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Kevin Söll

6 Tipps um den Krypto Bull Run zu rocken 🤘

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Ja, Leute, aktuell herrscht nach wie vor ziemlich viel Unsicherheit im Markt, und es gibt die ganzen Threads über: Oh, wir haben tatsächlich schon das Zyklus-Top erreicht, und oh, der Bullrun inklusive der Altcoin-Saison und so weiter, das ist alles abgesagt, das kommt erst irgendwann im nächsten Zyklus wieder, und jetzt gehen wir direkt in den Bärenmarkt und so weiter. Also ja, die Anzahl von solchen Threads häuft sich momentan. Ich persönlich sehe das nach wie vor anders, ich persönlich gehe nach wie vor davon aus, dass wir noch in diesem Jahr bei Weitem höhere Preise im Kryptomarkt sehen, und wenn es tatsächlich so kommt, wie ich davon ausgehe, dann ist es aktuell nach wie vor die beste Zeit, um sich für diesen Zeitpunkt entsprechend darauf vorzubereiten.

Und genau deshalb gehen wir auch im heutigen Video sechs verschiedene Tipps durch für diesen beziehungsweise den kommenden Krypto-Bullrun, weil ich hier nach wie vor davon ausgehe, dass wir noch dieses Jahr entsprechend deutlich höhere Preise sehen werden. Und zwar sind das alles Tipps, wo ich mir einfach gewünscht hätte, dass mir die jemand früher teilt, weil das zum Großteil einfach Tipps sind, die ich selbst auf die harte Tour lernen musste. Also alles Tipps, wo ich zurückschaue und denke, ja, damit habe ich schon gut was an Geld liegen lassen.

Gut, dann lasst uns auch direkt mit dem ersten Tipp starten. Und zwar, wenn ich mal zurückschauen müsste, gerade zum letzten Zyklus, was sich da bei mir persönlich primär geändert hat, dann würde ich sagen, wahrscheinlich an erster Stelle, dass ich deutlich geduldiger geworden bin, weil sich bei mir einfach durch die Jahre beziehungsweise durch das Analysieren und Lesen über Warren Buffett und so weiter immer mehr realisiert hat, dass Geduld tatsächlich gerade beim Investieren eine absolute Superpower ist. Und vor allem auch der zweite Punkt, wo ich sagen würde, dass es in diesem Zyklus bei mir persönlich ganz anders ist als im letzten Zyklus: dass ich persönlich mittlerweile meine eigenen Gefühle primär als Countersignal nehme, also als Gegensignal zu dem, was ich dann tatsächlich im Markt mache.

Und zwar ist da der Hintergrund der, dass in aller Regel die ganzen Märkte durch ein paar wenige große Player kontrolliert werden, und die füttern uns dann mit genau den Informationen über die ganzen Mainstream-Medien, die gut sind für ihre Investments. Das heißt, wenn sie nachkaufen wollen, dann hagelt es mit irgendwelchen Artikeln, warum Bitcoin auf welchen Preis noch runtercrashen muss und warum Bitcoin schlecht sei und das und so weiter und so fort, lauter Kritik. Und dann umgekehrt, wenn sie vorhaben, entsprechend zu verkaufen, dann hagelt es nur mit, wow, Bitcoin geht auf eine Million und so weiter mit solchen Artikeln. Und gerade wir, inklusive natürlich auch der breiten Masse, haben auch die Tendenz, dass, wenn dann mal tatsächlich über mehrere Tage oder mehrere Wochen einfach nur bearische News kommen mit, oh Gott, und das ist jetzt noch in den Makronews und deshalb wird Krypto noch auf diesen Preis crashen und so weiter, dass dann auch relativ schnell im Kryptomarkt einfach unsere Emotionen von sehr bullish auf sehr bearish umswitchen.

Und ich persönlich denke auch, dass es absolut normal und absolut gesund ist, solche Gefühle entsprechend zu haben, weil wir sind alle nach wie vor Menschen, wir sind hormongetriebene Emotionsbündel, sage ich mal. Aber ja, was sich bei mir persönlich geändert hat im Vergleich zum letzten Zyklus, ist, dass ich einfach diese Gefühle, diese Emotionen anders interpretiere. Beim letzten Zyklus hatte ich noch die Tendenz, wenn ich bearisch oder bullish war, dass ich dann entsprechend nach diesen Emotionen handele. Und mittlerweile ist es vielmehr das Gegenteil, dass ich mir denke, boah, momentan sind die ganzen News so bearisch und ich merke so in mir drin, uh, momentan ist die Situation ziemlich bearisch – dass ich mittlerweile denke: Was denkt denn in so einer Situation wahrscheinlich derzeit die breite Masse? Wahrscheinlich ist die breite Masse derzeit auch ziemlich bearisch. Was machen wohl gerade die Leute, die die ganzen Stricke in der Hand haben und den Markt kontrollieren? Hm, die sind wahrscheinlich derzeit ziemlich am Einkaufen.

Also, dass ich mittlerweile einfach meine eigenen Gefühle nehme und das eher als Countersignal zu dem, was wahrscheinlich die Elite, die ganzen Leute, die die Märkte kontrollieren, dann entsprechend machen. Das heißt konkret, dass, wenn ich selbst merke, uh, momentan ziemlich bearisch, dass ich dann nochmal bewusst einfach mehr nachkaufe. Und gerade dann, wenn ich merke, also von hier kann es nur nach oben gehen und Bitcoin geht jetzt Superzyklus, nur noch to the moon und so weiter, dass ich dann auch selbst sage, hm, was denkt denn gerade die breite Masse? Wahrscheinlich genau das Gleiche. Das ist vielleicht ein guter Zeitpunkt, jetzt mal so ein paar Chips entsprechend vom Tisch zu nehmen.

Gut, dann kommen wir jetzt zum zweiten Tipp, den ich vor kurzem im Podcast aufgeschnappt habe und ziemlich interessant fand, und zwar: Es geht um deine Freiheit, nicht um dein Dopamin. Also gerade für die Leute, denen Dopamin jetzt nichts sagt: Das ist im Wesentlichen – und ich bin auch kein Experte drin – ein Neurotransmitter, der gerade dann ausgeschüttet wird, wenn du irgendwas machst, was dir Spaß macht, als Belohnung, wenn du irgendwas machst, was ein bisschen aufregend ist. Denn wenn ich bisher eines beim Investieren gelernt habe, dann die Tatsache, dass oftmals die, ich sag mal, saulangweiligen Investments langfristig gesehen oftmals die besten sind. Was wir allerdings tagtäglich in den ganzen Schlagzeilen hören und auf Twitter, was da geteilt wird, und auf YouTube und hier auf diesem Kanal und so weiter, sind meistens nur die aufregendsten Strategien.

Dass jetzt beispielsweise jemand shortgegangen ist während einem Bullrun oder beispielsweise, dass irgendwelche Leute mit Wandelanleihen jetzt Bitcoin nachkaufen und Leute solche Sachen, die irgendwie aufregend sind – weil einfach, ich sag mal, rein buchstäblich gesehen, die ganzen vielleicht genialen Strategien, die allerdings eher langweilig sind, einfach zu langweilig sind, als dass man die tatsächlich öffentlich wirklich teilen kann, weil es niemanden so wirklich interessiert. Das heißt, das nächste Mal, wenn du etwas, ich sag mal, aufgeregter und mit einem höheren Puls vorm Computer sitzt, schon dein Ledger in der Hand hast, dann einfach in so einem Moment mal in dich gehen und dich einfach mal fragen, ob das, was du tust, auch wirklich langfristig gesehen so sinnvoll ist. Weil gerade die Art von Dopamin, dass man vorm Computer irgendwie was Aufregendes macht, ist aus meiner Sicht überhaupt gar nicht notwendig, weil man kann es im Kryptomarkt wirklich auch so langweilig und konservativ spielen und trotzdem noch massive Gewinne entsprechend erwirtschaften.

Da kommen wir jetzt zum dritten Tipp, und zwar, dass du nicht jede Hand spielen solltest, sondern auf wirklich gute Hände warten solltest. Was im Wesentlichen eine Metapher aus dem Poker ist, allerdings aus meiner Sicht auch eins zu eins auf Investments und auf Krypto übertragbar ist. Und zwar, wenn du schon mal, ich sag mal, unter Amateuren Poker gespielt hast, dann ist dir sicher schon eine Sache aufgefallen, was die allermeisten Anfänger im Poker machen: Und zwar, dass sie jede einzelne Hand spielen. Egal wie gut, egal wie schlecht, es wird einfach alles gespielt. Und wenn sie dann mal wirklich eine richtig gute Hand haben, ist es oftmals so, dass sie einfach nur noch so wenige Chips haben, dass sie die wirklich gute Hand einfach nicht mehr wirklich ausspielen können. Was machen allerdings die Profis, und das hast du garantiert schon irgendwo mal im Fernsehen gesehen oder auf YouTube oder vielleicht sogar auch live? Die allermeisten Profis, die folden ihre Hände, also zumindest die meisten Hände, dass sie mit, ich sag mal, eher schlechten Karten schon gar nicht an den Start gehen, sondern tatsächlich auf die Situation warten, wo sie einfach eine deutlich höhere Erfolgswahrscheinlichkeit haben.

Und jetzt mit Bezug auf Krypto: Meiner Meinung nach ist es so, dass die allermeisten Anfänger im Kryptomarkt sich nahezu eins zu eins gleich verhalten wie auch die ganzen Amateure beim Poker, dass sie jede einzelne Hand spielen. Oder jetzt im Kryptomarkt, dass sie auf jedes neue Narrativ, auf jedes neue Hype-Thema entsprechend aufspringen und dann erst von diesem Altcoin in diesen rotieren und dann in diesen rotieren. Und plötzlich hat ein Influencer hier noch über die 10 besten Altcoins ein Video gemacht, also muss ich ja jetzt hier noch rotieren. Dann wird das Geld immer so ein Stückchen weniger und weniger und weniger. Und wenn dann mal eine richtig gute Chance kommt, dann ist ja nur noch so wenig Geld übrig, dass man diese Chance dann nicht mehr wirklich nutzen kann. Was machen dagegen die Profis? Die sind in aller Regel deutlich passiver unterwegs und warten tatsächlich einfach auf die guten Möglichkeiten, wo die Chancen besonders gut stehen, und gehen auch da wirklich aggressiv, sage ich mal, rein. Aber das kann man halt wirklich nur, wenn man entsprechend die Geduld mitbringt.

Denn jetzt zum vierten Tipp: Akzeptiere die Eintrittsgebühr. Ein Punkt, den aus meiner Sicht ganz viele Leute im Kryptomarkt einfach nie akzeptieren wollen. Denn wenn du beispielsweise ins Kino gehst, ist es vollkommen normal, dass, bevor du den Film entsprechend anschauen kannst, du dann an der Kasse eine Gebühr zahlen musst. Genau das Gleiche auch beispielsweise im Schwimmbad: Bevor du schwimmen gehen kannst, musst du zuvor an der Kasse eine entsprechende Gebühr zahlen. Das heißt, im Wesentlichen die Grundformel die, dass du, um etwas tatsächlich bekommen zu können, in irgendeiner Art und Weise tatsächlich etwas dafür zahlen musst. Eigentlich logisch, oder?

Wenn du das allerdings mal auf Krypto überträgst, dann ist ja ganz offensichtlich die Belohnung die, dass man im Kryptomarkt relativ viel Geld verdienen kann, das heißt eine relativ hohe Rendite theoretisch erwirtschaften kann. Was ist allerdings der Preis? Also, oder jetzt, um bei unserer Metapher zu bleiben, was ist tatsächlich im Kryptomarkt die Eintrittsbarriere? Und aus meiner Sicht ist die Eintrittsbarriere im Kryptomarkt die, dass du einfach eine hohe Volatilität akzeptieren musst. Dass die Kurse zwischenzeitlich auch mal ziemlich stark schwanken können und vor allem auch in die Richtung, die du vielleicht nicht wahrhaben möchtest. Und je früher du das selbst verinnerlicht hast, dass das einfach die Eintrittsgebühr im Kryptomarkt ist und vor allem auch, dass es Teil von diesem Game ist, dass man nichts bekommen kann, ohne entsprechend den Preis dafür zu bezahlen, desto ruhiger lässt es sich auch werden, wenn wir dann tatsächlich mal eine Korrekturphase sehen. Im Vergleich zu den Leuten, die in den Kryptomarkt reinkommen, von jetzt auf gleich reich werden wollen, und dann sehen wir einen 20%-Dip oder 30%-Dip, eine Korrektur, dann steigen sie mit Verlusten aus, schreiben Krypto ab und so weiter. Das sind genau die Leute, die einfach diese Eintrittsgebühr nicht akzeptieren wollen.

Denn jetzt zum fünften Tipp: dass du dein eigenes Portfolio aufteilen solltest in einen aktiven Part und einen passiven Part. Aktiv, was du dir selbst zutraust, was du selbst aktiv managen möchtest, sofern du das überhaupt machen willst, und passiv eher das, was du, ich sag mal, passiv nebenher besparst, allerdings vom Zeithorizont her eher für die lange Bank ist. Und der Hintergrund da hat mit unserer eigenen Psyche zu tun, weil du hast garantiert schon mal von diesem Test gehört, diesem Experiment mit diesen Marshmallows und den Kindern, wo ein Marshmallow vor ein Kind gesetzt wurde und dann wurde dem Kind gesagt, hey, wenn du es für 15 Minuten nicht isst, dann bekommst du noch ein zweites obendrauf. Was haben natürlich die allermeisten Kinder gemacht? Sie haben es angeschaut und nach ein paar Sekunden oder ein paar Minuten dann sofort gegessen, weil sie einfach nicht 15 Minuten entsprechend warten konnten.

Und was das Experiment aus meiner Sicht ziemlich eindrücklich gezeigt hat, ist einfach, wie gefährlich es ist, wenn man tatsächlich dauerhaft einem Stimulus ausgesetzt ist. Das ist genau gleich, wie wenn man abnehmen möchte, aber dann inmitten vom Küchentisch irgendwie eine Schüssel liegt mit irgendwelchen Süßigkeiten. Das ist einfach die Versuchung, wenn man da die ganze Zeit dran vorbeiläuft, die ist einfach viel zu hoch. Und genau gleich sehe ich das persönlich auch in meinem Portfolio, dass, wenn du einen aktiven Part hast, der dein ganzes Portfolio ist, und du dann tagtäglich reinschaust und auch theoretisch tagtäglich irgendwie was optimieren könntest, dass du dann einfach aufgrund von dieser Versuchung auch viel mehr dazu neigst, einfach deutlich aktiver zu sein, als es womöglich auch sinnvoll ist.

Und genau deshalb bin auch ich persönlich ein Fan davon, dass man ein aktives und ein passives Portfolio hat. Aktiv, zumindest für die Leute, die das wollen, heißt bei mir persönlich, da habe ich meine ganzen Hebelpositionen, wo ich auch regelmäßig ins Portfolio reinschaue, die ich manage und so weiter. Allerdings auch passiv einfach ein Teil, den ich regelmäßig passiv bespare, wo ich mich schon gar nicht diesem Stimulus aussetze, wo ich auch nicht wirklich ins Portfolio reinschaue, sondern das ist für mich persönlich gedanklich etwas für die nächsten Jahrzehnte, also irgendwas, wo ich jetzt Stand heute schon gar nicht auf die Idee komme, da irgendwie was zu optimieren. Jetzt im Kryptomarkt, nur dass du dir das ein bisschen besser vorstellen kannst, könnte das auch beispielsweise so aussehen, dass du einen aktiven Teil hast, wo du beispielsweise aktiv in Altcoins investierst, wo du DeFi-Protokolle benutzt, Airdrop-Farms und lauter solche Geschichten, die du eher aktiv betreibst, allerdings dass du dann noch zusätzlich passiv Bitcoin im Cold Storage einfach nebenher besparst, den du nicht wirklich aktiv managst, sodass, wenn du rein theoretisch aus eigener Gier, aus eigener Dummheit, aus irgendwelchen Gründen deinen aktiven Part komplett auf den Kopf haust, du dann immer noch diesen Part entsprechend hast.

Denn jetzt zum sechsten Tipp: Geh auf eine Content-Diät. Beziehungsweise, was ich damit eigentlich sagen möchte, ist, dass du dich ganz bewusst entscheiden solltest, welche Informationsquellen du während dem Bullrun tatsächlich konsumieren möchtest, und den Rest kannst du gnadenlos ignorieren. Hintergrund ist der, dass wir vermutlich rein zeitlich betrachtet, ich würde mal behaupten, in den letzten 20% von diesem Bullrun tatsächlich sind. Und wenn man das jetzt erstmal hört, könnte man meinen, ach ja gut, wir haben schon den Großteil hinter uns, der Rest wird entsprechend ein Klacks. Allerdings ist es aus meiner Erfahrung gerade in einem Bullrun so, dass die letzten 20% rein emotional und nervlich gesehen die mit Abstand, ich sag mal, anstrengendsten sind, und zwar mit großem Abstand.

Aufgrund der Tatsache, dass, je mehr der Preis Richtung Peak geht, je mehr einfach alles irrational wird und laut wird und so weiter, desto mehr wird es dann ein Wechsel der eigenen Gefühle zwischen FOMO, Angst, Unsicherheit und dieses ständige Hin und Her, dass es einfach rein nervlich und emotional ziemlich anstrengend wird. Und das Allerletzte, was du in so einer Situation brauchst, sind irgendwelche Marktschreier oder von mir aus auch irgendwelche Chart-Analysten, die einfach jede Woche gefühlt ihre eigene Meinung ändern, wo du ein Video davon anschaust und dich danach noch viel unsicherer mit deinen eigenen Investments fühlst. Aber wenn du die News tatsächlich ausblenden kannst und einfach das nicht konsumierst, dann kann auch ein Bullrun so richtig Laune machen.

Automatisch erstellt (Speech-to-Text) und KI-gestützt sprachlich bereinigt. Es gibt den gesprochenen Inhalt wieder, kann aber vereinzelt Fehler enthalten.

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