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Kevin Söll

Mit 30 in RENTE! SEO-Exit und Vollzeit Krypto ✌

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Nein, das ist heute kein Clickbait, ich gehe wirklich in Rente. Allerdings habe ich höchstwahrscheinlich eine andere Definition von Rente als der, ich sag mal, Durchschnittsdeutsche. Ich vermute mal, die allermeisten Leute denken bei der Rente daran, dass man irgendwann mal 67 Jahre alt wird, also das Renteneintrittsalter erreicht und dementsprechend seine Arbeit aufhört bzw. seinen Job kündigt und danach dann einerseits von der deutschen Rentenversicherung lebt, also zumindest für die Deutschen unter uns und andererseits natürlich auch vom eigenen Ersparten. Jetzt Navarra wie Kant definiert das Ganze ein bisschen anders und zwar sagt er, Retirement starts when you stop sacrificing today for some imaginary tomorrow.

Das heißt, wenn man aufhört, das heute zu opfern für irgendeine imaginäre Zukunft und das kann man erreichen durch drei verschiedene Wege und zwar, you retire by saving up enough money, becoming a monk or by finding work that fills play to you. Also einerseits, indem man einfach so viel Geld anspart, dass man dann von dem Ersparten bzw. von den Einnahmen von dem Ersparten entsprechend leben kann, das was auch viele als diese finanzielle Freiheit sehen. Dann zweitens, dass man ein Mönch wird, das heißt, dass man seine eigenen Ansprüche einfach so tief setzt, dass man dieses Ziel, naja, jetzt schon erreicht hat.

Oder drittens, dass man einfach eine Arbeit, das heißt es einfach, dass man eine Arbeit findet, die man so gerne tut, dass es sich einfach nicht mehr nach Arbeit anfühlt. Jetzt bei mir persönlich wird es der dritte Weg und vielleicht an der Stelle so ein ganz kurzer Background, gerade für die Leute, die vielleicht relativ neu sind auf meinem Kanal. Und zwar hat bei mir damals meine, ich sag mal, Reise begonnen, dass ich irgendwann mal im Jahr 2018 aus Deutschland ausgewandert bin, ohne zu wissen, dass ich damals wirklich ausgewandert bin, weil der ursprüngliche Plan war eigentlich nur, dass ich ein Jahr nach Australien gehe und dann wieder zurückkomme, nur mit ihm zurückkomme.

Das hat bisher noch nicht so ganz funktioniert. Mittlerweile sind aus dem einen Jahr knapp fünf Jahre geworden und eben noch keine Ziele oder keine Wünsche wieder zurückzugehen. Anyway, auf jeden Fall 2018 aus Deutschland ausgewandert, dann irgendwann Mitte 2019 gestartet mit meinem ersten Online-Business, weil ich das schon seit Jahren auf meiner, ja, auf meiner Bucketlist hatte, dass ich endlich mal ein Online-Business starten möchte und einfach von dieser Chance mit Online-Businesses und so weiter einfach profitieren möchte.

Auf jeden Fall habe ich dann damals Mitte 2019 gestartet mit SEO-Webseiten, also Webseiten, die ich aufbaue, optimiert sind für Search Engine Optimization, das heißt, oder nach SEO, sodass im Rezept sämtliche Artikel dann Webseitenbesuche generieren, ganz viele Leute auf meine Webseite kommen und ich diese Webseite dann durch verschiedenste Sachen mit Affiliate-Marketing, Werbung und so weiter entsprechend finanziere. Das war, ich sag mal, meine Hasselzeit zwischen 2019, 2020. Also ich meine, im Jahr 2019, da habe ich noch überwiegend vom Ersparten gelebt, von damals noch in Deutschland.

Da hat mein Online-Business so gut wie gar nichts reingebracht. Also ich glaube Ende 2019 oder so habe ich dann meinen allerersten Dollar online tatsächlich verdient über das Internet. Und Mitte 2020, nachdem ich unglaublich viel gehasstet habe, also das kam nicht einfach so, aber Mitte 2020 war es dann der Fall, dass meine Einnahmen so hoch waren, dass ich auf jeden Fall schon mal davon leben konnte, also dass zumindest mal ein guter Teil von diesem finanziellen Druck weg war. Und irgendwann Mitte 2021, also in der Zwischenzeit habe ich dann auch noch mehrere Webseiten aufgebaut, da hatte ich Angestellte, die für mich geschrieben haben und so weiter, das Ganze entsprechend hochskaliert.

Und irgendwann im Jahr 2021 ist es so, ich sag mal, gut in Anführungszeiten gelaufen, dass ich das Gefühl hatte, ich hätte irgendwie Lust auf eine neue Challenge, weil ja, ich weiß jetzt wie das funktioniert und es funktioniert alles, es ist alles schön und gut. Und es hat mir definitiv auch schon einen Sinn für Erfüllung gegeben, den ich davor bei sämtlichen Jobs noch nicht hatte. Also es war schon mal definitiv was, wo ich gedacht habe, ah, das kann ich bestimmt langfristig machen, das ist eine gute Sache.

Aber trotzdem hatte ich irgendwie das Gefühl, ich brauche eine neue Challenge und ich würde gerne was machen, was mich vielleicht hin und sei noch mehr erfüllt. Weshalb ich dann irgendwann mal Mitte 2021 meinen YouTube-Kanal, also diesen hier, entsprechend gestartet habe. Ja, und dann fast forward, sechs Monate später, mein YouTube-Kanal noch ein absolutes Baby mit seinen, keine Ahnung, 1000 oder 1500 Abonnenten, also wirklich noch ein absolutes Baby. Aber selbst zu dem Zeitpunkt hat mich mein YouTube-Kanal schon deutlich mehr erfüllt als meine Webseiten, was ich persönlich, was jetzt nicht finanziell gesehen, sondern jetzt rein nur wegen der Erfüllung, was mich persönlich einfach so ein Stück weit nachdenklich gemacht hat.

Und das hat dann auch dazu geführt, und das trotz der Tatsache, dass meine Webseiten zu dem Zeitpunkt hunderttausende Webseitenbesucher jeden einzelnen Monat generiert haben. Also wo man erstmal denkt, hey, das ist total cool und aufregend, wenn mehrere volle Fußballstadien entsprechenden Leute jeden einzelnen Monat auf deine Webseite gehen. Aber tatsächlich, die paar tausend Leute, die mir damals schon gefolgt haben auf YouTube, das war tatsächlich, das hat mich irgendwie mehr erfüllt. Auf jeden Fall dann Ende 2021 konnte ich mich persönlich schon nur noch, ich sag mal, nur noch gerade so motivieren, an meinen Webseiten entsprechend weiterzuarbeiten.

Und dann Anfang 2022 hat es nahezu komplett stagniert, dass ich wirklich nur noch das Nötigste gemacht habe, dass die Webseite einfach sich, ich sag mal, von einem Webseitenbesucher und so weiter und was die Einladung angeht, einfach nur hält. Und das ist eigentlich, ja, komplett konträr zu dem, wie man ja eigentlich mit einem Business vorgehen sollte, dass wenn mal was funktioniert, dass man dann extra viel Aufwand in das reintut. Und bei mir war es umgekehrt, endlich hat das eine Business funktioniert, ja, und dann habe ich wirklich diese neue Passion gefunden mit YouTube.

Ja, auf jeden Fall dann 2022 lange überlegt, ob ich nicht anfangen soll, meine Webseiten zu verkaufen. Habe auch dann Anfang und Mitte 2022 habe ich kleinere Webseiten von mir verkauft und zum Schluss von 2022 hatte ich dann nur noch eine letzte Webseite. Und diese letzte Webseite habe ich jetzt vor wenigen Tagen bzw. wenigen Wochen jetzt auch noch verkauft, sodass ich jetzt offiziell Fulltime Krypto bin bzw. genauer gesagt Fulltime YouTube und Newsletter in Kombination natürlich mit der Membership, aber dass ich sonst keine weiteren Webseiten oder sonst was mehr manage.

Ja, und aktuell gibt es einfach nichts, wirklich nichts auf der Welt, was ich beruflich lieber machen würde, als genau das, was ich momentan mache mit einerseits YouTube und andererseits der Newsletter. Und gerade der Newsletter war für mich persönlich noch dieses fehlende Puzzleteil, wo ich mir lange Zeit nicht bewusst war, dass ich das so gerne mache. Also gerade dieses Schreiben und einfach nur, wenn man, also ich meine, ja klar, für YouTube schreibe ich auch, ich habe hier ein paar Notizen, damit meine YouTube-Videos so eine ungefähre Struktur haben, aber Newsletter zu schreiben ist halt noch was anderes, weil da geht es noch um Punkt, Kommas, muss Sinn ergeben und so weiter.

Und gerade das Schreiben und einfach so die eigenen Gedanken in eine Struktur reinbringen, das macht mir persönlich total Spaß. Und auch das Feedback, was ich bisher bekommen habe, zu meinem, ich sag mal, neuen Newsletter seit 2023 bisher, ah, das ist so toll zu sehen, was die Leute da bei Trustpilot und so weiter alles reinschreiben und auch mittlerweile kann man direkt im Newsletter, also niemals im Newsletter auch direkt Feedback geben. So toll, was ich da an Feedback bekomme, also es macht richtig Spaß.

Und dann halt andererseits natürlich noch YouTube, was sich auch einfach richtig gut kombinieren lässt mit meinem Lifestyle, mit meinem Rumreisen und so weiter. Also es ist völlig egal, dass der Hintergrund jeden Monat ein bisschen anders aussieht. Ja, also es ist halt, ja, also das kann man einfach entsprechend mitnehmen. Aber ja, vielleicht an der Stelle auch noch ein paar Worte zum SEO-Business, was ich jetzt im Prinzip hinter mir gelassen habe. Also nicht irgendwie heißen, dass SEO-Businesses irgendwie schlecht sind oder sonst was.

Im Gegenteil, ich persönlich würde es sogar sagen, wenn es dann wirklich darum geht, passives Einkommen aufzubauen, also was, wo man jetzt nicht jede Woche dran arbeiten muss, würde ich nach wie vor sagen, wäre meine persönliche Nummer eins immer eine SEO-Website, weil dann allein, wenn du dir mal, okay, ihr habt jetzt wahrscheinlich keinen Vergleich, aber wenn man sich mal anschaut, wie wenig Zeit ich im letzten Jahr aufgebracht habe für meine Website und was dann Einkommen da rüberkommt, es geht aus meiner Sicht kaum passiver.

Also es ist auch deutlich passiver als jetzt beispielsweise ein YouTube-Kanal oder ein Newsletter, weil wenn ich jetzt einfach anfangen würde, auf YouTube oder per Newsletter mal für vier Monate gar nichts produzieren, also jede Audience, jede Community, die man da aufgebaut hat, ist nun wieder weg. Meine Website ist halt wirklich so, du postest einmal auf und dann hältst du einfach erstmal Monate und teilweise Jahre. Also natürlich muss man dann entsprechend flexibel sein, gerade wenn neue Trends kommen mit AI und so weiter, aber wenn man da einfach gedanklich flexibel bleibt und sich anpasst, finde ich nach wie vor eine geniale Möglichkeit.

Fixkosten nahe Null, super passiv, man kann es skalieren oder nicht skalieren, wie man möchte, man braucht keine Angestellten, aber man kann auch zur Not alles entsprechend outsourcen oder den Großteil outsourcen, also ist nach wie vor eine coole Business-Möglichkeit, also möchte ich irgendwie gar nicht schlechtreden oder so. Anyway, zurück zum Thema. Ich persönlich habe auch damals im Jahr 2018, als ich dann Deutschland verlassen habe, habe ich dann auch aufgehört, für die Rente zu sparen, da mir schon damals bewusst wurde, dass ich persönlich nie aufhören möchte, zu arbeiten.

Und jetzt an der Stelle ganz wichtig, das ist keine Empfehlung für, ich sag mal 99% der Leute, die ein normales Leben führen, also zumindest ein Leben, so wie es von der Gesellschaft als normal angesehen wird, für die ist es definitiv ratsam, für die Rente zu sparen, also jetzt nicht irgendwie die Sparpläne stoppen, nur weil sie und Kevin hier ein entsprechendes YouTube-Video zu seiner Einstellung zu dem Ganzen macht, aber ich persönlich funktioniere einfach nicht ohne Arbeit.

Und ich persönlich kann mir auch nicht vorstellen, dass selbst mit 60, 70 oder 80, dass mein aktives Einkommen durch was auch immer ich zu dem Zeitpunkt nebenher mache, weil ich einfach immer weiterarbeiten will, da bin ich ein bisschen besser von überzeugt, dass das zu irgendeinem Zeitpunkt mal geringer ist, als das, was ich tatsächlich zum Leben brauche. Und bis dahin habe ich wahrscheinlich sowieso, einfach nur durch meinen Leister, weil ich im Allgemeinen jetzt nicht unbedingt die Person bin, die viel Geld ausgibt, eigentlich überhaupt gar nicht.

Meine Sparquote legt fast jeden Monat über 90%, also ich brauche wirklich nicht viel zum Leben und ich kann mir auch nicht vorstellen, dass es sich mal irgendwann, wer weiß, mit Frauen, mit Kindern und so weiter, dass es sich so dramatisch ändern wird. Also von daher kann ich mir persönlich einfach nicht vorstellen, dass ich da wirklich angewiesen bin auf so ein großes Polster an Finanzen oder beziehungsweise an Vermögen, von dem man dann tatsächlich irgendwann mal leben kann, weil ich einfach immer weiterarbeiten möchte.

Und jeder, also ich meine, das können jetzt wahrscheinlich die wenigsten Leute tatsächlich nachvollziehen, außer vielleicht meine Ex-Freundin, aber die können darauf schwören, dass wenn ich bei einem Tag, nur einem Tag oder sag mal mehr als einem Tag, nicht produktiv bin und nichts arbeite, dann müssen sie nicht in meiner Nähe sein. Ich funktioniere so einfach nicht, ich brauche das tatsächlich. Und wenn du mir sagst, hey Kevin, du darfst jetzt eine Woche, nicht du darfst, du musst jetzt eine Woche an den Strand gehen und kannst Tag und Nacht Cocktails trinken und einfach nur entspannen, die Sonnen lesen und so weiter.

Ich würde mich zu tot, je langweilig so funktioniere ich einfach nicht. Also vielleicht für einen Tag oder vielleicht Nachmittag für ein paar Stunden, okay, aber danach muss es irgendwann mal wieder was geben, wo ich einfach produktiv sein kann und arbeiten kann, das brauche ich wirklich. Aber ich glaube, das denke ich auch vielleicht so ein bisschen anders als der Durchschnittsmensch. Und dazu vielleicht eine passende Anekdote, und zwar war ich verkürzt mit einer Person in Kontakt, mit der ich, ja, die mir relativ nahe steht, die verkürzt mit einem Nebensatz, was gesagt hat, was mich persönlich total nachdenklich gemacht hat.

Und zwar, und vielleicht bevor ich jetzt direkt diese Anekdote erzähle, vielleicht eines weg, ich weiß, dass gerade bei solchen Themen mit Lebenseinstellungen und so weiter, dass da meine persönliche Meinung oftmals sehr konträr ist zu dem, was Mainstream oder von der Gesellschaft vorgegeben wird. Und oftmals, wenn ich dann solche Meinungen äußere, gerade auf YouTube, wo ja im Allgemeinen Leute sehr stark oder sehr schnell getriggert werden, fühlen sich da viele angegriffen oder meinen, ich möchte hier irgendwie Leute kritisieren oder sonst was. Das ist überhaupt gar nicht meine Motivation hinter solchen Videos, sondern primär geht es mir darum, einfach vielleicht eine neue Perspektive auf das gleiche Thema zu geben.

Jedenfalls war ich mit der Person dann in Kontakt und im Wesentlichen ging es darum, um die Frage, dass sich die Person überlegt hat, ob sie an derzeit einen Job kündigen soll oder nicht. Also ganz klassisch pro, contra. Und eines der Kontra-Argumente, was genannt wurde, war, naja, es ist der allererste Job, den diese Person hat. Und ich hatte zuvor schon relativ viele Jobs. Aber die Person hatte zum allerersten Mal bei diesem Job das Gefühl, dass sie es nicht hasst, zu diesem Job zu gehen.

Es ist allerdings auch nicht so, dass sie sich gefreut hat, sondern es war einfach mehr so neutral. Aber bei vorherigen Jobs war es fast immer so, morgens, wenn der Wecker geklingelt hat, dass es absolut, ach nee, jetzt muss ich zur Arbeit gehen. Also dass da irgendeine Abneigung war. Und das ist momentan nicht der Fall. Und ich persönlich kann das nachvollziehen, warum das genannt wurde als Kontra-Argument, weil ich weiß noch, als ich damals angestellt war, also ich glaube, es gab keinen einzigen Arbeitstag, wo ich mich persönlich gefragt habe, zur Arbeit zu gehen.

Ganz ehrlich, außer vielleicht den allerletzten Arbeitstag, ich wusste, dass es der letzte ist. Aber ja, es war bei mir damals auch immer so, dass ich den alten Tag hier noch auf die Uhr geschaut habe, weil endlich dieser Tag vorbei ist, weil ich es nicht erwarten konnte, endlich wieder von dieser Arbeit wegzugehen. Dass ich immer gehofft habe, dass der Tag schnell vorbeigeht, obwohl ja das komplett paradox ist, und wir nur ein Leben haben und unsere Zeit entsprechend begrenzt ist. Aber sowas bei mir tatsächlich in der Vergangenheit auch.

Von daher kann ich das total nachvollziehen, dass die Person das entsprechend gesagt hat. Jedenfalls hat der Satz mich ziemlich lange nachdenklich gemacht. Und nachdem ich dann mehrere Stunden unterbewusst darüber nachgedacht habe, dachte ich mir, nee, was für ein Bullshit-Argument. Weil ganz ehrlich, wir haben doch nur ein einziges Leben. Warum sollte man sich da mit einem Job zufriedengeben, der nur okay ist, anstatt einem Job nachzugehen, der einen erfüllt, der einen glücklich nachziehen und gerne tut. Und ich persönlich denke auch, dass es unglaublich schwierig ist, so einen Job zu finden.

Also finden im Sinne von, hey, ich schaue jetzt, welche Jobangebote es im Internet gibt und jetzt schaue ich, was zu mir passt. Ich glaube, es ist ganz schwierig, dass man da wirklich so den Job findet, der einen genauer, ja, den einen einfach wirklich erfüllt. Ich glaube, es ist deutlich einfacher, und einfach in Anführungszeichen, dass man so einen Job sich einfach selbst erschafft, indem man selbst ein Business aufbaut. Und ja, das ist nicht ohne, und ja, das erfordert Mut. Aber ich persönlich denke, so ganz ehrlich, wo ein Wille ist, ist auch ein Weg.

Und wenn jemand das wirklich will, dann schafft er es auch. Und wenn man dann mal so einen Job sich selbst geschaffen hat, wo man einfach gern arbeitet, dann muss man nicht mehr arbeiten, sondern man will arbeiten. Und man kann auch plötzlich nicht mehr ohne diese Arbeit, weil das einfach so ein starkes Hobby ist, dass man das einfach, das ist wie wenn man jemand sagt, der schon seit Jahrzehnten Fitness macht, oder Fußball spielt, oder whatever, dass man jetzt das einfach mal für mehrere Wochen nicht mehr darf.

Das funktioniert einfach nicht, weil das einfach ein Teil von einem wird. Und genauso sehe ich es auch mit einem Job. Wenn man einfach mal den richtigen Job gefunden hat, dann will man arbeiten. Und wenn du dann mal tatsächlich an dem Punkt bist, und ich vermute mal rein statistisch, dass den leider die allerwenigsten Leute tatsächlich irgendwann mal erleben werden. Aber für die wenigen, die das tatsächlich tun, die realisieren dann mal wirklich, wie unnötig beispielsweise dieser Urlaub ist. Der Urlaub ist im Prinzip nur aus meiner Sicht eine Pause für eine Zeit, wo man zu lange was gemacht hat, was man eigentlich nicht ganz machen möchte.

Und deshalb braucht man einen Urlaub, deshalb braucht man eine Pause. Aber wenn man einfach eine Arbeit gefunden hat, die einen erfüllt und glücklich macht, dann braucht man keinen Urlaub. Im Gegenteil, man will auch keinen Urlaub, wenn man nicht die ganze Zeit ist. Das wird sich irgendwie paradox sein, aber es ist wirklich so, wenn man einfach die ganze Zeit arbeiten möchte, weil es einem einfach Spaß macht.

Das ist im Prinzip das Gegenteil von mir damals, als ich da angestellt war, und Tag und Nacht die ganze Zeit auf meine Uhr geschaut habe, dass hoffentlich dieser Tag vorbei ist, sondern, ja, dass es irgendwann dazu geht, dass ich auf die Uhr schaue und denke, scheiße, wir haben schon 2.18 Uhr, ich möchte eigentlich heute noch so viel mehr tun, weil ich da so viele coole Projekte angeben möchte, ja, dass man sich das komplett umdreht, dass man eher hofft, der Tag wird länger und nicht der Tag so hoffentlich schnell vorbeigehen.

Genau gleich sehe ich es persönlich auch mit dieser finanziellen Freiheit, die ja mittlerweile so gut wie jeder reich möchte, durch die ganzen Persönlichkeitsbücher und so weiter und so fort. Ich meine, was sich da die meisten Leute, glaube ich, vorstellen, ist, dass man irgendwann einfach so viel Geld angespart hat durch seinen Job oder vielleicht durch ein eigenes Business, dass man irgendwann sagt, so, jetzt ist genug, jetzt verkaufe ich mein Business oder ich höre meinen Job auf, weil ich einfach mein Geld in irgendwelche Aktien, ETFs angelegt habe und ich jetzt von den Dividenden leben kann.

Und danach gehe ich nur noch ans Strand, trinke täglich meine Cocktails und verbringe mein Leben am Strand. Also zumindest ist das so ein Gefühl, das Bild, was in den Mainstream-Medien immer gezeichnet wird, dass man, wenn man es irgendwann mal finanziell geschafft hat, dann liegt man am Strand.

Aber ja, auch da in der Hinsicht, wenn man tatsächlich einfach mal eine Arbeit sich selbst geschaffen hat, die man so gerne tut, dass man arbeiten will, dann ist die finanzielle Freiheit komplett irrelevant. bis du immer weiter arbeitest und dadurch, dass du arbeitest, wirst du immer Geld verdienen, weil, also in dem Moment, wo du einen Mehrwert schaffst und der Mehrwert dann selber auch nach oben geht und du einen relativen Mehrwert schaffst, also nicht nur das Gleiche, was andere bieten, dann kommt automatisch irgendwie das Geld rein.

Also nachher ist man irgendwann dann einfach gar nicht mehr darauf angewiesen, auf dieses passive Einkommen, wenn man einfach die ganze Zeit schon automatisch dieses aktives Einkommen entsprechend sich finanzieren kann und das dann automatisch natürlich dann auch mehr angespart wird. Für mich persönlich hat finanzielle Freiheit mittlerweile viel mehr damit zu tun, dass man einfach bei allem, was man tut im Leben, immer eine Wahl hat. Also dass man, egal was man tut, dass man immer die Option hat zwischen verschiedenen Sachen und nicht aufgrund seiner finanziellen Situation irgendwie sowas gezwungen ist, dass man irgendwie was machen muss.

Da habe ich auch erst vor kurzem ein Interview mit Elon Musk gehört, das das einfach so auf den Punkt bringt. Ich will sagen, was ich möchte sagen. Und wenn die Konsequenz das ist doch genau das, um was es bei finanzieller Freiheit geht, dass er seine Meinung einfach frei sagen kann, völlig unabhängig davon, ob da vielleicht die Einnahmen von Twitter drunter leiden, die Einnahmen von Tesla, weil er einfach finanziell in so einer Situation ist, dass er das einfach die Wahl hat und dass er da nicht irgendwie eine unternehmenskonforme Ansprache halten muss, von wegen, ja, wir als Unternehmen denken so und so.

Nee, er sagt einfach seine freie Meinung. Genau um sowas geht es auch bei finanzieller Freiheit. Das hat für mich persönlich deutlich mehr damit zu tun mit finanzieller Freiheit, als dieses Bild von mir mit dem Cocktail am Strand zu liegen. Oder beispielsweise finanzieller Freiheit als Krypto-Youtuber, dass man einfach auch in meiner Position einfach die Wahrheit, was man tut, dass man nicht aufgrund von fehlenden Einnahmen oder so gezwungen ist, irgendwas zu promoten, in dem man nicht eigentlich wirklich steht. Dass man sich da einfach wählen kann, ja, will ich die paar Tausend im Monat mehr verdienen und dafür das Ganze in meine Audience pushen, wo ich weiß, dass es bestimmt genügend blinde Nachläufe gibt, die das Ganze nachmachen und wahrscheinlich Geld verlieren.

Oder entscheide ich mich, nee, ich brauche es nicht. Das hat für mich deutlich mehr mit finanzieller Freiheit zu tun, wenn man einfach bei sowas auch die Wahrheit und dann nur noch nur noch das selber machen kann und promoten kann, hinter dem man auch selber steht und was man einfach selber nutzt. Ich habe gerade gemerkt, dass mein heutiges Video irgendwie deutlich philosophisch wurde, also so schon nicht geplant war. Aber ich glaube, wenn du nur eine einzige Sache zum heutigen Video rausnimmst für dich, dann würde ich sagen, ist es die Tatsache, dass wir doch nur ein einziges Leben haben.

Und sofern du, wie ich auch, nicht an die Wiedergeburt glaubst, dann sollte es doch auch das Ziel sein von jedem Einzelnen, dass man dieses eine Leben, wenn man ja nur ein einziges hat, dass man das auch maximal lebt und dass man sich dann nicht mit irgendwelchen Sachen zufrieden gibt, die einfach nur okay sind, weil es gibt ja garantiert auf der Welt was, was besser ist als okay und dass man dementsprechend auch einfach danach strebt.

Und ich weiß, dass mein persönlicher Life-Seil alles andere als normal ist, viele würden es als abnormal bezeichnen, wie ich lebe und vielleicht auch welche Einstellungen, ich habe welche Meinung hier vertreten, aber wenn solche Videos hier nur so ein Fug wieder zu führen, dass es dich inspiriert, dass du einfach größer denkst und neue Möglichkeiten siehst oder eine neue Perspektive bekommst, ich glaube, dann habe ich meine Vision hier definitiv erfüllt. Musik

Automatisch erstellt (Speech-to-Text) und KI-gestützt sprachlich bereinigt. Es gibt den gesprochenen Inhalt wieder, kann aber vereinzelt Fehler enthalten.

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In diesem Video gebe ich ein paar persönliche Einblicke über meinen "Renteneintritt" und welche Konsequenzen das für die Zukunft hat.

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Ich bin Kevin Söll, 2018 aus Deutschland ausgewandert und bereise seither die Welt. Auf diesem Kanal teile ich primär meine Passion für DeFi und mein Leben als Digitaler Nomade.

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Night Out by LiQWYD https://soundcloud.com/liqwyd
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