DIESER TREND könnte den ETH und BTC-Preis VER-X-FACHEN 🚀
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Auf meinem Kanal geht es ja eigentlich primär um DeFi, wo das Wachstum, ich würde sagen, ziemlich stark abhängig ist von den Zyklen, das heißt, im Bullen-Markt steigt das TVL und die Nutzung an, und im Bear-Markt sehen wir das Umgekehrte, dass das Ganze wieder fällt. Es gibt allerdings auch im Kryptomarkt einen Use Case, der zum einen x-fach größer ist als der DeFi-Space, der seit Jahren existiert und auch relativ unabhängig von diesen Zyklen genutzt wird, und zwar das Thema Stablecoins.
Und ich weiß, das Thema Stablecoins hört sich zunächst mal relativ langweilig an, wir schauen uns allerdings gleich super spannende Statistiken an und auch, warum ich persönlich glaube, dass es für den Ethereum-Preis und den Bitcoin-Preis vermutlich in den nächsten Zyklen der größte Katalysator sein könnte und gerade diese Entwicklung mit den Stablecoins langfristig gesehen unglaublich bullisch ist.
Hi, mein Name ist Kevin Söll und auf meinem Kanal lernst du über alles, was mit DeFi zu tun hat, Decentralized Finance, inklusive auch verschiedenen Strategien, wie du damit einen Cashflow aufbauen kannst. Jetzt im heutigen Video schauen wir uns mal konkret das Thema Stablecoins ein bisschen genauer an, aber bevor wir da ins eigentliche Thema direkt rein starten, lass uns zunächst mal ein paar Statistiken anschauen zum aktuellen Stand.
Und zwar haben allein im Jahr 2022 mehr als 11 Billionen Transaktionen stattgefunden mit Stablecoins. Das ist so eine große Zahl, dass wir uns das gar nicht wirklich vorstellen können, aber wenn wir das jetzt mal beispielsweise vergleichen mit PayPal oder Visa, das ist so ungefähr die sieben- bis achtfache Menge von PayPal und knapp so viel wie das gesamte Volumen von Visa. Zudem gibt es auch aktuell über 25 Millionen Adressen auf der Blockchain, die mehr als einen Dollar an Stablecoins halten, und auch das ist eine Zahl, die wir uns gar nicht wirklich vorstellen können. Aber wenn du dir jetzt mal beispielsweise eine Bank vorstellst mit 25 Millionen Nutzern, dann wäre das Stand heute beispielsweise die fünftgrößte Bank in den USA.
Und jetzt zu einem Knackpunkt, wo wir später noch genau darauf zu sprechen kommen. Und zwar korreliert die Nutzung von Stablecoins nur relativ schwach mit dem Trading-Volumen von den ganzen Exchanges, was im Wesentlichen bedeutet, dass unabhängig von den ganzen Zyklen Stablecoins benutzt werden, was auch beispielsweise erklärt, dass seit Dezember 2021, also dort, wo wir damals so ungefähr das Peak gesehen haben bei Bitcoin, genauso auch bei Ether, dass seitdem das Trading-Volumen in Krypto gemessen zwar um 64 % gesunken ist, allerdings bei Stablecoins nur um 11 %.
In den letzten fünf Jahren hat sich heute das Angebot von Stablecoins einfach mal vervierzigfacht auf derzeit ein Volumen von über 120 Milliarden. Schon allein, wenn du das mal beispielsweise vergleichst mit dem gesamten DeFi-Space, das ist ungefähr mehr als dreifach größer als der gesamte DeFi-Space. Genauso auch, wenn du das jetzt beispielsweise mit der Kryptowährung Ethereum beziehungsweise Ether vergleichst, auch da fast so groß wie Ether, mit ungefähr 100 beziehungsweise mehr als 120 Milliarden.
Der Großteil der Nutzer benutzt derzeit Tether. Ich glaube, das dürfte auch kein Geheimnis sein. Und Tether ist verantwortlich für ungefähr 75 % aller Transaktionen mit Stablecoins und ungefähr 55 % vom gesamten Volumen mit Stablecoins. Und noch die letzte Statistik, dass derzeit die meiste Aktivität mit Stablecoins nicht auf Ethereum stattfindet, sondern auf Tron, der, ich sag mal, sehr umstrittenen Blockchain von Justin Sun. Aber ja, wenn man sich einfach mal die Zahlen anschaut, das Volumen auf Tron ist zwar relativ gering im Vergleich zu anderen Chains, wie beispielsweise Ethereum, aber dafür die Anzahl der aktiven Nutzer, die ist bei Tron relativ hoch.
Jetzt habe ich ja eingangs erwähnt, dass das Thema Stablecoins sowohl für den Ether-Preis als auch für den Bitcoin-Preis unglaublich bullish sein könnte. Aber um die These ein bisschen genauer zu erklären, müssen wir zunächst mal verstehen, welche Stablecoins beziehungsweise welche Art von Stablecoins es Stand heute denn gibt. Aktuell dominieren ganz klar die zentralen Stablecoins, die hoffentlich eins zu eins gedeckt sind mit der entsprechenden Fiat-Währung, wobei du auch hier anhand der Pfeile sehen kannst, in welche Richtung sich das momentan immer mehr entwickelt. Von den zentralen Stablecoins hin zu den dezentralen Stablecoins, die überkollateralisiert sind, hin zu eventuell tatsächlich mal Stablecoins, die entweder teilweise oder ganz algorithmisch bestimmt sind.
Aber an der Stelle mache ich mal eher noch ein Fragezeichen dazu, weil viele Leute sind davon ausgegangen, als damals der UST, der Stablecoin von Terra, kollabiert ist, dass algorithmische Stablecoins per Design funktionieren können. Ob das tatsächlich so ist, ich glaube, das werden wir erst in der Zukunft sehen.
Jetzt, warum sich das momentan in diese Richtung entwickelt, ist auch aus meiner Sicht vollkommen nachvollziehbar, denn immer dann, wenn du in einem zentralen Stablecoin bist, wie beispielsweise USDC oder USDT, hast du immer das Counterparty Risk, dass du quasi darauf vertrauen musst, dass diese Stablecoins auch wirklich eins zu eins gedeckt sind mit beispielsweise Fiat-Währung oder anderen Assets. Aber ob das tatsächlich der Fall ist, ja, du musst dir darauf vertrauen. Bei Tether ist es beispielsweise seit Jahren unklar, ob die tatsächlich zu 100 % gedeckt sind oder nicht.
Jetzt, dezentrale und überkollateralisierte Stablecoins haben den großen Vorteil, dass du da niemandem vertrauen musst außer dem entsprechenden Code, haben allerdings auch den Nachteil, dass die relativ ineffizient sind, weil für jeden einzelnen Dollar an Stablecoins nochmal mehr Collateral entsprechend hinterlegt werden muss. Und zusätzlich, dass meistens das Angebot von diesen Stablecoins auch abhängig ist von der Nachfrage nach dem Borrowing, was jetzt auch beispielsweise Liquity mit der Version 4.2 lösen möchte.
Und noch zu guter Letzt, die dezentralen und algorithmischen Stablecoins, die haben zumindest in der Theorie den Vorteil, dass du da niemandem vertrauen musst und die auch super effizient sind, weil die ja nicht gedeckt sind und dementsprechend nur algorithmisch bestimmt sind. Aber wie gesagt, da mache ich mal noch ein Fragezeichen dazu, ob es sowas tatsächlich irgendwann mal in Zukunft geben wird, das ist also ein Konzept, was auch dann tatsächlich funktioniert.
Wenn wir uns mal die Statistiken mit den derzeit größten Stablecoins anschauen, dann sehen wir hier auf einen Blick, dass die zentralen Stablecoins mit Abstand dominieren, mit Tether derzeit ungefähr ein Marktvolumen von 83 Milliarden, USDC von ungefähr 25 Milliarden, schon allein die zwei, die wahrscheinlich mehr als 90 % von der gesamten Marktkapitalisierung ausmachen. Wenn wir hier mal die Liste nach unten gehen, würde ich sagen, FRAX ist wahrscheinlich der erste Stablecoin, wo man sagen könnte, der ist dezentral. Genauso auch hier wie Liquity, der LUSD, also dezentrale Stablecoins, derzeit noch relativ klein im Vergleich zu den zentralen Stablecoins, was Stand heute jetzt nicht wirklich verwunderlich ist, weil wir ja derzeit wissen, dass der Leitzins bei über 5 % ist.
Das heißt, die Betreiber von Tether verdienen sich momentan dumm und dämlich, weil sie einfach das gesamte Kapital, was entsprechend hinterlegt ist, für sich arbeiten lassen können und damit derzeit 5 % verdienen. Also ja, momentan sind die ganzen Stablecoins eine absolute Goldgrube, was auch dazu führt, dass momentan immer mehr zentrale Stablecoins auf den Markt kommen.
Ich persönlich gehe trotzdem davon aus, dass irgendwann mal dezentrale Stablecoins dominieren werden, jetzt wahrscheinlich nicht in den nächsten paar Jahren, aber zumindest in den nächsten paar Jahrzehnten. Und nicht nur, weil du da das Ganze vertrauenslos machen kannst, das heißt, kein Counterparty Risk hast, auch nicht nur deshalb, weil irgendwann mal der Leitzins bei den zentralen Stablecoins wieder fällt, sondern primär deshalb, weil sie einfach für die ganzen Nutzer attraktiver werden, weil es mit den ganzen dezentralen Stablecoins neue Use Cases gibt, die einfach im TradFi, im traditionellen Finanzsystem, nicht möglich sind.
Das beste Beispiel dafür ist aus meiner Sicht der LUSD von Liquity, der dezentral ist, überkollateralisiert ist und auf den du auch automatisch beim Halten eine Rendite bekommst von 8 %, völlig unabhängig davon, ob du den LUSD in einem Smart Contract hast, ob du ihn in deiner Wallet hast, du bekommst ständig 8 % Zinsen on top, die komplett finanziert werden von den Staking Rewards von Ether. Das heißt, das ist auch komplett nachhaltig, völlig unabhängig vom Leitzins.
Okay, an der Stelle fragst du dich vielleicht, aber was hat das mit dem Ether-Preis zu tun, mit dem Bitcoin-Preis zu tun? Wie sollen jetzt Stablecoins tatsächlich dazu führen, dass diese Preise nach oben gehen? Und die Frage lässt sich auch relativ leicht beantworten. Denn wenn du dir mal die Marktkapitalisierung von Ether als eine große Blase vorstellst, dann wird die für jeden einzelnen Dollar an Stablecoins, an dezentralen, überkollateralisierten Stablecoins, der da dazukommt, um mehr als einen Dollar entsprechend größer. Das heißt, jeder einzelne Dollar in diesen dezentralen, überkollateralisierten Stablecoins führt dazu, dass die Ether-Blase um mehr als einen Dollar größer wird, weil die allermeisten Stablecoins Stand heute mit Ether gedeckt sind und in der Zukunft wahrscheinlich primär mit gestakten Ethern.
Jetzt, auf den Bitcoin-Preis könnte es langfristig gesehen einen ähnlichen Effekt haben. Stand heute sind zwar solche komplexen Smart Contracts mit Borrowing-Protokollen und so weiter nicht direkt auf Bitcoin möglich, aber vielleicht ist das auch gar nicht ganz zwingend notwendig, weil es gibt ja beispielsweise Stand heute schon gewrappte Bitcoins, die man dann beispielsweise auf Ethereum benutzen kann, die theoretisch auch verwendet werden können für solche dezentralen Stablecoins, oder auch beispielsweise die 4Chain, wo du Stand heute schon native Bitcoins beleihen kannst.
Warum das langfristig aus meiner Sicht so bullish ist, ist die Tatsache, dass die Nutzung von Stablecoins im Zeitverlauf relativ unabhängig von den Zyklen zugenommen hat. Weil schon allein, wenn du dir dann das Chart anschaust mit den aktiven Adressen, die Stablecoins benutzt haben, dann siehst du, dass irgendwann so, ja, ich würde mal sagen 2019, das Ganze irgendwann mal begonnen hat, dass Leute tatsächlich Stablecoins benutzt haben, und dann hat es immer mehr zugenommen und hier irgendwann, ich würde mal so sagen, ja, Ende 2021, hier war ungefähr der Peak vom letzten Bullrun, und wie du hier siehst, die Adoption von Stablecoins hat nach wie vor zugenommen, trotz dem Bärmarkt, in dem wir uns befinden, immer mehr Leute benutzen tatsächlich diese Stablecoins.
Und je mehr Leute tatsächlich solche dezentralen Stablecoins nutzen, desto größer wird hier diese Blase, sowohl für Ether genauso auch für Bitcoins, sofern es irgendwann mal dann auch Stablecoins gibt, die zu 100 % mit Bitcoins oder gewrappten Bitcoins gedeckt sind. Das heißt zusammengefasst, nicht nur, dass immer mehr Kapital entsprechend in diese dezentralen Stablecoins fließt, die umso mehr Collateral entsprechend weglocken, in Form von Ether, gestaktem Ether und von mir aus auch Bitcoin, sondern zusätzlich, dass diese Stablecoins auch relativ unabhängig von den Marktzyklen entsprechend genutzt werden.
Denn stell dir dazu mal vor, dass es in Zukunft immer mehr dezentrale Stablecoins gibt, wie beispielsweise den von Liquity, wo du noch zusätzlich Zinsen drauf bekommst, der einfach für die ganzen Nutzer viel attraktiver ist zum Halten, im Vergleich zum Beispiel zu Tether, USDC und so weiter. Wenn dann im Zeitverlauf immer mehr von der Marktkapitalisierung von den zentralen Stablecoins übergeht in den dezentralen Bereich, was für einen krassen Price-Impact das hätte, wenn plötzlich so viele neue Milliarden plötzlich in Ether fließen.
Das heißt, auch wenn sich dieses Thema mit den Stablecoins zunächst mal relativ öde anhört, das ist definitiv ein Thema, was man auf dem Schirm haben sollte, weil es auch indirekt einen brutalen Einfluss haben könnte auf Bitcoin bzw. Ether. Und wer weiß, vielleicht benutzen wir mal irgendwann in ein paar Jahrzehnten gar keine Stablecoins mehr, weil im Zeitverlauf einfach die Inflationsrate von der ganzen Fiat-Währung immer und immer größer wird und wir benutzen stattdessen Flatcoins, was aus meiner Sicht auch ein ziemlich interessantes Konzept ist. Falls du das noch nicht kennst, das Video dazu habe ich dir unten in der Beschreibung verlinkt. Bis zum nächsten Mal.
Automatisch erstellt (Speech-to-Text) und KI-gestützt sprachlich bereinigt. Es gibt den gesprochenen Inhalt wieder, kann aber vereinzelt Fehler enthalten.
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Je mehr dezentrale und überkollateralisierte Stablecoins sich etablieren, desto bullischer für den Preis. Hier lernst du, warum das so ist.
Flatcoins einfach erklärt:
👉 https://youtu.be/gcWBAelv1gg
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▬▬ ÜBER MICH 🤓
Mein Name ist Kevin Söll. Ich bin 2018 aus Deutschland ausgewandert und bereise seither die Welt.
Auf diesem Kanal lernst du über:
✅ Decentralized Finance (DeFi)
✅ Cashflow-Strategien
✅ DeFi Protokolle
✅ Mein Leben als Digitaler Nomade
Alles mit dem Ziel, dass du von dieser einmaligen finanziellen Revolution maximal profitieren kannst.
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