Was ist STAKING? Alle Arten einfach erklärt 💡
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Im heutigen Video erfährst du, was Staking ist, welche Arten es von Staking gibt und wie die sich unterscheiden. Wir starten auch heute relativ basic und gehen dann immer tiefer rein, sodass das heutige Video sowohl für Anfänger geeignet ist als auch für Fortgeschrittene.
Hi, mein Name ist Kevin Söll, und auf meinem Kanal geht es primär um DeFi, Decentralized Finance. Genauer gesagt um verschiedene DeFi-Protokolle und DeFi-Strategien, weil ich persönlich felsenfest davon überzeugt bin, dass das die Zukunft ist und man auch damit das meiste Geld verdienen kann. Und falls dir das zusagt, lade ich dich herzlich ein, auf Abonnieren zu klicken, und damit lass uns auch direkt ins heutige Video reinstarten.
Und zwar, um die erste Art von Staking zu verstehen, ist es aus meiner Sicht am einfachsten, wenn wir uns da mal zunächst mit dem Mining beschäftigen, was vom Prinzip her relativ ähnlich funktioniert. Und zwar ist es bei Mining so, beziehungsweise bei allen Blockchains, die auf Proof of Work beruhen, dass die ganzen Miner für Konsensus sorgen. Und das heißt, ganz einfach gesagt, dass sie einfach dafür sorgen, dass keiner schummeln kann, indem sie, ich sag mal einfach gesagt, spezielle Computer laufen lassen, die eben sehr viel Strom verbrauchen.
Jetzt, wenn du Proof of Work mal ins Deutsche übersetzt, dann heißt es der Nachweis für die Arbeit. Das heißt, wenn diese Miner hier tatsächlich ihre Arbeit verrichtet haben, dann bekommen die auch den sogenannten Mining Reward, der sich in aller Regel zusammensetzt aus einerseits inflationierten Tokens, also Tokens, die einfach den Max Supply bzw. die Anzahl der Tokens im System erhöhen, und zusätzlich den Transaktionsgebühren. Bei Bitcoin sind beispielsweise die inflationierten Tokens derzeit ungefähr 6,25 Bitcoins pro Block.
Jetzt, die erste Art von Staking ist im Wesentlichen das Gleiche wie das Mining, nur eben nicht für Blockchains, die auf Proof of Work beruhen, sondern für Blockchains, die auf Proof of Stake beruhen. Nur im Gegensatz zum Mining ist es beim Staking auch so, dass du da keine Computer brauchst, die ganz viel Strom verbrauchen, weil du hier eben nicht deine Arbeit nachweisen musst, wie bei Proof of Work, sondern beim Staking musst du nur deinen Stake, also deinen eigenen Anteil an Coins, nachweisen.
Oder anders ausgedrückt: Du kannst selbst zur Sicherheit von Proof-of-Stake-Blockchains beitragen und auch selbst Transaktionen validieren, indem du deine eigenen Coins als Beweis lieferst, und dafür bekommst du wiederum den Staking Reward, und der setzt sich wiederum zusammen aus dem Großteil von inflationierten Tokens und einem kleinen Teil von den ganzen Transaktionsgebühren.
Das ist also die erste Form von Staking, wo es in den Konsensusmechanismus geht, und diese Art von Staking kann man auch in unterschiedlichsten Arten ausführen. Lass uns das mal am Beispiel von Ethereum gemeinsam durchgehen, und wie gesagt, Ethereum ist nur eine Blockchain von ganz vielen, die natürlich auf Proof of Stake beruhen. Und zwar wird hier das Staking in vier verschiedene Ausführungsweisen unterteilt.
Und die erste ist das sogenannte Solo-Home-Staking, was auch in der Ethereum-Community als der Goldstandard bezeichnet wird, aufgrund der Tatsache, dass das am meisten zur Dezentralität vom Netzwerk beiträgt. Und das heißt im Endeffekt nur, dass du alles selbst machst. Du trägst die volle Verantwortung, dass du selbst die Hardware betreibst, selbst das Ganze aufsetzt, selbst das Ganze managst, hast natürlich dementsprechend auch die volle Kontrolle. Aber dafür ist es relativ technisch, das heißt, das kommt, wenn überhaupt, nur für die ganzen Techies in Frage.
Dann die zweite Art von Staking, das sogenannte Staking-as-a-Service, funktioniert sehr ähnlich wie das Home-Staking, nur dass du hier den ganzen Part mit der Hardware, also selbst Hardware betreiben und so weiter, dass du das Ganze an den Service-Provider outsourcest, heißt für dich selbst weniger Aufwand, aber dafür hast du natürlich so ein Stück weit weniger Kontrolle, und hier ist einfach auch so ein Stück weit Vertrauen notwendig.
Dann die dritte Form von Staking, das sogenannte Pool-Staking, das ist die Art von Staking, die in der DeFi-Welt mit am bekanntesten ist. Und das ist auch das, was ich selbst benutzen würde, wenn ich beispielsweise Stand heute Ethereum staken würde. Und zwar funktioniert das so, dass du hier eine beliebige Anzahl an Ether einfach in den sogenannten Liquid Staking Pool einzahlen kannst, dafür entsprechende Rewards bekommst, und zusätzlich hast du den Vorteil, dass du dich um nichts kümmern musst.
Du bekommst sogar noch zusätzlich so eine Art, ich sag mal, Quittung für die Tokens, die du eingezahlt hast, und diese Quittung in Form von Tokens könntest du dann auch bei anderen DeFi-Protokollen wiederverwenden, beispielsweise um Liquidity Mining zu betreiben oder um das entsprechend zu beleihen, das heißt, da bist du komplett flexibel. Aber es bringt eben den Nachteil, dadurch, dass du eben den Großteil der Verantwortung abgibst, hat das auch ein leicht erhöhtes Risiko im Vergleich zu den zwei Möglichkeiten, die wir uns zuvor angeschaut haben.
Und dann noch die vierte Form von Staking über Centralized Exchanges, was im Wesentlichen bedeutet, dass du hier das Staking über eine zentrale Kryptobörse oder beispielsweise eine CeFi-Plattform machst. Das ist die Form von Staking, die ich persönlich nach 2022 niemandem mehr empfehlen würde, aufgrund der Tatsache, dass es zwar in der Praxis relativ einfach ist, du brauchst nur ein paar Buttons klicken und das Ganze ist geregelt, aber dafür hast du dementsprechend auch das Plattform-Risiko, dass diese Plattform insolvent gehen kann, gehackt werden kann.
Und das haben wir zu oft gesehen im Jahr 2022, und zusätzlich ist es meistens so, dass dieser Staking-Service im Vergleich zu den anderen Alternativen einfach so ein Stück weit von den Gebühren her teurer ist. Jetzt, wenn im Allgemeinen von Staking die Rede ist, dann meint man in aller Regel auch genau die Art von Staking, die wir uns gerade gemeinsam angeschaut haben, wo es also um den Konsensusmechanismus geht.
Es gibt allerdings auch noch eine zweite Art von Staking, wo es nicht um den Konsensusmechanismus geht, und das findest du insbesondere bei Protokollen, die auf andere Blockchains aufbauen, wie beispielsweise bei DeFi-Protokollen, die auf Ethereum aufbauen und deshalb per Design schon gar keinen Konsensuslayer haben, weil das ja nur bei der Blockchain der Fall ist. Und bei diesen Protokollen kannst du allerdings ebenfalls ein sogenannter Stakeholder werden, das heißt jemand, der sich selbst beteiligt und dafür eben gewisse Berechtigungen bekommt.
Jetzt in der Praxis gibt es 101 verschiedene Möglichkeiten, wie das tatsächlich aussehen kann, deshalb lass uns jetzt mal verschiedene Beispiele gemeinsam anschauen, auch anhand von Protokollen, die ich persönlich schon auf meinem YouTube-Kanal vorgestellt habe. Auch relativ oberflächlich, aber einfach nur so, dass du so ein Gefühl dafür bekommst, wie diese zweite Art von Staking in der Praxis tatsächlich aussehen kann. Falls du tiefere Informationen möchtest, einfach oben bei Google meinen Namen eingeben, das jeweilige Protokoll, und dann kannst du auch das vollständige Video dazu anschauen.
Hier das erste Beispiel, Liquity: Das ist ein Borrowing-Protokoll auf Ethereum, das dir im Wesentlichen erlaubt, dass du deine eigenen Ether beleihen kannst, also dagegen einen Kredit aufnehmen kannst. Und da ist es so bei dem nativen Token LQTY, dem Liquity-Token, dass du den staken kannst, und wenn du den entsprechend stakest, dann bekommst du einen Anteil von den Gebühren, die anfallen, wenn jemand dieses Protokoll in der Praxis benutzt.
Dann zweitens, Synthetix: Das ist ein DeFi-Protokoll, wo du selbst synthetische Assets erstellen kannst, und wenn du hier entsprechend Staking betreibst mit dem nativen Token SNX, dann stellst du primär Liquidität zur Verfügung für die ganzen synthetischen Assets. Und dafür, dass du das machst, bekommst du einerseits inflationierte Tokens und andererseits auch einen Teil von den Gebühren, die entsprechend bei diesem Protokoll anfallen.
Dann drittens, Nexus Mutual: Das ist das mit Abstand größte dezentrale Versicherungsprotokoll auf Ethereum, wo du im Prinzip eine Versicherung abschließen kannst gegen verschiedene DeFi-Protokolle. Wenn du hier das Staking betreibst mit dem nativen Token NXM, dann erlaubst du im Prinzip anderen Nutzern, dass die eine entsprechende Versicherung abschließen können, und dafür, dass du eben diese Liquidität zur Verfügung gestellt hast, bekommst du dann einen Teil von den Gebühren, die bei diesem Protokoll entsprechend anfallen.
Also ja, wie du siehst, es gibt unterschiedlichste Arten von Staking, die sich allerdings alle grob kategorisieren lassen. Denn einerseits die Art von Staking, wo es um den Konsensusmechanismus geht, also bei Blockchains, die auf Proof of Stake beruhen, und andererseits die Art von Staking, wo es nicht um den Konsensusmechanismus geht, meistens bei irgendwelchen Protokollen, die auf anderen Blockchains entsprechend aufbauen.
Aber bevor du sowas in der Praxis tatsächlich machst, würde ich mich auf jeden Fall nochmal tiefer mit den ganzen Risiken und so weiter beschäftigen, wie beispielsweise dem Kursrisiko, dem Slashingrisiko, Plattformrisiko, Smart Contract Risk, dem Thema Steuern, aber das ist wahrscheinlich eher ein Thema für ein separates Video. Bis zum nächsten Mal.
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Es gibt zwei verschiedene Arten von Staking. Hier lernst du über die Unterschiede sowie den Sinn und Zweck dieser Formen.
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#krypto #staking #defi
Timestamps:
0:00 Einleitung
0:36 1. Art von Staking
2:08 Ausführungsformen
4:34 2. Art von Staking
5:34 Beispiele
6:39 Fazit
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