Dezentraler Kredit? MakerDAO vs. Liquity im Vergleich💡
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Hey Leute, Kevin hier. Zum heutigen Video werden wir mit MakerDAO und Liquid Ease ein bisschen näher vergleichen. Und zwar sind das beides Protokolle, wo du dezentrale Kredite aufnehmen kannst, die auch beide ihren eigenen dezentralen Stablecoin haben und an sich von der Funktionsweise her ziemlich ähnlich sind. Also wenn du so willst, sprechen wir bei MakerDAO von der Nummer 1, wenn es darum geht, irgendwie dezentrale Kredite aufzunehmen. Auch dezentraler Stablecoin, der ist MakerDAO derzeit, ja, die ungefochtene Nummer 1. mit einem Total Value Locked von so um die achten Jahren, Stand heute und Total Value Locked ist einfach ein ziemlich starker Indikator dafür, wie nützlich tatsächlich ein Protokoll ist. Jetzt sind wir gleich da zu Liquid Ease. Da müssen wir jetzt erstmal ein bisschen nach unten scrollen.
Wie du siehst, irgendwo auf Platz 23 derzeit Total Value Locked von so ungefähr einer halben Milliarde. Das heißt, wir reden von einem Protokoll, was so ungefähr ein sechzehnteser großes wie tatsächlich MakerDAO, wo ich persönlich denke, dass dieses Protokoll allerdings unglaubliches Potenzial hat. Jetzt das heutige Video wird nur wirklich Sinn ergeben, wenn du schon mal die, ich sag mal, die Grundfunktion von so einem Vault tatsächlich verstehst. Also wie das funktioniert, dass man eine Kollaterie hinterlegt, wie viel man dann tatsächlich als Kredit aufnehmen kann, wie das funktioniert mit der Liquidation, Überversicherungsgrenzen und so weiter und so fort. So die Grundprinzipien davon solltest du auf jeden Fall verstehen, weil ich werde mir heute im Video nicht von A bis Z nochmal komplette Vaults und so weiter erklären.
Was das alles neu für dich ist, dann schau mal unten in der Beschreibung, da habe ich dir ein eher, ich sag mal, anfängergerechteres Video dazu verlinkt, zu Vaults. Was auch die Vorteile und Nachteile und so weiter davon sind. Jetzt im heutigen Video, da gehen wir schon ein bisschen näher in die Tiefe, gerade aus einer Investorensicht. Lassen wir uns mal die, ich sag mal, sieben wesentlichen Unterschiede zwischen Liquidity und MakerDAO ein bisschen genauer anschauen, um einfach dir persönlich auch helfen zu können. Okay, wenn ich tatsächlich jetzt so einen dezentralen Kredit aufnehmen will, mache ich das lieber über Liquidity, sollte ich das lieber über MakerDAO machen, dass du eben für dich selbst eine bessere Entscheidung treffen kannst. Lassen wir uns mal direkt bei einem von den, ich würde mal sagen, einer der zentralen Unterschiede starten, und zwar mit den Überversicherungsgrenzen.
Mit Überversicherungsgrenzen ist man dazu gemeint, wie viel du mindestens als Sicherheit hinterlegen musst in Prozent, um tatsächlich 100 Prozent als Kredit aufnehmen zu können. Das würde jetzt hier bedeuten, wenn wir mal die verschiedenen Wortarten durchgehen, weil bei MakerDAO gibt es verschiedene Wortarten. Da haben wir beispielsweise hier ein Vault mit einer Überversicherungsgrenzen von 170 Prozent, 145, 160, 130 und 185. Und das würde bedeuten, wenn wir hier mal die ganze, ich sag mal, Spannbreite entsprechend anschauen, dann fängt das an bei 130 Prozent bis zu 185 Prozent. Und das heißt jetzt in der Praxis, du müsstest, wenn du jetzt beispielsweise einen Kredit aufnehmen möchtest, im Wert von 100.000 Dollar, dann müsstest du in dem Vault mit der Mindestüberversicherungsgrenze von 130 Prozent, müsstest du mindestens 130.000 Dollar als Sicherheit hinterlegen, um dann tatsächlich einen dezentralen Kredit aufnehmen zu können, im Wert von 100.000 Dollar. Oder bei dem mit der höchsten Überversicherungsgrenze von 185 Prozent, gleiches Beispiel, wenn du 100.000 als Kredit aufnehmen willst, müsstest du hier auch 185.000 entsprechende Sicherheit hinterlegen. Mindestens. Natürlich, wenn du das ganz knapp machen würdest, würdest du sofort limitiert werden, dann kommen wir auch später darauf zu sprechen, was das Ganze bedeutet und so weiter. Wenn wir dagegen mal Liquid anschauen, wir haben eine Überversicherungsgrenze von 110 Prozent. Es gibt auch nicht verschiedene Vaults, sondern es gibt eine Wortart, nur Ethereum als collateral mit 110 Prozent Überversicherungsgrenze. Und das bedeutet jetzt wiederum, dass wenn du jetzt wiederum 100.000 Dollar als Kredit aufnehmen möchtest, musst du nur 110.000 Dollar als Sicherheit hinterlegen.
Und das macht aus Investoren-Sicht einen riesen Unterschied, weil wenn wir mal die primären Use Cases von so einem dezentralen Wort durchgehen, würde ich wahrscheinlich sagen, erster primärer Use Case, das Hebeln, also dass du den Kredit, den du aufnimmst, entsprechend nimmst, um wieder in Kryptowährungen zu reinvestieren. Und die Kryptowährungen könntest du dann entsprechend auch wieder als Sicherheit bei dir in deinem Wort hinterlegen. Oder zweiter Use Case, dass du entsprechend das Kapital einfach für dich erarbeiten lässt. Können beispielsweise sein in Liquidity-Mining oder vielleicht gehst du damit irgendwo ins Staking, irgendwo ins Landing oder vielleicht betreibst du irgendwie privat deinen eigenen Arbitrage-Tiers, dass du das Kapital einfach zum Arbeiten nimmst.
Wenn wir jetzt mal die verschiedenen Wortarten bei MakerDart durchgehen, würde das bedeuten, bei einer Überversicherungsgrenze hier von 130 Prozent könnten, ich habe das mal ausgerechnet, bis zu 77 Prozent von dem Wert, den du als Sicherheit hinterlegt hast, tatsächlich für dich arbeiten. Mit dem Wert hier mit einer Überversicherungsgrenze von 185 Prozent, wären es dagegen nur 54 Prozent. Das heißt, je nach Wortart könnte mein Banker Dauer zwischen 54 Prozent und 77 Prozent von dem Wert, den du als Sicherheit hinterlegst, entsprechend für dich arbeiten. Wenn wir das Ganze jetzt mal bei Liquidity vergleichen, da haben wir ja nur eine Überversicherungsgrenze von 110 Prozent, was wiederum bedeutet, dass du ungefähr 91 Prozent von dem Kapital maximal für dich arbeiten könntest. Also wenn du wirklich den maximalen Kredit nimmst, um Arbeit zu nehmen.
Das heißt, 91 versus 54 bis 77 Prozent, auch da wiederum ein Riesenunterschied. Jetzt, wenn wir tatsächlich die Vaults zum Hebeln benutzen, also Kredit aufnehmen und dann wieder reinvestieren, dann ist hier bei MakerDAO ein maximaler Hebel möglich von 4,33x, was wiederum bedeuten würde, wenn jetzt beispielsweise Bitcoin entsprechend den Preis dazugewinnt oder in dem Fall jetzt Ethereum entsprechend dazugewinnt oder verliert, dass du dann den 4,33-fachen Kursgewinn mitnimmst oder entsprechend Kursverlust. Und bei Liquidity mit einer Überversicherungsgrenze von nur 110 Prozent, da könntest du sogar eine Hebel aufbauen bis zu 11-fach. Und das würde wiederum bedeuten, wenn jetzt, dass sich Ethereum von 1.000 auf 2.000 Dollar entsprechend ansteigt, dass du dann den 11-fachen Kursgewinn mitnimmst, anstatt nur dem einfachen. Das heißt, Liquidity ist mit seiner Überversicherungsgrenze mehr als doppelt so effizient wie beispielsweise MakerDAO.
Und bei den Zinsen sieht es relativ ähnlich aus, weil wenn wir hier mal die ganzen Vaults von MakerDAO durchgehen, das ist hier beispielsweise die Zinsen von maximal 3,75 Prozent bis hin zu Ethereum ist da ein bisschen die Ausnahme, da gibt es sogar ein Vault mit 0 Prozent Zinsen, aber in aller Regel bei Bitcoin und so weiter und so fort ist meistens das Minimum zwischen 0,5 Prozent oder 0,75 Prozent. Aber okay, hier im Stand heute ist es tatsächlich so mit Ethereum, das kann sich auch im Laufe der Zeit entsprechend ändern, aber Stand heute gibt es sogar ein Vault mit 0 Prozent Zinsen, das heißt, die Zinsen schwanken zwischen 0 und 3,75 Prozent.
Wenn wir jetzt allerdings gerade was die Überversicherungsgrenze angeht, den entsprechenden Vault vergleichen, wenn wir der hier mit 3,75 Prozent Zinsen, dann wäre der wahrscheinlich am wenigsten zu dem, den wir tatsächlich bei Liquidity haben. Das heißt, diese 3,75 Prozent, man könnte jetzt merken, wenn wir jetzt allerdings bei Liquidity reinschauen, da gibt es gar keine Zinsen, sondern stattdessen, wenn du entsprechenden Kredit aufnimmst, zahlst du einmalig 0,5 Prozent an Gebühren auf den entsprechenden Kreditwert und that's it. Das heißt, im Laufe der Zeit fahren da keine Zinsen an, ihr gehabtet den Kredit für zwei Tage hältst oder zwei Jahre oder 20 Jahre, auch dein Liquidationspreis legt die ganze Zeit das gleiche, wenn dir nicht noch die ganze Zeit zusätzliche Schulden on top kommen.
Jetzt bei Make It Out, wenn du da natürlich einen Kredit aufnimmst mit Zinsen von 3,75 Prozent, dann wird ja auch der Liquidationspreis im Zeitlauf immer und immer mehr ansteigen, weil ja im Zeitlauf immer mehr Schulden entsprechend angesammelt werden durch die Zinsen, man macht Zinsen, Zinsen weg und so weiter und so fort. Und das fällt entsprechend bei Liquidity einfach komplett weg. Das heißt, rein aus einer Kostenperspektive ist, wir würden sagen die ganzen Vaults bei Liquidity, nicht nur ein Vielfaches effizienter, sondern auch einfach ein Vielfaches günstiger. Und an der Stelle stellt sich jetzt wahrscheinlich nie die Frage, ja, aber mit genauer der Zeit so der Führer, der Leader bei den Dezentralen Gelitten, warum bieten die nicht das genau gleiche an, wenn die schon wissen, dass es Competitor gibt, die so effiziente Vaults anbieten?
Und die Antwort darauf ist wahrscheinlich, ja, die würden das wahrscheinlich tun, aber per Design können sie es einfach nicht. Und das bringt mich auch schon direkt zum nächsten Punkt, und zwar der Liquidation. Weil in dem Moment, wo tatsächlich ein Vault unter die Überversicherungsgrenze kommt, wird die ja entsprechend liquidiert. Und dann kannst du im Prinzip innerhalb mehreren Stunden das Kollaterale innerhalb von der Auktion entsprechend ersteigern. Und diese Auktionen sind nicht einfach so aus Spaß und Freude oder ähnliches, sondern der Zweck von diesen Auktionen ist im Prinzip, dass in dem Moment, wo jemand liquidiert wird, heißt es ja gleichzeitig, dass das, was derjenige als Kredit aufgenommen hat, dass das nicht mehr ausreichend gedeckt ist. In dem Fall bei Make it Out ist es ja nur das Levelcoin DAI, den man als Kredit aufnehmen kann.
Das heißt, diese DAI werden ja nicht mehr ausreichend gedeckt. Und um die wieder ausreichend zu decken, gibt es dann diese Auktion, wo mit verschiedenen Incentives Leute incentiviert werden, tatsächlich bei diesen Auktionen zu bieten, bei Sontables und so weiter und so fort. Das größte Risiko bei diesen Auktionen ist im Prinzip, dass während dieser Zeit, wo die stattfindet, dass während dieser Zeit das Kollaterale, was du gewinnen kannst, ein Preis einfach unglaublich stark fällt. Weil das Kollaterale, was bei Make it Out hinterlegt ist, ist ja überwiegend mit Ethereum, Bitcoin und so weiter und so fort. Was dafür bekannt ist, dass es relativ volatil ist. Das heißt, es könnte unter anderem passieren, dass bei so einer Auktion einfach währenddessen das Kollaterale so stark sinkt, dass eine Auktion irgendwann nicht mehr rentabel ist.
Und genau deshalb, weil es dieses Risiko gibt, dass während der Zeit der Preis einfach stark sinkt, genau deshalb muss auch Make it Out eine Überversicherungsgrenze haben, von hier 130% bis zu 185%, um eben so einen potenziellen Preisverfall von Kollaterale entsprechend abzufedern. Das heißt, diese plus 30% und plus 85%, die sind nur der Puffer, um tatsächlich so ein Worst-Case-Szenario abzufedern, damit nicht plötzlich lauter ungedeckte Tokens im System sind. Jetzt bei Liquidity ist dieser große Puffer per Design gar nicht wirklich nötig, weil in dem Moment, wo tatsächlich jemand liquidiert wird, läuft es nicht über stundenlange Auktionen, um die ungedeckten Tokens wieder zu decken, sondern in dem Moment kommt direkt der Stability-Pool in Einsatz. Und das im Prinzip so eine Art, ich sag mal, Liquidity-Pool, der ausschließlich genutzt wird, um solche liquidierte Vaults, um da die Tokens entsprechend wieder ausreichend zu decken.
Das wird auch hier auf der Webseite nochmal ein bisschen ausführlicher beschrieben, und wenn wir uns mal den derzeitigen Liquidity-Pool bei Liquidity, Liquidity, sprich Liquidity-Pool bei Liquidity heißt Zungenbrecher. Anyway, wenn wir uns mal den anschauen, das sind auch derzeit ungefähr so 93 Millionen entsprechend bereit, dass wenn jetzt tatsächlich ein Vaults liquidiert wird, dass sofort diese ungedeckten Tokens entsprechend wieder gedeckt werden können. Was hier im Prinzip im Hintergrund passiert ist, ist, dass Leute über die ganzen Frontends, hier beispielsweise den StableCoin LUSD, auf den gehen wir später noch genauer ein, entsprechend staken können. Also da gibt es auch wieder einen ökonomischen Anreiz, dass sie das tatsächlich einzahlen. Einerseits dadurch, dass sie hier noch eine APR bekommen, in Form von diesem Liquidity-Token.
Das ist ein Token, das vom Protokoll selbst nochmal ausgeschüttet wird, nach gleichzeitigen Anreiz bietet, für die ganzen Frontends, da kommen wir gleich noch drauf zu sprechen. Und zusätzlich machen wir auch bei jeder einzelnen Liquidation einen Gewinn. Was im Prinzip bei einer Liquidation hier passiert ist, dass in dem Moment, wo ein World unter sich 110% geht, also beispielsweise 109%, dann nehmen die das komplette Kollaterat, also nehmen die die ganzen Ideen im Wert von beispielsweise 109.000 Dollar, also 109%, nehmen die, tun die hier in diesen Stability-Pro rein, tun gleichzeitig alles, was derjenige als Kredit aufgenommen hat, beispielsweise 100.000 an diesen LUSD-Token, nehmen die aus dem Pool raus, decken damit entsprechend die Tokens. Das heißt, 109.000 Dollar kommen rein und 100.000 Dollar gehen raus.
Das heißt, bei jeder einzelnen Liquidierung machen diese ganzen Leute, die entsprechend in diesem Stability-Pro mit drin sind, machen die so, ja, es kommt natürlich darauf an, wie stark tatsächlich dieser Preis gefallen ist, ob es jetzt plötzlich 5% war oder nur 1% oder 0,1% oder ähnliches. Aber ich würde mal sagen, im Durchschnitt machen die wahrscheinlich so 8-9% pro Liquidierung tatsächlich einen Gewinn. Das heißt, die bekommen einerseits so um die 5% APA sicher vom Protokoll jedes Jahr ausgeschüttet und gleichzeitig noch so 8-9% gewinnen in dem Moment, wo jemand liquidiert wird. Und dadurch gibt es eben diesen Anreiz, dass dieser Stability-Pro immer groß genug ist, dass seit wenn mehrere Liquidationen und so weiter passieren, dass da einfach immer genügend Liquidität sofort zur Verfügung steht, um sämtliche ungedeckten Tokens wiederzudecken.
Dann der nächste Unterschied, und zwar in dem Moment, wo du per Makerdown Kredit aufnimmst, ist es immer in dem Stablecoin DAI. In dem Moment, wo du einen Kredit aufnimmst per Liquidität, ist es immer in dem Stablecoin LUSD. Und jetzt kurz zu den Unterschieden, und zwar ist DAI derzeit der mit Abstand größte dezentrale Stablecoin, da habe ich auch schon ein ausführliches Video dazu gemacht, als ein ziemlich interessanter Stablecoin, wie der funktioniert und so weiter und so fort. Er ist auch derzeit überkollateralisiert und an den US-Dollar gedeckt. Überkollateralisiert, das bedeutet im Prinzip, dass für jeden einzelnen DAI, der im Umlauf ist, ist im Prinzip mehr Kapital als kollateral verfügbar. Das heißt nicht nur die gleiche Menge, sondern sogar mehr Kapital ist entsprechend da, um das Ganze zu decken.
Und auch so, ich würde mal sagen, der größte Vorteil von DAI ist der, wenn wir uns da mal den Preis anschauen, über das komplette letzte Jahr, selbst wenn es da mal ein bisschen volatiler war, ja, wir haben hier einen maximalen Preis von immer noch 1 Dollar zu 99 Cent ungefähr. Also hier ist man maximal um 1% entsprechend geschwankt, aber ansonsten sind wir unglaublich shabby. Das würde ich sagen, ist von diesem dezentralen Stablecoin wahrscheinlich der mit Abstand größte Vorteil. Nachteil allerdings im DAI ist der, dass er mittlerweile dadurch, dass der Pack dadurch erreicht wird, dass man im Prozent ein DAI jederzeit umtauschen kann in ein US-DC, also in den zentralen Stablecoin-US-DC, ist jetzt mittlerweile eben der Fall, dass mehr als die Hälfte von dem ganzen Kollateral, was hinterlegt ist für den DAI, besteht mittlerweile aus dem US-DC.
Das heißt, da kann man mittlerweile schon darüber streiten, inwiefern das tatsächlich noch ein dezentraler Stablecoin ist, der zu mehr als 50% mit einem zentralen Stablecoin entsprechend gedeckt ist und dementsprechend natürlich auch eine direkte Abhängigkeit hat zu einem anderen Stablecoin und wenn der irgendwie, wovon ich jetzt nicht ausgehe, aber angenommen der US-DC, die 40-100 oder ähnliches, würde das natürlich auch hier den DAI erwischen. Dann zum LOSD, dem Stablecoin von Liquidy, der, ich würde mal sagen, von den dahinterliegenden Mechanismen ziemlich, ziemlich ähnlich zum DAI ist, also ist ebenfalls überkollateralisiert, das heißt, mehr Kapital steht zur Deckung da, als tatsächlich LOSD im Umlauf sind. Gleichzeitig ist er ebenfalls gepackt an den US-Dollar, das heißt, sollte mehr oder weniger preislich konstant sein.
Ich würde mal sagen, der größte Nachteil an diesem Liquidy-USD ist der, dass er im Vergleich zu den zentralisierten Stablecoins da wirklich instabil ist. Wenn wir uns mal hier das Price-Chart anschauen von dem letzten Jahr, siehst du hier beispielsweise das Peak oder beziehungsweise das absolute Bottom hier bei ungefähr 97 Cent, das absolute Peak bei ungefähr 105 Prozent. Das heißt, wir haben hier teilweise eine Schwankung von minus 3 Prozent plus 5 Prozent, schwankt also schon mal deutlich mehr als die ganzen normalen, ich sag mal zentralisierten Stablecoins, was meiner Meinung nach primär auch wahrscheinlich zwei verschiedene Gründe zurückgeht. Der eine Grund der, dass einfach die Marktkapitalisierung von dem LOSD derzeit noch relativ gering ist mit so ungefähr 190 Millionen.
Also kannst du dir vorstellen, wenn da mal kurz eine Wahl kommt und mit Wahl meine ich jetzt mal wirklich jemanden mit vielleicht nur 5 Millionen oder 10 Millionen und der, der mal kurz auf den Markt kippt, ja, dann macht das halt extreme Sprünge beim Preis. Ganz klar, das heißt einerseits wahrscheinlich das, ich bin guter Dinge, dass wenn Liquidy der Stablecoin tatsächlich größer wäre, dass er dann wahrscheinlich vom Preis her deutlich stabiler wäre. Und der zweite Mechanismus ist der, das ist anders beim DAI, beim DAI kannst du ja im Prinzip hast du diesen direkten Arbitrage deal mit dem USDC, so ähnlich ist es auch bei dem LOSD, nur nicht genau mit dem Stablecoin USDC, sondern du kannst im Prinzip Arbitrage deal machen mit Ethereum und zwar zum Wert von einem Dollar.
Das heißt, zu jedem Zeitpunkt könntest du beispielsweise 1 USD umtauschen in einen Dollar in Ethereum und so wird im Prinzip dieser Pack gehalten. Und das hat Vor-Nachteile. Vorteil natürlich der, dass du damit komplett dezentral bist, weil Liquidy, die Plattform an sich oder das Protokoll an sich, baut durch Ethereum auf. Der Pack wird gehalten nur durch Ethereum. Das heißt, es gibt nur diese eine Abhängigkeit und nicht zu irgendwie ganz vielen anderen Protokollen. Und andererseits natürlich, ich sag mal, es ist so ein Stück weit der Nachteil, dass Ethereum eben im Zeitpunkt die es nicht mehr machen kann. Dementsprechend vom Arbitrage her ist es deutlich schwieriger, da den Preis konstant zu halten. Im Vergleich jetzt beispielsweise zu DAI, wo du eine absolut stabile Position hast mit USDC und im DAI, wo das Ganze einfach deutlich einfacher ist.
Der nächste Punkt, Thema Flexibilität, beziehungsweise was du als Investor tatsächlich als Kollaterales hinterlegen kannst. Du musst da mal die ganzen Optionen bei Make-It-Au entsprechend anschauen. Das liegt natürlich an bei Ethereum. Logischerweise wäre ja sowohl Make-It-Au als auch Liquidy entsprechend auf der Ethereum-Plattform aufbauen. Dann kannst du hinterlegen, gerippte Bitcoins, BBTC, du kannst hinterlegen, Uniswap Liquidity Proos, Chainlink kannst du hinterlegen, du kannst Yerm hinterlegen, du kannst Decentraland hinterlegen, Polygon hinterlegen, GSD hinterlegen, Curve Liquidity Proos hinterlegen und so weiter und so fort. Das heißt, als Investor hast du da, ich sag mal, ein breites Spektrum von, welche Kryptowährung du tatsächlich als Kollaterale hinterlegen kannst und bist dementsprechend flexibel.
Nach der natürlich da, dass Make-It-Au-Us und Trickwit einfach diese Abhängigkeit hat zu anderen Protokollen, weil ich stelle mir vor, hier vor 5, 6 Monaten oder so lange ist es noch gar nicht her, 3, 4 Monate, wäre hier vielleicht der USD gestanden oder von mir aus Luna. Irgendein Protokoll, was einfach komplett kollabiert, dann hätte das natürlich auch Konsequenzen für jeden anderen hier, der entsprechend seine Kryptowährung diesem Protokoll entsprechend hinterlegt. Also daher, einerseits natürlich cool, diese Flexibilität zu haben, andererseits heißt das natürlich auch, dass Make-It-Au von dem Protokoll her einfach so ein Stück weit abhängig ist von diesen ganzen anderen Protokollen beziehungsweise vom Erfolg der anderen Protokolle. Jetzt bei Liquidity ist das Ganze deutlich einfacher. Da kannst du als Kollaterale hinterlegen, einzig und allein Ethereum.
Und gerade zu dem Punkt habe ich mir auch das YouTube-Video angeschaut von dem Founder von Liquidity, wo er die Beweggründe dahinter erklärt hat. Am Anfang dachte ich so, also ja, Flexibilität eigentlich so gut wie gar nicht, warum bieten die da nicht noch irgendwie Bitcoin an oder irgendwelche anderen Top-Icones und so weiter und so fort. Und der Hintergrund ist ja im Prinzip der, dass Liquidity einzig und allein das Backend entwickelt hat und das bereits autonom an sich deployed ist. Das heißt, man kann nie mehr irgendwelche Änderungen machen. Und das heißt natürlich auch gleichzeitig, dass die nicht sagen können, ja, keine Ahnung, in zehn Jahren gibt es da Chainlink überhaupt noch oder ähnliches, sondern ja, wir wissen das einfach nicht. Also daher geben wir so wenig wie möglich Abhängigkeit mit anderen Projekten ein, sondern ein Single-Line mit Ethereum.
Weil vielleicht erinnerst du dich, das Stablecoin LUSD, der hat ein Single-Line-Abhängigkeit zu Ethereum. Dann legt die an sich das Protokoll nur auf Ethereum auf. Und genau deshalb wird auch hier beispielsweise ein Single-Line als collateral Ethereum erlaubt und nichts anderes, wenn man dadurch einfach die maximale Sicherheit hat, weil es dadurch keine anderen Abhängigkeiten zu irgendwelchen anderen Protokollen gibt, die eventuell in der Zukunft einfach gar nicht mehr existieren. Und nicht meine Abhängigkeit hier zu Bitcoin, das ich mir persönlich hätte gewünscht, aber okay, auch da ist natürlich die Sache, weil wenn das nicht echte Bitcoins sind, sondern gerappte Bitcoins, auch da kann das schief gehen und so weiter und so fort. Und genau deshalb wurde im Wurzel dieser, ich sag mal diese Design-Entscheidung getroffen, dass man tatsächlich nur eine einzige Kryptowährung und das ist Ethereum als collateral erlaubt.
Jetzt zum nächsten Punkt, der User Experience. Und da hat ja beispielsweise Make-It-Out sein eigenes Frontend, also wenn du so willst, die eigene Benutzeroberfläche namens Oasis-App, wo du die ganzen Funktionen von Make-It-Out entsprechend nutzen kannst. Wie beispielsweise hier bei Burrow, dass du dann entsprechende Credit aufnehmen kannst, den DAI, den du dann beispielsweise nehmen könntest fürs Liquidity Mining und so weiter und so fort. Es gibt auch direkt die Funktion Multiply, also wo du direkt ein Vault nehmen kannst, um direkt zu hebeln, ohne irgendwie Umwege, was einfach mega convenient ist. Und ich würde auch mal im Allgemeinen sagen, die User Experience hier oder User Experience von Make-It-Out über die Oasis-App ist schon auf einem richtig guten Level. Auch was mir persönlich gefällt, ist einfach wie transparent das Ganze ist, gerade mit den ganzen Kosten und so weiter und so fort.
Wir haben auch so ein Stück weit, wie übersichtlich das ist. Also so wirklich falsch machen, kann man da meiner Meinung nach nichts. Jetzt großer Vorteil ist wahrscheinlich die Transparenz und wie einfach das Ganze ist und so weiter und so fort. Großer Nachteil, oder was heißt groß, aber definitiv Nachteil ist eben, dass Make-It-Out dein eigenes Frontend hat, also die eigene Benutzeroberfläche und es keine wirkliche Alternative gibt. Und das bedeutet wiederum, wenn du jetzt mal hier irgendwie, keine Ahnung, wenn es zu einem Bug kommt und du deinen eigenen Wort nicht hier bedienen kannst, dann könnte das wahrscheinlich ein Techie natürlich auch alles nativ auf der Blockchain machen, aber ich würde mal sagen, die ganzen Normalos, die sitzen da da und denken sich, ja, irgendwie Kryptowährungen sind gefallen, ich sollte jetzt eigentlich mal ein Vault retten, aber irgendwie funktioniert hier die Website nicht.
dann könnte das natürlich zu einem Problem führen. Oder auch zweiter Nachteil, dadurch, dass das Ganze einfach, ich sag mal so ein Stück weit zentralisiert ist, also von der eigenen DAO kommt, dass natürlich auch angegriffen werden kann von irgendeiner Regierung, die jetzt sagt, hey, also Make-It-Out, das werden wir jetzt verbieten, weil Pipapo und keine Ahnung wird benutzt für Money Laundering und was auch immer, die sich einfallen lassen. Aber ja, ist natürlich eine Angriffsstelle in dem Moment, wo das Ganze zentral ist. Könnte nicht irgendwie sagen, hey, die Website, die muss jetzt blockiert werden, weil ansonsten verstößt das gegen das neue See-Gesetz oder whatever. Also hat Vor- und Nachteile, sagen wir es so.
Jetzt bei Liquid-Eater läuft das Ganze ein bisschen anders und zwar haben die im Prinzip nur das Backend entwickelt, also nur das, was du nicht siehst, die ganzen Smart Contracts, die autonom laufen und so weiter und so fort. Allerdings kein Frontend, also keine Benutzeroberfläche. Aber gleichzeitig ist in diesen Backends, also in diesen Smart Contracts, ist im Prinzip ein Incentive eingebaut, dass lauter Entwickler inzentiviert werden, ihr eigenes Frontend zu entwickeln, weil je mehr Leute tatsächlich dieses Frontend benutzen, desto größer der ja, der finanzielle Anreiz oder beziehungsweise die finanzielle Belohnung. Und das erklärt auch beispielsweise, dass wenn du dann auf die Webseite gehst bei Liquid-Eater, steht dann plötzlich Choose a Liquidity Frontend oder Submit your Frontend. Also du könntest wirklich dein eigenes Frontend hier entsprechend hochladen und dann sieht das hier so aus, dass du da einfach wählen kannst zwischen verschiedenen Benutzeroberflächen.
Also wenn wir das jetzt mal vergleichen mit Make it down, wir haben beispielsweise hier das erste wäre beispielsweise die Oasis App, dann gibt es ein zweites Frontend, ein drittes Frontend und so weiter und so fort. Und der große Vorteil, den ich da sehe, ist beispielsweise, angenommen, es gibt jetzt tatsächlich einen Bug bei irgendeinem Frontend, ja dann benutzt du einfach das nicht mehr und benutzt kurz ein anderes. Oder angenommen, die Regierung entscheidet jetzt, hey, dieses Frontend hier namens DeFi Saver und Liquidity App, die verstoßen jetzt gegen irgendwelche Gesetze, die müssen wir verbieten, okay, die zwei sind jetzt plötzlich nicht mehr erreichbar, dafür sind aber die restlichen 10 noch entsprechend erreichbar, sodass du immer im Prinzip eine Alternative hast.
Und das macht das ganze, im Prinzip das ganze Protokoll von Liquidity nochmal unglaublich viel mehr dezentraler, weil wie soll man sowas noch aufhalten, das ganze Backend, also die ganzen Smart Contracts, die sind schon autonom deployed, da kann niemand mehr irgendwie drauf zugreifen, niemand kann mehr irgendwie was ändern und gleichzeitig das Frontend, die Benutzeroberfläche, die kommt von irgendwelchen anderen Partys und ja, die können in der Theorie verboten werden, aber es gibt immer diesen Anreiz von diesem Protokoll, dass irgendjemand einfach ein neues baut und dann wieder ein neues baut und zum daher so wirklich aufhalten kann man das meiner Meinung nach nicht. Und jetzt noch der letzte wesentliche Unterschied und zwar der, dass beim Mega-Dawn-Prozept die Führung beziehungsweise die Governance nicht menschlich ist durch die ganze DAO.
Also wenn du jetzt beispielsweise selbst den Token Maker hältst, dann kannst du beispielsweise da entsprechend mitvoten, wenn die irgendwas bestimmen und so weiter und so fort und so kann dann entsprechend der Code angepasst werden, sodass sie beispielsweise irgendwelche Fehler beheben könnten oder einen eigenen Use Case erweitern könnten und so weiter und so fort. Also sind deutlich flexibler, Nachteil ist natürlich da, dass natürlich dann auch so ein Stück weit einfach Fehler bestehen können oder Fehler reinkommen können ins System, weil irgendjemand da beim Code irgendwie was vergessen hat oder sonst was. Das ist einerseits flexibler, aber andererseits vielleicht so ein Stück weit einfach weniger sicher. Jetzt bei Liquidity da ist das Ganze wiederum anders, weil das Backend und so weiter ist ja schon autonom deployed. Das heißt, da kann niemand mehr irgendwie was ändern. Das ist jetzt einfach da und das war's.
Also da kann niemand mehr irgendwie was dran ändern. Großer Vorteil natürlich da, dass ihr so ein Stück weit einfach sicherer ist. Man kann da jetzt keine menschlichen Fehler mehr wirklich einbauen, sondern das läuft ja schon alles automatisch. Nachteil natürlich, es ist komplett inflexibel. Das heißt, sollte sich irgendwann mal herausstellen, dass dieses System, so wie es entsprechend deployed ist, irgendwie nicht funktionieren sollte für eine gewisse Marktphase oder dass es da irgendwie eine Lücke gibt oder ähnliches, ja dann kann es halt auch entsprechend keiner mehr wirklich fixen, weil das eben schon autonom entsprechend läuft. Also auch da wieder beide Systeme vor Unnachteile. Also mein persönliches Fazit, gerade wenn es um Ethereum-Walls geht, dass es meiner Meinung nach einfach Liquidity die Makedown hohes hoch überlegen.
Also gerade diese Effizienz-Level und so weiter und so fort, das sieht einfach Makedown richtig, richtig mies aus dagegen, obwohl Makedown ja derzeit die Nummer 1 ist. Und das ist auch der Hauptgrund, warum ich mein persönlichen Firmwort bei Makedown entsprechend aufgelöst habe und jetzt bei Liquidity ab. Jetzt, gerade wenn es um Bitcoin-Walls geht, hat mir ja nicht so eine wirkliche Wahl, weil Liquidity bietet kein Bitcoin an, gerappte Bitcoin als kollateral zu legen. Das heißt, die habe ich nach wie vor bei Makedown und fühle ich mich auch an sich ganz gut und vielleicht ist das auch gar nicht so schlecht, dass ich so einfach das Risiko auf die verschiedenen Projekte entsprechend verteilt habe.
Auf welchen Moment ich mich auf jeden Fall richtig freuen werde, ist, wenn tatsächlich wahrscheinlich in den nächsten paar Monaten schon bei Grissify entsprechend diese Awards entsprechend angeboten werden, wo du dann Bitcoin hinterlegen kannst mit der gleichen Effizienz wie Liquidity. Aber das ist so mega spannend, weil einerseits hast du dann eine super effiziente Alternative zum Makedown. Das heißt, du kannst auch rein, was das Projektrisiko angeht, einfach noch so ein Stück breiter streuen. Und gleichzeitig aber nur die Tatsache, dass du einmalig 0,5% an Gebühren zahlst und dann dort deine Bitcoin hinterlegen kannst für die nächsten 10 Jahre, ohne auch nur 1 Cent an Zinsen zu zahlen. Das ist schon ziemlich cool, was man dann mit dem Kapital dann alles anstellen kann, wo man es überall arbeiten lassen kann, hebeln kann und so weiter und so fort.
Also es wird auf jeden Fall spannend. Jetzt, falls dir das heute Video gefallen hat, dann lass gerne ein Like da, falls du irgendwelche Fragen hast, wie immer unten in den Kommentaren. Und falls du noch mehr von meinem Kanal sind, möchtest du es einfach unten auf Abonnieren klicken und hoffentlich sehen wir uns bald wieder. Maske.
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MakerDAO ist derzeit im DeFi-Space die Nummer eins, wenn es um dezentrale Kredite geht. Liquity hat dagegen einen anderen, revolutionären Ansatz. Hier lernst du über die Unterschiede.
👉 Vaults einfach erklärt:
https://youtu.be/QgCTJ81Qvao
👉 MakerDAO einfach erklärt:
https://youtu.be/mtnYR9UtAeM
👉 Liquity einfach erklärt:
https://youtu.be/-I-alQUu9PA
Timestamps:
0:00 Einleitung
1:44 Überversicherung
5:17 Zinsen
7:17 Liquidationen
11:16 Stablecoin
15:19 Flexibilität
18:04 User-Experience
21:49 Governance
23:08 Persönliches Fazit
#makerdao #liquity #vault
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