8 ARTEN, wie du in DeFi eine RENDITE erwirtschaften kannst | Mit Beispielen 💡
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Wenn man mal verschiedene DeFi-Projekte analysiert hat, dann kommt man eigentlich relativ schnell zur Feststellung, dass die Rendite immer von einem von acht verschiedenen Wegen kommt. Jetzt im heutigen Video lernst du anhand von konkreten Praxisbeispielen, welches diese acht Wege sind, was dir einerseits hilft, auch selbst einzuschätzen, wie nachhaltig die Rendite ist und natürlich auch andererseits, um im Allgemeinen die Projekte besser beurteilen zu können. Hey, mein Name ist Kevin und auf meinem Kanal geht es bei mir am DeFi Decentralized Finance. Genauer gesagt verschiedene DeFi-Protokolle und DeFi-Strategien, weil ich persönlich felsenfest davon überzeugt bin, dass man damit in der Zukunft das meiste Geld verdienen kann.
Und falls du das zusagt, dann lade ich dich herzlich ein und auf Abonnieren zu klicken und mit dem lass uns auch direkt ins heutige Video rein starten. Die erste Möglichkeit, wie du in DeFi selbst eine Rendite erwirtschaften kannst, ist, indem du deine Liquiditäten im Lending und Borrowing-Protokoll zur Verfügung stellst. Die zwei größten Player in dem Space sind derzeit beispielsweise Compound und Aave. Ich habe hier mal beispielsweise das Frontend von Aave geöffnet. Wie du hier sehen kannst, wenn du hier verschiedene Kryptowährungen oder auch Stablecoins als collateral hinterlegst, dann kannst du hier eine Rendite erwirtschaften von derzeit zwischen 1, 2, 3, teilweise auch ein bisschen mehr Prozent pro Jahr.
Jetzt stellst du dir natürlich die Frage, okay, woher kommt diese Rendite hier? Diese Rendite kommt von denjenigen Leuten, die tatsächlich einen Kredit aufnehmen. Weil wie du hier beispielsweise sehen kannst, in dem Moment, wo du DeFi als collateral hinterlegst, bekommst du derzeit circa 1,2 Prozent pro Jahr. Wenn du jetzt allerdings einen Kredit aufnimmst in DeFi, dann zahlst du pro Jahr auf diesen Kredit 2,57 Prozent. Das heißt, deutlich mehr. Und es muss auch deutlich mehr sein, weil du ja deutlich weniger als Kredit aufnehmen kannst, also tatsächlich als collateral hinterlegst.
Das heißt, die Zahl auf der rechten Seite muss immer größer sein als die Zahl auf der linken Seite. Und alles, was da übrig bleibt, das ist im Prinzip der Cut, den auch Aave selbst nimmt für ihre Dauer, um das Ganze zu finanzieren. Das heißt, das ist hier ein komplett nachhaltiges Modell, eine komplett nachhaltige Rendite, was auch fänzigerweise als real-y bezeichnet wird. Die Rendite ist allerdings massiv davon abhängig, wie das Angebot zur Nachfrage derzeit steht. Oder genauer gesagt, in welcher Marktphase wir uns derzeit befinden.
Weil wenn wir uns beispielsweise in einem Bärmarkt befinden, so wie derzeit, wo primär die Angst dominiert, wo kein Mensch irgendwie hebeln möchte, wo kein Mensch irgendwie was mit einem Kredit zu tun haben möchte, geht natürlich die Nachfrage nach unten und dementsprechend auch die Lendingzins nach unten. Wenn wir jetzt allerdings in einem Bullenmarkt sind und plötzlich die Gier dominiert, Angst von Angst keine Spur mehr, jeder hat nur noch FOMO, jeder hat nur noch Gier, jeder möchte plötzlich hebeln, jeder möchte einen Kredit aufnehmen, dann geht natürlich die Nachfrage nach oben und dementsprechend auch die Lendingzins nach oben.
Das heißt, die Rendite ist zwar komplett nachhaltig, allerdings kann die massiv schwanken, je nachdem in welcher Marktphase wir uns befinden. Wenn wir uns mal derzeit hier die Rendite bei Aave genauer anschauen, dann sehen wir, wir bekommen da teilweise 1%, teilweise 2%, knapp 3%. Also ja, uns Kleinanleger hat das wahrscheinlich jetzt nicht unbedingt von den Socken. Was mich persönlich Was mich persönlich allerdings brutal gewundert hat, ist, als ich hier bei DeBank die Liste der Wails angeschaut habe, also der Adressen, die besonders hohe Beträge drauf haben, wo teilweise Leute Milliardenbeträge drauf haben, mehrere Millionenbeträge und so weiter.
Wenn du dir mal da die allerersten 10 Seiten anschaust von den Wails und einfach mal so schaust, in welche Projekte die investiert sind, wie die ihr Portfolio gestalten. Also natürlich da sind auch irgendwelche Adressen dabei von irgendwelchen Protokollen. Aber wenn man diese mal außen vor lässt, mich hat das so stark gewundert, wie viele Wahlen es gibt, die beispielsweise hier bei Aave einfach nur kollateral zur Verfügung stellen, ohne einen offenen Kredit zu haben. Was uns Kleinanleger oder für uns Kleinanleger total paradox klingt, weil, hallo, man könnte ja diesen Kredit nehmen, für sich arbeiten lassen und so weiter.
Aber meine Vermutung ist einfach, dass ab einer gewissen Portfoliogröße, wenn man jetzt tatsächlich mehrere hundert Millionen hat und dann einfach 100 Millionen für 1% Zinsen in Aave reinknallt, naja, dann sind das auch eine Million, die da einfach jedes Jahr nochmal extra dazukommen, in dem Moment, wo man 1% drauf bekommt. Von daher, die Rendite klingt für uns persönlich jetzt relativ niedrig, ist sie auch vergleichsweise, weil wir eben derzeit im Bärmarkt sind im Vergleich zu einem Bullenmarkt, aber kann sich ab einer gewissen Portfoliogröße definitiv lohnen.
Die zweite Möglichkeit, wie du in DeFi selbst eine Rendite erwirtschaften kannst, ist, indem du in einer DEX, in einer dezentralen Exchange deine Liquidität zur Verfügung stellst, also Liquidity meine betreibst. Die derzeit mit Abstand größte dezentrale Exchange ist die Uniswap, die habe ich auch derzeit hier geöffnet und wenn du beispielsweise hier einen Swap machst von Ether zu gerappten Bitcoins, dann geht es ja immer durch einen Liquidity Pool und immer dann, wenn du durch einen Liquidity Pool durchgehst, fällt auch eine gewisse Swap fee an, also eine Gebühr und die geht dann an die ganzen Leute, die die Liquidität provided haben.
Das kannst du auch hier beispielsweise für dieses Beispiel selbst nachschauen, wie hoch dort diese Gebühr ist, indem wir hier mal bei Uniswap entsprechen nachschauen. Wir finden hier den Pool mit gerappten Bitcoins und Ether, wo eine Gebühr anfällt von 0,3%. So, das würde jetzt bedeuten. Angenommen, du würdest jetzt, du bist ein absoluter Wahre, du hast enorm viel Kapital und du bist jetzt beispielsweise von diesem Pool, der ein ziemlich hohes heute bei der Locktab, angenommen, du hast jetzt bei diesem Pool ein Drittel der gesamten Liquidität zur Verfügung gestellt.
So, wenn jetzt jemand beispielsweise 100.000 durch diesen Pool swappen würde, also 100.000 Dollar an Ether in gerappte Bitcoins, dann würde dementsprechende Gebühren fallen von ungefähr 300 Dollar. Und weil du ein Drittel von dieser gesamten Liquidität zur Verfügung gestellt hast, bekommst du folglich ungefähr 100 Dollar, in dem Moment, wo jemand einen Trade macht, über 100.000 Dollar. Jetzt der Part der Rendite ist komplett nachhaltig, dass es ebenfalls reyield.
Und wie du auch hier in diesem Diagramm sehen kannst, werden seit ungefähr Mitte 2020, also seit dem DeFi Summer, seit dem Zeitpunkt, wo die ganzen DeFi Protokolle, Dexes und so weiter, plötzlich bekannt wurden, genutzt wurden und so weiter, werden so ungefähr 10% vom gesamten Trading Volumen in Krypto auf den dezentralen Exchanges gehandelt und die restlichen 90% so ungefähr auf den zentralen Exchanges. Und wie du auch hier in diesem Diagramm sehen kannst, die Wahrscheinlichkeit ist sehr hoch, dass dieser Trend weitergeht. Das heißt, dass dezentrale Exchanges nach wie vor eine große Rolle in DeFi spielen werden und dementsprechend auch die Rendite nachhaltig ist.
Das gilt zumindest für den Part von dieser Swap fee. In den allermeisten Fällen ist es allerdings so, dass wenn du hier bei Uniswap tatsächlich deine eigene Liquidität zur Verfügung stellst, dass du zusätzlich noch native Tokens bekommst von dem entsprechenden Protokoll, die durch Inflation erzeugt wurden. Und das bringt mich auch direkt zum dritten Weg, wie du in DeFi selbst eine Rendite überschaffen kannst, in dem du Tokens bekommst, die einzig und allein durch eine Inflationsrate erzeugt wurden. Grundsätzlich ist es aus meiner Sicht nichts Schlechtes, wenn Leute incentiviert werden durch eine Rendite, die einzig und allein durch die Inflationsrate erzeugt wurde.
Das heißt, durch Tokens, die ist eben nichts erzeugt worden. Bei dem Punkt muss man allerdings eines berücksichtigen und zwar, dass so eine Rendite in den seltensten Fällen wirklich nachhaltig ist. Weil in aller Regel ist es so, wenn man im Bullenmarkt, die Nachfrage nach oben geht und dir dominiert, dass dann solche Projekte unglaublich stabiler sehen. Aber spätestens dann, wenn wir in den Bärmarkt gehen und die Nachfrage dementsprechend fällt und dann die ganzen Leute aus Angst ihre ganzen Tokens, die sie bekommen, sofort wieder verkaufen, führt es in aller Regel dazu, dass eben der Preis von diesen nativen Tokens in den Bärmarkt massiv fallen.
Vor allem in Bitcoin gemessen nochmal 60, 70, 80, teilweise 90% mehr fallen. Einfach aufgrund der Tatsache, dass sie eine Inflationsrate haben und die ganzen Leute die Rewards sofort wieder verkaufen. Und das ist ein Phänomen, was wir derzeit im Bärmarkt bei einer unglaublich großen Anzahl an Lieferprojekten sehen. Ich will jetzt an der Stelle nicht unfair sein und irgendwelche einzelnen Projekte herauspicken, weil das wirklich den Großteil der Projekte im Liefer Space betrifft. Es gibt allerdings eine Ausnahme, wann tatsächlich so eine Rendite, die durch eine Inflationsrate erzeugt wird, tatsächlich nachhaltig sein kann, ohne den Tokenpreis negativ zu beeinflussen.
Und das ist dann der Fall, wenn eben im Zeitpunkt auch deutlich mehr Token gebürt werden, als neue mit dazukommen. Und das ist beispielsweise ein Phänomen, was wir bei Ethereum sehen, seit dem Merch letzten Jahres, also seitdem Ethereum gewechselt ist, von Proof of Work zu Proof of Stake. Weil seit diesem Zeitpunkt ist es so, dass je Mehr Ethereum genutzt wird, dass dann auch umso mehr Äther gebürt werden. Wie du hier jetzt beispielsweise sehen kannst, dass dieses Jahr oder ungefähr pro Jahr derzeit 863.000 Äther gebürt werden und neu dazukommen nur 622.000.
Das heißt, derzeit ist Ethereum deflationär mit einer Deflationsrate von minus 0,2%. Das heißt, im Zeitverlauf werden mehr Äther gebürt, als tatsächlich neue dazukommen. Und meine persönliche Vermutung ist die, dass spätestens dann, wenn wir, ich sag mal, wirtschaftlich einfach so einen lechten Aufschwung sehen, vielleicht Mitte oder ich sag mal Ende 2023, Anfang 2024, dass spätestens dann, wenn wir dann in die Richtung, ich sag mal, langsam Richtung Bullenmarkt gehen, dass da spätestens dann die Deflationsrate von Ethereum massiv zunehmen wird. Einfach aufgrund der Tatsache, dass Ether oder beziehungsweise Ethereum immer mehr genutzt wird, immer mehr gebürt wird und dann ist das Ganze auch komplett nachhaltig.
Und das bringt mich auch direkt zur vierten Methode, wie du in DeFi selbst eine Rendite wirtschaften kannst, und zwar durch das klassische Staking. Jetzt der Begriff Staking wird mittlerweile leider für unterschiedlichste Sachen missbraucht, deshalb möchte ich ganz kurz definieren, was ich denn tatsächlich mit Staking meine, und zwar, dass du selbst Transaktionen validierst auf Blockchains, die auf Proof-of-Stake beruhen und dafür, dass du die Arbeit getan hast, dann tatsächlich den Staking-Reward bekommst. Jetzt in der Theorie kannst du natürlich bei Ethereum mit deinen 32 Ether eine eigene Note aufsetzen, dann selbst die ganzen Transaktionen validieren und dann den vollen Staking-Reward bekommen.
Aber da würde ich persönlich sagen, dass das mehr was für die Techies ist, weil wenn du dich da nicht auskennst und aus Versehen geslashed hast, kannst du auch Teile von deinen Ether entsprechend verlieren. Das heißt, da sollte man wirklich wissen, was man tut. Aber die einfachste Möglichkeit, wie du selbst beispielsweise bei Ethereum Staking mitreiben kannst, ist über einen Liquid Staking Provider, wie beispielsweise hier bei Lido, wo du total einfach kurz deine Meta-Mask entsprechend connecten kannst, deine Ether umtauschen kannst in gestackte Ether, die auch in deiner eigenen Wallet hältst und dann damit eine API-Wirtschaft ist von derzeit ungefähr 4,8%.
Und die API ist auch relativ nachhaltig, natürlich kommt es darauf an, wie viele Leute jetzt tatsächlich ihre Ether entsprechend staken, aber es hat zumindest keinen negativen Einfluss, zumindest derzeit auf den Ethereum Preis, weil ja im Zeitverlauf deutlich mehr Ether geburnt werden, als neue mit dazukommen. Die fünfte Möglichkeit, wie du in Difa selbst eine Rendite erwirtschaften kannst, ist durch die Gebühren, die ein Protokoll entsprechend erwirtschaftet, sofern dich das Protokoll daran teilhaben lässt. Jetzt dafür ist meiner Meinung nach das mit Abstand beste Beispiel hier Liquity.
Die haben hier einen eigenen Token, den LQTY Token, also den Liquity Token und das ist ein Revenue Sharing Token. Das heißt, wenn du diesen Token selbst stakst, dann bekommst du Teile der Gebühren, die das Protokoll entsprechend erwirtschaftet. Genauer gesagt bekommst du zwei verschiedene Arten von Gebühren, und zwar zum einen hier diese einmalige Borrow Fee, das heißt in dem Moment, wo jemand bei Liquity einen Kredit aufnimmt, zahlt er einmalig 0,5% von dem Betrag, was er als Kredit aufgenommen hat, als Gebühr und das bekommst du in dem Moment oder beziehungsweise das bekommen alle Stakeholder, die diesen LQTY Token entsprechend staken.
Das ist die eine Gebühr und zum anderen natürlich auch die Redemption Fee, das heißt in dem Moment, wo der Stakeholder Liquity der LUSD zu günstig sein sollte, kann man den ja eintauschen gegen 1 Dollar in Ether. Und jedes Mal, wenn es jemand eintauscht, dann fällt eine kleine Redemption Fee an, und auch diese Redemption Fee geht an die ganzen Stakeholder, also die Leute, die den LQTY Token entsprechend staken. Jetzt der Part der Rendite ist zu 100% Re-Yield, das heißt komplett nachhaltig. Allerdings geht da so, ich sag mal das gleiche Spiel wie auch bei Aave, je nach Marktsituation, je nach Angebot und Nachfall, kann natürlich die Rendite stark sinken.
Beispielsweise in dem Bärmarkt, wenn primär die Angst dominiert, wenn kein Mensch den Kredit aufnehmen möchte, gehen natürlich die Gebühren nach unten, dementsprechend die Rendite nach unten. Und andersherum im Bullenmarkt, wenn die Gier wieder dominiert, wenn von Angst keine Spur ist, die ganzen Leute gierig werden, hebeln wollen, Kredite aufnehmen, geht natürlich die Gebühren wieder nach oben und dementsprechend auch die Rendite nach oben.
Und trotz der Tatsache, dass ein kleiner Teil von dieser Rendite, die beim Staking bei dem LQTY Token entsprechend ausgeschüttet wurde, nach wie vor ein kleiner Teil durch die Inflation erzeugt wurde, Finde ich es persönlich trotzdem beeindruckend, wie gut sich einfach die Rendite jetzt im letzten Jahr oder im letzten halben Jahr gehalten hat, mit hier durchschnittlich im letzten 6 Monaten ungefähr 4,4% APR und im letzten Jahr ganze 10% APR. Und wie gesagt, der Großteil davon reagiert in kleinerer Part derzeit immer noch durch die Inflationsrate.
Die sechste Methode, wie du in DeFi selbst eine Rendite erwirtschaften kannst, ist indem du selbst der Versicherer spielst und für deinen Service dann entsprechende Rendite bekommst. Ist das derzeit mit Abstand Größe, die zentrale Versicherungsprotokoll ist Nexus Mutual. Und wenn du jetzt beispielsweise der Meinung bist, dass verschiedene DeFi-Protokolle besonders sicher sind, dann könntest du für diese Protokolle selbst der Versicherer spielst. Also nehmen wir jetzt mal beispielsweise Liquity als Beispiel. Wenn du jetzt der Meinung bist, Liquity ist besonders sicher, dann könntest du hier deine Tokens staken bei Liquity und würdest dafür eine Rendite bekommen von jährlich ungefähr 1,69%.
Und die Rendite ist auch zu 100% nachhaltig, wenn die von den Leuten kommen, die tatsächlich einen Versicherungsschutz bei Liquity haben wollen. Weil wenn du jetzt beispielsweise dich absichern möchtest bei Liquity, zahlst du jährlich eine Gebühr von 2,6% für den jeweiligen Betrag, den du entsprechend absichern möchtest. Und wenn du jetzt selbst der Versicherer spielst, bekommst du 1,69%. Und alles, was übrig bleibt, geht dann entsprechend an Nexus Mutual, beziehungsweise auch indirekt, kommen es den ganzen Leuten zugute, die den nativen Token halten. Und so finanziert sich das Ganze.
Das heißt auch da komplett nachhaltig, weil eben die Gebühren von einer anderen Person kommen. Also von den Gebühren, die eine andere Person bereit ist zu zahlen. Die siebte Methode, wie du selbst in die von der Rendite überschaffen kannst, geht schon in eine ähnliche Richtung wie zuvor. Es hat auch etwas mit Absichern zu tun. Allerdings geht es in eine andere Richtung. Und zwar, indem du selbst Call- und Put-Optionen zur Verfügung stellst. Das heißt selbst anbietest. Und das kannst du beispielsweise machen über die dezentrale Options-Plattform Open, die derzeit eine der führenden Plattformen ist.
Und was du da im Prinzip machen kannst, ist, dass du deine eigenen Optionen anbietest. Und immer dann, wenn jemand deine Optionen kauft, das heißt ein gewisses Premium-Zahl, bekommst du den Großteil von diesem Premium. Und auch da ist die Rendite im Prinzip komplett nachhaltig. Wenn die Rendite dadurch kommt, dass andere Leute bereit sind, eine Gebühr zu zahlen. Und du eben einen Anteil an diesen Gebühren bekommst. Jetzt falls du noch bist beim Thema Optionen, da gibt es im Prinzip zwei verschiedene Arten. Zum einen gibt es die Call-Option.
Das gibt dir im Prinzip nur das Recht, dass du ein bestimmtes Asset innerhalb von einem Zeitraum kaufen kannst. Und dann gibt es noch das umgekehrte, die Put-Option. Also das im Prinzip das genaue Gegenteil, dass du ein bestimmtes Asset innerhalb von einem Zeitraum verkaufen kannst. Also dass du das Recht dazu hast. Und das wird eben primär benutzt, um sich entsprechend abzusichern, um sich zu hedgen und so weiter. Es gibt auch da noch Unterschiede zwischen europäischem Modell, amerikanischem Modell. Aber das geht im heutigen Video so ein Stück weit dem Thema vorbei.
So, und jetzt noch die achte und mit Abstand gefährlichste Methode, wie du in DeFi selbst eine Rendite erwirtschaften kannst. Und zwar, wenn du ein DeFi-Projekt intensiv analysiert hast, was auch eine überdurchschnittlich hohe API anbietet, aber du kannst nicht so 100% nachvollziehen, woher diese API tatsächlich kommt, wie die erwirtschaftet wird, dann ist es in aller Regel so, dass du selbst die Rendite bist. Oder anders formuliert, dann ist dieses Modell einfach ein Ponzi-Scheme, was davon lebt, dass immer mehr neue dumme Leute mit reinkommen, damit die Rendite von den vorherigen dummen Leuten finanziert werden kann.
Ich bin selbst schon im Jahr 2016 aus sowas reingefallen bei einem Modell, was angeblich über Sportwetten für eine überdurchschnittlich hohe Rendite erwirtschaftet. Und was ist passiert? Naja, ich habe die Zahl gesehen in meinem Dashboard, die immer und immer höher wurde und die Rendite war einfach nur abnormal hoch. Das habe ich also ausgiehe gemacht, natürlich immer reinvestiert, nie irgendwie ausgezahlt, sogar frisches Kapital mit rein. Und ja, das hat richtig lange gut funktioniert, über mehrere Monate und so weiter. Und ganz plötzlich war dann einfach die Website nicht mehr offenbar, das Unternehmen wurde wohl gar nicht registriert.
Und ja, dieser Traum vom passiven Einkommen einfach geplatzt. Das heißt, wenn ich beispielsweise öffentlich für irgendwelche Projekten warme, wie jetzt beispielsweise jedenfalls im letzten Jahr, dann mache ich das nicht, weil ich euch die Rendite nicht gönne, sondern weil ich einfach schon selbst in solchen Projekten mein eigenes Leergeld gezahlt habe, mittlerweile einfach so, ich sage mal, die Red Flags für mich persönlich deutlich offensichtlicher sind, als im Vergleich zu 2016, wo ich selbst auf sowas reingefallen bin, wo es tausende Red Flags gab, die ich durch meine Gear komplett ausgeblendet habe.
Aber mittlerweile habe ich einfach so ein gewisses Spiel dafür, einfach im Grund der Tatsache, dass ich da schon selbst ziemlich gut Geld liegen lassen habe. Und damit hoffe ich, dass du im heutigen Video einen Mehrwert bekommen hast in meinem allerersten Video hier aus Vietnam. Falls ja, lass gerne einen Like da, passen wir auf meinem Kanal, indem ich das einfach unten auf Abonnieren klicken und hoffentlich sehen wir uns im nächsten Video wieder. Mach's gut! Mach's gut!
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#krypto #defi #rendite
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0:00 Einleitung
0:44 Lending & Borrowing
4:02 Liquidity Mining
6:14 Inflationierte Tokens
8:41 Staking
9:57 Protokoll-Gebühren
12:01 Versicherungen
13:11 Optionen
14:19 Ponzi Scheme
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