Diese 7 DINGE habe ich am Kryptomarkt komplett unterschätzt 🫣
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Ich persönlich verbringe jede einzelne Woche unzählige Stunden mit Krypto-Recherchen, was du auch hoffentlich in meinen YouTube-Videos merkst: dass es nicht so ein, ich sag mal, 0815-Einheitsbrei ist, sondern dass da auch oftmals einfach Informationen dabei sind, die du vielleicht in der Art zuvor noch gar nie gehört hast. Das heißt allerdings auch gleichzeitig, dass ich oft super interessante Statistiken und Fakten finde, die allerdings thematisch einfach nie so wirklich in ein Video reinpassen. Und genau deshalb kommt das heutige Video, wo wir uns mal sechs verschiedene Fakten anschauen, die ich persönlich entweder unterschätzt oder sogar komplett falsch eingeschätzt habe, die aber aus meiner Sicht definitiv wissenswert sind. Und wenn du bis zum Schluss dran bleibst, wirst du auch eine Statistik sehen, wo meine Augen nicht fassen konnten, dass das tatsächlich wahr ist.
Lass uns auch direkt mit dem ersten Punkt starten, den ich persönlich unterschätzt habe. Und zwar, wie bullish tatsächlich die ganzen Hodler bei Bitcoin sind. Weil, wenn ich dir erzählen würde, dass es eine Aktie gibt, die mehrere hundert Prozent gemacht hat, danach um 80 Prozent gefallen ist und danach nochmal in fünf Wochen einen Anstieg hingelegt hat – wie wahrscheinlich hältst du es bei so einer volatilen Aktie, dass es tatsächlich Leute gibt, die so etwas einfach dauerhaft durchhalten? Wahrscheinlich relativ gering, oder? Wenn du dir allerdings mal die Statistiken zu Bitcoin anschaust, dann stellst du fest, dass trotz der Tatsache, dass Bitcoin bisher massive Bärenmärkte hatte, mit massiven Korrekturen, dass trotz dieser Tatsache die Anzahl der Langzeithalter im Zeitverlauf aktuell immer mehr am Ansteigen ist.
Das ist beispielsweise das Angebot von Bitcoin, was bereits seit über 10 Jahren gehalten wird, und wie du siehst, ist das aktuell im Zeitverlauf immer mehr am Ansteigen und beträgt derzeit bereits knapp 10 Prozent. Wenn du dir jetzt das Angebot von Bitcoin anschaust, das zwischen 5 und 10 Jahren gehalten wird, dann erkennst du auch hier von Zyklus zu Zyklus aktuell ein immer weiteres Zunehmen, mit derzeit so ungefähr 16 Prozent vom gesamten Angebot. Und auch wenn du dir das Angebot anschaust zwischen 2 und 5 Jahren, dann erkennst du auch hier – mit Ausnahme hier von diesem Peak – dass es auch hier im Zeitverlauf aktuell immer mehr am Ansteigen ist. Wenn du dir jetzt allerdings mal das Angebot von Bitcoin anschaust, das unter 2 Jahren gehalten wird, dann erkennst du hier, dass wir auf einem Abwärtstrend sind, das heißt, es gibt im Zeitverlauf momentan immer weniger kurzfristige Halter und immer mehr langfristige Halter. Und wenn man jetzt noch berücksichtigt, dass Bitcoin der einzige Rohstoff ist, wo bei steigendem Preis das Angebot per Design nicht zunehmen kann, dann stimmt mich das persönlich doch langfristig gesehen unfassbar bullish.
Dann kommen wir jetzt zum zweiten Punkt, den ich persönlich komplett falsch eingeschätzt hätte, und zwar das Investieren zu Allzeithochs. Denn wenn ich dich spontan fragen würde, ob es eine gute Idee ist, tatsächlich in Aktien zu investieren, wenn die Aktien derzeit beim Allzeithoch stehen, dann würdest du wahrscheinlich genauso wie ich intuitiv sagen: Ist jetzt wahrscheinlich nicht die beste Idee. Wenn du dir stattdessen allerdings mal die Statistik anschaust, stellst du fest, dass die etwas ziemlich anderes sagt. Und zwar ist das eine Statistik, wo mir fast das Kinn auf den Boden gefallen ist, als ich sie zum allerersten Mal vor wenigen Monaten gesehen habe.
Und zwar siehst du hier im Wesentlichen die Rendite vom S&P 500, also vom Aktienindex mit den 500 größten börsennotierten Unternehmen in den USA, und zwar über ein Jahr, drei Jahre und fünf Jahre. Und zwar siehst du hier die kumulierte Rendite, wenn du zu einem beliebigen Tag eingestiegen wärst, im Vergleich zu der Rendite, wenn du tatsächlich beim S&P 500 bei einem absoluten Allzeithoch entsprechend investiert hättest. Aber wie dir hier auffällt, ist es tatsächlich über einen Zeitraum von einem Jahr, von drei Jahren und fünf Jahren der Fall, dass du tatsächlich besser dran gewesen wärst, wenn du zum Allzeithoch investiert hättest, im Vergleich zu einem beliebigen Zeitpunkt im Markt.
Und das ist so kontraintuitiv, dass es mir selbst heute noch nicht in mein Gehirn gehen will. Weil ich kann mich noch gut daran erinnern, als ich damals, so ungefähr im Jahr 2017, ein Buch nach dem nächsten über Aktien verschlungen habe – unter anderem auch Bücher von Peter Schiff, unter anderem Bücher von Dirk Müller und so weiter – und ich dann zunächst vorhatte, dass ich zunächst auf den großen Crash warte, bevor ich tatsächlich in Aktien investiere, weil ja der große Crash ohnehin laut den ganzen Crash-Propheten hätte kommen sollen. Was habe ich also damals gemacht? Ich habe mit einem guten Teil in Cash gewartet und dann über mehrere Monate zugeschaut, wie der Aktienmarkt und der Kryptomarkt immer und immer höher gingen, bis ich dann irgendwann zu dem Beschluss kam: Hmm, eine gute Idee zu einem schlechten Zeitpunkt ist immer noch eine schlechte Idee, und dann endlich in den Markt investiert habe. Aber hätte ich die Statistik früher gesehen, dann hätte es mich darin bestärkt, einfach direkt zu investieren, weil scheinbar das Momentum gerade bei Aktien umso wichtiger ist.
Da kommen wir jetzt zum dritten Punkt, den ich persönlich ebenfalls unterschätzt habe, und zwar das Potenzial von DeFi, von Decentralized Finance. Wenn du dir mal anschaust, wie viel Kapital in unterschiedlichen Finanzprodukten oder auch Anlageklassen steckt, dann stellst du fest, dass der mit Abstand größte Teil derzeit in Derivaten steckt, also beispielsweise Optionen, Futures und so weiter. Danach geht es weiter mit Immobilien, danach kommt der Aktienmarkt, der globale Handel und zum Schluss Gold und so weiter. Wenn du jetzt dazu mal den kompletten Kryptomarkt vergleichst, dann erkennst du, dass der Kryptomarkt derzeit mit seinen ungefähr 3,6 Billionen ein super kleiner Fisch ist im Vergleich zu den restlichen Bereichen, egal wie teuer sich Bitcoin auch derzeit anfühlen mag.
Und wenn du das Ganze jetzt mal noch mit DeFi vergleichst, mit seinen ungefähr 130 Milliarden, dann erkennst du, was für ein kleiner Wurm DeFi tatsächlich ist im Vergleich zu dem, was sich derzeit in der Finanzwelt so alles tut. Und das trotz der Tatsache, dass zumindest ich persönlich ganz schwer davon ausgehe, dass es nur eine Frage der Zeit ist, bis DeFi immer mehr im traditionellen Finanzsystem mit integriert wird, aufgrund der Tatsache, dass es einfach in vielen Bereichen schlicht und einfach überlegen ist. Das heißt, wer heute schon DeFi-Protokolle benutzt, der kann später mal seinen Kindern und Enkelkindern erzählen, dass er zu den Top 1% gehört, die damals schon DeFi benutzt haben, wo noch mehr als 99% von allen finanziellen Dingen außerhalb der Blockchain entsprechend stattgefunden haben.
Dann zum vierten Punkt, den ich persönlich unterschätzt habe, und zwar zum einen die Fairness beim Launch von Bitcoin und auch gleichzeitig, dass die Zentralität bei neuen Projekten heutzutage fast schon Pflicht ist. Denn wenn du mal in die Vergangenheit zurückspringst, dann war es ja ursprünglich bei Bitcoin so, dass irgendwann im Oktober 2008 das White Paper zu Bitcoin veröffentlicht wurde und dann irgendwann im Januar 2009 der allererste Block von Satoshi damals gemined wurde, wo rein theoretisch jeder von Tag 1 an hätte mitmachen können. Dadurch, dass das Konzept von Mining allerdings relativ neu war, hat es sich ganz zu Beginn, ich sag mal, eher schleichend verbreitet unter den ganzen Techies. Dann später, zu Silk Road, kamen dann auch die ersten, ich sag mal, Retailer, die ganz normalen Leute, in den Markt. Aber ich würde mal sagen, einfach dadurch, dass es kein Pre-Mining gab, hätte im Prinzip der Launch gar nicht fairer und organischer ablaufen können.
Wenn du allerdings Stand heute ein neues Projekt starten willst, dann geht so ein fairer Launch wie bei Bitcoin Stand heute gar nicht, weil da von Tag 1 direkt irgendwelche Wale die ganze Blockchain kontrollieren könnten. Und deshalb geht es auch bei neuen Projekten fast gar nicht anders, als dass sie ganz zu Beginn relativ zentral starten, nur um dann im Zeitverlauf immer dezentraler zu werden. Und genau diese Zentralität ist auch das, was viele Bitcoin-Maxis kritisieren, aber Stand heute ist es aus meiner Sicht einfach nicht anders möglich. Deshalb jetzt beispielsweise gar keine neuen Projekte, gar keine neuen Blockchains zu starten, wäre aus meiner Sicht gerade aus einer evolutionären Sicht relativ ungünstig, weil es so keine Weiterentwicklungen entsprechend geben würde.
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Denn jetzt zum fünften Punkt, den ich persönlich unterschätzt habe, und zwar, wie sehr Krypto tatsächlich das Finanzsystem auf den Kopf stellt. Und zwar siehst du hier einen Chart mit den globalen Reservewährungen seit 1450, wo du auch hier auf einen Blick siehst, dass der US-Dollar seit ungefähr 1944 die globale Reservewährung ist, davor das britische Pfund, davor die Währung von Frankreich, Niederlande, Spanien und Portugal. Und wenn du dich näher mit diesen Imperien und deren Währung beschäftigst, dann stellst du auch fest, dass alle diese Währungen eine Sache gemeinsam hatten: und zwar, dass diese Währungen hier allesamt entweder an Gold gekoppelt waren und/oder an Silber, also an Edelmetalle.
Jetzt, das Fiat-System, also das, was wir heute haben, dass das Geld durch gar nichts mehr gedeckt ist, das ist historisch betrachtet ein relativ neues Phänomen bzw. ein neues Experiment, das es seit ungefähr 50 Jahren gibt. Und warum ist der Goldstandard gescheitert? Ganz einfach deshalb, weil eine zentrale Partei, in dem Fall die Regierung, einfach den Goldstandard aufheben konnte. Das heißt, es ist deshalb gescheitert, weil man im Prinzip einer zentralen Partei vertrauen musste, dass sie ihre Macht nicht missbraucht. Jetzt bei Bitcoin ist es anders, denn dadurch, dass es eine dezentrale Blockchain-Technologie ist, brauchst du da niemandem zu vertrauen. Das heißt, rein theoretisch ist es zum allerersten Mal in der Geschichte möglich, dass nicht ein Imperium über die Währung bestimmt, sondern tatsächlich die Kryptografie bzw. die Mathematik. Jetzt, ob tatsächlich Bitcoin die nächste globale Reservewährung wird, so wie das viele Bitcoin-Maxis nachts träumen, das werden wir dann sehen, aber dass zumindest ein Teil vom Geld jetzt in den nächsten paar Jahren bereits mehr mit Bitcoin gedeckt ist, das könnte ich mir persönlich definitiv vorstellen.
Dann zum sechsten Punkt, den ich persönlich falsch eingeschätzt habe, und zwar Bitcoins fehlender intrinsischer Wert. Hintergrund ist da im Wesentlichen der, dass ich persönlich bereits unzählige Debatten zwischen den Goldbugs und den Bitcoin-Maxis angeschaut habe. Und der Hauptkritikpunkt von den Goldbugs ist ja in aller Regel bei Bitcoin der, dass Bitcoin angeblich keinen intrinsischen Wert hat, aufgrund der Tatsache, dass man Bitcoin im Vergleich zu Gold einfach nicht in der Industrie oder auch beispielsweise nicht für Schmuck verwenden kann.
Jetzt, bevor wir gleich hier reinstarten, ein ganz kurzer Exkurs zum Thema intrinsischer Wert – ein Konzept, von dem ich persönlich so gut wie gar nichts halte. Denn Wert kommt ja immer dadurch, dass jemand etwas nützlich findet. Und was jemand nützlich findet, ist komplett subjektiv. Das heißt, nur weil jetzt beispielsweise Gold seit über 5.000 Jahren einen Nutzen hatte, heißt es nicht, dass Gold auch in der Zukunft in 5.000 Jahren noch einen Nutzen hat, weil das eben komplett subjektiv ist. Anyway, der springende Punkt ist vielmehr, dass ich persönlich realisiert habe, dass dieser fehlende industrielle Nutzen bei Bitcoin kein Nachteil ist, sondern Bitcoin sogar als Finanzinstrument noch viel besser macht. Oder wie auch die ganzen Bitcoiner sagen würden: It's a feature, not a bug. Denn dadurch, dass eben keine Bitcoins in der Industrie verwendet werden, heißt es gleichzeitig, dass das Angebot nicht von der Industrie beeinflusst wird, und auch gleichzeitig, dass es keine saisonalen Preisschwankungen gibt, aufgrund der Industrie. Das heißt, als reiner Wertspeicher ist Bitcoin viel reiner als der von Gold.
Denn jetzt noch zum siebten Punkt, den ich persönlich komplett unterschätzt habe, und zwar, wie stark die Bitcoin-Blockchain tatsächlich für Spekulationen benutzt wird. Ebenfalls eine Statistik, wo mir persönlich fast das Kinn auf den Boden gefallen ist. Und zwar siehst du hier im Chart die Dominanz von verschiedenen Transaktionen auf Bitcoin. Hier beispielsweise in Gelb dargestellt: monetäre Transaktionen, also dass du beispielsweise Bitcoins von einer Adresse zur nächsten schickst, wo du hier auch im Wesentlichen erkennst, dass Anfang 2023 dieser Wert bei noch knapp 100% war. Danach kam dann der Hype um die Inscriptions und die BRC20-Tokens, wo du dann hier im Wesentlichen erkennen kannst, dass diese monetären Transaktionen nur noch so ungefähr zwei Drittel von einer Transaktion ausgemacht haben und der Rest im Wesentlichen Spekulation war über Inscriptions und BRC20-Tokens.
Bis dann zeitgleich zum letzten Halving-Event die Bitcoin Runes gelauncht wurden, wo du dann im Wesentlichen siehst: Ja, seit ungefähr einem guten halben Jahr sind tatsächlich der Großteil der Transaktionen nur noch Spekulationen über in dem Fall die Bitcoin Runes und ungefähr nur noch so, wie würde man sagen, im Durchschnitt 40% für die monetären Transaktionen. Das heißt, der Großteil der Transaktionen auf Bitcoin sind tatsächlich nur reine Spekulationen mit irgendwelchen Shitcoins. Und das ist schon krass, oder? Vor allem, wenn man mal überlegt, wie viele Bitcoin-Maxis über das Meme-Coin-Trading auf Solana und irgendwelchen anderen Chains ablästern. Ja, aber wenn man sich mal die On-Chain-Daten zu Bitcoin anschaut, da sieht es auch nicht so wirklich anders aus, aber da wird es ganz komischerweise akzeptiert. Bis zum nächsten Mal.
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