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Kevin Söll

Diese Daten sprechen dafür! Bitcoin-Zyklus dreht bullish

Gastauftritt / CollaborationVeröffentlicht auf: Didi Random | Bitcoin und Vermögensaufbau
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So, und da sind wir schon mit dem Interview mit dem lieben Kevin Söll. Ich begrüße dich recht herzlich unter den Bullen, habe ich gehört. Und im heutigen Video gehen wir wirklich auf so zyklusrelevante Punkte ein, die jetzt nicht nur meiner Meinung nach schon länger auf dem Tisch sind, sondern auch dich dazu bewegt haben, nach dieser jüngsten Bewegung beim Bitcoin ordentlich zu überdenken, ob wir noch mal mit den 40ern, 50ern hier im Markt zu rechnen haben. Und mit richtig spannenden On-Chain-Insights, die sich jeder wirklich bis ins Detail überlegen und ansehen sollte, darf ich schon mal recht herzlich Danke sagen, dass du dir deine Zeit nimmst hier und wirklich punktgenau mit uns wichtige, wichtige Recherche teilst und damit einfach nochmal kurz herausposaunst. Kevin, stell dich gerne vor. Ich freue mich, dass du hier bist, und gerne einfach mal vorstellen, was du machst, wie du im Markt bist und was sich jetzt geändert hat mit der letzten Bitcoin-Bewegung.

Ja, also erstmal danke für die lieben Worte. Ich glaube, das letzte Mal, als wir gequatscht haben, das war vor vier, fünf Monaten oder so. Damals kann ich mich noch gut daran erinnern, habe ich meine Bildschirme geteilt: Hier, Zyklusboden, der muss definitiv unter 50.000 sein, das sagen die Daten und so weiter. Ja, und momentan ist es so: zwei Seiten in meinem Kopf, so die bullischste Seite und die bearischste Seite. Und ich würde tatsächlich sagen, nach dem Pump und jetzt mal völlig unabhängig davon, dass relativ viele jetzt bullisch geswitcht sind, absolut FOMO bekommen und so weiter, mal völlig unabhängig vom Sentiment, würde ich sagen, wenn ich mir Stand heute die Daten anschaue, kann man tatsächlich für beide Lager einen realistischen Case machen. Ich glaube, ich könnte dir richtig gut verkaufen, warum es noch weiterhin bearisch sein sollte, genauso wie ich dir verkaufen könnte: Hey, jetzt wird es langsam Zeit, wieder bullisch zu switchen. Und ich persönlich tendiere dazu, wenn ich auf der Kippe bin zwischen bearisch und bullisch, bin ich lieber bullisch, weil ich langfristig gesehen nach wie vor ein absoluter Bulle bin im Kryptomarkt. Aber ja, meine persönliche Einschätzung hat sich tatsächlich mit dem letzten Pump und vor allem, als ich mir danach die Daten angeschaut habe, würde ich sagen, ziemlich gedreht. Davor hätte ich dir wahrscheinlich gesagt, so 70 % Restwahrscheinlichkeit, dass wir noch ein Lower Low sehen, und aktuell bin ich eher so bei 30 %. Also, dass ich denke, es gibt definitiv eine Restwahrscheinlichkeit, und ich denke, das hat auch viel mit Makro und Aktienmarkt zu tun, je nachdem, was sich da noch vielleicht tut. Das ist für mich persönlich so das größte Risiko, was wir da vielleicht noch im Hinterkopf haben oder beziehungsweise im Hintergrund haben. Aber rein zeitlich gesehen bleibt jetzt auch nicht mehr so viel Zeit, dass da noch so eine ordentliche Korrektur kommt. Also ja, deshalb ...

Also, ich würde auch ganz kurz meine zwei, drei Punkte nennen, und dann gehen wir gerne in die Daten und wirklich in die Charts rein, weil Oktober für die Bären pressiert es. Also, du hast schon wirklich irgendwo die Zyklustheorie, die das Top zwar brutal, brutal getimt hat, aber jetzt knapp wirklich davor erstmal bis Oktober nicht unbedingt einen neuen Boden zu setzen. Für mich sind so ein paar Punkte, die ich in den Raum stelle, wo wir gerne drüber fachsimpeln können: USDC- oder USDT-Dominance, 200er Weekly Moving Average und das Verhältnis von Long-Term- zu Short-Term-Holdern, worauf ich mich hier immer leicht und seicht beziehe, um meine Argumente damit zu decken. Aber ich bin halt auch eher immer Käufer, weil es sich lohnt, bei Bitcoin bullisch zu sein, weil es drei von vier Jahren eigentlich aufwärts geht. Und was sind so bei dir die ersten Punkte, die du nennen würdest, von den Daten, die jetzt persönlich in aufsteigende Kursrichtungen tendieren, dass der Boden schon drin wäre? Was wären so die ersten zwei, drei kräftigsten Argumente, die dafür sprechen bei dir?

Okay, ich starte da vielleicht mal ein bisschen mit Background, so ein kleiner Exkurs dazu, wie ich überhaupt Top- und Boden-Area versuche zu timen beziehungsweise das Hauptteil von unserer Strategie, auch bei uns in der Membership, dass wir versuchen, Boden-Area einzukaufen, Top-Area zu verkaufen, shorten, repeat. Wie kommen wir dazu? Das sind im Wesentlichen, ich sag mal, vier bis fünf Dinge, den fünften Punkt klammer ich mal aus. Das sind fünf Dinge, die wir uns eigentlich anschauen. Erstens: zeitliche Perspektive. Ich glaube, die haben die meisten Leute mittlerweile im Kryptomarkt auf dem Schirm, können wir uns auch gleich noch anschauen. Zweitens: preisliche Perspektive. Drittens: verschiedene On-Chain-Daten beziehungsweise Bottom-Indikatoren. Viertens: technische Analyse, das ist der einzige Part, wo ich sagen würde, da habe ich keine Expertise drin, da verlasse ich mich auf das, was andere bei uns in der Membership entsprechend analysieren. Und den letzten Punkt: Thema subjektive Bottom-Indikatoren, weil die eben komplett subjektiv sind, sage ich, das ist eher so, wenn wir dann tatsächlich in der Bodenfindung sind, dann kann man da vielleicht noch die letzten paar Prozent rausholen oder in der Top-Area, aber ansonsten halte ich wenig von reinem Sentiment-Trading, weil das Sentiment gerade im Kryptomarkt, da kennst du es ja mit Angst und Gier, also wenn man darauf irgendwie handeln soll, das ist einfach ganz tricky. Wir haben es jetzt mit diesem Pump gesehen: von absoluter Angst hin zu extremer Gier innerhalb von einem Tag, zwei Tagen. Also, es ist crazy. Ja, also wenn du möchtest, können wir gerne kurz die Daten uns ein bisschen anschauen und vor allem auch, warum ich trotzdem bei beiden Seiten so ein bisschen bullisch und bearisch gleichzeitig bin. Passt das? Hau rein, leg los. Perfekt.

Lass uns vielleicht mal zunächst mit der zeitlichen Perspektive starten. Das ist nur eine von theoretisch vier verschiedenen Möglichkeiten, wie man das Ganze berechnen kann. Vom Top gemessen bis zum Boden, dass wir hier einfach uns die Vergangenheit anschauen, vom letzten Bärenmarkt, vom vorletzten Bärenmarkt und dann diese Zeitspanne in die Zukunft ziehen. Vom letzten Top, da kann man irgendwo auf den Boden von, das ist vorhin bereits gesagt, irgendwann anfangen, Mitte Oktober. Ja, da gibt es jetzt natürlich verschiedene andere Messweisen, aber das ist so die gängigste. Wo man ja erstmal sagen könnte: Hey, historisch betrachtet, das hat sich immer so krass wiederholt. Das war einfach nur ein Uhrwerk. Warum sollte es dieses Mal tatsächlich anders sein? Denke ich, ist nach wie vor eines der stärksten Argumente. Und gleichzeitig, wenn man jetzt da mal ein bisschen reinzoomt, ja, wie viele Wochen bleiben da noch, dass wir hier tatsächlich in der größeren Korrektur sind? Ah, ist halt auch ein bisschen schwierig, weil einfach, das ist wie wenn du, ich weiß nicht, ob du Ahnung hast von Optionen, Optionsscheinen und so weiter. Wenn es immer mehr Richtung Restlaufzeit geht, dass dann einfach das Risiko immer mehr zunimmt. Wobei das jetzt vielleicht ein bisschen zu komplex ist, lassen wir das Beispiel mal raus. Aber ja, genau gleich ist es hier: Die Restwahrscheinlichkeit von Woche zu Woche sinkt einfach, dass wir da noch tatsächlich eine größere Korrektur sehen. Ich sage nicht, dass es nicht noch eine gute Korrektur geben kann, aber mein Base Case ist mittlerweile nicht mehr, dass wir eben ein tieferes Tief sehen.

Das zudem: Wenn wir uns jetzt die Preisperspektive mal noch anschauen, könnte man genau gleich vorgehen, dass man sagt: Hey, vom Top bis zum Boden gemessen, den vorletzten Bärenmarkt und den letzten Bärenmarkt schauen wir uns mal an, hier minus 84 %, minus 77 %. Also, was wäre denn auf Grundlage von der Vergangenheit realistisch für diesen Bärenmarkt? Würde man sagen, zwischen 65 % so, würde ich sagen, und maximal, also das wäre wirklich Worst Case, 75 %, das wäre schon heavy. Da kommen wir irgendwo auf eine Range von zwischen 44.000 und 31.000. Also selbst wenn wir da, ich sage mal, nur auf 50.000 gehen würden, wäre eigentlich schon 50.000 historisch betrachtet eher eine Anomalie. Also auch preislich betrachtet könnte man eigentlich sagen, da ist noch der Soll von diesem Bärenmarkt nicht wirklich getan. So denke ich, ist nach wie vor ein valides Argument, kann man genauso gut anbringen. Jetzt gibt es aber auch noch andere Punkte, wie beispielsweise das Thema Chartanalyse. Wie gesagt, da kennst du dich wahrscheinlich besser aus als ich. Da war es zumindest so, dass bei uns in der Membership die Analysten zunächst, danach aber auch Manu so in den unteren 60ern bereits Alarm geschlagen haben im Sinne von: Hey, Marktstruktur ändert sich, das sieht mir eher nach einer Bodenfindungsphase derzeit aus, wo dann auch teilweise oder ganz die Shorts geschlossen wurden. Kann ich persönlich nicht einschätzen, aber das war auf jeden Fall etwas, was ich mit aufgenommen habe diesbezüglich.

Und was Bottom-Indikatoren angeht und On-Chain-Daten: Da kann man ja grundsätzlich sagen, naja, also beispielsweise, wenn wir uns mal mein Cheat Sheet anschauen, da war es so, dass ungefähr eine Mehrheit der ganzen Indikatoren bereits ausgeschlagen haben. Wo man jetzt sagen könnte, hey, im dritten Bereich, da können wir jetzt schon mal die ersten Einstiege machen. Ich persönlich habe das allerdings so interpretiert und auch danach geändert, dass ich gesagt habe, naja, historisch betrachtet, das waren eigentlich überwiegend Bottom-Indikatoren, die für die Konfluenz geeignet sind und nicht wirklich zuverlässige Bottom-Indikatoren, wie beispielsweise, wenn wir uns mal nur einen Klassiker hernehmen, den Realized Price, der derzeit bei um die 53.000 steht. Den haben wir bisher in jeder Boden-Area mit gut, also ziemlich stark unterschritten. Realized Price könnt ihr euch einfach vorstellen wie den durchschnittlichen Einkaufspreis von allen Bitcoin-Holdern. Und dass wir so einen durchschnittlichen Preis unter, also quasi unterschreiten im Bärenmarkt, wäre logisch. Ja, und wenn man das Ganze noch, ich bin mehr ein Fan von, sich an Long-Term-Holdern im Allgemeinen zu orientieren, da ist der Realized Price derzeit, ich glaube, ich habe erst in dem Video mit Thomas, ich glaube, 39.000 gesagt, ich meinte natürlich 49.000, der steht derzeit bei 49.000 und auch da historisch betrachtet in jedem Bärenmarkt bisher unterschritten. Und wer darunter gekauft hat, der war im nächsten Bullrun einfach nur der absolute King. Und derzeit sind wir einfach ein sehr gutes Stück davon entfernt. Also auf Grundlage der meisten Bottom-Indikatoren könnte man eigentlich nach wie vor sagen: Also das Soll von diesem Bärenmarkt ist noch nicht erfüllt. Das ist die eine Seite.

Bin ich 100 % bei dir. Ich muss auf einen Punkt unseres letzten Videos drauf eingehen, weil wir hatten so im Endeffekt zwei Sichtweisen auf den Markt und ich habe so die Thematik in den Raum gestellt, in den Fokus: Im Bullrun-Top haben die Top-Indikatoren, die üblichen, null ausgeschlagen, so ein, zwei, drei vielleicht. Und du meintest ja, ein bisschen extrapolieren, ein bisschen anpassen, dies, das, jenes. Könnte es sein, dass wenn wir den schwächsten Bullrun jemals gesehen haben, der schwächste Bärenmarkt jemals auch okay wäre und somit viele Bodenindikatoren nicht ausschlagen? Also ich denke, es wäre unvernünftig von mir, jetzt dir ein Ja oder Nein zu geben, sondern es ist definitiv möglich. Also eine Restwahrscheinlichkeit gibt es. Mein Base Case war damals noch, dass ich gesagt habe, naja, wenn wir uns mal die historischen Zyklen anschauen, haben wir bisher jedes Mal beim Top eben ein Blow-Off-Top gesehen und nicht ein Round-Top. Aber wenn man hier schon drüber streiten kann, das hatte einerseits Blow-Off-Top-Charakteristiken mit euphorischer Phase, parabolischer Phase und so weiter, und danach war allerdings die Top-Findung hier eher ein Round-Top. Und in diesem Top, also beim letzten Zyklus, war es einfach nur ein Round-Top, was wir bisher noch in keinem Bullrun gesehen haben. Das ist wirklich nur: Wir hatten nie eine parabolische Phase, das gab es einfach noch nie. Mein Base Case war allerdings trotzdem, dass sich die Bärenmärkte mehr oder weniger wiederholen, weil wenn du dir Bärenmärkte anschaust im Vergleich zu Bullruns, hatten wir bisher nur eine einzige Bottom-Art und das war ein Rounded Bottom. Also wir haben eigentlich nie wirklich V-Shape-Bottoms. Ich meine, hier in diesem Zyklus von 2014 könnte man sagen, naja, aber wir hatten hier zumindest einen Crash. Ja, aber war trotzdem noch relativ bogenförmig hier die Bodenfindung. Hier genau das Gleiche, hier genau das Gleiche. Von daher dachte ich: Na ja, die ganzen Bottom-Indikatoren, die sind ja ausgelegt auf Rounded Bottoms. Die sind ja nicht ausgelegt auf Vollgas-Crash und danach wieder V-Shape entsprechend nach oben.

Deshalb habe ich da eher dazu tendiert zu sagen, ich denke trotzdem, dass die nach wie vor valide sind.

Jetzt schauen wir uns aber andere Daten an. Die habe ich auch schon in meinem Newsletter gezeigt. Wie beispielsweise hier von Quant, der Bitcoin Bull-Bear-Market-Cycle-Indikator. Ich würde sagen, der Name ist relativ selbsterklärend. Alles, was hier oberhalb ist, heißt bullisch, Bullrun, und alles, was hier ins Rote geht, heißt: Oh, jetzt Richtung Top und so weiter beziehungsweise sehr euphorisch. Und genau das Umgedrehte: Alles, was hier blau-grün dargestellt ist, ist eher bearisch. Und wenn es sehr dunkelblau wird, sind wir besonders bearisch. Wenn wir uns den mal derzeit anschauen, dann steht er zum allerersten Mal auf Bullrun. Und sowas gab es einfach in historischen Bärenmärkten nie. Nie. Also, es gab es, aber dann war der finale Zyklusboden schon drin, und wir waren quasi in der frühen Phase vom Bullrun. Das heißt, das war nicht nur irgendein Anstieg, sondern ja auch in US-Dollar gemessen hier. Also hier seht ihr ja schon die Kerze, wie die hier ausschaut. Das war ein Monsterprügel, was wir nach oben gesehen haben. In US-Dollar gemessen der stärkste Wochenanstieg, den wir überhaupt je hatten. Das war nicht einfach nur irgendein Pump, der bei Bitcoin stattgefunden hat. Das war der Pump. Und von daher sind jetzt auch manche On-Chain-Daten tatsächlich schon auf Bullrun geflippt, wo ich auch da schon gedacht habe, das sieht irgendwie sehr komisch aus. Weil einerseits Bottom-Indikatoren großteils noch nicht ausgeschlagen, aber andererseits gibt es andere On-Chain-Daten, die jetzt schon sagen: Hey, wir sind gerade relativ früh dabei, in den Bullrun zu starten. Ich denke nach wie vor nicht, dass es irgendwie zu spät ist, irgendwie einzusteigen oder sonst was. Auch prozentual gesehen vom Boden aus gemessen sind wir jetzt noch nicht bei, keine Ahnung, wir haben ja jetzt schon die ersten 100 % hinter uns. Also ich würde mir da keine Sorgen machen.

Auch hier genau dasselbe, andere Metrik, die komplett anders berechnet wird. Bullscore-Index, wir haben jetzt einen Wert erreicht von 80 von 100. Also sowas gab es einfach bisher in keinem anderen Bärenmarkt bisher. Du siehst es hier im letzten Bärenmarkt: Wann war der erste Zeitpunkt, wo wir hier mal auf die 80 bis 90 angestiegen sind? Das war, nachdem der finale Zyklusboden drin war. Und nicht zuvor. Deshalb so On-Chain-Daten, Bottom-Daten, beide Seiten so ein bisschen überzeugende Daten. Und jetzt könnte man das Ganze natürlich noch weiterspielen und sagen, naja, wenn wir uns mal sowas anschauen wie beispielsweise Strategy. Ich zoome mal hier ein bisschen rein. Ich vermute mal, die meisten Leute kennen die Webseite. Da werden die ganzen Käufe von Strategy dargestellt. Dann haben wir auch bei Strategy gesehen, dass die jetzt eigentlich seit Juni nur noch verkauft haben. Und plötzlich jetzt, Ende August, fangen sie wieder an mit Kaufen. Ob sie das jetzt wieder jede Woche machen und so weiter, weiß ich nicht. Aber das war das größte Interesse, was wir institutionell je gesehen haben. Und der größte Verkäufer hat jetzt eine Cash-Reserve von 5 Milliarden, um seine ganzen Dividenden und so weiter zu zahlen. Also welchen Grund gibt es noch wirklich, da Bitcoin zu verkaufen? Im Gegenteil, alles, was da reinkommt, das wird wahrscheinlich direkt wieder in Bitcoin gebuttert. Von daher könnte das Thema Nachfrage allein auch schon durch so einen dicken Player einfach nochmal deutlich gestärkt werden.

Ja, also wenn ich es zusammenfassen müsste, würde ich sagen, ich tendiere definitiv mehr Richtung: Der Zyklusboden ist tatsächlich drin. Aber ich gehe trotzdem davon aus, dass wir noch zuvor, bevor wir dann wirklich in den Bullrun marschieren, eine Korrektur sehen. Gehst du mit mit, also Zyklusboden drin, ich glaube, da bist du an Bord? Wie sieht es aus mit: Wir sehen noch zuvor eine Korrektur? Oder denkst du mir, the moon, next, next up?

Ich bin da auch voll und ganz der Meinung: Boden super geil, weißt du, es war günstig. Bitcoin bei 60 war vielleicht nicht der Traumpreis, aber war günstig. Und so ein Pump, mal um 20.000 Dollar hoch, der wird wieder abgeholt. Ein bisschen was wird doch wieder abgeholt. Und ich muss ganz kurz Bildschirm teilen. Und zwar, dieses Fraktal vom letzten Bärenmarktboden, hier in orange quasi, den habe ich mir einfach rausgezogen und ein bisschen so angepasst, dass er einfach schön jetzt mit den neuen Zahlen ein bisschen besser passt. Da unten waren die 16.000 Dollar und hier waren dann so 25.000er Range, bevor es auf 30k ging. Und es ist so verblüffend ähnlich passiert mit diesem Start hier hoch. Und ich glaube, dieser Boden zeigt einfach wunderbar, wie fast alle falsch gelegen sind und länger ein bisschen in die Gier gezogen wurden. Also ich kann mir vorstellen, dass trotz der ganzen Long-Positionen und allem der Markt noch stückchenweise, ein paar Wochen, richtig ekelhaft bullisch aussieht und immer ein bisschen steigt. Und dann ist auch hier eine 20-%-Korrektur gekommen. Hier ist ja der USDC-Discount und ich glaube, wir haben beide in der Zeit auch USDC gekauft. Den Trade haben wir beide mitgenommen. Und eine Korrektur irgendwo runter, so um 20 %. Das muss fast kommen. Aber ein tieferes Tief ... Bei mir liegen zwar Limit Orders, aber ich weiß jetzt nicht, ob die gezogen werden. Und wenn ich mir ein Preisziel wünschen würde, dann wäre das Folgende. Und zwar teile ich es nochmal: dieses Einjahres-Liquidation-Heatmap-Ziel, wo du einfach siehst, wie viel Long da am Überleben ist bei 61.000, 62.000. Und das wäre so ein leichtes Ankratzen von Bodenregionen nochmal, was ich mir wünschen würde. Und ich werde dann wieder voll reingehen, weil meine Einstiege bisher waren geleveraged 57.800, 58.500. Spot habe ich auch in 64.000, 65.000 angekauft. Ich werde da wieder reinkrachen, weil ich glaube, so viel tiefer geht es nicht. Und wenn wir ein tieferes Tief sehen, dann zeige ich mal, was so meine Vorstellung ist. Das wäre irgendwo, ups, das Fraktal möchte ich mir behalten. Und es ist wieder hier.

Dann wäre das irgendwo wahrscheinlich, dass wir auch wieder wie letztes Mal so 4 bis 5 % tiefer gehen, vielleicht ein bisschen einfach, aber dann wären wir eh schon in der unteren 50er-Schublade. Und wer dann nicht kauft, verstehe ich nicht, weil es ein krasser Entry trotzdem noch ist. Und ich würde das auf jeden Fall nochmal mitnehmen. Egal, wo wir hinfallen, da muss gekauft werden. Und ein Traum wären halt unterste 60er. Wer es dann nicht kauft, verstehe ich auch nicht. Das wäre ein Traumpreisziel, untere 60er nochmal mitzunehmen. Und dann hat man zumindest nur einen Verdoppler bis ins All-Time-High. Ich glaube, das kann man argumentieren als soliden Entry, oder?

Absolut, also bin ich voll bei dir. Und ich glaube, das Fraktal, was du gerade gezeigt hast, hat ja auch eines gezeigt, dass so ein Pump eigentlich eher typisch ist für den Ausbruch nach einer Bodenfindungsphase. Das ist ein ganz typischer Ausbruch. Und ja, ich gehe voll mit, dass manche der Meinung sind: Hey, das Sentiment ist zu bullisch aktuell. Das sehe ich ähnlich, aber gleichzeitig denke ich, naja, es gibt auch sehr viele Leute, die trotzdem auf dem falschen Fuß erwischt wurden und eigentlich jetzt gerade nur noch auf den Zeitpunkt warten, um einzusteigen, weil sie derzeit noch an der Seitenlinie stehen. Von daher glaube ich, da ist auch noch relativ viel Kapital gerade an der Seite, das jetzt nur darauf hofft, dass wir hoffentlich so eine Korrektur noch sehen. Also das wäre aus meiner Sicht das Best-Case-Szenario, auch wenn ich wahrscheinlich schon davor die ersten Einstiege machen würde, also nicht erst auf 60.000 oder sonst was spekulieren würde. Aber ja, wenn wir dann tatsächlich nochmal in die Region kommen, was ich mir gut vorstellen kann, dass sowas tatsächlich nochmal kommt, das wäre für mich auch der Zeitpunkt, wo ich sagen würde: Ja, jetzt lohnt es sich definitiv, Eier zu beweisen.

Finde ich auch, absolut. Und ich habe noch so einen Vergleich einfach mit drin. Einfacher geht es nicht, aber es hat tatsächlich irgendeine magische Wirkung, vom All-Time-High einfach zu kennzeichnen, wo wird Bitcoin abverkauft, wo ist so ein Abwärtstrend. Und grundsätzlich ist es ja nicht schlimm, wenn ich nicht exakt den Boden treffe, sondern hier einfach so den ersten Breakout mitnehme. Und das ist überhaupt nicht tragisch. Hier kommt das Fraktal übrigens her, das ich hier in diesen Chart dann mit reingebaut habe, das sieht groß schon anders aus. Aber es ist ja überhaupt kein schlechter Entry, wenn man sagt: Okay, man möchte jetzt hier einkaufen bei Bitcoin, das ist im Europreis 66.000 Euro, da verpasst du ein bisschen was. Aber schlimm wäre es, wenn du halt wirklich nur wartest, Monate und Wochen lang, und dann musst du dann bei 90.000, 100.000, sonst was einsteigen. Es ist noch voll in Ordnung, da reinzugehen. Wenn man sich jetzt ärgert und wenn man Side-Line sein will: Die größten Verluste entstehen oft in einem Bullrun durch Geld, was in der Seitenlinie hängen bleibt. Und ihr wollt auf keinen Fall zu der Kohorte gehören, die jetzt folgenden Fehler macht. Und zwar USDT-Dominance. Da sind wir so ein Punkt, da waren wir zyklustechnisch gesehen am absoluten Peak. Vielleicht ein Mikromillimeter mehr hätte es noch gebraucht aufs letzte Top hoch, 1 bis 2 % mehr an Dominance in den Stablecoins zu sehen. Aber wenn du schon siehst, dass alle in Stablecoins hocken, die halt wirklich bärenmarktartig Angst haben und in Stablecoins sitzen wollen, dann ist das eigentlich ein geiler Moment, wo du weißt: Okay, wenn alle in Stables sind, wenn viel Coins abgewertet haben, das war für mich auch so ein Bodenpunkt, wo ich weiß: Okay, wenn jeder Stablecoins hat, muss ich raus aus Stablecoins. Dann muss ich einfach aus dieser Stablecoin-FOMO raus und in Bitcoin rein. Und ich denke, wenn wir hier, zumindest wenn ein paar Fib-Level einfach als Orientierung ziehst, nochmal eine hohe Dominanz kommen, von 8 % Stablecoin-Dominance, wo auch immer der Bitcoin dann genau liegt.

Ich denke, das ist dann schon gut, wenn ich sehe, wie viele Leute in Stablecoins hocken, dass ich dann quasi die Gegenposition einnehme und einfach aus den Dollar- und Stablecoins ein bisschen rausgehe. Und das war für mich noch so ein wichtiger Punkt. Was wäre noch bei dir, wo du sagst, okay, das müsste noch passieren, dass du Full-Bull-Mode gehst? Aber wann ist das so confirmt bei dir?

Also ich würde mal sagen, wenn wir die ganze Liste durchgehen: Ich sage mal, wenn wir zeitlich beispielsweise Mitte, Ende Oktober stehen und wir sind nach wie vor weit vom Low entfernt, das war für mich ein sehr starkes Zeichen. Ich sage mal, was Chartanalyse angeht, ich weiß nicht, ob man das in Kategorie Chartanalyse packt, den 50-Week-Moving-Average oder 350-Day, je nachdem, was man da verwendet, ein Wochenschluss darüber, historisch betrachtet eigentlich bisher hat das nur eines geheißen. Ich würde mir auch ganz kurz meinen Bildschirm nochmal teilen. Und zwar, sagen dir die Heikin-Ashi-Kerzen etwas? Ja, die einfach farbig sind, oder? Genau. Wenn wir uns da mal das Ganze auf dem Monatschart anschauen bei Bitcoin, dann haben wir eigentlich da in der Vergangenheit bisher nur ein Muster gesehen, zumindest in den letzten zwei. Rote Kerzen, rote Kerzen, rote Kerzen, rote Kerzen, rote Kerzen. Das liegt daran, dass die Kerzen leicht anders berechnet werden mit den Closes, Opens und so weiter. Und erst die erste grüne Kerze, wenn die erste grüne Kerze kam, war der Zyklusboden bereits drin und wir sind in den Bullrun gestartet. Im Bärenmarkt zuvor genau dasselbe Spiel, nur im Bärenmarkt hier zuvor gab es einmal eine grüne Phase über zwei Monate, bevor dann es rot weiterging. Und in diesem Bärenmarkt haben wir bereits hier eine leichte grüne Kerze gesehen und sagen könnt ihr, ja gut, ähnliches Verhalten wie auch dort in diesem Bärenmarkt, ist jetzt nicht weiter schlimm. Ja, und jetzt haben wir dann halt schon im August eine größere grüne Kerze gesehen und jetzt geht es hier zumindest derzeit noch weiter. Das wäre eigentlich historisch betrachtet auch ein Zeichen: Hey, der Bärenmarkt ist vorbei. Wir sind tatsächlich im Bullrun.

Also ich würde mal sagen, zeitlich oder und oder wenn wir eine preisliche Korrektur nochmal sehen Richtung Boden, auch das wäre für mich eher nochmal Bestätigung. Aber ansonsten, ich würde sagen, ich würde jetzt da nicht irgendwie mich festklammern an irgendwelchen Bottom-Indikatoren, aber der muss noch flashen und der muss noch flashen. Nee, ich glaube, um im Kryptomarkt Geld zu verdienen, muss man mental sehr flexibel sein. Ich persönlich würde eher sagen, ich gehöre in die Kategorie: Ich habe sehr fixe Meinungen, aber ich bin auch sehr schnell dabei, meine fixen Meinungen wieder zu ändern, wenn ich denke, die Daten haben sich geändert. Und ich glaube, genau das kam jetzt vor eineinhalb Wochen, vor zwei Wochen bei diesem Pump. Waren es jetzt schon zwei Wochen? Ja. Wo ich auch verstehe, dass dann manche Leute das entsprechend kritisieren. Ja, und jetzt änderst du plötzlich deine Meinung. Ja, aber das kommt nicht einfach so, sondern ich schaue mir die Daten an.

Ja, super, geil. Ich muss auch kurz eins in Erinnerung rufen. Du warst auch bullrunmäßig dabei und dann nach dem 10.10.-Flash-Crash, wo ja viele gesagt haben: nicht panisch verkaufen, nicht panisch verkaufen und so, danach mit einem Bounceback auf über 110.000 Dollar hast du deine Analyse rausgehauen und gesagt, hey, ja, sieht noch top aus und hast dann ja auch deine bärische Haltung eingenommen. Das war nicht ganz das Top, aber nach dem ersten Impuls runter so zu switchen war exzellent, also wirklich exzellent gemacht. Und hier ist überhaupt kein Fehler, wenn du den Boden abwartest, so einen Impuls auch noch erkennst und sagst: Okay, passt, sieht günstig und gut aus. Was wären so vielleicht Strategien, die du anwendest jetzt zu diesem Preis? Wo würdest du vielleicht, wenn du nur Spot kaufst, oder wo sind bei dir Long-Einstiegsziele, Liquidierungsgefahr, wo du sagst, okay, diese Level-Position, da sichere ich mich ab, bis dahin werde ich nicht liquidiert. Wie sieht bei dir so eine Positionierung aktuell aus?

Okay, das wird jetzt sehr kompliziert, wenn ich auf alle Positionen eingehe, weil ich unterschiedliche Positionen habe, teilweise direkt im Kryptomarkt und teilweise indirekt mit beispielsweise sehr, sehr kryptoähnlichen Aktien, Stichwort Strategy und so weiter. Aber wenn wir jetzt mal bei Bitcoin bleiben, was meine größte Position werden wird, definitiv, denke ich, sind aktuelle Level, die interessant sind, so um die 70.000. Du hast vorhin schon 200-Week-Moving-Average angesprochen, kommt in etwa auf die 70.000 derzeit. Dort ist auch derzeit der Short-Term Holder Realized Price, also quasi der durchschnittliche Einkaufspreis von den kurzfristigen Bitcoin-Holdern. Ein sehr gern gesehener Gast bei korrektiven Bewegungen. Das wäre etwas, wo ich mir vorstellen könnte, die Level holen wir mit einer relativ hohen Wahrscheinlichkeit nochmal ab. Also das wäre definitiv ein Punkt, wo ich gut einsteigen würde. Weshalb ich auch davon ausgehe, es gibt eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass wir sowas tatsächlich sehen.

Also schon mal allein saisonal betrachtet, ich weiß nicht, ob du dir sowas anschaust, weil auf einer Monatsbasis ist es immer so, hm, auf einer Monatsbasis eigentlich schwierig. Wobei es in vergangenen Bärenmärkten bisher eigentlich sehr zuverlässig war, bis auf diesen August. Also wenn wir uns hier mal 2022 anschauen: August und September waren jeweils rot nach einem grünen Juli. 2018, grüner Juli, danach zwei rote Monate. Dieses Mal: grüner Juli, was natürlich jeder wartet, roter August, roter September. Ja, der August war überhaupt nicht rot. Da haben wir mal kurz ungefähr plus 25 % gesehen, was historisch betrachtet nicht wirklich üblich ist. Aber ich sage mal, von der aktuellen Saisonalität mit September kann ich mir nach wie vor vorstellen, dass das einfach im Allgemeinen nicht ein positiver Monat ist. Thema Gier und so weiter haben wir vorhin schon angesprochen.

Was ich zudem interessant finde, das geht jetzt vielleicht ... nee, ich finde es trotzdem interessant. Wenn wir uns hier mal diesen Indikator anschauen, der zeigt im Wesentlichen, wie sich vergangene, also wenn Stand heute die vergangenen Zyklen sich wiederholen würden, wie würde sich das Ganze entwickeln. Den ersten Zyklus, den würde ich mal ausblenden, weil der war, ja, das war zu crazy. Wenn wir uns mal den drittletzten Zyklus anschauen, auch da würde ich sagen, dann würde Bitcoin im nächsten Bullrun bei 4 Millionen stehen. Bisschen schwierig. Schauen wir uns mal den Zyklus zuvor an, dann würde das bedeuten: Hey, Stand heute, würde sich wirklich eins zu eins der aktuelle Zyklus noch wiederholen, würden wir tatsächlich noch runtergehen auf 40.000 und so weiter. Aber da ist auch die Frage: Naja, das war jetzt der Zyk, nicht der letzte, sondern der vorletzte, und unsere Grunderwartung sollte ja sein, von Zyklus zu Zyklus Volatilität geringer. Das heißt, die Wahrscheinlichkeit, dass wir die Level jetzt tatsächlich Stand heute noch sehen, einfach relativ gering. Und wenn wir uns mal nur den letzten Zyklus anschauen, und den finde ich besonders interessant, dann seht ihr: Selbst wenn sich der letzte Zyklus Stand heute eins zu eins wiederholen würde, würden wir nur noch mal runtergehen auf, was ist hier das tiefste Level, 65? 63? 63.000? Das wäre demnach der Boden, also nicht der finale Boden, aber der eine Boden, sage ich mal, bevor es dann tatsächlich in den Bullrun startet. Und mein persönlicher Base Case ist auch: Na ja, wenn wir bei Bitcoin bei 450.000 rauskommen, ich glaube, da können wir uns halt nicht beschweren. Aber ja, wäre auch im Wesentlichen mein Base Case, dass wir in diesem Zyklus wahrscheinlich ein ähnliches Verhalten sehen wie im letzten Zyklus mit diesem treppenartigen Aufstieg, durch neue Player und so weiter. Ist das auch dein Base Case?

Also, ich meine, das Preisziel von 400.000 finde ich ein bisschen wild, logisch. Ich bin auch schon mit 150, irgend sowas knapp drüber super happy. Wie wir steigen? Gemächlicher, langweiliger, uninteressanter. Ich glaube, der Retail wird super gerne in Meme-Coins und sonstige Coins reinfetzen, und das ist einfach Action. Da ist pure Dopaminjagd einfach drin. Und bei Bitcoin, ja, wie im letzten Zyklus, einfach lange konsolidieren, buff, irgendeine Bewegung kommt rein, mal irgendein Yen-Carry-Trade, irgendeine News einfach, die man in so eine Korrektur reinreißt, Angst erzeugt und so. Aber in Summe, wenn du dir so BlackRock und so Larry Fink anhörst, man mag ihn mögen oder hassen, sagt auch so: Hey, Bitcoin ist erwachsener, die Leverages werden rausgespült und kann organisch wachsen und so weiter. Das ist schon auch, wo ich mir denke, das wird einfach fast langweilig werden. Dann kommen irgendwo mal so Narrative, wo Leute Geld verbrennen, hier und da, bei dem und dem Coin. Das wird schon auch passieren. Und es wird gemächlich. Ich glaube, das wird einfach ein gemächliches Ding. Wer einen Sparplan anhat, wird gute Rendite ballern, ohne dass er wirklich Spannung und Euphorie spürt. Aber ich glaube, das wäre auch gesund. Da wären wir alle happy mit, oder? Wenn es einfach läuft, ohne Drama, ohne irgendwas. Das wäre für mich super, super gut. Und ich freue mich auch, wenn es so einen Punkt wie die Woche letzte Woche einfach mal gibt, so zwischendurch als Häppchen an Rendite. Habe ich auch nichts dagegen. Das wird es auch sicherlich immer wieder geben bei Bitcoin. Also wer akkumuliert, glaube ich, verliert nicht.

Ich denke, der Monats-Roulette-Chart, das ist nicht so ganz mein Ding. Aber wenn ich das auf Jahreskerzen ziehe, fällt die Kugel viermal, dreimal auf grün. Und wenn wir schon rote Kerzen gehabt haben am Jahreschart, ja, dann ist die Chance okay, würde ich sagen, sogar für Roulette, dass du dann ein paar grüne Jahreskerzen erwartest. Wie schnell es steigt, wie langsam. Lass irgendwo ein KI-Black-Swan-Event kommen. Ich bin da auch super, super auf eine neue Risikolücke eigentlich gestoßen, dass das passieren könnte. Die Wahrscheinlichkeiten, gegen Technologie zu wetten, gegen wachsende Supercomputing-Technologie, das ist mir schon irgendwie langsam ungeheuer oder nicht so ganz angenehm. Lass da noch irgendwas passieren. Vielleicht wäre man zerfetzt, vielleicht wird irgendwas kommen. Das ist so das Einzige, was ich sehe, was wirklich eine Gefahr werden könnte für Bitcoin. Und sonst wird das gemächlich hochballern. Und wird, glaube ich, krass wieder werden. Ich freue mich, wenn es wieder in den Medien steht. Ich freue mich, wenn Bitcoin wieder gefragt wird. Und jeder sagt, Bitcoin kaufen ist 150.000 schon günstig. Irgend so was, weißt du. Das wird einfach krass. Und ich glaube, wir sind uns beide einig, dass wir früher oder später dahin kommen werden in den Zustand. Wenn wir die Tipps bekommen auf 63, 64, was bei dir im Chart so sind, wie wirst du das kommunizieren? Nur so für Membership-Leute, wo du wieder was du kaufst. Oder hast du irgendwie so Twitter auch? Twitter hast du nicht? Also X, oder? Ja, aber Twitter. Mach dir noch einen Twitter.

Thomas meinte zu mir erst vor zwei Tagen: X ist gottlos. Diese Charts sind supergeil. Wenn der Kevin schon Twitter hat, ich verlinke das unten drin. Folgt ihm einfach rein, weil solche Charts supergeil sind. Ich glaube, diese Richtungsänderung, die Meinung zu ändern, ist ultimativ wertvoll und wird krass werden. Also ich freue mich, da Updates zu hören, wann, wie, wo, was kaufen. Und das wird geil.

Also, was mein aktives Kryptoportfolio angeht, das ist quasi, also das ist das, worauf ich auch tatsächlich Zugriff habe. Da teile ich ja jede Woche einmal in meinem Newsletter die Portfolio-Aufteilung, nur grob natürlich, nicht mit genauen Entries, mit Hebel oder sonst was. Weil ich da die Erfahrung gemacht habe, das machen einfach zu viele Leute blind nach und bilden sich nicht ihre eigene Investment-These und verlieren dann Geld und machen mich dafür verantwortlich. Und da habe ich einfach keine Lust drauf. Aber da kann man grundsätzlich sehen, wie ich positioniert bin. Ja, also da kann man jederzeit einmal pro Woche ein Update bekommen und dann sieht man auch, ob ich irgendwelche Änderungen entsprechend gemacht habe beziehungsweise sage ich das dann auch dazu. Das gilt allerdings nur für das aktive Kryptoportfolio. Ich habe noch andere Teile von meinem Portfolio, wie Aktienbroker und so weiter, das teile ich nicht. Das ist auch bei mir mental eine andere Geschichte, Thema Cold Storage genauso bei Bitcoin. Ich bin nach wie vor ein Verfechter von Bitcoin und habe über einen kompletten Bärenmarkt einen guten Teil Bitcoin einfach durchgehalten, weil die für die nächsten Jahrzehnte sind. Aber damit tue ich einfach mental nicht rechnen, sondern beim aktiven Portfolio, das, was ich im Newsletter teile, da ist das primäre Ziel Vermögensaufbau und da will ich Bitcoin outperformen. Also nicht nur einfach Bitcoin halten, sondern mit Hebel, mit Timing und so weiter. Deshalb denke ich, da ergibt es am meisten Sinn, dass ich den Teil teile, weil das wahrscheinlich auch das ist, was die meisten Leute interessiert.

Sehr, auf jeden Fall. Und ich freue mich, ich werde auf jeden Fall supergerne, wenn wir in bullischen Zeiten sind, werden wir gerne nochmal ein paar Videos oder so ein Update raushauen. Ich danke dir auf jeden Fall für richtig coole Insights, und wir schauen mal, wo die Indikatoren dann landen werden, ob das eine verwüstete Landschaft wird oder doch einfach ein super geiler Treffer hier aus einer initialen Bewegung bei Bitcoin raus. Und dann werden wir einfach schauen, wie es die Zeit bringt, wer wie wo recht hat, ob die Permabären nochmal zuschlagen können oder wir hier im Endeffekt ganz gut positioniert sind. Und ja, dann danke ich dir fürs Dabeisein. Der Kanal sollte spätestens hier oben oder dort verlinkt sein und die Infos findet ihr in der Videobeschreibung. Und dann sage ich Danke und wünsche dir noch eine beste Zeit, Kevin. Mach's gut, und dann gehen wir fest. Ciao, ciao, Leute. Ciao, ciao.

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