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Kevin Söll

MSTR, Gold und Aktien mit 10x Hebel traden | OKX Tutorial [🇩🇪 2026]

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Wenn es eine Statistik im Kryptomarkt gibt, die selbst im Bärmarkt nur nach oben rechts geht, dann ist es die Tokenisierung von Aktien, von Rohstoffen und so weiter, das heißt, dass die in tokenisierter Form auf die Blockchain gebracht werden. Und auch in dem Zuge bieten viele zentrale Börsen jetzt immer mehr das Futures-Trading nicht nur für Krypto an, sondern auch beispielsweise für Aktien, für Rohstoffe und so weiter.

Und genau das ist auch das Thema für das heutige Video, dass wir uns mal konkret anschauen, wie du über OKX Futures auf Aktien und Rohstoffe traden kannst, sodass du quasi gehebelt long, genauso wie short traden kannst, und was es dabei zu beachten gibt. Das setzt voraus, dass du darauf bereits Geld hast oder zumindest weißt, wie du Geld auf deinen OKX-Account bekommst.

Falls du derzeit noch keinen Account bei OKX hast: Derzeit bekommst du als Neukunde bis zu 400 Euro gratis in Bitcoin und auch zusätzlich einen Einzahlungsbonus von 8% auf alles, was du bis zu 250.000 hier auf diesen Account einzahlst. Das ist zumindest die aktuelle Bonusaktion, die Stand heute noch ungefähr zwei Wochen läuft. Also nicht wundern, wenn du das Video später anschaust, dass dann höchstwahrscheinlich die Bonusaktion eine andere ist. Unten beim Link findest du allerdings immer die aktuelle Bonusaktion entsprechend verlinkt.

Und falls du zuvor Futures über OKX noch nie getradet hast, dann musst du die auch zunächst mal freischalten. Das geht hier unter Handeln. Da steht dann bei Futures irgendwie so etwas wie 'Futures freischalten' oder 'Unlock Perps' oder irgendwie so etwas, wo du dann draufklickst, vier, fünf Fragen beantworten musst — wo die allermeisten Leute jetzt in meiner Community meistens ChatGPT für die Fragen verwenden — und danach bist du dann entsprechend freigeschaltet und kannst diese ganzen Ticker, genauso wie mehr, entsprechend traden. By the way, sollte OKX für dich persönlich komplett neu sein: Ich habe dir unten ein Anfänger-Tutorial, genauso wie ein Futures-Trading-Tutorial für Krypto, entsprechend verlinkt, was du dir ebenfalls noch anschauen kannst.

Gut, wenn du dann bei den Futures auf irgendeinen Ticker draufgeklickt hast, wie in meinem Fall jetzt auf Bitcoin, und da mal draufgehst auf Futures, dann siehst du, dass da nicht nur die ganzen Kryptowährungen logischerweise gelistet sind, sondern zusätzlich auch Aktien und Commodities, also Aktien und Rohstoffe. Wenn du dir das mal bei den Aktien anschaust, da sind relativ viele bekannte Namen dabei, zumindest falls du mit diesen Kürzeln etwas anfangen kannst, wie hier SpaceX, MicroStrategy und so weiter und so fort. Du siehst auch, dass sie mittlerweile schon einiges gelistet haben, und auch hier bei den Commodities sind mittlerweile schon einige Rohstoffe gelistet, wie Silber, wie Gold, wie Öl und so weiter.

Vielleicht an der Stelle auch ganz kurz zur Begriffserklärung: Wenn wir uns hier mal den Ticker zu Gold anschauen, dann erkennst du, dass wir hier XAUUSD haben, also XAU, das ist die Abkürzung für den Gold-Ticker, in US-Dollar gemessen. Dann steht danach UM. UM steht für US-Dollar-Margin, das heißt, wenn wir Futures traden, dann benutzen wir quasi den US-Dollar-Wert von der Margin, um unsere Position aufzubauen. Was es damit auf sich hat, kommen wir später noch drauf zu sprechen. Und dann steht hier noch Xperp. Xperp steht für Expiry Perp, das heißt, wir haben es nicht mit unbefristeten Futures zu tun, sondern mit befristeten Futures, die ein Ablaufdatum haben.

Das Ablaufdatum siehst du dann auch pro Ticker. Wenn du jetzt beispielsweise mal draufklickst auf Gold, siehst du das auch hier unter diesem Punkt, wo du erkennst: Ablaufdatum hier am 2. Mai 2031, das heißt, Stand heute noch ungefähr 4,5 Jahre. Und wer jetzt nicht eine Position über länger als 4,5 Jahre offen halten möchte, was sehr selten ist, sage ich mal, der kann die quasi so behandeln, als ob es Perpetual Futures, also unbefristete Futures, tatsächlich wären.

By the way, sollte bei dir dieses Layout etwas anders ausschauen, dann liegt das wahrscheinlich daran, dass du hier auf der rechten Seite noch diese Standard-Version verwendest. Ich persönlich präferiere da erweitert links, wo du hier auf der linken Seite dann die ganzen Orders setzen kannst, hier das Chart hast, hier das Orderbuch und hier unten drunter entsprechend deine Position ziehen kannst.

Bevor wir jetzt direkt mit dem Trading starten, lass uns zunächst mal anschauen, was denn konkret die Unterschiede sind, wenn du beispielsweise Aktien über Futures handelst, im Vergleich zu Kryptowährungen, und auch gleichzeitig, was die Unterschiede sind, wenn du Aktien über Futures handelst, im Vergleich dazu, Aktien ganz normal zu kaufen. Und ich würde mal sagen, im Vergleich zu einem ganz normalen Aktienkauf auf einem Aktienbroker gibt es in Summe vier verschiedene Unterschiede.

Der erste Unterschied: dass du hier Futures beispielsweise 24/7 handeln kannst, also rund um die Uhr, aufgrund der Tatsache, dass du hier Futures tradest, das heißt keine echten Aktien, sondern quasi nur Derivate-Kontrakte, die sich so verhalten, als ob du tatsächlich diese Aktien selbst halten würdest. Und das erklärt auch gleich zwei weitere Unterschiede: und zwar erstens, dass du hier bei diesen Futures logischerweise kein Stimmrecht hast, aufgrund der Tatsache, dass du hier keine echten Aktien kaufst. Und noch zweitens, dass hier der Preis, der bei den Futures angezeigt wird, nicht zwingend 1 zu 1 der gleiche sein muss wie beispielsweise der, der dir beim Aktienbroker tatsächlich angezeigt wird.

Jetzt, warum der Preis hier nicht 1 zu 1 der gleiche sein muss, das geht teilweise darauf zurück, dass du eben solche Futures, wie gesagt, 24/7 handeln kannst. Das heißt, wenn wir jetzt mal davon ausgehen, hier bei Gold, dass wir am Freitag zum Börsenschluss einen Preis haben von genau 4.000 Dollar, und dann plötzlich übers Wochenende am Samstag die News rauskommt, dass China irgendwo ein neues Goldvorkommen, ein riesen Goldvorkommen mit 50 Tonnen Gold entdeckt hat, ja, dann ist es wahrscheinlich, dass dadurch, dass dann einfach die allgemeine Goldmenge verwässert wird, der Goldpreis dann am Montag, wenn die Börse wieder öffnet, höchstwahrscheinlich fällt. Und hier bei den Futures können das die Leute logischerweise dann in Echtzeit direkt einpreisen, sodass hier direkt bei den Futures — okay, rote Kerze — der Goldpreis entsprechend gesunken ist, weil sie eben darauf spekulieren, dass zur Börsenöffnung dann tatsächlich der Preis nach unten geht.

Und der zweite Grund — Moment, ich mach das mal hier kurz zu — den siehst du auch direkt hier bildlich dargestellt, und zwar hier im Orderbuch: dass dieser Futures-Preis grundsätzlich auch durch Angebot und Nachfrage bestimmt wird. Das heißt, je nachdem, was diese ganzen Leute hier auf OKX traden, ob der überwiegende Teil momentan kaufen möchte, also long geht, oder verkaufen möchte, also short geht, dementsprechend kann sich auch hier der Preis ändern, unabhängig davon, was tatsächlich der echte Preis an der wirklichen Börse beim Broker macht.

Und noch der vierte Unterschied im Vergleich zum Kauf von normalen Aktien — und wenn ich Aktien meine, dann meine ich meistens auch Rohstoffe mit —, ist, dass du hier nicht nur ganz normal long gehen kannst, das heißt auf steigende Preise setzen kannst, sondern auch gleichzeitig auf fallende Preise setzen kannst, also shorten kannst. Und das nicht nur mit deinem ursprünglichen Kapital, sondern auch gleichzeitig mit einem bis zu 10-fachen Hebel.

Rein funktional betrachtet läuft das Futures-Trading mit Aktien und Rohstoffen eins zu eins gleich ab wie auch das Futures-Trading mit Kryptowährung. Es gibt allerdings einen entscheidenden Unterschied, und zwar die Tatsache, dass gerade solche TradFi-Produkte — also TradFi steht für Traditional Finance System, und damit ist gemeint beispielsweise Aktien und Rohstoffe, alles, was quasi von der traditionellen Finanzwelt auf die Krypto-Blockchain gebracht bzw. innerhalb vom Kryptomarkt gehandelt wird — dass solche Produkte auf zentralen Börsen noch unglaublich neu sind. Das heißt, wenn überhaupt eine zentrale Börse so etwas anbietet, dann seit wenigen Wochen, wenigen Monaten, wenn überhaupt, aber jetzt nicht irgendwie schon seit mehreren Jahren komplett etabliert. Nein, das ist etwas komplett Neues, was gleichzeitig bedeutet: komplett neu, relativ unbekannt, und relativ unbekannt bedeutet geringere Liquidität und auch gleichzeitig geringeres Volumen, was du definitiv beim Traden berücksichtigen solltest.

Das kannst du auch, by the way, hier direkt bei OKX beim jeweiligen Ticker nachschauen, indem du anschaust, wie viel da in den letzten 24 Stunden gehandelt wurde. Jetzt hier bei Gold waren es um die 2 Millionen, also noch relativ gering, sage ich mal. Auch hier der Open Interest, also wie viele offene Kontrakte derzeit offen sind, ungefähr 717.000, auch das relativ gering. Und die Liquidität siehst du im Wesentlichen hier im Orderbuch, wo du nachschauen kannst, wie viel da momentan in Summe gehandelt wird. Und Liquidität ist quasi nur ein, ich sag mal, Fachbegriff dafür, wie viel du hier tatsächlich handeln kannst, ohne dass du selbst den Preis tatsächlich bewegst durch deine Order.

Jetzt, welche Auswirkung hat eine geringe Liquidität in der Praxis? Und das ist vor allem der Punkt, den du hier auf jeden Fall beachten solltest. Und zwar zum einen, dass diese Funding Rates, die sogenannte Finanzierungsrate, stärker schwanken können. Die wird hier angezeigt, derzeit mit 0,01%. Das gilt alle 8 Stunden. Und hier pro Jahr, zumindest Stand heute, ungefähr 10,95%, wo die Long-Trader die Short-Trader entsprechend bezahlen. Das heißt, wenn du eine Short-Position offen hast, dann bekommst du derzeit entsprechend dieses Geld, diese Ausgleichszahlung. Und wenn du eine Long-Position offen hast, dann musst du sie entsprechend zahlen.

Das ist allerdings nicht fix, sondern das kann und wird sich auch im Zeitverlauf ändern. Das heißt, wenn wir beispielsweise derzeit eine Marktsituation haben, dass der mit Abstand größte Anteil der Marktteilnehmer short positioniert ist, dann überwiegen die Short-Trades die Long-Trades, und dementsprechend müssen dann die Short-Trader tatsächlich die Long-Trader bezahlen. Das heißt, die Funding Rates gehen dann in die andere Richtung. Genauso auch umgekehrt. Das heißt, je nachdem, wie aktiv derzeit die ganzen Trader auf der Long-Seite oder auf der Short-Seite sind, können sich diese Funding Rates extrem stark ändern, vor allem dann, wenn die Liquidität relativ gering ist.

Abseits davon würde ich auch empfehlen — und das ist jetzt keine Finanzberatung oder sonst was, sondern nur das, was ich selber mache —, gerade dann, wenn ich beispielsweise sehe, dass die Liquidität und im Allgemeinen auch das Volumen relativ gering ist, dass ich hier möglichst keine Market Order verwende, also dass ich hier einfach zum aktuellen Preis nachkaufe. Gerade vor allem bei größeren Orders kann das relativ teuer werden, sondern ausschließlich mit Limit Order. Das heißt, dass deine Order ausschließlich zu dem Preis, den du hier eingibst, danach tatsächlich ausgeführt wird, wodurch du dann verhindern kannst, dass du hier durch deine eigene Order zu schlechteren Preisen einkaufst beziehungsweise verkaufst.

Und nein, keine Sorge, auch bei einer geringen Liquidität ist es relativ unwahrscheinlich, dass ein böser Marktteilnehmer, wie jetzt beispielsweise ein großer Wal, durch eine massive Market Order hier beispielsweise alle Short-Positionen automatisch liquidieren kann, weil er den Preis so massiv manipulieren beziehungsweise nach oben treiben kann, dass plötzlich alle entsprechend liquidiert werden. Denn hier bei OKX zählt für die Liquidation nicht dieser Last Price, also der Preis, der hier derzeit gehandelt wird — der wird im englischen Sprachraum auch Last Price genannt —, sondern hier dieser Mark Price, beziehungsweise auf Deutsch der Mark-Preis. Das ist hier quasi ein Preis, der von OKX automatisch berechnet wird und als Referenzpreis für die Liquidation gilt. Das heißt, für die Liquidation gilt hier nicht dieser aktuelle Last Price, sondern immer dieser Mark-Preis.

Gut, damit sind wir jetzt auch schon alle wesentlichen Unterschiede gemeinsam durchgegangen. Wenn wir jetzt konkret hier über OKX Aktien oder Rohstoffe handeln möchten, das heißt, gehebelte Long- und Short-Positionen aufbauen wollen, dann sind zunächst mal ein paar Grundeinstellungen nötig, die wir jetzt auch gleich gemeinsam in, ich sag mal, Kurzfassung beziehungsweise im Schnelldurchlauf durchgehen. Falls du das Ganze mit ein bisschen mehr Informationen haben möchtest, ich habe dir, wie gesagt, dieses andere Futures-Trading-Tutorial zu Kryptowährung unten entsprechend verlinkt.

Gut, dann lass uns auch direkt hier auf der rechten Seite die Einstellungen gemeinsam durchgehen. Und zwar, wie du siehst, habe ich den Konto-Modus hier standardmäßig auf Multi-Währungs-Modus, was aus meiner Sicht kein Must-Have ist. Allerdings ist das eine Option, die du nur dann setzen kannst, wenn du noch keine offene Position hast. Und zwar erlaubt dir das, dass du als Margin nicht nur irgendwelche Stablecoins verwenden kannst, sondern potenziell auch Kryptowährung, was aus meiner Sicht wirklich kein Must-Have ist und mit Vor- und Nachteilen einhergeht. Allerdings ist das eine Option, wie gesagt, die du nur ändern kannst, wenn du noch keine offene Position hast, weshalb ich mir diese Option grundsätzlich offen halte, indem ich das einfach von Anfang an aktiviert habe.

Falls dir Margin noch nichts sagt: Das ist quasi das, was hier unten links angezeigt wird. Das kannst du dir im Wesentlichen vorstellen wie so eine Art Sicherheit, die ausschließlich dazu dient, potenzielle Verluste von dir zu decken. Das erklärt auch im Wesentlichen, warum du hier bei den Futures beispielsweise mit einem bis zu 10-fachen Hebel traden kannst, aufgrund der Tatsache, dass deine Margin ja nicht genutzt wird, um echtes Gold hier in dem Fall nachzukaufen, sondern nur, um Gold-Derivate zu kaufen, die sich so verhalten, als ob du dieses Gold tatsächlich halten würdest. Und wenn dann tatsächlich dieser Gold-Trade, egal ob long oder short, gegen dich läuft, also in die andere Richtung, dann wird diese Margin verwendet, um deine potenziellen Verluste zu decken.

Ganz kurz als Beispiel dazu: Sagen wir mal, du hast ein Startkapital von 10.000 Dollar, also eine Margin von 10.000 Dollar, und du willst jetzt maximal darauf wetten, dass der Goldpreis durch die Decke geht. In dem Fall würdest du eine Long Order mit 10x Hebel setzen und auf steigende Preise setzen, das heißt nicht mit 10.000, sondern jetzt mit 100.000 Einsatz, wo du tatsächlich dabei bist und ab jetzt die 10-fachen Kursgewinne, genauso wie die 10-fachen Kursverluste, mitnimmst. Wenn jetzt tatsächlich der Goldpreis wirklich ansteigt um, sagen wir mal, nur 10%, nimmst du nicht nur 10% Gewinn mit, sondern 10% mit 10-fachem Hebel, das heißt 100%. In dem Fall hättest du dein Kapital, deine Margin, tatsächlich verdoppelt. Wenn jetzt allerdings der Goldpreis beziehungsweise der Trade gegen dich läuft und der Goldpreis um 10% fällt, nimmst du nicht nur minus 10% mit, sondern minus 10 mal 10, also minus 100%. In dem Fall hättest du deine komplette Margin entsprechend verloren.

Gut, dann kommen wir jetzt hier zu ein paar weiteren Einstellungen, die ich persönlich beispielsweise nutze. Ich persönlich habe hier die US-Dollar-Margin-Abrechnungswährung auf USDC, weil ich möchte, dass beispielsweise die ganzen Funding Rates und so weiter alles in USDC, in den Stablecoins, die ich bei mir im Account habe, abgerechnet werden. Gleichzeitig, aus meiner Sicht extrem wichtig: Hier den Liquidationspreis, den möchte ich, dass er angezeigt wird. Das ist standardmäßig hier ausgeschaltet, das heißt, das entsprechend aktivieren.

Und noch zusätzlich, aber das ist ebenfalls optional, habe ich hier diesen Hedge-Modus aktiviert. Hedge-Modus bedeutet im Wesentlichen, dass du gleichzeitig Long- und Short-Positionen auf den gleichen Ticker offen halten kannst. Wenn du dagegen nur One-Way unterwegs bist, dann kannst du nur long sein oder nur short sein, allerdings nicht beides. Das ist eher für fortgeschrittene Trader, aber auch das ist etwas, was man meines Wissens nach, glaube ich, nur aktivieren kann, wenn man noch keine offene Position hat. Danach wird dann auch hier oben diese Option angezeigt, mit Öffnen und Schließen von Trades, sodass du sie quasi separat öffnen und schließen kannst, deine Long- und Short-Trades. Wer das nicht nutzt, der kann das auch deaktivieren. Ich persönlich habe solche Extra-Features meistens von Beginn an einfach aktiviert, sodass ich sie später, wenn ich sie tatsächlich nutzen sollte, auch tatsächlich nutzen kann und nicht alle Positionen zuvor schließen muss.

Ich persönlich bin zudem eher ein Fan davon, hier nicht auf Isolated, sondern auf Cross zu gehen, also auf eine Cross-Margin, was im Wesentlichen bedeutet, dass all deine offenen Positionen die gleiche Margin, quasi die gleiche Sicherheit, teilen, und auch gleichzeitig den Hebel hier auf die maximale Höhe von 10x zu halten. Und zwar nicht, weil 10x hier das maximale Risiko ist, sondern diese 10x bei Cross-Margin sagen im Wesentlichen nur aus, wie viel Margin du für deine offene Position tatsächlich hinterlegen musst.

Wenn du dagegen hier bei Isolated und 10x bist, also bei einer Einzelmargin, dann sagt dieser Hebel sehr wohl etwas über das Risiko aus. Dann wirst du auch sehen, dass beispielsweise der Liquidationspreis hier durch die Hebelhöhe bestimmt wird, was bei Cross-Margin nicht der Fall ist. Sondern hier bei Cross-Margin — und da bin ich persönlich eher ein Fan davon — kann ich den Liquidationspreis, also den Preis, bei dem ich potenziell eine Position verlieren könnte, einfach genau so setzen, wie ich ihn haben möchte, indem ich hier entsprechend den Betrag so wähle, dass der Liquidationspreis auf dem Level ist, das ich haben möchte.

Also je höher beziehungsweise je größer die Position, desto höher der Liquidationspreis bei einer Long-Position, und genauso umgekehrt bei einer Short-Position: je größer die Position, desto geringer der Liquidationspreis, beziehungsweise desto näher am aktuellen Preis und dementsprechend auch desto riskanter. Und damit bist du auch eigentlich soweit startklar, würde ich mal behaupten. Ansonsten hast du wie immer die üblichen Optionen, gerade was Futures-Trading angeht: Du kannst eine Market Order setzen zum aktuellen Preis, du kannst eine Limit Order setzen zu deinem Zielpreis, wo die Order ausgeführt wird, du kannst long gehen, das heißt auf steigende Preise setzen, du kannst short gehen, das heißt auf fallende Preise setzen.

Und hier siehst du bei den Tickern unter anderem die ganzen Aktien aufgelistet. Falls du mit diesen Abkürzungen und Logos nichts anfangen kannst — also die meisten sind hier relativ selbsterklärend, wie TSLA, hm, was wird das denn wohl für ein Unternehmen sein, keine Ahnung, oder hier dieses AAPL, hm, auch keine Ahnung —, es wird hier sogar angezeigt, wenn du entsprechend draufgehst, um welchen Ticker es sich handelt. Und falls du trotzdem nichts damit anfangen kannst und es trotzdem handeln möchtest, kannst du immer noch einfach einen Screenshot kurz bei ChatGPT oder sonst was reinschicken, damit dir entsprechend angezeigt wird, um was es sich tatsächlich handelt. Also hier siehst du derzeit die ganzen Aktien aufgelistet, wo fast jede Woche noch eine neue Aktie dazukommt, weil das, wie gesagt, alles komplett neu ist und derzeit alles im Aufbau ist, genauso wie hier bei den Commodities, die ganzen Rohstoffe, die derzeit gelistet sind, wie Gold, wie Silber, wie Öl und so weiter.

Um deine Position aufbauen zu können, brauchst du, wie gesagt, eine Margin. Falls dir da nichts angezeigt wird, musst du zunächst mal hier über 'Übertragen' von deinem Finanzierungskonto auf dein Handelskonto beispielsweise die USDC übertragen, weil du nur auf dem Handelskonto entsprechend die Futures traden kannst. Jetzt in meinem Fall mache ich das genau umgekehrt, aufgrund der Tatsache, dass ich für dieses Tutorial jetzt nicht eine unnötig große Hebelposition aufbauen möchte, sondern ich übertrage mal den Großteil hier auf das Finanzierungskonto, sodass ich jetzt noch ungefähr eine Margin von 100 Dollar habe. Und mit diesen 100 Dollar bauen wir jetzt mal gemeinsam eine Testposition auf.

Und zwar gehen wir jetzt mal davon aus, dass ich persönlich bullish auf Gold bin. Ich gehe davon aus, jetzt in den nächsten paar Wochen geht es to the moon. Dementsprechend möchte ich hier eine Long Order setzen und könnte jetzt beispielsweise mit diesem Schieberegler einfach mal schauen, wie hoch ich denn hier meine Position machen könnte, in Prozent hier beispielsweise, und wie hoch denn der Liquidationspreis tatsächlich wäre. Das ist eine Methode. Ich persönlich bin mehr der Fan davon, dass ich hier konkrete Zahlen eingebe, wie beispielsweise 200 Dollar — wie sieht es aus, Liquidationspreis ungefähr bei 2000 Dollar, also ziemlich genau 50% unter dem aktuellen Preis, würde ich sagen, ist relativ konservativ. Gehen wir mal ein bisschen höher, sagen wir mal 250, Liquidationspreis bei ungefähr 2500 Dollar, mit dem fühle ich mich wohl. Und so könnte ich jetzt beispielsweise hier eine Long-Position zu einem gewissen Zielpreis aufbauen.

Da wir jetzt für diesen Zuschauer nicht warten wollen, setzen wir hier in dem Fall einfach mal eine Market Order mit der gleichen Höhe, mit 250 Dollar, Liquidationspreis 2500, sodass das direkt ausgeführt wird, und gehen jetzt mal entsprechend long. Gut, jetzt siehst du auch hier direkt unten unter 'Offene Position' meine Position. Du siehst das Ganze auch hier im Chart dargestellt, mit dem derzeitigen GuV, also Gewinn und Verlust, wo du derzeit siehst: Ui, ich bin schon 6 Cent im Minus, 7 Cent schon im Minus hier für dieses Tutorial. Werde ich ja fast arm hier auf YouTube mit meinen ganzen Tutorials.

Also ja, du siehst hier, wie gesagt, die Positionsgröße, du siehst den Mark-Preis, der ist, wie gesagt, essenziell für die ganzen Liquidationen, weil da nicht der aktuelle Last Price gilt. Du siehst den Einstiegspreis, du siehst den geschätzten Liquidationspreis — das ist aus meiner Sicht die mit Abstand wichtigste Metrik, weil du immer schauen möchtest, dass du nicht liquidiert wirst, weil Liquidation bedeutet, du verlierst deine Position beziehungsweise deine Margin. Break-Even-Preis, also auf welchen Preis Gold tatsächlich ansteigen müsste, damit ich hier bei plus/minus null wieder aussteigen könnte, oder, wenn der Preis oberhalb ist, entsprechend dem Gewinn. Und dann, wie gesagt, hier noch GuV, also Gewinn und Verlust, wo du dann auch die typischen anderen Optionen siehst, wie dass du die Position schließen kannst, dass du hier noch einen Take-Profit beziehungsweise Stop-Loss setzen kannst, also das automatisieren kannst, dass zu einem gewissen Preis darüber oder darunter deine Position automatisch geschlossen wird.

Und das ist eigentlich auch schon das ganze Hexenwerk. Also wie du siehst, ist das Ganze eigentlich relativ simpel, auch wenn wir es jetzt eher im Schnelldurchlauf gemeinsam durchgegangen sind. Und angenommen, ich will später mal noch irgendwie den Hebel erhöhen beziehungsweise die Position erhöhen, dann läuft es einfach darüber, dass ich hier eine weitere Long-Position für beispielsweise 50 USDC aufbaue. Du siehst auch dann, der Liquidationspreis steigt an, von ungefähr 2457 auf 2028. Sagen wir mal, ich erhöhe das hier auf 90, sodass wir einen Liquidationspreis haben bei um die 3000 Dollar. Oh, da kann ich sogar höher gehen. 130, 140, dann haben wir 125. Genau, Liquidationspreis ziemlich genau bei 3000 Dollar. Und so könnte ich jetzt beispielsweise nochmal eine Long Order setzen, dann würde die hier entsprechend erhöht werden, und der Liquidationspreis, genauso wie die Größe, geht entsprechend nach oben.

Zum Schluss noch ein Wort der Warnung. Und zwar alles, was mit Hebeln zu tun hat, das würde ich wirklich nur den Leuten empfehlen, die wirklich wissen, was sie tun. Denn ja, einerseits lässt sich mit Hebeln, vor allem bei Kryptowährungen, vor allem bei Aktien, definitiv gut Geld verdienen. Wenn man allerdings sein eigenes Risikomanagement nicht im Griff hat, die eigene Gier durchgeht, dann ist es auch einer der schnellsten Wege, wie man sein komplettes Portfolio verlieren kann. Den Link zu dieser aktuellen Bonusaktion, genauso wie zu künftigen Bonusaktionen, findest du immer unten in der Beschreibung. Und falls du sonst noch irgendwelche Fragen hast, gerne entsprechend in die Kommentare, und ich gebe mir wie immer Mühe, auf jeden einzelnen Kommentar zu antworten. Bis zum nächsten Mal.

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In diesem Video geht es um Bitcoin, Ethereum, Altcoins, DeFi und die wichtigsten Entwicklungen im Kryptomarkt.

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▬▬ KAPITEL
0:00 Einleitung
1:29 OKX Futures
3:51 Unterschiede zu normalen Aktien
6:15 Unterschiede zu Krypto Futures
10:20 Einstellungen fürs Futures Trading
16:11 Positonsaufbau

▬▬ ÜBER MICH
Hey, ich bin Kevin Söll. Ich habe einen Master in Wirtschaftsingenieurwesen und habe ursprünglich als Ingenieur sowie als Finanzberater gearbeitet.

Auf diesem Kanal geht es um Kryptowährungen, Bitcoin, Ethereum und Altcoins – mit Fokus auf Marktanalysen, DeFi-Strategien, Cashflow und langfristigen Vermögensaufbau mit Krypto.

Mein Ziel? Dir zu helfen, den Kryptomarkt besser zu verstehen, Chancen und Risiken einzuordnen und smartere Entscheidungen zu treffen. 🙏

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