Wer SO sein Portfolio managt, lebt riskant 🫣
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Im heutigen Video schauen wir uns mal an, wie du den besten Überblick über dein Portfolio bekommen kannst, sodass du ständig alles im Blick hast. Wir schauen uns auch dazu an, wie du dein Portfolio so strukturieren kannst, dass du auch gleichzeitig den maximalen Schutz hast gegen Hacker.
Falls du neu bist auf meinem Kanal: Hier gibt es primär DeFi, Decentralized Finance, oder anders ausgedrückt, wie du einfach mehr aus deinem bestehenden Kapital rausholen kannst. Aber hin und wieder mache ich auch mal wieder so ein allgemeineres Video, wie jetzt beispielsweise das hier heute, was dir hoffentlich das Leben im Kryptomarkt so ein Stück weit einfacher macht. Und falls dir das zusagt, dann lade ich dich herzlich ein, auf Abonnieren zu klicken. Und mit dem lass uns auch direkt ins heutige Video reinstarten.
Falls du schon ein bisschen länger im DeFi-Space unterwegs bist, kennst du sicher schon DeBank. DeBank gibt aus meiner Sicht wahrscheinlich auf den ersten Blick die beste Portfolioübersicht, die es derzeit im Kryptomarkt gibt. Die kann man allerdings noch so ein bisschen optimieren, und genau darum geht es im heutigen Video.
Und zwar gerade für die Leute, die vielleicht DeBank noch nicht kennen: Da kannst du hier oben deine Adresse eingeben. Dann siehst du hier beispielsweise den derzeitigen Portfolio-Wert. Dann siehst du auch hier, wie das Portfolio derzeit strukturiert ist, auf welchen Chains derjenige unterwegs ist. Also das ist jetzt hier eine Dummy-Adresse. Du kannst dir auch beispielsweise das Portfolio anschauen nur für verschiedene Chains, wie beispielsweise hier Polygon, indem du hier einfach draufklickst. Oder Optimism. Oder wir schauen uns das Ganze an für alle Chains.
Dann siehst du hier auch, welche Tokens derjenige derzeit in seiner Wallet hält. Du siehst auch hier dann noch verschiedene DeFi-Protokolle, die er verwendet. Die sind ja alle übersichtlich aufgelistet, bis hin zu verschiedenen NFTs, also welche NFTs derjenige derzeit hält, genauso auch auf welcher Chain er diese NFTs hält, bis hin zur Transaktionshistorie, wo du im Prinzip nachvollziehen kannst, welche Transaktionen derjenige zu welchem Zeitpunkt gemacht hat. Und jetzt sehen wir schon, der wird ziemlich zugespammt mit irgendwelchen Scam-Tokens und Scam-NFTs.
Jetzt, damit DeBank die Übersicht auch für dein Portfolio anzeigt, gibt es drei verschiedene Möglichkeiten, wie du das machen kannst. Erste Möglichkeit: dass du einfach hier oben im Suchfeld deine Adresse einfügst. Also einfach kurz aus dem MetaMask oder Rabby kopieren, hier einfügen, und dann wird dir dein Portfolio dargestellt. Zweite Möglichkeit: dass du deine Web3-Wallet, wie beispielsweise MetaMask oder Rabby, damit einfach direkt verbindest. Kann man theoretisch machen. Ich persönlich habe das noch nie benutzt, weil ich es nicht einsehe, für irgendwelche anderen Webseiten meine Wallet entsprechend zu verbinden. Aber es ist ebenfalls eine Möglichkeit.
Oder dritte Möglichkeit: Wenn du dir einfach mal den Link ein bisschen genauer anschaust, dann stellst du auch fest, dass der relativ einfach aufgebaut ist. Hier kommt zunächst mal debank.com/profile und danach kommt die entsprechende Adresse. Das heißt, wenn du deine Adresse weißt — ich habe dir auch, by the way, diesen Link unten in der Beschreibung verlinkt — dann kannst du einfach hier zum Schluss deine Adresse hinzufügen, für unterschiedliche Adressen, die du hast. Und so kannst du das einfach hier oben in der Suchleiste eintragen, und dann bekommst du direkt die Übersicht zu deinem Portfolio.
Jetzt das Portfolio, was wir uns gerade gemeinsam angeschaut haben, würde ich persönlich beispielsweise nie so aufbauen, wie es aufgebaut wurde. Schon rein aus Sicherheitsgründen nicht. Das ist eher so die Kategorie, ich sage mal, Ego-Wallet, dass man alles direkt auf eine Adresse packt, sodass man direkt hier oben sieht: Boah, du hast die Millionen hier geknackt. Da kannst du dir selbst erst mal auf die Schulter klopfen und es auch den Leuten zeigen, die vielleicht deine Adresse kennen. Also so eine Wallet hat einfach so ein bisschen was mit Ego zu tun. Aber rein aus Sicherheitsgründen ist das Ganze alles andere als optimal aufgebaut.
Auch hier ein zweites Beispiel. Das ist hier beispielsweise die Adresse von Michael, dem Gründer von Curve. Und wie du hier schon siehst, er hat sich sogar hier einen eigenen Namen gegeben, mit seinen knapp 200 Millionen, die er derzeit hier auf dieser Wallet hat. Aber auch hier, wenn du dir dieses Portfolio anschaust, sicherheitstechnisch alles andere als optimal aufgebaut. Weil jedem einzelnen von diesen DeFi-Protokollen, das er da verwendet, gibt er im Prinzip eine Berechtigung zu den ganzen Smart Contracts, die du dir auch beispielsweise jederzeit in Rabby anschauen kannst.
Das sind ja beispielsweise die Berechtigungen von der alten Adresse von mir, wo du dann siehst, welchen DeFi-Protokollen ich entsprechend hier Berechtigung gegeben habe, dass die auf verschiedene Assets hier entsprechend zugreifen können. Und wie du hier in dieser Liste erkennen kannst, ist es im DeFi-Space mehr die Regel als die Ausnahme, dass du tatsächlich verschiedenen Smart Contracts beziehungsweise verschiedenen DeFi-Protokollen unlimitierten Zugang gibst zu verschiedenen Tokens.
Wie jetzt beispielsweise, nehmen wir mal das hier als Beispiel: Hier habe ich in einem Smart Contract von Curve unlimitierten Zugang gegeben zu dem Token USDT auf der Ethereum-Blockchain. Würde jetzt im Worst Case bedeuten: Wenn ausgerechnet dieser Smart Contract, den ich hier benutzt habe, wenn der exploitet wird, wäre der Worst Case der, dass der Hacker hier nicht nur sämtliche Funds stehlen kann, die innerhalb von diesem Smart Contract sind, sondern womöglich auch Tokens, die bei mir in meiner Wallet sind, welche hier USDT komplett freigegeben haben, in unbegrenzter Höhe.
Das ist auch übrigens der Hauptgrund, warum ich persönlich behaupte, dass diese Adresse hier von Michael mit diesen 200 Millionen eine reine Ego-Wallet ist. Weil rein sicherheitstechnisch ist das alles andere als optimal aufgebaut. Er hat hier beispielsweise Curve-Tokens in seiner Wallet in Höhe von knapp 17 Millionen. Den Curve-Token hat er freigegeben für Aave V2. Wir sehen es hier, bei Curve hat er den nochmal freigegeben, bei Fraxlend, bei Inverse, bei StakeDAO und so weiter und so fort. Das heißt, für unterschiedlichste DeFi-Protokolle hat er hier den Curve-Token freigegeben. Und wenn er das tatsächlich in unlimitierter Menge gemacht hat, wie es im DeFi-Space bei den meisten Protokollen der Standard ist, wäre der Worst Case der, dass, wenn irgendein DeFi-Protokoll hier exploitet wird, er womöglich sogar hier seine Curve-Tokens aus der Wallet entsprechend verlieren könnte.
Das heißt, sicherheitstechnisch hier alles auf eine Adresse zu machen, mit unterschiedlichsten DeFi-Protokollen, ist alles andere als empfehlenswert. Jetzt für irgendwelche Wallets, wo vielleicht nur ein paar Tausend drauf sind, ja, also ich meine, da lässt sich drüber streiten, inwiefern das tatsächlich sinnvoll ist, diese paar Tausend noch extra aufzuteilen auf unterschiedliche Adressen. Aber ich würde behaupten, gerade wenn es um etwas größere Summen geht, sagen wir mal im 6-, 7-, 8- oder vielleicht sogar 9-stelligen Bereich, da würde ich persönlich das auf jeden Fall splitten, dass ich pro Adresse nur ein einziges Protokoll verwende.
Würde beispielsweise bedeuten, dass du einfach deine Hardware-Wallet nimmst, wie beispielsweise dein Ledger, Trezor, Bitbox und so weiter, dass dir automatisch ganz viele Adressen, die über den gleichen Seed laufen, zur Verfügung stehen, dass du dann einfach deine Hardware-Wallet mit dem Computer entsprechend verbindest, bei Rabby oder bei MetaMask, dann die ersten, was ich, sagen wir mal, fünf verschiedene Adressen entsprechend reinziehst, sodass du unterschiedliche Adressen hast für unterschiedliche Protokolle.
Würde jetzt beispielsweise hier für Michael bedeuten, dass er beispielsweise eine separate Adresse hat für sämtliche Tokens, die er erhält, dann eine zweite Adresse hier für sein Aave-Wallet, eine dritte Adresse hier für alles, was er auf Curve macht, und dass er das so dann entsprechend unterteilt. Oder auch beispielsweise für die Leute bei uns im Membership, dass man eine Adresse hat für das Cold Storage, wo man nichts anderes macht, außer entsprechend die Kryptowährung drauf lagert, dann eine zweite Adresse für ein Liquity-Wallet, dritte Adresse für ein Aave-Wallet und eine vierte Adresse für den Curve-Wallet, sodass das Ganze aufgesplittet ist und man im Worst Case maximal das verlieren kann, was in diesen Smart Contracts entsprechend drin ist.
Jetzt, wenn man ein Portfolio hat, wo man zig verschiedene DeFi-Protokolle verwendet, dann würde das ja bedeuten, dass man dann zig verschiedene Adressen braucht für jedes einzelne Protokoll, was das Ganze wahrscheinlich dann in der Praxis wieder relativ unübersichtlich macht, wenn man so viele unterschiedliche Adressen hat. Aber an der Stelle würde ich persönlich sagen, gerade zu den Leuten, die vielleicht mehr als fünf verschiedene DeFi-Protokolle verwenden: Da würde ich persönlich einfach mal vorschlagen, dass man da einfach mal selbst reflektiert, inwiefern das tatsächlich sinnvoll ist.
Weil schon jedes einzelne DeFi-Protokoll, in das du dauerhaft investiert bist, in die Smart Contracts, heißt auch gleichzeitig, dass es so ein Stück weit ein Time-Commitment ist, weil du da natürlich jederzeit einfach so ein Stück weit up to date sein solltest, wie sich das momentan entwickelt, ob es da vielleicht irgendwelche Änderungen gibt, die dich als Investor beeinflussen. Also ja, jedes einzelne Protokoll, in das du investiert bist, ist natürlich auch so ein Stück weit [unverständlich]. Von daher fahre ich da persönlich viel besser nach dem Motto: weniger ist mehr. Ein paar richtig gute Protokolle anstatt hier irgendwie 20 verschiedene, die vielleicht teilweise nur halblebig dastehen.
DeBank hat allerdings aus meiner Sicht bei der Portfolio-Übersicht einen entscheidenden Nachteil, und zwar dann, wenn es um Vaults geht. Wie jetzt beispielsweise hier bei Liquity: Da hat jemand 30 Ether hinterlegt und einen Kredit aufgenommen in Höhe von knapp 27.000 Dollar. Und das Einzige, was es dir dazu hier anzeigt bei DeBank, ist hier diese Health Rate von 1,87, wo noch zusätzlich geschrieben wird, dass, wenn diese Health Rate auf 1 fällt, man dann entsprechend liquidiert wird. Aber wie gesund jetzt dieser Faktor tatsächlich ist mit 1,87, das ist schon relativ abstrakt.
Und das ist auch der Punkt, wo aus meiner Sicht noch zusätzlich DeFi Saver mit ins Spiel kommt, wo du ebenfalls deine Adresse hier mit eingeben kannst. Das ist jetzt beispielsweise die Adresse von Michael, wo du dann seine unterschiedlichen Vaults nochmal hier aufgelistet bekommst, für unterschiedliche DeFi-Protokolle. Geht nicht für alle DeFi-Protokolle, aber ich würde mal sagen, für die größten DeFi-Protokolle, die sind ja alle integriert, wie beispielsweise Aave V2, oder hier ist ein Vault mit Curve USD, wo du das Ganze dann direkt hier in dieser Übersicht managen kannst, das Ganze nachhebeln kannst und so weiter, und dann sämtliche Details siehst, wie beispielsweise Liquidationspreise, alles, was hier da beispielsweise noch fehlt.
Auch da hast du in Summe drei verschiedene Möglichkeiten, wie du das Ganze für deine Wallet anzeigen lassen kannst. Und zwar erste Möglichkeit: dass du hier oben auf diese Lupe draufklickst und hier auf Connect draufklickst und dann einfach deine Web3-Wallet direkt mit DeFi Saver verbindest. Das ist die erste Möglichkeit. Zweite Möglichkeit: dass du hier unter Track einfach deine Portfolioadresse hier eingibst, das Ganze verbindest, und dann wird dir automatisch hier dein Vault angezeigt. Oder dritte Möglichkeit: auch da, wenn du dir einfach mal die URL ein bisschen genauer anschaust, stellst du fest, es setzt sich zusammen aus app.defisaver.com Schrägstrich TrackAddress und danach im Prinzip die Adresse. Auch den Link habe ich dir unten in der Beschreibung verlinkt. Da kannst du dann einfach hinten dran deine Adresse fügen, und dann siehst du für jede andere Adresse, die du hier eingibst, automatisch, wie die ganzen Vaults aufgebaut sind, und bekommst diese Portfolioübersicht.
So, wenn du das Ganze dann unterteilt hast, dass du für jedes Protokoll eine separate Adresse von deiner Hardware Wallet entsprechend verwendest, dann würde ich dir persönlich empfehlen, dass du bei deinen Lesezeichen noch zusätzlich einen Ordner erstellst, wie beispielsweise hier genannt Portfolio, wo du dann den Direktlink zu deiner ersten Adresse bei DeBank verlinkst, die zweite Adresse, die dritte Adresse, genauso auch beispielsweise den Direktlink zu deinem Liquity Vault, zu deinem Aave Vault, Curve Vault, und wann immer du irgendwas über dein Portfolio wissen möchtest, einfach hier Rechtsklick auf den Portfolio-Ordner, alles öffnen in einem separaten Tab, und dann wird alles parallel geöffnet, und du siehst für jeden einzelnen Teilbereich von deinem Portfolio ganz genau, wie das derzeit aussieht.
So handhabe ich das beispielsweise mit meinem eigenen Portfolio, dass ich jeden Morgen, wenn ich meinen Computer anmache, hier mein Portfolio öffne in den unterschiedlichen Tabs, einmal kurz reinschaue und dann ganz genau weiß, wie das aussieht. Aber nur, weil ich das so mache, heißt das jetzt nicht, dass es der einzig richtige Weg ist, sein Portfolio zu managen. Das ist nur eine von vielen Möglichkeiten, und ich glaube, das ist einfach ein Thema, wo jeder so ein Stück weit seinen eigenen Weg finden darf. Das ist hier beispielsweise nur eine Möglichkeit, die dir einerseits erlaubt, dass du den Überblick behältst, und zweitens auch einfach sicherheitstechnisch, dass du da optimal aufgestellt bist.
Ich selbst habe mein Portfolio auch noch zusätzlich in einem Google Sheet, aber das Google Sheet ist jetzt weniger dazu da, jetzt irgendwie einen Überblick zu bekommen, sondern mehr, dass ich da einfach, ich sage mal, bessere strategische Entscheidungen treffen kann, dass ich verschiedene Sachen durchkalkulieren kann. Das ist der primäre Zweck von diesem Google Sheet, und es ist ein Welten-Mehraufwand, das Ganze mit einem Google Sheet zu managen im Vergleich zu DeBank und DeFi Saver. Weil, wenn es gerade um einen Überblick geht, dass man einfach sein Portfolio so ein Stück weit im Blick hat, denke ich, ist die Kombination aus DeFi Saver und DeBank the way to go.
Automatisch erstellt (Speech-to-Text) und KI-gestützt sprachlich bereinigt. Es gibt den gesprochenen Inhalt wieder, kann aber vereinzelt Fehler enthalten.
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Hier lernst du, wie du stets den Überblick über dein Krypto-Portfolio behältst und es gleichzeitig möglichst sicher strukturieren kannst.
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