Dieser Use Case führt bei Ethereum zur Massenadoption 🔥
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Ich behaupte, dass, wenn man sich so ein bisschen mit der Vergangenheit vom DeFi Space auseinandergesetzt hat, insbesondere was Terra Luna angeht, und sich die aktuellen Entwicklungen anschaut, gerade im Bereich Staking, wie beispielsweise EigenLayer, dann ist es aus meiner Sicht relativ offensichtlich, welcher neue Use Case demnächst auf Ethereum kommt.
Schon allein, wenn man sich mal das TVL, das Total Value Locked von Stablecoins anschaut, also wie viel Geld derzeit in Stablecoins steckt, dann ist der Markt derzeit mit um die 130 Milliarden ungefähr doppelt so groß oder sogar mehr als doppelt so groß wie der gesamte DeFi Space und ungefähr halb so groß wie Ethereum selbst. Und eine Sache, die mir persönlich lange Zeit nicht bewusst war, ist die Tatsache, wie bullish Stablecoins für Ethereum sind, insbesondere dezentrale, überkollateralisierte Stablecoins. Genau dazu habe ich auch erst vor wenigen Monaten dieses Video hier erstellt, wo ich die Mechanismen dahinter erkläre, was ich dir auch unten in der Beschreibung verlinkt habe, was auch aus meiner Sicht insbesondere für Bitcoin- und ETH-Investoren interessant ist.
Jetzt im heutigen Video schauen wir uns mal die Kombination aus zwei verschiedenen, ich würde mal sagen, relativ neuen Entwicklungen an, die vermutlich schon bald zu einem unglaublich starken Use Case auf Ethereum führen werden. Und ganz zum Schluss vom Video schauen wir uns an, warum das so ungemein bullish ist für ETH.
Hi, mein Name ist Kevin Söll und auf meinem Kanal lernst du über alles, was mit DeFi zu tun hat, Decentralized Finance, inklusive auch verschiedenen Trends, wie beispielsweise heute, von denen wir auch finanziell profitieren können. Jetzt im heutigen Video schauen wir uns den aus meiner Sicht Nummer-1-künftigen Killer Use Case von Ethereum an und ganz zum Schluss klären wir auch die Frage, welchen Effekt das Ganze auf den Etherpreis haben wird.
Lass uns auch direkt in das heutige Video reinstarten, und zwar habe ich bereits in mehreren vorherigen Videos erwähnt, dass Blockchains im Wesentlichen vergleichbar sind mit Unternehmen, das heißt, dass eine Blockchain genauso Einnahmen und Ausgaben hat wie auch beispielsweise ein Unternehmen. Und zwar Einnahmen in Form von Fees, die die Nutzer entsprechend zahlen, um diese Blockchains zu nutzen, und Ausgaben in Form von Rewards bzw. Tokens, die diese Blockchain an die Nutzer ausschüttet.
Jetzt, wenn wir uns mal die Einnahmen verschiedener Blockchains über die letzten 365 Tage anschauen, also wie viele Gebühren diese einzelnen Blockchains über das letzte Jahr erwirtschaftet haben, dann sehen wir hier, dass Ethereum mit Abstand auf Platz 1 ist, wir haben Tron auf Platz 2 und Bitcoin auf Platz 3. Und das ist auch, by the way, einer der Hauptkritikpunkte an Ethereum, dass Ethereum angeblich so teuer sei und andere Chains im Vergleich deutlich günstiger sind. Zumindest ist das die, ich sag mal, eher bärische Perspektive. Jetzt auf der bullischen Seite könnte man behaupten: Hey, der Use Case oder die Use Cases auf Ethereum sind einfach so stark, dass Leute trotz dieser hohen Gebühren trotzdem bereit sind, dafür zu zahlen.
Wenn wir uns dagegen die Ausgaben verschiedener Blockchains über die letzten 365 Tage anschauen, also wie viele Tokens von verschiedenen Blockchains über das letzte Jahr ausgeschüttet werden, dann ergibt sich ein leicht anderes Bild. Und zwar sehen wir hier, dass Bitcoin mit großem Abstand hier auf Platz 1 ist, Ethereum auf Platz 2 und Solana auf Platz 3. Jetzt, solche Statistiken sind aus meiner Sicht isoliert betrachtet nicht wirklich aussagekräftig, weil, nur weil jetzt beispielsweise eine Blockchain hohe Einnahmen hat oder hohe Ausgaben, sagt es nichts darüber aus, wie profitabel tatsächlich eine Blockchain ist.
Und genau deshalb habe ich hier auch mal die Einnahmen und Ausgaben verschiedener Blockchains gegenübergestellt, um einfach mal zu berechnen, wie profitabel im letzten Jahr die verschiedenen Blockchains tatsächlich waren. Ich habe mir auch derweil extra den kostenpflichtigen Account von Token Terminal geholt, um an diese Zahlen zu kommen. Also wenn das kein Like verdient hat, dann weiß ich auch nicht. Gut, dann lass uns jetzt mal hier die größten Blockchains gemeinsam durchgehen.
Beginnen wir mit Ethereum, wo die Einnahmen im letzten Jahr ungefähr 2,4 Milliarden waren, die Ausgaben ungefähr 1,4 Milliarden. Und hier dieser Faktor, der im Wesentlichen aussagt, wie hoch die Ausgaben im Vergleich zu den Einnahmen sind. Das heißt, bei Ethereum sind die Ausgaben ungefähr 60 Prozent von dem, was Ethereum einnimmt. Das heißt, Ethereum war beispielsweise über die letzten 365 Tage profitabel.
Bei Bitcoin sieht das Bild leicht anders aus. Und zwar sehen wir hier Einnahmen in Höhe von ungefähr 818 Millionen, dafür allerdings Ausgaben in Höhe von knapp 10 Milliarden. Das heißt, hier haben wir einen Faktor von 12, dass es bei Bitcoin beispielsweise der Fall ist, dass die Ausgaben derzeit oder zumindest über das letzte Jahr zwölffach höher waren als die Einnahmen. Das heißt, Bitcoin war beispielsweise im letzten Jahr nicht profitabel.
Und das muss man sich mal wirklich auf der Zunge zergehen lassen. Weil, wenn du jetzt mal beispielsweise Bitcoin vergleichst mit einem Unternehmen, dann wäre das in etwa vergleichbar mit einem Unternehmen, das jeden einzelnen Monat 10.000 Dollar an Einnahmen erwirtschaftet, aber dafür jeden einzelnen Monat 120.000 Dollar an Ausgaben hat. So steht in etwa derzeit die Ratio da für Bitcoin für das letzte Jahr. Und das soll an der Stelle überhaupt kein Bashing gegenüber Bitcoin sein, sondern einfach nur, dass du dir die Zahlen so ein bisschen besser verdeutlichen kannst.
Ich selbst habe in der Analyse auch gelernt, dass Tron ebenfalls profitabel ist. Ich habe das zwar das ein oder andere Mal schon in einem YouTube-Video gehört und auch auf Twitter gelesen, ich habe allerdings zuvor noch nie wirklich Daten gesehen, die das Ganze belegen. Aber siehe da, bei Tron die Einnahmen im letzten Jahr ungefähr knapp eine Milliarde, Ausgaben ungefähr 0,7 Milliarden. Das heißt, bei Tron ist der Faktor nicht ganz so profitabel wie bei Ethereum, aber immer noch profitabel, dass die Einnahmen im letzten Jahr größer waren als die Ausgaben.
Dann geht es weiter mit Solana, dem derzeit vermutlich meistgehaltenen Projekt von allen hier, das im letzten Jahr Einnahmen erwirtschaftet hat in Höhe von 26 Millionen, allerdings Ausgaben hat in Höhe von knapp 0,8 Milliarden. Das heißt, bei Solana ist der Faktor hier 30x, dass die Ausgaben 30-mal größer sind als die Einnahmen. Und das ist vermutlich auch der größte valide Kritikpunkt, gerade von den ganzen Ether-Maxis bzw. Ethereum-Maxis, gegenüber Solana, dass es derzeit einfach nicht wirklich nachhaltig ist.
Bei Avalanche sieht das Ganze ein bisschen besser aus, mit Einnahmen in Höhe von ungefähr 65 Millionen, Ausgaben von ungefähr 330 Millionen. Das heißt, hier einen Faktor von 5x, was definitiv besser ist im Vergleich zum Beispiel derzeit bei Bitcoin oder Solana, aber bei Weitem noch nicht rentabel, weil nach wie vor die Einnahmen nur ein Fünftel von den ganzen Ausgaben sind.
Und ich bin mir sicher, dass jetzt wahrscheinlich einige Maxis von den Layer-One-Chains behaupten würden: Wen juckt, wie profitabel die ganzen Blockchains sind, solange die Leute den Token kaufen und der Tokenpreis nach oben geht, ist es doch völlig irrelevant. Jetzt, ich persönlich sehe das anders, denn wie profitabel eine Chain ist, sagt einerseits aus, wie nachhaltig das Projekt ist, was sich insbesondere dann zeigt, wenn beispielsweise die Marktlage mal nicht so bullisch ist. Und gleichzeitig sorgt es bei Blockchains, die auf Proof of Stake beruhen, dafür, dass die ganzen Staker viel stickier sind. Das heißt, dass sie ihre Position selbst dann durchhodeln, wenn der Tokenpreis mal massiv fällt.
Und das hat man auch im letzten Bear-Markt bei Ethereum gesehen, weil, wenn du dir mal hier anschaust, wie die Zuflüsse waren in Staking, also wie viele Leute tatsächlich bei Ethereum in Staking gegangen sind, dann erkennst du hier nicht wirklich, dass wir hier einen Bear-Markt hatten, sondern die Zuflüsse waren eigentlich relativ konstant. Was natürlich gleichzeitig bedeutet, dass viel weniger handelbare ETH im Umlauf sind. Das heißt, die gleiche Nachfrage kann zu deutlich höheren Preisen führen als zuvor. Und dadurch, dass ETH deflationär ist, das heißt, dass im Zeitverlauf mehr ETH geburnt werden, als neu dazukommen, erlaubt das auch aus meiner Sicht einen der stärksten Use Cases überhaupt.
Und was ist derzeit im Kryptomarkt einer der stärksten Use Cases überhaupt? Stablecoins. Und zwar nicht irgendwelche Stablecoins, sondern dezentrale Yield-Bearing Stablecoins. Das heißt, Stablecoins, die von keiner zentralen Partei gemanagt werden und auf die du gleichzeitig eine Rendite drauf bekommst. Denn wenn du mal überlegst: Warum ist Terra damals vor dem Kollaps so dermaßen schnell gewachsen? Das lag aus meiner Sicht primär daran, dass du einfach eine relativ hohe Rendite auf einen Stablecoin bekommen konntest. Und das in der Zeit, wo die FED noch die Nullzinspolitik betrieben hat.
Das war auch der Hauptgrund, warum ich ursprünglich so bullish war auf Liquity Finance. Weil du hier auf diesen LUSD, also den Stablecoin von Liquity, eine Rendite erwirtschaften konntest zwischen 5 bis 10 %, alles finanziert durch ETH Staking Rewards, das heißt komplett nachhaltig, bevor der LUSD vor wenigen Wochen durch einen aus meiner Sicht vermeidbaren Designfehler gedepeggt ist. Und gerade so ein dezentraler Yield-Bearing Stablecoin ist etwas, was so gut wie keine Chain anbieten kann, weil einfach keine Chain bis jetzt außer Tron tatsächlich profitabel ist. Das heißt, wenn es eine andere Chain anbieten würde, dann wäre es einfach nicht profitabel, während es bei Ethereum dauerhaft möglich wäre.
Und spätestens dann, wenn die FED den Leitzins senkt und auch die ganzen Geldmarktprodukte, auch beispielsweise die Tagesgeldkonten und so weiter, deutlich weniger Zinsen abwerfen, werden aus meiner Sicht solche Yield-Bearing Stablecoins einfach nur boomen ohne Ende, weil du da nach wie vor über 5 % Rendite erwirtschaften kannst. Und das zu einer Zeit, wo dir dein Bankkonto vielleicht nur noch 1 % oder vielleicht 0 % gibt.
Und das ist auch nur der Anfang, weil es wird nur eine Frage der Zeit sein, bevor es das genau gleiche Konzept von dezentralen Yield-Bearing Stablecoins nicht nur mit gestakten Ethern gibt, sondern mit gerestakten Ethern. Jetzt, für diejenigen, denen Restaking noch nichts sagt: Das ist im Prinzip das Konzept, dass du mit deinen gestakten Ethern nicht nur Transaktionen auf Ethereum validieren kannst, sondern parallel auf unterschiedlichen Projekten, und du dadurch nochmal deutlich mehr Rewards bekommst.
Der Pionier in dem Bereich ist derzeit EigenLayer, über das ich auch schon ein separates Video gemacht habe, mit derzeit bereits einem TVL von über einer Milliarde, obwohl sie die Einzahlung sogar limitieren, weil sie nicht zu schnell wachsen wollen. Was du auch beispielsweise hier siehst: Jedes Mal, wo sie hier dieses Limit erhöht haben, kam sofort neues Kapital rein. Auch erst vor wenigen Wochen, als dieses Limit erneut erhöht wurde, kamen sofort wieder mehrere hundert Millionen in EigenLayer rein, bis das Limit wieder komplett ausgeschöpft war.
Das heißt, damit könnte es schon bald möglich sein, dass du einen dezentralen Stablecoin hast, auf den du dauerhaft über 10 % Zinsen bekommst, weil die Rewards hier eben nicht nur finanziert waren durch gestakte Ether, sondern durch gerestakte Ether, wo die Rewards nochmal deutlich höher sind. Und das wird wahrscheinlich Kapital anziehen ohne Ende, insbesondere in der Zeit, wenn dann der Leitzins wieder gesenkt wird.
Und jetzt zum Grund, warum solche überkollateralisierten Interest-Bearing Stablecoins für Ether so bullish sind. Und zwar sind die nicht 1 zu 1 gedeckt, das heißt, dass ein Dollar an Stablecoin auch mit einem Dollar an Ether gedeckt ist, sondern die sind überkollateralisiert, das heißt, wie beispielsweise hier bei Liquity, dass für jeden einzelnen Dollar an Stablecoin mehr als 2 Dollar an Ether entsprechend hinterlegt sind.
Das heißt, wenn wir uns jetzt mal das Angebot und die Nachfrage anschauen, dann wird durch solche Stablecoins einerseits das Angebot verringert, weil einfach mehr Ether gestaked werden. Und andererseits geht die Nachfrage nach oben, weil eben für jeden Dollar an Stablecoin auch mehr als 1 Dollar an Ether entsprechend hinterlegt sein muss.
Und ich weiß, ich habe es schon mehrfach erwähnt, aber es ist wirklich so, dass jedes Mal, wenn ich mich fundamental ein bisschen tiefer mit den Firmen beschäftige, ich einfach umso bullischer werde. Was es nicht bedeutet, dass Ether von hier nicht nochmal stark korrigieren kann und stark crashen kann, aber ich würde mal sagen, es würde mich stark wundern, wenn Ether in den nächsten, ich sag mal, über den Zeithorizont von den nächsten 1-2 Jahren, nicht noch deutlich mehr Luft nach oben hat, im Vergleich zum Beispiel zu Bitcoin.
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Es ist nur eine Frage der Zeit, bis dezentrale, überkollateralisierte Stablecoins auf Basis von Restaking den Markt erobern. Hier lernst du mehr darüber.
Zum verlinkten Video:
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