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Kevin Söll

DAS passiert, wenn alle 21 Mio. Bitcoins gemined sind! UNSCHÖN, aber wahr. 😰

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Hi Leute, Kevin hier. Heute eine der häufigsten Fragen über Bitcoin und meiner Meinung nach auch eine sehr wichtige Frage, denn was genau passiert denn eigentlich, wenn denn alle 21 Millionen Bitcoin tatsächlich gemeint sind? Weil derzeit ist ja dieser sogenannte Mining Road quasi wie so eine Art Motivation, dass sich Leute beim Netzwerk beteiligen. Aber was ist, wenn diese Motivation tatsächlich ausfällt? Steht denn das Netzwerk still? Ist dann Bitcoin tot? Nein, Quatsch.

Die Miner bekommen dann einfach nur die Transaktionsgebühren, also alles gut. Und damit sind wir auch schon am Ende von dem Video. Hoffentlich sehen wir uns bald wieder. Boah, hab ich Hunger. Moment mal, so einfach ist es dann doch nicht. Also lass uns da mal vorne starten. Derzeit ist es so, dass die Miner mit so einem sogenannten Mining Road belohnt werden, dass sie tatsächlich irgendwelche Transaktionen bestätigen, als auch das Netzwerk sicher halten.

Und deshalb ist es auch beispielsweise so, dass es aktuell noch keine 21 Millionen Bitcoins gibt, sondern nur rund 19 Millionen. Also wir haben noch rund 2 Millionen übrig, ungefähr 10%. Gleichzeitig ist es so, dass alle 210.000 Glöcke tatsächlich dieser Mining Reward halbiert wird. Das sogenannte Halving. Das heißt, ganz am Anfang 2009, da ist es tatsächlich damit gestartet, dass der Mining Reward 50 Bitcoins waren. Vier Jahre später waren es dann nur noch 12,5.

Aktuell sind es 6,25. In vier Jahren werden es 3,125 sein und so weiter. Das heißt, wenn du dir das Ganze als Schaubit forschst, dann ist der Mining Reward verläuft in etwa so. Und die Anzahl der gemeinten Bitcoins in etwa so. Und jetzt ist es so, dass irgendwann im Jahr 2140 es tatsächlich so weit ist, dass alle 21 Millionen Bitcoins gemeint sind. Und das bedeutet im Wesentlichen zwei Dinge. Nummer eins, dass dann Bitcoin tatsächlich von einem inflationären System zu einem deflationären System wird.

Also, dass die Geldmenge nicht immer mehr zunimmt, sondern stetig abnimmt. Und zweitens bedeutet das auch, dass wenn Elon Musk nicht irgendein Serum entwickelt für Langlebigkeit, dann werden wahrscheinlich du und ich das Ganze nicht mehr mitbekommen. Die Frage ist also da, wie genau finanzieren sich dann die Miner? Und was viele an der Stelle vergessen ist, dass bereits derzeit der Block Reward nicht nur diese 6,25 Bitcoins ist, sondern auch noch zusätzlich die Transaktionskosten, also die Transaktionsgebühren, die angefallen ist, mit ausgeschüttet werden. Und wie hoch die sind, das kannst du auch mal selber ausrechnen. Ich habe das mal gemacht für das heutige Video. Du kannst einfach auf blockchain.

com gehen und da siehst du, wie hoch der gesamte Mining Reward ist. Und da stellst du fest, derzeit ist der so ungefähr zwischen 6,7 und 7,2. Das bedeutet jetzt wiederum, dass derzeit schon die Transaktionskosten rund 0,5 bis 1 Bitcoin groß sind. So und die Theorie ist folglich, dass dann, wenn alle 21 Millionen Bitcoins gemeint sind, tatsächlich die Miner durch die Transaktionsgebühren finanziert werden. Das zumindest in der Theorie. Denn viele befürchten, dass es in der Praxis nicht so ganz hinhauen wird. Und der Grund dafür sind sogenannte Second Layer Solutions, wie beispielsweise das Lightning Netzwerk.

Denn die sorgen dafür, dass ein Großteil von den Transaktionen nicht mehr auf der Blockchain von Bitcoin stattfindet, sondern tatsächlich außerhalb der Blockchain. Und dementsprechend können auch keine Transaktionskosten mehr anfallen. Heißt das tatsächlich, dass es das Ende von Bitcoin ist und das komplette Netzwerk still ist? Nun, meiner Meinung nach ist das nicht der Fall. Aber das hat im Wesentlichen vier verschiedene Gründe. Grund Nummer eins ist der, dass ich ganz schwer davon ausgehe, dass die Stromkosten massiv sinken werden in den nächsten Jahren. Denn wie wir bereits im letzten Bericht von der Mining Council gesehen haben, ist es derzeit so, dass 31% von dem gesamten Strom, der produziert wird, nicht benutzt wird und deshalb wieder an die Umwelt abgegeben wird.

Das heißt, ich persönlich gehe da tatsächlich davon aus, dass in so rund 20 bis 30 Jahren ein Großteil von Bitcoin tatsächlich mit dem Strom betrieben wird, der sowieso nicht gebraucht wird. Also dafür, wo es keinen derzeitigen Abnehmer gibt. Und das bedeutet wiederum, wenn die Stromkosten extrem nach unten gehen, wird das Mining viel profitabler. Das heißt, die haben viel geringere Kosten, um die gleiche Rechenleistung aufzubringen. Und zweiter Punkt, der meiner Meinung nach da noch dagegen spricht, ist die Tatsache, dass die Mining Hardware in 120 Jahren extrem viel effizienter sein wird, als sie derzeit ist. Denn wenn wir mal zurückschauen, an der Mining Hardware wird erst seit 2009 gearbeitet. Das heißt, seit rund 11 Jahren.

Steht dir dazu einfach mal vor, wie dein Handy noch vor 11 Jahren ausgesehen hat und wie es heute aussieht. Und jetzt steht dir mal den gleichen Fortschritt vor, nicht nur für 11 Jahre, sondern für 120 Jahre im Bereich Mining. Und das bedeutet wiederum, dass die Kosten so viel geringer sind, um die gleiche Rechenleistung aufzubringen. Und das heißt wiederum, dass das Mining grundsätzlich immer günstiger wird und dadurch die Transaktionskosten, also der Mining Reward, gar nicht so hoch sein muss, um den tatsächlich noch profitabler minen zu können. Dritter Punkt, der meiner Meinung nach da ebenfalls dagegen spricht, ist die Tatsache, dass ich ganz schwer davon ausgehe, dass in 120 Jahren ein Großteil aller öffentlichen Unternehmen in Bitcoin investiert hat, genauso auch wie ein Großteil aller Länder.

Das heißt, da besteht ein riesen ökonomisches, als auch politisches Interesse, das ganze Netzwerk stabil zu halten und Bitcoin am Leben zu halten. Im englischsprachigen Raum nennt man das auch das Skin-in-the-game-Principle. Wie könnte sowas aussehen? Naja, dass man jetzt beispielsweise hingeht und sagt, Mining wird ab jetzt subventioniert. Das heißt, dass der Staat den Minern noch zusätzlich Geld gibt oder dass verschiedene Staaten und auch Unternehmen anfangen, einfach selbst zu minen. Okay, Kevin, aber was wäre, wenn? Was wäre, wenn der Strom nicht günstiger wird?

Was wäre, wenn die Mining-Hardware nicht effizienter wird? Was wäre, wenn kein öffentliches Unternehmen und auch kein Land in Bitcoin investiert? Ist es dann das Ende von Bitcoin? Nun, an der Stelle muss ich jetzt was sagen, was wahrscheinlich viele Bitcoin-Maximalisten absolut hassen, aber es ist die Wahrheit. Denn an der Stelle glaube ich, dass dann alle Beteiligten zusammenkommen und tatsächlich manuell das Bitcoin-Protokoll anpassen. Und zwar insofern, dass es nicht nur 21 Millionen gibt, sondern entsprechend mehr. Also jetzt beispielsweise 30 Millionen.

Und jeder, der hier behauptet, das sei nicht möglich, es ist möglich. Allerdings ist es extrem unwahrscheinlich. Denn dafür brauchst du die Mehrzahl der Miner, die an Bord sein müssen. Du brauchst die Mehrzahl der Nutzer, also beispielsweise uns Investoren, die an Bord sein müssen. Also auch die Mehrzahl der Entwickler. Wenn jetzt da allerdings jeweils die Mehrzahl zusammenkommt und die bestimmen tatsächlich, dass sie das machen wollen, dann kann auch tatsächlich die maximale Anzahl an Bitcoin erhöht werden. Aber wie gesagt, ich persönlich halte das für extrem unwahrscheinlich.

Und wer weiß, was tatsächlich in 120 Jahren passiert. Ich meine, wenn wir derzeit in die Zukunft schauen, schon 10 Jahre ist es wirklich extrem lange, um irgendeine Vorhersage zu machen. Also wie sieht es dann tatsächlich in 120 Jahren aus? Und damit sind wir auch schon am Ende von dem Video. Wenn du noch mehr Videos rund um die Themen Blockchain-Technologien, als auch Bitcoin sehen willst, dann wäre es richtig cool, wenn du den Kanal hier unterstützt. Das kannst du tun, den du erstens abonnierst, zweitens ein Like da lässt, wenn dir das Video gefallen hat. Und drittens, wenn du irgendwelche Fragen hast oder auch Video-Winche, pack die mir gerne unten in die Kommentare, dann kann ich die fürs nächste Mal mit berücksichtigen.

Also hoffentlich sehen wir uns bald wieder. Mach's gut.

Automatisch erstellt (Speech-to-Text) und KI-gestützt sprachlich bereinigt. Es gibt den gesprochenen Inhalt wieder, kann aber vereinzelt Fehler enthalten.

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Derzeit sind rund 19 Mio. der insgesamt 21 Mio. Bitcoins bereits gemined. Aber was passiert im Jahr 2140, wenn tatsächlich alle restlichen Bitcoins gemined sind? Steht das Netzwerk dann still?

#bitcoin #btc

▬▬▬ ÜBER MICH 💡▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬
Ich bin Kevin, 2018 aus Deutschland ausgewandert und bereise seither die Welt.

Ursprünglich war das ein Fitness-Kanal, mittlerweile teile ich hier dagegen meine Passion für Kryptowährungen, Entrepreneurship sowie mein Leben als Digitaler Nomade.

Dieser YouTube-Kanal ist ein reines Passion-Projekt und dient nicht dazu, Geld zu verdienen. Sei dir daher gewiss, dass ich jegliche Empfehlung aus reinstem Herzen so meine. ❤️

▬▬▬ DISCLAIMER ▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬
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