Bitcoin ETF | Vorteile, Nachteile und dessen Folgen 💡
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Hey Leute, Kevin hier. Heute mal ein Thema, was ich bis gestern nie so richtig verstanden habe. Und zwar das Thema Bitcoin ETF. Denn ja, einerseits habe ich natürlich schon hunderte Mal gehört, dass dadurch mehr institutionales Geld in den Markt kommen soll. Andererseits habe ich nie so wirklich die Vorteile davon verstanden. Weil so ein Krypto ETF, der hätte von mir Sinn ergeben. Aber ein Bitcoin ETF? Anyway, vor wenigen Tagen wurde dann tatsächlich der allererste ETF in den USA von der SEC, der Securities and Exchange Commission, offiziell zugelassen. Und aus dem Grund habe ich mal eine tiefere Recherche gemacht. Das heißt, was wir uns heute gemeinsam anschauen werden, ist erstens, was ist denn überhaupt so ein Bitcoin ETF? Zweitens, was sind die Vor- und Nachteile davon? Drittens, ist das auch eine Option für dich als Privatinvestor?
Und viertens, was heißt das überhaupt für dich jetzt als Bitcoin Investor? Lass uns an der Stelle auch mal ganz vorne starten. Was ist denn überhaupt so ein Bitcoin ETF? Und ein ETF ist ja nur die Abkürzung für einen Exchange Traded Fund. Und das heißt im Wesentlichen, dass du einen Fonds hast, den du allerdings auch auf der Börse handeln kannst. Das heißt beispielsweise bei Aktien ermöglicht dir ein ETF, dass du in ganze Bündel in Aktien investieren kannst, anstatt jetzt irgendwelche Einzelaktien. Oder beispielsweise im Beispiel aus dem Supermarkt, dass du dir eine fertige Packung an Suppengemüse kaufst, wo dann beispielsweise Karotten drin sind, Sellerie, Lauch, Petersilie und so weiter, anstatt dir jedes einzelne Gemüse extra zu kaufen. Und das Besondere an diesem ETF oder beziehungsweise bei dem Suppengemüse ist eben, dass du das an andere entsprechend weiterverkaufen kannst.
Die zweite Besonderheit von so einem ETF ist auch, dass es immer einen gewissen Index abbildet. Und gehen wir mal zurück zu unserer Metapher im Supermarkt. Wenn du dir jetzt beispielsweise einen Bündel an Obst kaufst, dann hast du den Obstindex. Wenn du dir einen Bündel an Gemüse kaufst, dann hast du den Gemüseindex. Oder beispielsweise bei einem Bitcoin ETF ist natürlich der Index entsprechend der Bitcoin. Vor vier Jahren haben bereits die Winkelwurstbrüder den allerersten Antrag gestellt für eine Bitcoin ETF. Aber in den letzten vier Jahren wurde tatsächlich ausnahmslos alles abgelehnt. Aber das hat sich tatsächlich in den letzten paar Tagen geändert, wo tatsächlich der allererste Bitcoin ETF zugelassen wurde. Jetzt zu den Vorteilen von einem Bitcoin ETF. Und zwar erstens ermöglicht es vielen Institutionen tatsächlich zum allerersten Mal in Bitcoin zu investieren.
Denn viele wollten zu forschen und investieren, konnten es allerdings nicht, weil irgendwelche regulatorischen Regeln, whatever, es denen eben verboten haben, dass sie ein direktes Investment in Bitcoin machen. Und zweitens ist auch der Zugang für viele Institutionen dadurch deutlich leichter, wenn die sich überhaupt keine Gedanken über die Lagerung für Bitcoin machen müssen, wenn das entsprechende Anbieter übernimmt. Und drittens, auch steuerlich ist es deutlich einfacher für die Institutionen, wenn da auch schon ein Großteil von der Vorarbeit die entsprechende Dienstleistung übernimmt. Das heißt, die Vorteile in Kürzfassung, so eine Institution kann jetzt tatsächlich hergehen, mal heute kurz, sagen wir mal, zwei Milliarden in Bitcoin investieren und morgen schon wieder verkaufen. Und zuvor war es so, dass viele teilweise gar nicht am Markt partizipieren konnten oder die regulatorischen Hürden waren so groß, dass sowas einfach nicht möglich war.
Um jetzt die ganzen Nachteile zu verstehen, müssen wir zunächst mal klären, was denn überhaupt für verschiedene Arten von Bitcoin ETFs es gibt. Denn erstens gibt es beispielsweise den physisch hinterlegten ETF oder auch Spot ETF genannt. Und es ist tatsächlich so, du investierst Geld in diesen Fonds und der Fonds nimmt dein Geld und kauft damit tatsächlich Bitcoins. Das heißt, du tust beispielsweise 100 Euro investieren, die nehmen deine 100 Euro und kaufen damit Bitcoin. Diese Art von Fonds wurde tatsächlich noch nicht zugelassen. Was stattdessen zugelassen wurde, war tatsächlich die synthetische Form oder auch Futures ETF. Bei so einem synthetischen ETF, da werden jetzt keine tatsächlichen Bitcoins gekauft, sondern was du stattdessen kaufst, sind im Prinzip nur so eine Art, ich sag mal, Zettel, wo dann drauf steht, dass du einen Anspruch auf den Preis hast. Nicht mehr, aber auch nicht weniger.
Jetzt bei Rohstoff macht sowas natürlich in der Praxis total Sinn, weil du kannst mal nicht kurz 30 Tonnen Silber ein- und auslagern, das wäre ein Riesenaufwand. Jetzt bei was digital wie Bitcoin, meiner Meinung nach, total überflüssig. Und trotzdem wurde eben genau diese Art zugelassen, also diese synthetische ETF, weil da vermutlich die SEC einfach mehr Kontrolle drüber hat und weil auch solche Futures deutlich strenger reguliert sind, als jetzt beispielsweise irgendwelche Exchanges in Kryptomach. Die Nachteile sind folglich, dass erstens, dass du da keine wirklichen Bitcoins kaufst, sondern nur den Anspruch auf den Preis. Und das heißt wiederum auch, dass du im Prinzip dieser dritten Partei da vollkommen vertrauen musst. Aber, Klammer auf, meiner Meinung nach ist das Risiko immer noch von nachlässigbar gering. Klammer zu. Zweitens geht das natürlich auch mit irgendwelchen Kosten einher.
Beispielsweise, wenn du jetzt selbst hergehst zu einer Exchange und dort Bitcoins kaufst, naja, diese Gebühr ist brutal gering. Also zumindest im Vergleich zu einem ETF. Beim ETF kostet das tatsächlich bis zu 2% Gebühren, die dann drauf gehen für die ganzen Dienstleister, für die Auditoren, für die Anwälte und so weiter. Und falls sich 2% für dich jetzt an der Stelle relativ wenig anhören, naja, wenn du jetzt in einer Institution bist und du willst mal kurz 10 Milliarden investieren, dann sind 2% schon 200 Millionen, die einfach mal so wechseln. Und drittens, hast du bei so einem ETF auch immer leichte Renditeverluste. Denn beispielsweise so ein ETF kann dem wirklichen Preis von Bitcoin nie zu 100% nachbinden. Das heißt, der ist entweder ein bisschen zu teuer oder ein bisschen zu günstig.
Und dann kommen irgendwelche Leute her, die sogenannten Arbitragehändler, die genau dieses Ungleichgewicht ausgleichen und dadurch einen schnellen Gewinn machen. Naja, dieser Gewinn, den die da machen, ist auch ein Unkursschluss an den Verlust, den du entsprechend hinnehmst. Das heißt, die Nachteile in Kurzfassung, erstens ist es teurer und zweitens musst du da auch einer dritten Partei vertrauen. Das heißt, lohnt sich so ein Bitcoin ETF für dich als Privatinvestor? Nein, tut es nicht. Denn, also ich meine, so ein Krypto ETF, der wäre eventuell noch eine Überlegung wert, aber ein rein Bitcoin ETF, naja, das ist für dich eigentlich nur rausgeschmissenes Geld. Du könntest auch genauso gut einfach zu einer Exchange gehen, kaufst du dort deine Bitcoins und das ist deutlich günstiger. Okay, aber was bedeutet das jetzt für dich als Bitcoin Investor?
Naja, erstens, viele Institutionen können jetzt tatsächlich zum allerersten Mal in Bitcoin investieren. Und allein in den letzten 90 Tagen wurden rund 85% aller Bitcoins nicht bewegt. Das heißt, wenn entsprechend die Nachfrage steigt und das Angebot gleich fällt, muss folglich auch natürlich der Preis nach oben gehen. Und dieser Preisentstieg folgt meist in vier verschiedenen Wellen und zwei davon haben wir sogar schon gesehen. Die erste Welle ist meist die von, ich sag mal, frühen Spekulatoren, die schon mehrere Tage oder teilweise auch mehrere Wochen vor der Zulassung von einem ETF tatsächlich darauf spekuliert haben, dass er zugelassen wird. Das haben wir schon gesehen. Der zweite Preisentstieg kommt durch die, ich sag mal, Reaktionsspekulanten, die dann die News hören und sofort neue Bitcoins kaufen, weil sie jetzt denken, dass es jetzt bald nach oben geht.
Oder vielleicht auch noch die nächsten Tage nach der Verkündung tatsächlich investieren. Die dritte Phase ist dann tatsächlich, dass das Geld von den Institutionen tatsächlich investiert wird in den Bitcoin ETF. Das kann allerdings so mehrere Wochen bis mehrere Monate dauern, weil die ganzen Institutionen nicht von heute auf morgen kurz so eine Entscheidung machen können, sondern die sind relativ träge. Die vierte Phase ist dann die, dass wir einen Preisanstieg sehen und dann trägt es natürlich bei ganz vielen Leuten nochmal Gier, die wollen dann nochmal nachkaufen, weil sie jetzt denken, dass Bitcoin to the moon geht. Und dementsprechend wird dann auch nochmal der Preis ansteigen.
Das heißt, allein aus der Perspektive würde es mich persönlich beispielsweise nicht wundern, wenn wir jetzt tatsächlich so vier, fünf Monate am Stück den Positiven sehen, also ich sag mal, so eine Hard-Bitcoin-Rally, wer jetzt so Schritt für Schritt dieses ganze Geld von den Institutionen in Bitcoin wandern kann. Und wir haben uns zum Schluss, wenn du noch mehr sehen möchtest rund um Bitcoin oder andere Verwährung, dann wäre es richtig cool, wenn du meinen Kanal unterstützen würdest. Das kannst du tun, wie du erstens den Kanal abonnierst, zweitens einen Like da lässt, und drittens, wenn du irgendwelche Fragen hast oder auch konkrete Videomöglichkeiten, Schreibt ihn mir gerne unten in die Kommentare. Gebt mir mir jeden eins, einen Kommentar zu vernoten. Mach's gut.
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Der erste Bitcoin ETF wurde zugelassen. Hier lernst du, was ein Bitcoin ETF überhaupt ist und was dessen Vor- und Nachteile sind. Zudem erfährst du, ob sich ein Investment für dich lohnen kann und was das für den Preis von Bitcoin bedeutet.
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▬▬▬ ÜBER MICH 💡▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬
Ich bin Kevin Söll, 2018 aus Deutschland ausgewandert und bereise seither die Welt. Auf diesem Kanal teile ich primär meine Passion für Bitcoin und sonstige Kryptowährungen.
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