Die TOKENOMICS von Ether | Der BULL RUN kann kommen 🔥
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Ich habe bereits mehrfach auf meinem Kanal erwähnt, dass aus meiner Sicht Ethereum für den nächsten Bullrun das beste Chancen-Risiko-Verhältnis hat und dass ich auch davon ausgehe, dass es nur eine Frage der Zeit ist, bis irgendwann mal Ethereum Bitcoin flippen wird. Jetzt im heutigen Video schauen wir uns mal die Tokenomics von Ethereum ein bisschen genauer an, aus meiner Sicht wahrscheinlich eines der wichtigsten Videos für alle Ethereum-Investoren, das ich je erstellt habe.
Hi, mein Name ist Kevin Söll und auf meinem Kanal lernst du über alles, was mit DeFi zu tun hat, Decentralized Finance, inklusive auch verschiedenen Strategien, wie du da das Maximum rausholen kannst. Jetzt im heutigen Video schauen wir uns mal Ethereum ein bisschen genauer an, genauer gesagt aus einer Investorenperspektive, wie momentan Ethereum dasteht. Und zwar schauen wir uns heute die Tokenomics von Ether ein bisschen genauer an, und die Tokenomics ist im Prinzip alles, was den Preis beeinflusst, und der Preis wird wirklich immer bestimmt durch das Angebot und die Nachfrage, also wie viele Ether derzeit im Umlauf sind und wie stark der Anreiz ist, diese Ether zu kaufen.
Lass uns da mal beim Angebot starten, und wenn wir uns hier mal die aktuellen Statistiken anschauen, dann stellen wir fest, dass derzeit ungefähr 120,2 Millionen Ether im Umlauf sind. Das heißt knapp sechsmal mehr Ether, als es beispielsweise jemals Bitcoins geben wird, und den Peak hatten wir irgendwann Mitte September 2022, als damals der Merge stattgefunden hat mit 120,5 Millionen Ether, als Ether bzw. Ethereum gewechselt ist von Proof of Work zu Proof of Stake.
Jetzt was die Issuance angeht, also auf Deutsch die Ausschüttung der Ether, die ist bei Ethereum dynamisch, genauer gesagt davon abhängig, wie viele Leute tatsächlich im Staking sind. Je mehr Leute im Staking sind, desto mehr wird ausgeschüttet, und auch umgekehrt. Und das kannst du auch daran erkennen, dass wenn du hier mal das Ganze dir anschaust über ein Timeframe von einem Tag, dann wird das hier hochgerechnet auf durchschnittlich derzeit ungefähr 840.000 Ether, die ausgeschüttet werden. Wenn du dir jetzt allerdings mal die Zahlen anschaust seit dem Merge, also seitdem tatsächlich Ethereum gemerged ist zu Proof of Stake, seither sind es nur in Anführungszeichen 685.000, und dieser Unterschied kommt primär deshalb, weil mittlerweile einfach deutlich mehr Leute im Staking sind.
Stand heute sind beispielsweise bei Ethereum knapp 23 % aller Ether im Staking. Ich persönlich gehe auch stark davon aus, dass diese Zahl wahrscheinlich in den nächsten ein bis zwei Jahren auf über 30 % ansteigen wird. Es ist allerdings per Design nicht gewollt, dass die Zahlen jemals so hoch werden, wie beispielsweise bei Cardano und Solana mit ungefähr 70 %, sondern das Ziel von Ethereum ist das, dass es einerseits sicher genug ist und andererseits auch noch genügend Ether übrig bleiben für die ganzen Use Cases.
Gleichzeitig gibt es bei Ethereum auch einen Burn-Mechanismus, der dafür sorgt, dass das Angebot im Zeitverlauf sinkt. Und zwar kam das damals durch das Upgrade EIP-1559, das hat irgendwann mal im August 2021 stattgefunden, was im Wesentlichen dazu geführt hat, dass die Gas-Fees bei Ethereum unterteilt wurden in eine Base-Fee und eine Priority-Fee. Diese Priority-Fee, die geht nach wie vor an die Miner bzw. heute die Validatoren, und die Base-Fee, das ist das, was jedes Mal geburnt wird. Was auch gleichzeitig bedeutet, wenn wir jetzt beispielsweise sehr hohe Fees haben, weil ganz viele Transaktionen stattfinden auf Ethereum, dann solltest du dich als Investor eigentlich freuen, weil das im Wesentlichen bedeutet, dass momentan immer mehr geburnt wird.
Wie hoch der Burn tatsächlich ist, kannst du auch jederzeit in Echtzeit nachschauen. Derzeit ist es beispielsweise so, dass ungefähr 0,85 Ether pro Minute geburnt werden bzw. pro Tag ungefähr 1200 Ether. Und hier auf der rechten Seite siehst du auch, welche DeFi-Protokolle oder überwiegend DeFi-Protokolle am meisten Ether burnen. Oder auch, wenn du hier weiter nach unten scrollst, welche Bereiche derzeit am meisten burnen. Und da ist beispielsweise DeFi ganz vorne, gefolgt von den Layer-2-Solutions und den ganzen NFTs.
Jetzt, wie sich dieser Burn in Zukunft entwickeln wird, ist ziemlich schwierig zu sagen, weil einerseits könnte man argumentieren, hey, in Zukunft wird es natürlich deutlich mehr User von Krypto geben und dementsprechend auch von Ether. Das bedeutet, mehr Leute machen Transaktionen, es finden mehr Transaktionen statt. Dementsprechend wird natürlich auch mehr geburnt, und das wäre wiederum bullisch für den Preis, weil dadurch das Angebot entsprechend verringert wird. Gleichzeitig sieht die Roadmap von Ethereum allerdings vor, dass immer mehr auf den Layer-2-Solutions, auf den Roll-Ups stattfindet, wo natürlich die Gebühren deutlich geringer sind. Und dementsprechend auch weniger geburnt wird. Und das ist auch beispielsweise etwas, was wir Stand heute schon in Statistiken sehen, dass hier in Rot dargestellt deutlich mehr Transaktionen mittlerweile auf Layer 2 stattfinden im Vergleich zu Layer 1, das ist hier die blaue Linie.
Zudem soll noch dieses Jahr das Upgrade EIP-4844 implementiert werden. Diese Namen brauchst du nicht merken, aber da kommt im Wesentlichen noch zusätzlich Blob-Space mit dazu für die ganzen Roll-Ups. Was im Wesentlichen ermöglicht, dass dadurch bis zu 100.000 oder sogar vielleicht mehr als 100.000 Transaktionen pro Sekunde möglich sind, wonach die ganzen Gas-Fees bzw. Transaktionsgebühren auf den ganzen Roll-Ups, auf den ganzen Layer-2-Solutions um das 10- bis 100-fache geringer sein sollen als beispielsweise Stand heute. Das heißt, das ist grundsätzlich etwas, was die Transaktionsgebühren geringer macht und dementsprechend auch dafür sorgt, dass der Burn geringer wird.
Es kommen künftig allerdings auch noch Upgrades, wie beispielsweise der MEV-Burn, der den Burn erhöht, und zwar steht MEV für Maximal Extractable Value. Den Begriff brauchst du nicht merken, aber das bedeutet im Wesentlichen, dass innerhalb von Ethereum ein internes MEV-System aufgebaut wird, das die ganzen Nutzer schützt vor Frontrunning-Attacken, vor Sandwich-Attacken usw. Und sämtliche Gewinne sollen ebenfalls geburnt werden, und allein dadurch wird, zumindest Stand heute prognostiziert, dass da mehrere 100.000 Ether im Zeitverlauf, also innerhalb von einem Jahr, nochmal zusätzlich geburnt werden.
Das heißt, was das Angebot betrifft, auch wenn jetzt im Zeitverlauf immer mehr Leute tatsächlich ins Staking gehen und dadurch die Ausschüttung erhöht wird und auch immer mehr Leute auf die ganzen Layer-2-Solutions wechseln, wo die Transaktionsgebühren geringer sind, was wiederum den Burn verringert, gehe ich persönlich trotzdem stark davon aus, dass Ethereum durchschnittlich deflationär bleiben wird, aufgrund der Tatsache, dass ich persönlich davon ausgehe, dass einfach deutlich mehr Nutzer ins Ökosystem kommen und auch gleichzeitig einfach ganz viele neue Use Cases mit dazukommen.
Ich glaube allerdings, dass sich das Angebot wahrscheinlich im Zeitverlauf sehr zyklisch entwickeln wird, dass wir beispielsweise in einem Bullrun, wo der ganze Hype da ist, wo ganz viele Transaktionen stattfinden, dass dementsprechend dort der Burn umso stärker ist und Ethereum umso deflationärer, und genau das Umgekehrte im Bärmarkt, wenn relativ wenige Transaktionen stattfinden, dass dann auch vielleicht Ethereum weniger deflationär ist oder vielleicht sogar leicht inflationär, wie Stand heute.
Denn jetzt zur Nachfrage, also dem, was dafür sorgt, dass Leute tatsächlich Ether halten wollen. Und da können wir auch direkt beginnen bei den Gas-Fees, weil jede einzelne Transaktion auf Layer 1 und auf Layer 2 Gas-Fees kostet in Form von Ether. Das ist eine Art Sicherheitsmechanismus, und allein das sorgt dafür, dass jeder Nutzer von Ethereum entsprechend ein paar, also zumindest in kleinen Teilen Ether in seiner Wallet hält. Ich persönlich würde sagen, in sämtlichen Wallets, die ich habe, knapp zehn Wallets, die ich derzeit aktiv benutze, habe ich bestimmt allein nur vier oder fünf Ether rumliegen, einfach nur, um dann die ganzen Transaktionsgebühren zahlen zu können.
Denn der zweite Punkt, Thema Use Cases, und das ist wahrscheinlich der mit Abstand größte Punkt, die ganzen dezentralen Applikationen bzw. Protokolle, wo man Ether weglocken muss, um dann beispielsweise hier bei Aave in Stablecoins zu minten. Nicht nur bei Aave, sondern auch bei anderen Borrowing-Protokollen, wie beispielsweise Maker, JustLend usw. Schon allein das lockt mehrere Millionen Ether einfach weg, wenn man da im Prinzip Ether braucht, also das als Kollateral nutzt, um dann entsprechend andere Stablecoins und andere Tokens minten zu können.
Dann drittens das Thema Staking, wo du hier bei Ethereum knapp vier Prozent verdienen kannst, was wahrscheinlich dann umso attraktiver wird, wenn der Leitzins wieder nach unten geht und entsprechend gesenkt wird. Und die Besonderheit hier bei Ethereum beim Staking ist auch die, dass hier das Staking im Vergleich zu allen anderen Chains nachhaltig ist, weil hier im Zeitverlauf, zumindest laut meiner Annahme, mehr Ether geburnt werden, als tatsächlich neu dazukommen. Das heißt, selbst wenn diese ganzen inflationierten Tokens alle zu 100 % abverkauft werden, hat das netto keinen wirklichen Price-Impact.
Vielleicht an der Stelle noch eine kleine Ergänzung, und zwar habe ich ja eingangs erwähnt, je mehr Leute hier ins Staking gehen, desto mehr Ether werden danach ausgeschüttet. Das bedeutet jetzt allerdings nicht, dass hier diese Rewards, diese APR tatsächlich ansteigt. Es ist sogar eher das Gegenteil der Fall, dass dadurch, dass es sich verteilt auf deutlich mehr Leute, hier diese APR sinkt. Das ist auch gewollt, dass im Zeitverlauf der Anreiz zum Staking immer und immer geringer wird und nicht zu viele Leute ins Staking gehen.
Dann viertens, viele Investoren, vor allem auch institutionelle Investoren, sehen Ethereum auch als so eine Art Unternehmensanteil, weil Ethereum auch im Zeitverlauf unglaublich hohe Gebühren erwirtschaftet. Also jeden Tag mehrere Millionen an Gebühren, die Ethereum erwirtschaftet. Und schon allein, wenn du dir hier mal die Statistiken anschaust, dass Ethereum nach sieben Jahren zehn Milliarden an Gebühren erwirtschaftet hat, schneller als es beispielsweise Meta erreicht hat, schneller als Zoom, schneller als viele andere große, bekannte Firmen. Nur ein Unternehmen war tatsächlich schneller, und das war Google bzw. Alphabet.
Und noch der fünfte Punkt, und zwar, ich habe vorhin schon erwähnt, dass hier immer mehr Aktivität auf die ganzen Layer-2-Solutions geht und auch im Zeitverlauf hier die Transaktionsgebühren um das 10- bis 100-fache geringer werden. Das heißt, dann sprechen wir von Transaktionsgebühren im niedrigen Cent-Bereich. Und allein das wird wahrscheinlich dazu führen, dass es im gesamten Crypto-Space, also zumindest Ethereum und den ganzen Layer-2-Solutions, ganz viele neue Use Cases gibt, die davor einfach aus einer Kostenperspektive gar nicht rentabel waren. Also da wird es super spannend zu sehen, welche neuen Use Cases da tatsächlich entwickelt werden. Ich kann mir gut vorstellen, dass wir dann tatsächlich eventuell in Zukunft so eine Art dezentrales Social Media haben oder vielleicht dezentrales Gaming. Also gerade in diese Richtung könnte ich mir gut vorstellen, dass noch einiges an Potenzial da ist.
Es gibt auch noch zig weitere Punkte, die hier die Nachfrage beeinflussen, wie beispielsweise psychologische Effekte, dass allein nur dadurch, dass Ether einfach günstiger ist als Bitcoin, es mehr Spaß macht für Investoren, Ether zu kaufen im Vergleich zu Bitcoin. Genauso auch, wie es mehr Spaß macht, irgendwelche kleinen Shitcoins zu kaufen im Vergleich zu Ether, die im Cent-Bereich sind im Vergleich zu Ether bei mehreren Tausend. Oder auch beispielsweise, sollte Ether irgendwann mal Bitcoin flippen und dann die Nummer 1, also den Status der Nummer 1 haben - allein das wird wieder mehr Kapital anziehen. Oder auch beispielsweise, dass manche Dinge in Ether gepreist sind, wie NFTs. Lauter solche Sachen. Ich habe, würde mal behaupten, die größten fünf Punkte eingangs erwähnt, gerade was die Use Cases angeht und vor allem auch das Staking.
Jetzt mal persönlich ein Fazit. Also ich habe es bereits vor kurzem in einem Newsletter von mir geschrieben, dass je mehr ich mich mit Ethereum auseinandersetze, desto bullischer werde ich. Und das sage ich als jemand, der ganz gewiss kein Ethereum-Maxi ist, sondern allein wenn ich mir vorstelle, dass wir da einfach ein Asset haben, wo das Angebot im Zeitverlauf höchstwahrscheinlich sinken wird. Gleichzeitig gibt es aus meiner Sicht unglaublich starke Anreize, Ethereum zu halten. Gerade wegen dem Staking, wegen den starken Use Cases, die im Zeitverlauf immer mehr werden. Auch allein die Tatsache, dass Ethereum so viele Gebühren erwirtschaftet und deshalb so ein Stück weit vergleichbar ist mit einem Unternehmen.
Allein das macht Ethereum aus meiner Sicht für den nächsten Bullrun - also das ist aus meiner Sicht einfach nur eine unglaublich bullische Entwicklung. Ich kann mir auch gut vorstellen, dass Ethereum im Vergleich zu Bitcoin deutlich besser performen wird im nächsten Bullrun, auch wenn es jetzt beispielsweise die letzten Wochen und Monate schlechter performt hat. Ich habe auch erst vor kurzem ein Video aufgenommen, wo ich eine, ich sage mal, sehr provokante These in den Raum geworfen habe, dass es aus meiner Sicht rein faktisch gesehen nur eine Frage der Zeit ist, bis tatsächlich Ether Bitcoin flippen wird. Und das sage ich als jemand, der ganz tief im Herzen ein Bitcoiner ist und Bitcoin nach wie vor mag. Aber wenn man sich einfach hier die Fakten anschaut, würde ich sagen, ist es wirklich nur eine Frage der Zeit. Falls du dieses Video noch nicht gesehen hast, ich habe es dir unten in der Beschreibung verlinkt, dann lohnt es sich definitiv mal reinzuschauen. Bis zum nächsten Mal.
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Hier lernst du über alle Aspekte, welche das Angebot sowie die Nachfrage von Ether beeinflussen und damit indirekt den Preis bestimmen.
Warum Ether Bitcoin flippen wird:
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#krypto #ethereum #tokenomics
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