigentlich haben wir bisher fast in jedem Zyklus etwas Ähnliches gesehen. Dass wir hier mehr oder weniger einen parabolischen Anstieg hatten. Also ich würde mal sagen, 2017 war wirklich ein Paradebeispiel für einen Blow-Off-Top. Lange, parabolische Phase. In der Phase kann sich natürlich auch extrem viel Euphorie aufbauen, bis dann irgendwann diese Blase platzt und wir danach eine relativ drastische, starke Korrektur sehen. Also klassisches Blow-Off-Top, so nennt man diese Art von Top. Das ist quasi das Gegenteil von einem V-Bottom, dass man quasi sofort wieder nach oben geht in einer V-Form. Das ist das Blow-Off-Top nur eben für die Top-Findung.
Bis wir dann den Zyklus 2021 gesehen haben. Und 2021 war schon mal so ein bisschen komisch. Weil nicht nur, dass wir hier zwei verschiedene Tops hatten, was wir davor, okay, 2013 auch hatten. Aber das war zum einen anders. Aber auch andererseits: Wir hatten zwar eine parabolische Phase, aber die erste Top-Findung und auch die zweite, das war eigentlich kein klassisches Blow-Off-Top. Also ich meine, ja, da hat sich eine Blase gebildet und ist irgendwann geplatzt, aber es war jetzt nicht so: Preis nach oben geschossen, danach riesige Korrektur. Das haben wir dann nicht gesehen, sondern es waren zum ersten Mal hier ein Rounded Top. Und bisher, also die ganzen Top-Indikatoren, die bisher immer funktioniert haben, die bauen natürlich auf der Vergangenheit auf, logischerweise. Das heißt, die schauen sich die Daten an, die Daten an und die Daten an. Und bisher haben die alle funktioniert, aber beispielsweise bei diesem Top, beim letzten viel höheren Top im Jahr 2021, da gab es keinen einzigen Indikator, der damals dieses Top angezeigt hat. Die meisten Indikatoren sind hier ausgeschlagen, allerdings nicht hier.
Und dementsprechend, also ganz kurz für die Leute, denen der Blow-Off-Top noch nichts sagt: Das ist das, was ich gerade beschrieben habe. Parabolische Phase, lange euphorische Marktstimmung mit Blasenbildung, starker Abverkauf, genau das, was wir in der Vergangenheit gesehen haben. Bis ich dann irgendwann letztes Jahr hier einfach diese Struktur, und du kannst dich garantiert daran erinnern, die Struktur vom letzten Bullrun war einfach komplett anders. Wir haben zum ersten Mal in diesem Zyklus so lange, zähe Seitwärtsphasen gesehen. Es hat sich zwar dann immer mal wieder Euphorie aufgebaut, aber irgendwie hat die nie angehalten, weil dann durch die Seitwärtsphase einfach wieder Langeweile reinkam. Und ich persönlich, ich weiß nicht, was da deine These ist, da bin ich auch gespannt drauf, ich persönlich gehe davon aus, dass das tatsächlich durch die institutionelle Adoption kommt, dass einfach der Markt nicht mehr primär retail-getrieben ist, sondern jetzt auch einfach große Player mit viel Geld entsprechend im Markt sind. Und durch ihre Mandate, durch ihre Regeln, durch ihre Investmentvorschriften und so weiter, einfach auch immer wieder gezwungen sind, wenn sie gut im Profit sind, Profite mitzunehmen. Und dass deshalb so eine parabolische Phase im Allgemeinen jetzt nicht unwahrscheinlich ist, aber unwahrscheinlich ist. Und deshalb wir zum allerersten Mal in diesem Bullrun so eine Treppenform hier entsprechend gesehen haben, wo sie einfach keine Euphorie wirklich aufbauen konnte.
Weshalb ich dann irgendwann, das war im Juli letzten Jahres, zum Entschluss kam: Hey, ich glaube tatsächlich auf Grundlage von diesem Zyklus, auf Grundlage von dem Verlauf, dass dieses Mal ein Rounded Top wahrscheinlich ist. Und wenn es so kommt, ja scheiße, dann töten ja die ganzen klassischen Top-Indikatoren, die schlagen ja dann gar nicht aus. Erste kurze Zwischenfrage, bevor ich gleich weitermache: Denkst du, dass es durch die Institution kam, dass wir sowas gesehen haben, oder denkst du einfach, keine Ahnung, war ein Random-Zyklus, deshalb ging es hier stufenförmig hoch? Was ist da deine These?
Also ich habe es eins zu eins auch so ein bisschen, diese Ultra-Parabolenphasen mal so beobachtet, und die 15.000 Dollar zu den 73.000, erstes All-Time-High, die waren eigentlich ziemlich fresh. Also es war ein cooler Markt, ziemlich hochgezogen, dicke grüne Kerzen, Spot-ETF starteten rein, und das danach war langweilig. Das danach war echt ein bisschen 50 % noch so hoch. Kann ich mir auch vorstellen, dass die verpflichtet sind, irgendwie natürlich Gewinne, Rebalancing und so zu betreiben. Aber ja, ich kann da wirklich auch nur an plausible Erklärungen anklingen, und das hört sich brauchbar an. Ich könnte es mir nicht anders vorstellen, wobei man trotzdem auch gesehen hat, dass eben viele ultimativ alte Wallets aus der Satoshi-Ära Milliarden rausgezogen haben. Also irgendwie hat sicher beides mitgespielt, und man hat einfach beobachten können, dass da nicht nur Umbauten im Portfolio oder Profittakings stattgefunden haben von Institutionen, sondern auch OG Whales haben richtig heftig Profit gezogen. Beides sicherlich eine Rolle, ja.
Ja, also da gehe ich definitiv mit. Ganz kurz für die Leute, denen Rounded Top nichts sagt: Das sind die zwei Top-Formen. Rounded Top heißt einfach nur, dass wir hier statt einem starken Anstieg und direkt wieder Korrektur eher so eine bogenförmige Top-Bildung hier an sich haben. Das heißt, wir sehen zwar einen guten Anstieg, aber danach ist dieses Ausklingen eher ein bisschen flacher. Das ist quasi ein klassisches Rounded Top. Und dann habe ich damals, das war am 25. Juli 2025, ein Video dazu veröffentlicht, dass ich persönlich davon ausgehe, wir sehen tatsächlich einen Strukturwechsel und dass das im Wesentlichen bedeutet, sich an den klassischen Top-Indikatoren zu orientieren, die im Blow-Off-Top zeigen, das kann relativ gefährlich sein. Da kommen wir später noch darauf zu sprechen, wo ich das Ganze öffentlich auf YouTube gemacht habe.
Und was ich letztendlich gemacht habe: Das ist hier beispielsweise ein Beispiel für einen Top-Indikator, dass ich mir Indikatoren angeschaut habe. Weil alle bauen ja im Prinzip darauf auf, auf der Vergangenheit. Und in der Vergangenheit beispielsweise hier, die haben hier immer ausgeschlagen bei einem Wert von, sagen wir mal, über 90 hier bei diesem Indikator oder über 95. Ich habe mir quasi Indikatoren gesucht, die dieses Top hier entsprechend angezeigt haben und auf einem ähnlichen Stand waren hier bei dem ersten Top. Das war das, was du vorhin gemeint hattest, mit noch vor dem Halving dieser starke Anstieg. Da war ja damals richtig Euphorie noch da. Auch beispielsweise das Top, was wir im Januar gesehen haben, und ich habe quasi nach Indikatoren gesucht, die bei dem Top, dem Top und dem Top in etwa auf einem ähnlichen Level waren. Und das ist hier beispielsweise einer von den Indikatoren, wo ich dann meinen Referenzwert für das Rounded Top einfach stark reduziert habe auf hier, ich weiß nicht mehr, was der Referenzwert war, wahrscheinlich um die 80, wo du dann auch hier erkennst: Hey, das letzte Top, das ist tatsächlich angezeigt. Aber weil es eben eigentlich ein Top-Indikator war für ein Blow-Off-Top, der allerdings mit dem Referenzwert angepasst wurde auf einen Rounded Top.
Oder auch ein zweites Beispiel für einen zweiten Indikator, der das angezeigt hat. Ich sehe das hier relativ schlecht im Bildschirm, aber ihr seht hier beispielsweise: Das war das zweite Top hier, relativ auf der ähnlichen Höhe wie hier das erste Top in diesem Zyklus und das zweite Top beziehungsweise jetzt im letzten Bullrun. Und hier auch das dritte Top in etwa auf einer ähnlichen Höhe. Das heißt, wer solche Indikatoren gefunden hat und dementsprechend seine Referenzwerte angepasst hat, der konnte auch eigentlich dieses Rounded Top sehen. Dementsprechend habe ich hier eine Anpassung gemacht bei meinem Bullrun-Cheat-Sheet, dass ich hier Rounded-Top-Indikatoren hinzugefügt habe. Ihr seht auch hier, dass von den wirklich zuverlässigen Indikatoren im Endeffekt tatsächlich nur zwei ausgeschlagen haben. Obwohl ich mehrere gefunden habe, die genau das angezeigt haben in der Vergangenheit. Aber im letzten Top haben tatsächlich nur zwei hier ausgeschlagen und von den weniger zuverlässigen dann im Endeffekt noch sechs danach. Also in Summe acht Flashes. Nicht unbedingt das, was ich mir erhofft hatte, weil ich habe mir erhofft, hey, wenn ich schon die Mühe mache, die, was weiß ich, also ungelogen über 200 Charts, ich habe da mehrere kostenpflichtige Abos, die ich habe, um die ganzen Charts zu sehen, und es waren bestimmt, lass mich lügen, 200, 250 Charts, die ich mir angeschaut habe, um solche Muster zu erkennen, Referenzwerte zu bestimmen und so weiter, auch mathematisch herunterzurechnen. Und ja, im Endeffekt haben dann nur, nur in Anführungszeichen, zwei von diesen aussagekräftigen Indikatoren geflasht.
Trotzdem hat das dazu geführt, und das ist beispielsweise hier ein Screenshot aus unserem Discord-Kanal von unserer Membership, dass ich meine Bitcoin damals verkauft habe bei diesen Flashes hier. Das war, die sind zum ersten Mal geflasht im Juli, und im August habe ich dann tatsächlich verkauft. Aufgrund der Tatsache, dass das hier das, was ich gerade gezeigt habe, diese zwei Indikatoren, sowohl der als auch der ... also wer sich ein bisschen näher mit denen auseinandersetzt, der weiß beispielsweise, dass CBBI sich zusammensetzt aus neun verschiedenen Top-Indikatoren. Das heißt, wenn der mal ausschlägt, dann ist er extrem aussagekräftig, weil er einfach neun verschiedene Metriken herannimmt. Und ähnlich ist es auch bei diesem Indikator, das ist ein Macro-Oscillator, der sich ebenfalls auf Grundlage von verschiedenen anderen Indikatoren zusammensetzt. Das heißt, wenn die mal ausschlagen, dann ist es wirklich so: Alarm, jetzt ist es gerade hier wirklich, ja, es geht langsam Richtung Top.
Und ich habe damals dann, also jetzt im Nachhinein, den Ausstieg wirklich so gut, das ist mir noch nie gelungen, zwischen 119.000 bis 122.000, wo ich meine Bitcoin entsprechend verkauft habe. Weil ich auch hier entsprechend argumentiert habe, dass das Momentum bereits stark nachgelassen hat. Und meine These war immer noch zu dem Zeitpunkt, dass es noch höher geht, und es ging ja dann auch noch höher. Ich glaube, zu dem Zeitpunkt war der höchste Preis um die 123.000, 124.000, und irgendwann im Oktober ging es ja noch hoch auf 126.000 um den Dreh. Es ging noch ein bisschen höher, aber das ist auch etwas, was ich innerhalb der Membership breit mit Manu diskutiert habe, dass ich im Allgemeinen einfach kein Fan bin, bei Bitcoin erst beim Top auszusteigen. Weil wenn wir davon ausgehen, wir sind jetzt bei 120.000 und es geht tatsächlich noch höher in die nächste Stufe auf, sagen wir mal 150.000, dann ist ja die potenzielle Upside vielleicht noch 25 %. Aber das, was danach kommt, die Downside, die bewegt da schon. Also vom Chancen-Risiko-Verhältnis einfach ungünstig. Und deshalb habe ich damals, obwohl ich gedacht habe, oh Gott, keine Ahnung, ich steige viel zu früh aus, es geht noch viel höher wahrscheinlich, die Reißleine gezogen und jetzt im Nachhinein hat es voll gut funktioniert.
Aber auch auf Grundlage von Top-Indikatoren, wo die meisten gesagt haben, die haben versagt. Und was versagt hat, war im Wesentlichen eigentlich nur diese Blow-Off-, also diese klassischen Indikatoren. Wer allerdings, und das war quasi der Change, der bei mir erst beim Bullrun-Cheat-Sheet irgendwann im Juli kam, dass ich diese Rounded-Top-Indikatoren mit hinzugefügt habe. Der hat dazu geführt, dass ich dann tatsächlich noch verkaufen konnte. Ich habe das Ganze dann auch, um Leute auf YouTube öffentlich zu warnen, irgendwann im Oktober ein Video zu diesen CoinGlass-Indikatoren gemacht, wo ich die einfach mal einzeln analysiert habe. Also ich finde bei Indikatoren im Allgemeinen, das würde ich jedem empfehlen, seid ihr wirklich kritisch. Nehmt nicht auf Grundlage von so einem Indikator an, was ich, müssen die Preise dorthin gehen, sondern schaut euch mal an, wie der berechnet wird, was da die Grundlage ist, wie der sich in der Vergangenheit entwickelt hat, welche Tendenzen es gibt. Manche haben eine abnehmende Tendenz, manche eine aufsteigende Tendenz und so weiter. Und sucht dann mal selbst einfach nach Referenzwerten, die eurer Meinung nach Sinn ergeben.
Wenn ihr das gemacht habt bei diesen CoinGlass-Indikatoren, also das ist hier ein Video, ich glaube, das hat 20 oder 25 Minuten gedauert. Die Analyse hinter den Charts, die hat bestimmt, keine Ahnung, man hat bestimmt fünf Tage dran, die ganzen Charts zu analysieren, hat ewig gedauert. Ja, aber im Endeffekt habe ich dann hier eine Übersicht gemacht, auch als öffentliches YouTube-Video, wo ich im Wesentlichen gesagt habe: Meine Auswertung von den CoinGlass-Top-Indikatoren, 13 % sind nützlich, 36 oder 37 % sind fragwürdig, 37 % komplett unbrauchbar, meiner Meinung nach. Und 13 % sind einfach irgendwelche Charts, wo nicht mehr irgendwie verlinkt wurden, wo man wirklich keinen Plan hatte, was da überhaupt gemeint ist. Deshalb finde ich es da unglaublich schwierig, wenn da irgendwie Influencer hergehen und einfach nur ein Screenshot davon sagen: Hey, ja, Top-Indikatoren sagen, ist ja nicht drin. Das finde ich schwierig.
Und deshalb habe ich auch damals dieses Video gemacht. Das war zwei Wochen nach dem Top, aber ich glaube, die meisten Leute haben das trotzdem nicht als Warnung genommen. Aber ja, jetzt als Kurzfassung, das sieht ja noch relativ viel Text aus, aber ich glaube, ich habe im Wesentlichen gerade schon alles gesagt. Also ich glaube, der Hauptpunkt, warum tatsächlich die klassischen Top-Indikatoren versagt haben, ist, weil sich die Marktstruktur geändert hat, höchstwahrscheinlich durch Institutionen oder auch beispielsweise große Bitcoin-Whales. Und weil die klassischen Top-Indikatoren eben nur auf diese Blow-Off-Tops ausgerichtet waren und wir keinen Blow-Off-Top gesehen haben, ja, logischerweise schlagen die dann nicht aus. Was allerdings nicht bedeutet, dass sie nicht irgendwann mal in der Zukunft ausschlagen können, weil es spricht aus meiner Sicht nichts dagegen, dass wir in der Zukunft auch mal noch einen Blow-Off-Top bei Bitcoin sehen. Ich denke, die Wahrscheinlichkeit sinkt zwar im Zeitverlauf von Zyklus zu Zyklus, weil je größer eine Asset-Klasse wird, desto schwieriger ist es, den Preis zu bewegen. Aber wir haben auch beispielsweise bei diesem edlen Metall gesehen, bei Gold, bei Silber, dass die selbst bei so einer Größe noch absolut parabolisch gehen können. Also warum soll das Gleiche nicht irgendwann mal noch in der Zukunft bei Bitcoin passieren, oder?
Also nachher, ich denke, diese Blow-Off-Top-Indikatoren, die haben definitiv ihre Daseinsberechtigung. Nur muss man eben selbst entscheiden: In was für einer Art von Zyklus sind wir derzeit und wie wahrscheinlich ist es, dass wir ohne eine parabolische Phase tatsächlich einen Blow-Off-Top sehen? Und die parabolische Phase, ich meine, man kann darüber argumentieren, dass wir beim allerersten Top im letzten Zyklus, das, was du angesprochen hast, nur vor dem Halving, da war wirklich, das war schon ziemlich parabolisch. Da war die Stimmung geil, Altcoins haben gut performt, da war es eigentlich so ein ganz typischer Zyklus, oder? Ja, aber bei den Tops danach war einfach nur erst danach ewige Seitwärtsphase, dann hast du wieder eine Treppe nach oben, ewige Seitwärtsphase. Da konnten sie einfach nie dieses ... Ja, hin und her einfach.
Also ich darf dir schon mal gratulieren zu diesen extrem guten Top-Verkäufen, wirklich genial. Was ich mal als Quintessenz raushöre, ist, dass du auf jeden Fall auch ein bisschen angepasst hast, nicht nur extreme Bullrun-Tops, sondern generell, wo ist ein hoher Kurs und wo ist es gut, generell zu verkaufen. Jetzt würde ich gerne grundsätzlich auf das Ziel von dieser Analyse eingehen und kurz mal vorwegnehmen: Würdest du auch sagen, muss man beim Boden ein bisschen nachjustieren und nachschrauben, dass nicht diese 70%-Korrektur kommt? Ist das bei deinen Bodenindikatoren jetzt auch grob mit drin, Diminishing Returns und vielleicht Diminishing Downside, oder bist du grundsätzlich von Haus aus auch bei diesen minus 70%-Crashes Befürworter?
Also das, was du ja gerade ansprichst, ist quasi die Idee, dass wir die Vergangenheit nehmen. Wir benutzen den vergangenen Preisverlauf und tun auf Grundlage dessen das Ganze extrapolieren. Dass wir beispielsweise sagen, und das ist ganz zufälligerweise erst etwas, worüber wir diese und letzte Woche bei uns in der Membership eben in der wöchentlichen Diskussion mit Manu und mir diskutiert haben, weil ich das Ganze mal für die Vergangenheit beziehungsweise für die Zukunft gemacht habe, dass ich mir einfach mal angeschaut habe: Okay, vom ersten Boden bis zum zweiten Boden, wie stark ist dort der Preis angestiegen? Vom zweiten bis zum dritten Boden war es deutlich weniger, vom dritten bis zum vierten Boden war es nochmal weniger, und dann einfach mal mit ChatGPT oder mit der Hilfe von ChatGPT das Ganze extrapoliert für die Zukunft. ChatGPT: Ich gehe mal davon aus, dieser Abwärtstrend geht tatsächlich so weiter. Wo wäre denn der Boden im Allgemeinen realistisch? Und da, ich nehme mal kurz die Antwort vorweg, ohne dass ich jetzt die Charts vorbereitet habe, weil das intern von unserer Membership ist, da war im Wesentlichen das Ergebnis: Die breite Range war zwischen 31.000 und 50.000 und die enge Range war zwischen, ich glaube, es waren 36.000 und 46.000. Da liegt die höchste Wahrscheinlichkeit auf Grundlage von den vergangenen Daten, wenn man diesen Abwärtstrend mit berücksichtigt.
Das gilt für, wenn man es von Top zu Top misst, wenn man es von Top zu Boden misst, also von Top zu Boden. Beim ersten Zyklus haben wir eine starke Korrektur gesehen, beim zweiten weniger, beim dritten weniger. Wenn man das ebenfalls extrapoliert, kommt man auf ein ähnliches Ergebnis. Und dasselbe kann man natürlich auch für die Zukunft machen, für das künftige Top, weil wir wissen jetzt schon die ganzen Tops. Also kann man einfach von Top zu Top das Ganze extrapolieren. Oder man kann auch hergehen und sagen: Hey, prozentual gemessen, wir wissen zwar noch nicht den Boden von diesem Zyklus, weil ich persönlich nicht davon ausgehe, dass die 60.000 der Boden waren. Ich persönlich gehe davon aus, wir gehen noch eine Etage tiefer. Und wenn wir nicht den Boden wissen, können wir aber trotzdem mal einfach schauen: Hey, in der Vergangenheit von Boden zu Boden ist es so und so viel Prozent angestiegen. Wie viel wäre denn von diesem Boden tatsächlich nach oben hin realistisch? Also das kann man ebenfalls extrapolieren.
Das ist ein wirklich komischer Zufall, dass wir jetzt gerade darüber sprechen, weil genau das haben wir erst diese und letzte Woche entsprechend diskutiert. Aber das wäre im Wesentlichen die Denkweise oder die Frage, die du mir gerade gestellt hast, mit dass ich quasi bei meinen Top-Indikatoren oder Bottom-Indikatoren den historischen Preisverlauf mit berücksichtige. Mache ich zero. Das ist für mich nur so, dass man eine grobe Vorstellung dafür bekommt, wo es in etwa hingeht. Aber orientieren würde ich mich tatsächlich primär an unterschiedlichen Faktoren. Einer sind Bottom- und Top-Indikatoren. Welche Faktoren, da kommen wir gleich noch drauf zu sprechen. Und die sind ja meistens so aufgebaut. Ich meine, ja, der Preis spielt bei den allermeisten definitiv eine Rolle. Aber die werden ja auch teilweise ganz unterschiedlich berechnet. Das heißt, nur weil der Abwärtstrend beim Preis immer weniger wird, heißt das nicht beispielsweise, dass Bottom-Indikatoren ebenfalls einen Abwärts- und Aufwärtstrend haben, weil die einfach teilweise anders berechnet werden. Von daher ist es definitiv, wenn es bei einem Top- oder Bottom-Indikator einen Abwärts- oder Aufwärtstrend gibt, dann ist der definitiv mit berücksichtigt bei den Referenzwerten. Aber es ist nicht so, dass ich den preislichen Verlauf automatisch mit berücksichtige.
Dann lass uns mal hier vielleicht einfach nur diesen Indikator anschauen. Also wie wir hier mäßig ihn erkennen, von dem ersten Top zum zweiten Top beispielsweise war es ein ziemlich starker Anstieg. Von zweiten bis zum dritten war es ein mäßiger Anstieg. Und von dem Top zu dem Top war es, glaube ich, nur noch ein Anstieg. Also hier war es ein Anstieg, glaube ich, von 80 % oder 83 %. Von hier zu hier 250 % und hier waren wir dann schon mehrere hundert Prozent oder vielleicht noch sogar noch mehr. Aber trotzdem hat dieser Indikator ja fast das gleiche Level jedes Mal erreicht. Also Indikatoren, wie die sich im Chart verlaufen, heißt nicht automatisch, dass die sich ähnlich verlaufen oder dass die ähnlich verlaufen wie der Preis. Nur weil beispielsweise beim Preis sich immer alles glättet mit abnehmenden Hochs und abnehmenden Tiefs, heißt das nicht, dass der Indikator dasselbe machen muss. Weil beispielsweise hier der Boden vom letzten Bärenmarkt, der war ziemlich genau auf dem gleichen Level wie hier. Und gut, bei dem Bärenmarkt war es ein bisschen tiefer, aber eigentlich dasselbe Level. Das heißt, hier hat sich im Wesentlichen eigentlich beim Indikator nichts verändert, aber die Korrektur war viel schwächer von hier zu hier nach hier zu hier. Oder auch von Boden zu Boden und so weiter wurde das Ganze viel schwächer. Aber nur weil der Preis sich so verläuft, heißt das nicht, dass dadurch, wie sich der Indikator berechnet, dann automatisch auch der Indikator eine ähnliche Tendenz hat.
Das war das, was ich gerade versucht habe, ohne Charts oder Ähnliches zu erklären. Hat das jetzt deine Frage? Ist gut, man sitzt mit der Grafik sehr gut. Okay, das heißt nochmal, um auf die Top-Indikatoren zu sprechen zu kommen: Also klassische Top-Indikatoren haben versagt, weil die auf Blow-Off-Tops ausgelegt waren und wir einfach kein Blow-Off-Top gesehen haben. Deshalb war eine Anpassung von den Indikatoren und vor allem auch Referenzwerten nötig, um Rounded Tops zu finden. Weil Google mal einfach bei Google oder ChatGPT Rounded-Top-Indikatoren Bitcoin. Das gibt es nicht. Es gibt keine einzige Liste. Das gibt es nicht. Das, was ich damals gemacht habe, war wirklich so: Okay, ich habe keinen blassen Schimmer. Also ich habe nicht keinen blassen Schimmer, aber das Einzige, was mich orientieren konnte, war, dass das letzte Top im letzten Zyklus, weil das war ein Rounded Top, das hat keinen Indikator angezeigt und die ersten zwei Tops im letzten Bullrun, das waren die einzigen drei Punkte, wo ich gedacht habe: Okay, es ergibt Sinn, dass, wenn wir nochmal einen Top sehen, dass wir dann zumindest auf das Level hochgehen. Und dementsprechend habe ich nach Indikatoren gesucht. Und es gibt auch heute ... also ich habe doch nie irgendjemand im Kryptomarkt über Rounded-Top-Indikatoren sprechen sehen, ja, noch nie. Das hat man auch nicht gebraucht vorher. Absolut nicht, ja.
Und was zusätzlich nötig war, und ich glaube, das war das, was vielen schwerfällt im Kryptomarkt: einfach ein Umdenken im Sinne von, hey, die Daten haben sich geändert und deshalb hat sich auch jetzt meine Einstellung oder meine Meinung geändert. Also es gab auch Leute, die haben mein Bullrun-Cheat-Sheet abonniert gehabt und die haben dann tatsächlich nicht verkauft, weil die gesagt haben: Hey, aber der YouTuber oder der Influencer, der sagt, wir sehen noch Preise von 300.000 oder 500.000, und jetzt haben die die ersten geflasht, aber keine Ahnung, der Kevin verkauft jetzt vielleicht, aber ich verkaufe jetzt mal noch nicht. Also die dann einfach auch das nicht akzeptiert haben, dass sich da vielleicht was geändert hat.
Und noch den letzten Punkt, den ich vorhin schon angesprochen habe: Dass mit zunehmender Größe auch einfach oder auch mit zunehmender Adoption Rounded Tops wahrscheinlicher werden, was allerdings nicht bedeutet, dass wir nie mehr bei Bitcoin ein Blow-Off-Top sehen werden. Ich denke, das werden wir in der Zukunft garantiert sehen. Und ich gehe auch nicht davon aus, dass wir diesen Abwärtstrend, den wir beim preislichen Verlauf sehen, dass der immer so weitergehen wird. Also wir haben es zwar bisher gesehen, dass von Zyklus zu Zyklus der Anstieg immer geringer wird und auch die Korrektur dann im Bärenmarkt immer geringer wird. Aber ich persönlich gehe schwer davon aus: Wahrscheinlich wird es im nächsten Zyklus meine These gleich sein. Wir sehen nicht mehr so einen krassen Anstieg, aber auch nicht mehr so eine krasse Korrektur. Aber das wird nicht ewig so weitergehen, weil wenn es ewig so weitergehen würde, dann würde Bitcoin irgendwann gar nicht mehr performen. Das heißt, irgendwann gehe ich davon aus, dass irgendwas im Markt passiert, irgendeine neue Adoptionswelle oder sonst was, dass wir tatsächlich mal wieder einen Bullrun haben, der einfach außergewöhnlich gut performt. So wie bei Gold beispielsweise jetzt nach einem gefühlten Jahrzehnt, wo das Ding einfach mal durch die Decke geht. Warum soll das Gleiche nicht bei einem Markt wie Bitcoin passieren, der x-fach kleiner ist mittlerweile als der Goldmarkt?
Gut, das war der Teil zu den Top-Indikatoren. Hast du da noch irgendwelche Fragen oder auch Themen oder andere Meinungen, Dinge, die du gerne diskutieren willst? Ja, also ich muss da über meinen Top-Indikator sprechen. Mein primärer Top-Indikator war nämlich die Google-Suchanfrage. Ich kann mich einfach aus 2017 erinnern, wie das im Nachhinein jeder gepostet hat. Ich weiß noch von 2021, dass das auf jeden Fall auch ein sehr, sehr wildes Ding war. Und ich habe mich halt nicht mehr in Sorge gefühlt, dass Bitcoin so stark sinkt, und habe dann nur noch bei den Altcoins nach Top-Indikatoren gesucht. Und wenn man dann eben, ich blende euch das mal ein, bei Ethereum, bei Solana, kaufen, sowas, Altcoin-Season googelt, das war für mich so ein Max-Ding: Okay, jetzt ist sogar der Retail rausgekommen. Jetzt ist so ein Punkt für mich, die News-Lage ist so gut, dass man sich kaum vorstellen kann, dass es nochmal morgen bessere News gibt, und es fast nicht übertroffen werden könnte, dann ist der Top schon relativ nahe. Und dann habe ich mich wirklich bei super vielen Altcoins einfach verabschiedet, Exit gedrückt, verkaufen gedrückt, und war mir auch egal. Und Bitcoin habe ich mir gedacht, den kann ich mir leisten, auch in den Bärenmarkt durchzuhalten.
Das hätte ich jetzt bei dir, vielleicht ist das bei diesen Indikatoren auch irgendwo mit berücksichtigt drin, aber das ist so ein bisschen Social Attention oder die Sachen ein bisschen raussuchen. Hätte mir hier gefehlt, aber cool, wenn das eben auch ohne funktioniert hat. Und nur mit On-Chain-Daten ist halt schon recht wild. Aber ich bin auch zumindest bei vielen Dingen mit den Hebeln rausgegangen, dass ich zumindest Positionen rausnehme, Take Profits nehme. Aber Spot-Bitcoin habe ich halt gar nichts verkauft. Das war vielleicht ein Fehler oder den Fokus habe ich vergessen, aber sehr cool auf jeden Fall. Und ich bin sehr gespannt, wie du in die Bodenfindung reingehst und was jetzt da die mögliche Änderung ist, die du da als Anpassung mit drin hast.
Also ganz kurz zu den Google-Suchen-Fragen: Das ist definitiv ein absolut valider Indikator. Den habe ich mir auch regelmäßig angeschaut und den habe ich auch regelmäßig bei mir in meinem Newsletter, also auf YouTube entsprechend mit veröffentlicht, weil es einfach interessant ist, gerade für, ich sag mal, vor allem auch für Trader, für Leute, die während dem Zyklus mal noch long, short gehen wollen. Ich bin jemand, der beim Zyklus-Boden einsteigt, mit Hebel und das Ganze einfach nach oben reitet, bis wir irgendwann verkaufen. Aber zwischendurch, also ich meine, ich habe mich einmal im letzten Zyklus verführen lassen für eine Short-Position, ist schiefgelaufen, Lehrgeld gezahlt. Das war eigentlich nicht mehr gegen den übergeordneten Trend zu setzen. Und von daher bin ich eher jemand, der zwischen dem Zyklus eigentlich relativ wenig macht. Aber gerade für solche Geschichten unter dem Zyklus denke ich, ist das absolut valide und vor allem bei Altcoins.
Vor allem bei Altcoins, weil, ich meine, Altcoin-Top-Indikatoren, gib das mal bei Google ein oder frag auch ChatGPT oder sonst was. Da geht so gut wie gar nichts. Das ist so schwierig bei Altcoins, gerade das Timing, weil die einerseits auf Grundlage der Tatsache, dass die einfach fast keine Historie haben. Ich meine, viele Altcoins sind erst im letzten Zyklus rausgekommen. Wie will man sich da an ihren letzten Zyklen orientieren, wie bei Bitcoin? Das geht ja gar nicht. Und selbst wenn sie einen Zyklus haben, was die meisten schon nicht haben, selbst das ist schwierig. Und selbst bei zwei Zyklen, selbst bei Ethereum, ist es, also mal ganz ehrlich, wen kennst du? Ich kenne keine einzige Person, die bei Ethereum beim Boden eingestiegen ist und beim Top verkauft hat. Oder sagen wir mal nur in der Nähe vom Boden und in der Nähe vom Top.
Also das war zumindest meine Glanzleistung. Noch besser hat es meine Freundin gemacht. Es ist halt wirklich peinlich, aber die hat so gut gekauft und bei 4,7 verkauft. Also das war vielleicht weibliche Intuition, aber ja gut, wir schreiben es mal auf Glück. Aber sonst war es ultra schwer, war einfach kaum möglich, außer eben Google. Das hat mich gerettet. Ja, also naja, ich denke, das ist ein absolut valider Indikator, vor allem auch bei den ganzen Altcoins. Jetzt für die Top-Findung, wenn du dir damals ein bisschen die Vergangenheit anschaust und einfach mal den Bitcoin-Preis überlegst mit der, oder drüberlegst über quasi den Suchverlauf, das ist leider über Google nicht möglich, aber da gibt es verschiedene Tools, wie man das machen kann, dann wird man feststellen, dass oftmals die Suchanfragen einfach ausschlagen, aber das Top nicht unbedingt relativ, also vielleicht in den nächsten paar Monaten, aber jetzt nicht irgendwie so, dass der ausschlägt und jetzt verkaufe ich. Da ist es bei Bitcoin, zumindest auf Grundlage von dem, was ich mir angeschaut habe, einfach zu ungenau.
Was ich mir allerdings definitiv anschaue und Google-Suchanfragen sind ja quasi nur ein Sentiment-Indikator, sind Social-Risk-Metriken. Also quasi Indikatoren, die auch beispielsweise das Interesse auf Twitter, das Interesse auf YouTube, solche Geschichten mit entsprechend berücksichtigen. Oder auch beispielsweise viele andere Metrics, denke ich, also für Confluence hat der definitiv seine Daseinsberechtigung. Aber auf Grundlage von dem Indikator jetzt zu kaufen oder verkaufen: schwierig, sehr schwierig. Also ja, von daher denke ich, solche Indikatoren haben definitiv ihre Daseinsberechtigung. Man muss einfach nur wissen, wie man die am besten benutzt.
Gut, da kommen wir jetzt auch schon zu dem zweiten Thema. Das wird wahrscheinlich das Hauptthema für heute: Wie man den Boden findet. Wir haben es vorhin schon erwähnt, sich bei der Top-Findung einfach nur auf Top-Indikatoren zu verlassen, ich glaube, das wäre ein bisschen zu einfach gedacht. Ich bin da mehr ein Fan davon, dass man da unterschiedliche Dinge mit berücksichtigt und alles einfach so das große Ganze sieht. Und in dem, woran ich mich orientiere, das ist jetzt nicht die perfekte Vorgehensweise und genau so sollte man es machen, sondern das ist einfach, was ich selbst mache oder wie wir es auch bei uns in der Membership haben. Das jetzt gerade für den Boden, dass wir uns Bottom-Indikatoren anschauen. Zweitens auch die zeitliche Komponente. Also mit zeitlicher Komponente ist ein bisschen gemeint der Vier-Jahreszyklus, den man jetzt eigentlich fast nicht mehr leugnen kann, dass er sich genauso auch im letzten Zyklus einfach perfekt ausgespielt hat. Ich weiß nicht, ich habe 2022 eine Analyse gemacht von den vergangenen Daten für die Zukunft, weil wir tatsächlich das Zyklus-Top im Jahr 2026 sehen. Und das Video von 2022, wo ich sage: Mitte Oktober 2026 werden wir das Zyklus-Top sehen. Genau so kam es einfach. Also es kann ja kein Zufall sein. Von daher: Hey, wenn es da irgendwie einen Zyklus gibt, egal worauf der beruht, ob es mit den Wahlen in den USA zu tun hat, ob mit dem Schuldenzyklus oder was auch immer, wenn es so einen Zyklus gibt oder vielleicht auch viele einfach nur daran glauben und es deshalb diesen Zyklus gibt, warum das nicht auch mit einfaktorisieren? Von daher bin ich bei der Zeitlinien-Komponente mittlerweile auch.
Ich glaube, dadurch, dass wir das Top im letzten Oktober gesehen haben, ist der Anteil von der Gewichtung her nochmal gut angestiegen, weil ich mir einfach denke: Warum nicht zusätzlich mit berücksichtigen? Chart-Analyse ist nicht meine persönliche Expertise, fließt allerdings auch mit ein, in welcher Form, da komme ich gleich noch drauf zu sprechen, und subjektive Bottom-Indikatoren. Das ist auch ein Thema, das ich gerne mit dir heute noch im Livestream beziehungsweise im Interview, sofern wir es so genannt haben, diskutieren würde. Gerade was rein subjektiv angeht, was den Boden angeht. Also das ist jetzt quasi hier auch im Wesentlichen der Aufbau vom Bärenmarkt-Cheat-Sheet, von dem Tool, was ich noch zusätzlich mit anbiete. Und wenn wir uns mal einfach nur Bottom-Indikatoren anschauen, dann ist jetzt die erste Frage, die sich wahrscheinlich viele stellen: Hey, die Top-Indikatoren haben schon nicht funktioniert, also zumindest die klassischen, warum sollten jetzt überhaupt diese Bottom-Indikatoren ausschlagen?
Und ich denke, die Wahrscheinlichkeit ist sehr, sehr, sehr, sehr hoch, dass die meisten Bottom-Indikatoren in diesem Zyklus wieder ausschlagen werden, aufgrund der Tatsache, dass wenn wir uns mal hier den historischen Preisverlauf von Bitcoin anschauen, bisher immer nur eine einzige Bottom-Form gesehen haben, und das ist ein Rounded Bottom. Was im Wesentlichen bedeutet: Rounded Bottom ist quasi das Pendant zum Rounded Top. Das ist eine Bodenfindung, die ist nicht irgendwie V-Shape-Form, dass wir einen großen Crash sehen, sofort wieder aufgekauft werden und dann ist die Sache gegessen. Das wäre sowas hier, wie beispielsweise der Covid-Crash, eine V-Form, also in Form von einem W. So haben wir den Boden bisher noch nicht gesehen, sondern der Boden ist meistens hier eine Phase. Ich meine, das sieht hier auf dem Chart relativ klein aus, in Wirklichkeit waren das Monate, wo hier der Preis einfach nur seitwärts ging, wo das Sentiment scheiße ist. Also selbst diese kurze Phase hier, wo man denkt, ah ja, das war relativ kurz, das waren in Wirklichkeit Wochen und Monate, wo es sich da gezogen hat.
Also das ist hier, ich glaube, das ist ja der Weekly. Das heißt, jede einzelne Kerze hier ist eine Woche. Das heißt, allein hier waren wir eineinhalb Monate hier in der Boden-Area, wo, ja. Also von daher, das zum einen: Wir haben bisher nur eine Bodenform gesehen und vor allem haben wir im letzten Zyklus einen Rounded Top gesehen. Und gerade nach einem Rounded Top, dass wir danach auch einen Rounded Bottom sehen, das macht die Wahrscheinlichkeit einfach enorm hoch, weil wenn wir tatsächlich so einen Blow-Off-Top sehen, mit einer großen Blasenbildung, dann denke ich, ist die Wahrscheinlichkeit auch einfach hoch, dass das Gleiche eher nach unten passiert, dass wir dann tatsächlich mal einen großen Crash sehen. Und vielleicht war das hier so etwas Ähnliches, was wir hier gesehen haben. Wir haben hier eine extreme Blase gesehen im allerersten Zyklus. Da waren wahrscheinlich die allermeisten Leute im Jahr 2013 noch gar nicht bei Bitcoin mit dabei. Aber danach haben wir hier auch tatsächlich bei der Bodenfindung zumindest einmal eine ziemlich ordentliche Kapitulation gesehen. Aber das haben wir hier nicht gesehen, das haben wir hier nicht gesehen. Also dass wir sowas jetzt in der Zukunft sehen, vor allem nach so einer Top-Form, das halte ich einfach für sehr unwahrscheinlich. Und deshalb denke ich auch, dass die allermeisten Bottom-Indikatoren ausschlagen werden.
Und ich habe jetzt mal grundsätzlich drei rausgesucht, die, wo ich denke, nicht nur, dass sie sehr akkurat sind, also jeder kann sich, ich bin mir jetzt nicht ganz sicher, ob die kostenpflichtig sind oder nicht, weil ich relativ viele Abos entsprechend zahle, aber beispielsweise Long-Term-Holder Realized Price. Also Long-Term-Holder sind grundsätzlich Leute, das wird meistens definiert mit einer Halte-Dauer von über 150 Tagen. Realized Price kennen wahrscheinlich die meisten, dass das quasi der durchschnittliche Einkaufspreis ist. Das heißt, man schaut sich quasi an, wann diese Leute, die grundsätzlich Bitcoin länger halten, wo die zu welchem Preis durchschnittlich eingekauft haben. Und das ist hier diese orangene Linie. Also in schwarz der Bitcoin-Preis und die orange Linie ist der Long-Term-Holder Realized Price.
Und das Coole an diesem Bottom-Indikator ist, dadurch, dass wir das quasi Stand heute schon sehen, erlaubt es auch so ein bisschen eine Preisprognose, zumindest grob, weil was ist in der Vergangenheit passiert, beim letzten Boden, beim vorletzten und auch hier beim vorvorletzten, dass wir jedes Mal diesen Preis unterschritten haben. Wo steht der Preis derzeit, allerdings mit Tendenz aufwärts, zumindest derzeit noch, bei ungefähr 43.000. Was grundsätzlich jetzt erstmal bedeuten könnte: Also wenn wir tatsächlich uns diesem Preis immer mehr nähern und der vielleicht noch weiter ansteigt, sagen wir mal, der geht vielleicht noch hoch auf 45.000, wobei wir, wenn wir uns hier die Vergangenheit anschauen, dann ja, ab einem gewissen Zeitpunkt steigt der eigentlich nicht mehr an, sondern dann ist er während dem Bärenmarkt eigentlich eher stagniert, aufgrund der Tatsache, dass viele Long-Term-Holder einfach bei den Preisen nicht verkaufen, deshalb bewegt sich der kaum. Und auch hier genau dasselbe. Von daher, der wird vielleicht jetzt noch ein bisschen ansteigen, aber danach gehe ich eher davon aus, dass der stagnieren wird. Und historisch betrachtet ist jedes Mal der Bitcoin-Preis da runtergefallen. Was ein bisschen derzeit aussagt: Hey, Bitcoin-Preise von um die 40.000, das ist eigentlich auf Grundlage von dem Indikator gar nicht so unwahrscheinlich.
Also das ist beispielsweise ein Indikator. Den zweiten Indikator, den ich mitgebracht habe: Ich habe spezielle Indikatoren rausgesucht, die ja so ein bisschen eine Preisprognose erlauben, wenn ich das gerne mit dir diskutieren will, ob du das für realistisch hältst oder nicht. Das ist hier CVDD. Also erstmal: DD steht für Coin Days Destroyed. Also das ist quasi die Idee, dass man sich anschaut, nicht nur wann wurden Bitcoin gekauft, sondern vor allem wie lange wurden die gehalten. Also da wird quasi die Haltedauer mit berücksichtigt. Dann dieses Value, also da wird quasi dann zusätzlich der aktuelle Bitcoin-Preis, zu dem die dann gehandelt werden, mit berücksichtigt. Und kumulativ, dass man sich dann anschaut, wie hat sich das im Zeitlauf hier entsprechend aufsummiert.
Und wie ihr hier erkennen könnt: Diese grüne Linie ist im Zeitlauf eigentlich nur angestiegen, aufgrund der Tatsache, dass auch im Zeitlauf einfach nur Bitcoin mehr angestiegen ist. Das heißt, sollte mal irgendwann Bitcoin tatsächlich stärker fallen, dann könnte auch diese Linie irgendwann wieder fallen, aber ich gehe jetzt mal nicht davon aus. Und auch hier erkennen wir, wenn man es da hinzoomt, dann sieht man wirklich, dass wir diese Linie unterschritten haben. Das sieht man jetzt hier, bei dieser Grafik können wir mal nachsehen. Wir haben die vielleicht gerade so angetatscht, in Wirklichkeit sind wir tatsächlich jedes Mal ganz knapp drunter gewesen. Hier im letzten Zyklus, im vorletzten und auch hier beim ersten Bärenmarkt. Derzeit steht dieser Preis bei ungefähr 47.000. Tendenz ganz leicht ansteigend. Also vielleicht sehen wir da in den nächsten paar Monaten mal noch vielleicht 48.000, maximal 49.000, aber das wäre dann schon das Höchste der Gefühle eigentlich, so wie er eigentlich in der Vergangenheit angestiegen ist. Und auch da: Wir haben den in der Vergangenheit leicht unterschritten. Was dann heute bedeuten würde: Bitcoin unter 50.000, eigentlich so gar nicht unrealistisch, zumindest auf Grundlage von dem Indikator.
Und noch den letzten, den ich mitgebracht habe: Das ist jetzt schon ein bisschen komplizierter zum Erklären, aber ich hoffe, ich kriege das relativ einfach runter. Balance Price ist quasi die Differenz zwischen dem Realized Price und dem Transferred Price. Also Realized Price, das, was ich vorhin schon erwähnt habe, das ist quasi der Durchschnitts-Einkaufspreis, und Transferred Price, da wird quasi schon mit eingerechnet beziehungsweise abgezogen, was davon schon wieder ausgegeben wurde. Also da wird quasi das Handeln zwischendurch mit berücksichtigt. Angenommen, geschätzt? Das wird nicht bestätigt. Alles auf Grundlage der On-Chain-Daten. Also das sind hier Indikatoren, da wird nichts geschätzt oder sonst was. Einfach nur: Man schaut sich On-Chain-Daten an, die haben dann und dann entsprechend gekauft, und wie viel davon wurde bereits schon wieder irgendwie verschickt oder sonst was, und dementsprechend wird das Ganze berechnet.
Also auch wieder diese orange Linie, die im Bärenmarkt eher eine Abwärtstendenz hat, derzeit bei ungefähr 40.000 steht und dass wir die in jedem einzelnen Bärenmarkt, also auch hier, das sieht jetzt hier so aus, als ob wir die nur angetatscht haben, in Wirklichkeit ging es darunter, jedes Mal leicht unterschritten haben. Und derzeit steht dieser Balance Price bei ungefähr 40.000 mit eigentlich einer Tendenz im Bärenmarkt. Und das ist auch hier schon zu erkennen, mit leicht fallend. Das heißt, da in den nächsten paar Monaten hat man vielleicht mal noch 39.000, vielleicht gerade so 38.000. Und historisch betrachtet haben wir auch den leicht unterschritten. So, das sind jetzt mal drei Indikatoren, weil ich denke, die sind ziemlich interessant, weil die so ein bisschen eine Preisprognose erlauben.
Und da auch mal direkt die Frage: Du hast vorhin, glaube ich, schon, ich weiß nicht, ob du es im Intro erwähnt hast oder als wir davor ein bisschen gequatscht haben, gesagt, du bist so ein bisschen hin und her, was Boden angeht, weil viele meinen 40.000 und so weiter und du bist da noch ein bisschen unschlüssig. Sind das grundsätzlich Preise, wo du denkst, das kannst du dir vorstellen im Bärenmarkt, oder würdest du sagen, also unter 40.000 Bitcoin, das kann ich mir im besten Willen nicht vorstellen? Also das Problem, das wir alle haben, ist: Es ist leider möglich. Und die Wahrscheinlichkeit, ob es es trifft, ist dann die Frage. Ich würde zum Beispiel bei diesen Long-Term-Grafiken, was ich ab und zu anschaue, auch den NUPL, Net Unrealized Profit and Loss, wie viele Bitcoin-Holder sind im Minus oder im Plus, super cool, und all diese großen Timeframes, die haben leider irgendwo wirklich eine 4 vorne dran stehen oder halt zumindest noch eine 5, das ist schon ziemlich uncool und lästig.
Bin ich leider auch da, dass man sagt, es ist möglich, aber der Punkt ist: Irgendwo muss doch ein Asset mal erwachsen werden, und diese Volatilität, die zwar auch ein Segen sein kann, wenn sie schon in die Upside schwingt, dann muss ein Asset, das für mich attraktiv ist, zumindest auch die Downside doch ein bisschen nicht so schlimm machen. Das ist mein persönlicher Wunsch, und das hat im Investieren leider dann gar keine Relevanz. Das ist halt trotzdem das Ding, dass ein Holder dann nicht mehr so ultra belohnt wird und du musst halt dann wirklich den Markt immer timen, und Holden macht es dann fast einfach nicht mehr wirklich so von der Performance. Aber ich muss wirklich sagen, es ist möglich. Ich glaube, die 4 vorne dran, da sind zu viele Leute drauf aus, dass sie dort kaufen wollen. Die USDT-Dominanz würde ich da einfach nennen, dass wir schon sehr viel Geld auf der Seitenlinie sehen, sehr viele Leute geparkt sind in Stablecoins. Das wäre für mich noch so ein Grund, dass ich sage, man ist jetzt schon so schüchtern.
Da sind viele eingefleischte Holder, die das nicht mehr abgeben, und leider ist es schon möglich. Ich persönlich würde den Boden nicht mit einer 4 vorne dran sehen. Ich glaube, die 5 und die oberen 50er, die sollten es auf jeden Fall bringen. Sonst ist Bitcoin halt wirklich als Hold-Asset einfach nicht mehr so schön zum Halten. Wäre schade drum. Ja, da gehe ich voll mit, was den letzten Punkt angeht. Also schon allein vom letzten Zyklus-Top zu diesem Zyklus-Top war es, glaube ich, ein Anstieg von 83 %. Allerdings über vier Jahre. Das heißt, pro Jahr gerechnet ... Ist das der Grund, warum die meisten im Kryptomarkt sind? Um dann, keine Ahnung, also das ist jetzt stark mathematisch vereinfacht, aber um die 20 % zu, das sind in Wirklichkeit ein bisschen weniger, aber um die 20 % pro Jahr zu machen, wahrscheinlich weniger. Und ich denke auch tatsächlich, dass, also wenn es so weitergeht und meine These oder mein Base Case ist, dass es tatsächlich so weit geht, das wird das Halten nicht mehr so wirklich attraktiv machen, sondern das wirkliche Geld wird damit verdient, indem man das einfach timet.
Und ich denke auch wirklich, der Kryptomarkt ist einer der ganz wenigen Märkte, wo man mit, ich will nicht sagen ein bisschen Arbeit, aber wo man mit Arbeit auf jeden Fall ein Timing hinbekommen kann. Was nicht bedeutet: perfekter Boden, perfektes Top, das schafft wahrscheinlich niemand oder vielleicht jemand aus Glück, aber zumindest in der Boden-Area und zumindest irgendwo in der Top-Area kaufen und verkaufen, denke ich tatsächlich, dass das bei Bitcoin absolut möglich ist. Und gerade was du gesagt hast mit oberen 50ern, also wenn ich mal nochmal auf das zu sprechen komme, was ich vorhin schon erwähnt habe mit dieser Extrapolation, dass man sich einfach mal die Korrekturen anschaut von Top zu Boden und von Boden zu Boden, da war die Range zwischen 31.000 und 50.000. Alles darüber wäre eigentlich historisch gesehen eine Anomalie. Das wäre sehr ungewöhnlich, wenn Bitcoin tatsächlich über 50.000 seinen Boden findet. Und alles um die 40.000, das wäre eigentlich historisch der absolute Standard mit der Berücksichtigung von dem Abwärtstrend. Also der ist schon berücksichtigt mathematisch. Von daher: Ich persönlich sehe tatsächlich den Boden eher so Richtung 40.000.
Ich kann mir auch gut vorstellen, dass wir mal in die 30er reindippen. Aber dass wir uns so lange dort aufhalten, kann ich mir persönlich nicht vorstellen. Schon allein auf Grundlage von solchen Metriken her. Irgendwann ist einfach ein Preislevel erreicht und da kann der Aktienmarkt oder sonst was machen, was er will. Da werden einfach die Leute nicht mehr verkaufen. Weil irgendwelche Long-Term-Believer bei Bitcoin, die sagen dann, also ganz ehrlich, Bitcoin bei 38.000, ich verkaufe doch jetzt nicht. Also ich bin da sowas von überzeugt, dass es in zehn Jahren deutlich höher steht. Und irgendwann werden wir diesen Boden erreichen. Da kann ich mir auch gut vorstellen, dass zu dem Zeitpunkt auch die Korrelation zwischen Aktien und beispielsweise Bitcoin oder auch im allgemeinen Kryptomarkt ziemlich stark nachlässt, dass irgendwann vielleicht Bitcoin wirklich schon bei den Preisen ist, der Aktienmarkt weiterfällt, aber Bitcoin einfach sich hält und sogar danach wieder ansteigt, weil es einfach zu überverkauft ist.
Wir könnten ja beide davon easy noch Gebrauch machen und wir könnten beide mal, wenn wir Geld brauchen, Bitcoin verkaufen. Wir sind schwer im Gewinn eigentlich in Summe. Aber wenn es jetzt wirklich auf 35 runterfällt, würde ich auch gar nichts anfassen. Da würde ich lieber einen Kredit nehmen für das, was ich ausgeben müsste, anstatt BTC zu verkaufen. Und, überspitzt gesagt, ja, bin ich bei dir. Das ist noch möglich, dass man es im Profit schwer im Profit verkaufen kann bei BTC. Es ist noch nicht ultra tief. Ja, das stimmt.
Und auch mal jetzt das Ganze vielleicht ein bisschen positiver und mutiger formuliert: Ich meine, das wird sich jetzt gerade sagen, oh scheiße, Bitcoin fällt und so weiter. Und natürlich tut das auch weh. Ich persönlich habe auch einen guten Stack im Bitcoin Cold Storage, wo ich einfach Bitcoin nur hodle. Und da bin ich völlig fein damit, dass das entsprechend korrigiert, aber auch gleichzeitig einfach solche Preise dann als Chance nutzen zu können, ganz proaktiv gezielt nachkaufen zu können bei solchen Preisen. Das ist einfach nur, ich denke, und das hat vor kurzem erst Manu, oder was heißt vor kurzem, vor ein paar Wochen Manu bei uns in der Membership mal in einem Nebensatz erwähnt, weil das ist mir irgendwie komplett hängen geblieben, wo er gesagt hat, das wird wahrscheinlich finanziell die mit Abstand größte Chance, die wir überhaupt noch in unserem Leben sehen werden, im nächsten Zyklusboden jetzt wahrscheinlich in ein paar Monaten einkaufen zu können. Weil danach, sehen wir danach jemals wieder so eine große Korrektur bei so einem Asset, was langfristig gesehen aus meiner Sicht ultra attraktiv ist? Wahrscheinlich nicht. Also wenn er richtig positioniert ist, entweder neutral oder short und dann auch entsprechend das Kapital hat, um bei solchen Preisen einzusteigen, das ist einfach nur, das wird ein Segen. Ist ein Ding auf jeden Fall.
Darf ich schon mal vorweggehen in den subjektiven Teil von dem Boden? Schieß los. Weil ich würde immer, ich selber, ich sehe immer auch bei diesen Grafiken und Co., ich finde die Quintessenz bei Bitcoin ist, dass man unterscheiden kann zwischen hoch und tief. Und das gilt für mich, wenn jemand am Stundenchart unterwegs ist oder auf dem Jahreschart, ist mir egal, wenn du grundsätzlich ein Gefühl davon hast und einen Bitcoin-Preis ansiehst und einfach denkst, es ist hoch, dass du das im Endeffekt einfach lernen musst. Und so wie du beim Top vielleicht schon hoch, aber nicht am möglichen Top verkauft hast, bei 119, 122, weil du wusstest, es könnte noch höher gehen, ist jetzt für mich der Preis zumindest schon niedrig. Er ist schon tief, er könnte tiefer gehen, aber wenn ich mit einem Top von 120, 150, vielleicht 180.000 im nächsten Zyklus rechne und ich jetzt ... 120, Entschuldigung, dass ich dich unterbreche, 120 hältst du für realistisch, dass wir im nächsten Zyklus einen Zyklus-Top sehen, was tiefer ist als das letzte?
Nee, nee, dass wir das zumindest erreichen, weißt du, dass ich Break-Even beim Ultimativen wieder 120 exite. Und wenn ich jetzt 70.000 Dollar nehme, was ein Bitcoin gerade kostet, und einfach Bitcoin kaufe, das auf das Wallet lege und gar nicht anschaue und mir komplett egal ist, dann weiß ich, auf diese 70.000 Dollar werde ich zum All-Time-High eine 56.000 Dollar Gewinn machen, nur bis zum Ex-Equo-Break-Even-All-Time-High. Das ist eine geile Rechnung, die kriege ich wahrscheinlich sonst gerade nirgendwo. Bei Gold müsste ich mit Pech 20 Jahre warten, wenn ich jetzt bei 5.000 Dollar pro Unze kaufe, bei Öl ist jetzt auch bei 100 Dollar pro Barrel wahrscheinlich in fünf Jahren nicht mehr so hoch vielleicht. S&P, Nasdaq ist auch ein Risiko auf eine Wirtschaft der USA. Also ich finde schon, bei Bitcoin ist man günstig dabei, man outperformt die letzten über eineinhalb Jahre Top-Bildung, kommt relativ in Ordnung rein und das ist für mich immer das Wichtigste: zwischen hoch und tief zu unterscheiden.
Und es kann noch tiefer gehen, es kann noch schmerzhafter werden, aber ich bin der Meinung, wir sind schon gut tief und ich habe schon einiges an Pulver immer gerne reingehauen in BTC, ob bei 80.000, ob dann bei den 60.000-Dollar-Bereichen. Da unten wird es halt dann super unangenehm und man kommt vielleicht wieder in diese Phase, wo man selber Sorge hat, ob jemals oder ob Bitcoin überhaupt wieder Hype bekommt, weil es wieder so jeden geplättet hat. Und das ist für mich noch so ein Ding: Es kann noch ekelhafter werden, aber die 4 vorne, die würde mich schockieren im Sinne von Autsch, einfach BTC ist unattraktiv, aber halt dann in dem einzigen Moment attraktiv, weil drüber wird es kaum Sinn machen, dann wieder zu kaufen bei 120, 108, wirst du einfach aufhören zu akkumulieren. Das wäre der einzige Moment, wo es dann wirklich nochmal geile Rendite gibt, aber sonst ist dann Bitcoin ein, zwei Jahre uninteressant, wenn er einen Bullrun reinzieht.
Ja, also ich glaube, da haben wir teilweise eher noch eine andere Einschätzung dazu. Also für mich persönlich sind die aktuellen Preise nicht tief, noch nicht. Also meine Limit Orders beispielsweise für Long-Positionen und das ist nur ein gewisser Teil vom Portfolio, die fangen bei 50.000 an, tiefer bis 35.000 runter, die sind schon mal gesetzt, falls wir die Preise tatsächlich sehen. Und warum ich zu der These komme, ist im Wesentlichen einfach nur die Konfluenz aus den Dingen, die ich mir anschaue. Also das, was ich vorhin schon gezeigt habe in der Präsentation mit Bottom-Indikatoren, wo die derzeit stehen, mit Chart-Analyse verbunden und mit, kurz überlegen, zeitlicher Komponente mit verbunden und zum Schluss noch den subjektiven Bottom-Indikatoren.
Also das im Zusammenspiel heißt natürlich nicht, dass man da eine 100-%-Trefferquote oder sonst was hat, aber ich denke, damit kann man einfach die Wahrscheinlichkeit sehr stark erhöhen, dass man tatsächlich in wirklich Boden einkauft, weil sagen wir mal, du steigst derzeit ein bei, sagen wir, jetzt, ich habe nicht mal auf die Preise geschaut. 69.000? 70.000. Sagen wir mal, du steckst mal 70.000 an, und die Preise gehen tatsächlich noch bei 40.000. Ich glaube, dann würde im Nachhinein niemand sagen: Ja, das war Bodennähe, sondern es war wahrscheinlich eher so: Ah scheiße, ein bisschen zu früh, ja. Und auch gerade aus der rein zeitlichen Perspektive, ich meine, bisher hat sich wirklich der Vier-Jahreszyklus einfach nur perfekt ausgespielt. Jetzt stand heute quasi ein halbes Jahr zu früh, in Anführungszeichen, einzusteigen, das wäre quasi ziemlich ignorant, was die Vergangenheit angeht. Was nicht bedeutet, dass es nicht so kommen kann, es gibt immer eine Restwahrscheinlichkeit, aber meiner Meinung nach ist die Restwahrscheinlichkeit eher geringer und deshalb positioniere ich mich beispielsweise oder habe zumindest den Plan, dass ich mich erst bei deutlich günstigerem Preis entsprechend positioniere. Im Gegenteil, bei um die 70.000 oder sogar ein bisschen höher habe ich eher meine Short-Position noch weiter aufgebaut. Ich bin nach wie vor short-positioniert mit dem Großteil von meinem aktiven Portfolio und setze weiterhin auf fallende Preise, weil ich mir da doch relativ sicher bin.
Ja, ist stark. Das heißt nicht, weitermachen oder nachmachen oder sonst was, sondern das heißt einfach nur, das ist meine persönliche Einschätzung. Ich finde das natürlich gewaltig für mich. Ich bräuchte für meine Positionierung gerade noch die oberen 70er, wenn eine 8 vorne dran steht, muss nicht sein, aber das wäre traumhaft für meine Positionierung. Ich glaube, wenn wir dort reinfetzen, die 8 nochmal sehen, dann bin ich mit viel mehr Kapital auch bereit, die 5 vorne dran zu kaufen. Ob ich dann die 40 bekomme oder du die 35 bekommst, ist dann dahingestellt, aber ich würde, wenn ich die 80 nochmal sehe, deutlich mehr in den 40ern oder 50ern einkaufen. Und mir ist das im Portfolio dann egal, wenn ich bei 50.000 einen Bitcoin kaufe oder bei 55.000 einen Bitcoin kaufe und der geht auf 35 runter, ich fasse das Geld sowieso nicht an. Es wäre dann vielleicht ärgerlich, dass man günstiger noch viel mehr hätte bekommen, aber ja, dann ist es wirklich einfach ein Trade. Das Hodln im Spot-Portfolio ist ein Trade und nicht mehr einfach halten und über mehrere Zyklen easy Spaß. Das wäre schon sehr tough, aber es wird sich zeigen.
Also du bist short und immer aktiv am Suchen nach günstigeren Preisen. Du siehst Diminishing Returns in den All-Time-Highs und bei den Bärenmarkt-Böden bist du beinhart für nochmal tiefere Schmerzpunkte. Ich sehe genauso auch Diminishing Drawbacks. Genauso auch. Aber selbst mit dem, wenn man das extrapoliert, sind ja wie gesagt Preise zwischen 31.000 und 50.000 wäre eigentlich die Norm oder irgendwo bei 40.000 wäre eigentlich historisch gesehen höchste Wahrscheinlichkeit, wenn wir das einfach mathematisch hochrechnen. Also ja, ja, wie gesagt, aber Short-Position, das ist was, das wird die letzte Range sein, wo ich überhaupt short gehe. Also alles darunter mit, wenn wir dann mal irgendwie in den unteren 60ern sind oder darunter, das ist meiner Sicht dann das Gleiche, was beim Top passiert ist. Das ist einfach: Ja, es könnte noch tiefer gehen, aber danach die Upside, also Chancen-Risiko-Verhältnis steht einfach ungünstig. Also bei den Preisen werde ich dann auch eher wieder Richtung Ausstieg, Richtung Cash-Position, Repositionierung und so weiter wird dann immer relevanter. Aber ja, das ist zumindest Stand heute die Einschätzung.
Dementsprechend sieht auch das Bärenmarkt-Cheat-Sheet aus. Da haben auch by the way schon die ersten drei Top-Indikatoren geflasht davon. Also das sind allerdings alle, die ich einzeln betrachte, für relativ unzuverlässig. Deshalb gehe ich auch nach wie vor mit einer hohen Wahrscheinlichkeit davon aus. Also hier oben, das sind auch diese hier mit dabei: Balance Price, CVDD und Bitcoin Long-Term-Holder Realized Price gehören zu den stärkeren Bottom-Indikatoren. Ich bin mir nicht sicher, ob die kostenfrei sind oder nicht. Könnt ihr mal selber nachschauen, könnt ihr auch selber mitverfolgen. Auf Twitter immer suchen, findet man oft Updates, die gepostet werden. Genau. Das ist der erste Punkt, wo ich mich daran orientieren werde.
Zweite Komponente, die zeitliche Komponente. Da habe ich auch mal einen Ausschnitt aus dem Bärenmarkt-Cheat-Sheet mit rausgepackt. Das ist hier beispielsweise: Wenn man sich anschaut, wo die zyklischen Böden waren und einfach nur die Zeit dazwischen misst, dann sieht man beispielsweise hier vom zweiten Zyklus bis zum dritten hat es 1.428 Tage gedauert. Vom dritten bis zum vierten 1.442. Wenn man dann diese zwei ... also da wird jetzt hier ein anderer Wert angezeigt. Ich weiß nicht, warum das bei TradingView so ist, aber wenn man auf dem Daily solche, die das Datum quasi misst und dann auf den Weekly wechselt, dann wird manchmal hier, also zeigt es hier 1.435 statt 1.442 an, aber das ist wirklich exakt genau. Und so kann man quasi einfach mal vom letzten Boden rechnen, was historisch gesehen eigentlich beim Boden typisch wäre, und das wäre hier beispielsweise ein prognostiziertes Bottom 2026 zwischen dem 22. und 28. Oktober. Das wäre so mal eine grobe Hausnummer. Irgendwann im Oktober, hier gegen Ende Oktober, wäre es auf Grundlage von derzeitlicher Betrachtung hier am realistischsten.
Natürlich kann man das auch mit anderen Timeframes machen. Das ist hier beispielsweise ein Screenshot aus dem Bärenmarkt-Cheat-Sheet, dass man sich anschaut: Hey, wie sieht das Ganze aus vom Top zum Boden gemessen, wie sieht das aus vom Halving zum Boden gemessen, wie sieht das aus vom Jahresanfang zum Boden gemessen. Da kommt man hier auf unterschiedliche Zeiträume, aber ich gebe mal hier die Quintessenz entsprechend preis, dass irgendwo rund um Oktober herum die größte Überlappung von all diesen Timeframes ist. Also rein historisch gesehen auf Grundlage von der zeitlichen oder von dem Vierjahreszyklus: Irgendwann im Oktober wäre es eigentlich am wahrscheinlichsten, dass wir das tatsächlich entsprechend sehen.
Glaubst du, dass das gefrontrunnt werden könnte? Oktober ist halt wirklich 1:1 das Ein-Jahr-Bärenmarkt-Szenario. Dieses Halving hatten wir auch im Frontrun mit einem neuen All-Time-High schon echt viel FOMO. Glaubst du, ist der Oktober ein so offensichtliches mögliches Bottom, das vorher im September schon gekauft wird? Also September wäre grundsätzlich immer noch innerhalb von manchen Timeframes hier. Also zwischen September und November sind die meisten Spannen. Also von daher, das würde mich nicht wundern, wenn es tatsächlich schon September wird. Aber ich meine, Frontrun: Genau das Gleiche hätte man im Prinzip bei jedem einzelnen Bitcoin-Zyklus bisher sagen können. Im Sinne von, ja, Vierjahreszyklus, das weiß doch jeder, dass im Oktober 2026 das Top kommt. Das wird doch gefrontrunnt, das kann ja nicht wieder so sein, das kann ja nicht so einfach sein. Im Endeffekt passt dann trotzdem genau so. So ist es einfach.
Aber Chess, gerne reinschreiben. Gerne mal an alle, die eine Meinung haben zum Boden: Ist der Kevin näher dran mit seinen 40ern, vielleicht 35 sogar? Oder würdet ihr auch sagen 50er oder bitte nicht unter 60 fallen? Gerne mal einfach reinschreiben, Kommentare. Und ich möchte das gerne mal ein bisschen so erheben: Ultra-Perma-Bär oder Bär auf 35er runter oder seid ihr hier schon positioniert? Wie viel habt ihr schon nachgekauft? Würde mich einfach interessieren, an alle, die das Video schauen. Gerne Kevin, weiter.
Ja, aber jetzt auch bitte nicht verstehen, dass ich irgendwie auf die 35.000 warte oder Ähnliches. Mein Base Case sind keine 35.000. Das ist nur, wenn es so kommen sollte, durch irgendwie ein Kapitulations-Event in der Boden-Area, das wird tatsächlich darunter gehen, dann kann ich zumindest davon profitieren. Aber das ist, wie gesagt, nur ein Teil vom Portfolio. Und orientiere mich da weniger am Preis, weil auch diese Indikatoren im Zeitlauf noch andere Preise anzeigen werden. Und ich schaue primär auf die Flashes und auch in Confluence mit zeitlicher Perspektive mit den anderen Dingen. Das heißt, es könnte beispielsweise sein, wir sind bei 48.000 oder sagen wir bei 52.000. Ein paar Top-Indikatoren haben geflasht, zeitlich sollten wir jetzt eigentlich schon beim Boden sein, und auch die Chart-Analyse gibt eher, hey, auch subjektive Bottom-Indikatoren sagen eher, du, Boden könnte jetzt eigentlich drin sein. Dann wäre auch das für mich ein Grund, dass ich dann entsprechend schon einsteige. Also es ist nicht so, dass ich sage, die 40 müssen wir sehen, ansonsten steige ich nicht ein. Nein, nein, also bin ich da nicht gepolt.
Was Chart-Analyse angeht, da kann ich leider relativ wenig dazu sagen, weil das bei uns in der Membership Manu entsprechend übernimmt. Das ist auch ein YouTuber, der ein bisschen weniger aktiv ist, sagen wir mal so. Ja, Chart-Analyse und ich, Manu, dass du mal ein bisschen mehr Videos entsprechend übernimmst. Aber der sich mittlerweile relativ tief reingefuchst hat in die Chart-Analyse. Also ich habe ihn mal gefragt, was er denn grundsätzlich für Tools verwendet mit Marktstruktur, Ranges, Range Deviation, Swing Failure Pattern und so weiter und so fort. Könnt ihr euch hier entsprechend durchlesen, was man da mittlerweile alles mit einfließen lässt. Und da gibt es dann einmal bei uns in der Membership ein Markt-Update, wo er auf die entsprechenden Charts mit drauf eingeht. Und wie gut das teilweise funktioniert, ist hier einfach mal ein Screenshot aus einer wöchentlichen Diskussion am 18.10., wo er hier gesagt hat, er ist jetzt ab jetzt short positioniert. Er steigt aus und geht short. Man hat mittlerweile allein mit seinem Short sein Portfolio mehr als verdoppelt. Also läuft extrem gut. Auch einige bei uns in der Community, die ihm entsprechend gefolgt sind, konnten ziemlich gut davon profitieren. Auch mein durchschnittlicher Einstiegspreis ist bei über 100.000 noch. Also auch da nicht ganz so wie bei Manu. Bei Manu waren es, ich glaube, 115.000 oder so. Nagelt mich jetzt nicht fest, aber um den Dreh. Und ab dem Zeitpunkt einfach short knallhart und noch weiterhin short und dann noch hochskaliert. Das ging schon extrem gut auf.
Ich werde aus Kulanz den ersten Short auch einblenden, dass man das abwägen kann, aber die Short hier: bravouröse Leistung. Krass, sehr mutig. Ja, also wie gesagt, das ist nicht mein Verdienst, das ist die Expertise von Manu. Hut ab an ihn. Also auch in letzter Zeit die Calls, die er gemacht hat, wo wir höchstens so hoch gehen und wann nachskalieren und so weiter, die waren on point die letzten paar Wochen, weshalb da einige gut davon profitieren konnten.
Und dann noch der letzte Punkt, da bin ich sehr gespannt drauf: subjektive Bottom-Indikatoren. Das ist etwas, das steht deshalb in Klammern, weil ich das tatsächlich erst in Bodennähe wirklich mit berücksichtige. Weil ansonsten führen subjektive Bottom-Indikatoren häufig dazu, dass irgendein Event im Markt dazu führen kann, dass plötzlich, keine Ahnung, Trump hat das und das gemacht und plötzlich ist viel Euphorie und so weiter und dass man dann schon denkt: Oh ja, jetzt ist schon das Top drin. Oder auch beim Boden: Oh, jetzt ist das passiert, jetzt könnte irgendwie schon der Boden drin sein. Das ist tatsächlich nur etwas, wenn beispielsweise Bottom-Indikatoren, Chart-Analyse in Confluence sagen: Hey, wir sind jetzt in der Boden-Area, und dann noch zusätzlich einfach subjektive Bottom-Indikatoren zu nutzen, um dann innerhalb der Boden-Area vielleicht noch ein bisschen bessere Preise zu bekommen, das ist dort, wo ich das verwenden würde.
Und das sind Dinge wie, das ist jetzt nicht eine vollständige Liste, wenn sonst werden wir wahrscheinlich am Morgen dran mit diskutieren, aber beispielsweise solche Dinge wie, dass einfach völlige Akzeptanz darüber herrscht, dass wir im Bärenmarkt sind. Stand heute nach wie vor nicht der Fall. Da bin ich jedes Mal froh, wenn ich bei irgendwelchen Influencern auf YouTube höre: Ja, aber wir können jetzt von hier direkt und keine Ahnung noch weitergehen und das sind doch noch den Superzyklus oder keine Ahnung was. Ich denke nach wie vor nicht, dass wirklich alle akzeptiert haben, dass wir im Bärenmarkt sind. Und solange das nicht der Fall ist, also historisch betrachtet eigentlich beim Tiefpunkt, da ist es der Zeitpunkt, wo da zweifeln niemand mehr daran. Der logischste Bärenmarkt.
Und so, ja. Also gehst du mit, derzeit, dass wir das noch nicht gesehen haben? Es ist noch sehr laut im Markt, wenn irgendwo ein Altcoin mal 50, 100 Prozent macht, dann sofort jeder wow, wow, wow. Ich gebe dir recht, also wir sind noch nicht in der völligen Akzeptanz und ich glaube, dass das 100 % trifft, dass wir das noch brauchen, ja.
Ja, also schon allein auf Grundlage von solchen Dingen, dass man stand heute davon ausgeht, 60.000 ist der Boden. Ich meine, die Restwahrscheinlichkeit gibt es immer, aber schon allein, wenn wir hier das Ganze diskutiert haben, ich denke, die Wahrscheinlichkeit davon ist einfach relativ gering. Gut, dann kommen wir jetzt zum zweiten Punkt, da hat Didi das gerade schon vorweggenommen, als wir privat gesprochen haben: Social-Media-Apathie. Was man normalerweise anfangs in einem Bärenmarkt sieht und auch im Mittelteil vom Bärenmarkt, ist, dass die Leute immer toxischer werden. Ich weiß nicht, ob du da ein Lied davon singen kannst, weil du auch teilweise noch bullish auf YouTube unterwegs bist, aber ich als Bär, uiuiui, was musste ich mir für Kommentare an mir auf YouTube die letzten paar Monate, wirklich, also vor allem in der Anfangsphase, als ich dann auch veröffentlicht habe und im Newsletter ist mein aktives Portfolio prozentual aufgeteilt oder gezeigt und wo ich dann veröffentlicht habe: Hey, ich bin jetzt aktiv proaktiv short Bitcoin. Uiuiui, hat es seinen Kommentar gehackt.
Und ja, historisch betrachtet, anfangs und mit dem Bärenmarkt sind die Leute noch relativ toxisch, weil niemand will es wahrhaben: Dieser Kevin, der will jetzt nur mein Asset schlechtreden und sich sowieso nur selbst bereichern oder keine Ahnung, was mir alles vorgeworfen wurde. Und irgendwann lässt das dann aber auch tatsächlich ab und es kommt zu einer richtigen Gleichgültigkeit. Die Leute sind einfach so: Ach, ja, Preis geht nicht, das juckt mich nicht mehr. Irgendwann ist dieses Level erreicht, wo man einfach dann: Ach, Bitcoin ist wiedergefallen, ja, bin ja schon gewohnt, dass Bitcoin weiterfällt. Dann ist man auch nicht mehr toxisch, die Kommentare lassen nach, man bekommt auch nicht mehr wirklich kritisiert, sondern einfach Gleichgültigkeit.
Würdest du sagen, dass wir das derzeit schon erreicht haben oder fehlt da deiner Meinung nach noch was? Also ich habe eine sehr, sehr Bitcoin-lastige Portfolioaufstellung, auch viele von den Zuschauern sind sehr stark in BTC. Ich habe selber den Altcoin-Markt etwas in den Rücken gekehrt, eigentlich den kompletten Run zum Glück, und ich habe dort mitbekommen, dass wir vielleicht die Gleichgültigkeit schon eher haben, weil es ist vorbei. Also dort sind wir eigentlich in der Akzeptanz, dass die Dinge im Bärenmarkt sind. Dort ist die Toxizität, wenn du halt nicht hingehst und sagst: Hey, das ist der lästigste, schlechteste Altcoin und so, wirst du auch in Ruhe gelassen, finde ich. Und bei Bitcoin ist es noch nicht so, da ist aber erwachseneres Investieren. Und ich würde sagen, am Altcoin-Markt, da gibt es auch schon Content Creator, die sind weg und einfach weg, und ich glaube, es ist dort schon mehr die Akzeptanz und die Toxizität ist vielleicht in Gleichgültigkeit. Accounts gelöscht, ob Börsenaccounts, die man nicht mehr anschaut, weil die Coins eh auf Null sind. Da würde ich, da muss man fast trennen, und ich glaube, viele mit Altcoins und so sind gut geplättet und vielleicht schon in der Gleichgültigkeit, wäre noch so ein Input.
Ja, gehe ich voll mit. Also ich weiß nicht, ob Altcoins bei dir im Zyklusboden eine Rolle spielen, bei mir wird es beim Wiedereinstieg ausschließlich Bitcoin, also es wird ausschließlich auf Bitcoin fokussiert, von daher würde ich sowas gar nicht unbedingt bei den Altcoins mit berücksichtigen, vor allem auch auf Grundlage der Tatsache, dass ja Altcoins meistens, nicht immer, aber meistens sich wie Bitcoin auf Steroiden verhalten, das heißt, selbst wenn irgendwie ein Altcoin ein positives Sentiment hat, ja, wenn halt Bitcoin 20 % fällt, dann wird da auch höchstwahrscheinlich der Altcoin mit nach unten gehen. Also Bitcoin ist einfach nach wie vor der Index im Markt, von daher denke ich, gerade für Bodenfindung macht es wahrscheinlich meistens Sinn, sich da an Bitcoin zu orientieren.
Jetzt was Toxizität angeht: Also ich finde das sehr interessant, was ich für Kommentare auf Twitter bekomme, ihr könnt gerne mal vorbeischauen, ich poste da meistens ein- bis zweimal am Tag irgendwelche Learnings, Erfahrungen, Investmentweisheiten und so weiter und uiuiuiui, wie es da teilweise in den Kommentaren zugeht. Auch da waren jetzt immer wirklich schon Kommentare dabei, wo ich gedacht habe: Wow, also ich muss echt ein Serienmörder sein, so ein Hass kommt da raus in den Kommentaren. Also derzeit ist diese Toxizität aus meiner Sicht definitiv noch zu spüren. Auf YouTube hat es bei mir definitiv schon nachgelassen. Also wenn ich jetzt ein bärisches Video veröffentliche, dann ist es mehr so: Ja gut, der Kevin ist sowieso schon seit Monaten bärisch. Also ja, da denke ich tatsächlich, dass da bei Bitcoin noch ein gutes Stück fehlt.
Hoffnungslosigkeit, das ist das, was du vorhin schon angesprochen hast, dass wenn wir dann einen Kursanstieg sehen, dass dann auch immer wieder dieses Hopium, diese Hoffnung aufkommt. Wahrscheinlich bei Altcoins noch mehr als bei Bitcoin, aber ich würde auch sagen, jetzt gerade bei dem letzten Anstieg, also ich meine, wir haben schon eine Korrektur gesehen auf 60.000 und danach ist Bitcoin schrittweise wieder angestiegen. Ich glaube, höchster Preis war jetzt bei dem Anstieg auf 76.000 und auch da habe ich gespürt in den Kommentaren, dass da wieder Hoffnung bei vielen Leuten aufkam. Auch das ist für mich eigentlich nur Bestätigung: Der Boden ist noch nicht drin, weil diese Hoffnung darf schlichtweg aufkommen. Irgendwann beim Zyklusboden ist es normalerweise so: Die Preise steigen an und die Leute sind so skeptisch, sie sagen: Ja, steigt jetzt nur an, damit es danach wieder tiefer geht.
Ich kenne ja diesen grünen Knopf, wenn du aktiv Positionen managst oder tradest, dann gibt es einen Long-Knopf in der Börse und den ganzen Bullrun. Du drückst drauf und das macht eigentlich direkt Profit. Du drückst den Long-Knopf, wie wenn du irgendwo einfach einen Money-Glitch hast. Let's go. Und irgendwann funktioniert der Knopf nicht mehr und der Kurs geht gegen deinen grünen Knopf. Und dann denkt man ja, irgendwo, es fällt nur noch, und relativ so Mitte vielleicht Bärenmarkt oder schon über die Hälfte von der Downside fängt man an, den roten Knopf zu drücken, weil der funktioniert. Dann drückt man, obwohl man nicht so danach glaubt, ist der rote Knopf der, der die Gewinne bringt. Und in den Beginn eines Bullenmarktes und so wird wieder oft der rote Knopf gedrückt. Ich kenne jemanden, der hat 2017 einen Bullenmarkt gemacht und war dann 2019 und 2020 am Start. Der hat 8 Bitcoin mit Shorts verbrannt, weil er einfach gedacht hat, es wird wieder der rote Knopf und es wird eh nicht hochgehen.
Das stimmt. Noch siehst du auch oft an den Positionen, dass viel long gegangen wird. Stimmt. Was wichtig ist: Die Tops aktuell werden auch wieder gut geshortet, immer wieder in den Liquidation-Heatmaps. Also es ist gerade so ein bisschen beides. Spielt sich ab, aber ja, man verliert das Hopium, und wenn es steigt, denken sich auch dann im Bärenmarkt wohl wirklich viele, es wird eh wieder runtergehen, und shorteten dann so viel rein, dass sie nach oben hin den Liquid-Pump des Todes auslösen.
Also ja, Hoffnungslosigkeit, ich habe gerade auch schon indirekt Skepsis angesprochen, das geht nicht nur für den Preis, für Preisanstiege, sondern auch beispielsweise was positive News angeht, dass dann einfach gesagt wird: Ach, keine Ahnung, da will jemand nur wieder Hopium aufbringen, aber in Wirklichkeit ist das eigentlich gar keine wirklichen News, auch wenn es dann wirklich positive News sind. Oder auch Kapitulations-Events, was zumindest historisch betrachtet relativ üblich war, dass wir zumindest zu irgendeinem Zeitpunkt in dem Bärenmarkt mal wirklich ein Event sehen, wo Leute forciert sind zu verkaufen, was wir stand heute in diesem Bärenmarkt noch nicht wirklich gesehen haben, also irgendeine Insolvenz, irgendjemand, der vielleicht pleite gegangen ist, irgendwie so, wir brauchen FTX oder sonst irgendjemand, der von oben entsprechend draufhaut.
Den Checklistpunkt habe ich auch noch nicht gefunden, also noch nichts ist da gewesen, wo es rausgeschossen hat. Vielleicht ein bisschen so, man hat ab und zu gehört, dass dieses Chainstreet-Pump-and-Dump war. Vielleicht holst du noch einen größeren raus, aber ich werfe auf jeden Fall so das Bärenmarkt-To-do-Liste ist noch nicht passiert, bin ich genau bei dir, ja.
Auch neben der Toxizität, dieser Gleichgültigkeit auch einfach so eine Totenstille, dass dann auch beispielsweise in den Mainstream-Medien einfach weniger über Bitcoin, über irgendwelche News und so weiter berichtet wird, weil sich einfach niemand mehr dafür interessiert im Bärenmarkt. Finalitätsrhetorik, sowas wie Bitcoin ist tot, Bitcoin geht auf null, Bitcoin ist gescheitert, haben wir bisher in diesem Bärenmarkt aus meiner Sicht auch noch relativ wenig gesehen. Das ist allerdings in der Nähe vom Zyklusboden relativ üblich, dass dann vor allem auf Twitter irgendwelche großen Artikel kommen und deshalb ist Bitcoin gescheitert und deshalb wird Bitcoin nicht mehr auf ein neues Allzeithoch erreichen und so weiter.
Engagement 9/0, da kannst du wahrscheinlich dann auch ein Lied davon singen vom letzten Bärenmarkt, wo du es, also nicht nur Views, sondern auch Kommentare, sonstige Social-Media-Kanäle, der will einfach zu dem Zeitpunkt niemand mehr was mit Bitcoin zu tun haben. Holder-Kapitulation sehen wir auch relativ häufig, dass irgendwelche Long-Term-Believer bei Bitcoin, die eigentlich früher immer voll positiv waren bei Bitcoin, plötzlich das Handtuch schmeißen öffentlich mit irgendeinem Post-Blog-Artikel oder sonst was und sagen, sie haben festgestellt, dass Bitcoin gescheitert ist oder deshalb glauben sie nicht mehr an Bitcoin oder Ähnliches. Auch das relativ typisch.
Also by the way, es muss nicht jedes einzelne von dem auf grün sein, damit der Boden drin ist. Das ist nur so zusätzlich: Ah okay, das haben wir in der Vergangenheit beim Boden häufiger oder meistens gesehen. Influencer-Diskreditierung, also gerade die großen Meinungsmacher wie Tom Lee, Michael Saylor und die ganzen anderen großen Namen, dass die einfach durch den Schlamm gezogen werden auf Social Media, dass die als die absoluten Vollidioten und Narren entsprechend dargestellt werden, bevor es dann tatsächlich wieder nach oben geht. Und das ist mein Lieblings-subjektiver Bottom-Indikator: Dieses Mal ist es anders. Das ist genau der Indikator, der auch beim Top gilt, dass wir in der Bodennähe höchstwahrscheinlich dann auch wieder die Calls bekommen mit: Aber deshalb ist dieses Mal diese Bodenfindung anders und deshalb geht dieses Mal tatsächlich Bitcoin noch viel tiefer, weil das und das passiert und so weiter. Auch das historisch betrachtet sehr üblich.
Du kannst dich bestimmt noch daran erinnern, letzter Bärenmarkt, wo dann der tiefste Preis ungefähr bei 15,5 war, aber alle gackert haben auf 12.000, 13.000, 8.000 oder 7.000. Da war dieses Mal geht es noch tatsächlich viel tiefer und wegen FTX und die ganzen Gründe und so weiter. Ach, das ist relativ klassisch. Also da gibt es noch eine relativ, also das ist ein Ausschnitt davon. Die Liste, die ganze Liste ist noch ein bisschen länger. Die wird auch dann zum entsprechenden Zeitpunkt im Bärenmarkt-Cheat-Sheet bei mir entsprechend diskutiert, wenn es relevant ist. Derzeit halte ich es noch nicht für relevant, deshalb ist es derzeit noch nicht mehr drin.
Deshalb jetzt als Fazit und dann denke ich, sind wir auch schon gut dabei, was das tägliche angeht: Also aus meiner Sicht ist Timing im Kryptomarkt tatsächlich möglich. Also bei Aktien gehe ich voll mit, dass es, da gibt es ganze Teams, die versuchen irgendwie den Aktienmarkt zu timen, und die bekommen das teilweise nicht hin. Bei einem Kryptomarkt, vor allem Bitcoin, also wenn ich Krypto sage, meine ich eigentlich primär Bitcoin, denke ich, haben wir tatsächlich mit On-Chain-Daten, mit der zeitlichen Komponente, mit Chart-Analyse oder auch subjektiven Top- und Bottom-Indikatoren, haben wir da genügend Tools, um zumindest die Wahrscheinlichkeit ziemlich stark zu erhöhen, dass wir in der Boden- oder Top-Area sind.
Also letzter Zyklus beispielsweise, unser Einstieg, ich glaube, der tiefste Preis, den ich erwischt habe, war bei um die 17.000, und der höchste Preis zum Einstieg war bei um die 23.000. Bei 23.000 dachte ich mir damals, oh Gott, ich bin voll der Vollidiot, das ist Bitcoin bei 15.500, oh Gott, viel zu früh eingekauft. Im Nachhinein hat es sich dann doch noch gelohnt, auch mit dem Ausstieg. Also nachher, wir haben nicht den perfekten Boden getimt, wir haben auch nicht das perfekte Top geteilt, aber zumindest Boden-Area einsteigen und Top-Area aussteigen, denke ich, ist absolut möglich. Und das, was du vorhin angesprochen hast, ohne Timing halt auch wirklich kaum Gains. Also jetzt irgendwie Bitcoin zu hodlen, allein über die letzten vier Jahre mit einer, ich meine, wenn man das mal prozentual herunterrechnet, wahrscheinlich so 15 Prozent vielleicht. Ja, das ist schon nett, aber sind wir deshalb im Kryptomarkt? Gehen wir deshalb das Risiko ein? Vor allem auch mit der Volatilität, was es mit den Emotionen und so weiter macht. Also ja, ich denke, das Timing, das Thema Timing wird wahrscheinlich in der Zukunft immer und immer wichtiger.
Meiner Meinung nach ist datenbasiertes Vorgehen einfach nur ein Riesenass, was man im Kryptomarkt nutzen kann, weil wo gibt es einen Markt, wo wir On-Chain-Daten haben? Es ist alles transparent mit der Blockchain. Wenn sowas nicht nützt, ist einfach nur, ach, das ist so schade. Wirklich, ja, also meiner Meinung nach, weiß ich nicht, ob du das anders siehst, hinterfragen nicht im Sinne von: Ja, aber hier diese Liste mit diesen On-Chain-Daten sagt, Top oder Boden ist noch nicht drin. Es ist so wichtig, dass man sich einfach mal die Daten anschaut und auch einfach mal überlegt: Ist erstmal der Indikator sinnvoll? Hat er in der Vergangenheit überhaupt schon sinnvoll Boden oder Top angezeigt? Und falls ja, ist der Referenzwert sinnvoll, den die Person, der Analyst entsprechend gewählt hat? Weil viele Indikatoren haben einen Abwärtstrend, Aufwärtstrend, der häufig bei diesen Referenzwerten gar nicht irgendwie mit berücksichtigt wird. Gibt es nur grüne Box kaufen, rote Box verkaufen. Wer sich an sowas orientiert und es Abwärts- oder Aufwärtstendenzen gibt, ist halt ein bisschen schwierig.
Ich würde auch auf jeden Fall auf Konfluenz achten, also nicht nur Top-Indikatoren, Bottom-Indikatoren, sondern auch zeitliche Perspektive und die anderen Geschichten, die wir gerade schon diskutiert haben. Und das, was ich gerade schon erwähnt habe: On-Chain-Daten aus meiner Sicht einfach nur eine versteckte Superpower. Also wer das wirklich nutzt und regelmäßig mit einfließen lässt, vor allem was die großen Makrozyklen angeht. Während dem Zyklus, wenn man zwischendurch mal noch tradet, da denke ich, sind On-Chain-Daten nur bedingt geeignet. Aber zumindest für Bottom- und Top-Phase denke ich, sind On-Chain-Daten echt ein Riesenvorteil, wenn man die entsprechend setzt.
Also ja, es soll jetzt kein Pitch werden oder sonst was, aber das war quasi nur ein Einblick in Bärenmarkt- und Bullrun-Cheat-Sheet, wie die entsprechend aufgebaut sind. Genauso auch, was wir innerhalb von unserer Membership machen. Damit beende ich auch schon den Part mit dem Fazit.
Ich finde es super cool. Also auch gerade, wenn man ein bisschen mehr bearish ist, ihr kennt sicher auch den Thomas Crypto Recovery. Den habe ich auch super gerne einfach auch in hohen Zeiten auf den Kanal eingeladen, weil es ist schon wichtig, dass man zumindest diese Inputs bekommt. Ob man als Zuseher hier zu Hause damit was anfängt oder nicht, das ist ja jedem selber überlassen. Aber ich muss wirklich sagen, auf deiner To-do-Liste hier mit Aufgeben, Kapitulationen, ich bin wirklich ehrlich, davon fehlt noch eine ganze Menge. Ich muss aber auch überlegen, dass das beim Aktienmarkt oder bei anderen Märkten, das ist halt nicht so, dass du dann beim S&P 500, wenn der 30 % korrigiert, dass du sagst, die kapitulieren jetzt und dies, das.
Wenn Bitcoin halbwegs erwachsen wird, erwarte ich mir persönlich in der Zukunft nicht mehr so strenge, tödliche Böden, weil die Dinge, die du aufgezeigt hast, das war wirklich ekelhaft, das war alles sehr zerstörerisch und die 40er und die 30er-Zahlen noch raushauen, das tut wirklich weh. Die Bärenmärkte waren so, die waren wirklich genau so, wie du es ... das macht Gänsehaut, wenn man das wieder weiß, wie pleite man sich da fühlt. Wenn Bitcoin halbwegs solide ist, sollte die Performance, die schon im Bärenmarkt schwach ist, auch im Bärenmarkt nicht zu schlimm sein. Das ist so meine Theorie.
Du bist, wenn ich das so raushöre, trotzdem noch auf strikte Korrektur, fast konservativ von den alten Bärenmärkten so unterwegs. Und ein Tipp, ich glaube, da sind wir uns einig: Den Boden nicht zu verpassen, ist, dass man Bitcoin zumindest kauft in tiefe Preise, wenn man ein Gefühl hat, das ist tief, dass man ja nicht den Boden verpasst, weil ich glaube, die größten Verluste entstehen durch Geld, das auf der Seitenlinie bleibt und einfach unter der Inflation im Dollar sitzt. Gehe ich voll mit. Ich persönlich gehe da noch einen Schritt weiter und sage, meine eigenen Gefühle sehe ich mittlerweile sogar eher als Kontraindikator, weil wenn ich persönlich das Gefühl habe: Oh Gott, jetzt geht es sowieso noch viel tiefer, das ist meist ein guter Zeitpunkt einzusteigen. Genauso auch in der Top-Findung: Beim Ausstieg beim Top, ich bin nicht davon ausgegangen, dass das Top drin ist, und im Endeffekt war es ja auch nicht drin, aber es ging auch nicht so viel mehr höher, aber auch da einfach: Wenn ich selber denke, keine Ahnung, also jetzt geht es erst recht höher, dann sollte ich vielleicht eher die Chips vom Tisch nehmen.
Und genau dasselbe in der Bodenfindung. Die eigenen Gefühle damals oder dabei, vor allem wenn man viel Mainstream-News und so weiter konsumiert, sind häufiger genau das, was die breite Masse denkt. Und gerade in der Boden- und Top-Findung, da ist einfach das, was die breite Masse denkt, genau das Gegenteil von dem, was im Endeffekt kommt. Also nachher: Denkt nicht, dass ihr dann irgendwann bei 40.000 einsteigt und euch geil fühlt. Ein guter Einstieg fühlt sich meistens richtig scheiße an beim Einstieg und dass man auch kurzfristig dann mit dem ... echt verloren wieder so, als würde es das ... Ja, vor allem, wenn es kurzfristig tiefer geht, weil wir können ja nicht den Boden timen, das heißt auch selbst mit unserem Hebel, wenn wir dann für Wochen oder vielleicht sogar wenige Monate erstmal Minus sind, da fühlt man sich wieder wie der letzte Volltrottel und denkt sich: Gott, warum habe ich da schon eingegangen ...
Ja, aber das ist ganz normal, wenn man zumindest mit dem Zeithorizont unterwegs ist und jetzt nicht irgendwie auf einer wöchentlichen, täglichen oder Minutenbasis entsprechend traded.
Geil. Ja, ey, es freut mich richtig, dass du die Präsentation wirklich so cool gemacht hast. Mega, mega cool. Ich freue mich auch über jeden, der bis zum Ende drangeblieben war. Das ist wirklich ein dicker Schinken, den wir heute aufgenommen haben, und ich freue mich auch über die Diskussion in den Kommentaren. Ich lese mir die immer sehr, sehr gerne durch. Kevin, du schaust auch sicher gerne mal vorbei. Ja, gebt mir gerne mal ehrliches Feedback. Bin ich zu bearish unterwegs, ist meine Einschätzung voll der Nonsense, also ihr könnt gerne die Toxizität voll rauslassen. Sehr sowieso, Didi's Kanal, alles gut.
Ne, wunderbar, also mega cool, dass du hier warst. Ich freue mich über die Comments, über eure Meinungen, und dann werden wir auf jeden Fall eins sagen: The time will tell. Wir werden es dann sehen, wo wie was passiert ist, und wir freuen uns spätestens bei neuen All-Time-Highs über jeden Kauf und dann sind wir wieder voll dabei und gehen in die Top-Suche, und ich würde sagen, spätestens dann sehen wir uns wieder einmal auf dem Kanal. Darf ich dich immer gerne als herzlichen Gast begrüßen, und super cool. Ich werde noch deine Channels verlinken. Ich freue mich, wenn du auch wieder Videos oder der Manu mal Videos uploadest und dann sind wir super gerne dabei. Danke dir, Kevin, fürs Dabeisein und dir noch einen wunderbaren Aufenthalt in Kolumbien.
Sehr gerne, hat Spaß gemacht, und bis zum nächsten Mal können wir gerne wiederholen. Gerne dann. Ciao, ciao. Ich wünsche euch noch was. Habt einen schönen Tag. Bis zum nächsten Mal.
Automatisch erstellt (Speech-to-Text) und KI-gestützt sprachlich bereinigt. Es gibt den gesprochenen Inhalt wieder, kann aber vereinzelt Fehler enthalten.
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