Bitcoin vs. Digitale Zentralbank-Währung | Das Ende von Bitcoin? 🤥
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Hi Leute, Kevin hier. Die Europäischen Zentralbank hat schon mehrfach darauf hingewiesen, dass sie tatsächlich mit der Entwicklung von der digitalen Zentralbank-Werbung beschäftigt sind. Und die soll angeblich auch schon in den nächsten fünf Jahren auf den Markt kommen. Und auch in den USA ist schon ganz viel die Rede über die CBDCs, die Central Bank Digital Currencies. Das heißt, was wir uns heute mal gemeinsam anschauen, ist, erstens, ist der Euro nicht eigentlich schon digital? Zweitens, wie wahrscheinlich ist es denn, dass tatsächlich die Zentralbank eine digitale Zentralbank-Werbung rausbringt? Und drittens, heißt das, so wie in den Nachrichten überall berichtet wird, dass es tatsächlich das Ende von Bitcoin ist?
Ja, okay, wenn ich so frage, kannst du die Antwort wahrscheinlich schon denken. Aber lass uns mal das Thema trotzdem gemeinsam durchgehen, weil es erstens definitiv einen Einfluss auf dich selbst haben wird und zweitens auch definitiv einen Einfluss auf Bitcoin haben. Lass uns auch mal ganz vorne starten mit der ersten Frage, ist der Euro eigentlich nicht schon digital? Das ist so ein Jein, denn es gibt einen Unterschied zwischen einer digitalen Währung und einer Währung, die einfach nur digital hin und her geschoben wird. Jetzt, was meine ich damit? Wir haben derzeit das Szenario, dass wir tatsächlich eine Währung haben, die nur digital hinterher geschoben wird. Das heißt, wir haben derzeit beispielsweise noch große Fabriken, die wie die Weltmeister jede Sekunde neues Geld drucken.
Wir haben irgendwelche Geldressoren, wo tatsächlich das Geld gelagert wird. Wir haben irgendwelche Geldtransporter, die natürlich das Geld dann auch verteilen. Und weil wir unter anderem auch Transaktionen haben, die offline sind, muss auch jeder von uns am Jahresende dann eine Steuererklärung abgeben, dass auch alle Einnahmen und Ausgaben richtig aufpassen. Das heißt, unser derzeitiges Geldsystem ist nur so halb digital. Okay, jetzt auch schon zur zweiten Frage. Wie wahrscheinlich ist es denn, dass tatsächlich die Zentralbank so eine digitale Zentralbankwährung tatsächlich rausgibt? Also wenn du mich fragst, nahezu garantiert.
Warum? Na ja, erstens, die haben eine riesen Kostenersparnis, weil sie jetzt nicht mehr irgendwie Geld drucken müssen, weil sie jetzt nicht mehr auf Geld das Ganze verwalten müssen, das Ganze lagern müssen und so weiter. Zweitens, können die natürlich auch sämtliche Steuern in Echtzeit einziehen. Das heißt, Einkommen kommt bei dir aufs Konto und zack, bumm, gehen dann sofort die Steuern weg. Das heißt, Steuerbetrug ist damit schon deutlich schwieriger. Und drittens, können die natürlich auch die Geldmenge, die im Umlauf ist, in Echtzeit anpassen. Das heißt, ohne dass es da irgendwie eine zeitliche Verzögerung ist.
Ach ja, viertens, können die natürlich auch irgendwelche Kriminelle deutlich leichter auffinden. Und viertens, sind die fast gezwungen, sowas zu tun, weil sie in Konkurrenz bekommen durch China, durch die USA und andere Industrienationen. Das heißt, wenn du mich fragst, ist es nahezu fast schon garantiert, dass wir in den nächsten, ich sag mal, 5 bis 10 Jahren tatsächlich so eine Währung haben werden. Okay, jetzt auch schon zur entscheidenden Frage. Wenn sowas tatsächlich kommt, heißt das, wie in den Nachrichten, dass es tatsächlich das Ende von Bitcoin ist. Lass uns da mal einfach nur die Unterschiede zwischen Bitcoin und so einer digitalen Zentralbankwährung gemeinsam anschauen, weil ich glaube, dann beantwortet sich die Frage von selbst. Und zwar lass uns da bei einem ersten Punkt starten, Thema Erlaubnis.
So eine digitale Zentralbankwährung wird ein geschlossenes und zentralisierter System. Das heißt, in dem Moment, wo du tatsächlich da mitmachen möchtest, brauchst du erstmal die Erlaubnis. Du brauchst die Erlaubnis, dass du erstmal Zugriff drauf hast. Du brauchst die Erlaubnis, dass du irgendwie Transaktionen machen kannst. Dass du Transaktionshistorie anschauen kannst. Dass du da überhaupt dein Geld lagern darfst. Das sind alles verschiedene Level an Erlaubnissen, die du da tatsächlich brauchst.
Die allerdings nicht jeder hat. Das heißt, in der Praxis wird es höchstwahrscheinlich darauf hinauslaufen, dass tatsächlich nur die Banken und Zentralbanken, die das Ganze umsetzen, dass die die Einzigen sind, die tatsächlich Zugriff haben auf allen Leveln. Und, ach ja, by the way, solltest du jetzt irgendwie so ein verdächtiger Straftäter sein, dann könnten die auch mit einem Fingerschnips kurz deinen Bankaccount einfach so einfrieren. Die könnten sogar Geld von deinem Bankaccount wegnehmen. Das heißt, dass so ein ähnliches, uncooles Machtfallen ist, wie ich beispielsweise hier bei YouTube habe, die müssen auch nur mit dem Finger schnipsen und mein Kanal ist einfach so verschwunden und alle Videos sind weg. Jetzt Bitcoin dagegen ist komplett offen und frei für jeden. Das heißt, das Einzige, was du da brauchst, um das zu benutzen, ist erstens ein Smartphone und zweitens das Internet.
Jetzt, man kann es dir in der Theorie zwar verbieten, Bitcoin zu benutzen, aber ob du das tatsächlich tust, bleibt immer dir überlassen. Denn die einzig wirklich effektive Form, Bitcoin abzuschalten, ist tatsächlich das Internet abzuschalten. Und dass das irgendwann mal passiert, wahrscheinlich relativ unrealistisch. Zweiter Punkt, Thema Anonymität. Jetzt bei Bitcoin hält sich nach wie vor diese Mythos, dass Bitcoin irgendwie anonym sein soll. In Wirklichkeit ist es allerdings nur pseudonym. Jetzt warum?
Naja, so eine Bitcoin-Adresse, die berät jetzt beispielsweise nicht dein Name, dein Alter, deine Adresse oder sonst was. Allerdings, in dem Moment, wo du tatsächlich deine Bitcoins auscashen möchtest bei einer Exchange, musst du dich in aller Regel verifizieren. Das heißt, in dem Moment kann man tatsächlich so eine Bitcoin-Adresse in einer Person zuworten und deshalb ist es nur pseudonym. Die einzige wirklich anonyme Form, wie du derzeit irgendwas bezahlen kannst, ist tatsächlich mit Cash oder zweitens irgendwelche Privacy-Accounts. Jetzt so eine digitale Zentralbank-Währung, die ist das absolute Gegenteil von anonym. Und by the way, ich habe das mal gegoogelt. Gegenteil von anonym, es wurde tatsächlich nur öffentlich vorgeschlagen.
Aber ob öffentlich das Gegenteil ist von anonym? Anyway, lass uns mal bei dem Gegenteil von anonym bleiben. Denn die wissen tatsächlich deinen Namen, die wissen wie alt du bist, die wissen deine Adresse, Telefonnummer, E-Mail-Adresse, Steuernummer. Die wissen, ob du verheiratet bist. Ach ja, und natürlich wissen sie auch, wo du in welchem Laden wie viel Geld ausgibst. Und by the way, das erklärt vielleicht auch was, warum China in dem Bereich auch der absolute Vorreter derzeit ist. Jetzt bei irgendwelchen Lebensmitteinkäufen, da mag das Ganze nicht so ein großes Ding sein.
Aber willst du wirklich, dass die Regierung weiß, erstens, welchen Sexshop du vor zwei Wochen besucht hast, oder zweitens, dass du eine Prostituierte bezahlt hast, obwohl du verheiratet bist. Oder drittens, welche Art von Krux, die du tatsächlich letztes Wochenende in Absolut hochgezogen hast. Okay, zugegeben, das war jetzt an der Stelle vielleicht ein bisschen überspitztes Beispiel. Aber ganz bewusst, denn in dem Moment, wo man tatsächlich solche Daten von der gesamten Bevölkerung zentral gespeichert hat, was glaubst du, was das für eine riesen Motivation erzeugt, für irgendwelche Hacker tatsächlich diese eine Stelle anzugreifen. Denn allein die Daten sind wahrscheinlich schon Millionen, wenn ich will, Jahren wert. Und wie sicher tatsächlich die Regierung ist, das hat uns in der Vergangenheit bereits mehrfach irgendwelche Hacker aus Russland gezeigt. Dritter Punkt, Thema Seltenheit und Kontrolle.
Bitcoin ist ja bekanntlich ein dezentrales System, was auf einer Blockchain berührt. Und jetzt eine Blockchain heißt im Prinzip nur, dass du die Daten nicht zentral gespeichert hast, sondern dezentral, die waren dann nur in irgendwelchen Zeitblöcken miteinander synchronisiert, miteinander verkettet und deshalb ist auch von einer Blockchain die Rede. Okay, das heißt allerdings auch, dass keine einzige Partei tatsächlich die Kontrolle über das Netzwerk hat. Und das heißt wiederum, diese definierte Menge von 21 Millionen Bitcoin, die kann von niemandem geändert haben, weil eben niemand die Kontrolle darüber hat. Jetzt die geplante digitale Zentralbankwährung, die wird nicht dezentral sein, sondern komplett zentralisiert. Und die soll auch im Gegenteil nicht mal auf einer Blockchain laufen, sondern sie ist wirklich, also wie kannst du forschen, wie so ein kleines Unternehmen.
Das heißt, eine kleine Gruppe von Personen tut tatsächlich über die ganzen Regeln bestimmen und kann natürlich die Regeln auch jederzeit verändern. Jetzt das Problem ist an der Stelle, dass wir tatsächlich in der Vergangenheit schon so oft gesehen haben, dass in dem Moment, wo wir jemandem Macht geben im Finanzbereich, dann wird die zwangsläufig irgendwann mal missbraucht. Das heißt jetzt auf gut Deutsch, in dem Moment, wo die tatsächlich sagen, ja wir haben irgendwie nur eine fixe Menge an Geld oder wir haben beispielsweise eine fixe Inflationsrate von, sagen wir mal 2%, naja, die könnten diese Regeln jederzeit ändern. Wird der große Unterschied, Thema Use Case. Denn die digitale Zentralbankwährung ist, wie der Name schon verrät, tatsächlich primär eine Währung. Das heißt, es geht darum, dass du damit irgendwie deine Ausgaben tätigst oder beispielsweise auch dein Einkommen empfängst.
Aber es ist kein Tool beispielsweise, wo du jetzt irgendwie Geld investierst, um für die Rente vorzubauen. Jetzt Bitcoin dagegen ist primär ein Wertespeicher, also so eine Art digitales Gold und nur secondär eine Währung. Das heißt, angenommen, diese digitale Zentralbankwährung wäre tatsächlich das perfekte Geld, Klammer auf, was ich persönlich für extrem unreißig halte, Klammer zu, aber gehen wir trotzdem mal davon aus, selbst dann würde es nichts an Bitcoin ändern, an seiner Fähigkeit als Wertespeicher. Denn die digitale Zentralbankwährung ist wirklich nur als Währung geeignet. Jetzt zum Fazit an der Stelle, ist die digitale Zentralbankwährung tatsächlich, wie überall in den Nachrichten geschrieben wird, eine Gefahr für Bitcoin, das Ende von Bitcoin? Nee, nicht wirklich. Denn es beruht auf den genau gleichen Prinzipien wie das derzeitige Fiat-Geld, nur dass es eben deutlich effizienter ist und zweitens auch weniger bis fast gar nicht anonym.
Ich persönlich gehe sogar felsenfest davon aus, dass so eine digitale Zentralbankwährung das Beste ist, was für Bitcoin passieren kann. Warum? Weil es eben diesen Need für eine dezentrale, zensurresistente und pseudonyme Währung nochmal deutlich verstärkt. Denn in dem Moment, wo die Leute tatsächlich mal realisieren, wie viel von ihrer Privatsphäre sie tatsächlich durch so eine Währung hergehen müssen, ich glaube, dann springen die ganz automatisch nochmal viel mehr auf diesen Zug von einer Pseudonymität bzw. Bitcoin. Aber hey, das ist nur meine persönliche Meinung. Lass mich gerne unten in den Kommentaren wissen, was du davon hältst.
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Die Europäische Zentralbank will in den nächsten 5 Jahren den Euro als digitale Zentralbank-Währung herausgeben. In den Nachrichten wird deshalb vom “Ende des Bitcoin” gesprochen. Hier erfährst du, was das für Folgen haben wird.
#bitcoin #zentralbank #cbdc
▬▬▬ ÜBER MICH 💡▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬
Ich bin Kevin Söll, 2018 aus Deutschland ausgewandert und bereise seither die Welt. Auf diesem Kanal teile ich primär meine Passion für Bitcoin und sonstige Kryptowährungen.
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