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Kevin Söll

7 Tipps für den Krypto Bull Run 🔥

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Im heutigen Video schauen wir uns 7 verschiedene Tipps an, wo mich jeder einzelne davon schon in meiner Karriere als Kryptoinvestor einiges an Geld gekostet hat. Natürlich alles in der Hoffnung, dass du entsprechend daraus lernen kannst und hoffentlich nicht meine eigenen Fehler wiederholen musst.

Hey, mein Name ist Kevin Söll und auf meinem Kanal lernst du über alles, was mit DeFi zu tun hat, Decentralized Finance, inklusive auch verschiedenen Tipps wie beispielsweise heute, wie du im Kryptomarkt das Maximum rausholen kannst, ohne zu große Risiken einzugehen. Und damit lass uns auch direkt mit dem ersten Punkt starten.

Und zwar, dass du grundsätzlich Lockups vermeiden solltest. Meine Erfahrung hat mir gezeigt, dass man in, ich würde mal sagen, 9 von 10 Fällen tatsächlich mit solchen Lockups – also wenn du deine Tokens weglockst, um dann beispielsweise eine erhöhte Rendite oder sonst was zu bekommen –, dass es sich in 9 von 10 Fällen tatsächlich nicht lohnt. Das ist hier beispielsweise ein Screenshot von Bake, was wahrscheinlich im deutschsprachigen Raum das bekannteste Beispiel ist. Aber es gab auch noch unzählige andere Lockups, wie beispielsweise bei Crisify, bei Libra Finance, bei GMX und so weiter.

Jetzt für irgendwelche Protokolle oder Unternehmen sind solche Lockups natürlich absolut genial, weil es im Wesentlichen dazu führt, dass die ganze, ich sag mal, überwiegend gierige Masse einfach nie auscasht, dass sie die ganze Zeit compounden, und so natürlich auch die Sellpressure beziehungsweise die potenzielle Sellpressure, gerade bei den inflationären Tokens, sich im Rahmen hält.

Jetzt habe ich ja eingangs erwähnt, dass sich so was meiner Erfahrung nach in 9 von 10 Fällen nicht lohnt. In einem von 10 Fällen kann es sich tatsächlich lohnen, und zwar dann, wenn du bei solchen Lockups einfach komplett rational und emotionslos rangehst, ohne irgendwie zu gierig zu werden, und einfach simpel die Rewards, die du hier bekommst, dann auch ständig abstößt, also ständig wieder verkaufst. Wer beispielsweise hier bei Bake in den 10-Jahres-Freezer gegangen ist, kurz nachdem er gelauncht ist, und von Tag 1 an ständig seine DFI entsprechend ausgecasht hat, der müsste trotz dem massiven Tokenverfall vom DFI-Preis auch heute noch im Plus sein.

Da kommen wir auch schon zum zweiten Tipp, und zwar: Tendiere zur Nummer 1. Und vielleicht an der Stelle eine kurze Vorgeschichte. Und zwar, wenn jetzt beispielsweise jemand relativ wenig Ahnung vom Aktienmarkt hat, dann würde ich persönlich jetzt wahrscheinlich nicht empfehlen, dass man Stock Picking betreibt, das heißt einzelne Aktien entsprechend raussucht und in die entsprechend investiert, sondern ich würde wahrscheinlich pauschal empfehlen, dass so eine Person besser dran ist, wenn sie einfach breit streut, über beispielsweise einen Indexfonds.

Jetzt im Kryptomarkt ist das Ganze ein bisschen tricky, weil, wenn es da irgendwelche neuen Bereiche gibt, wie beispielsweise AI Tokens oder irgendwelche Gaming Tokens und so weiter, da gibt es einfach keinen ETF, in den man dann entsprechend investieren kann. Und genau da trifft auch diese Regel zu: dass, wenn sich beispielsweise irgendwelche neuen Bereiche im Kryptomarkt auftun, oftmals das größte und/oder das erste Projekt das ist, was am meisten davon profitiert. Das heißt, dass man sich da grundsätzlich an der Nummer 1 entsprechend orientieren sollte, weil, wenn dann irgendwann mal der Hype in diesen Bereich kommt, dann ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass dieses Projekt aufgrund vom First-Mover-Advantage am meisten davon profitiert.

Und auch dazu das Paradebeispiel Ordi: Das ist der erste BRC-20-Token, den es jemals auf Bitcoin gab. Und siehe da, Stand heute ist Ordi der Nummer-1-größte BRC-20-Token, mittlerweile sogar schon unter den Top 60 von allen Kryptowährungen.

Dann der dritte Tipp: dass man sich im Kryptomarkt fokussieren sollte. Und die Grundidee dahinter ist auch relativ simpel: dass wir alle einfach eine begrenzte Zeit haben und natürlich auch ein begrenztes Kapital. Das heißt, meiner Erfahrung nach ist es viel besser, wenn du in einem Bereich ein Experte bist und dir einen Informationsvorteil, einen Edge, erarbeiten kannst, im Vergleich dazu, wenn du beispielsweise in allen Bereichen so ein durchschnittliches Wissen hast.

Jetzt mein persönlicher Fokus liegt primär auf DeFi, und nicht DeFi allgemein, sondern primär auf Borrowing-Protokolle. Und das auch nicht irgendwie rein zufällig, sondern weil ich persönlich einfach der Meinung bin, dass man gerade im Borrowing-Space einfach das beste Chancen-Risiko-Verhältnis hat, also dass man mit einem überschaubaren Risiko eine massive Rendite erwirtschaften kann. Aber angenommen, es sollte irgendwann mal in der Zukunft einen anderen Bereich geben, wo man genauso verlässlich sogar noch eine höhere Rendite erwirtschaften kann, da würde ich persönlich wahrscheinlich auch meinen Fokus wechseln und mich dementsprechend in den neuen Bereich einarbeiten.

Und das heißt auch gleichzeitig – weil ich bekomme haufenweise Fragen im Sinne von, was ich von Coin X halte oder von Coin Y –, und in neun von zehn Fällen ist eigentlich meine Antwort immer die gleiche, dass ich sage: Ich weiß zu wenig über das Projekt, als dass ich da eine wirklich starke Meinung dazu hätte. Weil das ist nicht mein Game. Mein Game ist der Borrowing-Space, gerade mit, ich sage mal, fundamental starken Projekten, und ich bin nicht der irgendwie 100x-Coin-Sucher, der jetzt irgendwie die kleinen Small Caps und so weiter untersucht.

Dann zum nächsten Punkt, den ich persönlich ebenfalls auf die harte Tour lernen durfte, und zwar: Wenn sich etwas zu gut anhört, dann ist es mit hoher Wahrscheinlichkeit ein Scam, insbesondere im Kryptomarkt. Wie beispielsweise vor ungefähr, ja, ungefähr zwei Jahren, wo gefühlt noch jeder Influencer von Yield Nodes geschwärmt hat und wie gut das funktioniert, wie hoch die Rendite ist und so weiter. Aber mittlerweile ist es komischerweise relativ leise geworden rund um Yield Nodes. Und auch da: Der einzige Grund, warum ich mir beispielsweise Yield Nodes nie wirklich genauer angeschaut habe, ist aufgrund der Tatsache, dass ich die prognostizierten Renditen gesehen habe und da bei mir einfach aufgrund von meiner Vergangenheit alle Alarmglocken angegangen sind.

Dazu eine kurze Anekdote, und zwar bin ich im Allgemeinen erst relativ spät auf den Kryptozug aufgesprungen. Nicht, weil ich irgendwie großartig ignorant war, sondern primär deshalb, weil ich im Jahr 2015 mal auf einen Scam reingefallen bin. Das war damals kein Krypto-Scam, aber ich würde mal sagen, vom Prinzip her relativ ähnlich. Damals konnte man, ich glaube, pro Tag so ungefähr einen halben Prozent verdienen, also über einen Monat oder über das Jahr gerechnet eine unglaubliche Rendite. Und was habe ich damals natürlich gemacht? Erst mal investiert, so ein bisschen eine Startsumme, das Ganze getestet. Und siehe da, das Ganze hat funktioniert, und im Dashboard hat es immer mehr Geld angezeigt.

Weil dann natürlich aus Gier, wie du es wahrscheinlich schon geahnt hast, habe ich mehr investiert und mehr investiert und mehr investiert. Und irgendwann an einem Tag, von einem auf den nächsten, war dann plötzlich diese Webseite nicht mehr verfügbar, und all das Geld war verloren.

Und das bringt mich auch direkt zum fünften Tipp, und zwar: Sei kein Bagholder. Im Kryptomarkt gibt es die sogenannte Information Food Chain – also zumindest wird sie so genannt –, also quasi so eine Art Informationskette, wer wie schnell an welche Infos rankommt. Und zwar haben zuallererst die ganzen Infos über beispielsweise irgendwelche Projekte oder auch Blockchains zunächst mal die Builder, also die Leute, die entsprechend daran arbeiten. Danach kommen dann die VCs oder auch irgendwelche Insider. Danach kommen dann potenziell irgendwelche Wale oder Influencer. Und erst danach kommt dann die breite Masse, der Rest.

Das heißt jetzt auch gleichzeitig: Wenn beispielsweise irgendwelche großen Influencer ein spezifisches Projekt irgendwie schillen, dann ist die Wahrscheinlichkeit relativ hoch, dass du der Allerletzte bist, der von diesem Projekt entsprechend mitbekommt, und dementsprechend dann alle Leute, die vor dir eingestiegen sind, auf dich dumpen, oder, wie man im Kryptomarkt sagen würde, dass du dann entsprechend der Bagholder bist. Genau deshalb ist es auch wichtig, dass, wenn du dann in ein Projekt investierst, du dann auch immer up to date bleibst. Das heißt, dass du möglichst noch, auch wenn du jetzt kein Influencer oder Insider bist, einen zeitlichen Vorsprung im Vergleich zur breiten Masse hast.

Ein Paradebeispiel dazu ist beispielsweise Libra Finance, wo ich persönlich ab Mitte letzten Jahres investiert war, bevor ich dann irgendwann mal Mitte Dezember all mein Kapital von Libra Finance abgezogen habe. Aufgrund der Tatsache, dass ich hier im Chart gesehen habe, dass der Stablecoin hier ungefähr um 2 % depegged ist, und einfach der Mechanismus, der eigentlich gegen fallende Preise das Ganze auffangen soll, einfach nicht funktioniert hat.

Das heißt, aufgrund der Tatsache, dass ich da einfach immer up to date war und auch ständig die ganzen News und so weiter dazu angeschaut habe, konnte ich da noch relativ früh mit einem guten Gewinn aussteigen, im Vergleich zu vielen anderen Leuten, die wahrscheinlich bis heute noch nicht mal festgestellt haben, dass hier der Stablecoin derzeit immer mehr am Depeggen ist, und sich dann wundern, warum der Libra-Preis immer mehr fällt, weil einfach der primäre Use Case nicht mehr gegeben ist.

Dann zum sechsten Tipp: dass man FOMO richtig interpretieren sollte. Weil immer dann, wenn du beispielsweise selbst bei dir FOMO spürst – und da ist niemand immun dagegen, das spürt jeder –, aber immer dann, wenn du es spürst, heißt es aus meiner Sicht zwei verschiedene Dinge. Und zwar zum einen, dass die breite Masse das genau Gleiche fühlt, und zum zweiten, dass du bereits zu spät dran bist.

Ich habe das auch beispielsweise erst wieder im Januar gesehen, nachdem ich unzählige Nachrichten bekommen habe, so ein paar Tage vor dem Launch von den Bitcoin-Spot-ETFs, ob man da jetzt noch einsteigen sollte, nachdem Bitcoin die Monate zuvor schon fast 100 % zugelegt hat. Also langfristig betrachtet wahrscheinlich jetzt nicht unbedingt so ein schlechter Preis, aber kurzfristig betrachtet wahrscheinlich eher ein ungünstiger Zeitpunkt, da jetzt noch den Preisen hinterherzurennen, weil man eben, wenn man FOMO verspürt, meistens schon zu spät dran ist.

Und dann noch der siebte Tipp, der sich vielleicht ganz zu Beginn ein bisschen banal, vielleicht auch schon naiv anhört – da kommen wir gleich noch drauf zu sprechen –, und zwar: Bulls get rich. Und zwar wird ja grundsätzlich der Markt in zwei verschiedene Phasen unterschieden, einmal den Bullenmarkt und andererseits den Bärmarkt. Bullenmarkt, also steigende Preise, weil der Bulle beim Angriff mit seinen Hörnern von unten nach oben geht, also aufsteigt. Genauso auch Bärmarkt, weil der Bär mit seiner Tatze beim Angriff von oben nach unten geht, also eher fallende Preise.

Die Ironie in der Geschichte ist, dass man grundsätzlich als Bär die allermeisten Klicks bekommt. Also dann, wenn man über negative News berichtet, dass Bitcoin noch viel tiefer geht und so weiter – im Vergleich zu den Leuten, die beispielsweise das meiste Geld verdienen, das sind meistens die Leute, die bullish eingestellt sind und sich vielleicht sogar eher schon naiv anhören. Genau deshalb gibt es auch das Sprichwort 'Pessimists sound smart, Optimists make money', beziehungsweise im Kryptomarkt wird es auch gerne zu 'The Bulls get rich' – also die Leute, die grundsätzlich einfach optimistisch eingestellt sind, was die Zukunft angeht, werden grundsätzlich mehr verdienen als die Leute, die pessimistisch eingestellt sind.

Und ich kann mich auch noch gut daran erinnern, als ich damals im Jahr 2022 mein eigenes Portfolio in meinem Newsletter geteilt habe, dass manche Leute es so ein bisschen belächelt haben, weil ich bereits Ende 2022 zu 100 % in Krypto investiert war, keinerlei Cash-Position und sonst was gehabt habe. Und jetzt rückblickend betrachtet wahrscheinlich alles richtig gemacht, aber gerade damals hat es sich wahrscheinlich so angefühlt, als wäre man irgendwie zu naiv oder wolle die negativen News nicht wahrhaben. Aber gerade dieser, ich sage mal, naive Optimismus, der kann sich im Kryptomarkt einfach unglaublich auszahlen.

Und an der Stelle würde mich mal dein Feedback interessieren, ob das heute hilfreich war oder eher weniger, weil ich habe bereits eine Liste geschrieben mit sieben weiteren Tipps, bin mir allerdings noch ein bisschen unschlüssig, ob tatsächlich ein zweites Video dazu gewünscht ist. Bis zum nächsten Mal.

Automatisch erstellt (Speech-to-Text) und KI-gestützt sprachlich bereinigt. Es gibt den gesprochenen Inhalt wieder, kann aber vereinzelt Fehler enthalten.

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In diesem Video lernst du über 7 Tipps, die mich in der Vergangenheit im Kryptomarkt schon einiges an Geld gekostet haben. Alles in der Hoffnung, dass du daraus lernen kannst.

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Mein Name ist Kevin Söll. Ich bin 2018 aus Deutschland ausgewandert und bereise seither die Welt.

Auf diesem Kanal lernst du über:
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