Ledger Kreditkarte: Komplett gratis und 2% Cashback?
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Ledger, der mit Abstand größte Hersteller von Hardware Wallets, hat schon vor einiger Zeit seine eigene Krypto-Kreditkarte rausgebracht, bei der sich auch so einiges geändert hat, zumindest im Vergleich zu meinem Video von vor rund zwei Jahren. Deshalb schauen wir uns im heutigen Video mal konkret an, ob sich diese Kreditkarte von Ledger Stand heute überhaupt noch lohnt oder ob es nicht mittlerweile schon deutlich bessere Kreditkarten gibt, indem wir uns mal die Vor- und Nachteile davon etwas genauer anschauen.
Hi, mein Name ist Kevin Söll, und auf meinem Kanal lernst du über alles, was mit Krypto zu tun hat, inklusive auch solchen Reviews wie beispielsweise heute, wo wir uns mal gewisse Dinge vom Kryptomarkt etwas genauer unter die Lupe nehmen. Und falls du sowas in der Zukunft noch häufiger sehen möchtest, dann lade ich dich herzlich ein, unten entsprechend auf Abonnieren zu klicken.
Lass uns dieses Mal ganz vorne starten. Und zwar gibt es mittlerweile von Ledger sogar zwei verschiedene Krypto-Kreditkarten. Es gibt zum einen die CL Card von Baanx und es gibt zum anderen die Spend Card von Mercuryo, so wie ich das jetzt beim Video ausspreche. Jetzt, solltest du bei deinem Standort tatsächlich die Auswahl haben zwischen beiden Modellen, dann würde ich dir auf jeden Fall hier die CL Card entsprechend empfehlen. Aufgrund der Tatsache, dass du hier bei der Spend Card weder eine physische Karte hast, noch den Cashback hast, noch die Kreditoption, die du hier bei der CL Card entsprechend hast.
Zunächst mal ein paar Basics zu dieser CL Card. Und zwar fungiert die im Wesentlichen wie eine Debitkarte. Das heißt, du kannst nur das Geld ausgeben, was du auch tatsächlich als Guthaben auf dieser Karte hast. Sie ist in Deutschland, Österreich und der Schweiz verfügbar. Du kannst sie bei Apple und bei Google Pay entsprechend hinzufügen, um beispielsweise auch mit deinem Handy bezahlen zu können. Und du musst für diese Karte auch den KYC-Prozess durchlaufen, das heißt, deine persönlichen Ausweisdaten entsprechend angeben, wie es mittlerweile, zumindest innerhalb von der EU, eigentlich bei jedem seriösen Herausgeber von einer Krypto-Kreditkarte der Fall ist. Verwalten kannst du dann die Krypto-Kreditkarte über die sogenannte Ledger Wallet, die ehemals Ledger Live hieß, also quasi diese App von Ledger, wo du dann alles in einem Blick hast, das heißt deine Hardware Wallets, dann hier deine Krypto-Kreditkarte, genauso auch wie potenziell dein Portfolio, zumindest falls du ein relativ einfaches Portfolio hast mit Buy and Hold, da wird auch das Portfolio dort entsprechend angezeigt. Und Fun Fact, du brauchst nicht mal eine Ledger Hardware Wallet, um tatsächlich hier diese Ledger-Kreditkarte bekommen zu können.
Und wenn wir schon bei den Vorteilen sind, lass uns auch mal direkt bei dem ersten ganz großen Punkt starten, der überall ganz groß geschrieben wird, und zwar das Thema Cashback. Und zwar bekommst du tatsächlich, wenn du mit dieser Karte hier zahlst, Geld zurück. Und zwar kannst du auch selbst wählen, in welcher Kryptowährung. Du bekommst 1%, wenn du das Ganze in Bitcoin haben möchtest, 1%, wenn du das Ganze in USDT haben möchtest, und 2%, wenn du das Ganze in dem BXX-Token haben möchtest. Das ist quasi der eigene Token von Baanx, dem Herausgeber von dieser Karte.
Jetzt, wenn wir uns mal den Baanx-Token hier bei CoinMarketCap etwas genauer anschauen, dann erkennst du, dass der damals noch im Jahr 2021 so ungefähr einen Startpreis hatte von 26 Cent. Und mittlerweile hier der Preis gefallen ist auf ungefähr 0,29 Cent. Das heißt, mittlerweile um knapp 99% gefallen ist, weshalb ich persönlich den Cashback definitiv in Bitcoin bzw. USDT bevorzugen würde. Den Cashback bekommst du im Übrigen auch nicht direkt nach dem Zahlen mit dieser Karte, sondern das Ganze wird über einen Monat entsprechend akkumuliert, und am Monatsende bekommst du dann entsprechend das Ganze gutgeschrieben. Das heißt, angenommen, du würdest über einen Monat mit dieser Karte hier 2500 Euro ausgeben, dann würdest du in dem Fall 25 Euro in Bitcoin oder USDT entsprechend gutgeschrieben bekommen.
Dann der zweite große Vorteil der Karte, dass du auch direkt mit Kryptowährungen zahlen kannst. Genauer gesagt, wäre hier mit Bitcoin, Litecoin, XRP, Ethereum und Solana, zusätzlich die Stablecoins USDC und USDT, und noch zusätzlich die Fiat-Währung Euro und der britische Pfund. Das wird dann alles in die jeweilige Fiat-Währung, mit der du entsprechend bezahlen möchtest im Laden, entsprechend automatisch konvertiert. Das heißt, wenn du jetzt beispielsweise Lebensmittel in Deutschland kaufst, in Euro, dann würden hier diese Bitcoin direkt in Euro entsprechend umgewandelt werden. Das kann beispielsweise ein Vorteil sein, wenn du dich in Deutschland befindest, noch Coins hast, mit der du die einjährige Haltefrist eingehalten hast und die dann steuerfrei auscashen möchtest. Das kannst du dann direkt mit dieser Karte hier theoretisch machen, ohne dass du zuvor deine Kryptowährungen in einen Stablecoin tauschen musst und dann von Stablecoin zu Euro, was in dem Fall nochmal ein für die Steuer relevantes Event wäre.
Und dann noch das vermutlich spannendste Feature von dieser Karte, und zwar dieses hier, dass du deine Kryptowährung theoretisch gar nicht selber ausgeben musst, sondern auch stattdessen beleihen kannst. Das heißt, als Sicherheit hinterlegen kannst, dagegen dann einen Kredit aufnehmen kannst und dann mit diesem beliehenen Geld quasi deine beispielsweise Lebensmittel entsprechend bezahlen kannst. Also ganz nach dem, ich sag mal, ehemaligen Motto von Michael Saylor, never sell your Bitcoin. Als Kredit aufgenommenes Geld auszugeben ist auch für viele rein steuerlich gesehen deutlich attraktiver, als jetzt die eigenen Kryptowährungen auszugeben, aufgrund der Tatsache, dass zumindest meines Wissens nach so gut wie kein Land tatsächlich Kredite besteuert.
Und noch der vierte Vorteil von dieser Krypto-Kreditkarte, den hörst du auch hier schon, dass wir hier tatsächlich auch eine physische Karte haben. Das heißt, nicht nur eine virtuelle Karte, sondern eine physische Karte, mit der du auch theoretisch Bargeld entsprechend abheben kannst. Die erste Karte ist zudem auch kostenfrei, also weder der Versand noch die Ausstellung kostet dich irgendwie eine Gebühr. Und ich würde auch behaupten, für eine Kreditkarte sieht die relativ sexy aus. Also zumindest falls man behaupten kann, dass eine Kreditkarte sexy aussehen kann.
Gut, da kommen wir auch schon zu den Nachteilen. Und zwar zunächst mal zum mit Abstand wichtigsten Punkt, der wahrscheinlich auch einige überraschen wird, und zwar das Thema Gebühren. Lass uns da mal ganz vorne starten, weil da grundsätzlich unterschiedlichste Arten von Gebühren anfallen können. Und zwar muss jetzt zunächst mal Geld auf diese Karte hier kommen, damit wir das ausgeben können. Wenn du jetzt zunächst mal Euro transferierst, dann ist das Ganze kostenfrei. Und wenn du Kryptowährungen transferierst, zahlst du nur entsprechend die Transaktionsgebühren bzw. Netzwerkgebühren von der jeweiligen Blockchain, die du entsprechend benutzt. Also so weit ist es mal relativ gut.
Wenn du dann mit dieser Karte bezahlen möchtest, dann kommt es darauf an. Und zwar, wenn du mit Euro bezahlst, dann ist das Ganze kostenfrei. Wenn du jetzt allerdings mit Kryptowährungen bezahlst, dann werden Kosten angegeben von 2%. Das gilt zumindest in der Theorie, als ich das Ganze in der Praxis getestet habe, waren es meistens so zwischen 2,5 und 2,7%, die mir entsprechend abgezogen wurden. Vermutlich, weil ich einen minimal schlechteren Börsenpreis bekommen habe oder eventuell der Spread etwas schlechter war. Also so ungefähr, ich sag mal, durchschnittlich 2,6% habe ich persönlich mit dieser Karte meistens gezahlt. Minus 1% Cashback, dann sind wir ungefähr bei 1,6% an Gebühren, was, ich würde mal sagen, relativ durchschnittlich ist für eine Krypto-Kreditkarte.
Wenn du jetzt mit dieser Karte Bargeld abheben möchtest, dann kostet das zumindest für eine Euro-Abhebung 2,50 Euro fix, zuzüglich den Gebühren vom jeweiligen Betreiber von dem Geldautomaten. Wenn du dagegen eine andere Fiat-Währung, wie beispielsweise US-Dollar oder sowas, abheben möchtest, dann kostet das Ganze 3 Euro fix plus 1,5% vom Abhebungsbetrag plus die ganzen Gebühren vom Geldautomatenbetreiber, was schon ziemlich reinhaut.
Wenn du dich dagegen entscheidest, deine Kryptowährung zu beleihen, anstatt auszugeben, dann siehst du hier, dass da die Zinsen grundsätzlich beginnen bei 0%. Diese 0% sind allerdings der absolute Best Case, das heißt, das gilt nur bei ganz bestimmten Voraussetzungen für ganz gewisse Zeiträume. In der Praxis wird das in aller Regel nicht 0% sein. Wie hoch tatsächlich, kann ich dir leider nicht sagen. Ich habe da auch überhaupt keine Informationen dazu im Internet gefunden, aufgrund der Tatsache, dass es wirklich von Region zu Region unterschiedlich ist und auch zusätzlich abhängig ist von der Beleihungsquote. Das heißt, es ist von Nutzer zu Nutzer unterschiedlich, was du hier für Konditionen entsprechend bekommst.
Und noch die letzte Gebühr, die grundsätzlich anfallen kann, und zwar, wenn du das Guthaben von dieser Karte wieder auszahlen möchtest, dann fällt bei Fiat-Währung eine Gebühr von 3,49% an, bei Kryptowährung eine Gebühr von 0,4% plus den Netzwerkgebühren und bei Stablecoins eine Gebühr von 0,5% zuzüglich den Netzwerkgebühren. Was aus meiner Sicht wirklich, ich würde mal sagen, unnötig teuer ist.
Neben den Gebühren der Karte, die ich persönlich hier als, ich sag mal, durchschnittlich bis teuer einstufen würde, gibt es noch einen zweiten großen Nachteil, den ich persönlich bei dieser Karte hier weniger mag, und zwar das Thema fehlende Selbstverwahrung. Denn sobald du diese Karte hier auflädst mit deinem Geld, vertraust du dein Geld quasi einem fremden Unternehmen an, dass die gut mit deinem Geld umgehen. Was aus meiner Sicht so ein Stück weit ironisch ist, dass ausgerechnet Ledger, der mit Abstand größte Hersteller von Hardware Wallets, der Selbstverwahrung so groß schreibt, dass der tatsächlich eine Krypto-Kreditkarte rausbringt, bei der du deine Funds nicht selbst verwalten kannst.
Jetzt zu meinem persönlichen Fazit. Und zwar finde ich persönlich die Kreditkarte von Ledger, ich sag mal, relativ standardmäßig. Weder besonders gut noch irgendwie besonders schlecht. Ich vermute mal, dass den Fehler, den die meisten da machen bei dieser Karte, dass sie sich einfach von diesem Cashback von 1 bis 2% entsprechend blenden lassen und einfach das Kleingedruckte überlesen. Denn mit Berücksichtigung des Cashbacks sind die Kosten immer noch eher durchschnittlich bis leicht erhöht. Was mir persönlich definitiv nicht gefällt, ist einerseits hier diese fehlende Selbstverwahrung. Das heißt, dass du dein eigenes Kapital hier einem fremden Unternehmen anvertrauen musst. Und das in Kombination mit aus meiner Sicht einfach unnötig hohen Auszahlungsgebühren.
Jetzt, das mit diesem Kreditrahmen finde ich grundsätzlich eine sehr attraktive Möglichkeit. Du bist in der Praxis höchstwahrscheinlich deutlich günstiger, flexibler und auch effizienter unterwegs, wenn du dein eigenes Geld einfach in ein DeFi-Protokoll packst, das Ganze beleihst und dann mit diesem beliehenen Geld hier deine Krypto-Kreditkarte entsprechend auflädst. Jetzt, für eine Kryptozahlung finde ich persönlich zumindest Stand heute die Ledger-Kreditkarte nicht wirklich attraktiv, weil du da beispielsweise bei Pay nicht nur günstiger dran bist, sondern auch gleichzeitig dein eigenes Guthaben verwalten kannst.
Es gibt allerdings einen Fall, wo ich die Kreditkarte durchaus attraktiv finde, und zwar wenn du diese Krypto-Kreditkarte nicht als Krypto-Kreditkarte verwendest, sondern als reine Euro-Kreditkarte. Denn wie gesagt, Euro-Aufladung komplett kostenfrei, Euro-Zahlung komplett kostenfrei, bekommst du allerdings trotzdem 1% Cashback. Das ist definitiv was, was man sich aus meiner Sicht überlegen kann.
Falls dich die Karte interessiert, ich habe dir die unten in der Beschreibung entsprechend verlinkt. Das ist auch kein Referral-Link, weil es zumindest Stand heute für diese Karte hier kein Referral-Programm gibt. Das heißt, ich kann dir da leider keine besseren Konditionen oder sonst was entsprechend geben. Außer du möchtest natürlich eine eigene Ledger Hardware Wallet entsprechend kaufen, die ich persönlich auch selbst verwende, mehrere davon. Dann kannst du da unten meinen Referral-Link dazu verwenden. Da bekommst du dann definitiv bessere Konditionen.
Automatisch erstellt (Speech-to-Text) und KI-gestützt sprachlich bereinigt. Es gibt den gesprochenen Inhalt wieder, kann aber vereinzelt Fehler enthalten.
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▬▬ KAPITEL
0:00 Einleitung
0:43 Leder Krypto Kreditkarte
1:59 Vorteile der Kreditkarte
4:59 Nachteile der Kreditkarte
7:53 Persönliches Fazit
▬▬ ÜBER MICH
Hey, ich bin Kevin Söll. Ich habe einen Master in Wirtschaftsingenieurwesen und habe ursprünglich als Ingenieur sowie als Finanzberater gearbeitet.
Auf diesem Kanal geht es um Kryptowährungen, Bitcoin, Ethereum und Altcoins – mit Fokus auf Marktanalysen, DeFi-Strategien, Cashflow und langfristigen Vermögensaufbau mit Krypto.
Mein Ziel? Dir zu helfen, den Kryptomarkt besser zu verstehen, Chancen und Risiken einzuordnen und smartere Entscheidungen zu treffen. 🙏
𝕏 Für mehr Content, folge mir auf X:
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▬▬ DISCLAIMER
Alle Inhalte dieses Videos dienen ausschließlich allgemeinen Informations- und Bildungszwecken und stellen keine Anlageberatung, Finanzberatung, Rechtsberatung oder Steuerberatung dar. Sie sind weder als Kauf-, Verkaufs- oder Halteempfehlung noch als Handlungsaufforderung oder Zusicherung einer bestimmten Kurs- oder Wertentwicklung zu verstehen. Die Inhalte stellen keine individuelle Empfehlung oder Beratung im Sinne geltender Finanzmarktregulierungen dar. Kryptowährungen, Kryptowerte, Derivate und andere Finanzinstrumente sind mit erheblichen Risiken verbunden und können bis zum vollständigen Verlust des eingesetzten Kapitals führen. Insbesondere gehebelte Produkte können zu überproportionalen Verlusten führen. Vergangene Wertentwicklungen, Prognosen oder Einschätzungen sind kein verlässlicher Indikator für zukünftige Ergebnisse. Die bereitgestellten Informationen ersetzen keine eigene Prüfung und keine individuelle Beratung durch qualifizierte Fachpersonen. Inhalte zu Kryptowerten erfolgen unter Berücksichtigung der geltenden regulatorischen Anforderungen, einschließlich der Verordnung über Märkte für Kryptowerte (MiCA), soweit anwendbar. Für Aktualität, Richtigkeit, Vollständigkeit oder Angemessenheit der Inhalte sowie für daraus entstehende Vermögensschäden wird keine Haftung übernommen, soweit gesetzlich zulässig. Dieser Kanal nimmt am Amazon-Partnerprogramm und weiteren Affiliate-Programmen teil. Mit * gekennzeichnete Links können Affiliate-Links sein; bei einem Kauf erhalte ich ggf. eine Provision, ohne dass dir dadurch zusätzliche Kosten entstehen.
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