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Kevin Söll

Anonyme Krypto-Kreditkarten: Gibt es das 2026 überhaupt noch?

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Ich habe vor Kurzem die Pay-Kreditkarte vorgestellt, die im Wesentlichen den Fokus darauf hat, deine eigene Privatsphäre zu schützen. Worauf ich dann auch einige Kommentare hier auf YouTube bekommen habe, von einigen Leuten, die, ich sag mal, mehr oder weniger enttäuscht waren, dass man dafür tatsächlich KYC machen muss, also sich mit seinen eigenen Ausweis-Daten verifizieren muss.

Deshalb habe ich mir persönlich die Frage gestellt, ob es Stand heute tatsächlich noch als EU-Bürger möglich ist, an so eine Krypto-Kreditkarte ranzukommen, ohne tatsächlich KYC machen zu müssen. Und habe dann diesbezüglich ein bisschen recherchiert, und die Antwort auf die Frage — ich nehme es schon mal vorweg — ist ein ganz klares Jein. Aber mehr dazu gleich.

Hi, mein Name ist Kevin Söll, und auf meinem Kanal lernst du über alles, was mit Krypto zu tun hat, inklusive auch Recherchen wie beispielsweise die heute, die hoffentlich hilfreich ist und die auch einiges an Zeit einsparen kann. Und falls du noch mehr rund um solche Themen erfahren möchtest, dann lade ich dich herzlich ein, unten entsprechend auf Abonnieren zu klicken. Lass uns auch direkt starten.

Und zwar die erste Frage, die ich persönlich recherchiert habe, war die, ob es denn überhaupt legal möglich ist, dass irgendwelche Krypto-Kreditkartenanbieter Stand heute noch Krypto-Kreditkarten ohne KYC an EU-Bürger anbieten. Und da war die Antwort eigentlich nicht so wirklich, denn Krypto-Kreditkarten sind so eine Mischung aus, ich sag mal, zwei verschiedenen Bereichen: Einerseits haben wir hier Krypto-Service-Dienstleistungen und andererseits auch Zahlungsabwicklungen. Und gerade Zahlungsabwicklungen sind Teil vom TradFi-System, also vom traditionellen Finanzsystem, wo eigentlich Stand heute zumindest innerhalb der EU jedes Unternehmen seine eigenen Kunden identifizieren muss, gerade aus Geldwäschegesetzen und so weiter und so fort.

Werden solche Karten allerdings trotzdem angeboten? Ja, auf jeden Fall, da gibt es einige im Markt. Allerdings meistens über, ich sag mal, mehr oder weniger Schlupflöcher. Also meistens irgendwelche Unternehmen, die sich außerhalb der EU befinden und es mit solchen Regulierungen allgemein eher nicht so genau nehmen. Das heißt, wenn du solche Angebote hier im Internet findest, wie beispielsweise das von Servocard, was laut meiner Recherche derzeit der mit Abstand bekannteste Anbieter von No-KYC-Kreditkarten ist, wo beispielsweise geschrieben wird, dass du keinerlei Fremdwährungsgebühren hast — was sich zunächst mal sehr positiv anhört —, angeblich laut eigenen Aussagen bis zu 50.000 Euro jeden Monat damit ausgeben kannst und sogar überhaupt kein KYC machen musst, dann sollten eigentlich schon alle Alarmglocken bei dir angehen.

Es ist auch im Übrigen laut meiner Recherche nicht irgendwie per se verboten, dass man als EU-Bürger solche Karten tatsächlich verwendet, denn diesen KYC- und AML-Pflichten nachzukommen, also gerade mit Geldwäsche und so weiter, das ist eigentlich mehr ein Problem vom tatsächlichen Anbieter. Für dich als Nutzer ist dagegen entscheidend, wofür du diese Karte überhaupt verwendest. Denn wenn du diese Karte verwenden würdest, um beispielsweise Geldwäsche zu betreiben oder Steuern zu hinterziehen, ist das logischerweise ebenfalls verboten und nichts, was ich empfehlen würde.

Aber selbst wenn du diese Karte ausschließlich für legale Zwecke verwenden würdest, würde ich das persönlich trotzdem nicht nutzen, weil du bei solchen Karten ständig das Risiko hast, dass von heute auf morgen der Service eingestellt und deine Karte deaktiviert wird, weil beispielsweise von den ganzen Regulatoren einfach genügend Druck auf dieses Unternehmen ausgeübt wird. Zudem bekommst du bei den meisten Krypto-Kreditkartenanbietern ohne KYC meistens nur eine virtuelle Karte, die nicht überall akzeptiert wird, meistens sind auch die Ausgabelimits relativ gering, und du kannst zudem kein Bargeld mit dieser Karte abheben.

Das ist zumindest die erste Variante von einer universellen Krypto-Kreditkarte. Es gibt allerdings auch noch eine zweite Variante ohne KYC, und das ist das Geschenkkartenmodell, was laut meiner Recherche wohl regulatorisch anders behandelt wird als Krypto-Kreditkarten, weil du da quasi nur in Anführungszeichen mit deinen Kryptowährungen Geschenkkarten kaufst und dann quasi über diese Geschenkkarten deine Kryptowährungen auscashen kannst.

Der bekannteste Anbieter ist dafür wohl Bitrefill, was im Wesentlichen so abläuft, dass du immer zunächst mit deiner E-Mail-Adresse einen Account erstellst, dann hier eine Geschenkkarte auswählen kannst, wie beispielsweise jetzt für Amazon nur als Beispiel im Wert von 1000 Euro, und diese 1000 Euro kannst du dann wohl direkt mit Kryptowährungen zahlen, ohne dass dafür KYC notwendig ist. Auch da geht laut meiner Recherche hervor, dass die Nutzung von so einem Service nicht irgendwie per se illegal ist, außer du nutzt es natürlich für illegale Zwecke. Das bringt eben den entscheidenden Nachteil, dass du da keine universelle Krypto-Kreditkarte hast, sondern stattdessen eine Geschenkkarte, das heißt, du kannst dein Geld quasi nur bei einem einzigen Anbieter ausgeben.

Das heißt, das Fazit zu meiner Recherche ist: Ja, es gibt schon heute definitiv Krypto-Kreditkarten ohne KYC, nur wenn sie dir tatsächlich als EU-Bürger angeboten werden, dann handelt es sich höchstwahrscheinlich nicht unbedingt um ein seriöses Unternehmen. Und zweitens, wenn du dir stattdessen Geschenkkarten kaufst, dann bist du eben sehr stark eingeschränkt, was du mit dem Geld tatsächlich machen kannst.

Jetzt, ich persönlich habe solche Karten noch nie getestet und habe es, um ehrlich zu sein, auch nicht wirklich vor. Denn was mich persönlich bei solchen Karten stört, sind eigentlich primär zwei Dinge, wobei man dazu sagen muss: Wenn man in Deutschland wohnt, wahrscheinlich sogar drei Dinge.

Und zwar erstens, und das ist für mich persönlich der Hauptgrund: Es gibt so gut wie keine Krypto-Kreditkarten ohne KYC, wo du das Guthaben davon selbst verwaltest. Was gleichzeitig bedeutet, dass du, wenn du tatsächlich über diese Krypto-Kreditkarte dein Geld ausgeben möchtest, zunächst mal deine Karte aufladen musst, das heißt, du gibst dein Geld einem fremden Unternehmen, das es offensichtlich mit Regulation nicht so ernst nimmt. Was gleichzeitig bedeutet: Sollte dein Geld tatsächlich verloren gehen, dann sind irgendwelche Rechtsansprüche viel schwieriger durchzusetzen.

Dann zweitens, und das ist mir in den letzten acht Jahren im Kryptomarkt schon häufig aufgefallen, dass solche Anbieter meistens kommen und gehen. Das heißt, es ist super unwahrscheinlich, dass du eine Krypto-Kreditkarte ohne KYC für eine längere Zeit, für mehrere Jahre nutzen kannst, weil es meistens nur eine Frage von Wochen bis Monaten ist, bis die Regulatoren das Ganze dichtmachen. Ganz davon abgesehen, dass darunter auch einige Betrüger sind, die einfach nur solche Karten anbieten, um dein Geld zu stehlen. Auch diese Servocard, die ich vorhin gezeigt habe, die laut meiner Recherche derzeit die bekannteste No-KYC-Kreditkarte ist, mit angeblichen Limits von 50.000 ohne KYC und so weiter, auch die gibt es laut meiner Recherche erst seit drei bis vier Monaten, und das sagt schon einiges aus.

Und drittens, und das betrifft jetzt eher Leute im DACH-Raum: dass, wenn du beispielsweise in Deutschland oder auch meines Wissens nach in Österreich steuerlich ansässig bist, du mit wenigen Ausnahmen sowieso fast jede Transaktion bei der Steuererklärung angeben musst. Das heißt, was bringt dir da eine No-KYC-Krypto-Kreditkarte, wenn du sowieso dann dem Finanzamt jede einzelne Transaktion melden musst?

Deshalb bin ich persönlich mehr der Fan von Krypto-Kreditkarten, die eher in die Richtung von Pay gehen. Das heißt, die im Wesentlichen zwei Dinge kombinieren: Und zwar erstens das Thema Selbstverwaltung, das heißt, du selbst verwaltest dein eigenes Guthaben und nicht irgendein fremdes Unternehmen, was jederzeit beispielsweise dein Guthaben stehlen oder auch einfrieren könnte. Und zweitens, dass du da vergleichsweise geringe Gebühren hast: Du zahlst nichts für die Karte, du hast keine monatlichen Gebühren, und auch die Transaktionsgebühren sind vergleichsweise gering. Natürlich immer noch höher als bei einer ganz normalen Euro-Visa-Karte oder sonst was — das ist bei Krypto-Kreditkarten immer der Fall —, aber im Vergleich zu anderen Karten definitiv gering.

Falls du dazu mehr erfahren möchtest — und das soll jetzt kein Pitch für Pay oder sonst was sein, ich verdiene auch nichts dran —, ich habe dir das Video dazu entsprechend verlinkt. Und ja, für Pay ist beispielsweise KYC nötig, aber das zeigt aus meiner Sicht nur, dass es sich zumindest mit einer höheren Wahrscheinlichkeit um ein seriöses Unternehmen handelt, das auch tatsächlich die Regulation und so weiter einhält.

Und falls dir deine eigene Privatsphäre tatsächlich so wichtig ist, dann, ganz ehrlich, würde ich mich wahrscheinlich weniger mit Krypto-Kreditkarten beschäftigen, sondern eher mal den eigenen Standort hinterfragen, ob der überhaupt für dieses Ziel geeignet ist. Bis zum nächsten Mal.

Automatisch erstellt (Speech-to-Text) und KI-gestützt sprachlich bereinigt. Es gibt den gesprochenen Inhalt wieder, kann aber vereinzelt Fehler enthalten.

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Viele suchen nach Krypto-Kreditkarten ohne KYC. Aber existieren solche Kreditkarten im Jahr 2026 überhaupt noch – und was bedeutet das rechtlich? In diesem Video schauen wir uns die aktuellen Möglichkeiten und Grenzen an.

📹 Zur Payy Krypto-Kreditkarte:
https://youtu.be/26dGGliAijc

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▬▬ KAPITEL
0:00 Einleitung
0:55 No-KYC Krypto Kreditkarten
3:04 No-KYC Geschenkkarten
3:58 Fazit

▬▬ ÜBER MICH
Hey, ich bin Kevin Söll. Ich habe einen Master in Wirtschaftsingenieurwesen und habe ursprünglich als Ingenieur sowie als Finanzberater gearbeitet.

Auf diesem Kanal geht es um Kryptowährungen, Bitcoin, Ethereum und Altcoins – mit Fokus auf Marktanalysen, DeFi-Strategien, Cashflow und langfristigen Vermögensaufbau mit Krypto.

Mein Ziel? Dir zu helfen, den Kryptomarkt besser zu verstehen, Chancen und Risiken einzuordnen und smartere Entscheidungen zu treffen. 🙏

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#Krypto #Kreditkarte #NoKYC