4 Wege die Private Keys bei Bitcoin zu hacken | Die Wahrheit 😨
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Hi Leute, Kevin hier. Vielleicht ging es dir damals bei deinem Wallet gleich wie mir, dass du gedacht hast, okay, also ich habe jetzt da irgendwie so eine komische Nummer und auf die soll ich jetzt mehrere tausend Euro drauf schicken und da habe ich irgendwie jetzt so eine andere Nummer und die soll ich irgendwie über Geheimheiten, aber kann man das nicht irgendwie hacken? Und die nüchterne Wahrheit ist an der Stelle, ja, kann man tatsächlich und zwar auf vier verschiedene Wege. Erstens, dass jemand deinen Private Key beispielsweise errät. Zweitens, dass jemand deinen Private Key berechnet. Drittens, dass der Speichert von deinem Private Key geht. Gehackt wird. Oder viertens, dass jemand die Generierung von deinem Key faked.
Das heißt, im heutigen Video geht es nicht nur darum, dass wir uns anschauen, wie wahrscheinlich solche Hacks sind, sondern was auch du proaktiv tun kannst, um solche Hacks vorzubeugen. Aber lass uns wie immer mal ganz vorne beginnen, dass wir auch diejenigen abholen, die vielleicht eher neu beim Thema sind. Wenn du jetzt deine Kryptowährung irgendwo lagern möchtest, dann brauchst du dafür eine digitale Geldbörse, eine sogenannte Wallet. Und die besteht immer aus zwei Keys. Den Public Key und den Private Key. Public Key kannst du dir vorstellen wie so eine Art E-Mail-Adresse. Das heißt, da ist es auch nicht, weil du siehst. Oder tragisch, wenn du die jetzt irgendwie deinem Freund zeigst. Private Key, das ist wie so eine Art dein Passwort für deinen E-Mail-Account. Das solltest du also immer für dich behalten.
Anders als jetzt bei einer E-Mail-Adresse ist es allerdings so, dass der Public und Private Key untrennbar miteinander verbunden sind. Und zwar durch den sogenannten ECDSA-Algorithmus. Ganz wichtiges Wort an der Stelle, merke dir das bitte, weil mit dem Wort kannst du dann irgendwann in einer Bar vor deinen Jungs flexen. Nein, Quatsch, brauchst du natürlich nicht merken. Das Besondere an der Stelle ist, dass du zwar aus dem Private Key den Public Key bestimmen kannst, allerdings nicht aus dem Public Key den Private Key. Zumindest angeblich. Lass uns zudem mal ein Beispiel machen. Also, stell dir mal vor, dein Private Key wäre, sagen wir mal, 2x8. Dann wäre dein Public Key automatisch 16. Logisch. Wenn du jetzt allerdings nur die Zahl 16 hast, dann weißt du nicht, was denn tatsächlich die Rechnung dafür wäre.
Also, beispielsweise, es könnte sein, 1x16, 4x4, 2x8, 16x1, die Quadratwurzel von 256 und so weiter. Und du siehst schon an der Stelle, da gibt es unendlich viele Möglichkeiten, um auf diese 16 zu kommen. Und das bringt mich auch direkt zum ersten Punkt. Wie wahrscheinlich ist denn das, dass da irgendjemand mal dein Private Key errät? Und da beziehe ich mich jetzt mal auf ein Beispiel von einem Buch von Julien Hoss, wo er geschrieben hat, Naja, selbst wenn du einen hochmodernen Computer hast, der 60 Milliarden Private Keys pro Sekunde, nicht pro Tag, pro Sekunde ausspucken kann, dann würde das Ganze 7 Quadrillionen Jahre dauern, bis du tatsächlich für ein bestimmtes Wallet den Private Key erraten hast. Und ich musste die Zahl erstmal googeln, denn 7 Quadrillionen entspricht nur 7 mit 27 Nullen danach.
Das gilt für den Fall, wo du tatsächlich den Private Key von einem bestimmten Wallet rausfinden möchtest. Wenn du jetzt allerdings nur irgendeinen Private Key rausfinden möchtest, mit dem gleichen Szenario, also hochmodernen Computer, 60.000 Private Keys und so weiter, dann dauert es trotzdem noch 3,8 Billionen Jahre, bis du tatsächlich einen Key gefunden hast. Von daher in der Theorie zwar möglich, in der Praxis sehr unwahrscheinlich. Die zweite Möglichkeit, wie jetzt jemand an deinen Private Key kommen kann, ist, dass man den tatsächlich berechnet. In der Theorie sagen wir da immer, nee, das ist nicht möglich, man kann nicht aus dem Public Key den Private Key bestimmen. Naja, außer man hat einen Quantencomputer, dann könnte es tatsächlich in der Praxis möglich sein. Quantencomputer kannst du vorstellen wie so eine Art Supercomputer und die gibt es auch heutzutage schon.
Allerdings sind die noch lange nicht leistungsstark genug, um den tatsächlich so einen Private Key zu berechnen. Aber wann merkst du, wann die tatsächlich leistungsstark genug sind? Naja, vermutlich alles spätestens dann, wenn sich diese rund 1 Million Coins von Satoshi Nakamoto, dem Gründer von Bitcoin, auf einmal bewegen. Denn er, sie oder die Gruppe hinter Satoshi Nakamoto hat derzeit das mit Abstand größte Bitcoin Wallet, wo auch die öffentlichen Adressen bekannt sind. Heißt das aber dann automatisch, dass deine Coins weg sind? Nein. Und zwar erstens, weil wenn jemand tatsächlich so einen Quantencomputer hat, dann geht er natürlich nach nur den Wallets, wo am meisten Bitcoins drauf sind. Das heißt irgendwelche reichen Privatpersonen oder irgendwelche Exchanges. Also die sogenannten Wale. Du als kleiner Fisch oder vielleicht auch Schrimpf, du fällst da unten Radar.
Und zweitens reden wir bei Bitcoin ja auch nicht von einem Stein, sondern von irgendwas, was angepasst werden kann. Das heißt, wenn da die Entwickler tatsächlich riechen, das könnte jetzt langsam gefährlich werden, dann werden die höchstwahrscheinlich irgendwas in das Protokoll implementieren, dass Bitcoin auch in Zukunft quantensicher ist. Das könnte auch beispielsweise bedeuten, dass du dann von einem alten Wallet, was nicht quantensicher ist, auf ein neues Wallet, das quantensicher ist, deine Coins rüberschicken musst. Aber an der Stelle keine Sorge, da reden wir tatsächlich was, was erst so in 10, 15, 20 Jahre für die Praxis wirklich relevant wird. Kommen wir jetzt schon zum dritten Punkt und das ist die häufigste Methode, wie tatsächlich Private Keys gehackt werden. Das ist die Methode, dass jemand nicht dein Private Key selbst hackt, sondern nur den Speicherort von deinem Private Key.
Wie könnte sowas in der Praxis aussehen? Naja, häufigste Methode haben wir jetzt letzte Woche gesehen, dass jemand eine Exchange hackt und dadurch Zugang zu deinen Coins hat. Zweitens, dass du deinen Private Key irgendwo auf dem Computer oder deinem Handy einfach so ungeschützt gespeichert hast. Oder drittens auch beispielsweise, dass du deinen Private Key mit einem öffentlichen Drucker ausgedruckt hast und jemand dann nachträglich auf dieses Protokoll schauen kann. Oder letzter absoluter Nubi-Mistake, dass du aus Versehen nicht deinen Public Key weitergegeben hast, sondern deinen Private Key. That hurts, aber es kommt in der Praxis tatsächlich vor. Deshalb an der erste Stelle, was kannst du tun, um tatsächlich sicher zu sein? Erstens, wenn du irgendwie eine größere Anzahl an Coins hältst, niemals irgendwie einfach so auf einer Exchange liegen lassen, sondern hol die auf deine eigene Wallet und möglichst im Code Storage.
Und Code Storage heißt im Prinzip nur, dass du eine Art Wallet hast, auf die man nicht durch das Internet drauf zugreifen kann. Also beispielsweise im Paper Wallet oder Hardware Wallet. Die vierte und mit Abstand hinterlistigste Methode, wie jemand deinen Private Key bekommen kann, ist, dass er entweder diese Key-Generierung faket oder zweitens währenddessen mit dabei ist. Was meine ich damit? Naja, jetzt als Beispiel, wenn du jetzt deine eigene Paper Wallet erstellst, dann machst du das in aller Regel irgendwie mit einer Browser-Anwendung. Beispielsweise mit bitaddress. org. So, wenn du jetzt während der Generierung im Internet bist und ein Hacker währenddessen dein Computer befallen hat, naja, dann kann der im Prinzip live zuschauen, wie du deinen Private Key wahrscheinlich gerade auf dem Papier schreibst.
Oder zweite Möglichkeit, die kam in der Praxis auch schon häufiger vor, dass irgendwelche Leute irgendwelche Fake Hard Wallets verschenkt haben. Und diese Hard Wallets sind nicht irgendwie deine Coins sicher halten, sondern die sind so programmiert, dass sie automatisch deine Keys weiterleiten an die Hacker. Was kannst du also tun, um sowas in der Praxis vorzubeugen? Erstens, wenn du tatsächlich online deinen eigenen Private Key erstellst, dann stell dir sicher, dass du nicht im Internet bist. Denn für solche Applikationen braucht man keine aktive Internetverbindung. Und zweitens auch, nimm niemals irgendwelche Geschenke an, was irgendwelche Hardware Wallets angeht und achte auch drittens darauf, wo du denn das Ganze bestellst. Ist die Webseite seriös? Ist es der originale Hersteller oder ist es irgendwie so ein chinesischer Hersteller? Was ist also das Fazit an der Stelle?
Naja, wenn du so ein paar grundlegende Regeln wertest, dann ist so ein Bitcoin Wallet wirklich bombensicher. Und damit sind wir auch schon am Ende von dem Video. Wenn du jetzt noch mehr Videos rund um das Thema Bitcoin als auch weitere Blockchain-Technologien sehen willst, dann wäre es richtig cool, wenn du den Kanal unterstützen würdest. Das kannst du tun, indem du erstens den Kanal abonnierst, zweitens ein Like da lässt und drittens, wenn du irgendwelche Fragen hast oder auch Video-Wünsche, schreib dir mir gerne unten in die Kommentare, dass ich dich fürs nächste Mal mitberücksichtigen kann. Also hoffentlich sehen wir uns bald wieder. Mach's gut.
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In der Praxis wird immer behauptet, dass man zwar den Public Key aus einem Private Key berechnen kann, aber nicht umgekehrt. Nun, in der Theorie gibt es tatsächlich 4 Wege den Private Key zu hacken. Hier lernst du zudem, wie wahrscheinlich das ist.
#bitcoin #privatekey
▬▬▬ ÜBER MICH 💡▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬
Ich bin Kevin Söll, 2018 aus Deutschland ausgewandert und bereise seither die Welt.
Ursprünglich war das ein Fitness-Kanal, mittlerweile teile ich hier dagegen meine Passion für Kryptowährungen, Entrepreneurship sowie mein Leben als Digitaler Nomade.
Dieser YouTube-Kanal ist ein reines Passion-Projekt und dient nicht dazu, Geld zu verdienen. Sei dir daher gewiss, dass ich jegliche Empfehlung aus reinstem Herzen so meine. ❤️
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