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Kevin Söll

Meine 4 größten Fehler in diesem Zyklus | Short-Trade Update 📉

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Zum aktuellen Zeitpunkt, wo ich dieses Video aufnehme, hat Bitcoin schon in Euro gemessen ein neues Allzeithoch erreicht, in US-Dollar fehlt nicht mehr so viel. Kann allerdings gut möglich sein, dass zu dem Zeitpunkt, wo das Video live geht, tatsächlich dann Bitcoin auch schon in US-Dollar gemessen ein neues Allzeithoch erreicht hat. Deshalb dachte ich, jetzt ist doch mal ein guter Zeitpunkt, einfach mal das eigene Portfolio genauso wie diesen Zyklus einfach mal so ein bisschen zu reflektieren, denn ich habe definitiv einige kostspielige Fehler gemacht, allerdings auch einige sehr gute Entscheidungen getroffen, und genau die gehen wir auch im heutigen Video gemeinsam durch, natürlich alles in der Hoffnung, dass du persönlich aus meinen Fehlern lernen kannst und sie nicht selbst wiederholen musst.

Hi, mein Name ist Kevin Söll, und auf meinem Kanal lernst du über alles, was mit Krypto zu tun hat, inklusive auch verschiedenen Tipps wie beispielsweise heute, die ich persönlich auf die harte Tour lernen durfte, und damit lass uns auch direkt reinstarten.

Denn eine Sache, die mir erst heute wirklich wieder bewusst wurde, ist die Tatsache, dass es beim Investieren gar nicht unbedingt darum geht, dass man alles richtig macht, weil, ganz ehrlich, das schafft keiner, sondern vielmehr darum, dass man weniger falsch macht. Also in Kurzfassung, dass man einfach öfters richtig liegt, als dass man tatsächlich falsch liegt.

Denn ich habe mir einfach mal angeschaut, wie viel Bitcoin vom Boden aus ungefähr Ende 2022 bis heute in Summe gepumpt ist, und siehe da, der Preis hat sich um ungefähr 330 Prozent erhöht. Also zu dem Zeitpunkt, wo ich jetzt hier das Video aufnehme, steht Bitcoin bei ungefähr 66.500. Das kann zu dem Zeitpunkt, wo du das Video anschaust, ein bisschen anders sein, aber siehe da, vom Boden bis heute ungefähr plus 330 Prozent.

Was im Wesentlichen bedeutet, dass, wenn du beispielsweise jetzt zu 100 Prozent in Cash gewesen wärst hier beim Boden und zu 100 Prozent hier investiert hättest, bis heute durchgehalten hättest, dann hätte sich dein Kapital in Summe ver-4,3-facht, also plus 330 Prozent hättest du dann jetzt noch zusätzlich. Das wäre also auch gleichzeitig die Performance, die ein Bitcoin-Maxi maximal hätte rausholen können, wenn er tatsächlich hier beim Boden, beim absoluten Boden, eingestiegen wäre und bis heute komplett durchgehalten hätte, was in der Praxis, ich würde mal sagen, relativ selten wahrscheinlich vorkommt, aber zumindest theoretisch möglich gewesen wäre.

Und als ich das gesehen habe, habe ich mich einfach mal gefragt, wie es denn derzeit bei meinem Portfolio aussieht. Also habe ich das Ganze mal zurückgerechnet, weil ich sowieso mein Portfolio jeden Monat tracke, und siehe da, zum absoluten Tiefpunkt stand mein Portfolio-Wert bei X und heute steht es bei Y, und die Differenz ist derzeit ein 5,8x, was im Wesentlichen bedeutet, dass ich mit meinem Portfolio sogar Bitcoin outperformt habe. Selbst wenn man Bitcoin absolut perfekt getimt hätte, habe ich trotzdem mit meinem Portfolio Bitcoin outperformt.

Und das liegt ganz gewiss nicht daran, dass ich irgendwie ein super Genie bin und diesen Zyklus irgendwie perfekt gespielt habe. Im Gegenteil, ich habe einige richtig dicke Fehler gemacht. Denn wenn ich mal meine vier größten Fehler in diesem Zyklus zusammenfassen müsste, und zwar in der Reihenfolge, dann würde ich sagen, mein Nummer-eins-größter-Fehler war der, dass ich zu früh meine Bitcoins in Ether umgeschichtet habe.

Weil damals zum Tiefpunkt war mein Portfolio noch ungefähr zu 80 % in Bitcoin, zu 20 % in Ether. Ich habe dann im Zeitverlauf immer mehr Bitcoins in Ether umgeschichtet, weil ich davon ausgegangen bin, dass Ether einfach stärker performen wird als Bitcoin. Ja, es kam dann genau umgekehrt, dass Bitcoin Ether outperformt hat. Und allein das, also dass ich quasi zu früh das Ganze umgeswitcht habe, allein dadurch ist uns eine gute, saftige, mehrfach sechsstellige Summe an Gewinn grundsätzlich entgangen. Und das war wahrscheinlich im gesamten Zyklus bisher mein größter Fehler.

Ich habe auch genau dazu schon Ende letzten Jahres ein separates Video gemacht, weil das wahrscheinlich in meiner gesamten Geschichte im Kryptomarkt bisher mein mit Abstand teuerster Fehler war. Jetzt nicht unbedingt, weil Ether so unglaublich mies performt hat gegenüber Bitcoin, sondern weil ich das einfach mit einem Großteil vom Portfolio gemacht habe und dementsprechend einfach die Summe relativ groß war, mit der ich dann diesen Fehler gemacht habe.

Denn ja, dieser Zyklus hat mir wieder gezeigt, dass es 1 zu 1 gleich kam wie auch in den vorherigen Zyklen, dass Bitcoin einfach einen Bullrun anführt. Erst irgendwann mal später wird Ether gut performen und erst irgendwann mal später dann die ganzen anderen Altcoins. Weil ich persönlich bin davon ausgegangen, also mit meiner Wette auf Ether, dass es dieses Mal tatsächlich anders sein könnte. Ja, hat sich herausgestellt, nein, Bitcoin ist in dem Bullrun nach wie vor die Nummer 1 und führt den Bullrun an. Das heißt, das ist definitiv etwas, was ich im nächsten Zyklus anders machen werde.

Wenn du dir mal den Ether-Preis in Bitcoin gemessen anschaust, dann siehst du, dass der Ether-Preis seit dem Merge in Bitcoin gemessen zumindest immer stärker abgenommen hat, jetzt seit mehreren Monaten hier eher seitwärts geht. Aber ja, ich persönlich habe den Großteil von meinem Portfolio ungefähr zu dieser Phase hier Anfang 2023 umgetauscht, weil ich tatsächlich gedacht habe, dieses Mal könnte es anders sein. Ja, bisher hat sich das Ganze noch nicht ausgespielt.

Man könnte allerdings auch argumentieren, dass es nur eine Frage vom Zeithorizont ist, weil ich persönlich gehe nach wie vor davon aus, dass Ether in diesem Zyklus Bitcoin stark outperformen wird. Das heißt, es könnte auch wieder sein, dass in diesem Zyklus einfach dann hier die Ratio deutlich höher geht und ich dann mit diesem Teil entsprechend im Profit bin. Aber natürlich deutlich intelligenter, klüger wäre es gewesen, wenn ich hier zum – also nicht unbedingt zum Tiefpunkt, aber in der Nähe vom Tiefpunkt – entsprechend das Ganze umswitche und dann erst natürlich die ganze Rally, die potenzielle Rally von Ether, mitnehme.

Denn jetzt zu meinem zweitgrößten Fehler, und zwar, dass ich den Wiedereinstieg verpasst habe. Denn ich persönlich bin ursprünglich davon ausgegangen, dass wir zum Launch von den Bitcoin Spot ETFs dort ein Sell-the-News-Event sehen, und das haben wir auch gesehen. Deshalb bin ich kurz zuvor schon aus dem Markt rausgegangen, habe also einen Teil von meinem Gewinn realisiert, war in Cash und habe dann auf den Wiedereinstieg entsprechend gewartet. Ja, aber wie es aussieht, war ich zu dem Zeitpunkt einfach zu gierig.

Ich wollte eine Korrektur, die noch stärker ausfällt, zu der es dann leider allerdings nie gekommen ist, sodass ich den Wiedereinstieg verpasst habe. Und allein das, wenn ich das mal Stand heute zurückrechne, dass, wenn ich einfach im Markt drin geblieben wäre, auch das mehrfach sechsstellige Gewinne wären, die ich potenziell gehabt hätte, also die uns grundsätzlich jetzt entgangen sind.

Wir können uns das Ganze auch mal hier im Chart anschauen, und zwar bin ich persönlich ursprünglich davon ausgegangen, dass wir hier das Top zum Hype von den Bitcoin Spot ETFs bereits vor dem Launch sehen. Wir haben es allerdings dann erst nach dem Launch gesehen. Ich persönlich bin auch deshalb bereits vor dem Launch mit diesem Teil vom Portfolio ausgestiegen, habe Gewinne realisiert bei einem Durchschnittspreis – also ich bin gestaffelt vorgegangen, aber bei einem Durchschnittspreis von ungefähr 44.500 Dollar. Danach gingen die Preise noch kurzfristig bis auf 49.000 Dollar hoch, und danach kam dann die Korrektur, die ich auch erhofft und die ich auch erwartet hatte. Ja, nur dass dann mein geplanter Einstieg bei 37.000 Dollar war und die Korrektur nur auf ungefähr 38.500 Dollar ging.

Das heißt, es kam einfach nie zu der Korrektur, die ich persönlich erhofft habe, und deshalb habe ich hier entsprechend den Wiedereinstieg verpasst. Das heißt, da ist die Lektion ganz klar, dass man einfach in solchen Marktphasen nicht zu gierig wird, weil ich war ja mit meiner Position schon ordentlich im Profit, nur ich wollte eben noch mehr, und gerade dieses „noch mehr“, genau das wurde mir dann entsprechend zum Verhängnis.

Denn jetzt zu meinem drittgrößten Fehler, und zwar, dass ich sämtliche Nachkäufe bei ungefähr 35.000 Dollar gestoppt habe, nachdem wir irgendwann mal Ende Oktober diesen massiven Pump gesehen haben, wo ich damals auf Grundlage von historischen Daten davon ausgegangen bin, dass wir einfach vor dem Halving-Event nochmal deutlich bessere Preise sehen, und ich deshalb ab diesem Zeitpunkt nicht mehr nachgekauft habe. Aber hätte ich natürlich gewusst, dass sich der Preis so entwickelt, wie er sich jetzt entwickelt hat – auch das im Nachhinein gesehen, zumindest Stand heute, ein ziemlich teurer Fehler, dass ich damals diese Nachkäufe gestoppt habe.

Denn ich persönlich bin in diesem Zyklus so vorgegangen, dass ich unter dieser gelben Linie hier, also alles ungefähr unter 35.000 Dollar, ständig nachgekauft habe. Das heißt, alles, was irgendwie an Einnahmen reinkam, alles, was ich an Cash hatte, habe ich hier entsprechend in den Markt investiert, in dieser Phase. Aber ab diesem Pump hier irgendwann mal Ende Oktober letzten Jahres, ab diesem Zeitpunkt habe ich Nachkäufe gestoppt. Aber hätte ich natürlich gewusst, dass sich der Markt dann danach entsprechend so entwickelt – da wäre ich selbst hier bei 35.000 Dollar Stand heute fast 100 % im Profit mit diesen Nachkäufen, die ich hier an dieser Grenze noch getätigt hätte.

Und dann noch zu meinem viertgrößten Fehler, meinem Bitcoin-Short-Trade, der auch nach wie vor offen ist, weil ich persönlich davon ausgegangen bin, dass wir so ein ähnliches Szenario sehen wie auch beispielsweise 2019, also das wäre so eine Art Mid-Top-Szenario. Bin deshalb auch gestaffelt mit einem kleinen Teil vom Portfolio, ungefähr 15 %, short gegangen zu einem Durchschnittspreis von ungefähr 50.000 Dollar. Ja, nur dass der Markt eigentlich das komplette Gegenteil gemacht hat, mir eher den Mittelfinger hier gezeigt hat und ja, einfach komplett in die andere Richtung gelaufen ist.

Auch wenn wir meinen Short-Trade mal hier im Chart anschauen, also da muss ich schon fast lachen, wie der Markt mir hier einen Mittelfinger gezeigt hat und einfach das komplette Gegenteil macht. Also schon allein, wenn du hier mal diese grünen Tageskerzen anschaust, wie groß die sind, wahrscheinlich die größten Tageskerzen, die wir überhaupt in diesem Zyklus bisher gesehen haben, und ich war hier mit ungefähr 15 % von meinem Portfolio, beziehungsweise bin es auch nach wie vor entsprechend short.

Jetzt Stand heute, wo ich dieses Video aufnehme, ist die Position nach wie vor offen, das heißt, theoretisch zumindest sind es Stand heute nur unrealisierte Verluste. Aber auch das, also angenommen, ich würde jetzt tatsächlich Stand heute – was ich nicht vorhabe, aber angenommen, ich würde das jetzt tatsächlich Stand heute schließen –, dann wäre auch das eine gute fünfstellige Summe an Verlusten, die ich realisieren würde, und natürlich noch zusätzlich entgangene Profite, weil ich natürlich auch in der gleichen Zeit hätte hier Long gehen können.

Das heißt, da sind meine bisherigen Learnings: erstens, nie gegen den übergeordneten Trend wetten, weil es gibt ja nicht umsonst das Sprichwort „the trend is your friend until the end“, und auch zweitens, dass man dieses eher unrealistische Szenario, zumindest was man selbst für unrealistisch hält, dass man das auch immer mit einkalkulieren sollte, weil es gibt ja auch da das Sprichwort, auf Deutsch übersetzt, dass der Markt länger irrational sein kann, als du solvent sein kannst.

Und jetzt verstehst du vermutlich auch, warum ich auf meinem Kanal so unglaublich viel über Borrowing-Protokolle spreche und gehebelte Kursgewinne, weil trotz diesen vier Fehlern hier, die mich wirklich einiges gekostet haben und auch teilweise noch einiges kosten, trotz dieser vier Fehler habe ich es trotzdem geschafft, dass ich Bitcoin zumindest bisher outperformt habe, das heißt, dass mein Portfolio besser performt hat, als wenn ich tatsächlich Bitcoin perfekt getimt hätte.

Ich habe auch by the way in dem Video ganz bewusst häufiger von entgangenen Gewinnen gesprochen und nicht von Verlusten, weil Verluste machst du nur dann, wenn du mit dem Großteil vom Portfolio falsch liegst. Und das war bei mir zumindest Stand heute zum Glück noch nicht der Fall, sodass ich tatsächlich immer mit dem Großteil vom Portfolio bisher richtig gelegen bin.

Denn ich habe auch zum Glück in diesem Zyklus einige sehr gute Entscheidungen getroffen, und auch hier würde ich sagen in der Reihenfolge: erstens, dass ich dieses Mal im Bärmarkt wirklich alles investiert habe, dass ich keine Cash-Position gehalten habe, dass ich wirklich unter Preisen von meistens unter 25.000 Dollar, teilweise auch noch unter 30.000 Dollar, aber ab 35.000 Dollar dann nicht mehr – dass ich zu dem Zeitpunkt, also über die komplette Marktphase, wirklich diesmal alles investiert habe, was auch by the way von einigen meiner Community kritisiert wurde, dass ich keine Cash-Position habe, aber das ist eben etwas, was ich persönlich schon damals im Zyklus 2019 gelernt habe, dass sich so etwas eben im Bärmarkt unglaublich auszahlen kann.

Dann meine zweitbeste Entscheidung war die, dass ich mein Portfolio ganz gezielt fokussiert habe auf gehebelte Kursgewinne. Ich habe damals meinen Initialhebel bei Bitcoin aufgebaut bei Preisen von ungefähr 21.000 Dollar, was sich by the way auch teilweise richtig mies angefühlt hat, weil ich dann über mehrere Monate damit im Minus war, bevor es entsprechend wieder nach oben ging. Aber das erklärt auch im Wesentlichen, warum ich es dann schlussendlich geschafft habe, trotz meiner Fehler trotzdem noch Bitcoin zu outperformen, weil ich eben auf gehebelte und nicht einfache Kursgewinne gesetzt habe.

Genau zu dem Thema habe ich auch bereits mehrere YouTube-Videos erstellt, wie gefährlich es sein kann, wenn man sein Krypto-Portfolio auf Cashflow auslegt, weil, ja, das fühlt sich vielleicht kurzfristig cool an, wenn dann regelmäßig etwas reinkommt, man bekommt eine Dopamin-Ausschüttung, aber langfristig gesehen sind einfach Kursgewinne und vor allem auch gehebelte Kursgewinne x-fach größer als jeglicher Cashflow, den du im Kryptomarkt verdienen kannst.

Was sich in diesem Zyklus für mich bisher ebenfalls ausgespielt hat, ist meine eher konservative Spielweise. Mit konservativ meine ich in dem Fall, dass ich beispielsweise bei Protokollen ausschließlich die größten, etabliertesten Protokolle benutze, sodass ich beispielsweise bislang noch keinen einzigen Cent durch irgendwie einen Hack oder einen Exploit verloren habe, aber auch genauso beispielsweise beim Hebeln, dass ich da lieber zu konservativ dran bin als zu irgendeinem Zeitpunkt zu aggressiv. Das heißt auch da, bislang habe ich zumindest noch keinen einzigen Cent durch irgendwie eine Liquidation oder sonst was verloren.

Auch beispielsweise was meinen Short-Trade angeht, mit dem ich derzeit gut im Minus bin, auch da habe ich beispielsweise meine Positionsgröße ganz bewusst so gewählt, dass, wenn es aufgeht, es sich tatsächlich lohnen kann, also finanziell gesehen, aber wenn es nicht aufgehen sollte, dass es auch finanziell vom Verlust her absolut verkraftbar ist.

Und genau das bringt mich auch schon zum nächsten Punkt, und zwar, dass ich in diesem Zyklus bisher überwiegend emotionslose Aktionen getroffen habe. Also zumindest, wenn ich jetzt mal ein bisschen zurückdenke, kann ich mich persönlich nicht erinnern, dass ich in diesem Zyklus jemals irgendwie große Angst oder große FOMO gespürt habe, sondern im Gegenteil, dass ich in dem Zyklus im Vergleich zu vorherigen Zyklen eigentlich ungewohnt entspannt bin. Und ich glaube, der Hauptgrund dafür ist die Tatsache, dass ich mein Portfolio einfach so aufgestellt habe, dass ich mittlerweile von steigenden und von fallenden Preisen entsprechend profitieren kann.

Währenddessen der alte Kevin im letzten Zyklus, der war jetzt nicht unbedingt komplett, aber der hatte mehr noch so eine, ich sag mal, All-in-Mentalität, was ich auch by the way heutzutage nach wie vor bei sehr vielen Anfängern sehe, dass sie gerade beim Investieren in Kryptowährungen so, ja, mit so einer Alles-oder-Nichts-Mentalität rangehen. Entweder es geht Vollgas auf, oder es geht Vollgas in die Hose. Und so bin ich einfach mittlerweile nicht mehr unterwegs, sodass ich Stand heute beispielsweise immer noch mit dem Großteil Long bin. Das heißt, selbst wenn ich eine offene Short-Position habe, dass ich mich trotzdem freuen kann über steigende Preise, weil eben der Großteil von meinem Portfolio richtig liegt und ein kleiner Teil entsprechend noch falsch.

Das heißt, was man sich aus meiner Sicht einfach bewusst machen sollte, ist, dass man es nie schaffen wird, einen Zyklus perfekt zu spielen, und dass solche Fehler eben mit dazugehören zum Investieren. Aber solange du beispielsweise dein eigenes Risikomanagement oder auch beispielsweise deine eigenen Emotionen, solange du das hier im Griff hast, also eigene Emotionen und Risikomanagement, ist es nur eine Frage der Zeit, bis du im Kryptomarkt ebenfalls zu den Gewinnern gehörst.

Jetzt was meinen eigenen Short-Trade angeht, also ich muss sehen, ich bin unglaublich gespannt, ob der noch tatsächlich etwas wird. Derzeit haben wir die Situation, dass das Bull Market Support Band ungefähr hier bei 45.000 ist, das allerdings momentan noch stark ansteigt. Das heißt, ab dem Zeitpunkt, wo das tatsächlich hier höher geht als mein Break-Even-Point bei ungefähr 50.000 – wobei der auch gleich ansteigt durch die Zinsen, aber rechnen wir mal mit 50.000 –, sollte das tatsächlich das irgendwann mal crossen, dann ist da für mich der Zeitpunkt gekommen, wo ich entsprechend hier Verluste realisieren würde.

Sollten wir tatsächlich noch da vorne eine entsprechende Korrektur sehen, könnte ich mir auch Stand heute beispielsweise gut vorstellen, dass ich die Position noch mit Plus-Minus null in etwa schließen kann. Wir werden sehen. Falls du da irgendwelche Updates dazu bekommen möchtest, dann einfach unten bei meinem Newsletter entsprechend eintragen. Da ist meine Short-Position genauso auch der Rest von meinem Portfolio entsprechend mit aufgelistet. Und ja, lehrreich war dieser Short bisher auf jeden Fall, auch wenn ein bisschen kostspielig. Aber gut, was tut man nicht alles, dass man die Learnings für seine Audience entsprechend bekommen kann.

Das heißt, an der Stelle kann ich auch dir persönlich empfehlen, dass du einfach in regelmäßigen Abständen mal dein eigenes Portfolio und insbesondere deine vergangenen Entscheidungen einfach mal reflektierst, die guten Entscheidungen genauso wie die weniger guten Entscheidungen, und dass du hoffentlich aus denen deine Lektionen lernst für den nächsten Zyklus. Und vor allem auch, dass du einfach mental offen bleibst, dass, wenn beispielsweise deine Investment-These nicht eingetroffen ist oder irgendwie die Daten brechen, du dementsprechend auch deine Meinung änderst, völlig unabhängig davon, was dein Ego haben möchte, das am liebsten auf einer einzigen Meinung beharrt, wie es beispielsweise relativ viele Chart-Analysten tun, sondern dass du dich da einfach entsprechend anpasst, dass, wenn der Markt sich ändert, du dann auch entsprechend andere Entscheidungen triffst. Bis zum nächsten Mal.

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Bitcoin hat bereits in Euro ein neues Allzeithoch erreicht. Ein guter Zeitpunkt, um über die vergangenen Entscheidungen in diesem Zyklus zu reflektieren.

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1:07 BTC Performance
2:01 Meine Performance
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6:24 Mein 3. Fehler
7:27 Mein 4. Fehler
9:00 Meine guten Entscheidungen
12:38 Mein Fazit