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Kevin Söll

Ethereum Preisprognose: Welche Kurse sind realistisch?

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Ether hat in den letzten paar Wochen ziemlich Stärke bewiesen, und das Sentiment ist in den letzten drei bis vier Monaten von komplett bearish auf plötzlich komplett bullish entsprechend geswitcht, sodass ganz plötzlich wieder Preisprognosen von 10.000, 15.000, 20.000 auf dem Tisch sind.

Und als Begründung von solchen Preisprognosen hast du sicher auch Fakten gehört, wie beispielsweise, dass mittlerweile rund 59% vom gesamten Total Value Locked, also dem TVL, entsprechend auf Ethereum ist. Das heißt, damit ist Ethereum im Vergleich zu den ganzen anderen Chains der Nummer-1-Platzhirsch, gerade was das TVL angeht, und vor allem, wenn du das Ganze auch mal relativ vergleichst mit der Ethereum-Dominanz im Vergleich zum Beispiel zu anderen Chains wie Bitcoin oder auch anderen Smart Contract Chains.

Oder Statistiken wie beispielsweise zu Stablecoins, wo du hier erkennst, dass mittlerweile knapp über 50% von allen Stablecoins sich auf Ethereum befinden, was einerseits bedeutet, dass Ethereum besonders sicher eingestuft wird, und auch andererseits ein guter Indikator für die Use Cases, also für den Nutzen von Ethereum selbst ist.

Und vermutlich hast du ebenfalls als Begründung für diese Preisprognosen gehört, dass der mit Abstand größte Teil der Entwickler sich auf Ethereum befindet, im Vergleich zum Beispiel hier der Nummer 2 Solana oder beispielsweise hier der Nummer 3 Bitcoin. Oder beispielsweise Fakten, dass die Aktivität innerhalb vom Ethereum-Netzwerk immer mehr am Ansteigen ist und sogar in der Zeit angestiegen ist, wo Ether, also der Ether-Preis in sich, relativ mies performt hat.

Was mindestens genauso häufig als Begründung für solche Preisprognosen entsprechend genannt wird, ist die Tatsache, dass die ganzen Real-World Assets bzw. der Großteil davon auf der Ethereum-Blockchain hier entsprechend tokenisiert wird und auch in der Perspektive Ethereum hier mit großem Abstand die Nummer 1 ist.

Aber ja, wenn du mich persönlich fragst, sind solche Begründungen für Preisprognosen einfach nur absoluter Bullshit. Also sorry für die harschen Worte, aber es ist wirklich so, denn an den fundamentalen Daten hat sich absolut gar nichts geändert. Von vor einem halben Jahr zu heute, von vor einem Jahr zu heute, das sind eins zu eins nahezu die gleichen Daten wie auch in der Vergangenheit, auch zu der Zeit, wo Ether entsprechend Bitcoin ziemlich stark underperformt hat.

Und so traurig sich das auch anhören mag und vor allem auch so schwierig das Ganze zu akzeptieren ist, vor allem für fundamentale Investoren wie mich selbst beispielsweise - aber es ist einfach Fakt, dass historisch betrachtet in einem Bullrun fundamentale Daten eigentlich nahezu komplett irrelevant sind, sondern was tatsächlich in einem Bullrun zählt, sind Narrative. Und genau aus dem Gesichtspunkt denke ich persönlich, dass jetzt gerade in den letzten paar Wochen Ether als Investment, als Asset unglaublich attraktiv geworden ist.

Das heißt, was wir uns im heutigen Video gemeinsam anschauen, ist, wie es derzeit im Ethereum im Allgemeinen steht, was Ether als Asset Stand heute als Investment so attraktiv macht und auch gleichzeitig welche Kursziele oder auch Preisprognosen in diesem Zyklus tatsächlich realistisch sind. Und vor allem auch, ob es tatsächlich in diesem Zyklus noch machbar ist, dass Ether die 10.000, 15.000 oder sogar 20.000 entsprechend erreicht.

Gut, dann lasst uns direkt mit dem ersten Punkt starten, und zwar: Das, was Ether als Asset aus meiner Sicht gerade in der aktuellen Phase als Investment so attraktiv macht, ist definitiv das Narrativ um die Ether-Treasury-Unternehmen. Ein Narrativ, was jetzt, ich sag mal, Anfang April ungefähr begonnen hat, was du auch hier in diesem Chart erkennen kannst und derzeit immer mehr Fahrt aufnimmt, also dass es derzeit immer mehr Ether-Treasury-Unternehmen gibt, also Unternehmen, die relativ aggressiv Ether nachkaufen.

Also im Wesentlichen, vereinfacht gesagt, das versuchen, was MicroStrategy bzw. heute Strategy, also das, was Strategy mit Bitcoin gemacht hat, nur das gleiche eben für Ether. Und gerade das, was die Ether-Treasury-Unternehmen interessant macht - und du siehst auch hier schon, dass es mittlerweile immer mehr gibt und es auch bereits drei Unternehmen gibt, die tatsächlich mehr Ether halten als die Ethereum Foundation selbst -, das, was die so interessant macht, sind aus meiner Sicht fünf verschiedene Dinge.

Und zwar zum einen, dass diese Ether innerhalb von der Treasury auch aktiv genutzt werden können, für beispielsweise das Staking, und damit eine Rendite erwirtschaften können von derzeit ungefähr zwischen 2,5 und 3 Prozent, einfach nur dafür, dass sie gestaked werden. Also wenn du so willst, der, ich sag mal, sicherste, in Anführungszeichen, Use Case von Ethereum - denn in Wirklichkeit ist das kein Use Case, sondern das dient ja nur für die, ich sag mal, für die Sicherheit von der Blockchain, von daher ist das kein wirklicher Use Case von einem Protokoll. Aber ja, dass die eben, im Vergleich zum Beispiel zu den Bitcoin-Treasury-Unternehmen, nicht einfach nur, ich sag mal salopp ausgedrückt, blöd rumliegen und gar nichts tun, sondern tatsächlich aktiv für die Treasury arbeiten können.

Und die Renditen bei den Ether-Treasury-Unternehmen sind auch nicht nur begrenzt auf das Yield-Farming, sondern theoretisch können die ganzen Ether-Treasury-Unternehmen auch andere Möglichkeiten nutzen, um nur mit Ether hier Cashflow zu verdienen, was beispielsweise auch die ETH Machine, also so heißt derzeit die drittgrößte Ether-Treasury, auch vorhaben, dass sie aktiv DeFi-Protokolle benutzen, um dann quasi mit diesen Ether nochmal mehr Ether verdienen zu können.

Und genau das erklärt vermutlich auch, warum wir derzeit so eine Art Trend sehen, dass immer mehr Bitcoin-Miner rüberswitchen auf ein Ether-Treasury-Unternehmen. Dazu habe ich mir auch erst vor kurzem einen Podcast angehört von jemandem, der sowas aktiv gemacht hat, weil die einfach sagen: Na ja, das ist ein viel einfacheres Geschäftsmodell im Vergleich zu Bitcoin-Mining, was einfach super competitive ist und so weiter. Bei einem Ether-Treasury-Unternehmen hast du, ich sag mal, relativ geringe bis gar keine Fixkosten, hast du allerdings gleichzeitig die ganzen Staking-Rewards fürs im Wesentlichen Nichtstun.

Und die Möglichkeiten von den Ether-Treasury-Unternehmen sind auch nicht nur auf Yield-Farming beschränkt, sondern auch beispielsweise solche Treasury-Unternehmen wie die ETH Machine, die wollen auch aktiv DeFi-Kredite benutzen, also Borrowing-Protokolle auf Ethereum, um damit quasi ihre Ether nochmal mehr beladen zu können. Das heißt, anders als die Bitcoin-Treasury-Unternehmen sind solche ETH-Treasury-Unternehmen theoretisch nicht nur darauf angewiesen, dass sie externes Kapital bekommen, sondern sie können auch einfach die ganzen Möglichkeiten innerhalb vom DeFi-System nutzen, also innerhalb der Blockchain, um damit dann nochmal mehr Ether entsprechend nachzukaufen.

Also stell dir dazu einfach mal vor, dass Michael Saylor mit Strategy die Möglichkeit hätte, die eigenen Bitcoins auf der Bitcoin-Blockchain zu beleihen, um dann damit nochmal mehr Bitcoins nachkaufen zu können, mit einem, ich sag mal, relativ konservativen Liquidationspreis. Das würde er ja garantiert nutzen, und genau das ist eben bei Ethereum mit Ether auf Ethereum entsprechend möglich.

Was dieses Narrativ mit den Ether-Treasury-Unternehmen aus meiner Sicht zudem so attraktiv macht, ist, dass Ethereum endlich, nach mehreren Jahren, wo das gefehlt hat, quasi so eine Art, ich sag mal, zentrale Person bekommen hat, die das Projekt nochmal richtig stark in den Mainstream-Medien entsprechend pusht. Also quasi so eine Figur wie Michael Saylor, die zig Interviews und so weiter gibt, in den ganzen Nachrichten ist, bei Bloomberg, bei CNBC und so weiter. Und genau das hat jetzt Ethereum quasi bekommen mit Tom Lee, der auch unter anderem der Chairman von der größten Ether-Treasury derzeit ist, das heißt auch selbst einen riesen Anreiz hat, Ether in der Öffentlichkeit bzw. auch Ethereum positiv darzustellen.

Und noch der fünfte und letzte Punkt - und das ist auch etwas, was ich jetzt heute bei uns in der Membership diskutiert habe -, dass ich persönlich ganz stark davon ausgehe, dass es unter den ganzen Ether-Treasury-Unternehmen nicht auf ein Winner-Takes-All hinausläuft, weil genau das haben wir beispielsweise bei Bitcoin nicht gesehen. Da gibt es auch andere Unternehmen, wie beispielsweise Metaplanet, die ebenfalls davon profitiert haben. Allerdings, was wir gesehen haben, ist, dass Strategy mit so einem Abstand auf Platz Nummer 1 ist, das heißt, dass es höchstwahrscheinlich auf ein Winner-Takes-Most hinausläuft.

Das heißt, diese ganzen Treasury-Unternehmen, die haben derzeit einen riesigen Anreiz, so schnell wie möglich, so groß wie möglich zu werden, um sich tatsächlich als dieses Strategy von Ether entsprechend positionieren zu können. Weil wenn sie das erstmal gemacht haben, ist es umso einfacher, dann später nochmal an mehr Kapital zu kommen und nochmal mehr und nochmal mehr, umso weiter. Und Stand heute hat sich eben noch kein wirkliches Unternehmen so richtig abgesetzt vom Rest.

Und was gerade dieses Narrativ mit den Ether-Treasury-Unternehmen aus meiner Sicht noch viel bullischer macht, ist einfach die Tatsache, dass es bei Ether im Vergleich zu Bitcoin nochmal ein viel knapperes Angebot gibt, was gleichzeitig bedeutet, dass die gleiche Nachfrage bei Ether im Vergleich zu Bitcoin einfach zu viel größeren Preissprüngen entsprechend führen kann. Das liegt unter anderem daran, dass Ethereum vor ungefähr drei Jahren von Proof-of-Work auf Proof-of-Stake entsprechend geswitcht ist und sich mittlerweile ungefähr knapp 30% vom gesamten Ether-Angebot im Staking befinden.

Und allein das ist ein Anteil, den es einfach per Design nicht bei Bitcoin gibt, weil Bitcoin eben auf Proof-of-Work beruht und man dafür keine Bitcoins braucht, was ich auch an der Stelle überhaupt gar nicht schlecht machen will. Ich finde das gut, dass Bitcoin nach wie vor auf Proof-of-Work entsprechend beruht. Bei Ethereum ist das Ganze anders, was gleichzeitig bedeutet, dass dafür einfach immer ein gewisser Teil vom Angebot im Staking weggelockt ist.

Gleichzeitig ist Ethereum im Vergleich zu Bitcoin eine sogenannte Smart Contract Chain. Das heißt, darauf kann man auch Smart Contracts nutzen, und für die allermeisten Smart Contracts muss man unter anderem auch Ether weglocken. Das heißt, um die ganzen Use Cases nutzen zu können, werden immer bzw. im Zeitverlauf auch immer mehr Ether entsprechend weggelockt, was du auch hier in dieser Statistik entsprechend erkennen kannst, dass derzeit, wenn du das mal vergleichst im Vergleich zum gesamten Supply - wobei ich stark davon ausgehe, dass das hier eine Statistik ist inklusive dem Staking, also inklusive dem Part, der auch im Staking entsprechend weggelockt ist -, dass derzeit bereits mehr als 50% vom gesamten Angebot in den Smart Contracts entsprechend weggelockt ist.

Und zusätzlich haben wir derzeit die Situation, dass das Ether-Angebot auf den Börsen, was hier in Blau dargestellt ist, seit ungefähr 2020 immer mehr am Sinken ist und wir derzeit das geringste Angebot auf den Börsen haben seit ungefähr neun Jahren. Also seit ungefähr dem Launch von Ethereum. Und das in Kombination mit dem Narrativ um die Ether-Treasury-Unternehmen erklärt vermutlich auch, warum wir hier in den letzten zwei Monaten teilweise extrem starke Zuflüsse in die Ether-Spot-ETFs gesehen haben. Zuflüsse, die teilweise sogar nochmal deutlich größer waren als die Zuflüsse bei Bitcoin, und das trotz der Tatsache, dass die Marktkapitalisierung bei Ether um das x-fache kleiner ist als die von Bitcoin.

Was vermutlich ebenfalls erklärt, dass innerhalb vom Kryptomarkt, also quasi zwischen den ganzen Chains, auch in den letzten drei Monaten das mit Abstand meiste Kapital hier auf Ethereum entsprechend gebridget wurde, währenddessen bei vielen anderen Chains hier entsprechend Kapital abgeflossen ist.

Bevor wir gleich weitermachen mit den Preisprognosen, kurz eine Bitte an dich. Und zwar ist einiges an Arbeit reingeflossen in dieses Video. Das heißt, wenn du das Ganze hilfreich findest, würde ich mich tierisch über ein Like oder auch einen Kommentar freuen. Also im Wesentlichen alles, was dazu beiträgt, dass auch andere Leute, fremde Leute, dieses Video entsprechend sehen werden.

Dann lasst uns jetzt auch zum letzten Punkt kommen, inwiefern tatsächlich solche Preisprognosen wie 10.000, 15.000 oder wie auch in diesem Fall hier 20.000 in diesem Zyklus bei Ether tatsächlich realistisch sind. Wenn du dir dazu die Preisprognosen von Benjamin Cowen anschaust, also, wenn du so willst, vom Orakel in Person, dann erkennst du hier, dass er von Preisen zwischen 5.300 und 7.500 tatsächlich ausgeht. Heißt konkret: 10.000 in diesem Zyklus nicht wirklich möglich. Case closed. Bis zum nächsten Mal. Nein, Quatsch.

Jetzt, solche Preisprognosen, die im Wesentlichen auf dem historischen Verlauf vom Ether-Preis beruhen, hatte ich persönlich für eher weniger aussagekräftig. Denn im Endeffekt ist nahezu jede Kryptowährung, inklusive auch Ether, ziemlich stark vom Bitcoin-Preis entsprechend abhängig. Deshalb fand ich es auch umso interessanter, als er es vor wenigen Tagen hier entsprechend auf Twitter gepostet hat, dass so ein ungefähres Ziel für die Ether-Bitcoin-Ratio bei 0,053 entsprechend liegt.

Und auch wenn ich persönlich eher davon ausgehe, dass das hier relativ konservativ ist, lass uns mal trotzdem davon ausgehen, dass es tatsächlich so kommt. Dann wäre das Stand heute ungefähr noch eine Outperformance von Ether im Vergleich zu Bitcoin in diesem Zyklus von um die 72%. Das heißt, wenn wir mal den heutigen Kurs nehmen von Ether von um die 3.500 Dollar und dazu noch 72% dazuzählen, da kommen wir ungefähr auf ein Kursziel von um die 6.000 Dollar für Ether.

Aber, und jetzt kommt der entscheidende Punkt, ich persönlich gehe nach wie vor mit einer relativ hohen Wahrscheinlichkeit davon aus, dass wir das finale Zyklus-Top bei Bitcoin noch nicht gesehen haben. Das heißt, in dem Fall sollte Bitcoin weiter ansteigen, heißt natürlich dann auch gleichzeitig, dass das Potenzial von Ether ebenfalls weiter ansteigt. Und genau deshalb habe ich mal ausgerechnet, was tatsächlich passiert, wenn Bitcoin preislich noch weiter ansteigt, bei der Ratio, die Benjamin Cowen tatsächlich für realistisch hält.

Das heißt, angenommen, Bitcoin steigt in diesem Zyklus noch auf 125.000, was aus meiner Sicht relativ konservativ wäre, aber gehen wir mal davon aus, dann würde das Stand heute mit der gleichen Ratio einem Ether-Preis von um die 3.800 entsprechen, und mit der Outperformance würde dann Ether nochmal ungefähr auf einen Kurs kommen von 6.500 Dollar. So, gehen wir jetzt mal davon aus, dass Bitcoin auf 150.000 ansteigt, würde das einen Ether-Preis von um die 7.800 Dollar bedeuten, bei einem Bitcoin-Preis von 175.000 einen Ether-Preis von um die 9.000 Dollar und bei einem Bitcoin-Preis von um die 200.000 einen Ether-Preis von um die 10.500 Dollar.

Das heißt jetzt konkret: Selbst wenn Benjamin Cowen mit dieser aus meiner Sicht eher relativ konservativen Ratio recht behält, dann könnte ja auch Ether in diesem Zyklus noch auf über 10.000 steigen, allerdings nur dann, wenn tatsächlich Bitcoin auf über bzw. um die 200.000 Dollar entsprechend ansteigt.

Jetzt, ich persönlich bin, was das Kursziel für Ether angeht, so ein bisschen zwiegespalten. Denn wenn du einfach mal gedanklich zurückspringst zu, wie sagt man, dem Moment vor ungefähr drei Monaten - da war es noch für die allermeisten Leute unvorstellbar, dass Ether auch nur ansatzweise das letzte Alltime High, also das letzte Allzeithoch entsprechend erreichen wird -, und ganz plötzlich, innerhalb von wenigen Wochen, ändert sich das Sentiment so drastisch, dass jetzt plötzlich wieder Kursziele von 10.000, 15.000, 20.000 auf dem Tisch sind.

Jetzt, dass wir bei Ether in diesem Zyklus tatsächlich noch Preise sehen von um die 20.000 Dollar, halte ich persönlich eher für wenig realistisch, denn wenn du dir einfach mal die vergangenen Zyklen anschaust, wie oft kam es in der Vergangenheit bisher vor, dass die höchsten Preisprognosen, die irgendwie mal in den Raum geworfen wurden, dass die tatsächlich nicht erreicht wurden. Richtig, gar nie. Aber auch Preisprognosen wie hier mit dem unteren Ende bei um die 5.300 Dollar halte ich persönlich doch für relativ konservativ, und zwar relativ in Bezug darauf, wie stark einfach derzeit das Narrativ ist mit den Ether-Treasury-Unternehmen und einfach wie viel Momentum Ether derzeit hat im Vergleich zu anderen Cryptoassets.

Das heißt, aus meiner Sicht werden jetzt vor allem die nächsten paar Wochen bis Monate ziemlich interessant, um zu schauen, wie sich dieses, ich sag mal, führende Narrativ mit den Ether-Treasury-Unternehmen weiterentwickeln wird, weil wenn das weiter in Fahrt aufnimmt, dann könnte ich mir gut vorstellen, dass uns Ether preislich in diesem Zyklus tatsächlich noch ziemlich nach oben hin überraschen wird.

Sollte das Narrativ allerdings immer mehr Momentum verlieren, dann würde ich mich persönlich wahrscheinlich eher, ich sag mal, hier an dieser Ratio von Benjamin Cowen orientieren, dass, wenn wir davon ausgehen, dass Bitcoin irgendwo austoppt zwischen 130.000, 150.000 - das sind so die Regionen, die ich mir persönlich vorstellen könnte -, dann würde das einem Ether-Preis von um die 6.800 bis um die 7.800 Dollar entsprechen.

Aber ja, das ist nur meine subjektive Einschätzung, die natürlich auch komplett falsch sein kann. Deshalb würde mich mal interessieren: Was denkst du, ist in diesem Zyklus bei Ether tatsächlich preislich noch möglich? Schreib das gerne unten in die Kommentare, und damit bis zum nächsten Video.

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In diesem Video lernst du, welche Kursziele für Ethereum in diesem Zyklus realistisch sind.

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