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Kevin Söll

Bitcoin Update: Diese Woche könnte wild werden!

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Gut, meine Lieben, dann lasst uns auch direkt in den heutigen Newsletter reinstarten. Und zwar beginnen wir direkt mal mit einem Marktupdate: Wir haben jetzt über das Wochenende eine leichte Erholung gesehen im Kryptomarkt, wo mal wieder der vermutete Auslöser tatsächlich Trump ist, beziehungsweise dass sich die USA angeblich mit China bei den Kernpunkten geeinigt haben, was die Zölle angeht, sodass es eventuell dazu kommen könnte, dass diese 100 % Zölle, die ursprünglich auch zu diesem Crash geführt haben, angeblich noch diese Woche quasi rückgängig gemacht werden könnten. So, und die Betonung liegt auch da ganz klar auf diesem 'könnte', wobei das noch nicht fix ist.

Wie dem auch sei, wir haben derzeit die Situation, dass durch diesen Pump jetzt bei Bitcoin – zumindest derzeit, während ich diesen Newsletter geschrieben habe, und auch derzeit, während ich das aufnehme – die Performance vom Oktober und damit auch Q4 vom Post-Halving-Jahr derzeit minimal wieder grün ist. Das kann allerdings zu dem Zeitpunkt, wo das Video live geht, schon wieder leicht rot sein. Also momentan wechselt das stetig hin und her zwischen leicht grün, neutral, leicht rot. Da wir ja momentan zumindest saisonal betrachtet genau das sehen, was wir eigentlich erwarten sollten, zumindest historisch betrachtet, dass das Q4 inklusive auch dem Oktober grün ist. Jetzt, wie gesagt, ob das so bleibt, das ist natürlich eine andere Frage, gerade bei solchen Wochenendpumps. Das heißt, wenn der Preis während des Wochenendes nochmal gut ansteigt – da haben wir jetzt in den letzten paar Wochen und Monaten häufiger gesehen, dass die direkt mit der Korrektur einhergehen.

Fakt ist jedenfalls, dass diese Woche relativ viel ansteht, sodass ich persönlich mit einer sehr hohen Wahrscheinlichkeit davon ausgehe, dass diese Woche relativ volatil wird. Also volatil in dem Sinne, dass nicht nur der Kryptomarkt relativ stark schwanken kann, sondern auch der Aktienmarkt sowie der Goldmarkt. Da ist doch einiges, was es jetzt diese Woche gibt, wie beispielsweise am Mittwoch die FED-Zinsentscheidung inklusive Pressekonferenz, wo es auch rein theoretisch dazu kommen könnte, dass die FED tatsächlich entscheidet, dieses QT, also Quantitative Tightening, entsprechend zu beenden. Was allerdings nicht gleich bedeutet, dass QE stattfindet, Quantitative Easing, was aus meiner Sicht gerade für die Risk-On-Assets wahrscheinlich nochmal deutlich wichtiger ist als das Ende von QT. Aber könnte theoretisch beispielsweise schon diese Woche passieren.

Dann haben wir am Mittwoch genauso wie am Donnerstag jeweils Earnings Calls von Microsoft, Meta, Alphabet, Amazon und Apple. So, und diese fünf Aktien sind Aktien, die in Summe mehr als 25 % von der Marktkapitalisierung vom S&P 500 ausmachen. Was im Wesentlichen bedeutet, dass alle fünf Unternehmen, die quasi entscheidend sind für die Performance vom S&P 500, alle diese Woche noch ihre Earnings entsprechend bekannt geben werden, was natürlich auch gleichzeitig bedeutet: Je nachdem, wie die ausfallen, können natürlich auch die Märkte den hier oder entsprechend den hier machen. Und auch noch zusätzlich, dass diesen Donnerstag Trump sich mit dem Präsidenten von China treffen will, um eben diese Zollgeschichte zu diskutieren, was gleichzeitig bedeutet, dass an diesem Tag, am Folgetag oder den folgenden Tagen entsprechend da noch ein Announcement gemacht werden könnte, was auch wieder so oder so für die Märkte entsprechend sein könnte.

Jetzt eine Sache, die man in der derzeitigen Marktphase definitiv im Auge haben sollte, ist die globale Liquidität, also der Nummer-eins-Preistreiber für Krypto, zumindest historisch betrachtet. Michael Howell, der einer der führenden Experten ist, gerade was globale Liquidität und auch zukünftige Prognosen angeht, geht persönlich davon aus, dass die kurz vor einem Peak steht. Also du siehst das auch hier nochmal bildlich dargestellt, hier in Schwarz und hier in Rot beziehungsweise Rot-Orange. Hier ein typischer Zyklus, wo er davon ausgeht, es fehlt nicht mehr viel, bis wir hier tatsächlich in diesem Zyklus den Peak sehen.

Dazu kommt auch, und das siehst du auch hier auf diesem Chart relativ schnell, wenn du dir da mal die Historie anschaust, dass es zumindest in der Vergangenheit fast immer so war, dass die globale Liquidität später das Top findet als tatsächlich Bitcoin. So wie hier im letzten Zyklus, dass es da einen Verzug gab von mehreren Monaten. Das heißt, dort, wo die globale Liquidität ausgetoppt ist, da hatte Bitcoin schon längst sein finales Zyklus-Top erreicht. Und genau das Gleiche auch hier im vorletzten Zyklus 2017: Hier hatte Bitcoin damals seinen Zyklus-Top erreicht und mehrere Monate später dann erst die globale Geldmenge.

Was allerdings derzeit deutlich positiver ist – zumindest positiver in dem Sinne, dass so ein riesen Liquidations-Event, wie wir es jetzt Anfang Oktober gesehen haben, zumindest in der aktuellen Marktphase weniger wahrscheinlich ist als zuvor –, ist das Thema Funding Rates. Also quasi vereinfacht gesagt, wie viel die Leute für Long- und Short-Positionen entsprechend bezahlen, wo du hier im Wesentlichen erkennst, dass derzeit die Funding Rates nach wie vor relativ gering sind, was gleichzeitig bedeutet, dass aktuell, zumindest Stand heute, relativ wenig Hebel derzeit aktiv im Markt ist, das heißt, wir keinen stark überhebelten Markt haben.

Und was zudem auch positiv ist, zumindest aktuell noch, sind die On-Chain-Daten zum Relative Unrealized Loss, wo du hier im Wesentlichen erkennst, dass immer dann, wenn hier diese orange Fläche, also quasi die unrealisierten Verluste von den Investoren, entsprechend in die Höhe geht, das historisch betrachtet ab dieser roten gestrichelten Linie fast immer der Zeitpunkt war, wo wir hier entsprechend in den Bärmarkt gegangen sind. So wie zumindest hier im 2017er Zyklus, wo wir hier diese Linie überschritten hatten: Da hatte Bitcoin schon sein finales Zyklus-Top erreicht, und nur wenige Wochen bis Monate später haben dann auch diese On-Chain-Daten entsprechend ausgeschlagen, sodass man damals davon ausgehen konnte: Okay, Bärmarkt hat gestartet, jetzt am besten in Cash gehen, shorten, was auch immer.

Ähnlich war es im letzten Zyklus, wobei man auch hier dazu sagen muss, dass das hier nicht berücksichtigt wurde, also quasi diese Korrektur zwischen dem ersten Zyklus-Top und hier dem finalen Zyklus-Top, dass wir hier auch einmal so einen Ausschlag gesehen haben. Aber auch da wieder ein ähnliches Spiel, dass hier diese Metrik wieder ausgeschlagen ist, und ab diesem Zeitpunkt war wieder der Bärmarkt angesagt. Jetzt derzeit haben wir noch so gut wie keinen Ausschlag, wobei man auch berücksichtigen muss, dass diese On-Chain-Daten natürlich hinterherhinken. Das heißt, wenn die mehr nach oben gehen, heißt es natürlich gleichzeitig: Hey, derzeit haben schon relativ viele einen großen Unrealized Loss, das heißt, der Kurs ist entsprechend schon – also wir haben schon eine entsprechende Korrektur gesehen. Aber trotzdem kann man das quasi als zusätzliche Bestätigung dafür benutzen, dass wir entsprechend in den Bärmarkt gehen, was wir zumindest Stand heute noch nicht sehen.

Jetzt bei Bitcoin hast du bereits im letzten Newsletter meine persönliche Meinung gehört, dass ich da im Allgemeinen einfach derzeit ein bisschen vorsichtiger bin, weil aus meiner Sicht einfach diese Top-Signale sich immer mehr anhäufen und ich einfach kein Fan bin von 'Dieses Mal ist es anders' im Sinne von erweitertem Zyklus oder verlängertem Zyklus, weil das aus meiner Sicht einfach nur gutes Marketing für den Superzyklus ist, der vielleicht in diesem Zyklus ein bisschen anders dargestellt wird, mit verlängert und so weiter und so fort. Ich persönlich gehe nach wie vor davon aus, dass wir das finale Zyklus-Top in Q4 dieses Jahres entsprechend sehen.

Bei Ether sieht das Ganze aus meiner Sicht allerdings positiv aus. Und natürlich bin ich auch da vielleicht so ein Stück weit voreingenommen, weil ich derzeit auch in Ether im aktiven Portfolio investiert bin. Aber wenn du dir jetzt mal einfach nur dieses Halbjahr anschaust, also quasi ab dem Beginn von diesem Halbjahr, also Q3 und Q4, dann haben wir ja bei Bitcoin bisher primär gesehen, dass eigentlich Retailer beziehungsweise kleinere Investoren und auch teilweise Wale nach wie vor am Akkumulieren sind, allerdings irgendwelche OG-Wale, also irgendwelche Wale von vor zehn Jahren oder noch länger, ihre Bitcoins vermehrt abgestoßen haben, was einfach dazu geführt hat, dass bei Bitcoin bei der Aufwärtsbewegung irgendwann relativ schnell wieder die Luft ausgegangen ist, weil dann einfach relativ viel Verkaufsinteresse auf dem Markt kam.

Jetzt bei Ether sehen wir derzeit eigentlich mehr oder weniger ein umgekehrtes Kaufverhalten wie bei Bitcoin. Also bei Bitcoin, wie gesagt, einfach stetiger Wechsel und im Allgemeinen einfach sehr alte Wale, die derzeit immer mehr verkaufen, aber gleichzeitig wird das auch absorbiert – weil sonst wäre der Preis ja schon viel tiefer. Bei Ether, wenn du dir da mal die On-Chain-Daten anschaust, dann erkennst du beispielsweise, dass gerade die Halter mit zwischen 10.000 und 100.000 Ether, also definitiv bereits größere Wale, derzeit ziemlich stark im Nachkaufen sind, und das schon seit mehreren Wochen bis Monaten, wo diese Statistik, diese On-Chain-Daten quasi nur nach oben rechts gehen.

So, wenn du dir jetzt mal dieses Muster anschaust, also quasi ein starker Anstieg, dann erkennst du, dass wir das in der Vergangenheit bisher schon häufiger bei Ether gesehen haben. Und zwar hier beispielsweise im letzten Zyklus. Das war hier in dieser Phase, wo auch bereits der Ether-Preis angestiegen ist. Und da hat innerhalb kürzester Zeit hier eine starke Akkumulation stattgefunden, bevor wir dann kurz danach – also mit kurz meine ich jetzt hier wenige Wochen bis Monate später – das erste Top gesehen haben und dann hier später noch das finale Zyklus-Top. Im vorletzten Zyklus war das Ganze relativ ähnlich, dass wir auch hier eine starke Akkumulation gesehen haben und dann nur wenige Monate später hier das Top.

Wo man jetzt eventuell darauf schließen könnte, dass sich dieses Muster wiederholt, dass wir derzeit hier bereits in dieser Akkumulationsphase sind, beziehungsweise die vielleicht auch bald schon eher Richtung Ende geht, und dann wenige Wochen bis Monate später auch hier tatsächlich das finale Zyklus-Top bei Ether kommt, was zumindest mein persönlicher Base Case nach wie vor bei Ether ist. Das ist im Übrigen auch der Base Case von Benjamin Cowen, der nicht umsonst im Kryptomarkt häufiger als das Orakel bezeichnet wird, weil er durch historische Muster doch schon einige Dinge in diesem Zyklus richtig, ich sag mal, vorhergesagt hat beziehungsweise vermutet hatte. Und auch sein persönlicher Base Case ist, dass Ether bereits dieses Zwischentief entsprechend erreicht hat und derzeit jetzt als Nächstes ein neues ATH sieht.

So, zeitlich betrachtet, zumindest wenn du dir das historisch anschaust – da hat auch Benjamin Cowen schon einige Videos dazu gemacht, das werde ich jetzt hier nicht mehr ausführlich teilen –, ist es zumindest so, dass wir da rein zeitlich, also wenn wir uns mal nur an der Vergangenheit orientieren, sogar noch – mit 'wir' meine ich jetzt Ether –, dass Ether in der Hinsicht noch ungefähr drei bis vier Wochen Zeit hätte bis zu so einer Rallye, also ungefähr bis Mitte, Ende November. Das heißt, rein zeitlich betrachtet muss Ether Stand heute noch nicht stark performen, dass wir ein ähnliches Muster sehen wie auch in der Vergangenheit, sondern das kann sich auch tatsächlich noch drei bis vier Wochen ziehen.

Ja, und dann noch hier eine Sache, die ich persönlich definitiv interessant finde, die jetzt allerdings kurzfristig weniger ausschlaggebend ist, eher vielleicht langfristig interessant, und die ich persönlich teilen möchte. Ich finde das deshalb so interessant, weil für, ich würde mal sagen, fast die Hälfte der Zeit in diesem Jahr die Stimmung rund um Ethereum eigentlich unglaublich negativ war. Und trotzdem ist es so, dass das Ethereum-Netzwerk derzeit nach wie vor mit einem guten Abstand hier Platz eins ist bei den Ökosystemen, die am meisten Neuentwickler in 2025 angezogen haben. Noch mit einem guten Abstand vor Solana, wobei Solana hier ebenfalls definitiv aufgeholt hat, nochmal mit einem guten Abstand vor Bitcoin und dann nochmal mit einem guten Abstand vor hier verschiedenen anderen Blockchains.

Gut, dann kommen wir jetzt noch zum kurzen Update, was Liquity angeht. Genauer gesagt Liquity V2, eines der aus meiner Sicht wahrscheinlich meistunterschätzten DeFi-Protokolle, die dieses Jahr gelauncht sind, und vor allem auch für die Zukunft. Und zwar gab es da jetzt seit meinem letzten Update vor ungefähr einem Monat einige Neuigkeiten, wie beispielsweise, dass das Protokoll das größte Liquidations-Event jetzt am 10. Oktober relativ problemlos überstanden hat, was der erste richtig große Stresstest war, gerade mit Liquidation in Echtzeit und so weiter und so fort. Gleichzeitig auch, dass die Rendite in den Stability-Pools, quasi für die Durchführung von diesen Instant-Liquidationen, kurzfristig im Crash auf teilweise über 100 % angestiegen ist. Also da kann jeder ein Lied davon singen, der da entsprechend investiert war, wie ich selbst auch und auch einige bei uns aus unserer Membership.

Dann das Total Value Locked, das jetzt vor wenigen Wochen erstmals bei Liquity V2 höher ist als das TVL, das Total Value Locked, von allen Forks kombiniert, was auch damit einhergeht, dass teilweise bei den Forks die nativen Tokens, wie beispielsweise beim Felix Protocol der HYPE-Token, einfach relativ stark korrigiert haben und dadurch natürlich auch das TVL so ein Stück weit gesunken ist. Dann aktuell ist es so, dass 8 von 21 geplanten Forks bereits live sind und drei noch dieses Quartal live gehen sollen. Das heißt, da kommt noch eine ganze Reihe an Forks – also quasi freundliche Forks, die mit Liquity V2 auch quasi eine Partnerschaft haben –, die kommen entsprechend noch live.

Was auch erklärt, warum wir derzeit Adressen beziehungsweise Leute haben, die fleißig Punkte sammeln, weil all diese Forks mit einer – nicht mit einer sehr hohen Wahrscheinlichkeit, sondern eigentlich nahezu garantiert – alle einen Airdrop bringen werden, wo die Leute, die hier Punkte sammeln, entsprechend etwas davon abbekommen. Deshalb gibt es derzeit Leute, die das aktiv machen beziehungsweise aktiv dafür sorgen, dass sie Punkte bekommen. Derzeit sind es nur 1.250 Adressen. Ich habe zumindest vorhin mal reingeschaut, und der mit Abstand größte Teil von diesen Adressen hat wirklich nur eine Handvoll an Punkten. Das heißt, wer da dabei ist – da kann ich mir wirklich gut vorstellen, dass da an Airdrops eine richtige Flut spätestens Anfang 2026 und wahrscheinlich auch über Mitte, Ende 2026, wenn nicht sogar Anfang, Mitte 2027 kommt, dass da regelmäßig in einem Takt von fast einem Monat irgendein Airdrop rauskommt an alle Leute, die da entsprechend Punkte gesammelt haben.

Auch die prognostizierten Renditen von diesen Yield-Möglichkeiten, wo du entsprechende Punkte sammeln kannst, die habe ich dir hier verlinkt; die sind derzeit nach wie vor aus meiner Sicht sehr attraktiv. Also für die aktuelle Marktphase, dass wir quasi meiner Einschätzung nach am Ende sind von diesem Zyklus und dass man dann quasi mit seinem Cash, was man hoffentlich hat, wenn man hoffentlich dann zu einem guten Zeitpunkt ausgestiegen ist, dass man dann sowas nutzen kann – aus meiner Sicht derzeit einfach nur der perfekte Zeitpunkt.

Und zu guter Letzt wahrscheinlich noch das mit Abstand Wichtigste, dass sich Liquity V2 mit der derzeit durchschnittlichen Zinsrate von nur 3,26 % als mit einem guten Abstand günstigstes Borrowing-Protokoll für das Beleihen von Ether etabliert hat. Ich habe das über die letzten paar Wochen regelmäßig verfolgt. Hier ist das Ganze nochmal bildlich dargestellt: Du könntest hier sogar mit den Zinsen, die du bei Liquity V2 selbst festlegen kannst, noch ein bisschen tiefer gehen, und dann wärst du trotzdem noch [unverständlich] davon entfernt, tatsächlich redeemed zu werden.

Also derzeit aus meiner Sicht wirklich interessant, dass unter den ganzen Borrowing-Protokollen durch diese Mechanik mit diesen Redemptions, die jetzt neu ist bei Liquity V2, und auch gleichzeitig durch die ganzen Anreize durch die Forks und so weiter, einfach der Peg relativ stabil gehalten wird und dadurch im Allgemeinen einfach deutlich weniger Redemptions stattfinden. Also Redemptions quasi, dass man seine Exposure in Ether verliert und dadurch einfach ein Teil von seinem Kredit zurückgezahlt wird, was derzeit nach wie vor eines der Hauptprobleme beziehungsweise Challenges ist von Liquity V1 aufgrund der tatsächlichen Zinssituation und so weiter und so fort. Ich verplappere mich an der Stelle gerade schon, also jetzt habe ich wahrscheinlich einige abgehängt.

Aber ja, wie dem auch sei, für mich persönlich extrem attraktiv, was auch erklärt, dass ich persönlich selbst Liquity V2 nutze. Einerseits fürs Hebeln von meinen Ether – ist nach wie vor im Einsatz bei mir – und auch andererseits als, ich nenne es mal, Cash-Cow, aufgrund der Tatsache, dass es da derzeit aus meiner Sicht einfach unglaublich viele Möglichkeiten gibt, ordentliche Rewards zu verdienen, sowohl über Liquity V2 selbst als auch die Forks davon. Aus meiner Sicht beides eine Überlegung wert. Und ja, das haben wir auch schon hoch und runter diskutiert bei uns in der Membership, was da momentan am attraktivsten ist, wo man Punkte oder wie viele Punkte für was bekommt, wie man auch derzeit seine Cash-Position entsprechend auf die unterschiedlichen Möglichkeiten aufteilen kann.

Das waren im Übrigen derzeit nur drei von diesen ganzen Punkten hier aus meinem Newsletter. Falls dich mein gesamter Newsletter mit allen Infos hier entsprechend interessiert, dann einfach unten gratis eintragen. Damit bekommst du den Rest ebenfalls noch zugeschickt.

Gut, dann kommen wir jetzt noch zu ein paar aktuellen und aus meiner Sicht nennenswerten Krypto-News. Einerseits Tether, dass sie derzeit einen Gewinn anpeilen für 2025 in Höhe von 15 Milliarden. Was absolut beeindruckend ist, wenn du dir mal einfach die Mitarbeiterzahl von Tether anschaust. Also der Gewinn pro Mitarbeiter – da gibt es wahrscheinlich kein anderes Unternehmen, was auch nur ansatzweise so profitabel ist wie tatsächlich Tether. Bei derzeit einer ungefähr geschätzten Bewertung von 500 Milliarden, also eines der erfolgreichsten Kryptounternehmen, das wir überhaupt gesehen haben.

Dann gleichzeitig JP Morgan, die ab jetzt Bitcoin und Ether als Kreditsicherheit, also quasi als Kollateral, akzeptieren wollen, zumindest vorerst mal für institutionelle Kunden. Was ich persönlich deshalb so interessant finde, weil das solche News sind – also während im letzten Zyklus solche News rausgekommen sind, oder von mir aus, nee, 2017, ich würde sogar sagen im letzten Zyklus 2021: JP Morgan, eine so große Bank, die tatsächlich Bitcoin und Ether als Kreditsicherheit entsprechend akzeptiert, das hätte wahrscheinlich früher im letzten Zyklus noch zu einem direkten Pump von 10, 15 Prozent oder von mir aus auch 20 Prozent geführt. Aber ja, in diesem Zyklus, dadurch, dass wir einfach schon so viel vorangeschritten sind, was die Adoption und so weiter angeht, sind es halt irgendwelche News, wie ja nächste Woche wahrscheinlich auch andere News rauskommen, wo das so ein Stück weit untergeht, zumindest heute im Vergleich zum Beispiel zu dem letzten Zyklus.

Zudem die Mt.-Gox-Rückzahlung, die – wie hätte man es gedacht – mal wieder verschoben wird. Nachdem der Hack, wann hat der Hack stattgefunden, irgendwann Februar 2014, das heißt, es ist heute schon über elf Jahre her, dass Leute ihre Bitcoins verloren haben über diesen Hack auf diese entsprechende Exchange – und die Rückzahlung wird einfach jedes Jahr aufs Neue um nochmal ein Jahr verschoben und nochmal ein Jahr und nochmal ein Jahr. Und jetzt beispielsweise Stand heute, beziehungsweise es wurde erst vor wenigen Tagen, ich glaube sogar gestern war es, entsprechend entschieden, dass die Auszahlung nicht bis Ende Oktober 2025, also jetzt in wenigen Tagen, stattfinden soll, sondern jetzt bis Oktober 2026, also nochmal um ein komplettes Jahr nach hinten verschoben, wo knappe 35.000 Bitcoins darauf warten, wieder zu ihrem ursprünglichen, ich sag mal, Besitzer zurückzugehen. Also Stand heute, wenn du das mal in Dollar umrechnest, ungefähr 4 Milliarden.

Und noch zu guter Letzt beziehungsweise noch zwei Punkte: einerseits, dass Trump Michael Selig zum CFTC-Chef entsprechend nominiert hat, also quasi das Pendant zur entsprechenden SEC, dass dort jemand jetzt an der Leitung ist, der auch pro Krypto ist, was es zuvor, ich sag mal, nur bedingt so war. Also wieder ein Schritt in die richtige Richtung, dass Trump dafür sorgt, dass die richtigen Leute am richtigen Fleck sind, weil ja mittlerweile nicht nur Trump, sondern seine ganze Family einfach so dick in Krypto investiert sind, dass es natürlich auch Sinn ergibt, dass man da Leute überall ins Office bringt, die einfach so ein Stück weit auch pro Krypto sind und das Ganze weiter pushen.

Und noch zu guter Letzt SharpLink Gaming, also quasi derzeit die zweitgrößte Ether-Treasury, die es am Markt gibt, die 80 Millionen Dollar in Ether nachgekauft haben, genauer gesagt ungefähr 19.300 Ether, wodurch sie jetzt in Summe ungefähr 860.000 Ether halten im Wert von 3,5 Milliarden. Also derzeit definitiv für, ich sag mal, eine Ether-Treasury, die noch relativ klein ist – also relativ natürlich in Anführungszeichen – definitiv positiv. Und auch, dass trotz der Tatsache, dass SharpLink Gaming derzeit ein negatives mNAV hat, also derzeit es eigentlich rentabler wäre für das Unternehmen, die eigene Aktie zurückzukaufen, anstatt tatsächlich weiter in Ether zu investieren – aber das zeigt natürlich auch den ganzen Investoren: Hey, sie gehen ihrem Ziel, ihrem langfristigen Ziel, mehr Ether zu akkumulieren, auch wirklich proaktiv nach und ziehen das Ganze auch durch, auch wenn es rein mathematisch sinnvoller wäre, Stand heute schon die eigene Aktie eher zurückzukaufen oder sogar ihre eigenen Ether zu verkaufen, um damit die eigene Aktie zu kaufen.

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