9 bullische DINGE an Ethereum | PFLICHTVIDEO für ETH-Investoren 💎
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Im heutigen Video schauen wir uns neun bullische Aspekte an, die aus meiner Sicht für ein Investment in Ether sprechen. Ich werde auch zudem zu jedem einzelnen Punkt die Zahlen, Daten, Fakten und so weiter zeigen, weil aus meiner Sicht wahrscheinlich Ether noch nie zuvor so stark unterbewertet war. Und ganz zum Schluss gebe ich dir auch meine persönliche Prognose, wie ich persönlich davon ausgehe, wie sich tatsächlich Ether preislich im Vergleich zu Bitcoin jetzt entwickeln wird.
Hi, mein Name ist Kevin Söll und auf meinem Kanal lernst du über alles, was mit Krypto zu tun hat, inklusive auch fundamentalen Analysen wie beispielsweise heute, die dir hoffentlich helfen, dass du selbst bessere Investmententscheidungen treffen kannst.
Lass uns auch direkt mit dem ersten Punkt starten, und zwar, dass der potenzielle Verkaufsdruck bei Ether per Design deutlich geringer ist als bei Bitcoin. Und zwar ist es ja bei Bitcoin so, dass in dem Moment, wo Blockrewards anfallen, das heißt der Blockreward selbst und noch zusätzlich die ganzen Transaktionsgebühren, dass das zu 100 Prozent an die Miner geht. Was natürlich dann auch indirekt bedeutet, dass in dem Moment, wo die Transaktionsgebühren relativ hoch sind, das einzig und allein für die Miner gut ist, aber für die ganzen Bitcoin-Investoren beziehungsweise Nutzer ist es sogar eher uncool, weil in dem Moment, wo sie dann irgendwas machen, ist es relativ teuer.
Gleichzeitig ist es so, dass die ganzen Miner bei Bitcoin relativ hohe Kosten haben, und zwar Kosten für die Mining-Geräte, Kosten für die Instandhaltung, Kosten für beispielsweise Strom und so weiter und so fort. Das heißt, die ganzen Miner müssen per Design einen Großteil von den Bitcoins, die sie bekommen, dann entsprechend verkaufen, damit sie überhaupt einen Profit machen können. Das heißt, du hast hier bei diesem Modell bei Bitcoin garantierte Sellpressure, die auf jeden Fall kommen wird.
Jetzt bei Ethereum ist das Ganze anders, und zwar, wenn dort Ether als Blockreward ausgeschüttet werden, gehen nur rund 20 Prozent an die ganzen Validatoren, also das, was bei Bitcoin die ganzen Miner sind, und ungefähr 80 Prozent werden direkt geburnt. Das heißt auch gleichzeitig, dass in dem Moment, wo die ganzen Transaktionsgebühren relativ hoch sind, man sich im Prinzip als Etherhalter freuen kann, weil das gleichzeitig bedeutet, dass das Angebot einfach im Zeitverlauf immer und immer geringer wird. Gleichzeitig ist es bei Ethereum so, dass du auch selbst als Privatinvestor einfach das Staking betreiben kannst, das heißt auch direkt hier von diesem Blockreward entsprechend profitierst. Und zusätzlich ist es noch so, dass die ganzen Validatoren hier deutlich geringere Kosten haben, um tatsächlich die ganzen Transaktionen zu validieren. Das heißt, per Design müssen die ganzen Validatoren deutlich weniger Ether entsprechend verkaufen, damit sie tatsächlich einen Profit machen. Das heißt, der systematische Verkaufsdruck bei Ethereum im Vergleich zu Bitcoin ist deutlich geringer.
Ich habe dir dazu auch mal die Durchschnittszahlen der letzten sieben Tage herausgesucht, damit du so ein grobes Gefühl hast, von was für Zahlen wir da sprechen. Und zwar war es über die letzten sieben Tage bei Bitcoin so, dass jeden einzelnen Tag ein Mining-Reward von durchschnittlich ungefähr 44 Millionen ausgeschüttet wurde, von dem der Großteil der Bitcoins entsprechend verkauft werden muss, damit die ganzen Miner überhaupt einen Profit machen können. Währenddessen es hier bei Ethereum nur in Anführungszeichen ungefähr sieben Millionen waren pro Tag, von dem nur ein ganz kleiner Teil entsprechend verkauft werden muss, damit die ganzen Validatoren entsprechend einen Profit machen.
Und wichtig an der Stelle: Wenn ich solche Vergleiche mache, mache ich das nicht irgendwie, um Bitcoin schlecht zu machen und Ether im Vergleich deutlich besser darzustellen. Ich persönlich halte beides. Ich persönlich bin auch Fan von beidem, sondern ich mache primär deshalb die ganzen Vergleiche, damit du dir das Ganze einfach besser vorstellen kannst, insbesondere weil es eben Auswirkungen hat auf die ganzen Tokenomics und damit natürlich auch den Preis.
Da kommen wir auch schon zum zweiten bullischen Aspekt, und zwar was das Angebot von Ether betrifft. Und zwar wird ja der Preis immer bestimmt durch Angebot zur Nachfrage, und ich persönlich kenne keine andere Chain, die gerade bezüglich dem Angebot so bullish dasteht im Vergleich zu Ethereum, wo mittlerweile satte 37 % aller Ether in den Smart Contracts gelockt sind, was auch gleichzeitig ein enorm positives Zeichen ist für die ganzen starken Use Cases auf Ethereum. Und die Tendenz ist sogar noch zusätzlich ansteigend. Das heißt, das könnte auch jetzt in den nächsten paar Monaten und Jahren noch deutlich höher gehen.
Auch wenn du dir mal das Angebot auf den ganzen Exchanges anschaust, also in den ganzen Kaufbörsen, das ist momentan ebenfalls nur im Abnehmen und steht mittlerweile bei nur noch ungefähr rund 10 %, was ebenfalls ein bullisches Zeichen ist. Weil in dem Moment, wo dieser Anteil hier nach oben geht, signalisiert es grundsätzlich, dass mehr Leute verkaufen wollen, und wenn es umgekehrt ist, das Gegenteil. Wenn du beim gleichen Chart zudem mal etwas weiter rauszoomst, dann stellst du zudem fest, dass wir derzeit, was das Angebot auf den Exchanges betrifft, auf einem 6-Jahres-Tief sind. Das heißt, die gleichen Werte hatten wir damals im Jahr 2018, also gefühlt im Kryptomarkt zumindest eine Ewigkeit her, was auch gleichzeitig nochmal signalisiert, dass es einfach relativ viele Long-Term-Believer in Ether gibt.
Und wenn du dir jetzt das Ganze mal im Gesamtüberblick anschaust, dann stellst du fest, dass der Anteil vom Staking mit derzeit 27 % aktuell immer zunehmend ist, genauso wie der Anteil in den ganzen Smart Contracts ebenfalls zunehmend und gleichzeitig der Bestand auf den ganzen Exchanges immer mehr abnehmend. Also bullischer, gerade was das Angebot angeht beziehungsweise auf der Angebotsseite, geht es aus meiner Sicht kaum.
Da kommen wir jetzt zum dritten Punkt, und zwar was das Potenzial angeht. Und zwar, wenn du dir mal hier dieses Chart anschaust, dann stellst du fest, dass Gold unter den ganzen Metallen ganz klar die Nummer 1 ist, es allerdings noch einen anderen Rohstoff gibt, der bei weitem größer ist als der gesamte Goldmarkt, und das ist eben Öl. Und bei Bitcoin ist es ja häufig so, dass das als das digitale Gold bezeichnet wird. Aber dadurch, dass Ethereum einfach so universal einsetzbar ist, so wie beispielsweise Öl, gehen auch viele davon aus, dass Ethereum so eine Art digitales Öl ist, weil du damit grundsätzlich eben viel mehr anstellen kannst. Das heißt, aus der Perspektive beziehungsweise mit dieser Metapher wäre es nur eine Frage der Zeit, bis tatsächlich Ethereum um das Vielfache größer wird im Vergleich zu Bitcoin.
Auch wenn du dir hier mal dieses Bild anschaust mit den unterschiedlichen Anlageklassen und vor allem auch der Größe der Anlageklassen, dann stellst du fest, Bitcoin steht heute noch im Vergleich zu Gold relativ klein da, aus meiner Sicht allerdings nur eine Frage der Zeit, bis tatsächlich Bitcoin Gold flippt. Bei Ethereum ist es jetzt allerdings so, dass Ether nicht unbedingt so eine Art digitales Gold ist. Für irgendwelche Hardcore-Maxis vielleicht ja, aber wahrscheinlich für den Großteil weniger. Aber dadurch, dass du eben auf Ethereum deutlich mehr machen kannst mit den ganzen Smart Contracts und so weiter, ist aus meiner Sicht die Wahrscheinlichkeit viel höher, dass einfach Ethereum beziehungsweise Ether von jeder anderen Anlageklasse einen gewissen Teil abbekommt und auch deshalb das Potenzial nochmal x-fach größer ist im Vergleich zum Beispiel zu Bitcoin als digitales Gold.
Erst vor wenigen Monaten habe ich auch genau dazu hier dieses Video gestellt, wo ich das Ganze nochmal genau erkläre, was ich dir auch unten in der Beschreibung verlinkt habe, wo ich im Wesentlichen die These aufstelle, dass es aus meiner Sicht nur eine Frage der Zeit ist, bis tatsächlich Ethereum Bitcoin flippen wird. Seit Kurzem gibt es auch hier dieses Chart auf der Webseite von Ultrasound Money, wo du das Flippening dargestellt siehst. Und zwar hier sogar mit einer Zeitprognose, dass irgendwann mal das Flippening, zumindest nach diesem Modell, am 17. November 2026 stattfindet, das heißt in ungefähr zwei Jahren und 165 Tagen. Jetzt meiner Meinung nach wird es wahrscheinlich noch deutlich länger dauern, aber wenn tatsächlich Bitcoin nur diese Art digitales Gold bleibt, dann ist es aus meiner Sicht eben nur eine Frage der Zeit, bis es tatsächlich der Fall ist.
Da kommen wir jetzt zum vierten Punkt, was die Profitabilität angeht. Und zwar war es beispielsweise bei Ethereum im letzten Zyklus noch so, dass Ethereum alles andere als profitabel war, das heißt deutlich mehr Tokens ausgeschüttet hat, als tatsächlich Transaktionsgebühren entsprechend geburnt hat. Und das hat sich dann erst mit der Umstellung auf Proof of Stake geändert, sodass mittlerweile deutlich mehr geburnt wird, als tatsächlich Tokens ausgeschüttet werden, sodass beispielsweise allein in Q1 dieses Jahres Ethereum mehr als 300 Millionen an Profit gemacht hat.
Und das ist auch im Kryptomarkt, by the way, alles andere als eine Selbstverständlichkeit. Denn wenn du mal beispielsweise Ethereum vergleichst mit Bitcoin und Solana, die ich by the way auch alle drei halte, das heißt, es soll ja kein Bashing sein, dann ist es beispielsweise bei Bitcoin nach wie vor so, genauso wie bei Solana, dass die nach wie vor jeden einzelnen Monat einen Verlust machen, das heißt deutlich mehr Tokens ausschütten, als tatsächlich Einnahmen generieren. Das heißt, wenn du dir die ganzen Blockchains im Prinzip vorstellst wie Unternehmen, die Blockspace verkaufen, dann ist Ethereum unter den Top 3 derzeit das einzige Unternehmen, das tatsächlich profitabel ist.
Und auch wenn du dir das mal anschaust im Vergleich zu anderen großen etablierten Layer-1-Chains, dann stellst du fest, dass allein über das Jahr 2023 Ethereum und Tron die einzigen zwei großen Blockchains waren, die tatsächlich profitabel waren, das heißt höhere Einnahmen hatten als tatsächlich Ausgaben. Im Vergleich zum Beispiel Bitcoin im letzten Jahr zwölfmal mehr Ausgaben als Einnahmen oder beispielsweise Solana 30-mal mehr Ausgaben als Einnahmen.
Und wenn du dir dazu die Statistiken ein bisschen genauer anschaust, wie beispielsweise die kumulierten Gebühren seit dem Launch von beispielsweise Ethereum und Bitcoin, stellst du fest, dass Ethereum, obwohl Ethereum deutlich später erst gelauncht hat, mit ungefähr 18,4 Milliarden an Gebühren ungefähr das Fünffache an Gebühren erwirtschaftet hat im Vergleich zu Bitcoin mit ungefähr 3,6 Milliarden. Auch wenn du dir dazu mal die P2F-Ratio anschaust, also Price-to-Fees, Preis zu den entsprechenden Gebühren, das entsprechende Verhältnis, was im Prinzip ein Pendant ist zu Price-to-Earnings, was man häufig verwendet, um irgendwelche Unternehmen bewerten zu können, dann siehst du auch da, dass beispielsweise Ethereum noch bei weitem nicht auf dem Stand ist von Bitcoin, das heißt noch einiges aufzuholen hat und aus der Perspektive eher unterbewertet ist.
Aber der größte Beweis für den Use Case von Ethereum ist aus meiner Sicht, und den spreche ich mal komplett subjektiv, allein die Tatsache, dass ich persönlich dieses Jahr schon mehrere tausend Dollar an Transaktionsgebühren auf Ethereum gezahlt habe, was ich grundsätzlich jetzt nicht so gern mache, aber allein die Tatsache, dass es mir persönlich das wert war, das zeigt mir einfach, was für Riesen-Use-Cases tatsächlich auf Ethereum möglich sind, insbesondere wenn ich das mal vergleiche, wie stark einfach DeFi noch auf anderen Chains in den Kinderschuhen steckt.
Das gesagt haben, und das bringt mich auch direkt zum fünften Punkt, wenn du dir mal die Roadmap von Ethereum anschaust, dann stellst du fest, dass im Wesentlichen Ethereum, also Layer 1, die Skalierung dadurch lösen will, dass es entsprechend Layer-2-Chains gibt. Und das siehst du auch hier an dieser roten Linie beziehungsweise roten Fläche, die immer und immer größer wird, wo mittlerweile knapp zwölfmal mehr Transaktionen auf den ganzen Layer-2-Chains stattfinden im Vergleich zu hier auf Layer 1. Das heißt, das langfristige Ziel von Ethereum ist jetzt nicht irgendwie, die Fees zu maximieren und gleichzeitig den Burn so groß wie möglich zu machen, sondern im Wesentlichen, dass es günstigen und gleichzeitig auch sicheren Blockspace gibt auf den ganzen Layer-2-Chains, die dann gleichzeitig auch dafür sorgen werden, durch die ganzen Use Cases, dass immer mehr Ether in den ganzen Smart Contracts weggelockt werden.
Und das siehst du auch beispielsweise hier in diesem Chart, dass die Anzahl der Transaktionen hier auf dem Ether-Mainnet, also auf Layer 1, immer mehr am Abnehmen ist, also nicht in absoluten Zahlen, sondern relativ gesehen im Vergleich zu den ganzen Transaktionen hier auf Layer 2. Und dadurch, dass die ganzen Transaktionsgebühren jetzt hier auf den Layer-2-Chains seit diesem Upgrade im März mittlerweile im Cent-Bereich sind, ist es aus meiner Sicht eben nur eine Frage der Zeit, bis immer und immer bessere Use Cases kommen, bis es tatsächlich vielleicht irgendwann mal den tatsächlichen Killer-Use-Case gibt, der tatsächlich zur Massenadoption führt.
Da kommen wir auch schon zum sechsten Punkt, dem TVL, dem Total Value Locked, aus meiner Sicht wahrscheinlich dem Nummer-1-wichtigsten Indikator, wenn es einfach darum geht, wo die Leute tatsächlich hier Geld investieren. Und wie du das siehst, steht Ethereum nach wie vor im Vergleich zu den ganzen anderen Chains auf dem absoluten Platz 1 mit ungefähr 61 %. Noch viel bullischer sieht das Ganze allerdings aus, wenn du dir mal das TVL von Ethereum inklusive den ganzen Layer-2-Chains anschaust, wo du im Wesentlichen hier in diesem Chart feststellst, dass seit dem Tiefpunkt von Bitcoin damals im November 2022 der relative Anteil im Vergleich zu anderen Chains um satte 22 % zugenommen hat, auf mittlerweile ungefähr 73 %, und das muss man sich mal wirklich auf der Zunge zergehen lassen, dass 73 % vom gesamten TVL tatsächlich im Netzwerk beziehungsweise im gesamten Ökosystem von Ethereum steckt, was auch im Wesentlichen einfach zeigt, wie stark mittlerweile die ganzen Netzwerkeffekte sind.
Und das ist auch aus meiner Sicht einfach das Coole an einem Investment in Ether, weil du investierst dann nicht in Hopium, dass hoffentlich in der Zukunft mal irgendwie was Cooles gebaut wird, sondern das ist Stand heute schon so, dass rein fundamental gesehen Ethereum im Vergleich zu den anderen Chains einfach so bombenstark dasteht, nur sich die wenigsten Leute dessen tatsächlich bewusst sind.
Das TVL an sich ist auch bei weitem nicht die einzige On-Chain-Metrik, die tatsächlich bullisch aussieht, sondern auch beispielsweise hier die Anzahl der Adressen, die immer mehr im Zunehmen ist, mit einer Tendenz weiter steigend. Das Gleiche gilt auch für die Anzahl der aktiven Adressen, was jetzt zum allerersten Mal seit ungefähr, ja, ich würde mal sagen Ende 2023, seit dem letzten Bärmarkt wieder stark im Ansteigen ist. Genauso auch wie beispielsweise die Anzahl der Transaktionen, wo es erst zufälligerweise, erst vor wenigen Tagen hier ein neues Allzeithoch gab.
Da kommen wir auch schon zum siebten Punkt, und zwar, dass die SEC überraschenderweise jetzt Ende Mai tatsächlich alle Ethereum-Spot-ETFs genehmigt hat, was aus meiner Sicht gerade aus zwei verschiedenen Gesichtspunkten bullish ist. Zum einen, weil dadurch die ganzen Institutionen einfach einen deutlich leichteren Zugang haben zu Ether, und auch zum anderen, dass ein für alle Mal diese ganze Geschichte mit Security endlich vom Tisch ist, weil das Ganze genehmigt wurde als Commodity-Based Trust Shares.
Jetzt, wenn du dir mal dazu die Statistiken anschaust, wie viel Kapital Stand heute schon in die ganzen Ether-ETFs investiert ist, mit derzeit knapp ungefähr 6 Milliarden, zumindest Stand Februar 2024, dann stellst du fest, dass es derzeit eher Peanuts sind und dass, wenn es tatsächlich so kommt, wie die Bloomberg-Analysten davon ausgehen, dass ungefähr 10 bis 20 Prozent von den ganzen Zuflüssen, die in Bitcoin geflossen sind, auch in Ether fließen, könnte ich mir gut vorstellen, dass das einiges mit dem Preis machen wird, weil wir ja vorhin schon gesehen haben, wie knapp einfach das Angebot ist von Ether.
Insbesondere zwei Dinge werden aus meiner Sicht gerade bei den Ether-ETFs komplett vernachlässigt, und zwar allein, was es wahrscheinlich für Zuflüsse geben wird in Ether, wenn dann irgendwann mal in der Altcoin-Saison tatsächlich Ether Bitcoin stark outperformen wird, da wird es wahrscheinlich auch einiges an Umschichtung geben, gerade von den bestehenden Bitcoin-ETFs in Ether. Und auch noch der zweite Punkt, dass es wahrscheinlich nur eine Frage der Zeit ist, bis die ganzen ETFs auch mit Staking angeboten werden, und Institutionen lieben Staking, wenn das einfach noch eine Möglichkeit ist, wie sie noch eine zusätzliche Einnahmequelle haben.
Und das bringt mich auch direkt zum achten Punkt, dem Staking, denn wenn du dir dazu mal die aktuellen Statistiken anschaust, stellst du fest, dass mittlerweile mehr als 30 Millionen Ether tatsächlich im Staking gelockt sind, das heißt ungefähr 27 % vom gesamten Angebot, und sogar die Tendenz immer mehr ansteigend ist. Auch wenn du dir die Statistiken zu Liquid-Staking anschaust, stellst du fest, dass Lido mittlerweile mit einem großen Abstand das Nummer-1-größte DeFi-Protokoll ist und derzeit schon in Summe ungefähr 58 Milliarden hier gelockt sind, auch hier Tendenz ansteigend. Das Gleiche gilt auch für das Liquid-Re-Staking, was jetzt insbesondere seit diesem Jahr hier absolut durch die Decke ging und wo mittlerweile auch hier mehr als 15 Milliarden entsprechend gelockt sind.
So, und jetzt zum Knackpunkt, denn im letzten Zyklus gab es noch kein Staking, das heißt, den Effekt auf das Angebot, dass immer mehr Ether tatsächlich beim Staking weggelockt werden, und auch gleichzeitig den Effekt auf die Nachfrage, wenn natürlich die Leute eine Rendite erwirtschaften wollen, das werden wir jetzt in diesem Bullrun zum allerersten Mal sehen, weil es das eben im letzten Zyklus noch nicht gab. Das heißt, in der Praxis kannst du dir das Staking vorstellen wie so eine Art Staubsauger, ein Staubsauger, der immer mehr Ether, also das verfügbare Angebot, immer mehr verringert und auch gleichzeitig dafür sorgt, dass einfach dadurch, dass du eine Rendite erwirtschaften kannst, die Nachfrage nach oben geht. Das heißt, einerseits geringeres Angebot, gleichzeitig erhöhte Nachfrage, was aus meiner Sicht im nächsten Bullrun zu massiven Preissprüngen führen kann.
Denn jetzt noch zum neunten Punkt, bevor wir dann zu meiner Prognose kommen, und zwar, wenn du dir mal die aktuelle Roadmap von Ethereum anschaust, die auch mittlerweile interaktiv ist, also das ist wirklich cool gemacht, kannst du gerne mal hier besuchen, dann stellst du fest, dass Ethereum zwar derzeit schon ziemlich weit ist, allerdings noch lange nicht am Ende ist. Wenn du dir dazu mal die Historie anschaust, dann stellst du fest, dass seit dem Launch von Ethereum damals in Summe 19 verschiedene Upgrades stattgefunden haben, und zwar 15 davon auf dem Execution Layer und 4 davon auf dem Consensus Layer, und kein einziges Mal kam es bisher zu irgendwelchen größeren Problemen, weshalb auch von vielen behauptet wird, dass Ethereum im Vergleich zu den ganzen anderen Blockchains einfach die besten Entwickler hat. Das nächste Upgrade heißt beispielsweise Prag-Elektra, was irgendwann mal Ende dieses Jahres oder Anfang nächsten Jahres entsprechend kommen soll.
Aber jetzt zum springenden Punkt, und zwar jedes einzelne von diesen Upgrades, also dieses Upgrade genauso wie das Upgrade, was danach kommt, jedes einzelne von diesen Upgrades wird im Prinzip dafür sorgen, dass auch gleichzeitig die ganzen Layer-2-Chains davon profitieren. Und gleichzeitig ist es so, dass jede einzelne Layer-2-Chain natürlich eine eigene Roadmap hat, das heißt eigene Upgrades, die ebenfalls dafür sorgen, dass die ganzen Transaktionen schneller werden, günstiger werden, dass das Ganze sicher ist und so weiter. Das heißt, wir haben derzeit die Situation, dass sich im Prinzip die Upgrades auf Layer 1 und Layer 2 potenzieren, was es so eben im letzten Zyklus noch gar nicht gab, aufgrund der Tatsache, dass einfach die ganzen Layer-2-Chains im letzten Zyklus, im letzten Bullrun, noch gar kein wirkliches Ding waren.
Da kommen wir jetzt zu meiner persönlichen Prognose, was den Etherpreis in Bitcoin gemessen angeht. Und zwar gehe ich persönlich ganz stark davon aus, dass, sofern wir hier den Boden noch nicht gesehen haben, Ether in Bitcoin gemessen in den nächsten 6 Monaten auf jeden Fall den Boden sehen wird und dass gegen Ende des Jahres auch Ether Bitcoin outperformen wird, bevor wir dann ab dem Jahr 2025 diese Ratio, die wir eventuell hier noch sehen, wahrscheinlich nie wieder sehen werden, auch nicht im nächsten Bärmarkt, wenn einfach Ether in Bitcoin gemessen nur noch höhere Tiefs setzt. Bis zum nächsten Mal.
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