3 Wege, mit Liquity V2 dicke Profite zu erwirtschaften 🔥
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Ich hatte vor kurzem Robert Lauko zu Gast, den Gründer von Liquity, wo ich einige neue Erkenntnisse bekommen habe zu Liquity V2 und vor allem, welche Investitionsmöglichkeiten uns das Ganze bietet, auf die wir natürlich im heutigen Video eingehen. Und zudem habe ich festgestellt, dass ein Part von meinem ersten Video zu Liquity V2 faktisch falsch war, den ich heute korrigieren möchte.
Hi, mein Name ist Kevin Söll, und auf dem Kanal lernst du über alles, was mit DeFi zu tun hat, Decentralized Finance, inklusive verschiedenen Strategien, wie du mithilfe von DeFi auch ein passives Einkommen aufbauen kannst.
Jetzt im heutigen Video geht es konkret um Liquity V2, das ist ein Protokoll, was irgendwann mal im nächsten Jahr launchen wird, ein Borrowing-Protokoll für Ethereum, das auch einige Unterschiede aufweist im Vergleich zur derzeitigen Version Liquity V1. Und zwar wird es bei Liquity V2 zwei verschiedene, getrennte Subsysteme geben. Zum einen das Borrowing, wo du einen LST, einen Liquid Staking Token, als Collateral hinterlegen kannst und dagegen dann einen Kredit aufnehmen kannst in XUSD. Ich habe den jetzt mal XUSD genannt, weil es auf jeden Fall ein Stablecoin wird, der an den US-Dollar gepeggt ist, aber der derzeitige Name steht meines Wissens nach derzeit noch nicht fest. Also dieses X ist quasi nur ein Platzhalter. Und dann gibt es noch das zweite Subsystem, den Reservemechanismus, der im Wesentlichen dafür da ist, dass dieser XUSD, also der Stablecoin, dass der preislich seinen Peg einhält. Das heißt, dass er preislich möglichst nahe dort steht, wo auch der US-Dollar steht.
Dann lass uns jetzt mal beide Subsysteme nochmal im Detail ein bisschen genauer anschauen, wie das da genau funktioniert. Beginnen wir mit dem Borrowing, wo du hier einen Liquid Staking Token als Collateral hinterlegen kannst und dagegen dann einen Kredit aufnehmen kannst in einem Stablecoin, der an den US-Dollar gepeggt ist. Sofern ich das richtig verstanden habe im Interview, wird das so sein, dass hier die Collateral Ratio sogar geringer sein wird als bei der bestehenden Version. Bei der bestehenden Version sind es ja hier 110%. Das heißt, dass du deinen Kredit um mindestens das 1,1-Fache überbesichern musst. Und hier könnte es eventuell – aber ich glaube, das ist noch nicht ganz sicher – auf 105% hinauslaufen. Das heißt, dass du deinen Kredit nur um das 1,05-Fache überbesichern musst. Was natürlich auch bedeutet, dadurch, dass es um einiges effizienter ist, dass du hier in der Theorie einen Hebel aufbauen könntest von ganzen 21x im Vergleich zum Beispiel zur derzeitigen Version, wo das Maximum 11x ist.
Zudem soll es, was die Gebühren angeht, relativ ähnlich sein zur bestehenden Version, dass du keine laufenden Zinsen zahlst, sondern stattdessen eine einmalige Gebühr in Höhe von 0,5%. Allerdings mit der Abänderung, dass es vermutlich so ähnlich laufen wird wie beispielsweise bei Gravita. Das ist ein Fork von Liquity, die es im Wesentlichen so gelöst haben, dass wenn du jetzt beispielsweise einen Kredit aufnimmst in Höhe von 100.000 Dollar, dann zahlst du einmalig eine Gebühr drauf in Höhe von 500 Dollar, ganz egal, wie lange du diesen Kredit offen hast. So ist es derzeit bei Liquity V1. Heißt natürlich auch gleichzeitig, wenn du diesen Kredit nur für einen Tag offen hast oder eine Woche, dass du trotzdem die vollen 0,5% zahlst. Und jetzt bei der zweiten Version soll es so sein, dass wenn du beispielsweise deinen Kredit ein bisschen kürzer aufnimmst, für eine Woche oder zwei Wochen, dass du dann den Großteil von dieser Gebühr wieder zurückbekommst.
Und jetzt auch schon zur Korrektur, was mein erstes Video zu Liquity V2 angeht. Und zwar habe ich damals davon gesprochen, dass du hier hebeln kannst, ohne liquidiert zu werden. Das gilt hier allerdings nicht für das Borrowing, sondern für einen anderen Teil vom Protokoll, auf den wir gleich noch zu sprechen kommen. Das heißt, hier bei diesem Borrowing, wo du einen LST hinterlegst und dafür einen Kredit aufnimmst, da kannst du ganz normal liquidiert werden, so wie auch bei der bestehenden Version von Liquity.
Jetzt zum zweiten Subsystem, dem Reservemechanismus, wo die eigentliche Innovation stattfindet. Und zwar haben wir jetzt ja folgende Ausgangssituation, dass wir einen Stablecoin haben, der an den US-Dollar gepeggt ist und zu 100% gedeckt ist mit dem Liquid Staking Token. So, jetzt stellt sich natürlich die Frage: Okay, dieser Liquid Staking Token, der kann ja massiv schwanken. Wie sorgt man dafür, dass dieser Stablecoin preislich immer stabil ist und bei einem Dollar bleibt?
Jetzt hier bei Liquity V2 wird es ähnlich laufen wie auch beispielsweise bei Maker mit seinem Peg Stability Module. Bei Maker ist es ja so, dass du USDC 1 zu 1 umtauschen kannst in DAI und dass so quasi der DAI-Preis komplett ausarbitragiert werden kann. Jetzt bei Liquity V2 wird es nicht auf USDC hinauslaufen, weil das ein zentraler Stablecoin ist, und das würde dementsprechend hier diesen Stablecoin zentral machen. Und das will natürlich Liquity nicht, sondern hier bei Liquity V2 wird es ein Liquid Staking Token sein, den du 1 zu 1 umtauschen kannst in diesen Stablecoin. Und durch dieses 1-zu-1-Umtauschen in beide Richtungen kannst du quasi den Preis von diesem Stablecoin komplett ausarbitragieren.
Also, ganz einfach als Beispiel an der Stelle: Sagen wir mal, du hast einen Liquid Staking Token im Wert von 2.000 Dollar, dann könntest du den 1 zu 1 umtauschen, wertmäßig, in diesen Stablecoin, und auch umgekehrt. Das heißt, das ist keine Form von Borrowing, sondern wirklich was komplett anderes. Und immer dann, wenn der Stablecoin zu günstig ist oder zu teuer ist, könntest du zu deinen Gunsten eine Arbitrage machen und so quasi den Preis von diesem Stablecoin wieder zurückbringen zum Peg.
Und um zu garantieren, dass dieser Stablecoin immer zu über 100% gedeckt ist, das heißt, dass die Reserve an Liquid Staking Tokens wertmäßig immer mehr ist als die ganzen Stablecoins, die im Umlauf sind, gibt es noch zusätzlich einen Hedging-Mechanismus, was jetzt nicht das Borrowing ist, sondern wirklich eine komplett andere Nutzergruppe, die noch zusätzlich inzentiviert wird.
So, und jetzt kommen wir zum Hedging, zu dem Punkt, wo du tatsächlich nicht liquidiert werden kannst. Und zwar funktioniert das vereinfacht gesagt so, dass du mit deinen Liquid Staking Tokens zu diesem Protokoll, also zu Liquity V2, gehen kannst. Sagen wir mal, du hast ursprünglich 11 Stück in deiner Wallet. Danach zahlst du für diesen Hedging-Service, in Anführungszeichen, eine gewisse Gebühr. Wie hoch die sein wird, steht noch aus, aber ich bin einfach mal davon ausgegangen, dass du eins weniger hast. Das heißt, jetzt hast du hier 10 Liquid Staking Tokens in dieser Hedge-Position. Und jetzt ist es so, dass wenn der Ether-Preis nach oben geht, dass du dann die x-fachen Kursgewinne auf Ether mitnimmst, zusätzlich auch noch Staking Rewards. Sollte allerdings der Ether-Preis nach unten gehen, kannst du jederzeit deine Position wieder auflösen, bekommst alles zurück, bis auf dieses Premium. Das heißt, du hast quasi deinen Einsatz, den du hier ins Hedging reingebracht hast, den hast du stets geschützt. Und das ist auch das, was Liquity V2 als Principal Protection bezeichnet.
So, dann lass uns jetzt mal noch die Investorenbrille aufziehen, dass wir uns anschauen, welche Möglichkeiten du zum Investieren bei Liquity V2 hast. Und zwar ist die erste Möglichkeit die, dass du vom Borrowing Gebrauch machst, das heißt, deine Position beleihst, dass du Liquid Staking Tokens, also gestakten Ether, als Collateral hinterlegst, dann einen Kredit aufnimmst in diesem Stablecoin, um dann beispielsweise deine eigene Position zu hebeln. Oder beispielsweise mit dem Kredit Cashflow zu verdienen durch beispielsweise Liquidity Mining, oder auch beispielsweise, dass du das Ganze auscashen kannst, um dann beispielsweise deine Lebenshaltungskosten zu decken.
Dann die zweite Möglichkeit, dass du hier vom Hedging Gebrauch machst, das heißt, wenn der Ether-Preis ansteigt, dass du dann auch nach oben gehebelte Kursgewinne mitnimmst, zusätzlich noch Staking Rewards, und nach unten hin einen Schutz hast gegen die ganzen Liquidationen. Also ich würde mal behaupten, von der Wirkweise her relativ ähnlich auch zu einer Call-Option, auch wenn die Mechanismen dahinter komplett anders sind, dass du quasi nach oben eine unglaubliche Upside hast, aber nach unten quasi geschützt wirst durch diesen Mechanismus, dass du hier nicht liquidiert werden kannst.
Und dann noch die dritte Möglichkeit, hier der Stability Pool. Den gibt es ja auch schon bei der bestehenden Version, nur wird dieser Stability Pool hier bei Liquity V2 nochmal ein bisschen mehr Aufgaben bekommen, und dementsprechend bekommst du auch hier, wenn du reingehst, nochmal zusätzliche Rewards. Und zwar nicht nur Real Yield, dadurch, dass die Plattform natürlich Gebühren erwirtschaftet durch beispielsweise das Borrowing oder beispielsweise die Redemptions, sondern noch zusätzlich Staking Rewards. Und das läuft jetzt im Wesentlichen so ähnlich wie auch beispielsweise bei Lybra, dass einfach von den gestakten Ethern, die hinterlegt sind, da ein Teil abgezwackt wird. Ich weiß gar nicht, ob abgezwackt ein deutsches Wort ist, aber ich glaube, du weißt, was ich meine. Und dann hier im Stability Pool ausgezahlt wird. Manchmal kommt da auch noch der Schwabe in mir raus.
Aber ja, ich würde mal sagen, dass bei Liquity V2, wenn das tatsächlich alles so funktioniert, wie sie sich das vorstellen, der primäre Vorteil im Vergleich zu Liquity V1 der ist, dass der Stablecoin einfach um das x-fache mehr skalierbar ist und vor allem auch preislich stabiler. Und das liegt, wie gesagt, an diesem Reservemechanismus, dass du hier 1 zu 1 gestakte Ether umtauschen kannst in diesen Stablecoin. Das heißt, du bist hier nicht angewiesen auf die Nachfrage nach dem Borrowing, sondern du kannst jederzeit hier quasi neue Stablecoins minten, wann auch immer das entsprechend gefragt ist. Und noch zusätzlich dadurch, dass du das hier komplett ausarbitragieren kannst, sollte dementsprechend auch hier der Stablecoin einfach deutlich stabiler sein im Vergleich zum Beispiel selbst mit dem LUSD.
Es gibt noch einige Aspekte, die bei Liquity V2 offen sind, wie beispielsweise, ob es einen eigenen Token geben wird. Ich persönlich habe rausgehört, dass der eigentlich nicht notwendig ist, aber ich lasse mich da mal überraschen. Dann zusätzlich, welchen Liquid Staking Token du entsprechend beleihen kannst. Auch das ist derzeit meines Wissens nach noch unsicher. Welche Collateral Ratio gilt, das habe ich ja vorhin schon erwähnt, dass ich rausgehört habe, dass es eventuell auf 105% hinauslaufen wird; welche Prozentzahl es tatsächlich wird, werden wir dann sehen. Danach, dass das Ganze jetzt zu 100% immutable wird, das heißt unveränderbar, so wie auch beispielsweise Liquity V1 – das ist zumindest das Ziel. Ob sie das hinbekommen, werden wir dann im Zeitverlauf sehen, weil da muss wirklich von Anfang an jeder einzelne Parameter schon nahezu perfekt sein. Danach, was das Launch-Datum angeht, ist es geplant irgendwann Q2 nächsten Jahres, also 2024; inwiefern dieses Datum eingehalten wird, werden wir dann entsprechend noch sehen. Und zu guter Letzt, ob ich für meine heutige Präsentation, die wirklich zeitintensiv war, auch tatsächlich noch eine Auszeichnung bekomme. Das steht noch in den Sternen, aber ich würde mal sagen, ein Like unter dieses Video wird auch schon ausreichen.
Jetzt mein persönliches Fazit: Wer mir persönlich schon ein bisschen länger folgt, der weiß vermutlich, dass ich persönlich ein ziemlicher Fan bin von Liquity V1. Aber jetzt mit Liquity V2 habe ich tatsächlich das Gefühl, dass das nochmal gefühlt zwei Stufen cooler wird als Liquity V1. Gerade auch für uns Investoren, mit dem Borrowing, mit dem Hedging, noch zusätzlich dem Stability Pool – ich glaube, da werden unglaubliche Möglichkeiten auf uns zukommen. Was ich zudem super spannend finde: Wenn du hier mal beispielsweise bei Liquity auf Twitter schaust, dass du jeden einzelnen Punkt, was das Design angeht von Liquity V2, wirklich bis aufs Letzte analysieren kannst, wie beispielsweise hier die unterschiedlichen Orakel, wie die verglichen werden und so weiter. Also super interessant, oder auch beispielsweise hier das Frontrunning. Also da habe ich wirklich das Gefühl, da wird einfach nichts dem Zufall überlassen.
Sobald es was Neues gibt zu Liquity V2, werde ich dich hier auf meinem Kanal entsprechend benachrichtigen, weil ich persönlich davon ausgehe, dass uns das noch vor dem nächsten Bullrun ziemlich coole Möglichkeiten bieten könnte, auch gerade was das Investieren angeht. Ich kann mir auch gut vorstellen, dass ich nochmal vor dem Launch von V2 Robert, also den Gründer von Liquity, als Interviewgast einlade, weil ich persönlich denke, dass man gerade aus solchen Interviews mit Abstand am meisten lernt. Auch wenn ich weiß, dass diese Art von Interviews jetzt nicht unbedingt die Videos sind, die die meisten Views bekommen. Aber ja, ihr könnt ja mal unten in den Kommentaren schreiben, ob ihr das wünscht, oder ob ihr eher sagt, das ist mir ein bisschen zu nerdig – das kann ich ebenfalls nachvollziehen.
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Liquity V2 soll in 2024 launchen und bietet einige spannende Chancen. Hier lernst du über die Funktionsweise sowie die Investitionsmöglichkeiten.
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