Bitcoin Boden erreicht? Ist es dieses Mal wirklich anders?
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Man könnte eigentlich meinen, dass sich die letzte Woche im Kryptomarkt relativ wenig getan hat, aber eine Sache ist sicherlich auch dir aufgefallen, und zwar die Tatsache, dass jetzt mittlerweile deutlich mehr Hoffnung in den Markt gekommen ist, dass wir tatsächlich bei Bitcoin bereits den finalen Zyklusboden gesehen haben. Genau deshalb schauen wir uns auch im heutigen Video konkret an Zahlen, Daten und Fakten an, was denn die zur aktuellen Situation tatsächlich zeigen und wie wahrscheinlich es tatsächlich ist, dass der finale Zyklusboden bereits erreicht wurde.
Gut, dann lasst uns auch direkt mit dem Marktupdate starten. Ich habe es ja ganz zu Beginn schon im Intro vorweggenommen, und zwar diese ziemlich stark spürbare Hoffnung im Markt, dass tatsächlich bereits der finale Zyklusboden bei Bitcoin erreicht wurde. Wenn wir uns mal die aktuelle Situation anschauen, dann sehen wir zumindest, dass Bitcoin vom derzeitigen Zyklusboden um rund 16% angestiegen ist. Zumindest während ich diesen Newsletter geschrieben und aufgenommen habe, steht Bitcoin bei [unverständlich] um die 66.000.
Rein saisonal betrachtet war auch eigentlich ein Anstieg jetzt im Juli zu erwarten. Denn wie du hier beispielsweise erkennen kannst — das sind hier die Jahre von den jeweiligen vorherigen Bärenmärkten, also 2014, 2018, 2020, 2026, wobei ich 2014 eigentlich fast immer ausklammere, weil damals einfach Bitcoin noch so jung, so klein war, dass ein Einziger den Bitcoin-Preis relativ stark beeinflussen konnte, deshalb würde ich 2014 hier mal komplett streichen. Das gilt nicht nur für die Saisonalität, das gilt auch für andere Statistiken.
Aber wenn wir uns mal einfach nur den Bärmarkt 2018 anschauen und den Bärmarkt 2022, dann erkennst du, dass wir jedes Mal hier im Juni einen relativ stark bzw. sehr negativen Monat hatten, mit hier minus 20%, hier knapp minus 38%, und auch in diesem Jahr eine Korrektur gesehen haben von um die minus 20%. Was ist darauf passiert? Im Juli jedes Mal ein stark positiver Monat, mit hier plus knapp 38%, hier knapp 20%, in diesem Jahr hier bei ungefähr plus 10%. Also allein aus dieser Perspektive wäre sogar noch bei der aktuellen Rallye definitiv noch Luft nach oben, bevor dann zumindest historisch betrachtet das passiert ist, dass wir sowohl im August als auch im September jeweils zwei negative, zwei rote Monate hatten, bevor wir dann in diesem Zeitraum so ungefähr meistens den Zyklusboden bei Bitcoin gesehen haben.
Und auch wenn wir uns mal den Preislinienverlauf von Bitcoin in diesen Zwischenbärjahren anschauen, hier in Rot dargestellt, dann erkennst du, dass er nicht wirklich stark abweicht von dieser schwarzen Linie. Die schwarze Linie ist die durchschnittliche Performance der vorherigen Zwischenbärjahre, wobei man auch dazu sagen muss, dass in der Vergangenheit Bitcoin noch jünger war, die Korrekturen noch größer waren, und deshalb hilft das wahrscheinlich auch, dass diese rote Linie nicht ganz so tief gehen wird wie die schwarze Linie in diesem Zyklus. Das ist zumindest mein Base Case, dass wir im Zyklusverlauf abnehmende Volatilität haben, nicht nur nach oben, sondern genauso auch nach unten.
Aber da erkennst du im Wesentlichen, dass wir derzeit nach wie vor ungefähr eine Standardabweichung entfernt sind von dem, was normalerweise typisch ist. Und auch, dass wir derzeit bei dieser Rallye auch in der Vergangenheit meistens ein Fenster hatten von ungefähr Mitte Juni bis Anfang August, wo in der Vergangenheit meistens, zumindest in den Zwischenbärjahren, Bitcoin leicht angestiegen ist, bevor es dann tatsächlich noch etwas tiefer ging, wie ich es ja auch bereits vorhin bei dieser Saisonalität angesprochen habe.
Und auch wenn du dir mal die On-Chain-Daten anschaust, genauer gesagt die On-Chain-Metrik-Risk von Benjamin Cowen, die hier in Rot dargestellt ist und im Wesentlichen eine Zusammenfassung von unterschiedlichen On-Chain-Metriken, Indikatoren und so weiter und so fort ist, dann erkennst du, dass wir derzeit bei Bitcoin definitiv bereits auf einem Niveau sind, wo man sagen kann: Ja, dieser Bärmarkt ist schon sehr fortgeschritten. Allerdings haben wir historisch betrachtet bisher immer diese — ich habe es hier mal eingezeichnet — diese grüne Linie unterschritten, weshalb es auch rein historisch betrachtet wahrscheinlich wäre, dass wir auch in diesem Zyklus tatsächlich unter die 0,1 fallen.
Was ansonsten auch ziemlich viele Bottom-Indikatoren invalidieren würde, beziehungsweise eine starke Anomalie wäre, wenn das tatsächlich hier bereits der finale Zyklusboden wäre und diese ganzen On-Chain-Daten nicht ausschlagen, wie es zumindest in der Vergangenheit bisher jedes Mal der Fall war.
Und auch wenn es relativ viele, ich sag mal, Believer gibt, die davon ausgehen, dass die Bitcoin-Spot-ETFs tatsächlich die Zyklen geändert haben, dass wir deshalb womöglich auch nur einen Bärmarkt sehen könnten, der weniger lange und weniger stark ist und so weiter und so fort, da würde ich persönlich zunächst mal entgegenbringen, dass wir das finale Zyklus-Top bei Bitcoin im Jahr 2025, also letztes Jahr, genau zu der Zeit gesehen haben, wie es auch in der Vergangenheit der Fall war. Also wenn die ETFs tatsächlich was gebrochen hätten, dann wäre das Zyklus-Top nicht genau da gekommen, wo es auch in der Vergangenheit war.
Und auch zusätzlich, wenn du dir aktuell einfach mal die Statistik anschaust, dann erkennst du, dass wir im Jahr 2024 ungefähr eine halbe Million an Bitcoin-Zuflüssen hatten, in Summe akkumuliert gesehen. Im Jahr 2025 waren es rund 200.000, und allein dieses Jahr — das ist hier quasi diese Metrik — erkennst du im Wesentlichen, dass wir mittlerweile schon rund 120.000 Bitcoin an Netto-Abflüssen haben. Das heißt, in der aktuellen Marktphase zu behaupten, dass die Bitcoin-Spot-ETFs irgendwie die Zyklen geändert haben und dass deshalb dieser Bärmarkt irgendwie anders ablaufen sollte — also ein Einblick in die Daten sagt im Wesentlichen, dass auch die im Wesentlichen zyklisch verlaufen und derzeit alles andere als hilfreich für die Bitcoin-Preisentwicklung sind, sondern im Gegenteil, dass sie in diesem Jahr überwiegend dafür gesorgt haben, dass der Bitcoin-Preis sich nochmal tiefer fällt.
Was ich persönlich zudem interessant finde an der aktuellen, ich nenne es jetzt mal Rallye, sind diese Statistiken zum Open Interest, wo du im Wesentlichen erkennst, dass wir hier in den letzten 24 Stunden einen relativ starken Anstieg gesehen haben. Das heißt im Wesentlichen, dass deutlich mehr neue Futures-Kontrakte, Derivate-Kontrakte geöffnet wurden, das heißt, mehr Hebel im Markt ist. Und das ist auch der stärkste Anstieg seit Mai, seitdem Bitcoin damals auf die um die 82.000 angestiegen ist, bevor es dann danach nochmal tiefer ging. Das heißt, immer dann, wenn wir so etwas sehen, ist es immer schwierig zu sagen, wie nachhaltig so etwas tatsächlich ist, wenn einfach ein Preisanstieg zum Großteil durch Hebel verursacht wurde.
Es gibt allerdings durchaus auch positive News, also rein fundamental gesprochen. Und zwar, wenn du dir hier mal auf diesem Chart diese orangenen Linien anschaust, dann erkennst du, dass wir hier beim Angebot der Langzeithalter, also dem Angebot an Bitcoin, das von Langzeithaltern gehalten wird, ein neues Allzeithoch erreicht haben, mit ungefähr 16,3 Millionen, die tatsächlich in den Händen von Langzeithaltern sind. Also definitiv eine Metrik, die im Zeitverlauf eigentlich nur noch weiter nach oben ging, was grundsätzlich mal positiv ist. Und auch gleichzeitig, was du hier in dieser lila Fläche sehen kannst, dass die Langzeithalter auch zuletzt relativ stark nachgekauft haben.
Das ist zunächst mal ebenfalls positiv. Allerdings, wenn du dir hier mal die Vergangenheit ein bisschen genauer anschaust, dann erkennst du, dass wir hier im vorletzten Bärmarkt, beim absoluten Zyklusboden, selbst da auch einen Verkauf der Langzeithalter gesehen haben. Genauso wie es beim letzten Bärmarkt der Fall war, gerade dann, wenn wir das finale Zyklus-Top gesehen haben. Das war auch der Zeitpunkt, wo die Langzeithalter entsprechend verkauft haben. Das heißt, rein historisch betrachtet wäre es eigentlich eher typisch, dass, wenn tatsächlich hier der finale Zyklusboden bereits drin wäre, wir einen Ausschlag nach unten sehen, das heißt, dass tatsächlich die Langzeithalter entsprechend verkauft haben, was wir zumindest derzeit in den On-Chain-Daten noch nicht sehen.
Gut, dann kommen wir jetzt zu den wahrscheinlich wichtigsten Krypto-News, und zwar den News rund um Strategy, genauso wie Stretch und die Dynamik, die auch indirekt und teilweise direkt Einfluss auf den Bitcoin-Preis hat. Und zwar hat Strategy jetzt diese Woche ihre US-Dollar-Reserve nochmal um weitere 225 Millionen erhöht, indem sie ungefähr 2,7 Millionen MicroStrategy-Aktien neu rausgegeben haben. Das heißt, in Kurzfassung genau das Gleiche gemacht wie in der letzten Woche, nur in einer anderen Höhe, dass sie quasi die ganzen MicroStrategy-Aktien verwässert haben.
Das heißt, indirekt und stark vereinfacht, die MicroStrategy-Investoren quasi bestohlen haben, damit sie ihre Stretch-Investoren auszahlen können, beziehungsweise die Dividendenzahlung davon finanzieren können. Was erstmal bullish für Bitcoin ist: Anstatt dass sie einfach Bitcoin auf den Markt werfen, verwässern sie jetzt quasi einfach nur die MicroStrategy-Aktien. Grundsätzlich bullish für Bitcoin, weil dann kein zusätzlicher Verkaufsdruck auf Bitcoin kommt. Gleichzeitig bearish für MicroStrategy logischerweise und für die ganzen Investoren davon.
Aber auch gleichzeitig aus meiner Sicht wahrscheinlich strategisch klug, aufgrund der Tatsache, dass wir jetzt in der letzten Woche, ich sag mal, kaum einen Aufschrei bei irgendwelchen MicroStrategy-Investoren gesehen haben. Allerdings vor zwei Wochen, als sie tatsächlich dann eine größere Menge an Bitcoin verkauft haben, da ging es auf Twitter ziemlich zu, mit den ganzen Memes rund um Strategy und dass sie jetzt ihre komplette Strategie über den Haufen werfen und so weiter und so fort. Da war der Aufschrei von den ganzen Bitcoin-Maxis relativ groß. Deshalb kann ich mir gut vorstellen, dass sie jetzt quasi ihre Strategie geändert und gemerkt haben: Hey, lass uns lieber unsere eigene Aktie verwässern, nicht dass da einfach der Aufschrei rund um den Bitcoin-Verkauf zu groß wird.
Zudem hat auch Michael Saylor auf X gepostet, dass ihre aktuelle Strategie ganz klar ist, und zwar die, dass sie Stretch zurückbringen wollen auf 100 Dollar. Stretch, die Vorzugsaktie, die derzeit bei ungefähr 88 Dollar steht, also ungefähr 12 Prozent entfernt vom Zielpreis. Und da kann ich mir gut vorstellen, dass, solange Stretch nicht tatsächlich nahe an die 100 Dollar geht, wir weitere Abverkäufe bei Bitcoin sehen, beziehungsweise Verkäufe von Bitcoin und/oder auch einfach eine weitere Verwässerung der MicroStrategy-Aktie, so wie sie es auch jetzt in den letzten zwei Wochen schon gemacht haben.
Gut, dann kommen wir jetzt noch zu meiner persönlichen Einschätzung. Und zwar die Wahrscheinlichkeit, dass Bitcoin bereits den finalen Zyklusboden gesehen hat, ist, denke ich, definitiv ein gutes Stück angestiegen, rein aus einer zeitlichen Perspektive gesehen, weil wir jetzt nur noch, also historisch betrachtet, so ungefähr zwei bis drei Monate vom absoluten Zyklusboden entfernt sind, zumindest laut dem Vierjahreszyklus. Das heißt, die zeitliche Perspektive schreitet ja immer weiter voran.
Und auch andererseits, weil wir jetzt zuletzt gesehen haben, dass das letzte Zyklus-Tief — also wir hatten das erste Zyklus-Tief bei um die 60.000, danach hatten wir ein Zyklus-Tief bei um die 59.000 und danach ein Zyklus-Tief von um die 57.700 — und dass das letzte Zyklus-Tief nur leicht unterschritten wurde, das ist eigentlich historisch betrachtet eher untypisch und eher etwas, was in der Boden-Area passiert: dass wir da keinen Wasserfall mehr sehen, aufgrund der Tatsache, dass einerseits bereits die meisten Leute, die verkaufen wollten, bereits verkauft haben, und auch andererseits, dass zu dem Zeitpunkt meistens irgendwelche größeren Wale, Langzeitinvestoren und so weiter stärker einsteigen, weshalb dann auch mehr Nachfrage in den Markt kommt.
Trotzdem wäre es sowohl rein zeitlich gesehen als auch rein preislich gesehen eine absolute Anomalie, wenn wir tatsächlich bei Bitcoin bereits den finalen Zyklusboden gesehen hätten. Einerseits zeitlich gesehen, aufgrund der Tatsache, dass wir derzeit noch ungefähr zwei bis drei Monate zu früh in Anführungszeichen dran sind, zumindest im Vergleich zu dem, was wir in der Vergangenheit gesehen haben. Und auch rein preislich gesehen: Wenn du dir die Korrekturen anschaust, sowohl vom Top bis zum Boden gemessen als auch vom Boden bis zum Boden, dann erkennst du ein bisschen, dass das bisher nicht wirklich zu dem Muster passt, was wir in der Vergangenheit gesehen haben. Also in der Vergangenheit haben wir zwar ebenfalls eine abnehmende Volatilität gesehen, sowohl nach oben als auch nach unten, allerdings nicht so stark.
Das heißt, wenn wir jetzt tatsächlich bei 57.700 den finalen Zyklusboden gesehen hätten, rein zeitlich, rein preislich, ohne dass wir irgendwelche Bottom-Indikatoren oder sonst was anschauen, wäre es eine absolute Anomalie. Und auch die Tatsache, dass aktuell ziemlich viel Hoffnung spürbar ist, macht mich persönlich, um ehrlich zu sein, nur noch umso skeptischer. Denn wenn du bereits den einen oder anderen Bärmarkt mitgemacht hast, dann weißt du vermutlich, wie sich das anfühlt beim absoluten Zyklusboden: Da herrscht absolute Apathie. Da gibt es keinerlei Hoffnung oder sonst was mehr. Die Leute sind so hoffnungslos. Wenn wir dann einen Pump sehen, da kommt keine Hoffnung auf, sondern das ist das Mindset: Ah, okay, jetzt geht es nur noch ein bisschen höher, bevor es dann noch tiefer geht.
Das ist normalerweise das Mindset. Und wenn tatsächlich jetzt relativ viele wieder die Hoffnung haben, ah, aber jetzt ist tatsächlich der Boden dran, dann klingen bei mir alle Alarmglocken im Sinne von: Das kann es einfach noch nicht gewesen sein. Rein subjektiv gesprochen, ohne dass wir jetzt auf Bottom-Indikatoren oder sonst was eingehen, rein subjektiv anhand von den subjektiven Bottom-Indikatoren würde ich sagen: Das passt einfach momentan nicht, die Stimmung zu dem, was die Leute tatsächlich sagen.
Deshalb schätze ich persönlich alle YouTube-Videos, alle Posts auf X, alle Kommentare, die im Wesentlichen sagen, dass der finale Zyklusboden bereits drin ist — aka 'dieses Mal ist es anders', die fünf gefährlichsten Wörter eines jeden Investors, dieses Sprichwort gibt es nicht ohne Grund —, das halte ich derzeit primär für FOMO-Macherei. Wahrscheinlich, höchstwahrscheinlich die letzte Bulltrap, bevor es tatsächlich nochmal ein gutes Stück tiefer geht, was zumindest rein historisch gesehen wahrscheinlich das Szenario ist.
Und ja, einige Thesen, die da aufgestellt wurden, warum es dieses Mal tatsächlich anders ist, aka warum der finale Zyklusboden tatsächlich bereits drin ist, die klingen zunächst mal wirklich klug. Die liest du durch und denkst dir: Das ergibt absolut Sinn, der finale Zyklusboden ist drin, jetzt kommt der Bullrun up to the moon. Also das ist zumindest das, was man meistens dann, wenn sie schön überzeugend formuliert wurden, danach denkt.
Genauso überzeugend wie — und an das kannst du dich sicher noch erinnern — damals im Jahr 2025, also vor ungefähr acht Monaten, die ganzen Thesen rund um den Fünf-Jahres-Zyklus und warum wir tatsächlich erst Mitte 2026 das finale Zyklus-Top sehen, und all diese Thesen, wo du dir die durchgelesen hast und dachtest: Boah, na klar, dieses Mal ist es wirklich anders. Genauso, glaube ich, sind wir derzeit in der Phase, wo einfach ganz viele solche Posts, Videos usw. geteilt werden, denn genau das ist auch das, was im Wesentlichen die meisten Leute, die meisten Community-Mitglieder hören wollen: Hey, er ist endlich wieder bullish. Wann wird er endlich wieder bullish, usw.?
Aber rein historisch betrachtet, gerade in solchen Marktphasen, hat sich bisher fast immer Geduld ausgezahlt. Also dass man sich von dieser FOMO nicht anstecken lässt, dass man sich selbst treu bleibt, dass man seiner Strategie treu bleibt und anhand von den Zahlen, Daten und Fakten die Wahrscheinlichkeit einschätzt, wie wahrscheinlich es Stand heute ist, dass der finale Zyklusboden bei Bitcoin bereits erreicht wurde. Und meine persönliche Wahrscheinlichkeit ist noch bei weit über 50%, weshalb ich persönlich weiterhin abwarte, aktuell nicht nachkaufe, weiterhin mit einem guten Teil im aktiven Portfolio short bin und so auch weiterhin den Markt spielen werde, bis dann irgendwo der Moment kommt, wo ich sage: Hey, die Wahrscheinlichkeiten haben sich geändert, das Chancen-Risiko-Verhältnis steht weniger gut, und ich ändere dementsprechend auch meine Positionierung. Aber Stand heute hat sich für mich persönlich nach wie vor nichts geändert.
Gut, wir kommen jetzt zu einem neuen Feature von Kraken, was vielleicht für den einen oder anderen interessant sein könnte, und zwar das sogenannte Prop Trading. Wie du eben schon gehört hast, bietet Kraken jetzt mittlerweile etwas an, dass du quasi mit ihrem Geld traden und gleichzeitig von den Trading-Profiten profitieren kannst, ohne dass du dein eigenes Geld dafür riskieren musst. Genauer gesagt musst du dafür eine kostenpflichtige Aufnahmeprüfung, die sogenannte Evaluation, bestehen, wo quasi Kraken schaut: Hey, schaffst du es tatsächlich als Trader, diese Gewinnziele, die wir dir gesetzt haben, zu erreichen und auch gleichzeitig die Risikolimits einzuhalten?
Und wenn du das tatsächlich erreichst, dann bekommst du quasi von Kraken eine Wallet finanziert, mit der du dann traden kannst. Also du bekommst quasi von Kraken Geld, Fremdkapital, mit dem du traden kannst, wo du dann auch gleichzeitig bis zu 90% der Gewinne behalten kannst. Grundsätzlich gibt es auch keinerlei Zeitlimits für diese Bewertung, und du kannst zudem über 60 verschiedene Kryptopaare handeln, mit bis zu einem fünffachen Hebel, was aus meiner Sicht primär für erfahrene Trader interessant ist. Also wenn du dich selber nicht als Trader siehst, dann würde ich mir persönlich dieses Geld für diese Evaluation entsprechend einsparen. Aber für die Leute, die sowieso regelmäßig traden und das sogar profitabel machen, denke ich, kann dieses Prop Trading definitiv interessant sein.
An der Stelle ein kurzer Disclaimer der Transparenz halber: Ich persönlich benutze das Prop Trading nicht, aufgrund der Tatsache, dass ich mich nicht als kurzfristigen Trader sehe, sondern eher als langfristigen Investor. Ich verdiene auch nichts an diesem Prop Trading, also ob du das machst oder nicht, ich verdiene da keine Kommission oder Ähnliches dran. Für mich persönlich ist Kraken derzeit primär interessant, vor allem in der Boden-Area, für langfristige Futures-Hebelpositionen. Das ist zumindest so, wie ich persönlich Kraken aktuell primär benutze, neben potenziellen Spot-Käufen natürlich.
Ich habe auch da erst vor Kurzem ein Tutorial dazu gemacht, was ich dir entsprechend verlinkt habe. Diese Integration in den Newsletter wurde auch, by the way, von Kraken gesponsert, was ich persönlich auch gerne mache, aufgrund der Tatsache, dass Kraken die allererste Krypto-Exchange ist, bei der ich mich damals im Jahr 2018, 2017, um den Dreh, angemeldet habe, die ich seitdem benutze und die bisher einfach bei mir problemlos funktioniert hat. Das waren im Übrigen gerade nur die ersten zwei Teile von meinem Newsletter. Falls du auf alle Teile Zugriff haben möchtest, dann einfach gratis eintragen, dann bekommst du sie ebenfalls zugeschickt.
Gut, dann kommen wir jetzt noch zu ein paar aktuellen Krypto-News. Und zwar hast du es sicherlich mitbekommen, falls du auf X aktiv bist, dass es aktuell ziemlich heiß zugeht, und zwar rund um diese Debatte, was BIP-110 angeht, also quasi ein Proposal, das, ich sag mal, stark vereinfacht dafür da ist, dass Spam auf der Bitcoin-Blockchain vermieden, das heißt, Blockspace entlastet wird. Wo es sehr viele Leute gibt, die dafür sind, und auch sehr bekannte Persönlichkeiten, die dagegen sind, wie beispielsweise Michael Saylor.
Und das ist jetzt ein Punkt, den ich schon häufig angesprochen und auch schon häufig auf X gepostet habe: dass allein, wenn man eine größere Menge an Bitcoin hält, einem das auch eine gewisse Macht in Anführungszeichen über das Bitcoin-Netzwerk gibt. Denn wenn tatsächlich bei so einem — und das ist jetzt eher ein harmloses Proposal, aber bei einem anderen Proposal beispielsweise — Leute wie Michael Saylor, wie BlackRock oder sonst wer voll Gas dagegen sind und das Bitcoin-Lager das tatsächlich umsetzen will, dann könnte es irgendwann mal dazu kommen, dass sie einfach sagen: Ja, macht ihr ruhig eure Proposals, aber wenn ihr das macht, werden wir das nicht unterstützen, sondern stattdessen werden wir Bitcoin forken und nur noch unseren eigenen Fork unterstützen. Und wenn euch das nicht passt, werden wir die anderen Bitcoins auf eurer Blockchain einfach nur gnadenlos ins Leere dumpen.
Von daher glaube ich, dass die Menge der Bitcoin, die eine Person oder ein Institut oder sonst wer hält, einem definitiv eine gewisse Macht über die Bitcoin-Blockchain gibt, was nach wie vor die meisten Bitcoin-Maxis nicht wahrhaben wollen. Zudem wird auch bei Bitcoin der BIP-361 diskutiert, was ein Schutz sein soll vor Quantencomputern, was ich persönlich definitiv bereits als richtigen Schritt in die richtige Richtung finde, weil es nach wie vor einer der größten Kritikpunkte bei Bitcoin ist, dass Bitcoin einfach zu langsam ist, um sich gegen solche Risiken entsprechend zu schützen. Und falls du dich da tiefer einarbeiten möchtest, ich habe dir hier dieses Proposal, genauso wie das obere, entsprechend verlinkt, sodass du dir die entsprechend nochmal genauer durchlesen kannst.
Zudem hat Jack Mallers in einem Video verkündet, dass er als CEO von 21 Capital zurücktreten wird. An 21 Capital kannst du dich sicher noch erinnern, falls du mir schon etwas länger folgst, das habe ich ab und zu mal in meinem Newsletter erwähnt: Das war dieses super gehypte Bitcoin-Treasury-Unternehmen, das den Plan hatte, noch größer zu werden als MicroStrategy und so weiter und so fort, die dann mit ungefähr 43.500 Bitcoin gestartet sind und dann nach dem Börsengang irgendwie nie wirklich Bitcoin dazugekauft haben, weshalb dann auch im Zeitverlauf die Aktie rund um 21 Capital ziemlich stark gefallen ist, weshalb auch höchstwahrscheinlich Jack Mallers das Handtuch geworfen hat.
Und noch zu guter Letzt Bitmine, was ich persönlich definitiv interessant finde. Und zwar, wenn du dir mal die ganze Liste von allen Nachkäufen bei Bitmine anschaust, war, glaube ich, der geringste Nachkauf, den sie jemals gemacht haben, um die 26.000 Ether. Und jetzt zum allerersten Mal in der Geschichte haben sie tatsächlich nur, in Anführungszeichen, um die 7.000 Ether nachgekauft. Wo ich mir persönlich gut vorstellen kann, dass die aktuell ziemlich genau diese ganze Dynamik mit Strategy, mit Stretch und so weiter beobachten und einfach eingesehen haben: Da wir das Ganze mehr oder weniger nachmachen, sollten wir vielleicht eventuell ein bisschen vorsichtiger sein, als Strategy war, nicht dass wir in die gleiche Situation kommen, und deshalb am besten mal weniger nachkaufen, ein bisschen mehr Cash haben, damit wir einfach auch in der Zukunft unsere Dividendenversprechen und so weiter alle auszahlen können, in der Hoffnung, dass wir nicht in diese Situation kommen, dass wir irgendwann mal Ether verkaufen müssen oder unsere eigene Aktie noch weiter verwässern müssen.
An der Stelle auch nur ein kurzer Reminder an die derzeitige Bonusaktion von OKX, wo du noch bis zum 31. Juni 8% an Einzahlungsbonus bekommst, für alles, was du bis zu 52.000, egal ob in Fiat oder Krypto, entsprechend bei der Börse einzahlst. Das heißt, in Summe kannst du dort einen Bonus von bis zu 20.000 Euro bekommen, der dann innerhalb von einem Jahr ausgezahlt wird. Nur wichtig an der Stelle, und das ist auch was, was ich persönlich ganz am Beginn vergessen hatte: dass die Einzahlungen nur dann gelten, wenn du sie tatsächlich in der App unter Prämien zunächst aktivierst. Wenn du das nicht aktiviert hast, dann zählen die ganzen Einzahlungen nicht und du bekommst keinen Einzahlungsbonus drauf.
In meinem Newsletter teile ich zudem immer noch mein eigenes Portfolio, genauso wie weitere Parts, wie beispielsweise Buchhighlights oder Ähnliches. Falls dich das interessiert, dann einfach gratis eintragen, dann bekommst du es ebenfalls zugeschickt.
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