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Kevin Söll

Portfolio-Update und 5 bullische Fakten zu Ethereum 🔥

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Im heutigen Video schauen wir uns mal mein derzeitiges Portfolio an, und wir gehen in Summe fünf verschiedene Fakten durch, die ziemlich bullish für Ethereum sind. Bevor wir gleich reinstarten, ganz kurz zum Background: Und zwar schreibe ich abends so einen Newsletter, wo ich im Nachhinein denke, wenn ich die rausschicke – Mann, die sind eigentlich so hilfreich, da entgeht den Leuten, die nur mir auf YouTube folgen und nicht meinem Newsletter, denen geht wirklich was. Und deshalb habe ich mir gedacht, weil ich heute wieder so eine Mail rausgeschickt habe, wo ich gedacht habe, die ist einfach natürlich komplett subjektiv, logisch, das kommt auch von mir selbst, aber wo ich einfach gedacht habe, das ist so hilfreich, da muss ich jetzt einfach kurz ein Video dazu machen. Das heißt, heute ein leicht anderes Format als sonst, aber ihr könnt mir ja gerne mal Feedback geben, ob ihr mit dem Format was anfangen könnt.

Also dann lasst uns auch direkt reinstarten. Und zwar war im Prinzip der Hintergrund von dieser Mail, dass ich in der Vergangenheit bzw. in den letzten paar Monaten häufiger meine Bitcoins umgetauscht habe in Ether. Und deshalb habe ich relativ viele Fragen bekommen, warum ich das Stand heute schon mache, weil historisch gesehen in der aktuellen Marktphase normalerweise immer Bitcoin sämtliche Altcoins outperformt hat. Warum handele ich also quasi entgegen der Historie? Und das hat auch einen gewissen Grund, dass ich einfach der Überzeugung bin, dass momentan Ethereum, also fundamental, so gut dasteht wie nie. Und deshalb habe ich einfach mal in der Mail fünf Fakten aufgelistet, die meiner Meinung nach langfristig gesehen für Ethereum unglaublich bullish sind.

Und zwar beginnen wir mit dem ersten Punkt, dass das Angebot von Ether im Zeitverlauf gerade immer und immer knapper wird. Denn im Juli war es zum allerersten Mal in der Geschichte von Ethereum tatsächlich so, dass vom verfügbaren Angebot, also den Ether, die es gibt, mehr im Staking war als tatsächlich auf den ganzen Exchanges. Und das bedeutet natürlich auch gleichzeitig: In dem Moment, wo Ether nicht auf den Kaufbörsen liegen, können die natürlich auch nicht verkauft werden. Und man sieht auch ziemlich gut, wenn man sich die ganzen Statistiken anschaut zu Ethereum und dem Staking, dass insbesondere seit dem Shanghai Upgrade, was irgendwann Anfang April stattgefunden hat, seitdem man dann auch seine Ether wieder unstaken kann, die Confidence in das Staking bei Ethereum nochmal ziemlich stark angestiegen ist. Wie du auch beispielsweise hier in diesem Chart sehen kannst, da wo sich die Linien überschneiden, das bedeutet ab jetzt quasi, dass jetzt schon mehr Ether im Staking drin sind als auf den ganzen Kaufbörsen.

So, was bedeutet das jetzt? Naja, das bedeutet erstens: In dem Moment, wo weniger Ether auf den ganzen Kaufbörsen zur Verfügung stehen, heißt es gleichzeitig, wenn irgendwelche Leute kaufen oder verkaufen, dass das natürlich den Preis stärker nach oben oder entsprechend unten beeinflusst. Natürlich auch zusätzlich: In dem Moment, wo mehr Leute entsprechend im Staking drin sind, wird natürlich das Netzwerk auch zunehmend sicherer. Und natürlich auch der dritte Punkt, dass dadurch, dass man im Prinzip aus dem Staking nicht sofort raus kann, sondern weil es sowohl für das reingehende Staking als auch für das rausgehende Staking so eine gewisse Warteschlange gibt, natürlich auch gleichzeitig heißt, dass Leute, oder ich sag mal, insbesondere große Wale, nicht sofort wieder ihre gestakete Menge von Ether sofort alle verkaufen können, sondern in dem Moment, wo das eine größere Menge ist, gibt es da einfach so eine gewisse Warteschleife, was einfach so einen gewissen Schutz bietet vor irgendwelchen emotionalen Angstverkäufen. Also gerade wenn irgendwie neue News rauskommen oder sonst was, ist dieses Staking hier im Prinzip ein ziemlich guter Schutz vor solchen Verkäufen, wenn man eben nicht sofort rein und auch nicht sofort wieder raus kann.

Denn jetzt zum zweiten Punkt, den ich gerade schon so ein Stück weit vorweggenommen habe, und zwar gerade was diese Warteschlange angeht, also um ins Staking reinzukommen: Wenn du dir da mal die aktuellen Statistiken anschaust, dann stellst du fest, dass derzeit die Leute ganze 37 Tage warten, um ins Staking reinzukommen, aber um wieder rauszukommen, dauert derzeit die Warteschleife nur ungefähr 6 Minuten. Das heißt, ganz viele Leute stellen sich momentan nach wie vor an, um ins Staking reinzukommen, und so gut wie keiner möchte derzeit raus. Weil natürlich auch gleichzeitig, solange diese Nachfrage hier weiterhin so hoch bleibt, heißt es im Zeitverlauf, immer mehr Ether wandern entsprechend ins Staking und sind damit natürlich auch nicht verfügbar auf irgendwelchen Kaufbörsen, um entsprechend verkauft zu werden. Das heißt, auch damit wird im Prinzip das Angebot nochmal viel knapper. Und das habe ich auch hier dazu geschrieben, dass wenn wir dann tatsächlich mal in den nächsten Bullrun gehen, allein das einfach zu massiven Preissprüngen führen kann, aufgrund der Tatsache, dass dann einfach deutlich weniger Ether zur Verfügung sind, wenn da tatsächlich die Buy Pressure entsprechend kommt.

Das ist so ein ähnlicher Mechanismus wie damals beispielsweise bei der DeFiChain, als dieser 10-Jahres-Freezer entsprechend mit dazu kam, dass man seine gestakten DFI für 10 Jahre wegstellen kann. Auch das ist im Prinzip ein ziemlich bullischer Indikator, zumindest dann, wenn tatsächlich Kaufinteresse da ist, weil das natürlich dann gleichzeitig bedeutet, dass weniger Angebot da ist. In dem Moment, wo die Nachfrage steigt, steigt der Preis umso mehr. Aber heißt natürlich auch gleichzeitig, in dem Moment, wo die Nachfrage fällt, dass der Preis natürlich auch umso mehr fällt. By the way, du findest in meinem Newsletter auch zusätzliche Statistiken, die ich hier entsprechend raussuche, und du findest auch immer unten drunter die Quelle, genauso auch beispielsweise hier oben. Das heißt, du kannst das jederzeit auch im Nachhinein immer in Echtzeit anschauen, wie es beispielsweise Stand heute aussieht.

Gut, dann kommen wir jetzt zu einem dritten Punkt, und das ist, ich würde mal behaupten, ein relativ neues Thema, und zwar LSDfi. Also Liquid Staking Derivate, wie beispielsweise die gestakten Ether von Lido, von Rocket Pool, von Coinbase und so weiter, die in Verbindung mit irgendwelchen DeFi-Protokollen – was im Prinzip die Abkürzung bedeutet, LSDfi –, dass man im Prinzip so eine Art Money-Lego oder einfach diese Lego-Struktur bei DeFi-Protokollen benutzt, dass man beispielsweise irgendwelche bestehenden DeFi-Protokolle aufbaut auf diese ganzen Liquid Staking Derivate wie die von Lido, Rocket Pool und so weiter. Und die sind momentan, wenn du dir einfach mal die Statistiken anschaust von DeFiLlama, alles, was mit Staking, was Ethereum angeht, zu tun hat – es ist brutal, wie die derzeit wachsen. Schon allein Lido: Lido ist irgendwann Anfang des Jahres noch gerade so das größte DeFi-Protokoll geworden und ist mittlerweile schon mehr als doppelt so groß wie das zweitgrößte DeFi-Protokoll. Also die sind unfassbar momentan am Wachsen. Genauso auch sämtliche Protokolle, die einfach so ein Stück weit auf diesen Zug aufspringen.

Und da darfst du dich auch – und das habe ich hier schon verraten – auf einige coole Videos auf meinem Kanal freuen. Da habe ich schon einige vorbereitet, die jetzt in den nächsten paar Tagen entsprechend live gehen. Also da kommen ein paar richtig coole DeFi-Protokolle raus, wo ich aus meiner Sicht zum allerersten Mal mal wieder ein DeFi-Protokoll anschaue und denke: Uh ja, das hat richtig Potenzial. Und das bedeutet natürlich auch gleichzeitig, warum ich das hier in der E-Mail entsprechend geschrieben habe – naja, weil das eben alles auf Ethereum-Staking aufbaut, bedeutet das natürlich auch gleichzeitig: In dem Moment, wo neue coole Protokolle auf den Markt kommen, wird damit der Nutzen von dem gesamten Ökosystem nochmal größer, der geht nach oben. Und in dem Moment, wo der Nutzen nach oben geht, zieht das Ganze mehr Kapital an. Und das Kapital fließt dann automatisch wiederum in Ethereum.

Denn jetzt zum vierten Punkt, und zwar, dass Ethereum weiterhin deflationär ist. Und ich glaube, das ist ein Punkt, den ganz viele Leute noch gar nicht so wirklich auf dem Schirm haben. Weil wenn wir uns mal beispielsweise einfach an Bitcoin orientieren: Bitcoin wird im Jahr 2024 das nächste Halving-Event haben, wo dann die Inflationsrate sinkt von 1,8 % auf 0,9 %, was auch gleichzeitig bedeutet, dass dann zum allerersten Mal die Inflationsrate geringer ist als die von Gold. Also schon allein das ist aus meiner Sicht einfach ein cooler Fakt, auch wenn er wahrscheinlich in der Praxis so gut wie überhaupt gar keine Auswirkungen auf den Preis haben wird. Aber allein das finde ich persönlich eine coole Sache. Und historisch gesehen ist das Halving-Event bei Bitcoin natürlich auch immer ein sehr wichtiges Event, weil in aller Regel mehrere Monate später dann so der Beginn war, zumindest historisch gesehen, was den nächsten Bullrun angeht.

So, was jetzt bei Ethereum ganz viele Leute nicht so ganz auf dem Schirm haben, ist, wie deflationär Ethereum ist und vor allem auch schon seit wann. Und zwar, als damals dieser London-Hardfork EIP-1559 im August 2021 stattgefunden hat, seither, also seit ungefähr 702 Tagen, ist die Deflationsrate von Ethereum bei durchschnittlich minus 1,01 %. Das heißt, das verfügbare Angebot sinkt momentan ungefähr 1 % pro Jahr. So, dieses Jahr 1 %. Derzeit bin ich mir nicht ganz sicher, wie stark die einen Einfluss haben auf den Preis, aber über mehrere Jahre – also kurzfristig unsicher, aber über mehrere Jahre – weiß ich das natürlich dann entsprechend. Das ist aus meiner Sicht ein Rieseneffekt, insbesondere weil das ja nur der Beginn ist von den ganzen Burn-Mechanismen.

Ich habe ja schon ein zusätzliches Video gemacht, extra zu diesem MEV-Burn, der entsprechend geplant ist. Da wird nochmal einiges mehr kommen, was den ganzen Burn angeht, und auch gleichzeitig, was die Issuance angeht, also das, was zusätzlich jedes Jahr für das Staking nochmal neu dazukommt ins System, dass das nochmal geringer wird und gleichzeitig der Burn noch größer wird. Das heißt, ja, die Deflationsrate wird aus meiner Sicht wahrscheinlich im Zeitverlauf immer und immer größer, und ich kann mir gut vorstellen, dass sie irgendwann in ein, zwei, drei Jahren vielleicht schon bei über 2 %, vielleicht sogar 3 % pro Jahr ist, einfach dadurch, dass der Nutzen von Ethereum größer wird, dadurch, dass die Mechanismen nochmal effektiver werden. Ich glaube, da könnte einiges gehen, genau.

Und das macht auch jetzt im Hinblick auf das ganze LSDfi, was momentan unendlich am Boomen ist, das ganze Staking bei Ethereum auch so unglaublich attraktiv aus meiner Sicht, weil das gleichzeitig bedeutet, dass die ganzen Rewards, die du bekommst, die ja eigentlich inflationär sind, gar nicht so einen wirklichen Einfluss haben auf den Preis, aufgrund der Tatsache, dass wir gleichzeitig so viele Burn-Mechanismen haben, dass die Inflationsrate gar nicht so wirklich ins Gewicht spielt, weil die komplett ausgeglichen wird.

Denn jetzt zum fünften Punkt, was die Gebühren angeht, also indirekt die ganzen Einnahmen, die eine Blockchain generiert oder beispielsweise auch einfach ein Protokoll: Allein da waren beispielsweise im letzten Monat die Gebühren zehnfach höher auf Ethereum, trotz der Tatsache, dass Ethereum nur ungefähr 38 % vom Market Cap hat von Bitcoin. Das heißt, angenommen, Ethereum wäre tatsächlich irgendwann mal in der Zukunft gleich groß wie Bitcoin, dann wären das knapp die 30-fachen Gebühren, die Ethereum erwirtschaftet, im Vergleich zu Bitcoin, was definitiv eine Hausnummer ist.

So, wenn ich nämlich irgendwelche solche Vergleiche bringe zwischen Ethereum und Bitcoin, ist meine Intention nie, dass ich eines von den Projekten schlecht machen will. Ich persönlich bin Fan von beiden, ich bin auch im Herzen immer ein Bitcoiner, weil ich nach wie vor denke, Bitcoin hat ganz klar seine Daseinsberechtigung. Und als dezentraler Wertespeicher, da kommt nichts an Bitcoin ran, auch kein Ultrasound Ethereum oder sonst was. Also, ich bin Fan von beiden, und ich kann diesen Hate zwischen beiden Projekten nicht verstehen. Also nur das an der Stelle, dass ich Bitcoin hier nicht schlecht machen möchte, überhaupt gar nicht.

Auch wenn beispielsweise sogar einzelne DeFi-Protokolle sogar mehr Gebühren erwirtschaftet haben, wie beispielsweise Uniswap und Aave, im Vergleich zu Bitcoin. Aber allein das zeigt auch beispielsweise wieder, warum ich persönlich so ein großer Fan bin von DeFi, weil diese Möglichkeiten, die dir beispielsweise Uniswap bietet oder Aave bietet, das sind einfach solche Game Changer für den Finanzsektor, dass du über Aave jederzeit 24/7 Kredite aufnehmen kannst, über Uniswap jederzeit – kann sein, jeder kann seinen eigenen Pool erstellen, jeder kann irgendwelche Tokens hin und her tauschen, ohne dass du irgendwie eine Erlaubnis brauchst. Also das sind einfach solche Game Changer, was Protokolle angeht. Deshalb bin ich persönlich auch, was die ganze DeFi-Geschichte angeht, ein ziemlicher Fan davon.

Anyway, das bedeutet, was die Gebühren angeht, was ich sag mal den Umsatz angeht, ist Ethereum derzeit mit Abstand die Nummer 1. Ich würde mal behaupten, nicht alle Gebühren sind immer sinnvoll. Es gibt auch beispielsweise Gebühren wie den Klassiker, die Exit-Fee bei der DeFiChain. Ich meine, in den letzten paar Monaten wurde DeFiChain häufiger promotet, was Gebühren angeht, dass derzeit die Gebühren so hoch sind. Ja, wenn man dann halt überlegt, wo die ganzen Gebühren herkommen, dass die primär durch diese Exit-Fee kommen, dann ist es nicht unbedingt ein gutes Zeichen für eine Blockchain. Das heißt, es kommt auch immer so ein Stück weit darauf an, wie diese ganzen Gebühren hier erwirtschaftet werden, weil es gibt, ich sag mal, positive Gebühren für das Ökosystem und es gibt negative Gebühren. Und von daher ist Gebühren einfach nur ein Indikator, aber man sollte ihn jetzt nie als den Nummer-1-Indikator nehmen, was den Nutzen von einer Chain oder von einem Projekt angeht.

Jetzt noch zu meinem persönlichen Fazit, und das ist auch im Wesentlichen das, was ich ganz zu Beginn von meinem Video schon erwähnt habe, dass aus meiner Sicht Ether einfach fundamental gesehen noch nie stärker dastand als Stand heute. Auch wenn historisch gesehen Bitcoin in der derzeitigen Marktphase quasi Ether outperformt hat, dessen bin ich mir vollkommen bewusst. Ich kann natürlich auch falsch liegen, aber genau deshalb habe ich ja beispielsweise noch eine Bitcoin-Position von derzeit ungefähr 30 %. Das heißt, selbst wenn es so wäre, hätte ich trotzdem noch eine genügend große Bitcoin-Position, dass ich mich entsprechend freuen kann. Also ganz wichtig an der Stelle: Ich habe natürlich auch keine Glaskugel, ich kann natürlich auch falsch liegen mit meiner Annahme, aber genau deshalb habe ich im Prinzip genauso gehandelt, dass ich jetzt schon in den letzten paar Monaten immer mehr Bitcoins umgeschichtet habe in Ether.

Und vielleicht kennst du auch genau dazu, was ich sag mal den Wert und den Preis von einem Investment angeht, diese Metapher von André Kostolany, der im Wesentlichen sagt, du kannst dir den Wert vorstellen wie einen Spaziergänger und den Preis wie einen Hund. Und in dem Moment, wo der Spaziergänger mit seinem Hund spazieren geht, rennt der Hund die ganze Zeit nach vorne und zurück. Also der Preis macht die ganze Zeit dieses Hin und Her, aber der Wert, der ist ganz gemütlich momentan auf seinem Spaziergang und schreitet ganz gemütlich voran. Aber langfristig gesehen bleibt der Preis immer um den Wert, auch wenn er die ganze Zeit nach vorne und zurück rennt, er kommt immer wieder zum Wert zurück. Und genauso sehe ich das auch beispielsweise bei Ethereum. Selbst wenn es jetzt tatsächlich so kommt, dass Bitcoin jetzt in den nächsten paar Monaten Ether outperformt, dann ist es so. Ich kann mir allerdings gut vorstellen, dass es dann nur eine Zeit lang so ist, bis dann irgendwann wieder Ether Bitcoin outperformt und dann irgendwann der Preis entsprechend zum Wert zurückkommt.

Genau, das habe ich hier entsprechend noch geschrieben, dass der Hund immer in der Nähe vom Spaziergänger bleibt. Außer beim [unverständlich], da ist die Leine gerissen. Kleiner Spaß am Rande, Leute. Ihr wisst ja, mein Humor – deshalb die T-Shirts. Aber ja, lass uns auch direkt weitermachen.

Und zwar war das hier so ein Punkt, und deshalb habe ich auch diesen Tweet auf Twitter geschrieben, wo ich jetzt diese Woche darüber nachgedacht habe. Diese Woche hatte ich mehrfach den Fall, dass ich irgendwie komplett die Zeit vergessen habe, weil ich gerade so tief in der Recherche war von irgendeinem DeFi-Protokoll oder irgendeinem AI-Tool oder sonst was, wo ich gemerkt habe, wie viele coole, aufregende Sachen es momentan gibt und wie glücklich wir uns schätzen können, Stand heute, also genau jetzt am Leben zu sein, wo wir gefühlt so viele Entwicklungen sehen, die einfach die Menschheitsgeschichte komplett auf den Kopf stellen werden. Schon allein, was Blockchain-Technologien in den nächsten paar Jahren für einen Einfluss auf die Menschheit haben werden. Genauso auch beispielsweise das Thema AI. Und dass wir das miterleben dürfen, dass ausgerechnet jetzt sowas stattfindet, das ist einfach nur – ja, ich bin einfach so dankbar, dass wir Stand heute einfach am Leben sind und nicht irgendwann in der Vergangenheit, nicht irgendwann in der Zukunft, sondern genau jetzt.

Gut, dann jetzt noch zu meinem Portfolio. Und wichtig an der Stelle: Das ist mein Portfolio Stand heute. Das kann schon in einer Stunde anders sein nach diesem Video. Das heißt, wenn du das Video hier irgendwie erst in ein paar Monaten anschaust oder in einem Jahr anschaust, dann kann mein Portfolio komplett anders aussehen. Das heißt, auf keinen Fall da irgendwie dran orientieren, im Allgemeinen nicht an mir orientieren, am besten alles selbst hinterfragen, eine eigene Strategie erstellen.

Das ist nur das, wie ich das selbst mache, dass ich derzeit ungefähr 30 % in Bitcoin habe, 62 % in Ether, beides nach der EBE-Strategie entsprechend gehebelt. EBE-Strategie – da habe ich jetzt schon vor kurzem ein Video dazu gemacht – ist im Prinzip eine Strategie, wie man konservativ gehebelt im Prinzip sehr, ich sag mal, sichere Investments wie in Bitcoin und Ether einfach nochmal auf das nächste Level bringen kann, indem man DeFi-Protokolle verwendet. Zusätzlich habe ich derzeit ungefähr 8 % in gewrappten, gestakten Ether, also im Prinzip die Wrapped Staked Ether von Lido, die derzeit nach der God-Strategy investiert sind.

Das ist die Strategie, die ich auch erst vor kurzem indirekt vorgestellt habe auf meinem YouTube-Kanal, die ich ein bisschen angeschnitten habe. Das ist die Strategie, für die wir momentan mit Abstand die meiste Zeit bei uns in der Membership entsprechend verwenden, wo wir so viel diskutieren, weil wenn die richtig aufgeht, dann hat die ein brutales Potenzial, wie du auch beispielsweise daran erkennen kannst, dass derzeit die Position einen Hebel hat mit 5,46x, also nicht nur Kryptomarktgewinne, sondern fünffache Kryptomarktgewinne. Und dass wir diesen Hebel [unverständlich] – und das setzt sich jetzt vielleicht alles sehr scammy an oder sehr betrügerisch an, aber das ist einfach nur, Marktmechanismen und Mechanismen von DeFi-Protokollen auszunutzen –, aber dass wir diesen Hebel, wenn es richtig läuft, auf mehr als 100x hochschrauben können, aufgrund der Tatsache, dass man dann eine gehebelte Position nochmal nachhebelt und nochmal nachhebelt und nochmal nachhebelt. Also super spannende Sachen an der Stelle.

Genau, in meinem E-Mail-Newsletter teilen wir natürlich auch ein bisschen privatere Sachen, wie beispielsweise, dass ich derzeit auf einer Clean-Eating-Challenge bin. Das bedeutet, hier ist nichts, was irgendwie verarbeitet ist, nichts, was eine Zutatenliste hat, und bin momentan bei Tag 12 von 28, das heißt knapp fast schon die Hälfte. Und ja, bisher fällt es mir deutlich leichter, als ich es ursprünglich gedacht habe, bis auf, wenn ich im Supermarkt bin, und einfach hier in Japan ist gerade die ganze Auswahl, was Sushi und so weiter angeht – oh, das ist echt unglaublich groß. Mir läuft jetzt schon wieder das Wasser im Mund zusammen. Ja, das ist so der einzige Punkt, wo ich dann doch ab und zu in Versuchung komme. Aber bisher hat es soweit geklappt. Ich habe bisher die letzten zwölf Tage nichts gegessen, was irgendwie verarbeitet war oder eine Zutatenliste hat. Also bisher hat es ganz gut geklappt.

Genau, dann hier noch ein Feedback bezüglich unserer Membership, was ich ziemlich cool fand. Und das war auch im Wesentlichen der Newsletter, den ich mit euch teilen wollte. Also wie gesagt, heute ein bisschen ein anderes Format. Falls du selbst diesen Newsletter haben möchtest, kannst du dich unten gratis eintragen. Dann bekommst du den meistens ein bis zwei Mal pro Woche zugeschickt. Ich teile auch immer nur Informationen, wenn ich denke, dass es sich wirklich lohnt, die zu lesen. Und nicht, wenn ich, ja, wenn ich keine Themen habe, dann schreibe ich auch einfach keinen Newsletter, sagen wir es so. Also der wird quasi von mir selbst geprüft, weil wenn ich mich selbst nicht freuen würde, den zu lesen, dann schicke ich den auch nicht an andere raus. Von daher geht er immer durch so eine entsprechende Prüfung. Auch das bisherige Feedback, was ich zu meinem Newsletter bekommen habe, ist richtig cool. Also aus meiner Sicht lohnt es sich definitiv, da mal reinzuschauen. Wie gesagt, habe ich da unten verlinkt. Falls du Feedback hast oder irgendwelche Fragen, gerne unten in die Kommentare. Und hoffentlich sehen wir uns im nächsten Video wieder.

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Ich bin Kevin Söll, 2018 aus Deutschland ausgewandert und bereise seither die Welt. Auf diesem Kanal teile ich primär meine Passion für DeFi und mein Leben als Digitaler Nomade.

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