Meine 9 Krypto-Prognosen für 2026 🔮
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So, das Jahr 2025 neigt sich dem Ende zu, und gerade in den letzten paar Tagen bis Wochen habe ich mir so einige Gedanken gemacht um den Kryptomarkt, weshalb ich gedacht habe, heute ist der perfekte Zeitpunkt, um mal wieder mit Prognosen für das nächste Jahr um mich zu werfen, damit ich auch ja am Ende des Jahres einen Grund habe, mich zu schämen. Nein, Quatsch. Im heutigen Video schauen wir uns zunächst mal meine Prognosen vom letzten Jahr an, wie ich da tatsächlich abgeschnitten habe – und da schon mal ein Spoiler vorweg: Das war ziemlich ernüchternd. Bevor wir uns dann meine 8 Prognosen fürs nächste Jahr anschauen, die ich persönlich definitiv für realistisch halte und wo ich mir auch ziemlich sicher bin, dass da einige Punkte dabei sein werden, die dich überraschen werden.
Bevor wir gleich starten, kurz drei Dinge vorweg. Und zwar: Erstens halte ich im Allgemeinen eigentlich relativ wenig von Prognosen, weil Marktprognosen zumindest meiner Meinung nach quasi wie Horoskope sind, nur mit Zahlen. Warum mache ich allerdings trotzdem jedes einzelne Jahr ein Video mit meinen Prognosen für das nächste Jahr? Ich würde mal sagen, einer der Hauptgründe ist der, weil es einen jedes einzelne Jahr aufs Neue Demut lehrt. Und wenn ich bisher eines im Finanzmarkt und auch im Kryptomarkt gelernt habe, dann, dass der Markt langfristig gesehen immer einen Weg findet, Arroganz zu bestrafen und Demut zu belohnen. Und ja, der Satz, den ich gerade gesagt habe, der war so wichtig, dass du dir den am besten runterschreibst, weil da wirklich verdammt viel Wahrheit drinsteckt.
Zweitens erwarte ich auch, dass die Reaktionen aus meiner Community auf meine Prognosen sehr, ich sag mal, konträr werden. Dass es einerseits ein Lager gibt, die die Prognosen anhören und sagen: Ja klar, also das ist genau das, was ich auch erwarte, überhaupt nichts irgendwie Neues oder sonst was dabei. Und das andere Lager, das förmlich aus den Wolken fällt, weil es einfach was komplett anderes entsprechend erwartet. Und noch drittens – und das ist jetzt ein neuer Part –, dass ich dir auch dazu sagen werde, auf welche Prognosen ich tatsächlich auch mit meinem eigenen Geld wette und auf welche nicht. Also ganz klassisch nach dem Motto: put your money where your mouth is. Gut, genug geplappert, lass uns auch direkt reinstarten mit zunächst mal dem Rückblick von diesem Jahr, dem wahrscheinlich gefühlt bearischsten Bullenmarkt, den wir im Kryptomarkt je gesehen haben.
Dann lass uns zunächst mal anschauen, wie ich tatsächlich mit meinen Prognosen für das Jahr 2025 abgeschnitten habe. Und zwar zunächst mal mit dem ersten Punkt, wo ich einen Teil richtig hatte, den zweiten Teil nicht. Und zwar bin ich davon ausgegangen, dass wir bei Bitcoin nochmal ein höheres Allzeithoch sehen. Ja, das wurde erreicht. Allerdings, zweitens, bin ich auch davon ausgegangen, dass Bitcoin bei mindestens 135.000 sein finales Zyklus-Top sieht, was bisher zumindest noch nicht passiert ist. Also der Part war definitiv falsch.
Zusätzlich bin ich davon ausgegangen, dass wir ein Double-Top sehen. Worüber man jetzt streiten kann, ob wir das tatsächlich in diesem Zyklus gesehen haben, mit dem ersten Top zwischen März und Mai. Das war definitiv falsch, weil das erste Top war im Januar und das zweite, finale Zyklus-Top im Oktober bzw. November. Und genau so kam es inzwischen. Also da würde ich sagen, das war ein Mixed-Bag.
Dann der nächste Punkt, dass ich davon ausgegangen bin, dass wir nach dem ersten Top und dem zweiten Top mindestens eine Korrektur sehen von 30 %. Das haben wir auch entsprechend gesehen. Zusätzlich, was ebenfalls korrekt war, war, dass ich davon ausgegangen bin, dass wir zwar in den USA eine strategische Bitcoin-Reserve sehen, allerdings nicht insofern, dass die USA tatsächlich proaktiv Bitcoin nachkaufen werden. Also das war meine Erwartung. Und genauso ist es auch gekommen, dass sie quasi nur die beschlagnahmten Bitcoin jetzt auch tatsächlich als Reserve halten.
Dann, zusätzlich, bin ich davon ausgegangen – und das war wahrscheinlich die eine Prognose, die quasi dafür verantwortlich ist, dass auch ziemlich viele andere Prognosen falsch waren –, ich bin davon ausgegangen, dass wir tatsächlich im Jahr 2025 eine Altcoin-Saison sehen, bei der die Bitcoin-Dominanz auf unter 43 % fällt. Ja, was wir in diesem Jahr nicht gesehen haben. Was gleichzeitig bedeutet: Ja, ein Teil meiner Prognose war richtig, dass ich davon ausgegangen bin, dass Ether ein neues Allzeithoch erreichen wird. Das haben wir erreicht. Allerdings nur so weit und nicht, dass Ether hier auf mindestens 7.500 ansteigt. Das haben wir in diesem Zyklus definitiv nicht gesehen.
Bisher – also weil das Video auch noch live gehen wird, bevor das Jahr tatsächlich vorbei ist – bisher ist es auch nicht so, dass Ether Bitcoin outperformt hat. Aber es sind nur ein paar wenige Prozente Unterschied. Das heißt, es könnte sein, dass, falls wir tatsächlich noch gegen Ende des Jahres bei Ether ein bisschen einen Pump sehen, dass es auf plus minus Summe rauskommt. Aber bisher war diese Prognose hier ebenfalls falsch.
Die nächste war dann allerdings wieder richtig, dass ich davon ausgegangen bin, dass wir bei den Ether-Spot-ETFs an einem einzigen Tag Zuflüsse sehen werden von über einer Milliarde, was wir entsprechend auch erreicht haben. Dass wir zudem Revenue-Sharing-Tokens sehen werden, also quasi Tokens, die an den ganzen Gebühren mitverdienen, die eine Plattform entsprechend generiert – dadurch, dass wir quasi jetzt in den USA eine Pro-Krypto-Politik haben. Und ich glaube, das ist ein Trend, der sich jetzt wahrscheinlich auch noch über die nächsten paar Jahre weiterziehen wird, dass einfach diese Meme-Coin-Ära vorbei ist, im Sinne von den ganzen Foundern, die sich früher einfach nicht getraut haben, was anderes zu launchen außer Meme-Coins. Weil man einfach für alles andere verklagt wurde. Und dass jetzt dann immer mehr Founder tatsächlich hergehen, wie beispielsweise Uniswap, und entsprechend ihre Modelle so umstellen, dass auch die Tokens wirklich mitverdienen an den ganzen Gebühren. Also was wir teilweise zumindest bisher schon gesehen haben.
Und dann noch die letzten zwei Prognosen, die genauso wie Ether und Altcoins wiederum falsch waren, dass ich davon ausgegangen bin, dass wir bei Dogecoin tatsächlich Preise sehen von über 1,50 Dollar, weil ich davon ausgegangen bin, dass dieses Department of Government Efficiency mit Elon Musk tatsächlich einfach für deutlich mehr Hype sorgt. Kam allerdings nicht dazu. Da habe ich auch dann meine Investment-These relativ früh in diesem Jahr quasi verworfen. Das war auch beispielsweise etwas, was ich innerhalb von unserer Membership entsprechend geteilt habe, mit den ganzen Hintergründen und so weiter. Und ich bin auch gottfroh, dass ich tatsächlich da einfach weiterhin wach blieb und die Situation beobachtet habe, bis ich dann festgestellt habe: Hey, meine ursprüngliche Investment-These im Sinne von, da kommt viel Hype auf um Dogecoin, dazu kam es einfach nie, und deshalb habe ich dann auch frühzeitig, mit einem Verlust allerdings, die Position wieder geschlossen. Und zu guter Letzt auch, dass ich davon ausgegangen bin, dass wir bei Solana mindestens einen Preis von 780 Dollar sehen werden, was ich ebenfalls in diesem Zyklus nicht gesehen habe, zumindest bisher noch nicht.
Das heißt jetzt in Kurzfassung, was meine Einschätzung angeht bezüglich Bitcoin: Da würde ich sagen, die waren mehr oder weniger korrekt. Also natürlich nicht 1 zu 1 so, wie ich es mir vorgestellt habe, aber ich sag mal, die Tendenz war tatsächlich richtig. Und ich würde mal sagen, der Punkt, wo ich mit Abstand am, ja, wo ich definitiv komplett falsch lag, war das Thema Altcoin-Saison und auch mit den ganzen Folgekonsequenzen deshalb für Ether, für Solana, für Dogecoin und auch den Rest der Altcoins.
Was definitiv ein sehr, ich sag mal, teures Learning war in diesem Zyklus, aber auch ein unglaublich wichtiges Learning, weil das quasi sowohl meine eigene Vorgehensweise als auch die Vorgehensweise, die wir bei uns in der Membership beibringen, definitiv geändert hat für den nächsten Zyklus. Dass wir einfach im nächsten Zyklus unseren Fokus deutlich mehr auf Bitcoin haben, quasi Bitcoin auf den ganzen Smart Contract Chains, dass wir einerseits von der Performance von Bitcoin profitieren können, so wie auch zuvor, und andererseits einfach die ganzen Möglichkeiten im DeFi Space, die die ganzen Smart Contract Chains wie Ethereum und so weiter nutzen können.
Gut, dann lasst uns auch direkt mit meinen Prognosen für das nächste Jahr weitermachen. Erstens gehe ich davon aus – surprise, surprise –, dass wir bei Bitcoin tatsächlich einen Bärmarkt sehen, auch wenn es vielleicht relativ viele Leute nicht wahrhaben wollen. Ich persönlich gehe davon aus, dass dieser Vierjahreszyklus, den wir bisher zumindest immer gesehen haben, mit dem ganz typischen Muster, mit Bottom, irgendwann in der Mitte das Halving, dann Top, wieder Bottom, Halving, Top, Bottom, Halving, Top – dass sich dieser Vierjahreszyklus weiterhin wiederholen wird. Was gleichzeitig bedeutet, dass ich nicht davon ausgehe, dass wir bei Bitcoin im nächsten Jahr ein neues Allzeithoch sehen, genauso wie ich nicht davon ausgehe, dass wir im nächsten Jahr eine Altcoin-Saison sehen. Was nicht ausschließt, dass wir bei einigen Altcoins eine Rallye sehen, aber so eine ganz klassische Altcoin-Saison im Sinne von, jeder hinterletzte Shitcoin geht through the roof, das sehe ich persönlich kaum.
Hier das Ganze bildlich nochmal ein bisschen anschaulicher dargestellt, mit meiner persönlichen Erwartung, dass sich quasi dieses historische Muster, was wir bisher immer gesehen haben, mit ungefähr drei Jahre Bullrun, ein Jahr Bärmarkt, drei Jahre Bullrun, ein Jahr Bärmarkt, dass sich das entsprechend wiederholt und dementsprechend das Jahr 2026 für den Kryptomarkt ein eher negatives, sehr langweiliges, sehr, ich sag mal, apathiegetriebenes Jahr wird, so wie es auch in der Vergangenheit immer in diesen Bärmarktjahren der Fall war.
Was auch gleichzeitig beispielsweise eine Prognose ist, auf die ich aktiv mit meinem aktiven Portfolio wette, in Form dessen, dass – und das ist dir hier schon aufgefallen, wenn du meinen Newsletter abonniert hast – dass ich den Großteil der Zeit im Cash bin, mich fokussiere auf Cashflow-Strategien, auch teilweise auf Airdrop-Hunting und so weiter aus bin, allerdings auch einen guten Teil habe für eine Short-Position, also dass ich quasi aktiv bei Bitcoin auf fallende Preise setze, genauso auch einen Teil von meinem Aktienportfolio aktiv auf fallende Preise bei MicroStrategy setze.
Und wichtig an der Stelle: nicht, dass jetzt jemand irgendwie auf die Idee kommt, mir blind zu folgen und das 1 zu 1 irgendwie nachzumachen. Das ist nur, wie ich mich positioniere mit meinem aktiven Teil von meinem Kryptoportfolio. Ich habe auch zusätzlich nur einen passiven Teil, quasi ein Bitcoin-Cold-Storage, den ich nicht anfasse, mit dem ich weiterhin long positioniert bin. Das heißt, sollte ich mich tatsächlich irren mit meiner Prognose, mit meiner Annahme, dann ist es quasi das Beste, was mir finanziell passieren kann, weil einfach ein guter Teil bei mir nach wie vor long positioniert ist im Kryptomarkt. Denn langfristig gesehen bin ich nach wie vor super bullish, nur eben für das nächste Jahr dort strategisch eher bearish mit meinem aktiven Portfolio.
Dann geht es weiter mit meiner zweiten Prognose für 2026, dass wir bei Bitcoin den Zyklusboden zwischen dem 27. September und dem 15. Dezember sehen werden. Falls du bei uns Mitglied bist in der Membership oder auch beispielsweise das Bullrun Cheat Sheet abonniert hast, dann weißt du vermutlich, warum. Weil das ist quasi die rein zeitliche Komponente vom Vierjahreszyklus. Wenn man das misst anhand von verschiedenen Daten, wie beispielsweise von Boden zu Boden, von Halving zu Boden, von Top zu Boden, von Start des Jahres zum Boden, dann kommt man hier auf einen Zeitraum zwischen dem 27. September und dem 15. Dezember, wo es allerdings die größte Überlappung im Oktober gibt.
Das heißt, auch mein persönlicher Base Case, sofern dieser Vierjahreszyklus, wie gesagt, nicht gebrochen ist, ist, dass wir ziemlich genau ein ähnliches Muster sehen wie auch in der Vergangenheit und im Oktober 2026 tatsächlich den Zyklusboden bei Bitcoin sehen. Das ist übrigens auch eine Prognose, auf die ich nur bedingt wetten werde. Bedingt insofern, dass ich definitiv die zeitliche Komponente mit berücksichtigen werde, allerdings meinen primären Fokus eher auf On-Chain-Daten und den Bottom-Indikatoren habe, und je nachdem, wann die sagen, dass wir tatsächlich in Bodennähe sind, dementsprechend werde ich auch einsteigen. Allerdings spielt die zeitliche Komponente definitiv da auch bei der Entscheidungsfindung mit eine Rolle, aber es ist jetzt nicht irgendwie so, dass ich mir, was weiß ich, einen Kalendereintrag mache mit Mitte Oktober und da einfach blind nachkaufe. So ist es nicht.
Denn jetzt zu meiner dritten Prognose bei Bitcoin, dass ich persönlich davon ausgehe, dass wir vom Top aus gemessen mindestens eine Korrektur von 50 % sehen werden, was derzeit einem Bitcoin-Preis entspricht von unter 63.000. Beziehungsweise ist mein Base Case eigentlich deutlich eher Richtung 60 %, wenn nicht sogar ein bisschen mehr, was einem Bitcoin-Preis entspricht von um die 50.000 und darunter. Und das auch wieder, ich sag mal, so ein Stück weit historisch bedingt, wenn du dir da mal die Korrekturen anschaust. Den ersten Zyklus überspringe ich mal an der Stelle, weil da einfach Bitcoin auch relativ klein war. Allerdings hier der zweite Zyklus, wo wir in Summe eine Korrektur gesehen haben von 84 %. Der letzte Zyklus eine Korrektur von ungefähr 77 %. Und jetzt dieses Mal nur eine Korrektur von 50 % halte ich persönlich definitiv eher für konservativ gegriffen.
Auch wenn jetzt die großen Institutionen da sind, auch wenn jetzt Bitcoin-Spot-ETFs und so weiter und so fort: Ich persönlich gehe definitiv davon aus, dass wir im Kryptomarkt genauso große Korrekturen sehen können wie mindestens auch in der Vergangenheit beim Nasdaq. Und selbst bei den Tech-Aktien gab es in der Vergangenheit schon eine Korrektur von über 50 %. Von daher, warum sollte das jetzt plötzlich bei Bitcoin anders sein? Und wichtig an der Stelle: Das ist jetzt eine Prognose, auf die ich nicht aktiv mit meinem Geld tatsächlich wette. Also ich habe jetzt nicht irgendwie eine offene Trading-Position, die automatisch bei Preisen von unter 63.000 geschlossen wird oder Ähnliches. Das nicht, sondern das ist quasi wie das Umgekehrte von der Bodenphase jetzt zur Topphase, dass ich auch nicht irgendwie in den Zyklus hergegangen bin und gesagt habe: Hey, wenn Bitcoin nicht mindestens auf 135.000 steigt, dann steige ich davor nicht aus, sondern dass ich mich einfach da primär an den Top-Indikatoren und On-Chain-Daten orientiere.
Und genauso ist es auch hier bei der Bodenfindungsphase, dass ich da primär auf die ganzen Indikatoren schaue. Und wenn die schon bei beispielsweise 70.000 sagen oder erst bei 40.000 sagen, dass tatsächlich der Boden relativ nahe ist oder die Wahrscheinlichkeit sehr hoch ist, dass wir in Bodennähe sind, dann werde ich tatsächlich einsteigen, völlig unabhängig vom entsprechenden Preis. Also daher, diese 50 % Korrektur, das ist nur das, was ich rein historisch erwarte, weil ich davon ausgehe, dass sich der Zyklus relativ stark reimt mit auch den letzten Zyklen. Und wir auch in den letzten Zyklen sehr große, ich sag mal, nicht nur Korrekturen gesehen haben, sondern Korrekturen, wo ganz viele Leute davon ausgegangen sind: Wir sehen nie mehr bei Bitcoin diese Preise. Und im Endeffekt gab es einfach noch Preise, die nochmal deutlich tiefer waren als das, was sich viele im Worst Case vorgestellt haben.
Ich bin auch bei der Welt ziemlich zuversichtlich, dass, sofern wir tatsächlich einen ganz klassischen Bärmarkt sehen werden im nächsten Jahr, wir den Boden relativ gut timen können. Mit „wir" meine ich primär Manu und ich bzw. unsere Community innerhalb von unserer Membership. Denn auch im letzten Zyklus, wenn wir uns da einfach mal anschauen, wie wir das entsprechend gemacht haben: Da haben wir damals, glaube ich, begonnen, bei einem Bitcoin-Preis von ungefähr 21.000 unsere Hebelposition aufzubauen. Danach kamen dann noch weitere Crashes mit FTX und so weiter. Der Preis ging kurzzeitig auf 15.000. Wir kamen uns vor wie die letzten Vollidioten, wie es einfach immer in so einer Bodenphase entsprechend der Fall ist. Und im Endeffekt haben wir da quasi unseren Hebel aufgebaut bei einem Bitcoin-Preis von zwischen 17.000 und 21.000 überwiegend.
Und verkauft habe ich persönlich dann erst, als die ersten raren Top-Indikatoren von Hamburger und Gigi geflasht sind. Das war ungefähr bei Preisen zwischen 119.000 und 122.000. Da hatte ich meine Limit-Orders entsprechend gestaffelt, und da bin ich ausgestiegen. Also ich würde mal sagen, was das Timing angeht, war ich relativ zufrieden im letzten Zyklus. Und im letzten Zyklus vor allem auch bei der Bodenphase. Da hatten wir bei Weitem nicht so viele Bottom-Indikatoren und Daten, wie wir es einfach Stand heute haben. Von daher bin ich wirklich, ich sag mal, ziemlich zuversichtlich, dass wir sowohl den Einstieg als auch irgendwann den Ausstieg im nächsten Zyklus ziemlich gut hinbekommen.
Dann zu meiner vierten Prognose, und das ist jetzt ebenfalls wieder Bitcoin-bezogen, weil Bitcoin einfach nach wie vor die Benchmark, der Index vom Kryptomarkt ist: dass ich persönlich davon ausgehe, dass wir tatsächlich bei den Bitcoin-Spot-ETFs netto Abflüsse sehen. Dass also quasi über das komplette Jahr 2026 mehr Geld abfließt als zufließt. Und das trotz der Tatsache, dass eigentlich die Marktdynamik bei den ganzen ETFs, vor allem auch bei den ETF-Launches in der Vergangenheit wie Gold und so weiter, dass da eigentlich primär die Dynamik herrscht bzw. dominiert, wie auch beispielsweise bei Öltankern, dass die unglaublich lange brauchen, bis sie mal tatsächlich Geschwindigkeit aufgenommen haben. Aber wenn sie dann mal tatsächlich in Fahrt sind, dass es dann einfach auch wirklich, ja, immer nur weiter nach rechts oben geht, gerade was die Zuflüsse angeht. So war es zumindest bei Gold.
Ich persönlich gehe bei Bitcoin tatsächlich nicht davon aus, dass wir das sehen. Und der primäre Hintergrund ist der, dass ich davon ausgehe, dass sehr viel Kapital, das da investiert ist, einfach von Retail-Investoren kommt, von Weak Hands, nicht von Diamond Hands, von Leuten, die einfach [unverständlich] Preise sehen und dementsprechend dann auch rein zyklisch kaufen und verkaufen. Und wenn ich davon ausgehe, dass wir im nächsten Jahr deutlich tiefere Preise bei Bitcoin sehen, dass dementsprechend auch die Abflüsse einfach deutlich größer sind als die Zuflüsse. Das ist zumindest der eine Grund.
Es gibt allerdings auch noch einen zweiten Grund, und zwar, dass solche ETFs ja auch grundsätzlich Produkte sind, die von Finanzberatern empfohlen werden, bzw. anders formuliert, dass solche ETFs eigentlich eher verkauft werden und nicht gekauft werden. Im Sinne dessen, dass das Produkte sind, die von anderen Leuten einfach empfohlen werden. So, dann stell dir mal vor, du bist Finanzberater – etwas, was ich mir sehr gut vorstellen kann, weil ich auch früher in Deutschland teilweise als Finanzberater gearbeitet habe. Stell dir mal vor, du siehst dann den Chart von Bitcoin und du siehst die Performance vom letzten Jahr und du sollst dieses Produkt tatsächlich deinen Kunden empfehlen. Ja, das ist eine ziemlich harte Nuss im letzten Jahr, weil einfach Bitcoin den Großteil von den anderen Anlageklassen tatsächlich underperformt hat. Das heißt, jetzt sowas irgendwie guten Gewissens seinen Kunden zu empfehlen, ist einfach für das nächste Jahr relativ schwierig.
Dann zu meiner nächsten Prognose, und ich glaube, dazu muss ich zunächst mal ein bisschen Kontext geben. Und zwar habe ich vor so ungefähr ein bis zwei Monaten bei mir auf meinem YouTube-Kanal eine Umfrage gemacht, wo ich gefragt habe, wie viele denn bei mir und in meiner Community davon ausgehen, dass MicroStrategy im nächsten Zyklus bzw. im Bärmarkt kollabieren wird. Wo, ich glaube, um die zwei Drittel von meiner Community – ich glaube, es waren ziemlich genau 67 Prozent – davon ausgegangen sind, dass tatsächlich ja MicroStrategy kollabiert. Meine persönliche Prognose ist tatsächlich die, dass MicroStrategy inklusive auch Bitmine, also quasi der größten Ether-Treasury, dass die beide nicht kollabieren werden.
Ich gehe zwar mit einer sehr, sehr, sehr hohen Wahrscheinlichkeit davon aus, dass einige DATs, also Digital Asset Treasuries, quasi die Crypto-Treasury-Unternehmen, dass da einige davon ihre Assets tatsächlich verkaufen werden, aufgrund der Tatsache, dass einfach das mNAV zu tief ist. Also diese ganze Dynamik möchte ich mir heute im Video mal nicht nochmal von A bis Z erklären, aber im Wesentlichen ist es ja so, dass, wenn das mNAV unter 1 ist, es für die ganzen Crypto-Treasury-Unternehmen eigentlich finanziell gesehen deutlich rentabler wäre, ihre Assets zu verkaufen und damit ihre eigene Aktie zurückzukaufen.
Und ich persönlich gehe auch stark davon aus, dass wir das bei einigen Crypto-Treasuries sehen werden und dass dementsprechend auch diese Aktien, ich sag mal, eine sehr hohe Wahrscheinlichkeit haben, dass sie tatsächlich kollabieren, entweder dadurch, dass einfach viele Leute, die dort investiert sind, sehen: Hey, die halten nicht ihre Strategie ein, und dementsprechend ihre Aktien abstoßen, was dann quasi zu so einer Kaskade führen kann. Oder auch andererseits, dass sich einfach einige Crypto-Treasuries eher unverantwortlich verschuldet haben – unverantwortlich im Sinne von wenig gut durchdacht – und einfach diese Fälligkeiten relativ, ich sag mal, schlecht geplant sind bezüglich dem Datum und dem potenziellen Bärmarkt und so weiter, und dass dementsprechend einfach einige von diesen Crypto-Treasuries kollabieren werden.
Und wir dementsprechend eventuell auch so eine Kaskade sehen bei diesen Crypto-Treasuries, dass einfach die eine anfängt, danach kommt die nächste, danach kommt die nächste und so weiter, dass es einfach einen ziemlichen Rattenschwanz hinter sich zieht. Dass allerdings trotzdem, nach dieser ganzen Kaskade, sofern wir die überhaupt sehen, MicroStrategy und Bitmine nicht kollabieren, weiterhin bestehen bleiben und auch weiterhin die Nummer 1, größte Bitcoin- und Ether-Treasury bleiben.
Dann zu meiner 6. Prognose, und sowohl diese Prognose als auch die zwei, die noch folgen werden, das sind jetzt Prognosen, die quasi nur einen indirekten Effekt auf Krypto haben, allerdings nicht direkt bezogen auf Krypto sind. Und zwar gerade ein Thema, was einfach in den letzten paar Wochen in aller Munde war, mit, als damals Anfang Dezember QT gestoppt ist, also Quantitative Tightening von der Fed in den USA, dass jetzt viele davon ausgegangen sind, das ist nur noch eine Frage der Zeit, bis wir tatsächlich QE sehen, das Gegenteil, Quantitative Easing, also quasi einfach gesagt, dass die USA Geld druckt, um ihre eigenen Staatsanleihen zu kaufen und damit mehr Liquidität in die Märkte kommt, was historisch betrachtet meistens, zumindest mittel- bis langfristig, sehr positiv für die Preise und für die Märkte entsprechend war.
Mein persönlicher Base Case ist der, dass wir kein QE sehen werden, bevor wir nicht irgendeine Art von Krise sehen. Krise könnte auch beispielsweise sein ein ziemlich guter Crash im Aktienmarkt oder Ähnliches, aber bevor wir nicht sowas sehen, gehe ich persönlich nicht davon aus, dass wir tatsächlich QE sehen. Was auch historisch betrachtet eigentlich jetzt nichts irgendwie großartig Neues ist. Ich meine, du musst dir allein hier mal nur den letzten Zyklus anschauen, also hier dieser Zyklus, wenn du da mal die anschaust, wo QT quasi geendet ist, wo es zu QE kam, diese Anfangszeit hier, wo zumindest Stand heute jeder sagt: Ja, QE, das ist so bullish, da geht Bitcoin to the moon oder sonst was. Schau dir einfach mal an, was hier im letzten Zyklus passiert ist über diese Zeit. Was hat da der Bitcoin-Preis gemacht? Ja, der ist zum Start von QE zunächst mal nur gefallen, gefallen, gefallen. Irgendwann kam Covid-Crash, danach kam das große Geldrucken, und ganz plötzlich ist da dann der Kryptomarkt bzw. auch der Aktienmarkt to the moon gegangen.
Und von daher gehe ich persönlich ebenfalls davon aus, dass wenn wir QE überhaupt sehen im nächsten Zyklus – also mit nächstem Zyklus meine ich das nächste Jahr –, dann nur, wenn wir tatsächlich irgendeine Art von Krise sehen, was höchstwahrscheinlich mit deutlich tieferen Preisen sowohl im Aktienmarkt als auch im Kryptomarkt einhergeht.
Dann zu meiner nächsten Prognose, und jetzt lehne ich mich schon definitiv relativ weit aus dem Fenster, weil das weggeht von meiner Kernexpertise: dass ich persönlich davon ausgehe, dass wir beim S&P 500, was meistens als Synonym für den, ich sag mal, Aktienmarkt hergenommen wird, dass wir da mindestens eine Korrektur sehen werden von 15 % vom jeweiligen Allzeithoch. Mich persönlich würde das auch, by the way, nicht wundern, wenn die Korrektur 20 % ist, vielleicht sogar 25 %, vielleicht sogar Richtung 30 % geht. Das würde mich im nächsten Jahr nicht wirklich verwundern.
Unter anderem einer der Hauptgründe dafür ist die Saisonalität, weil wir jetzt im nächsten Jahr, also 2026, die Midterms haben, also quasi die Zwischenwahlen in den USA, wo du hier im Wesentlichen erkennen kannst, dass immer dann, wenn wir die Zwischenwahlen gesehen haben, seit 1926 bis zum Jahr 2022, dass wir in dem Jahr vom Top gemessen mindestens – nicht mindestens, durchschnittlich – eine Korrektur gesehen haben von 18,2 %. Und das beim S&P 500. Das ist nicht irgendwie Tech-Aktien, sondern das ist ein relativ breit gestreuter ETF im Aktienmarkt bzw. Index im Aktienmarkt. Und da kannst du dir auch vorstellen, dass wenn wir sowas tatsächlich wiedersehen, jetzt wieder zu den Zwischenwahlen beim Aktienmarkt, was das dann nochmal mit dem Kryptomarkt machen wird. Weil beim Kryptomarkt haben wir jetzt schon eine Korrektur gesehen von über 30 %, obwohl der Aktienmarkt ja eher in Allzeithoch-Region ist. Und jetzt stell dir vor, dass der Aktienmarkt ebenfalls noch nachgibt. Ja, wie gesagt, mein Base Case: Bitcoin-Preise von 50.000 und darunter im nächsten Jahr.
Zwei Punkte, die ich dazu noch sagen möchte, und zwar zum einen: Ich würde mal sagen, so das stärkste Kontra-Argument, was mir einfällt, gerade gegen das, was ich gesagt habe mit Saisonalität und so weiter, ist, dass wir jetzt in den letzten paar Wochen bis Monaten sehr häufig gehört haben, dass diese KI-Blase tatsächlich platzt. Und historisch betrachtet, wie gesagt, Timing vom Aktienmarkt super schwer, auch nicht meine Expertise. Allerdings, seit der Zeit, wo ich mich mit dem Aktienmarkt beschäftige, habe ich die Erfahrung gemacht, dass immer dann, wenn irgendwie davon die Rede ist, dass sich eine Blase im Aktienmarkt bildet, dass es tatsächlich so ist. Allerdings sind die Leute meistens so ungefähr zwei Jahre zu früh dran, und diese Blase geht dann immer weiter und weiter, und die Preise gehen immer weiter nach oben. Und gerade dann, wenn es niemand mehr erwartet, dass es dann so weit ist, dass der Aktienmarkt nachgibt. Von daher, so ein Szenario könnte ich mir tatsächlich ebenfalls beim Aktienmarkt vorstellen. Das ist das eine.
Und zum anderen auch: Das ist eine Prognose, auf die ich nicht aktiv wetten werde. Also nicht insofern, dass ich jetzt irgendwie meine Aktienposition verkauft habe. Meine Sparpläne laufen auch weiterhin weiter, egal ob wir im Aktienmarkt nach oben gehen, seitwärts gehen, nach unten gehen. Die Sparpläne, die ich wöchentlich eingestellt habe auf zwei verschiedene Indizes, die laufen nach wie vor weiter. Das Einzige, was ich da machen werde – und das nur, sofern sich die Option oder die Möglichkeit ergibt –, ist, dass ich einfach noch ein zusätzliches Cash-Polster bei meinem Aktienbroker habe, mit dem ich nicht nur vorhabe, im nächsten Zyklus MicroStrategy nachzukaufen, sofern wir da tatsächlich deutlich tiefere Preise noch sehen werden, dass ich einerseits da nachkaufen will, und auch andererseits, dass ich mir zumindest die Option übrig behalte mit dem Cash, dass ich eventuell bei einem stark fallenden Aktienmarkt auch noch in täglich angepasste, gehebelte ETPs einsteige, genauer gesagt dreifach gehebelt in den Nasdaq. Was keine allgemeine Empfehlung ist, überhaupt gar nicht. Da verbrennen sich wahrscheinlich die meisten Leute nur die Finger damit. Ich persönlich habe auch schon in diesem Jahr relativ gut damit verdient, und gerade wenn es solche, ich sag mal, einmaligen Chancen gibt in Form von großen Crashes, dann möchte ich mir die Option auch einfach offen halten.
Gut, dann hier nochmal zusammengefasst meine Prognosen für das nächste Jahr: dass wir bei Bitcoin einen Bärmarkt sehen, was sich unter anderem dadurch äußert, dass wir quasi zum Jahresbeginn im Vergleich zum Jahresende tiefere Preise haben, also dass quasi 2026 tiefer schließt, als 2025 endet; dass wir kein neues Allzeithoch bei Bitcoin sehen, also keinen verlängerten Zyklus oder Superzyklus oder wie es auch immer derzeit verpackt und propagiert wird; dass wir keine Altcoin-Saison sehen, was nicht ausschließt, dass wir bei einigen Altcoins eine spezifische Rallye sehen, allerdings jetzt nicht irgendwie diese breite Flut, dass jeder hinterletzte Shitcoin tatsächlich gut performt; dass wir bei Bitcoin den Boden sehen werden zwischen dem 27. September und dem 15. Dezember, bzw. Base Case bei mir persönlich im Oktober 2026; dass wir bei Bitcoin mindestens eine Korrektur sehen von 50 %, was Bitcoin unter 63.000 bringen würde, mein Base Case eher Richtung 60 %, um die 50.000 oder sogar auch darunter.
Dass wir netto Abflüsse bei den Bitcoin-Spot-ETFs sehen, also in Summe mehr Kapital abfließt als zufließt; dass MicroStrategy genauso wie Bitmine nicht kollabieren werden, obwohl wir höchstwahrscheinlich – zumindest ist das meine Annahme – bei vielen anderen Crypto Treasuries eine, ich will nicht zwingend sagen Kaskade, sehen, allerdings gehe ich stark davon aus, dass einige einfach ihre Assets abverkaufen und noch andere kollabieren, was nicht zwingend zu diesem Domino-Effekt führen muss, allerdings zumindest, dass sehr viele in Schwierigkeiten kommen, aber MicroStrategy und Bitmine nach wie vor quasi nicht kollabieren, stabil bleiben, auch wenn es mittlerweile schon relativ viele geäußert haben, dass es sich dabei nur um Ponzi-Schemes oder sonst was handelt; dass wir zudem kein QE, kein Quantitative Easing von der Fed sehen, bevor wir nicht irgendeine Art von Krise sehen; und dass wir im Aktienmarkt bzw. beim S&P 500 mindestens eine Korrektur von 15 % sehen werden, und wie gesagt, 20, 25, vielleicht sogar auch 30 % würde mich persönlich nicht verwundern.
Das waren meine persönlichen Prognosen für das nächste Jahr, und was mich jetzt noch brennend interessieren würde – und das sage ich jetzt nicht nur als Floskel, auch nicht irgendwie, um Kommentare zu sammeln oder sonst was, aber mal ganz ehrlich: Welche von diesen Prognosen hältst du für realistisch, welche hältst du für absolut unrealistisch? Und vor allem der zweite Part, der würde mich definitiv interessieren. Also lass mich das gerne unten in den Kommentaren wissen. Und damit: frohe Weihnachten für dich und deine Familie, einen super Start ins neue Jahr, und bis bald! Bis zum nächsten Mal!
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In diesem Video teile ich meine Prognosen für den Kryptomarkt im Jahr 2026 und gehe zudem darauf ein, wie ich mit meinen Prognosen fürs letzte Jahr abgeschnitten habe.
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