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Kevin Söll

Top 5 Tipps für den Krypto Bull Run 🙌

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Im heutigen Video lernst du über fünf Tipps, die dir hoffentlich helfen, dass du in diesem Krypto-Bullrun tatsächlich zu den Gewinnern gehörst und hoffentlich den Großteil der anderen Investoren outperformst. Und ganz zum Schluss vom Video teile ich auch noch direkt mit dir, wie du selbst im allertiefsten Bullrun, wenn alles schreit, wenn alles laut ist, wie du selbst da noch die Nerven einfach behalten kannst, rationale Entscheidungen treffen kannst und sogar mit etwas Glück dein eigenes Portfolio, was die Rendite betrifft, nochmal ordentlich boosten kannst.

Hi, mein Name ist Kevin Söll und auf meinem Kanal lernst du über alles, was mit Krypto zu tun hat, inklusive auch Tipps wie beispielsweise heute, die dir hoffentlich helfen, dass du in diesem Bullrun tatsächlich deine Profite maximieren kannst.

Lass uns auch direkt mit dem ersten Punkt starten, der sich vielleicht auch ganz zu Beginn relativ banal anhört, allerdings absolut elementar ist, dass du tatsächlich Profite realisierst. Denn erfolgreiches Investieren besteht immer aus zwei verschiedenen Teilen, einmal den Einstieg planen und danach durchführen, genauso wie dem zweiten Teil, den Ausstieg planen und danach durchführen. Und gerade dieser zweite Punkt, den Ausstieg planen und durchführen, das ist das, was der Großteil der Kryptoinvestoren komplett vernachlässigt.

Schon allein, wie viele Gespräche ich persönlich hatte mit irgendwelchen Leuten, die im letzten Kryptozyklus Glück gehabt haben mit irgendwelchen Altcoins, kurzfristig Millionär waren, aber dann eben den Absprung verpasst haben und sogar teilweise nach dem Zyklus weniger Geld hatten als zuvor. Und alles nur, weil sie eben keinen Plan für den Ausstieg hatten, in dem Moment einfach auch so ein Stück weit zu gierig waren, sämtliche Rewards ständig reinvestiert haben, ohne zu irgendwelchen Zeitpunkten dann tatsächlich Profite zu realisieren. Und genau deshalb gilt auch, dass unrealisierte Profite keine Profite sind. Das heißt, wenn ein Coin dann richtig gut performt, dann geht es auch darum, diese unrealisierten Profite auch tatsächlich zu realisieren.

Das ist auch unter anderem der Grund, warum mich solche News hier komplett kalt lassen, dass hier beispielsweise jemand aus ein paar tausend Euro mehrere Millionen gemacht hat, weil das sind in aller Regel die Leute, die einfach so ein schlechtes Emotions- und Risikomanagement betreiben, dass sie zwar tatsächlich im Bullrun die Tausend-X erreichen, aber dann genauso im Bärmarkt einfach durchhodeln und ihre 99-%-Verluste entsprechend einsacken.

Die einzige Kryptowährung, wo man aus meiner Sicht diskutieren kann, ob nicht tatsächlich eine langfristige Hodler-Position sinnvoll ist, ist aus meiner Sicht Bitcoin. Aber selbst da würde ich persönlich jetzt beispielsweise nicht einen kompletten Zyklus durchhodeln, einfach aufgrund der Tatsache, dass es nahezu vorprogrammiert ist, dass wir im Bullrun, wenn dann die ganze Gier, die ganzen neuen Retail-Investoren, in den Markt kommen, sich dann entsprechend eine Blase bildet, die dann irgendwann wieder platzt.

Und das siehst du auch beispielsweise, wenn du dir hier mal die Historie anschaust, und zwar siehst du hier die Performance von unterschiedlichen Anlageklassen für verschiedene Jahre, hier beispielsweise für das Jahr 2013, 2014, 2015 und so weiter, und zwar in einer absteigenden Reihenfolge, das heißt, das, was ganz oben steht, hat am besten performt, und die Anlageklasse, die ganz unten steht, die hat am schlechtesten performt. Und man muss wirklich kein Genie sein, um hier ein Muster zu erkennen, dass Bitcoin zumindest in der Vergangenheit immer für drei Jahre lang die bestperformende Asset-Klasse war, und danach folgt das Jahr, wo Bitcoin auf dem letzten Platz ist, das heißt am schlechtesten performt hat. Bevor sich das Ganze dann wiederholt, wieder drei Jahre auf dem ersten Platz, danach wieder hier auf dem letzten Platz.

Das heißt, das Konkrete in der Praxis, wer tatsächlich Bitcoin durchhodelt, der nimmt zwar hier die drei besten Jahre mit, allerdings auch immer danach das Jahr, wo Bitcoin entsprechend am schlechtesten performt. Und genau das kann man eben so ein Stück weit vorbeugen, indem man entsprechend auch den Ausstieg einplant.

Und das bringt mich auch direkt zum zweiten Punkt, und zwar haben wir ja gerade gesehen, dass aus einer Makroperspektive, das heißt Bitcoin im Vergleich zu den ganzen anderen Anlageklassen, da tatsächlich für drei von vier Jahren Bitcoin der King ist und für ein von vier Jahren Bitcoin zumindest bislang der Loser war. Aber genau das gleiche Muster beziehungsweise ein ähnliches Muster können wir auch in der Mikroperspektive sehen, das heißt innerhalb vom Kryptomarkt. Und zwar siehst du hier die Bitcoin-Dominanz dargestellt, die vereinfacht sagt, wie viel Kapital im gesamten Kryptomarkt tatsächlich nur in Bitcoin steckt.

Das heißt, wenn du hier beispielsweise eine Prozentzahl siehst von 54 %, dann bedeutet das in der Praxis, dass pro 100 Euro, die im Kryptomarkt investiert sind, ganze 54 Euro in Bitcoin stecken und die restlichen 46 Euro entsprechend verteilt sind auf irgendwelche Altcoins, Stablecoins und so weiter. Und wenn du dir dieses Chart hier ein bisschen genauer anschaust, dann erkennst du im Wesentlichen zwei verschiedene Phasen. Und zwar hier die erste Phase, wo im Wesentlichen die Bitcoin-Dominanz relativ stark fällt, was im Wesentlichen die Altcoin-Saison ist, das heißt, das ist die Phase, wo der Großteil der Altcoins tatsächlich Bitcoin outperformt, bevor dann hier eine relativ, ich sag mal, deutlich langsamere Phase kommt, wo tatsächlich dann hier die Bitcoin-Dominanz wieder ansteigt, das heißt, wo Bitcoin im Vergleich zu den Altcoins tendenziell besser performt.

Bevor sich das Ganze dann hier wiederholt, wieder hier eine relativ kurze, schnelle Phase, wo entsprechend die Altcoins Bitcoin outperformen, und dann eine relativ langsame Phase, wo die Bitcoin-Dominanz wieder ansteigt und Bitcoin gegenüber den Altcoins besser performt. Oder anders dargestellt und noch etwas vereinfacht, dass für ein Jahr die ganzen Altcoins der King sind, bevor dann hier Bitcoin für ungefähr drei Jahre der King ist, dann wieder die Altcoins für ein Jahr der King, bevor dann wieder Bitcoin hier für drei Jahre der King ist. Und natürlich gibt es da immer einzelne Ausnahmen und so weiter, aber ich würde mal behaupten, dass hier die Ausnahmen tatsächlich die Regel bestätigen.

Aber wenn du das wirklich tief verinnerlicht hast, dann weißt du eigentlich, dass dieses Zitat, dass im Bärmarkt grundsätzlich Bitcoin besser performt und im Bullmarkt grundsätzlich die Altcoins besser performen, dass das eigentlich Bullshit ist. Denn selbst in einem Bullmarkt, also wenn man zumindest den Bullmarkt zählt ab dem letzten Tiefpunkt, also ab dem Zeitpunkt, wo die Preise grundsätzlich nur noch nach oben gehen, ist es meistens so, dass Bitcoin in der Anfangszeit und auch noch irgendwann in der Mitte meistens besser performt, bevor dann erst in den letzten paar Monaten, also ganz zum Schluss vom Bullrun, tatsächlich der Switch kommt. Das ist meistens die Phase, wo die ganzen neuen Retail-Investoren in den Markt kommen, wo dann tatsächlich der Großteil der Altcoins, nicht alle, aber der Großteil, tatsächlich Bitcoin outperformt.

Das heißt, diese Phase hier kommt meistens erst ganz zum Schluss vom Bullrun. Das ist auch das, was ich persönlich beispielsweise als den wirklichen Bullrun bezeichne. Also die Phase, wo dann die ganzen neuen Retail-Investoren in den Markt kommen, wo der Markt laut ist, wo nur geschrien wird, wo mit irgendwelchen Preis-Prognosen um sich geworfen wird. Das ist genau diese Phase hier, wo dann grundsätzlich die ganzen Altcoins aufgrund von der ganzen Gier der Leute tendenziell besser performen.

Deshalb muss ich auch ab und zu schmunzeln, wenn ich irgendwelche Kommentare lese, dass mein eigenes Portfolio zu konservativ sei, weil ich einen relativ großen Anteil an Bitcoin habe, was ja langweilig ist im Vergleich zu den ganzen Altcoins und so weiter. Aber bei dem Anteil an Bitcoin geht es mir nicht nur darum, dass Bitcoin einfach von der Sicherheit her die Nummer 1 ist, sondern auch schlicht einfach um die Rendite-Maximierung, weil eben Bitcoin zu Anfang und auch zur Mitte vom Bullrun meistens den Großteil der ganzen Altcoins nach wie vor outperformt.

Das heißt, bildlich dargestellt sieht der Geldfluss in einem ganz klassischen Zyklus meistens so aus, dass in einem Bärmarkt, also wenn die Preise entsprechend fallen, da natürlich alle Krypto-Preise fallen, nur in aller Regel Bitcoin deutlich weniger im Vergleich zum Beispiel zu Ethereum, dann auf Platz 3 sind dann die größeren Altcoins und dann auf Platz 4 die relativ kleinen, die riskanteren Altcoins. Wir haben in dieser Phase im Allgemeinen die, ja, einfach die allgemeine Stimmung Risk-Off. Wenn dann der Boden drin ist und die Preise wieder ansteigen, das heißt per Definition der Bullrun tatsächlich beginnt, haben wir nach wie vor in aller Regel das gleiche Muster, dass Bitcoin am besten performt, danach kommt Ether, danach kommen die großen Altcoins und danach die kleinen Altcoins. Wobei hier große Altcoins und kleine Altcoins eher ein Synonym ist für die weniger riskanten Altcoins zu den sehr riskanten Altcoins.

Im zweiten Jahr vom Bullrun haben wir dann in aller Regel nach wie vor das gleiche Muster, dass Bitcoin nach wie vor am besten performt, danach kommt Ethereum, dann die großen Altcoins und dann die kleinen Altcoins. Und natürlich gibt es da immer irgendwelche Ausnahmen, irgendwelche Altcoins, die einfach alles outperformen, die gibt es in jedem Zyklus, aber in aller Regel ist es so, dass die breite Masse in dieser Marktphase nach wie vor Bitcoin underperformt. Und erst im dritten Jahr vom Bullrun kommt dann meistens der Switch, dass sich dieser Geldfluss hier im Prinzip komplett umdreht, dass dann Bitcoin tatsächlich im Vergleich zu den ganzen anderen Kryptowährungen deutlich schlechter performt, aufgrund der Tatsache, dass das einfach die Phase ist, wo ganz viele neue Retail-Investoren in den Markt kommen, die mit dem Mindset in den Markt kommen, ach, bei Bitcoin ist der Zug schon längst abgefahren, wenn ich reich werden will, dann muss ich in was anderes investieren.

Und deshalb fließt immer mehr Kapital in die sehr riskanten Projekte, genauso auch die mittelriskanten Projekte, genauso auch beispielsweise Ether. Das heißt, das ist dann die tatsächliche Altcoin-Saison. Und dieses Schema ist auch beispielsweise der Grund, warum viele, inklusive mir, relativ stark überrascht waren, dass wir tatsächlich hier inmitten vom Bullrun schon eine Meme-Coin-Rally gesehen haben, weil das in aller Regel eigentlich erst dann kommt, wenn dann tatsächlich hier die letzte Phase vom Bullrun kommt, also die ganzen Retail-Investoren in den Markt kommen, was wir bisher eigentlich noch nicht gesehen haben.

Das heißt, dieses Schema hier ist im Allgemeinen nur eine starke Vereinfachung. Es gibt da je nach Zyklus auch gewisse Unterschiede, gewisse Besonderheiten, je nachdem, was einfach derzeit die ganzen Narrative sind. Das heißt, das ist genau das, was wir als einen klassischen Vierjahreszyklus bezeichnen, dass über drei Jahre Bitcoin der King ist, also innerhalb vom Kryptomarkt, bevor dann entsprechend die Altcoin-Saison kommt und Bitcoin im Vergleich zu den ganzen Altcoins oder zum Großteil der Altcoins tatsächlich underperformt. Und wenn ein Zyklus vorbei ist, beginnt das Ganze wieder von vorne. Bitcoin für drei Jahre King, für ein Jahr der Loser, bevor das Ganze dann wieder von vorne beginnt.

Und es gibt ja auch derzeit relativ viele Diskussionen, ob diese Vierjahreszyklen tatsächlich jetzt gebrochen sind. Und das kann auch durchaus so sein, nur gehe ich persönlich ganz stark davon aus, dass selbst wenn wir beispielsweise in der Zukunft einen 6-Jahres-Zyklus sehen oder einen 3-Jahres-Zyklus oder 5-Jahres-Zyklus oder was auch immer, sich dieser Geldfluss hier im Wesentlichen 1 zu 1 wiederholt, dass in der Anfangsphase und auch so ungefähr in der Mitte nach wie vor Bitcoin die Nummer 1 ist, bevor dann erst zum Ende, also ganz zum Schluss vom Zyklus, tatsächlich die ganzen Altcoins Bitcoin massiv outperformen.

Und ich habe das deshalb so bildlich dargestellt mit verschiedenen Beispielen und so weiter, weil ich persönlich das Ganze, also den Geldfluss nach den Zyklen, zwar vor diesem Zyklus schon wusste, aber wohl noch nicht so tief verinnerlicht hatte, was mich tatsächlich in diesem Zyklus schon relativ gut Geld gekostet hat, aufgrund der Tatsache, dass ich einfach zu früh im Zyklus den Anteil der Bitcoins, die ich in Ether umschichten wollte, auch tatsächlich umgeschichtet habe. Das heißt, meine Hoffnung mit solchen Schaubildern hier, die by the way auch wirklich viel Aufwand waren, ist im Wesentlichen, dass du von meinen eigenen Fehlern lernen kannst und hoffentlich nicht im nächsten Zyklus den genau gleichen Fehler machst wie beispielsweise ich, dass ich in dieser Phase hier bereits meine Bitcoins in Ether umgeschichtet habe, obwohl etwas später vielleicht wahrscheinlich besser gewesen wäre.

Okay, das heißt es für die Praxis, wenn es dir tatsächlich darum geht, deine eigene Rendite in einem ganz klassischen Vierjahreszyklus entsprechend zu maximieren, dass du dann möglichst den ganzen Bärmarkt nicht durchhodelst, entsprechend den Ausstieg planst und hier bestenfalls in irgendwelchen Stablecoins oder von mir aus auch in Fiat das Ganze aussitzt, dass du dann irgendwann in der Nähe vom Boden, natürlich wirst du den Boden nie perfekt treffen können, aber in der Nähe vom Boden dann tatsächlich einsteigst, und zwar zu 100 % in Bitcoin. Diese Bitcoin für ungefähr, je nachdem, was für einen Zyklus wir sehen, bei einem Vierjahreszyklus für ungefähr zwei Jahre hältst und erst beim letzten Drittel, also ungefähr nach zwei Drittel vom Bullrun, dann tatsächlich gezielt umschichtest in irgendwelche Altcoins, wo du denkst, dass sie tatsächlich Potenzial haben.

Also das sind ja nur Beispiele, da jetzt nicht alles in irgendwelche Memecoins stecken, das sollte hoffentlich klar sein, und die dann allerdings auch irgendwann mal inmitten vom Bullrun, natürlich nicht genau beim Peak, aber irgendwo in der Nähe vom Peak, tatsächlich abstößt, das Ganze wieder in Stablecoins lagerst und so hoffentlich wieder die ganze Downside im Bärmarkt entsprechend aussitzen kannst.

Und das bringt mich auch direkt zum dritten Tipp, und zwar wird hier grundsätzlich der Preis von den ganzen Kryptowährungen durch das Angebot und die Nachfrage bestimmt. Also Angebot, wie viel gibt es von etwas, und Nachfrage, wie viele Leute wollen das tatsächlich haben. Und je knapper das Angebot oder je mehr die Nachfrage, desto höher folglich der Preis. Aber wenn dieser Zyklus tatsächlich eines gezeigt hat, dann, dass die Nachfrage bei den ganzen Kryptowährungen um ein Vielfaches wichtiger ist als tatsächlich das Angebot. Oder anders ausgedrückt, dass irgendeine Kryptowährung nicht ein 10x hinlegt, aufgrund der Tatsache, dass jetzt irgendwie das Angebot knapp ist, sondern primär deshalb, weil einfach die Nachfrage entsprechend angestiegen ist.

Am deutlichsten hat man das Ganze aus meiner Sicht am Etherpreis gesehen, und zwar hat ja irgendwann mal im September 2022 der Merge damals stattgefunden, als Ethereum gewechselt ist von Proof-of-Work zu Proof-of-Stake, und seither entsprechend das Angebot eigentlich im Zeitverlauf nur noch abgenommen hat. Das heißt, Ethereum hat damals gewechselt von einer jährlichen Inflationsrate von ungefähr 3,1 % auf jetzt eine Deflationsrate von ungefähr minus 0,2 %. Was gleichzeitig bedeutet, dass das Angebot nicht nur konstant bleibt, sondern tatsächlich im Zeitverlauf immer mehr abnimmt. Das heißt, dieser Switch ist vergleichbar, wie wenn im Prinzip alle restlichen Bitcoin-Halving-Events an einem Tag plötzlich stattfinden und noch ein zusätzlicher Burn-Mechanismus eingeführt wird. Das heißt, rein auf der Angebotsseite eigentlich unglaublich bullish.

Und trotz dieser Tatsache hat es Ether seit dem Merge nicht geschafft, Bitcoin zu outperformen. Sogar im Gegenteil, wenn du dir hier mal die Ether-Bitcoin-Ratio anschaust, dass im Zeitverlauf sogar Ether Bitcoin stark underperformt hat, weil eben das Angebot nur einer von zwei Aspekten ist und die Nachfrage eben deutlich wichtiger ist als die Angebotsseite. Das heißt auch gleichzeitig für die Praxis, dass, wenn ich irgendwo sehe, dass irgendwelche Altcoins mit irgendwelchen Burn-Mechanismen promotet werden, ich das persönlich komplett vernachlässige, weil ich ganz genau weiß, ja, Angebotsseite ist schön und gut, aber der wirkliche Preis, der wird über die Nachfrage entsprechend bestimmt. Jetzt, langfristig betrachtet, wird das sinkende Angebot von Ether definitiv eine Auswirkung haben auf den Preis. Allerdings ist die Nachfrage einfach schlicht wichtiger, und die wird derzeit primär durch die Geldpolitik bestimmt und nicht durch irgendwie das Angebot oder sonst was.

Und das bringt mich auch direkt zum vierten Punkt, und zwar geht es ja bei Investments grundsätzlich immer darum, das Chancen-Risiko-Verhältnis zu optimieren. Das heißt, möglichst hohe Chancen zu einem möglichst geringen Risiko. Was ich allerdings in der Praxis häufiger sehe, insbesondere bei Kryptoinvestoren, ist, dass die allermeisten nur nach Chancen optimieren und die Risiken komplett vernachlässigen. Das heißt jetzt beispielsweise in der Praxis, wenn über einen Zeitrahmen von beispielsweise zwei Jahren sowohl Bitcoin als auch Ether ein 2x hinlegen, dann war dein Ether-Investment in dem Fall tatsächlich ein schlechtes Investment, aufgrund der Tatsache, dass du mit weniger Risiko tatsächlich die gleichen Chancen mit Bitcoin gehabt hättest.

Ich persönlich würde auch argumentieren, dass genau das Gleiche auch in diesem Fall gilt, dass, wenn beispielsweise über einen Zeitrahmen von zwei Jahren Bitcoin ein 2x hingelegt hat und Shiba Inu zwar ein 2,5x hingelegt hat, dass trotzdem in dem Fall tatsächlich Bitcoin das bessere Investment war, aufgrund der Tatsache, dass einfach das Risiko x-fach geringer ist als beispielsweise hier bei einem Memecoin, der fundamental jetzt nicht unbedingt so einen starken Wert hat, und im Allgemeinen, dass es ja ohnehin relativ selten ist, dass irgendwelche Altcoins in zwei darauffolgenden Zyklen tatsächlich gut performen. Das heißt, in dem Fall zwar Chancen höher bei Shiba Inu, aber dafür auch das Risiko x-fach höher im Vergleich zum Beispiel hier bei Bitcoin.

Und genau das, also das Chancen-Risiko-Verhältnis, genau das ist der Grund, warum ich persönlich beispielsweise bei meinem eigenen Portfolio so stark fokussiert bin auf gehebelte Kursgewinne auf Ether und Bitcoin, weil du da einerseits die Chancen hast, allerdings auch andererseits das Risiko, zumindest aus meiner Sicht, überschaubar ist. Denn wenn ich beispielsweise mit verschiedenen DeFi-Protokollen einen 2x-Hebel aufbaue auf Bitcoin oder einen 2x-Hebel auf Ethereum, dann nehme ich ja bei jedem Pump entsprechend die zweifachen Kursgewinne mit. Und mal ganz ehrlich, wie viele Kryptowerte gibt es, die tatsächlich mit den zweifachen Kursgewinnen von Ether oder Bitcoin mithalten können?

Und ja, da wird es definitiv welche geben, aber genau bei den Altcoins würde ich persönlich auch argumentieren, dass einfach die Risikoseite um ein Vielfaches höher ist im Vergleich zum Beispiel hier, wo du ja DeFi-Protokolle benutzt, das heißt, du hast Smart Contract Risk, aber das kann man aus meiner Sicht auch minimieren, indem man einfach auf etablierte Protokolle setzt. Und angenommen, wir benutzen die ganzen DeFi-Protokolle, um nicht nur, also nur in Anführungszeichen, einen 2x-Hebel aufzubauen, sondern vielleicht mit verschiedenen Strategien im Zeitverlauf einen 3x-Hebel, einen 5x-Hebel, einen 10x-Hebel. Mal ganz ehrlich, wie viele Altcoins können da tatsächlich noch mithalten? Vor allem, was das Chancen-zu-Risiko-Verhältnis tatsächlich angeht. Aus meiner Sicht so gut wie keiner, und genau das ist auch der Grund, warum mein eigenes Portfolio so stark fokussiert ist auf hier diese konservativen Hebelpositionen.

Und wichtig an der Stelle, das heißt jetzt nicht irgendwie, dass so, wie ich das mache, das die einzig richtige Art ist, in Kryptowährung zu investieren, denn wer irgendwie mit Halbwissen an das Hebeln rangeht, kann sich da relativ schnell, relativ stark die Finger verbrennen. Aber wenn es dir tatsächlich um die Maximierung vom Chancen-zu-Risiko-Verhältnis geht, sind aus meiner Sicht einfach Borrowing-Protokolle nach wie vor die Nummer 1, was auch by the way erklärt, warum ich auf meinem Kanal über Borrowing-Protokolle spreche im Vergleich zum Beispiel zu anderen Krypto-Influencern.

Und dann noch zum fünften Tipp, das ist das, was ich persönlich als die Anti-FOMO-Bag bezeichne, dass du mit maximal 10 % von deinem Portfolio ganz gezielt tun und lassen kannst, was du möchtest. Das heißt, da kannst du in die wildesten Altcoins investieren, in irgendwelche NFTs, irgendwelche Cashflow-Strategien fahren oder sonst was mit 10 %, währenddessen die restlichen 90 % nur in soliden Projekten steckt.

Und die Grundüberlegung dahinter ist auch relativ simpel. Und zwar, wenn du dir hier mal, in Blau dargestellt, die Wachstumsrate von Krypto anschaust im Vergleich zur, in Weiß dargestellt, Wachstumsrate des Internets, dann stellst du fest, dass Bitcoin beziehungsweise Krypto nach wie vor mit einer Wachstumsrate unterwegs ist, die nahezu dem Doppelten entspricht als damals beim Internet. Das heißt, mit einem einfachen Investment, beispielsweise Bitcoin und Ether, bist du bereits auf der Gewinnerstraße und wirst wahrscheinlich auch den mit Abstand größten Teil der anderen Anlageklassen bei weitem outperformen. Und genau deshalb ist es auch wichtig, dass du da einfach nicht diesen Zug hier verpasst, indem du einfach zu große Risiken eingehst. Oder wie Raoul Pal sagen würde, don't f this up.

Und genau dafür ist aus meiner Sicht eine Anti-FOMO-Bag ideal geeignet, dass, wenn du mal FOMO bekommst, und da ist niemand immun dagegen, das verspürt jeder, du dann tatsächlich auch ganz gezielt einfach einen gewissen Teil von diesen 10 % in irgendein Projekt entsprechend investieren kannst, und selbst wenn du da alles auf den Kopf haust, weißt du ganz genau, mit den restlichen 90 % bist du nach wie vor auf der Gewinnerstraße. Oder hey, vielleicht tritt sogar der Best Case ein, dass du nicht nur die ganzen Dopaminausschüttungen bekommst von den ganzen aufregenden Altcoins, von Cashflow und so weiter, sondern dass du damit tatsächlich noch dein eigenes Portfolio beziehungsweise deine Rendite nochmal zusätzlich boosten kannst.

Aber ja, das eigentliche Ziel von einer Anti-FOMO-Bag ist weniger, dass du jetzt damit irgendwie deine eigene Rendite maximierst, sondern primär, dass du selbst im tiefsten Bullrun, selbst wenn die FOMO tatsächlich kickt, dass du selbst dann auch rationale Entscheidungen treffen kannst, weil du ganz genau weißt, die restlichen 90 %, die sind nach wie vor solide investiert.

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