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Kevin Söll

Diese 9 Tipps hätte ich gerne früher gewusst

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Je höher die Kryptopreise von hier gehen und auch je lauter und emotionaler der Markt wird, desto wichtiger ist es aus meiner Sicht, dass man sich da einfach an ein paar gewisse Grundregeln hält. Und genau deshalb gehen wir auch im heutigen Video 9 verschiedene Tipps durch, wie du hoffentlich im nächsten Bullrun zu den Gewinnern gehörst und womöglich sogar die erste Million erreichen kannst.

Hi, mein Name ist Kevin Söll und auf meinem Kanal lernst du über alles, was mit Krypto zu tun hat, inklusive auch verschiedenen Tipps, wie beispielsweise heute, wo ich überwiegend aus Erfahrung spreche, in der Hoffnung, dass du aus meinen eigenen Fehlern aus der Vergangenheit lernen kannst und die nicht selber wiederholen musst.

Und damit lass uns auch direkt mit dem ersten Tipp starten, dass du möglichst langweilig, aber effektiv investieren solltest. Oder anders ausgedrückt, dass wenn fremde Leute beispielsweise dein Portfolio anschauen, dass sie dann möglichst so ein Gesicht hier machen sollten. Und da würde ich auch aus Erfahrung sagen, dass das wahrscheinlich einer der Hauptunterschiede ist zwischen dem Portfolio von einem Anfänger und dem Portfolio von jemandem, der schon eher fortgeschritten bis ein Profi ist im Kryptomarkt.

Denn wenn du dir mal das Portfolio anschaust von Anfängern, also von Leuten, die vielleicht noch gar keinen Kryptozyklus durchgemacht haben oder vielleicht gerade so einen, dann stellst du häufig fest, dass sie mehr als 90 % von ihrem Portfolio in irgendwelche hochriskanten Altcoins investiert haben. Häufig auch irgendwelche Altcoins, die den derzeitigen Narrativen folgen, wie beispielsweise irgendwelche AI-Coins, irgendwelche GameFi-Coins, Meme-Coins und so weiter. Also insbesondere auch die Projekte, die natürlich von den ganzen bezahlten Influencern am meisten geshillt werden.

Und je länger die Leute im Markt sind, desto mehr stellen viele, allerdings nicht alle, fest, dass es im Kryptomarkt häufig besser ist, eine relativ langweilige, aber dafür eine effektive Strategie zu fahren. Wie auch beispielsweise hier in diesem Meme dargestellt, dass die sehr dummen Investoren nur in Bitcoin und ETH investieren, also in die bewährten Kryptowährungen, genauso wie die sehr intelligenten Investoren, und die breite Masse hier mit dem Durchschnitts-IQ, das sind die Leute, die jedem Narrativ hinterherrennen, um dann entsprechend im Kryptomarkt was reißen zu wollen.

Vielleicht hast du auch erst vor kurzem die News mitbekommen, dass Peter Thiel wieder im Kryptomarkt investiert ist. Also Peter Thiel, der deutsch-amerikanische Milliardär mit derzeit einem Vermögen von um die sieben Milliarden, der auch damals PayPal mitgegründet hat, Palantir mitgegründet hat und so weiter und so fort, der jetzt tatsächlich wieder in Krypto investiert hat. Und dreimal darfst du raten, in welche Kryptowährungen er investiert hat. Er hat 100 Millionen in Bitcoin investiert und 100 Millionen in ETH, also beides 50-50 gewichtet, in die zwei etabliertesten Kryptowährungen, wo man jetzt wahrscheinlich von außen erst sagen könnte, ein ziemlich langweiliges Portfolio, aber dafür auch ein effektives Portfolio.

Da kommen wir jetzt schon zum zweiten Tipp, wobei ich da sagen würde, dass es weniger ein Tipp ist, sondern vielmehr eine Tatsache, die dir einfach bewusst sein sollte, dass insbesondere im Bärmarkt zwar das Kapital von fundamental schwachen Projekten in die fundamental starken Projekte fließt, allerdings im Bullenmarkt das Ganze, und insbesondere in der Nähe vom Peak, genau umgekehrt ist. Das heißt, dass gerade in der Nähe vom Peak grundsätzlich das Kapital von den fundamental starken Projekten in irgendwelche Hype-Projekte reinfließt, sodass selbst die hinterletzten Shit-Projekte richtig brutal performen können, weil eben zu diesem Zeitpunkt die Emotionen bzw. die Gier oftmals überhand nehmen.

Aber was genau heißt das jetzt für die Praxis? Wenn du jetzt beispielsweise bei deinem Krypto-Portfolio darauf aus bist, dass du 1000x hinlegen möchtest, ja, dann bist du wahrscheinlich bei Bitcoin und bei Ether eher falsch, bzw. nicht falsch, sondern einfach zu spät dran, sondern da solltest du dich wahrscheinlich eher auf irgendwelche kleinen Altcoins fokussieren, die grundsätzlich das Potenzial haben, dass sie irgendwann mal in der Zukunft extrem gehypt werden könnten. Aber an der Stelle schon mal vorweg: Aus meiner Erfahrung würde ich sagen, dass wahrscheinlich mehr als 90, wenn nicht sogar mehr als 95 Prozent von all den Leuten, die sich tatsächlich bei den kleinen Altcoins versuchen, dass die im Zeitverlauf mehr Geld verlieren, als sie tatsächlich Geld gewinnen.

Deshalb ist es auch umso wichtiger, dass du bereits vor dem Einstieg deine Strategie entsprechend definierst, was jetzt beispielsweise in der Praxis so aussehen könnte, dass du dir sagst: Hey, ich möchte jetzt in diesen oder jenen Coin investieren. Und wenn dieser Coin beispielsweise auf den Preis X geht, dann nehme ich beispielsweise die Menge Y vom Tisch, oder auch beispielsweise, wenn der Preis auf Z steigt oder fällt, dann steige ich beispielsweise komplett aus.

Und gerade wenn du dich im Altcoin-Markt versuchst, ist es auch umso wichtiger, dass du da einfach die Basics berücksichtigst, wie beispielsweise, dass neue Coins grundsätzlich gute Coins sind, aufgrund der Tatsache, dass alte Coins, also Coins, die bereits im letzten Zyklus existiert haben, dass es da in aller Regel noch alte Bagholder gibt, also Leute bzw. Investoren, die einfach mit ihrem Investment noch im Minus sind und nur darauf warten, bis irgendwann mal der Preis wieder so hoch ansteigt, dass sie im Plus wieder verkaufen können. Und das hast du eben bei neuen Coins nicht, weshalb insbesondere die neuen Coins die guten Coins sind, die grundsätzlich in einem Bullrun einfach deutlich besser performen können im Vergleich zu den alten Coins.

Dann auch der zweite Punkt, dass du dir bewusst machen solltest, dass der Preis zwar grundsätzlich bestimmt wird durch das Angebot und die Nachfrage, allerdings im Bullrun die Nachfrage wirklich der entscheidende Faktor ist. Weil ganz viele Projekte, zum Beispiel mit irgendwelchen Token-Burns, das Ganze promoten, so von wegen: Wow, das Angebot sinkt und sinkt und sinkt. In der Praxis ist es allerdings in aller Regel komplett, oder meistens zumindest komplett, irrelevant, weil tatsächlich die Nachfrage das ist, was den Preis im Bullrun bestimmt.

Das ist auch grundsätzlich vergleichbar mit dem Bitcoin-Halving-Event, wo viele davon ausgehen, dass dadurch, dass beim Bitcoin-Halving-Event die Ausschüttung um 50 % reduziert wird, dass das tatsächlich das ist, was den Bullrun auslöst. Wobei das nur ein kleiner Teil ist, aber was tatsächlich den Bullrun auslöst, das ist dann, wenn die massive Nachfrage entsprechend dazu kommt.

Gleichzeitig solltest du die Finger von irgendwelchen Lockups lassen, dass du jetzt beispielsweise irgendwelche Tokens weglockst, nur um dann mehr Rewards zu bekommen, weil sich das einfach in meiner Erfahrung in 9 von 10 Fällen nicht lohnt und vor allem dir jegliche Flexibilität nimmt. Und auch davon können wahrscheinlich einige bei mir in der Community ein Lied davon singen.

Und auch der vierte Punkt, dass im Allgemeinen Kursgewinne um das x-fache größer sind als jeglicher Cashflow, und selbst wenn irgendwelche Projekte mit 100 % oder 1000 % APY entsprechend das Ganze vermarkten, ja, in aller Regel gilt das nur für eine sehr kurze Zeit und heißt natürlich auch gleichzeitig, selbst bei 1000 %, dass du das über ein komplettes Jahr halten müsstest, um dann tatsächlich diese 10x zu machen. Was dagegen viel wahrscheinlicher ist, ist, dass dadurch, dass der Token einfach so stark inflationiert ist, dass dementsprechend auch der Tokenpreis stark fällt und du erst recht beim Cashflow nicht so wirklich einen Gewinn machst im Vergleich zu den Kursgewinnen, die im Kryptomarkt viel leichter zu erwirtschaften sind im Vergleich zum Cashflow.

Ist dann erstmal der ganze Hype im Kryptomarkt, wo die Emotionen wieder überhand nehmen, wo alles laut wird, wo jeder Bitcoin bei einer Million sieht und so weiter, dann kann selbst das hinterletzte Kryptoprojekt wirklich brutal performen, aufgrund der Tatsache, dass einfach viele kleine Projekte ein relativ kleines Market Cap haben, das heißt, dass sich da der Preis innerhalb von ein paar Tagen verdoppeln, verdreifachen, verfünffachen oder sogar verzehnfachen kann.

Danach der fünfte Punkt, der auch teilweise gepusht wird von irgendwelchen Persönlichkeiten, wie beispielsweise Michael Saylor, dass man hodeln soll, dass man ja nichts verkaufen soll. Jetzt, ich persönlich würde behaupten: Vergiss dieses Wort hodeln. Beim Investieren geht es nicht darum, dass du dich irgendwie beliebt machst in irgendeiner Community, sondern beim Investieren geht es darum, dass du persönlich deine Kaufkraft erhöhen kannst.

Das klassische Hodeln, also einfach irgendwas kaufen und dann wirklich konstant durchhalten, kommt aus meiner Sicht, wenn überhaupt, und die Betonung liegt ja wirklich auf wenn überhaupt, nur für Bitcoin in Frage, für keinen anderen Altcoin, auch nicht für Ether oder sonst was. Und selbst für Bitcoin würde ich behaupten, dass man da einiges auf dem Tisch liegen lässt, wenn man diese Zyklen nicht einfach gezielt ausnutzt.

Dann noch der zweitletzte Tipp zu den Altcoins, dass du dich da grundsätzlich eher an der Nummer 1 orientieren solltest, insbesondere was neue Narrative angeht, wie jetzt beispielsweise irgendwelche AI-Coins, dass du da aus meiner Erfahrung oftmals am besten rauskommst, wenn du da einfach in das größte und bekannteste Projekt entsprechend investierst, im Vergleich zu irgendwelchen kleineren No-Name-Projekten. Und wenn du dann saftige Gewinne mit Altcoins erwirtschaftet hast, ist es aus meiner Sicht auch umso wichtiger, dass du die Gewinne in trockene Tücher bringst, damit meine ich konkret fundamental starke Projekte, wie beispielsweise Bitcoin und Ether, oder auch beispielsweise inmitten vom Bullrun, dass du da komplett aussteigst in Stablecoins.

Gerade zum letzten Punkt auch hier noch eine Anekdote von mir, und zwar erinnern sich wahrscheinlich relativ viele an die Rallye von DFI irgendwann mal Anfang 2022, wo hier über 2-3 Monate DFI nahezu alles outperformt hat. Also es war richtig krass damals diese Rallye in dieser Zeit hier, wo ich dann damals auch ungefähr hier angefangen habe, dass ich regelmäßig jede einzelne Woche entsprechend meine DFI umgetauscht habe, beziehungsweise einen Teil davon, in Bitcoin und Ether, wo ich dann beispielsweise auch Bitcoin nachgekauft habe, einen für ungefähr 10.000 DFI. Und bei Ether ungefähr ein Ether für 700 DFI.

Anfangs kam ich mir da, um ehrlich zu sein, auch wieder wie der hinterletzte Vollidiot vor, weil immer dann, wenn ich DFI umgeschichtet habe, nach ein bis zwei Wochen, weil DFI einfach so krass gepumpt hat, war ich dann schon mit meinen Bitcoin und meinen Ether schon mal gut im Verlust. Und dann habe ich nochmal umgetauscht und nochmal umgetauscht, und DFI hat nochmal gepumpt und nochmal gepumpt, wo ich mir dann gedacht habe: Oh, Kevin, was machst du hier? Warum bleibst du nicht in DFI, wenn es so brutal performt?

Aber ja, nur wenige Wochen später kam es dann so, wie es kommen musste, dass DFI massiv gecrasht ist und ganz plötzlich meine Bitcoin und Ether in DFI gemessen deutlich mehr wert waren. Und nochmal zum Vergleich: Hätte ich jetzt beispielsweise bei DFI keine Gewinne mitgenommen und hätte einfach stur durchgehodelt, dann bräuchte ich Stand heute 650.000 DFI für einen einzigen Bitcoin und 33.000 DFI für Ether. Also hier bei Bitcoin ungefähr die 65-fache Menge von damals, als ich persönlich das Ganze geswappt habe, und hier bei Ether ungefähr die 47-fache Menge.

Das heißt, solltest du mal in der Zukunft in einer ähnlichen Position sein, dass deine Ratio, dein rationaler Verstand sagt, also jetzt solltest du mal langsam Gewinne mitnehmen, allerdings die Gier, die sagt, nein, bleib drin, investiere noch mehr Geld, dann erinnerst du dich hoffentlich an die Story, was dir dann entsprechend hilft, einfach emotionslos das Ganze durchzuziehen und dann auch tatsächlich Gewinne mitzunehmen.

Da kommen wir jetzt auch schon zum nächsten Tipp, und zwar: Weniger ist mehr. Wusstest du beispielsweise, da ist mir fast das Kinn auf den Boden gefallen, als ich die Statistik hier gelesen habe, dass 87 % von allen großen aktiv gemanagten Fonds tatsächlich den Index in den letzten 10 Jahren underperformt haben? Und das zeigt aus meiner Sicht zwei Dinge extrem gut, und zwar erstens, wie verdammt schwierig es ist, tatsächlich aktiv ein Portfolio zu managen, und auch zweitens, wie gering die Korrelation ist zwischen dem Investmentaufwand und den Investmentresultaten.

Was zudem im Kryptomarkt beliebt ist, insbesondere bei den Anfängern, ist das sogenannte Bunny Hopping, also dass man im Prinzip jedem Trend entsprechend hinterherrennt. Wie beispielsweise der erste Trend im Bärenmarkt war der, dass grundsätzlich Bitcoin einfach deutlich besser performt hat als die allermeisten Altcoins. Was haben also die allermeisten Leute, nachdem es schon viel zu spät war, entsprechend gemacht? Sie haben ihre Altcoins und so weiter entsprechend umgeschichtet in Bitcoin.

So, dann irgendwann mal Mitte, Ende letzten Jahres hat dann plötzlich Solana gut performt. Was haben also viele gemacht? Aber jetzt natürlich von Bitcoin in Solana. Und jetzt momentan fängt es so langsam an, dass Ether gepusht wird, gehypt wird, gerade wegen diesem Upgrade, genauso auch wegen den Ether-ETFs. Und was sehen wir momentan? Dass die Leute wieder jetzt entsprechend rausrotieren aus den alten Gewinnern in die neuen Gewinner, in der Hoffnung, dass man da noch ein bisschen mehr rausholen kann.

Und es gibt einen Grund, warum es das Sprichwort gibt: Hin und her macht Taschen leer. Weil aus meiner Sicht ist durch so eine emotionale und vor allem auch zyklische Investitionsweise, zumindest in meiner Erfahrung, noch keiner wirklich reich geworden. Sondern was du stattdessen machen solltest, ist, dass du antizyklisch handelst. Also insbesondere die Projekte kaufst, die momentan vielleicht weniger gut performen, in der Hoffnung, dass dann irgendwann mal tatsächlich die entsprechende Performance noch kommt.

Da kommen wir jetzt zum nächsten Tipp, wobei ich da sagen würde, das ist weniger ein Tipp, sondern mehr eine Warnung: Wer zensiert, verliert. Oder anders ausgedrückt, dass insbesondere, wenn irgendwelche Leute oder irgendwelche Projekte hergehen und stark die Kommentare zensieren, da sollten bei dir persönlich alle Alarmglocken entsprechend angehen.

Ein Paradebeispiel dazu ist beispielsweise Gareth Soloway. Das ist im englischen Sprachraum ein Trader, der, ja, ich würde mal sagen, insbesondere in den letzten eineinhalb Jahren relativ bekannt wurde und auch beispielsweise eine eigene Trading-Akademie hat. Bei ihm war es beispielsweise so, dass seine Community über seine Trading-Strategien in Summe einfach so viel Geld liegen lassen hat, dass die Kommentare, insbesondere auf YouTube, einfach so negativ waren, dass er über mehrere Monate alle Kommentare auf YouTube entsprechend blockiert hat. Genau das Gleiche auch beispielsweise bei Twitter, wo er nach wie vor alle Kommentare entsprechend blockiert.

Jetzt mittlerweile hat er wieder alle Kommentare unter seinen YouTube-Videos aktiviert. Wenn du allerdings mal die Kommentare durchliest, stellst du eines fest, dass es wirklich ausschließlich positive Kommentare sind, aufgrund der Tatsache, dass jeder Hauch von Kritik sofort gelöscht bzw. zensiert wird. Und zwar siehst du die ganzen negativen Kommentare nur dann, wenn er persönlich bei fremden Kanälen zu Gast ist, die entsprechend nicht so stark zensieren, dann siehst du plötzlich die ganzen negativen Kommentare, die du sonst immer auch hier auf seinem Kanal finden könntest. Und wenn du sowas siehst, dann sollten bei dir persönlich alle Alarmglocken entsprechend angehen, ob das tatsächlich eine Person ist, von der du entsprechend Content konsumieren möchtest.

Genau das Gleiche gilt nicht nur für einzelne Personen, sondern auch beispielsweise Projekte. Nehmen wir jetzt auch da den absoluten Klassiker in meiner Community, nehmen wir mal die DeFiChain, mit den ganzen öffentlichen Kanälen wie Telegram oder wo auch immer man sonst noch aktiv sein kann. Auch da findest du überhaupt keine Kritik, aufgrund der Tatsache, dass einfach jeder Hauch von Kritik sofort entsprechend blockiert bzw. zensiert wird.

Da kommen wir auch schon zum nächsten Tipp, wobei ich auch da sagen würde, dass es weniger ein Tipp, sondern mehr eine Warnung ist. Und zwar aufgrund der Tatsache, dass es einfach im Bullrun so irrational und emotional zugeht, kannst du da grundsätzlich wirklich mit jedem Shitcoin und auch jeder noch so irrationalen Trading-Strategie Gewinne erwirtschaften. Und daran ist natürlich auch grundsätzlich nichts auszusetzen. Zum Problem wird es allerdings dann, wenn du selbst denkst, dass du der King Cash bist, dass es an dir liegt, an deinen Skills, und nicht einfach an der Irrationalität vom Bullrun, weil das in aller Regel dazu führt, dass du einfach selbst so überheblich wirst und dann auch vor allem das Risikomanagement vernachlässigst.

Passend dazu habe ich es erst vor kurzem im Podcast gehört, dass es sinngemäß im Bullrun viel mehr darauf ankommt, dass man einfach übermäßige Dummheit vermeidet, anstatt dass man jetzt die Brillanz entsprechend anstrebt. Also jetzt in die Praxis übersetzt, dass man selbst inmitten von dieser Hype-Phase entsprechend die Basics stets berücksichtigt. Wie beispielsweise Basics, dass man keine Hot Wallet verwendet, sondern nur Cold Wallets, dass man beispielsweise keinen übermäßigen Hebel benutzen sollte, dass man beispielsweise nicht von heute auf morgen plötzlich zum Trader mutieren sollte und vor allem auch nicht planlos im Markt ist.

Denn jetzt noch zum Schluss ein eher philosophischeres Thema. Wer den Bullrun gut spielt, der wird relativ schnell übermütig und denkt beispielsweise an einen Lambo, eine Rolex oder irgendwelche anderen Statussymbole. Aber mal ganz ehrlich, wenn du auf der Straße einen Lambo siehst, denkst du dann wirklich: Wow, die Person, die diesen Lambo fährt, die ist richtig cool? Weil die allermeisten Leute, die sehen den Lambo und denken sich insgeheim: Wow, wenn ich selbst jetzt in diesem Lambo wäre, dann würden andere Leute denken, dass ich cool bin.

Und wenn du das realisiert hast, dann stellst du auch fest, dass die allermeisten Leute nur einen Lambo, eine Rolex oder irgendwelche anderen Statussymbole kaufen wollen, weil sie dann insgeheim denken, dass sie von anderen Leuten mehr Respekt und mehr Anerkennung bekommen. Und das bekommen sie auch teilweise, das möchte ich gar nicht abstreiten, aber jetzt kommt der Knackpunkt: Sie bekommen die Anerkennung und den Respekt nicht von den Leuten, von denen sie es tatsächlich gerne hätten.

Von daher sehe ich persönlich solche Statussymbole viel mehr als so eine Art Spiegelbild vom eigenen Ego. Und je geringer dein eigenes Ego, desto mehr Reichtum hast du. Denn wirklicher Reichtum ist ohnehin unsichtbar. Denn unter wirklichem Reichtum verstehe ich persönlich, und jetzt merkst du auch schon, dass das Ganze vielleicht ein bisschen philosophischer ist, aber für mich persönlich ist wirklicher Reichtum das, dass ich beispielsweise jeden einzelnen Tag einfach frei bestimmen kann, was ich heute mache, dass ich niemanden habe, der mir irgendwie meinen Tag vorgibt. Oder beispielsweise, dass ich tolle Beziehungen habe mit tollen Menschen. Oder beispielsweise, dass ich gesund bin, dass ich fit bin, dass ich, was auch immer ich tun möchte, das entsprechend tun kann.

Anyway, falls dir das heutige Video gefallen hat, lass gerne ein Like da. Ich habe auch schon ein paar coole Videos geplant, jetzt für die nächsten paar Wochen. Falls du die nicht verpassen möchtest, dann einfach unten abonnieren. Und damit bis zum nächsten Mal.

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