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Kevin Söll

Bullenmarkt ist da... und kaum einer glaubt es 👀

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[unverständlich] betrachtet befindet sich Bitcoin derzeit in der vermutlich kritischsten Phase überhaupt, denn hey, jeder hat das ganze Jahr über gewartet, bis Q4 endlich der finale Zyklusboden kommt, und siehe da, wir sind in Q4. Deshalb lasst uns mal anschauen, was die Daten zur aktuellen Situation zeigen, ob die eher bullish sind, ob die eher bearish sind und wie wahrscheinlich Stand heute noch ein tieferes Zyklustief ist.

Lass uns auch direkt mit dem Marktupdate starten, und zwar hat Bitcoin mittlerweile schon den dritten Wochenschluss, genauso wie den ersten Monatsschluss, über dem 50-Week-Moving-Average gesehen. Der ist auch hier bildlich in Grün beziehungsweise Rot dargestellt, und das ist zumindest bisher historisch nach einer Bodenphase nur eines: Der Bear-Market ist vorbei, der Bull-Market hat offiziell begonnen.

Rein saisonal betrachtet, also wenn wir uns mal jetzt wirklich nur die Saisonalität von Bitcoin anschauen, dann sieht es derzeit im ehrlichsten Sinne eher bearish aus, denn ich habe es ja bereits im Intro erwähnt: Es kam bisher wirklich jeder Zyklusboden bei Bitcoin in Q4 von Zwischenwahljahren, genau wie wir es derzeit haben.

Dass jetzt allerdings die Saisonalität von Bitcoin so ein bisschen mit Vorsicht zu genießen ist, das haben vor allem schon die letzten drei Monate gezeigt, denn wenn du dir das Ganze anschaust: Wir hatten einen grünen Juli, wir hatten einen grünen August und wir hatten einen grünen September. Wie oft kam es dazu bereits in der Vergangenheit? Gehen wir hier die Liste runter: Oh, ja, stimmt, dazu kam es noch nie.

Also wir haben bisher schon saisonal gesehen hier eine absolute, ich will nicht sagen Anomalie gesehen, aber etwas komplett Neues gesehen, was es zuvor eben noch nicht gab. Von daher, sich da jetzt wirklich auf die Saisonalität zu verlassen, nachdem die hier in letzter Zeit auch eher weniger aussagekräftig war, ist ebenfalls ein bisschen tricky.

Und genau diese, ich sag mal, eher ungewöhnliche Saisonalität, die wir jetzt bei Bitcoin gesehen haben, erklärt auch im Wesentlichen den eher, ich sag mal, abnormalen Verlauf, den wir bisher gesehen haben. Und abnormal hat so ein bisschen einen negativen Touch, aber ich meine das überhaupt gar nicht irgendwie negativ, sondern einfach nur abnormal im wörtlichen Sinne des Wortes, also anders als die Norm.

Denn hier siehst du in Lila dargestellt den aktuellen Zyklus, und wenn du das mal vergleichst mit den letzten drei Bärenmärkten, die hier jeweils dargestellt sind, dann erkennst du im Wesentlichen: Die haben alle hier in Q4 entsprechend den finalen Zyklusboden gesehen und waren vor allem von der Korrektur her deutlich, ich sag mal, stärker ausgeprägt.

Das heißt nicht nur von der preislichen Perspektive, sondern auch von der zeitlichen Perspektive, wenn du das mit der Zeit vergleichst, wo wir hier den finalen Zyklusboden zumindest bislang gesehen haben. Ja, historisch betrachtet eigentlich eher ein untypischer Verlauf, und dennoch befindet sich Bitcoin mittlerweile schon rein zeitlich gesehen genau in der Phase, wo historisch betrachtet ein finaler Zyklusboden zu erwarten wäre.

Nur mit dem einzigen, aber sehr kräftigen Unterschied, dass sich Bitcoin mittlerweile rein preislich gesehen schon ziemlich gut von seinem bisherigen Boden abgesetzt hat. Das heißt, wer Stand heute noch auf ein tiefes Tief wartet oder darauf hofft, dem läuft erstens die Zeit davon, weil, wie gesagt, wir sind jetzt eigentlich genau in der Phase Oktober, Q4 vom Zwischenwahljahr, wo eigentlich der Boden kommen sollte.

Und zweitens müsste Bitcoin dafür erstmal die ganzen, ich sag mal, Widerstände nochmal erneut durchbrechen, um erstmal auf seinen letzten Tiefpunkt zu kommen. Sagt niemals nie, es gibt immer eine Restwahrscheinlichkeit, dass irgendwie ein Black-Swan-Event kommt, das genau das auslöst, aber die Wahrscheinlichkeit davon sinkt einfach von Woche zu Woche, dass wir sowas tatsächlich noch sehen.

Zudem zeigen auch aktuell immer mehr On-Chain-Daten ähnliche Muster wie auch in der Vergangenheit, und zwar Muster, zu denen es in der Vergangenheit bisher nur kam, wenn die Bodenfindungsphase bereits komplett abgeschlossen war und der Bull-Market tatsächlich gestartet hat.

Wie auch beispielsweise hier der MVRV-Z-Score. Und das ist wirklich nur eines von, also ungelogen, ich könnte jetzt da wahrscheinlich 30 verschiedene Charts zeigen, die im Wesentlichen das Gleiche aussagen, wo wir hier so ein ähnliches Muster sehen, wo du hier im Wesentlichen den MVRV-Z-Score siehst, wo, by the way, du auch erkennst, dass der in diesem Bear-Market hier nicht in diesem grünen Bereich war, wie auch zuvor.

Also, wie gesagt, ein Großteil der klassischen Bottom-Indikatoren, gerade mit On-Chain-Daten und so weiter, die haben in diesem Bear-Market zumindest bisher versagt. Und wie du da erkennst, ist noch — wobei, das erkennst du kaum hier — so eine ganz dünne Linie eingezeichnet. Das ist der 365-Day-Moving-Average, und bisher, historisch betrachtet, immer dann, wenn der hier überschritten wurde, also wenn der MVRV-Z-Score diesen Moving Average hier von unten nach oben überkreuzt hat, war das historisch betrachtet immer ein Zeichen: Die Bodenfindungsphase ist abgeschlossen, der Bull-Market hat tatsächlich begonnen.

Zudem hat auch erst gestern der Nasdaq ein neues Allzeithoch gesehen, der in aller Regel besonders stark mit Bitcoin korreliert. Und ich sag mal, ja, diese Angst rund um den Aktienmarkt, dass wir dort noch eine stärkere Korrektur sehen, die ist definitiv, ich sag mal, nicht vorbei, das könnte nach wie vor vorkommen. Aber diese Korrelation, also dass ein fallender Aktienmarkt Bitcoin mit nach unten zieht, das geht natürlich auch in die andere Richtung: Dass wir jetzt beim Aktienmarkt in den nächsten paar Wochen oder Monaten weitere Allzeithochs sehen, dass das natürlich auch zusätzlich noch Rückenwind ist für Bitcoin.

Zudem auch die Bitcoin-Spot-ETFs: Wenn du dir da mal die Zuflüsse anschaust, dann erkennst du auch hier, dass wir derzeit Zuflüsse sehen, die auf einer Wochenbasis so hoch sind, wie wir sie bisher noch nie, zu keinem Zeitpunkt in diesem Bear-Market, bisher gesehen haben. Also auch das potenziell eher ein positives Zeichen.

Also ja, wie du es wahrscheinlich gerade schon rausgehört hast: Meine persönliche Einschätzung hat sich nach wie vor nicht geändert. Im Gegenteil, aktuell häufen sich aus meiner Sicht von Woche zu Woche einfach nochmal mehr Signale, dass wir tatsächlich bereits im Bull-Market sind und dass der Bear-Market offiziell vorbei ist.

Und wenn es tatsächlich so ist, na ja, dann dürften historisch betrachtet die nächsten zwei bis drei Jahre für uns alle, zumindest für die Leute, die in Krypto investiert sind und Stand heute zum, ich sag mal, relativ nahe beim Zyklusboden schon aktiv sind im Kryptomarkt, für uns alle relativ lukrativ werden, sofern wir unser Risikomanagement nicht vernachlässigen und natürlich auch nicht irgendwie all in in irgendwelche Shitcoins gehen — auch ein absoluter Klassiker. Aber ansonsten dürften die nächsten zwei bis drei Jahre ziemlich Spaß machen.

An der Stelle noch ein letzter Reminder, was OKX angeht, und zwar die derzeitige Einzahlungsaktion mit den 8 Prozent, die endet jetzt am Donnerstag, das heißt am 8. Oktober. Wenn du da noch mitmachen möchtest, findest du unter diesem Link hier entsprechend nochmal mehr Infos.

Und zudem haben sie auch aktuell eine Bonusaktion für Neukunden, wo du bis zu 400 Euro in Bitcoin gratis bekommst. Wenn du daran interessiert bist, dann schauen wir hier drauf, was du dafür tun musst.

Und neben diesem Einzahlungsbonus von OKX gibt es auch aktuell noch eine zweite Rabattaktion, die aktuell noch aktiv ist, und zwar von Tantium, die ist relativ neu. Da bekommst du ebenfalls derzeit 20 Prozent Rabatt.

Das waren im Übrigen gerade auch nur die ersten zwei Teile von meinem Newsletter. Falls du hier auf alles Zugriff haben möchtest und [unverständlich] eintragen, dann bekommst du den Rest ebenfalls zugeschickt.

Gut, wir kommen jetzt noch zu ein paar aktuellen Krypto-News, und zwar zum einen: Strategy nochmal 334 Bitcoin nachgekauft, sodass sie jetzt ganz genau 848.000 Bitcoin halten. Also mittlerweile leben sie auch so ein bisschen ihren Perfektionismus aus und haben zudem weitere Shares zurückgekauft im Wert von 176 Millionen.

Finanziert wurde das Ganze zum Großteil über die US-Dollar-Reserve, allerdings zum kleinen Teil auch über die Herausgabe neuer MicroStrategy-Aktien, wobei die neu herausgegebenen Aktien wirklich nur ein ganz kleiner Teil waren, und der Anteil floss auch zu 100 Prozent in neue Bitcoin-Käufe. Also der wird jetzt nicht irgendwie benutzt, um beispielsweise Shares zurückzukaufen.

Zudem auch Bitmain, die nochmal Ether nachgekauft haben, wie eigentlich jede Woche, und zwar dieses Mal 15.000 Ether im Wert von 41 Millionen.

Zudem das US-Finanzministerium, die aus meiner Sicht etwas wirklich Interessantes gemacht haben, und zwar — das ist auch genau der Grund, warum ich das in den Newsletter mit aufgenommen habe — weniger, weil es uns betrifft, sondern viel mehr, weil genau das das ist, was aus meiner Sicht in der EU fehlt.

Und zwar haben die USA damals, im Jahr 2023, vor allem einen Vorschlag — daran kann ich mich noch gut erinnern — haben die damals vorgeschlagen, dass vor allem Nutzer von Self-Custody-Wallets und Nutzer von Kryptomixern besonders stark überwacht werden sollen. Weil, hey, also wer irgendwie seine Kryptowährung selbst lagert, der muss ja irgendwie kriminell sein, Geldwäsche betreiben oder whatever. Das war so ein bisschen das Mindset dahinter.

Und was ist jetzt passiert? Die haben diese Vorschläge einfach komplett gestrichen. Genau das, was aus meiner Sicht in der EU fehlt, weil es in der EU gefühlt immer nur in eine Richtung geht: Das ist einfach die komplette Kontrolle, alles Überwachung quasi.

Und die USA hat jetzt tatsächlich so etwas hier, wo man auch bei Kryptomixern sagen kann: Also, Kryptomixer, da ist wahrscheinlich der Anteil der Kriminellen deutlich höher als jetzt beispielsweise einfach nur bei Leuten, die ihre Kryptowährungen selbst verwahren. Allerdings trotzdem aus meiner Sicht ein cooler Schritt, wo hoffentlich vielleicht der eine oder andere in der EU mal draufschaut und denkt: Ah, wenn die USA das machen, dann könnten wir das ebenso ebenfalls machen.

Und noch zu guter Letzt: Deutschland bezüglich der einjährigen Haltefrist, da gab es wohl ein Update, Leute, im Blocktrainer. Und zwar lese ich dir das mal kurz vor, nicht, dass ich irgendwie Blödsinn erzähle.

Scheinbar hat das Finanzministerium den Entwurf zur Kryptosteuerreform an die Verbände geschickt, und am 14. Oktober soll sich das Kabinett damit befassen. Was sich für mich persönlich überwiegend danach anhört, dass das eigentlich eher schon eine gesetzte Sache ist, dass es genauso kommt.

Und zwar soll für neue Käufe ab 2027 tatsächlich die einjährige Haltefrist entfallen. Allerdings für alle Käufe zuvor, das heißt alles noch bis Ende 2026, bis Ende dieses Jahres — was rein historisch betrachtet ein sehr günstiger Zeitpunkt ist, das noch zu nutzen —, sollten die Altbestände nach wie vor geschützt werden.

Also sofern das natürlich genauso umgesetzt wird, es ist noch nichts offiziell komplett durch. In meinem Newsletter teile ich zudem immer noch mein eigenes Portfolio, genauso wie weitere Parts. Falls du darauf ebenfalls Zugriff haben möchtest, dann einfach [unverständlich] eintragen, dann bekommst du das ebenfalls zu [unverständlich]. Bis zum nächsten Mal.

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In diesem Video geht es um Bitcoin, Ethereum, Altcoins, DeFi und die wichtigsten Entwicklungen im Kryptomarkt.

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Auf diesem Kanal geht es um Kryptowährungen, Bitcoin, Ethereum und Altcoins – mit Fokus auf Marktanalysen, DeFi-Strategien, Cashflow und langfristigen Vermögensaufbau mit Krypto.

Mein Ziel? Dir zu helfen, den Kryptomarkt besser zu verstehen, Chancen und Risiken einzuordnen und smartere Entscheidungen zu treffen. 🙏

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