Was ist Liquidity Mining? Einfach erklärt für Anfänger 💡
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Hi Leute, Kevin hier. Wenn du dir mal die aktuellen Statistiken zum Thema Liquidity Mining ein bisschen genauer anschaust, dann stellst du fest, Juli 2020 der Markt 0 Euro, heute, so rund ein Jahr später, der Markt 100 Milliarden. Liquidity Mining ist damit nach Staking und nach Lending die drittpopulärste Möglichkeit, wie du tatsächlich mit deinen Kryptowährungen ganz passiv Geld verdienen kannst und das ohne deine eigenen Coins verkaufen zu müssen. stellt sich nur die eine Frage: Naja, was ist denn jetzt eigentlich dieses Liquidity Mining?
Und genau um das geht es im heutigen Video. Drei Dinge vorweg, bevor wir auch gleich starten. Erstens, lass dich von dem Namen nicht verwirren, es hat nichts mit Mining zu tun, also jetzt nicht irgendwie mit Bitcoin assoziieren. Zweitens, Liquidity Mining ist auch unter anderem unter Yield Farming bekannt, also ein Synonym davon, aber es hat wiederum auch nichts mit Farmen wirklich zu tun. Und drittens, das ganze Konzept hört sich vielleicht ganz zu Beginn relativ kompliziert an, wenn wir es dann aber runterbrechen, dann stellst du fest, das ist eigentlich gar nicht so kompliziert.
Von daher meine Empfehlung, dass du das Video wirklich bis zum Ende anschaust. Und die Grundidee dahinter ist auch relativ simpel, denn das ganze Konzept beruht darauf, dass du im Prinzip dezentralen Exchanges, sogenannten Dexes, hilfst, dass die immer genügend Geld haben zum Traden. Dass du also dafür sorgst, dass die immer liquide sind, deshalb auch Liquidity Mining. Und wie machst du das Ganze? Naja, indem du deine eigenen Coins zur Verfügung stellst und die Exchange damit entsprechend Handel treiben kann. Das ist allerdings nur bei dezentralen Plattformen notwendig, nicht bei der zentralen Version.
Deshalb wie immer, lass uns mal ganz vorne starten. Bei zentralen Exchanges, da ist es so, dass das Ganze mit Hilfe von einem Orderbuch geregelt wird. Und ein Orderbuch ist im Prinzip nichts anderes als eine Tabelle, eine Liste oder auch ein Buch, wo im Prinzip in grün die ganzen Kaufsorder aufgelistet sind und in rot die ganzen Verkaufsorder. So, passen die jetzt zusammen, dann werden die entsprechend gematcht. Der Tausch findet statt und sowohl der Käufer als auch der Verkäufer, beide haben, was sie wollen.
Ist das jetzt nicht immer der Fall, dann kommt eine dritte Partei ins Spiel, der sogenannte Market Maker. Das könnte jetzt beispielsweise einfach nur eine Bank sein, die auf eigenes Risiko immer Käufe und Verkäufe machen und dafür sorgen, dass im Prinzip die Börse immer liquide ist. Bei einer dezentralen Exchange, da ist das Ganze jetzt allerdings nicht wirklich umsetzbar, so einen Market Maker zu haben. Denn erstens, das Ganze wäre viel zu teuer, weil bei jeder einzelnen Transaktion nochmal eine extra Gebühr oben drauf kommen müsste.
Zweitens, das Ganze wäre auch viel zu langsam, weil eben durch dieses Synchronisieren bei einer Blockchain eben viel Zeit vergeht. Und das dritte auch, die Transaktionsmenge ist bei den meisten Blockchains dafür gar nicht ausreichend. Weil bei einer Blockchain beruht das ja auf einem Block und ein Block hat eine bestimmte Größe und das bedeutet wiederum, dass nur eine gewisse Anzahl an Transaktionen pro Sekunde tatsächlich möglich sind. Und alle die drei Faktoren, die sorgen im Prinzip dafür, dass der Nutzer immer eine richtig schlechte Erfahrung hätte.
Und aus dem Grund benutzen dezentrale Exchanges einen sogenannten Automated Market Maker. Und das ist im Prinzip nichts anderes als ein sehr spezieller Smart Contract, ziemlich komplex, der das ganze Handeln automatisiert. Das Problem ist jetzt hier, dass der Smart Contract jetzt nicht einfach mal so kurz Coins aus dem Nichts herzauben kann. Und dafür benutzt er einen sogenannten Liquidity Pool. Und so ein Liquidity Pool kannst du im Prinzip vorstellen wie so eine Art Bankkonto mit zwei verschiedenen Währungen bzw. zwei verschiedenen Coins. Wie beispielsweise jetzt Bitcoin und DFI.
So, wenn jetzt irgendein Trade stattfindet, dann müssen die Trading Partner eine kleine Gebühr zahlen, die sogenannte Decentralized Exchange Fee oder auch Dex Fee genannt. Und die geht dann wiederum an den Automated Market Maker. Und der Automated Market Maker, also dieser Smart Contract, nimmt diese Gebühr und tut sie aufteilen auf alle Leute, die in diesem Liquidity Pool beteiligt waren. Also wenn du jetzt beispielsweise 20% von der gesamten Liquidität zur Verfügung gestellt hast, dann bekommst du auch 20% vom Reward. Das Ganze beruht also auf einem Win-Win.
Denn einerseits können die Leute, denen Dezentralität wirklich wichtig ist und die vertrauenslose Transaktionen machen wollen, die können das tun für eine kleine Gebühr. Und andererseits auch die Leute, die passiv Geld verdienen können, naja, die brauchen nur ihre eigenen Coins zur Verfügung stellen. Eine Sache gibt es allerdings zu beachten, denn in dem Moment, wo du jetzt Liquidity Mining betreiben möchtest, dann musst du immer zwei verschiedene Coins zur Verfügung stellen. Das heißt, anders als jetzt beim Staking und beim Landing, wo ein Coin ausreicht, brauchst du beim Liquidity Mining immer zwei.
Und das auch immer im Verhältnis von eins zu eins. Das heißt, in dem Moment, wo du mit 2.000 Euro Liquidity Mining betreiben möchtest, brauchst du jetzt beispielsweise 1.000 Euro in Bitcoin und 1.000 Euro in DFI. Stellt sich nur die Frage, aber wie hoch ist denn jetzt eigentlich die Belohnung? Also wie hoch ist dieser sogenannte Liquidity Reward? Und der kann zwischen 15% und bis zu 100% schwanken. Also massiv. Denn es ist massiv davon abhängig, welche Coins du erhältst. Und zweitens auch, wie sich die Coins zueinander verhalten.
Lass uns mal ein Beispiel zum zweiten machen, weil wenn wir ein Beispiel dazu machen, dann stehst du fest, das Ganze ist relativ logisch. Stellen wir uns mal vor, dass du 2.000 Euro zur Verfügung stellst. Sagen wir mal 1.000 Euro in Bitcoin und 1.000 Euro in, sagen wir mal, DFI. Bleibt dieses Verhältnis jetzt immer gleich, dass 1.000 Euro in Bitcoin auch 1.000 Euro in DFI entspricht, dann ist es selbst nach einem Monat noch so, dass relativ viele Transaktionen stattfinden können und deshalb auch dein Reward tendenziell höher ist.
Entwickeln die sich jetzt allerdings unterschiedlich, dass beispielsweise Bitcoin stark nach oben geht und DFI stark fällt, naja, dann können weniger Transaktionen stattfinden und dementsprechend ist auch deine Rendite deutlich geringer. Was gesagt haben, der Liquidity Reward sagt nichts über deine Gesamtrendite aus. Oder sagen wir mal, recht wenig. Denn deine Gesamtrendite ist natürlich auch extrem davon abhängig, wie sich denn der Kurs von beiden Coins entsprechend verhält. Denn beispielsweise, wenn jetzt bei beiden Coins, die du investiert hast, der Kurs um 50% fällt und du allerdings 100% durch Liquidity Mining gemacht hast, dann bist du am Ende bei Plus Minus Null.
Du hast nicht wirklich was gewonnen, aber auch nicht wirklich was verloren. Und das Kursrisiko ist wirklich nur eines von relativ vielen Risiken. Denn wenn du mal zurückschaust, das Konzept von Liquidity Mining wurde zum allerersten Mal 2017 entwickelt. 2020 hatte so seinen Durchbruch. Das heißt, das ganze Konzept ist erst so rund ein Jahr alt. Das heißt, dass es da irgendwelche Fehler, irgendwelche Bugs gibt, ist relativ wahrscheinlich. Das aber nur an der Stelle. Ich würde das Video nicht zu lang machen. Dazu habe ich schon ein separates Video gemacht, wo wir uns die einzelnen Vorteile und Nachteile im Detail anschauen.
Und damit sind wir auch schon am Ende von dem Video. Wenn du noch mehr Videos rund um die Themen Blockchain-Technologien als auch Bitcoin sehen willst, dann wäre es richtig cool, wenn du den Kanal unterstützen würdest. Das kannst du tun, wenn du erstens den Kanal abonnierst, zweitens ein Like da lässt und drittens irgendwelche Fragen oder auch Video-Wünsche. Schreib die mir gerne unten in die Kommentare, dass ich die fürs nächste Mal mit berücksichtigen kann. Also hoffentlich sehen wir uns bald wieder. Mach's gut.
Pff, oh boy, war das ein Video, ich sag's dir. In meinem Video sind bestimmt 200 Polizei-Autos hin und her gefahren, überall Tatütata, irgendwelche Alarmanlagen sind angegangen und dann hier wieder und hier wieder. Ich hatte die ganze Zeit nur um Stoppen. Oh boy, typisch Ecuador, furchtbar.
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Liquidity Mining, oder auch "Yield Farming" genannt, ist der Prozess, dass du einer dezentralen Exchange deine Coins zur Verfügung stellst und dafür eine Rendite erhältst. Hier lernst du was genau sich hinter Liquidity Mining und Liquidity Pools verbirgt.
#liquiditymining #krypto
▬▬▬ ÜBER MICH 💡▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬
Ich bin Kevin, 2018 aus Deutschland ausgewandert und bereise seither die Welt.
Ursprünglich war das ein Fitness-Kanal, mittlerweile teile ich hier dagegen meine Passion für Kryptowährungen, Entrepreneurship sowie mein Leben als Digitaler Nomade.
Dieser YouTube-Kanal ist ein reines Passion-Projekt und dient nicht dazu, Geld zu verdienen. Sei dir daher gewiss, dass ich jegliche Empfehlung aus reinstem Herzen so meine. ❤️
▬▬▬ DISCLAIMER ▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬
Der Inhalt dieses Videos stellt weder eine finanzielle, noch eine steuerrechtliche Beratung dar. Alle Infos sind lediglich zu Informationszwecken bestimmt. Die Informationen stellen in keiner Weise Ersatz für professionelle Beratungen dar.
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