Cashflow von GLP & GMX maximieren | Vesta Finance einfach erklärt 💡
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Im heutigen Video lernst du was Vesta Finance ist, was das Protokoll aus meiner Sicht so besonders macht und wie du damit deinen Cashflow von Gmx nochmal verdoppeln kannst. Hey mein Name ist Kevin und auf meinem Kanal geht es primär um DeFi, Decentralized Finance. Genauer gesagt um verschiedene DeFi Protokolle und DeFi Strategien, weil ich persönlich felsenfest davon überzeugt bin, dass man damit in der Zukunft das meiste Geld verdienen kann. Und falls dir das zu sagt, dann lade ich dich herzlich ein unten auf Abonnieren zu klicken und mit dem lass uns direkt ins heutige Video rein starten. Und zwar geht es heute um Vesta Finance, was im Fork ist von Liquid, das heißt ebenfalls ein Lending und Borrowing Protokoll, was allerdings nicht auf Ethereum aufbaut, sondern auf Arbitrum, das heißt der führenden Layer 2 Solution.
Und das hat eben den großen Vorteil, dass die ganzen Transaktionen auf Layer 2 um ein vielfaches günstiger sind, wie wenn du das Ganze auf Layer 1 machst, wie beispielsweise Ethereum. Vesta Finance hat auch seinen eigenen Stablecoin, den Vesta Stable, der in den US Dollar gepackt ist und der ist, ich sag mal, im weitesten Sinne vergleichbar mit dem LUSD von Liquidity. Wenn wir bei Vesta Finance mal bei die Verlager anschauen, dann sehen wir derzeit einen Total Value Lock von so ungefähr 25 Millionen. Was, um ehrlich zu sein, jetzt nicht unbedingt so viel ist, aber man muss bei diesem Protokoll auch berücksichtigen, dass es ein relativ neues Protokoll ist, irgendwann mal im Februar diesen Jahres gestartet. Das heißt, gerade so in der Anfangsphase vom Bermarkt eine unglaublich schwierige Zeit für ein neues Protokoll, da entsprechend einfach Traction zu bekommen.
Und daher würde ich sagen, 25 Millionen während dem Bermarkt, dass man so weit gekommen ist, ist schon mal eine gute Leistung. Und was ich persönlich an diesem Chart hier besonders gut finde oder beziehungsweise positiv finde, ist einfach die Tatsache, dass wenn wir uns mal hier die Zeit anschauen von, ich sag mal, Juni diesen Jahres, als Bitcoin zum allerersten Mal dieses Low hatte bei so ungefähr 17.000, dass seither zu heute sich das TVL mehr als verdoppelt hat. Das heißt, man erkennt auf jeden Fall, dass in den letzten Monaten da immer mehr dazugekommen ist. Und das stimmt mich zumindest schon mal positiv. Jetzt im Unterschied zur Liquidität kannst du ja nicht nur Ether als kollateral unterlegen, sondern auch weitere Kryptowährungen, da kommen wir gleich noch drauf zu sprechen. Und die haben auch je nach Kryptowährung eine unterschiedliche Überversicherungsgrenze.
Wie beispielsweise hier bei Ether haben wir eine Minimum Collateral Ratio, also eine Mindestüberversicherungsgrenze von 110%, was eins zu eins das gleiche ist wie bei Liquidität. Aber dann bei den anderen Kryptowährungen teilweise bei 150% bis 120%. Das heißt, je nachdem, was du dort als kollateral unterlegst, hast du eine unterschiedliche Überversicherungsgrenze. Bis vor kurzem gab es auch, by the way, noch REN BTC, also dass du auch mit einer, ich sag mal, mit einem Stablecoin von Bitcoin auf diesem Protokoll arbeiten konntest. Das haben die allerdings abgeschafft, weil da gab es ja diesen Vorfall mit Alameda. Und jetzt warten sie so lange, bis die zweite Version von REN BTC live ist. Und sobald die live ist, werden sie das entsprechend wieder integrieren. Das heißt, dann kannst du auch hier indirekt Bitcoin hebeln. Für jedes dieser Assets hier gibt es auch einen eigenen Stability Pool.
Das heißt, das 1 zu 1 ist das gleiche wie beispielsweise bei DCF. Bei diesem Stability Pool braucht man ja in dem Moment, wo irgendwelche Leute liquidiert werden, das sofort die Liquidität zur Verfügung stellt, um tatsächlich diesen, ich sag mal, offenen Kredit zu tilgen, um Instant Liquidation durchzuführen. Das heißt, an sich vom Prinzip her, 9 zu 1 zu 1 ist das gleiche wie bei Liquidität, genauso auch wie bei DCF. Es gibt allerdings einen zentralen Unterschied. Und zwar ist es seit Ende November so, dass, oder ich fange mal anders an. Bei Liquidität ist es ja so, in dem Moment, wo du einen Kredit aufnimmst, dass du einmalig eine Gebühr zahlst von 0,5% auf die Kreditsumme und dann deinen Kredit nehmen kannst und dein Leben lang keine weiteren Zins drauf zahlst. Das ist jetzt mittlerweile bei Vesta Finance nicht mehr.
Anfangs war es mal so, jetzt seit Ende November haben die allerdings eine Vesta Reference Rate eingeführt. Also statt dieser einmaligen Gebühr gibt es jetzt eine variable Zinsrate, die du zahlen musst in dem Moment, wo du hier einen Kredit aufnimmst. Und an der Stelle möchte ich ganz kurz ausholen. Und zwar ist es ja bei Liquidität so, bei dem LUSD, also dem Stablecoin für Liquidität, dass wenn der zu günstig ist, das heißt unter dem Dollar fällt, dass du den eintauschen kannst gegen den Face Value in Ether. Das heißt, einen LUSD kannst du jederzeit eintauschen gegen einen Dollar in Ether, abzüglich einer kleinen Gebühr und abzüglich der ganzen Gales Fees, aber die tun wir mal an der Stelle komplett vernachlässigen.
Das heißt, sollte irgendwann mal der LUSD zu günstig sein und sich einfach bei 98 Cent oder vielleicht sogar noch tiefer halten, könntest du so lange das Ganze ausarbitragieren, bis der Preis irgendwann wieder bei knapp einem Dollar ist. Das heißt, das ist ein Hardpack-Mechanismus, weil du das die ganze Zeit wiederholen kannst und so einen Loop fahren kannst. Und jetzt hat sich Vesta Finance dafür entschlossen, dass sie diesen Hardpack-Mechanismus ersetzen durch die Vesta Reference Rate, also im Prinzip eine dynamische Zinsrate, was nicht mehr ein Hardpack-Mechanismus ist, sondern ein Softpack-Mechanismus.
Und das funktioniert so, dass in dem Moment, wo jetzt der Vesta Stable, also der Stablecoin von Vesta Finance zu günstig ist, dass dann diese Zinsen ansteigen, das heißt die ganzen Leute, die einen offenen Kredit haben, einen Anreiz bekommen, ihren Kredit zu tilgen und damit natürlich den Preis wieder nach oben zu bringen. Und auch umgekehrt, sollte der Preis zu irgendeinem Zeitpunkt mal zu hoch sein, dass dann diese Zinsen besonders niedrig sind und damit die ganzen Leute intensiviert werden, mehr Kredit aufzunehmen, weil ja die Zinsen besonders niedrig sind. Das heißt, dieser Hardpack-Mechanismus von ursprünglich Liquidie mit dieser Redemption, der wurde ersetzt durch diese Vesta Reference Rate erst Ende November, das heißt erst vor wenigen Wochen.
Und dass sie diesen Mechanismus ersetzt haben, ist aus meiner Sicht überhaupt kein Problem, weil ja zu jedem Zeitpunkt bei diesem Protokoll gewährleistet wird, dass dieser Stablecoin überkollateralisiert ist. Das heißt, dass zu jedem Zeitpunkt mehr kollateral hinterlegt ist, als Stablecoins im Umlauf sind. Derzeit so ungefähr bei einem Verhältnis von 2 zu 1, das heißt für jeden Dollar an Stablecoins, der im Umlauf ist, sind ungefähr 2 Dollar als kollateral entsprechend hinterlegt. Und das ist super wichtig. Wenn wir jetzt beispielsweise nur einen Softpack-Mechanismus nach unten und gleichzeitig ein Protokoll, wo der Stablecoin unterkollateralisiert ist, dann hätten wir 1 zu 1 das gleiche Szenario wie beim DOSD der DeFi-Chain, dass es in einem Bärmarkt einfach droppt und dann nicht mehr nach oben kommt, weil es keinen Anreiz gibt oder beziehungsweise keine Garantie, dass dieser Stablecoin jemals wieder auf den Dollar hoch geht, weil er nicht ausreichend gedeckt ist.
Von daher, solange der noch hier überkollateralisiert ist, wie bei diesem Protokoll vorgesehen, und gleichzeitig nur einen Softpack-Mechanismus nach unten hat, überhaupt kein Problem aus meiner Sicht. Bedeutet nur, dass er wahrscheinlich im Vergleich zum LUSD nach unten ein bisschen volatiler sein wird, allerdings trotzdem noch stabil. Angenommen, du möchtest jetzt Vesta-Finals benutzen, dann ist die Vorgehensweise auch relativ selbsterklärend. Du musst natürlich zuallererst mal von Ethereum, also vom Layer 1, Bridgen zum Layer 2. Das ist auch direkt hier in diesem Use-of-Interface entsprechend verlinkt. Ich persönlich würde, was Bridges angeht, bei sowas immer die offizielle Bridge benutzen von Arbitrum. Das heißt, wenn du dort entsprechend draufklickst, dann sieht das Ganze in etwa so aus. Da kannst du dann sagen, so viele Ether möchte ich auf Arbitrum bringen. Sagen wir mal 100 Ether.
Du hast das Ganze bestätigen und dann dauert es eine kurze Zeit und dann hast du das Ganze bei Arbitrum. Und sofern du dann deine Ether auf Arbitrum hast, könntest du dir beispielsweise hier in einem Vault hinterlegen. Das heißt, hier einfach entsprechend draufklicken. Dann kannst du hier oben links deinen Vault erstellen. Und das ist auch, also wenn du schon mal ein Vault erstellt hast, relativ selbst erklären. Hier könntest du dann deine 100 Ether als kollateral hinterlegen. Sagst, du möchtest einen Kredit aufnehmen von beispielsweise 50.000. Du kannst auch hier direkt auf die Überversicherungsgrenze draufklicken. Dann tust du dir automatisch berechnen, wie viel Kredit du dann entsprechend nehmen kannst. Sagen wir mal 200%. Würde dann bedeuten, du bekommst jetzt einen Kredit von ungefähr 58.000 Stablecoins. Siehst auch direkt hier drunter die Collateral Ratio von 200%.
Du siehst deinen Liquidationspreis von ungefähr 646 Dollar. Du siehst die variablen Zinsen von derzeit ungefähr 3,48%. Und du siehst auch direkt auf einen Blick, mit wie vielen Zinsen du so ungefähr in einem Jahr rechnen kannst. Das ist natürlich nur ungefähr, weil diese Zinsen sich, ja weil die eben variabel sind und sich im Zeitverlauf entsprechend ändern können. Und mit diesem Kredit hast du grundsätzlich zwei verschiedene Optionen. Erste Option ist die, dass du diesen Kredit nimmst zum Hebeln. Also dass du jetzt beispielsweise hier sagst, hey ich nehme diese 58.000 Dollar und gehe damit auf eine DEX, auf eine dezentrale Exchange, tue die Umtauschen, in dem Fall beispielsweise in Ether und tue die Ether dann wieder in meinem Vault als kollateral hinterlegen und kann damit meine eigene Position nochmal heben.
In der Theorie kannst du mit einer Überversicherungsgrenze von 110% auch einen elffachen Hebel aufbauen, was ich nicht empfehlen würde. Das würde bedeuten, dass dein Liquidationspreis schon relativ nah an dem Punkt ist, wo du sofort liquidiert wirst. Das heißt, das solltest du natürlich immer deinen Liquidationspreis ganz genau im Auge behalten und alles was mit jedem zu tun hat, würde ich sowieso eher nur für fortgeschrittene Investoren empfehlen. Das ist die eine Option oder zweite Option, dass du entsprechend Cashflow generierst. Grundsätzlich kannst du ja diese Stablecoins in alles mögliche umwandeln. Du könntest die wieder auf Layer 1 bringen, du könntest die in jedem anderen Protokoll verwenden und Cashflow generieren oder du kannst auch Cashflow generieren direkt über Vesta Finance.
Und zwar findest du das hier auf der linken Seite unter Staking und da findest du einmal die Option mit dem Stability Pool, weil wie gesagt, für jedes einzelne Asset, das du hier hinterlegen kannst, gibt es auch einen Stability Pool, wo die APR entsprechend auch schwankt. Wie du beispielsweise hier bei Ether siehst, gibt es da keine zusätzlichen Bewards, die ausgeschüttet werden, sondern da ist es so, dass wenn du hier deine Stablecoins einzahlst, dass in dem Moment, wo irgendjemand liquidiert wird, dass du dann automatisch relativ günstig in Ether nachkaufst. Das heißt, deine Stablecoins werden im Zeitverlauf einfach umgewandelt in Ether.
Oder du suchst dir direkt einen Stability Pool aus, wo man eine APR bekommt, wie beispielsweise hier mit Gmx, wo du derzeit so ungefähr 5% bekommst und zusätzlich, wenn jemand liquidiert wird, dann auch 15% on top oder beziehungsweise, weil du einfach 15% günstiger diese Gmx Tokens nachkaufst, in dem Moment, wo jemand liquidiert wird. Das ist die eine Möglichkeit mit dem Stability Pool. Du kannst allerdings auch hier unter Staking ins Liquidity Mining gehen auf verschiedene Indexes, wie beispielsweise hier, dass du mit dem Stablecoin auf Frax gehst und hier eine APR-Wirtschaft ist von derzeit ungefähr, also zwischen 12% und 38%, je nachdem, wie stark du das Ganze boostest oder dass du den nativen Token nimmst, auf den kommen wir auch noch gleich drauf zu sprechen und in den Pool gehst mit Ether, derzeit eine APR von 41%, die sich definitiv sehen lässt oder du gehst auf Balancer in einen Liquidity Pool mit verschiedenen Assets, wo du derzeit eine APR-Wirtschaft ist von ungefähr 0,03%.
Kann man machen, ich gehe schwer davon aus, dass das Ganze noch geboostet wird und man dann dort auch eine höhere APR bekommt, aber es wird wahrscheinlich erst noch in Zukunft kommen. Denn jetzt noch zum Vesta Finance Token, dem zweiten nativen Token von diesem Ökosystem, der derzeit preisig steht bei ungefähr 28 Cent und ich sage mal, von der Funktion her im weitesten Sinne vergleichbar ist mit dem Liquidity Token bei Liquidity. Hat ebenfalls ein Hardcap bei ungefähr 100 Millionen und wenn wir uns mal hier den Preisschart oder das Preisschart entsprechend anschauen, ich würde mal sagen, ja, ist in Ordnung, ist jetzt keine wirkliche Ausnahme, es geht jetzt nicht durch die Decke, aber es wird immer großartig erwarten in einem Bearmarkt, wo die allermeisten Altcoins sowieso ausbluten gegenüber Bitcoin.
Von daher würde ich sagen, vom Preisschart her relativ normal und ich bin mal gespannt, wie sich das Ganze entwickelt während dem nächsten Bullmarkt, wenn dann tatsächlich die ganzen Leute wieder eher Risk on gehen, das Ganze hebeln wollen und so weiter, dann kann ich mir gut vorstellen, dass gerade solche Tokens wie Liquidity oder auch Vesta Finance hier entsprechend gut performen. Es ist auch gleichzeitig ein Governance Token, dieser Vesta Finance Token und sofern ich das richtig gesehen habe in den Tokenomics ist es so, dass ganze 60% derzeit in diesem Community Fund drin sind, die benutzt werden, um einfach das zukünftige Wachstum von diesem Projekt entsprechend zu finanzieren.
Das heißt, der mit Abstand größte Teil von diesen Tokens landet in diesem Community Fund und wird einfach dafür verwendet, dass man entsprechend Anreize schaffen kann oder verschiedene Dexes und so weiter, Rewards schafft, damit dieses Ökosystem einfach im Zeltverlauf wachsen kann. Dann lasst uns jetzt mal noch die Vor- und Nachteile gemeinsam anschauen und einer der größten Vorteile ganz klar, dass das Ganze eben auf Arbeit rumläuft und dort die ganzen Transaktionsgebühren um ein vielfaches geringer sind wie bei Ethereum. Weil bei Ethereum, wenn du da mal kurz dein Vault erstellst, ja da sind halt mal kurz 20, 30, vielleicht 50, vielleicht sogar 100 Dollar weg, einfach nur dafür, dass du diesen Vault erstellst. Stand heute in einem Bear Market, wo die ganzen Transaktionsgebühren im Allgemeinen relativ niedrig sind.
Jetzt wenn wir dann Richtung nächsten Bullmark gehen, wird das Ganze, ja werden einfach die Gas fees wieder explodieren bei Ethereum und dann wird das Ganze um ein vielfaches teurer und da bist du eben hier bei Arbeit rum und ein vielfaches günstiger dran. Dann zweiter Vorteil der, dass du dort ein relativ effizienter Wort hast oder ich würde mal sagen, teilweise ist hier bei Ether mit einer Überversicherungsgrenze von 110% ein extrem effizienter Vault, wo du in der Theorie einen Hebe aufbauen könntest von bis zu 11x, was derzeit unter allen Lending-/Borrowing-Protokollen das absolute Maximum ist. Effizientere Vaults gibt es derzeit noch nicht.
Dann dritter Vorteil, dass wie gesagt diese Redemptions abgeschafft wurden und das bedeutet wiederum, dass wenn du selbst ein Vault erstellst, brauchst du nicht die ganze Zeit darum kümmern, ob dein Kollateral wirklich nicht da ist oder ob das nicht in der Zwischenzeit redeemed wurde, sondern das wird ja entsprechend abgeschafft. Das heißt, dein Kollateral bleibt die ganze Zeit konstant, sofern du natürlich nicht liquidiert wirst, logischerweise. Und ich vermute auch schwer, dass genau deshalb dieser Recovery Mode ebenfalls abgeschafft wurde. Das heißt, du brauchst dich auch nicht darum kümmern um diese Total Collateral Ratio, wie es beispielsweise bei Liquidität und DCF der Fall ist. Und viertens, und das ist aus meiner Sicht der mit Abstand größte Vorteil, dass du hier entsprechend Gmx Tokens und Gp Tokens als Kollateral hinterlegen kannst.
Das heißt, das Ganze nochmal hebeln kannst oder einfach auch nur belayen kannst, um damit dann beispielsweise ins Liquidity Mining zu gehen, ins Stability Pool und so weiter. Und hier bei Gmx haben wir eine Überversicherungsgrenze von 150%, was umgerechnet bedeutet, dass du damit maximal einen Hebel aufbauen könntest von 3x. Und bei Gmp ist die Überversicherungsgrenze nur 120%. Das heißt, damit könntest du in der Theorie einen Hebel aufbauen von bis zu 6x. Und das bedeutet jetzt, bei Gmp ist es ja so, dass wenn wir hier mal bei Gmx reinschauen, dass du da derzeit einen Cashflow bekommst von so ungefähr 20%.
Wenn du diese Gmp Tokens jetzt also nimmst, hier als Kollateral bei Wester Finance entsprechend einzahlst und dann, sagen wir mal, einen 2,5-fachen Hebel drauf aufbaust, also immer noch so, dass du vom Liquidationspreis her gut Spiel hast, würde das bedeuten, dass du trotz diesen Zinsen, die derzeit relativ hoch sind mit ungefähr 8%, dass du trotz dieser Zinsen ungefähr deinen Cashflow verdoppeln kannst. Das heißt, auf diesen GEP Token ja so ungefähr 40% APH wirtschaften kannst. Was schon ziemlich saftig ist, wenn man einfach mal überlegt, dass dieser GEP Token sich zusammensetzt auf ungefähr 50% Kryptowährung, 50% Stablecoin, wobei bei den Kryptowährungen der mit Abstand größte Teil in Ether und Bitcoin ist. Das heißt, relativ stabile Kryptowährung und darauf 40% pro Jahr, das ist schon nicht ohne, sagen wir es so.
Jetzt zu den Nachteilen und zwar dem ersten Nachteil, dass wir derzeit mit diesem Vesta Stable, also mit dem Stablecoin von Vesta Finance ein relativ geringes Market Cap haben mit so knapp 11 Millionen, was dann wiederum bedeutet, dass in dem Moment, wo du diesen Stablecoin tatsächlich tauschst, dass du dann in aller Regel mit mehr Slippage rechnen musst, also mit größeren Verlusten in dem Moment, wo du das umtauschst. Wir können das Ganze auch mal hier bei Balancer durchtesten. entsprechend tauschen möchtest, in beispielsweise USDC. Wir haben derzeit einen Preis von ungefähr 0,98. Das heißt, rein in die Theorie, ohne Slippage müssen wir hier ungefähr 9800 USDC bekommen, aber dadurch, dass wir eben hier eine relativ geringe Liquidität haben, verlieren wir ungefähr 400 Dollar auf einen Wert von ungefähr 10.000.
Das heißt, man muss einfach mit mehr Slippage rechnen, in dem Moment, wo die Liquidität relativ gering ist. Der zweite Nachteil ist meiner Sicht, dass man jetzt in dem Moment, wo man so ein Vault erstellt, auch regelmäßig diese variable Zinsrate zumindest mal im Blick haben sollte. Nicht, dass die ungewöhnlich hoch ist und man unglaublich viele Zinsen hat und es gar nicht mitbekommt. Jetzt hier bei Ether mit ungefähr 3,5% würde ich sagen, ja, das ist, ich würde mal sagen, Industrie-Standard. Das haben wir auch bei Maker, das haben wir auch so ähnlich bei Aave. Also von daher, das passt aus meiner Sicht. Jetzt bei Gmx mit 8,7%, das ist schon etwas höher, genauso auch bei GEP.
Aber da gehe ich persönlich ganz schwer davon aus, dass es einfach nur ein Phänomen von einem Bärmarkt ist, wenn die allerwenigsten Leute jetzt in einem Bärmarkt, was eigentlich rein faktisch am meisten Sinn machen würde, zu hebeln. Aber gerade in solchen Phasen wollen die wenigsten Leute irgendwas mit Hebeln zu tun haben. Von daher glaube ich, dass es nur ein Phänomen von einem Bärmarkt ist und spätestens dann, wenn die Leute wieder so langsam Risk on gehen und dann auch tatsächlich wieder Hebel verwenden, dass dann die Zinsrate sich irgendwo einpinelt bei relativ, ja einfach einem relativ niedrigen Level. Und dann hat der dritte Nachteil, dass dieses Protokoll eben relativ neu ist und deshalb, ja du einfach mit einem erhöhten Smart Contract Risk entsprechend rechnen musst.
Aber das kann man wahrscheinlich bei Layer 2 nahezu zu jedem anderen Protokoll auch sagen, wenn das eben alles noch relativ neu ist und sich wahrscheinlich erst im Laufe der Zeit einfach noch bewähren wird. Jetzt noch zu meinem persönlichen Fazit und zwar, ich würde mal sagen, dass wenn man den DeFi-Space in den letzten paar Monaten oder vielleicht auch über das letzte Jahr so ein bisschen näher beobachtet hat, dann würde ich sagen, spricht ziemlich viel dafür, dass höchstwahrscheinlich die Zukunft von DeFi auf Layer 2 von Ethereum stattfinden wird. Wer gerade immer mehr auf Layer 2 geht und selbst Vitalik Buterin schon mehrfach in Interviews gesagt hat, dass er davon ausgeht, dass der Großteil der Apps irgendwann alle auf Layer 2 switchen, weil dann einfach die Gas Fees um vielfach günstiger sind als es beispielsweise bei Layer 1.
Von daher kann ich mir gut vorstellen, dass wenn wir uns jetzt einfach mal anschauen, wie schnell dieser Space gerade wächst, unglaublich schnell, der explodiert nahezu, dass wir schon heute in einem Jahr das Layer 2, die ganze Welt auf Layer 2 ganz anders aussieht als es beispielsweise heute, wo heute, ich würde mal sagen, der Großteil von diesen ganzen Protokollen einfach so, ich sag mal, mehr oder weniger der wilde Westen ist. Jetzt Wester Finance finde ich persönlich deshalb so interessant, weil du da gerade diesen GP Token und Gmx Token als Kollaterie hinterlegen kannst. Das heißt, das Ganze beleiden kannst, Kredit aufnehmen kannst, dann entweder das Ganze hebeln kannst oder noch zusätzlich Cashflow generieren kannst und das ist schon eine coole Sache, insbesondere für die ganzen, ich sag mal, Gläubiger, aber bei Gläubiger muss ich irgendwie automatisch schon was Religiöses denken.
Ah, jetzt sage ich ein Besserwort. Ist es einfach eine coole Sache, um ihr eigenes Investment nochmal auf das nächste Level zu bringen. Natürlich nicht risikolos, logisch, in dem Moment, wo man solche DeFi-Lego-Konstellationen benutzt, geht das immer mit einem zusätzlichen Risiko einher, aber ist schon trotzdem einfach ein ziemlich attraktives Protokoll, um das Ganze auf das nächste Level zu bringen. Jetzt beim Hebeln von Ether2, ich persönlich stand heute nach wie vor das Layer 1 bevorzugen, auch wenn dort die ganzen Transaktionsgebühren etwas teurer sind, einfach aufgrund der Tatsache, dass sich diese Protokolle auf Layer 1 schon deutlich länger bewert haben, als jetzt beispielsweise die Protokolle auf Layer 2.
Aber selbst da kann Layer 2 Stand heute auch schon eine Option sein, gerade dann, wenn du, ich sag mal, tendenziell ein bisschen weniger Geld hast und einfach diese Transaktionsgebühren in Relation zu dem, was du investierst, relativ hoch sind, dann kannst du ja auf Stand heute schon Layer 2 lohnen, gerade sowas wie beispielsweise Bester Finance, wo du einfach so gut wie keine Transaktionsgebühren sahlst und trotzdem deine eigene Position nochmal belayen kannst, das Ganze heben kannst, zusätzlich Cashflow generieren kannst und so weiter und so fort. Und damit hoffe ich, dass du im heutigen Video einen Mehrwert bekommen hast für das Jahr. Es gerne ein Like da und hoffentlich sehen wir uns im nächsten Video. Mach's gut!
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