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Kevin Söll

Bitcoin Marktupdate: Kurz vor historischem Ausbruch?

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So meine Lieben, dann lass uns auch direkt in den heutigen Newsletter einstarten. Und zwar starten wir ganz zu Beginn mit einem kurzen Marktupdate, danach geht es weiter mit einer Krypto-Studie aus Deutschland, die ich persönlich besonders interessant fand. Ein paar nennenswerte News, und wie immer gilt, alles ab dem Zitat der Woche, inklusive auch meinem eigenen Portfolio, teile ich nur in meinem Newsletter. Falls du auf diese Teile hier ebenfalls Zugriff haben möchtest, einfach und gratis eintragen, dann bekommst du das ebenfalls zugeschickt.

Gut, dann lass uns auch direkt mit dem ersten Punkt starten. Und zwar ist Q1 jetzt zu Ende. Und wie ich es auch bereits in meinem letzten Newsletter erwähnt hatte, hat sowohl Bitcoin als auch Ether die schlechteste Performance hingelegt in den letzten sieben Jahren, also jetzt in Q1. Und primär deshalb, weil das Q1 erstens geprägt war durch relativ starke Abverkäufe, was die Langzeithalter angeht. In Summe haben die so ungefähr 178.000 Bitcoins verkauft. Also das kann man als Verkaufsdruck auf dem Markt sehen. Zusätzlich haben wir relativ starke Abflüsse gesehen, auch bei den Bitcoin-Spot-ETFs. Das sind in Summe ungefähr 4,8 Milliarden, die abgeflossen sind. Und zudem natürlich makroökonomisch die ganze Unsicherheit durch Zölle, Leitzinsen, Inflation, Trump und so weiter und so fort.

Und auch vor allem der letzte Part mit der Unsicherheit, der ist aktuell immer noch der Fall, wie du es auch beispielsweise hier in diesem Chart erkennen kannst, dass derzeit in den USA, also was die US-Wirtschaft betrifft, die Unsicherheit so hoch ist wie noch nie zuvor in den letzten 30 Jahren. Also das sagt schon einiges über die derzeitige Situation aus. Und auch wenn du dir mal die Statistiken zu einer potenziellen Rezession dieses Jahr anschaust, dann erkennst du auch hier, dass wir derzeit mit ungefähr 44% ein neues Jahreshoch gesehen haben. Allerdings muss man auch gleichzeitig dazu sagen, dass 44% bedeutet, dass 56%, also die Mehrheit, nach wie vor nicht davon ausgeht. Und auch gleichzeitig, dass wir hier im letzten Jahr, insbesondere hier im November und auch hier im September, teilweise sogar höhere Zahlen gesehen haben als derzeit.

Jetzt die positive Seite ist die, dass wenn du dir mal nicht nur den Bitcoin-Preis anschaust, sondern auch zusätzlich hier die globale Liquidität und den Business Cycle – also Business Cycle, das ist der englische Begriff für den Konjunkturzyklus, also den Wirtschaftszyklus. Wenn du das hier mal übereinanderlegst, dann erkennst du, dass wir im Wesentlichen derzeit hier, was den Business Cycle angeht, und hier, was die globale Liquidität angeht, bei einem ähnlichen Punkt sind wie auch hier beispielsweise in der Vergangenheit, kurz bevor Bitcoin tatsächlich diese parabolische Phase entsprechend gestartet hat. Das heißt, sollte sich dieses Muster hier entsprechend wiederholen, dann sollten jetzt eigentlich hier die nächsten paar Monate bei Bitcoin relativ rosig werden. Die Betonung liegt nur da drauf: sofern sich dieses Muster tatsächlich wiederholt, dass auch hier entsprechend der Business Cycle, also der Konjunkturzyklus, von hier weiter nach oben geht, genauso wie die globale Liquidität – also sofern sich dieses Muster hier entsprechend wiederholt.

Aber schon allein, wenn du dir das jetzt mal anschaust mit dem Konjunkturzyklus, ist es allein auf Grundlage dessen eigentlich relativ unwahrscheinlich, dass wir tatsächlich hier bei Bitcoin das finale Zyklustop gesehen haben, weil wir hier nach wie vor eher in der Bodenregion sind. Und auch wenn du dir mal den Liquiditätszyklus anschaust – ich sehe gerade, da fällt hier noch ein I, also denk dir jetzt einfach mal hier noch ein I dazu. Anyway, dann erkennst du auch hier im Wesentlichen ein relativ ähnliches Muster derzeit im Vergleich zur Vergangenheit, dass wir hier in der Vergangenheit fast nie im Zyklus so eine Art Double Bottom gesehen haben, bevor es dann hier entsprechend stark nach oben ging. Das war hier im allerersten Zyklus der Fall, dann im zweiten, im dritten und auch im aktuellen Zyklus. Das heißt, sofern sich das hier wiederholt, dass jetzt auch hier entsprechend der Liquiditätszyklus stark ansteigt, dann sollte auch da entsprechend bei Bitcoin eine ähnliche parabolische Phase starten wie auch hier jeweils in der Vergangenheit.

Und auch wenn du dir mal die Korrelationen anschaust zwischen Bitcoin und dem Nasdaq – also Nasdaq im Wesentlichen mit den ganzen Tech-Aktien –, dann erkennst du hier, dass wir derzeit bei 68% stehen, das heißt historisch betrachtet relativ hoch. Was es im Wesentlichen bedeutet, also wenn die Korrelation hoch ist: dass wenn der Nasdaq dies hier macht, dass Bitcoin dies macht, und genau das Umgekehrte. Also nicht immer, aber ich sag mal sehr grob. Und wenn du jetzt mal hier den historischen Verlauf anschaust, dann erkennst du, dass fast immer dann, wenn wir solche Spitzen hatten, also wenn die Korrelation zwischen dem Nasdaq und Bitcoin relativ hoch war, dass es danach dann immer meist zu einer Korrektur kam. Also Korrektur nicht im Sinne vom Preis, sondern Korrektur im Sinne von, dass danach die Preisentwicklung von Bitcoin und Nasdaq entsprechend eher konträr war, also so, dass entsprechend wieder die Korrelation abgenommen hat. Das war beispielsweise hier der Fall oder auch beispielsweise hier eine Spitze und danach wieder schnell nach unten gegangen.

Und jetzt zuletzt haben wir gesehen, dass die Korrelation wieder stark angestiegen ist, also dass der Nasdaq und Bitcoin beide relativ stark gefallen sind. Und allein historisch betrachtet – das steht auch schon hier in der Überschrift, Divergence Likely Ahead –, ist es aus der Perspektive sehr wahrscheinlich, dass die Korrelation in naher Zukunft wieder stark abnimmt. Jetzt, wie könnte das Ganze aussehen? Erstens, indem beispielsweise Bitcoin stark ansteigt, während der Nasdaq nach unten geht oder seitwärts geht. Zweites Szenario, dass Bitcoin fällt, während der Nasdaq nach oben geht oder seitwärts geht. Oder drittes Szenario, dass Bitcoin seitwärts geht, während der Nasdaq nach unten geht oder entsprechend nach oben geht.

Jetzt, ich persönlich denke, dass sofern wir innerhalb vom Kryptomarkt kein wirklich bearishes Event sehen – also bearish könnte beispielsweise sein, dass irgendwie ein Unternehmen, ein Kryptounternehmen pleitegeht oder es findet irgendwie ein Hack statt oder irgendwie sowas, was nur innerhalb vom Kryptomarkt ist –, also wenn wir das nicht sehen, wäre mein persönlicher Base Case, wie jetzt dann höchstwahrscheinlich diese Korrelation irgendwann mal wieder stärker fallen wird, die, dass tatsächlich Bitcoin stärker ansteigt, während der Nasdaq entweder nur ganz leicht ansteigt oder vielleicht sogar seitwärts geht. Es geht jetzt nicht unbedingt komplett konträr, dass der Nasdaq nach unten geht und Bitcoin nach oben geht. Das wäre vielleicht – also es gibt bestimmt auch Fälle, wenn das tatsächlich in der Vergangenheit so der Fall war, aber in aller Regel würde ich sagen, dass der Nasdaq vielleicht eher seitwärts oder leicht ansteigt, während Bitcoin einfach mal kurz einen richtig starken Schub nach oben sieht. Das wäre wahrscheinlich mein Base Case in dem Fall.

Jetzt, warum ist das mein Base Case? Einerseits deshalb, weil immer mehr private und öffentliche Unternehmen in Bitcoin investieren. Das ist auch hier nochmal bildlich dargestellt mit den Unternehmen, die derzeit die meisten Bitcoins entsprechend halten. Also das sind jetzt zumindest die öffentlich gehandelten Unternehmen. Natürlich gibt es auch noch ganz viele private Unternehmen, die entsprechend Bitcoins halten. Und da gibt es ja momentan gefühlt von Woche zu Woche einfach mehr News. Mehr dazu auch weiter unten, wenn wir später entsprechend darauf zu sprechen kommen. Und natürlich auch der zweite Punkt, dass die Märkte einfach vorausschauend sind. Und in aller Regel ist es ja so, dass wenn Leute wieder Risk-On gehen, dass sie zuallererst in Bitcoin shiften, also dass Bitcoin entsprechend der Vorläufer ist, bevor dann entsprechend Tech-Stocks und das ganze andere entsprechend folgt, weil man Bitcoin 24/7 handeln kann, weil es einfach das Risk-On-Asset schlechthin ist, zumindest in der heutigen Zeit.

Aber ein potenzielles Hard-Landing ist aus meiner Sicht nach wie vor möglich. Und falls du bereits in der Vergangenheit dein Risiko reduziert hast oder auch teilweise in Cash gegangen bist, ich habe dir hier meine Liste gemacht mit so ein paar subjektiven Bottom-Indikatoren, die dir eventuell in der aktuellen Marktphase helfen können, um einfach einen besseren Wiedereinstieg zu finden oder auch dir einfach zu helfen, wann du entsprechend wieder dein Risiko im Kryptomarkt erhöhen kannst.

Und zwar zum einen, also der ganz klassische Bottom-Indikator: wenn schlechte Nachrichten zu keinem Kursfall mehr führen. Da würde ich sagen, das ist derzeit nicht wirklich der Fall. Dass alle Finanz-Influencer zu Makro-Experten werden – da würde ich sagen, das ist derzeit teilweise der Fall, also gerade auf Twitter, wenn du da einmal schaust. Also ja, anyway, ich belasse es mal dabei. Dass mit utopisch niedrigen Einstiegspreisen propagiert wird – würde ich sagen, ist derzeit nicht wirklich der Fall. Das war jetzt beispielsweise eher im letzten Bärmarkt der Fall, als Leute gemeint haben, ja, 10.000 und 7.000 und 3.000 und whatever. Dann, dass die Permabullen plötzlich still werden – da würde ich sagen, das ist derzeit nur teilweise der Fall. Dass jeder Pump als der Bulltrap bezeichnet wird – würde ich sagen, ist derzeit ebenfalls nur teilweise der Fall.

Dann, dass plötzlich viele Posts zur mentalen Gesundheit veröffentlicht werden – also da habe ich definitiv schon einige gelesen, aber jetzt noch nicht so wie bei einer wirklichen Crash-Phase, sagen wir es mal so. Dass das Engagement trotz politischer News sehr niedrig ist – würde ich sagen, ist ebenfalls teilweise der Fall. Dann, es kommt zu einem plötzlichen Black-Swan-Event – ist derzeit noch nicht der Fall, aber könnte natürlich kommen. Also das wäre natürlich eine ideale Einkaufsmöglichkeit, dass wir tatsächlich sowas – ich würde jetzt nicht sagen Corona 2.0, aber auch sowas Ähnliches – sehen würden, gerade in der aktuellen Marktphase. Das wäre natürlich ein Traum zum Nachkaufen für denjenigen, der entsprechend das Kapital noch hat.

Dann, dass der Fear & Greed Index schon eine längere Zeit bei extremer Angst ist – würde ich sagen, ist nur teilweise der Fall. Dass die Konversationen immer mehr weg sind, weg von Altcoins hin zu Makro – das ist definitiv derzeit aus meiner Sicht der Fall. Dass fast der gesamte Twitter-Feed bearish ist – nicht wirklich. Also es gibt nach wie vor die üblichen Verdächtigen, die sehr politisch sind auf Twitter. Und noch zu guter Letzt, dass immer mehr Leute veröffentlichen, dass sie in Stablecoins sind – würde ich sagen, ist derzeit ebenfalls teilweise der Fall. Also ja, gerade da, wenn du einfach mal diese Liste durchgehst, wenn wir beispielsweise nochmal eine Korrektur oder Ähnliches sehen, einfach mal schauen, was trifft da derzeit zu, um einfach die Entscheidung zu treffen, wann du dann tatsächlich wieder einsteigst für die potenzielle Fortsetzung von diesem Bullrun.

Da kommen wir jetzt zu einer Krypto-Studie von Blockpit, die ich persönlich ziemlich interessant fand. Die habe ich dir auch hier nochmal verlinkt, da kannst du die nochmal im Ganzen lesen. Aber ja, hier ein paar von meinen persönlichen Highlights: Und zwar zum einen, dass Deutschland derzeit Platz 13 ist bei der globalen Krypto-Adoption und auf Platz 2 bei der Anzahl der aktiven Bitcoin-Nodes. Das könnt ihr euch wahrscheinlich beim Blocktrainer entsprechend bedanken, dass er hier entsprechend die Aufklärungsarbeit dazu gemacht hat. Dann: 7 Millionen Deutsche, also nur ungefähr 8,5% der Deutschen, sind tatsächlich in Kryptowährungen investiert. Und die Anzahl hat sich seit dem Jahr 2021 vervierfacht. Zusätzlich, dass das durchschnittliche Portfolio der deutschen Krypto-Investoren derzeit ungefähr 750.200 Dollar – oder beziehungsweise nicht Dollar, Euro – groß ist. Und dass es besteht aus ungefähr 36% Bitcoin, 11% Ether, 6% XRP, 4% Solana und Rest in anderen Altcoins.

Dann hier noch ein paar eher bittere Statistiken. Und zwar werden derzeit knapp 74% der Kryptowährungen auf zentralen Börsen gehalten. Gleichzeitig ist Ethereum derzeit mit ungefähr 21,4% die meistgenutzte Blockchain in Deutschland, währenddessen Bitcoin mit ungefähr 14,7% auf Platz 2 ist. Rund 44% aller Krypto-Gewinne zwischen 2021 und 2024 waren steuerpflichtig, also im Sinne von einjähriger Haltepflicht haben wohl nicht so viele eingehalten. Und nur 3% der deutschen Krypto-Investoren sollen wirklich ihre Gewinne in der Steuer korrekt angeben, was ebenfalls eine ziemlich ernüchternde Zahl ist.

Da kommen wir jetzt noch zu ein paar Krypto-News. Und zwar hat Strategy mal wieder ordentlich nachgekauft, und zwar satte 22.000 Bitcoins im Wert von knapp 2 Milliarden. Das heißt, damit halten sie jetzt ungefähr 528.000 Bitcoins zu einem Durchschnittspreis von knapp 68.000 Dollar. Zusätzlich hat auch Tether nachgekauft in Q1, und zwar ebenfalls satte 8.800 Bitcoins im Wert von 750 Millionen. Das heißt, damit hätten sie jetzt ebenfalls in Summe über 100.000 Bitcoins.

GameStop hat, wie ich es auch schon im letzten Newsletter erwähnt habe, Wandelanleihen rausgegeben und dadurch jetzt ungefähr 1,5 Milliarden an Cash eingenommen, um damit Bitcoins nachzukaufen. Und zusätzlich dazu haben sie jetzt in Summe ungefähr 6,1 Milliarden an Cash, die natürlich rein theoretisch auch in Bitcoin fließen könnten. Und auch MetaPlanet hat nochmal ordentlich nachgekauft, also für die Größe von MetaPlanet, mit ungefähr 856 Bitcoins im Wert von 72 Millionen. Denn die restlichen Auszahlungen von FTX sollen am 30. Mai beginnen. Da wird erwartet, dass um die 11,4 Milliarden in Cash ausgezahlt werden, was natürlich ebenfalls wieder potenziell in die Märkte fließen kann.

Circle, also das Unternehmen hinter USDC, hat bei der SEC einen offiziellen Börsengang beantragt. Also da bin ich auch schon gespannt, wenn jetzt Circle den Anfang macht, welche Unternehmen da eventuell noch danach kommen. BlackRock meinte zudem in seinem jährlichen Aktionärsbrief, dass der US-Dollar seinen Status als weltweite Reserve an Bitcoin verlieren könnte, sofern tatsächlich die USA ihre Schulden genauso wie ihr Staatsdefizit nicht in den Griff bekommen. Und zusätzlich haben die Söhne von Präsident Trump, also einerseits Eric Trump und zusätzlich Donald Trump Jr., American Bitcoin gestartet. Das soll ein Unternehmen sein, das die Mission hat, zum größten Bitcoin-Miner der Welt zu werden, und das auch gleichzeitig eine Bitcoin-Reserve halten will.

In meinem Newsletter teile ich zudem noch weitere Teile. Falls du darauf ebenfalls Zugriff haben möchtest, dann einfach gratis eintragen, dann bekommst du das ebenfalls zugeschickt. Und noch eine kurze Info zum Schluss: Und zwar gibt es bis zum Mittwoch, dem 9. April, 20% Rabatt auf den ersten Monat unserer monatlichen Membership. Das heißt, wer daran interessiert ist – ich habe dir das hier, genauso wie unter diesem Video, entsprechend verlinkt. Bis zum nächsten Mal.

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