Meine Pläne zur Diversifikation nach dem Bull Run 🔥
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Ich bin aktuell noch in der Phase von meinem Leben, wo mein Fokus beim Thema Finanzen zu 100 % auf dem Vermögensaufbau liegt. Aber wenn sich dieser Kryptozyklus, ich sag mal, nur halb so gut entwickelt, wie ich mir das persönlich vorstelle, dann wird auch nach diesem Zyklus für mich persönlich das Thema Vermögenserhalt immer wichtiger. Und Vermögenserhalt ist ja bekanntlich nur das Codewort für die Diversifikation.
Deshalb schauen wir uns im heutigen Video mal gemeinsam an, was mein aktueller Plan ist für nach diesem Crypto-Bullrun, wie ich persönlich vorhabe, mein eigenes Portfolio zu diversifizieren, und was auch meiner Meinung nach so die primären Vor- und Nachteile sind von den unterschiedlichen Anlageklassen. Ganz zum Schluss schauen wir uns auch noch zwei eher, ich sag mal, unkonventionelle Investments an, in die ich ebenfalls vorhabe, einen gewissen Teil zu investieren.
Lass uns zunächst mal ganz vorne starten, und zwar: Wenn der Großteil von den ganzen Top-Indikatoren für Bitcoin anzeigt, dass wir tatsächlich in einer stark überhitzten Marktphase sind, dann werde ich persönlich definitiv einen Teil von meinen Bitcoins verkaufen und auch etwas zeitversetzt all meine Altcoins. Bei den Altcoins orientiere ich mich persönlich allerdings nicht an den Top-Indikatoren für Bitcoin, sondern an diesem Indikator, den Manu für die Mitglieder bei uns in der Membership entsprechend entwickelt hat, der auch bisher in der Vergangenheit das Top, gerade bei den ganzen Altcoins, relativ genau angezeigt hat.
Ich werde auch im Übrigen nicht all meine Bitcoins verkaufen, sondern einen gewissen Teil im Cold Storage lassen, quasi als Absicherung, falls es dieses Mal wirklich anders ist, falls wir den berüchtigten Superzyklus sehen und sich die ganzen Staaten auf Bitcoin stürzen, was ich mir Stand heute nicht wirklich vorstellen kann. Aber die Wahrscheinlichkeit davon ist definitiv nicht null, deshalb möchte ich mich da entsprechend dagegen absichern.
Gleichzeitig möchte ich auch mein Aktiendepot über einen DeFi-Kredit nochmal ein gutes Stück aufstocken. Jetzt, in was genau ich da tatsächlich investiere, da bin ich mir Stand heute noch nicht 100 % sicher, weil ich nach wie vor zwischen zwei verschiedenen möglichen Optionen schwanke.
Mein ursprünglicher Plan war der, dass ich ein weltweites ETF-Portfolio aufbaue mit ungefähr 70 % MSCI World, also einem Aktienindex auf die Industrieländer, und ungefähr 30 % dem MSCI Emerging Markets, also einem Aktienindex auf die Schwellenländer. Also relativ ähnlich, wie ich auch beispielsweise noch bis zum Jahr 2018 investiert war.
Der Hauptgrund, warum ich mir da unsicher bin, ist die Tatsache, dass die globale Geldmenge seit dem Jahr 2008 um durchschnittlich 8 % pro Jahr zugenommen hat. Das heißt, damit ich tatsächlich mit meinem Aktienportfolio meinen Wert erhalten kann, was für mich persönlich das Hauptziel ist, muss tatsächlich dieser Teil von meinem Portfolio mindestens durchschnittlich 8 % pro Jahr erwirtschaften.
Wenn du dir jetzt allerdings mal die Performance vom MSCI Emerging Markets anschaust, also vom Aktienindex auf die Schwellenländer, dann erkennst du, dass der, in US-Dollar gemessen, seit dem Jahr 2007 eigentlich mehr oder weniger seitwärts ging, das heißt, inflationsbereinigt sogar ziemlich stark underperformt hat. Und wenn du dir die Performance vom MSCI World, also vom Aktienindex auf die Industrieländer, in der Geldmenge gemessen anschaust, dann erkennst du, dass der MSCI World seit dem Jahr 2007 um durchschnittlich 2,5 % pro Jahr die Geldmenge underperformt hat.
Man muss bei diesem Chart allerdings auch fairerweise dazu sagen, dass hier dieser Startzeitpunkt mit 2007 vermutlich sehr bewusst auch sehr ungünstig gewählt wurde, weil hätte man den beispielsweise hier gewählt oder hier, dann wäre es mehr oder weniger gleich geblieben oder zumindest eine leichte Outperformance gewesen. Und noch zusätzlich, dass hier die letzten 10 Monate fehlen und jetzt gerade in den letzten 10 Monaten der MSCI World im Allgemeinen relativ stark performt hat.
Das heißt, das, was mich persönlich von einem klassischen 70-30-ETF-Weltportfolio abhält, ist die Tatsache, dass ich mir persönlich unsicher bin, ob in der heutigen Zeit, wo aus meiner Sicht das Gelddrucken nahezu schon vorprogrammiert ist, ob da tatsächlich so ein Portfolio auch wirklich inflationsbereinigt seinen Wert erhalten kann.
Wenn du dir dagegen den Nasdaq 100 anschaust, also einen Aktienindex auf die 100 größten nicht-finanziellen Unternehmen, worunter meistens oder überwiegend, ich sag mal, Technologieaktien sind, dann erkennst du beispielsweise hier, dass der extrem stark mit der globalen Geldmenge korreliert, und sogar noch stärker als Bitcoin. Und wenn du dir dazu jetzt die Performance vom Nasdaq in der Geldmenge gemessen anschaust, dann erkennst du, dass dieses Chart auf jeden Fall schon mal deutlich besser aussieht als beispielsweise beim MSCI World. Und hier fehlt auch beispielsweise noch das komplette letzte Jahr, wo der Nasdaq im Allgemeinen relativ stark performt hat. Das heißt, der Nasdaq konnte tatsächlich in der Geldmenge gemessen seinen Wert erhalten.
Aber auch da muss ich fairerweise dazu sagen, dass es kein perfekter Vergleich ist, weil hier die Performance vom Nasdaq nicht in der globalen Geldmenge gemessen wird, sondern in der Bilanz der Zentralbank von den USA, was leicht anders ist, aber ein besseres Chart habe ich dazu leider nicht gefunden.
Das heißt, ich bin mir derzeit noch unsicher, ob ich tatsächlich ein ganz klassisches 70-30-ETF-Weltportfolio aufbaue oder ob ich nicht einen Teil oder vielleicht sogar alles lieber in den Nasdaq investiere, weil der einfach deutlich stärker mit der Geldmengenausweitung entsprechend korreliert.
Fakt ist jedenfalls, dass ich mit dem Teil vom Portfolio keine direkte Abhängigkeit zu Krypto haben möchte, denn genau das ist ja auch der Sinn und Zweck von der Diversifikation, dass ich mich damit quasi absichern kann gegen das, ich sag mal, potenzielle Scheitern von Krypto, wenn nach wie vor der Großteil von meinem Portfolio in Krypto bleibt.
Und auch wenn es vermutlich langfristig gesehen deutlich rentabler wäre, einfach direkt in MicroStrategy zu investieren, insbesondere wenn die weiterhin so aggressiv Bitcoin nachkaufen wie zuvor: Bei der Position geht es mir wirklich nur darum, den Wert zu halten, und eben nicht das Maximum rauszuholen. Ansonsten hätte ich mein Kapital auch direkt im Kryptomarkt lassen können.
Jetzt, was Immobilien angeht, habe ich persönlich ziemlich gemischte Gefühle. Denn einerseits habe ich persönlich beispielsweise einen riesen Respekt davor, bei Immobilien, dass es einen einfach bindet, also dass es einen weniger flexibel macht, dass es einem Freiheit nimmt und natürlich auch gleichzeitig instand gehalten werden muss, das heißt, auch so ein Stück weit einen einfach mental beschäftigt.
Andererseits gibt es vermutlich für mich persönlich, rein vom, ich sag mal, subjektiven Sicherheitsgefühl, wahrscheinlich nichts Besseres, als zu wissen, dass, egal was irgendwie an den Finanzmärkten passieren mag oder was für ein Crash kommt, was für ein Black-Swan-Event oder sonst was, dass man immer ein Haus hat, wo man rein theoretisch für immer drin wohnen könnte.
Deshalb tendiere ich persönlich Stand heute eher dazu, dass ich vorerst mal nicht in Immobilien investieren werde, aber spätestens dann, wenn bei mir persönlich auch das Thema eigene Familie eine größere Priorität wird, kann ich mir gut vorstellen, dass ich zu dem Zeitpunkt mir tatsächlich dann auch ein Eigenheim kaufen werde, also eines, in dem ich dann selbst lebe, mit meiner Familie, vielleicht irgendwo im Süden Europas, wo es mir entsprechend gut gefällt.
Zudem habe ich auch vor, dass ich mit einem kleineren Teil von meinem Portfolio auch in Gold und in Kunst investieren werde. Dazu haben wir auch bereits bei uns eine Membership-Kooperation aufgebaut, mit hier einem Partner in Singapur, hier einem Partner in der Schweiz, also dass man das auch dann direkt außerhalb von der EU lagern kann. Da mir persönlich allerdings das Thema Flexibilität ziemlich wichtig ist, wird das vermutlich eher ein etwas kleinerer Teil von meinem Portfolio, und der Großteil fließt zunächst erstmal in die Aktien.
Automatisch erstellt (Speech-to-Text) und KI-gestützt sprachlich bereinigt. Es gibt den gesprochenen Inhalt wieder, kann aber vereinzelt Fehler enthalten.
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