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Kevin Söll

Geld ausgeben, ohne sich schuldig zu fühlen | Die 0,01%-Regel 💸

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Ist dir eigentlich schon mal aufgefallen, dass es teilweise sehr konträre Finanztipps gibt? Wie beispielsweise, dass das eine Camp sagt, Diversifizieren ist das A und O, während dagegen andere behaupten, dass man ein wahres Vermögen nur dann aufbauen kann, wenn man konzentrierte Wetten eingeht. Oder auch beispielsweise, dass manche behaupten, dass man Schulden absolut vermeiden sollte, während dagegen andere sagen, dass Kredite der Schlüssel sind für den Vermögensaufbau. Jetzt im heutigen Video klären wir unter anderem genau das, also warum es solche konträren Finanztipps gibt, und gleichzeitig gehen wir auf die sogenannte 0,01%-Regel ein – eine Regel, die ich persönlich gerade für das Managen der eigenen Ausgaben extrem hilfreich finde.

Hi, mein Name ist Kevin Söll, und auf meinem Kanal geht es eigentlich primär um Kryptowährungen oder auch Blockchain-Technologien. Hin und wieder mache ich allerdings auch mal ein bisschen allgemeinere Finanzvideos, wie beispielsweise das heute, wo wir uns einfach konkrete Konzepte genauer anschauen, die dir hoffentlich bei deinen Finanzen weiterhelfen.

Zunächst einmal: Credit, where credit is due. Und zwar kommt das Konzept, das ich dir heute vorstellen werde, nicht von mir selbst, sondern aus dem Buch namens 'The Wealth Ladder', das von Nick Maggiulli geschrieben wurde – ein Buch, das ich erst vor wenigen Tagen fertig gelesen und auch bereits zusammengefasst und unter anderem bereits in meinem Newsletter in der untersten Sektion, ich glaube in dem letzten oder vorletzten Newsletter, vorgestellt habe. Und wie der Name 'The Wealth Ladder' bereits verrät, geht es in dem Buch konkret um verschiedene Vermögensstufen.

Genau gesagt ist eine der Kernaussagen aus diesem Buch, dass Vermögensaufbau nicht linear funktioniert, sondern in Stufen, und dass es auch je nach Stufe sinnvoll ist, seine Prioritäten bei seinen eigenen Finanzen auf einen anderen Bereich beziehungsweise andere Dinge zu setzen. Genau gesagt gibt es laut dem Autor in Summe sechs verschiedene Vermögensstufen, die hier unten dargestellt sind: die erste Vermögensstufe von zwischen 0 Dollar und 10.000 Dollar, die zweite Stufe von zwischen 10.000 bis 100.000 Dollar, zwischen 100.000 Dollar und 1 Million, 1 Million und 10 Millionen, zwischen 10 Millionen und 100 Millionen, und alles darüber hinaus, also über 100 Millionen.

Und die Grundidee hinter diesen Stufen ist auch eigentlich relativ logisch. Denn jemand, der beispielsweise eher am Anfang von der ersten Vermögensstufe ist, mit beispielsweise einem Netto-Gesamtvermögen von 1.000 Dollar, der kann sich einen ziemlich anderen Lifestyle leisten im Vergleich zu jemandem, der beispielsweise in der zweiten Vermögensstufe eher weiter oben ist, mit beispielsweise einem Netto-Gesamtvermögen von 90.000 Dollar. Da ist der Lifestyle von den zwei Personen relativ unterschiedlich. Wenn wir jetzt allerdings zwei Personen in der Vermögensstufe 3 beispielsweise nehmen, jemand mit einem Netto-Gesamtvermögen von 400.000 oder 500.000, da ist der Unterschied im Lifestyle nahezu nicht vorhanden – also da erkennt man meistens keinen wirklichen Unterschied –, das heißt, die sind nach wie vor in der gleichen Vermögensstufe.

Der Autor hat den verschiedenen Vermögensstufen zudem einen Namen gegeben – also wie gesagt, das ist nicht meine Definition, sondern die Definition des Autors –, dass er sagt: Die Vermögensstufe 1, also zwischen 0 und 10.000, das ist die Unterschicht; zwischen 10.000 und 100.000, das ist die Arbeiterklasse; zwischen 100.000 und 1 Million, das ist Stand heute, mit Inflation und so weiter berücksichtigt, die Mittelschicht; dann zwischen 1 Million und 10 Millionen, das ist die obere Mittelschicht; zwischen 10 Millionen und 100 Millionen, das ist die Oberschicht; und alles über 100 Millionen, das sind die Superreichen. Also man muss auch da berücksichtigen, dass der Autor aus den USA kommt, das ist natürlich alles zu den US-Standards, was natürlich nicht vergleichbar ist mit beispielsweise dem Leben in Venezuela, Indien oder vielleicht anderen solchen Ländern.

Und der wesentliche Grund, warum es tatsächlich so viele unterschiedliche und vor allem auch konträre Finanztipps gibt, ist im Wesentlichen – und das ist auch unter anderem eine der Kernaussagen in diesem Buch –, dass diese Tipps einfach für unterschiedlichste Vermögensstufen sind. Wie beispielsweise jemand, der in der ersten Vermögensstufe ist, mit einem Netto-Gesamtvermögen von unter 10.000: Naja, für so eine Person kann es teilweise bei den eigenen Finanzen einen riesen Unterschied machen, ob die Person beispielsweise einen eigenen Haushaltsplan erstellt oder auch beispielsweise ein fixes Budget setzt. Während dagegen bei einer Person mit einem Netto-Gesamtvermögen von über 100 Millionen – macht da wirklich ein Haushaltsplan und ein eigenes Budget so einen großen Unterschied? Wahrscheinlich für die Person eher weniger.

Was im Wesentlichen aussagt, dass diese Finanztipps nicht per se – also nur weil die konträr sind, heißt es nicht, dass der eine Tipp irgendwie falsch ist und der andere irgendwie richtig –, sondern es heißt einfach nur: Diese Tipps sind einfach nur für unterschiedlichste Vermögensstufen geeignet. Oder nochmal anders formuliert: dass es eben sinnvoll ist, je nach Vermögensstufe seine eigenen Prioritäten bei den Finanzen auf andere Dinge zu setzen. Was jetzt beispielsweise nicht bedeutet – jetzt also ganz theoretisch ausgedrückt –, dass, wenn hier jemand in der zweiten Vermögensstufe ist mit einem Netto-Gesamtvermögen von 99.000, sich dann plötzlich alles ändert bis zu einem Netto-Gesamtvermögen von 101.000, sondern das ist natürlich ein fließender Übergang zwischen diesen einzelnen Stufen. Aber je näher man an die nächste Stufe kommt, desto mehr sollte man sich auch daran entsprechend orientieren.

Gut, da kommen wir jetzt zur 0,01%-Regel. Und zwar sagt die Regel im Wesentlichen aus, dass für dich persönlich eine triviale Summe an Geld das ist, was weniger als 0,1% deines Netto-Gesamtvermögens entspricht. Oder nochmal anders, ein bisschen salopp formuliert: dass beispielsweise ein Multimillionär sich keine Gedanken machen muss, ob jetzt irgendwie ein Besuch im Restaurant 20 Euro kostet oder 40 Euro, weil das deutlich weniger ist als 0,1% seines Netto-Gesamtvermögens und dementsprechend einen vernachlässigbar kleinen Impact auf sein Gesamtvermögen hat, und er sich deshalb nicht irgendwie schlecht fühlen muss oder sonst was.

Denn ein Fehler, den laut diesem Autor sehr viele Leute machen, ist, dass sie ihr eigenes Geld ausgeben primär auf Grundlage von ihren Einnahmen und nicht auf Grundlage von ihrem Vermögen. Denn das erklärt auch unter anderem dieses, ich sag mal, relativ klassische Phänomen, was du garantiert schon irgendwo in den Nachrichten gehört hast: dass irgendwelche Profisportler extrem hohe Einnahmen hatten, allerdings auch extrem hohe Ausgaben, das relative Vermögen dagegen relativ gering war. Aber ja, was im Wesentlichen erklärt, dass, wenn dann mal irgendwann diese Profikarriere endet, sie einfach nicht genügend Vermögen haben, um ihren eigenen Lifestyle weiterhin finanzieren zu können.

Gut, dann lass uns jetzt mal die 0,01%-Regel in Zahlen ausdrücken, damit das Ganze ein bisschen praxisnah wird. Und zwar entsprechen 0,01% bei einem Vermögen von unter 10.000 zwischen 10 Cent und 99 Cent. Das ist quasi die Summe, die jemand in dieser Vermögensstufe – also beispielsweise jemand mit einem Netto-Gesamtvermögen von 5.000, bei dem wären das 50 Cent pro Tag –, das ist eine Summe, die er jeden einzelnen Tag ausgeben kann, also diese 0,01% vom Gesamtvermögen, wofür er sich nicht schlecht fühlen muss, wo das einfach im Allgemeinen auf sein Gesamtvermögen, auch im Zeitverlauf, nicht wirklich einen großen Einfluss hat.

Wenn dagegen jemand beispielsweise 500.000 hat, der könnte jeden einzelnen Tag um die 50 Dollar ausgeben, für alles Mögliche, dafür braucht er sich nicht schlecht zu fühlen. Das ist etwas, was ihn einfach langfristig gesehen nicht wirklich stark beeinflussen wird. Oder hier noch ein Extrembeispiel: Nehmen wir mal Elon Musk mit derzeit einem geschätzten Gesamtvermögen von um die 750 Milliarden. Bei ihm wären 0,01% vom Gesamtvermögen derzeit 75 Millionen. Das heißt, 75 Millionen, das wäre die Summe, die er rein theoretisch jeden einzelnen Tag ausgeben könnte, für alles Mögliche, ohne sich schlecht zu fühlen, ohne dass es langfristig gesehen irgendwie einen größeren Impact hat auf sein Gesamtvermögen beziehungsweise auch die Entwicklung seines Vermögens.

Das heißt, das nächste Mal, wenn du unterwegs bist und darüber grübelst, ob du dir was kaufen solltest oder nicht, und dieses Ding auch nur weniger als 0,01% deines Gesamtvermögens entspricht, dann sei dir bewusst, dass das für dich persönlich in deiner finanziellen Situation eine triviale Summe ist. Das heißt, eine Summe, wo du dich nicht wirklich schlecht fühlen musst, wenn du dir das tatsächlich leistest, und was auch langfristig gesehen nicht wirklich einen Impact, eine Auswirkung hat auf den Verlauf deines Gesamtvermögens.

Jetzt noch zum Schluss eine Frage an dich. Und zwar: Das war jetzt heute eher ein Video in einem etwas anderen Format, deshalb die Frage an dich: Ist es hilfreich, wenn ich solche, ich sag mal, Kernaussagen aus Finanzbüchern hier auf meinem Kanal vorstelle? Falls ja, kann ich dazu gerne noch deutlich mehr Videos machen, weil ich doch einige Bücher im Finanzbereich lese. Also gib mir da gerne Feedback, ob das weiterhin gewünscht ist oder eher weniger.

Automatisch erstellt (Speech-to-Text) und KI-gestützt sprachlich bereinigt. Es gibt den gesprochenen Inhalt wieder, kann aber vereinzelt Fehler enthalten.

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Hier lernst du, warum es teilweise sehr konträre Finanztipps gibt und was es mit der 0,01%-Regel auf sich hat.

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Hey, mein Name ist Kevin Söll. Ich habe einen Master in Wirtschaftsingenieurwesen und bin 2018 aus Deutschland ausgewandert.

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Alles mit dem Ziel, dass du finanziell von Krypto maximal profitierst. ✌

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Alle in diesem Video dargestellten Inhalte dienen ausschließlich der Information und stellen keine Kauf- bzw. Verkaufsempfehlungen dar. Sie sind weder explizit noch implizit als Zusicherung einer bestimmten Kursentwicklung der genannten Finanzinstrumente oder als Handlungsaufforderung zu verstehen. Der Erwerb von Kryptowährungen birgt Risiken, die zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals führen können. Die Informationen ersetzen keine, auf die individuellen Bedürfnisse ausgerichtete, fachkundige Beratung, sondern sind ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt. Sie stellen zudem keine Anlageberatung im Sinne des Wertpapierhandelsgesetzes (WpHG) dar. Alle Inhalte geben ausschließlich meine subjektive, persönliche Meinung wieder. Eine Haftung oder Garantie für die Aktualität, Richtigkeit, Angemessenheit und Vollständigkeit der zur Verfügung gestellten Informationen sowie für Vermögensschäden wird weder ausdrücklich noch stillschweigend übernommen. Dieser Kanal ist Teilnehmer des Amazon-Partnerprogramms. Bei Links mit einem Sternchen handelt es sich um Affiliate-Links. Das bedeutet, dass ich eine Kommission erhalte, wenn du diese Produkte über meinen Link kaufst. Du hast dadurch aber natürlich keinerlei Nachteile. Im Gegenteil! Du erhältst dadurch sogar meist Vorteile. Danke für deinen Support. 🙏

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#finanzen #geld #wealthladder

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4:34 0,01%-Regel