UNSCHÖN, aber WAHR! 3 Erkenntnisse für Krypto-Investoren 💡
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Im heutigen Video möchte ich drei relativ neue Erkenntnisse mitteilen, und zwar zum einen, ich würde mal sagen, eine relativ unbequeme Wahrheit, was die Adoption von Krypto angeht, dann zweitens auch, was den derzeitigen Bärenmarkt betrifft, inwiefern der anders ist als beispielsweise der letzte, und noch drittens, was die Zukunft von alternativen Layer-One-Solutions angeht, weil ich auch da so ein Stück weit meine persönliche Meinung dazu geändert habe. Also alles drei aus meiner Sicht Themen, die ja gerade aus einer Investorensicht unglaublich wichtig sind, weil sie direkten Einfluss haben auf unsere Investments.
Lass uns auch direkt mit dem ersten Punkt starten, und zwar ist das im Prinzip die Erkenntnis, dass höchstwahrscheinlich die Adoption von Krypto deutlich länger dauern wird, als die allermeisten Leute das tatsächlich vermuten, und vor allem auch, als die meisten Kryptoinvestoren das wahrhaben wollen. Und Hintergrund hinter der These war im Prinzip, dass ich hier vor kurzem diesen Twitter-Post gesehen habe, wo im Prinzip gezeigt wird, wie viele Menschen in der Bevölkerung regelmäßig das Internet benutzen.
Und zwar siehst du dann hier Länder wie beispielsweise Nigeria, wo nur 36 % der Bevölkerung das Internet benutzt, oder beispielsweise hier Italien 75 %, oder beispielsweise Deutschland 91 %, wir haben hier Schweiz 96 % bis hin zu Saudi-Arabien, wo ganze 100 % der Bevölkerung das Internet benutzen. Der wirkliche Kicker kommt jetzt allerdings hier, wenn wir uns anschauen, wie viele Leute auf der gesamten Welt derzeit das Internet benutzen: nur 60 % der Menschen.
Oder auch, wenn du dir die Zahlen mal so anschaust, wie du siehst: 1995, wo erst 16 Millionen Menschen das Internet benutzt haben, bis zum Jahr 2000 361 Millionen, dann 2010 knapp 2 Milliarden bis hin zu heute ungefähr 5,5 Milliarden. Aber halt trotzdem erst ungefähr 60 % der gesamten Bevölkerung. Trotz der Tatsache, dass das Internet schon seit Jahren enorm hilfreich ist für alle möglichen Jobs, fürs alltägliche Leben.
Und das hat mich deshalb so nachdenklich gemacht, weil ich da mal gegoogelt habe, seit wann es denn das World Wide Web, also das Internet, so wie wir das heute kennen, gibt. Und das gibt es schon angeblich seit 1989, allerdings öffentlich ist es erst seit 1993. Das heißt, seit 1993 könnte es theoretisch jeder nutzen. Und 1993 zu heute, das sind ziemlich genau 30 Jahre. Und trotz der Tatsache, dass es das Internet, so wie es heute existiert, schon seit 30 Jahren gibt, benutzen es derzeit nur ungefähr 60 % aller Menschen auf der Welt.
Und ja, da könnte man jetzt argumentieren, dass der Vergleich zwischen Krypto und dem Internet nicht wirklich perfekt ist, weil beide haben logischerweise Netzwerkeffekte. Also Netzwerkeffekte im Sinne von: je mehr Leute es benutzen, desto wertvoller wird es. Aber was die beiden unterscheidet, ist die Tatsache, dass du einfach fürs Internet sowohl die Infrastruktur brauchst als auch zusätzlich Hardware, um das Ganze zu benutzen. Und für Krypto brauchst du im Prinzip nur, in Anführungszeichen, die bestehende Infrastruktur vom Internet und zusätzlich Smartphone und Computer. Aber da ist quasi diese Eintrittsbarriere in den Kryptomarkt deutlich geringer als jetzt beispielsweise damals beim Internet, weil da erst noch die ganze Infrastruktur geschaffen werden musste.
Aber ganz ehrlich, ich würde auch behaupten, dass diese Statistik hier, dass derzeit erst 60 % der Menschen das Internet benutzen, dass das nicht primär auf die Hardware oder irgendwie die Infrastruktur zurückgeht, sondern wahrscheinlich primär einfach auf die Tendenz von uns Menschen, dass wir insbesondere in einem gehobenen Alter da einfach so ein Stück weit mehr Stabilität möchten. Und Stabilität bekommt man unter anderem dadurch, dass man sich einfach an was Altem festklammert und sich nicht unbedingt mit den neuesten Veränderungen usw. auseinandersetzt.
Und sollte das auch für Krypto gelten, wenn wir uns hier mal die ganzen Generationen anschauen, dass wahrscheinlich die volle Adaption von Krypto erst dann erreicht ist, wenn hier diese Generation Z irgendwann mal ausgestorben ist, weil erst die Generation Alpha, also die Generation danach, vollkommen mit Krypto aufgewachsen ist. Das heißt, das sind Leute, die von klein auf schon von Krypto gehört haben, mit Krypto großgeworden sind. Und ja, das wird wahrscheinlich noch eine Weile dauern. Und je mehr Leute wir haben hier in den, ich sag mal, eher unteren Generationen, desto mehr werden sich die Leute wahrscheinlich nach wie vor festklammern an dem Alten und Krypto nicht adoptieren.
By the way, ist dir schon mal aufgefallen, dass diese Generation hier die Lost Generation ist? Also, irgendwie ein stranger Name wäre — möchte ich schon zur Lost Generation gehören, wenn man hier lieber Alpha sein kann? Ich glaube, das ist so von dem ganzen Namen hier definitiv der coolste. Anyway, zurück zum Thema.
Genau deshalb glaube ich persönlich, dass im Allgemeinen die Adaption von Krypto länger dauert, als die allermeisten Leute denken. Vor allem auch länger, als die allermeisten Krypto-Investoren das wahrhaben wollen. Jetzt die gute Nachricht an der Stelle ist, dass wir auch gar nicht eine 100-%-Adoption brauchen, dass Bitcoin von hier noch das X-Fache nach oben macht. Weil schon allein, wenn du dir mal alle Vermögenswerte hier anschaust, stellst du fest, dass Bitcoin derzeit dieser kleine Punkt ist von diesem großen Kuchen, der hier existiert.
Jetzt die Zahlen sind nicht mehr ganz aktuell, das ist von einem Newsletter von mir, den ich vor, ich glaube, ungefähr zwei Monaten geschrieben habe. Aber damals war es noch so, dass Bitcoin ungefähr 0,055 % aller Vermögenswerte ausgemacht hat. Was wiederum bedeuten würde: Wenn nur ein einziges Prozent allen Vermögens in Bitcoin fließt, nur ein einziges Prozent, dass Bitcoin von hier noch ungefähr 17x nach oben machen könnte. Nur ein einziges Prozent. Oder wie Elon Musk sagen würde: let that sink in.
Jetzt zur zweiten Erkenntnis, und das war im Prinzip die Erkenntnis, dass aus meiner Sicht rein emotional gesehen der derzeitige Bärmarkt um ein Vielfaches leichter ist als beispielsweise der Bärmarkt zwischen 2018 und 2020. Jetzt eine mögliche und rein rationale Erklärung wäre natürlich die, dass, wenn man etwas zum zweiten Mal durchmacht, es dann einfach emotional gesehen leichter ist. Kann auch sein, aber ich habe auch das Gefühl, dass viele Leute, die jetzt quasi zum ersten Zyklus dabei sind, dass es denen ebenfalls deutlich leichter fällt im Vergleich zu den Leuten damals noch 2018, 2019.
Und ich glaube, der Hauptgrund, warum das so ist, ist, dass im Allgemeinen einfach die Zuversicht, was die Zukunft von Krypto angeht, um ein Vielfaches besser ist im Vergleich zum letzten Zyklus. Weil damals noch, 2018, 2019, da wurde ja hoch und runter diskutiert, wie hoch die Wahrscheinlichkeit ist, ob nicht der gesamte Kryptomarkt und Bitcoin komplett auf null gehen, ob das nicht irgendwie komplett verboten wird und so weiter. Und mittlerweile würde ich tatsächlich behaupten, dass der Großteil der Investoren sich schon gar nicht mehr fragt, ob Krypto auf null geht, sondern es hat mehr so die Einstellung: Ach ja, wir sind halt momentan im Bärmarkt und die Makrolage ist nicht so gut, das hat Krypto entsprechend korrigiert, aber es ist nur eine Frage der Zeit, bis es tatsächlich wieder nach oben geht.
Und ich glaube, die Zuversicht kommt auch wahrscheinlich primär deshalb, weil es mittlerweile einfach so viele Use Cases gibt im Kryptomarkt im Vergleich zu damals noch 2018, 2019. Damals war der Großteil von den ganzen alternativen Layer-One-Solutions, das waren alles nur im Prinzip Versprechungen, alles auf Hopium beruhend und so weiter. Aber fundamental war da kaum was, was man irgendwie greifen konnte, im Vergleich zu heute, wo wir die ganzen DeFi-Protokolle haben, die unglaubliche Use Cases bieten.
Also schon allein, wenn wir uns das mal hier anschauen, dass wir mittlerweile bei Curve die Möglichkeit haben, dass man einen dezentralen Kredit aufnimmt, wo man gleichzeitig noch geschützt wird von der Liquidation. Oder auch beispielsweise hier GMX, dass wir eine komplett dezentrale Plattform haben, wo man traden kann mit Market Order, Limit Order, verschiedene Trigger setzen kann, Long gehen kann, Short gehen kann, 50-fachen Hebel benutzen kann, dass es so etwas mittlerweile komplett dezentral gibt. Oder beispielsweise auch Lybra Finance mit seinem Stablecoin, wo du einfach so per Design auf diesen Stablecoin ungefähr 7 % Rendite bekommst. Oder beispielsweise auch hier Nexus Mutual, wo du noch zusätzlich auf die ganzen Protokolle eine Versicherung abschließen kannst. Und all das gab es vor vier Jahren einfach noch nicht. Also es ist unglaublich, was sich in den letzten vier Jahren einfach im DeFi-Space alles getan hat.
Und das heißt natürlich, dass wir uns auch viel mehr fundamentale Daten anschauen können, wie beispielsweise hier die ganzen Fees, also die ganzen Gebühren, beziehungsweise die ganzen Einnahmen, die verschiedene Blockchains oder auch beispielsweise Protokolle einnehmen. Wir haben mittlerweile schon verschiedene Chains, wie beispielsweise Ethereum, oder beispielsweise hier als Protokoll Aave, die durchschnittlich mehrere Millionen oder über eine Million an Einnahmen erwirtschaften. Was im Wesentlichen bedeutet: Die sind so nützlich, dass Leute freiwillig bereit sind, mehr als eine Million an Gebühren jeden einzelnen Tag zu zahlen für diesen Service. Also unglaublich bullish, wenn man sich einfach mal anschaut, wie viele nützliche Protokolle es mittlerweile hier im DeFi-Space tatsächlich gibt. Von daher ist es aus meiner Sicht nur noch eine Frage der Zeit, bis der nächste Bullrun kommt.
Ich kann mir übrigens auch gut vorstellen, dass gerade, wenn man die unterschiedlichen Bärmärkte vergleicht, also von diesem zum letzten, dass insbesondere auch vom letzten zum vorletzten es ebenfalls so war, dass beispielsweise hier der Bärmarkt 2015, 2016, dass der nochmal um das X-Fache schwieriger war als 2018, 2019, und der Bärmarkt nochmal um das X-Fache schwieriger als der heutige. Aber damals war ich persönlich beispielsweise noch nicht im Kryptomarkt investiert. Falls du damals schon dabei warst, schreib gerne mal unten in die Kommentare, wie das damals emotional tatsächlich war und ob das genauso ist, wie ich mir das vorstelle, dass der Bärmarkt nochmal um das X-Fache schwieriger war als der hier und der nochmal um das X-Fache schwieriger als der jetzige.
Und jetzt noch zur dritten Erkenntnis. Und zwar habe ich mich im Allgemeinen, ich würde mal sagen, insbesondere im letzten Jahr, relativ bearish geäußert bezüglich anderen alternativen Layer-1-Solutions außerhalb von Ethereum. Und ich möchte auch begründen, warum das so war, bevor wir dann auf den Punkt eingehen, inwiefern ich da so ein Stück weit meine Meinung dazu geändert habe.
Der erste Grund war der: Wenn wir uns hier mal die ganze Liste anschauen mit den unterschiedlichen Chains, wie beispielsweise Ethereum und den ganzen alternativen Layer-1-Solutions, da war es ja größtenteils so, dass die allermeisten alternativen Layer-1-Solutions, also die allermeisten anderen Chains, deshalb gestartet wurden, weil Ethereum damals noch nicht skalierbar genug war. Und da war im Prinzip die Intention von ganz vielen Chains hier, dass sie so etwas Ähnliches bauen wie Ethereum, also eine Plattform für dezentrale Apps, nur das Ganze skalierbarer machen. Aber dadurch, dass jetzt mittlerweile Ethereum diese Layer-2-Solutions hat, wie beispielsweise Arbitrum oder beispielsweise Optimism, hat sich dieses Skalierungsproblem eigentlich mittlerweile größtenteils gelöst, sodass auch gleichzeitig einfach der, ich sag mal, Ursprungszweck, die Daseinsberechtigung von vielen alternativen Layer-1-Solutions einfach so ein Stück weit verloren ging.
Der zweite Grund, warum ich mich im Allgemeinen im letzten Jahr relativ bearish geäußert habe bezüglich diesen ganzen alternativen Layer-1-Solutions, war so ein Stück weit die Erkenntnis, dass wir bisher in jedem einzelnen Zyklus verschiedene Hype-Themen hatten. Wie beispielsweise im letzten Zyklus: Ein Hype-Thema war definitiv diese ganze NFT-Geschichte, aber auch ein anderes Hype-Thema war gerade dieser ganze Hype um diese alternativen Layer-1-Solutions, weil damals einfach noch alles andere als klar war, ob tatsächlich Ethereum das Rennen machen wird oder nicht irgendeiner von diesen sogenannten Ethereum-Killern, also von diesen Layer-1-Solutions, die nahezu eins zu eins das Gleiche bauen wollten, nur eben skalierbarer.
Jetzt mittlerweile sieht das Ganze ganz anders aus. Nicht nur, dass sich Ethereum entsprechend etabliert hat und auch deutlich skalierbarer wurde durch die Layer-2-Solutions, sondern ich persönlich gehe auch ganz schwer davon aus, dass dieser ganze Hype um diese Layer-1-Solutions tatsächlich ein Hype-Thema vom letzten Zyklus war und sich nicht im nächsten Zyklus wiederholen wird. Ich persönlich gehe ganz schwer davon aus, dass wahrscheinlich diesmal eher der Hype um irgendwelche einzelnen Protokolle oder vielleicht auch eine Kategorie von Protokollen fällt, dass man höchstwahrscheinlich — also gerade wenn man jetzt beispielsweise darauf aus ist, dass man mit irgendwelchen Investments nochmal die x-fachen Gains mehr macht, wie jetzt beispielsweise von Bitcoin, was möglich ist, aber alles andere als leicht ...
Aber ja, mit irgendwelchen solchen Altcoins, da glaube ich persönlich, dass es eher die Tokens von irgendwelchen Protokollen werden und nicht mehr die Tokens von irgendwelchen Blockchains. Von daher denke ich, dass dieser ganze Hype um Layer-1-Solutions wahrscheinlich im nächsten Zyklus relativ ernüchternd sein könnte, genauso wie ich davon ausgehe, dass wahrscheinlich auch NFTs im nächsten Zyklus einfach lange nicht mehr so ein Thema werden wie jetzt beispielsweise im letzten Zyklus.
Und der dritte Grund war auch der, dass ich mir mal angeschaut habe, wie sich das TVL, das Total Value Locked, von verschiedenen Chains im letzten Bärmarkt entwickelt hat. Weil gerade in einem Bärmarkt fließt das Kapital grundsätzlich eher in die fundamental starken Projekte, wie beispielsweise Bitcoin oder auch beispielsweise hier in dem Fall Ethereum, und geht eher weg von den Projekten, die fundamental weniger stark dastehen. Und da hat man ganz klar gesehen, wenn man mal Ethereum mit den Layer-2-Solutions vergleicht mit anderen Projekten, dass die Dominanz hier zugenommen hat, während beispielsweise — und das soll jetzt kein gezieltes Bashing sein gegen irgendwelche Projekte, nur als Beispiel — dass beispielsweise die Marktdominanz von, sagen wir mal, Solana, Avalanche, Fantom und so weiter dagegen stark abgenommen hat.
Ganz zu schweigen davon, wenn man sich einfach mal anschaut, wie das Ganze sicherheitstechnisch aussieht für verschiedene Chains. Ethereum derzeit einen Score von 95. Wenn du das mal vergleichst mit anderen Chains, wir haben ja beispielsweise Cardano 65, Fantom 42, wir haben Tron mit 40, Solana 24, Binance Smart Chain mit 12. Also ja, da steht auch sicherheitstechnisch Ethereum einfach nochmal ganz anders da als die ganzen anderen Chains.
Jetzt zu dem Punkt, wo ich so ein Stück weit meine eigene Meinung dazu geändert habe. Und zwar habe ich vor kurzem einen Podcast angehört. Ich habe leider vergessen, welcher das genau war. Aber das Thema war im Prinzip die Zukunft von Ethereum. Und das Fazit von dem Podcast, jetzt in meinen eigenen Worten, war primär das, dass erstens die ganzen Netzwerkeffekte von Ethereum momentan immer stärker werden und deshalb höchstwahrscheinlich auch die Dominanz von Ethereum ansteigen wird. Da würde ich auch sagen, ja, relativ nachvollziehbar, ist nichts irgendwie Neues.
Aber jetzt der entscheidende zweite Punkt, dass trotzdem gesagt wurde, dass es nicht gut sei, wenn alles dann im Endeffekt auf Ethereum aufbaut. Weil sollte da mal irgendwie was nicht ganz so funktionieren, wie man sich das ursprünglich vorgestellt hatte bei Ethereum, dann hat man einfach keine Alternative. Und als ich dann da ein bisschen drüber nachgedacht habe, dachte ich mir, das ist wirklich ein valider Punkt.
Weil ich persönlich bin auch beispielsweise ein riesen Fan davon — ich finde es unglaublich wichtig, dass wir nicht nur Bitcoin haben auf Proof of Work, sondern zusätzlich noch eine alternative Chain mit Ethereum, was auf einen anderen Konsensmechanismus aufbaut. Im Worst Case, also ich gehe jetzt nicht davon aus, dass es tatsächlich so ist, aber falls tatsächlich irgendwie mal mit Proof of Work das nicht so hinhauen sollte, wie man sich das ursprünglich vorgestellt hat, dass man dann noch eine Alternative hat. Und natürlich genauso umgekehrt.
Aber das genau gleiche Thema könnte man natürlich auch bei Ethereum so ein Stück weit übertragen, dass man sagt: Naja, wir haben jetzt beispielsweise diese eine Plattform für dezentrale Apps, aber sollte das nicht so ganz funktionieren, dann haben wir derzeit keine wirkliche Alternative. Von daher ist es auch da gut, dass wir einfach alternative Systeme haben, sodass wir zumindest nicht mit leeren Händen dastehen, falls das nicht so klappen sollte, wie man sich das vorgestellt hat.
Das heißt, ich persönlich hoffe, dass sich neben Ethereum noch andere Layer-1-Solutions entsprechend etablieren, die bestmöglich natürlich auch einfach grundlegend anders aufgebaut sind, sodass man tatsächlich eine echte Alternative hat, falls tatsächlich irgendwas mit Ethereum nicht so laufen sollte, wie man sich das vorstellt. Das heißt jetzt allerdings nicht, dass ich hier in irgendwelche alternativen Layer-1-Solutions investiere. Ich gehe nach wie vor davon aus, dass der Großteil davon höchstwahrscheinlich zugrunde geht. Oder was heißt zugrunde geht? Zumindest, ich sage mal, schlechter performt als tatsächlich Ethereum und gleichzeitig vom Chancen-Risiko-Verhältnis einfach weniger gut dasteht.
Und im Allgemeinen bin ich mittlerweile beim Portfolio mehr der Fan davon geworden, dass man auf die großen, soliden Kryptowährungen setzt, wie beispielsweise Bitcoin und Ether. Und wenn man jetzt tatsächlich noch mehr Rendite haben möchte als nur mit Bitcoin und nur mit Ethereum, dass man dann nicht irgendwie in hochriskante Altcoins investiert, sondern stattdessen lieber DeFi-Protokolle verwendet, wie beispielsweise Aave, Liquity und so weiter, um dann seine bestehende Position konservativ und vor allem auch gut überlegt entsprechend zu hebeln. Jetzt nicht irgendwie gierig werden, ans Limit fahren oder sonst was, aber zumindest so, dass, wenn dann die Preise tatsächlich wieder ansteigen, man dann auch die x-fachen Kursgewinne mitnehmen kann.
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In diesem Video geht es um die Geschwindigkeit der Krypto-Adoption, den aktuellen Bärenmarkt sowie der Zukunft von alternativen Layer 1 Solutions.
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