Top 5 Tipps für den Krypto Bull Run 💸
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Ich persönlich gehe davon aus, dass wir bis allerspätestens Ende 2025 das Peak im Kryptomarkt gesehen haben, und sollte das tatsächlich so kommen, dann lässt sich jetzt wahrscheinlich in den nächsten eineinhalb Jahren ziemlich gut Geld verdienen. Und genau deshalb machen wir im heutigen Video fünf verschiedene Tipps durch für den kommenden Bullrun, alles in der Hoffnung, dass du in diesem Zyklus ebenfalls zu den Gewinnern gehörst, und ganz am Schluss habe ich auch noch einen gratis Download für dich, wo ich mir ziemlich sicher bin, dass dir der gefallen wird.
Hi, mein Name ist Kevin Söll und auf meinem Kanal lernst du über alles, was mit Krypto zu tun hat, inklusive auch verschiedenen Tipps, wie beispielsweise heute, die jetzt wahrscheinlich schon in naher Zukunft ziemlich wertvoll sein könnten.
Lass uns auch direkt mit dem ersten Punkt starten, und zwar ist es aus meiner Sicht derzeit gefährlicher, zu bearish zu sein im Vergleich zu zu bullish zu sein. Der Hintergrund ist der, dass nach wie vor Leute darauf spekulieren, dass wir eventuell eine Rezession sehen, zur Rezession dann einen entsprechend größeren Crash, wo die Wahrscheinlichkeit auch definitiv da ist, dass es so kommt, aber was ist, wenn es nicht so kommt? Wenn man von einem Crash ausgeht und das Ganze versucht zu timen, kann es auch ziemlich nach hinten losgehen, wie du es auch beispielsweise hier in diesem Chart siehst.
Und zwar siehst du hier die jährliche Rendite vom S&P 500 zwischen 1990 und 2019. Das heißt, wenn du in dieser Zeit einfach durchgängig komplett investiert warst, hättest du eine durchschnittliche Rendite von ungefähr 7,7 % erwirtschaftet. Hättest du jetzt in jedem einzelnen Jahr nur einen Tag verpasst, und zwar den besten Tag vom Jahr, dann wäre deine durchschnittliche Rendite nur noch bei 3,9 %. Das heißt, obwohl du hier in diesem Szenario über Jahrzehnte im S&P 500 investiert warst, hast du trotzdem noch ein fettes Minus gemacht jedes einzelne Jahr, aufgrund der Tatsache, dass du eben hier die besten Tage verpasst hast. Womöglich dadurch, dass du versucht hast, das Ganze zu timen.
Dazu noch ein zweites Beispiel, dieses Mal in absoluten Zahlen. Und zwar geht es ebenfalls um ein Investment in den S&P 500 zwischen 1980 und 2020, also ungefähr 40 Jahre. Hättest du vor diesen 40 Jahren 10.000 Dollar investiert und wärst durchgängig drin geblieben, dann wäre jetzt dein Investment ungefähr 700.000 Dollar wert. Das heißt, dein Investment hätte sich in ungefähr 40 Jahren versiebzigfacht. Hättest du nur die fünf besten Tage in der gesamten Zeit verpasst, dann wäre dein Investment nur in Anführungszeichen 432.000 Dollar wert. Hättest du die zehn besten Tage verpasst, 313.000 Dollar, hättest du die besten 30 Tage verpasst innerhalb von 40 Jahren, dann wäre dein Investment nur in Anführungszeichen 115.000 Dollar wert. Und hättest du die besten 50 Tage verpasst, dann hätte sich dein Investment, dein Ursprungsinvestment vor 40 Jahren, nur ungefähr knapp verfünffacht.
Und gerade in der aktuellen Marktphase, den Markt zu timen zu versuchen, ist aus meiner Sicht deshalb so gefährlich, weil das Upside-Potenzial von hier aus meiner Sicht deutlich größer ist als das potenzielle Downside-Potenzial. Dann lass uns dazu einfach mal den Worst Case anschauen. Aus meiner Sicht wäre das potenzielle Worst-Case-Szenario sowas Ähnliches wie damals im Jahr 2019, als wir hier inmitten vom Zyklus ein Mid-Top gesehen haben, danach eine ziemlich große Korrektur gesehen haben, danach eine leichte Erholung, später dann noch das Black-Swan-Event mit dem Covid-Crash, bevor dann hier erst später die parabolische Phase gestartet hat.
Angenommen, wir bekommen hier tatsächlich ein ähnliches Szenario, dann erkennst du, dass wir hier vom Mid-Top in dieser normalen Korrektur eine Korrektur gesehen haben von ungefähr minus 53,7 % innerhalb von 175 Tagen und dann später zum Black-Swan-Event innerhalb von 261 Tagen eine Korrektur in Summe von um die 72,3 %. Wenn wir jetzt davon ausgehen, dass das aktuelle Allzeithoch ebenfalls im Mid-Top war und wir jetzt eine ähnlich große Korrektur sehen wie damals im Jahr 2019 mit minus 53,7 %, dann hätten wir immer noch einen Bitcoin-Preis von um die 34.200. Was ich, um ehrlich zu sein, für weniger realistisch halte aufgrund der Tatsache, dass jetzt einfach mittlerweile die gesamte Anlageklasse schon um das x-fache größer ist, das heißt, dass wir nochmal so eine starke Korrektur sehen, jetzt in der aktuellen Marktphase, für mich persönlich eher unwahrscheinlich. Allerdings könnte ich mir trotzdem so ein Worst-Case-Szenario vorstellen, das heißt, Worst Case, ganz subjektiv gesprochen für mich persönlich, um die 34.000.
Wenn man sich jetzt dagegen das Best-Case-Szenario anschaut, dann würde ich persönlich behaupten, also so eine ähnliche Performance wie damals im Zyklus 2021, das wäre aus meiner Sicht wahrscheinlich eher so Richtung Best-Case-Szenario. Und zwar seht ihr hier beispielsweise die ganze Performance von den unterschiedlichen Zyklen bei Bitcoin dargestellt. Hier bei der initialen Rallye nach dem Launch von um die 57.000 % bis zum Top, also von Launch bis zum Top, bis zum Bottom, dann wieder um die 4.000 %. Dann hier im ersten Zyklus plus 54.000 % und dann hier zum Boden immer noch um die 8.000 %. Im zweiten Zyklus vom Boden zum Top um die 11.000 % und wieder zum nächsten Top immer noch um die 1.700 %. Und jetzt im letzten Zyklus vom Boden zum Top um die 2.000 % und dann mit der anschließenden Korrektur immer noch knapp 400 %. Und jetzt im aktuellen Zyklus haben wir in Anführungszeichen gerade mal eine Rendite erreicht von 323 %.
Das heißt, der Best Case, den ich mir persönlich vorstellen könnte, wäre eine ähnliche Performance wie damals im letzten Zyklus von um die 2.000 % vom Boden gemessen, weil es ja auch relativ viele, insbesondere Chart-Analysten gibt, die davon ausgehen, dass dieser Zyklus hier außergewöhnlich schwach war und die Rendite eigentlich hätte deutlich höher ausfallen sollen. Das heißt, gerade unter dem Gesichtspunkt würde ich sagen, wenn wir es tatsächlich in diesem Zyklus schaffen, eine ähnlich hohe Rendite zu erreichen wie im letzten Zyklus, trotz der Tatsache, dass wir hier ganz klar einen Trend erkennen, dass hier im Allgemeinen die Rendite immer mehr abnimmt, da würde ich sagen, das ist wahrscheinlich eher das Best-Case-Szenario.
Das heißt, wenn wir jetzt davon ausgehen, dass wir vom Boden in diesem Zyklus eine ähnlich hohe Rendite sehen wie im letzten Zyklus von um die 2.000 %, dann sprechen wir hier von einem Bitcoin-Preis von um die 331.000 $, was auch beiläufig einer der Gründe ist, warum ich persönlich Preisprognosen über 331.000 $ für eher unseriös halte, weil das historisch gesehen, also ja, bisher haben wir einfach immer nur abnehmende Renditen gesehen. Aber selbst wenn wir nur die Hälfte erreichen, also die Hälfte von diesen 2.000 %, das wären jetzt hier um die 1.000 %, sprechen wir immer noch von einem Bitcoin-Preis von um die 172.000 $.
Das heißt, wenn wir jetzt mal das Downside-Potenzial mit dem Upside-Potenzial vergleichen, was ich mir persönlich vorstellen kann, dann gehe ich persönlich beim Worst Case davon aus, dass wir tatsächlich eine ähnlich große Korrektur sehen wie im Jahr 2019, ohne jetzt dieses Black-Swan-Event, von um die 54 %, das würde Bitcoin runterbringen auf minimal um die 34.000 $, und Upside-Potenzial ein ähnlich guter Zyklus wie damals im Jahr 2021, das wären von hier um die 416 % auf 331.000 $. Das heißt, aus meiner Sicht ist derzeit hier das Upside-Potenzial deutlich größer im Vergleich zu hier dem Downside-Potenzial. Deshalb hier der Reminder: Risiko hat man immer in beide Richtungen, sowohl nach unten als auch nach oben, und aus meiner Sicht spricht einfach sehr viel dafür, dass wir jetzt in den nächsten 12 Monaten wahrscheinlich massiv höhere Preise sehen im gesamten Kryptomarkt. Deshalb wäre ich persönlich jetzt gerade mit dem Spekulieren auf einen potenziellen Crash mit Market-Timing und so weiter eher vorsichtig.
Da kommen wir jetzt zum zweiten Punkt, und zwar, je länger ich im Kryptomarkt aktiv bin, desto mehr komme ich zu dem Entschluss, dass es wahrscheinlich für die allermeisten Leute am besten wäre, wenn sie keinen einzigen Cent in Altcoins investieren würden. Aus dem ganz einfachen Grund, dass die allerwenigsten Gewinne realisieren können und, viel wichtiger sogar, die allerwenigsten können Verluste realisieren. Wer im Altcoin-Markt keine Verluste realisieren kann, der ist aus meiner Sicht einfach komplett verloren. Das Ding ist nur, dass wenn du erstmal mit Altcoins große Verluste erlitten hast, brauchst du umso größere Pumps, um das Ganze wieder auszugleichen.
Wenn ein Altcoin um 50 % gesunken ist, bräuchtest du danach einen 100 % Pump, um wieder bei plus minus 0 zu sein. Genau das Gleiche hier bei minus 70 %, danach bräuchtest du einen Pump von 233 %, um wieder bei plus minus 0 zu sein. Da das Chart für die Volatilität im Kryptomarkt nicht ausreicht, habe ich das Ganze hier mal noch ergänzt. Das heißt, wenn ein Altcoin beispielsweise um 80 % gesunken ist, bräuchtest du danach einen 400 % Pump, um wieder bei plus minus 0 zu sein. Bei minus 90 % 900 % und bei minus 99 % einen Pump von knapp 10.000 %, nur um wieder bei plus minus 0 zu sein. Und mal ganz ehrlich, aus der Perspektive wäre es doch absolut irrational, einen Coin festzuhalten, der einen 10.000 % Pump braucht, nur um gerade so auf sein altes Niveau zurückzukommen.
Und genau dazu benutze ich jetzt mal ein Beispiel von einem Projekt, wo ich früher selbst auch mal ein großer Fan davon war, die DeFiChain. Und das soll jetzt hier auch kein Bashing oder sonst was sein, sondern genau diesen Punkt einfach nochmal unterstreichen. Denn wenn du hier das Ganze mal misst, dann erkennst du, dass die DeFiChain von seinem Allzeithoch bis heute ungefähr minus 99,33 % an Wert verloren hat. Das heißt, von seinem aktuellen Preis müsste der DFI-Preis um knapp 15.000 % pumpen, nur um bei seinem alten Niveau zu sein. Und trotz dieser Tatsache weiß ich aus erster Hand, dass es viele Leute bei mir in meiner Community gibt, die nach wie vor nicht in der Lage sind, solche Verluste tatsächlich zu realisieren und das Projekt als gescheitert zu sehen.
Das heißt, der springende Punkt an der Stelle ist, dass wer in Altcoins investiert, der sollte sich einfach bewusst sein, dass nicht jede Wette aufgehen wird und dass das völlig normal ist, sogar Teil von diesem Game ist, dass man hin und wieder auch Verluste realisieren muss. Das ist auch, by the way, eins zu eins das Gleiche wie auch beim Schachspielen, wo es hin und wieder sinnvoll sein kann, seinen Bauern zu opfern, wenn man dafür dann beispielsweise ein Pferd bekommt oder eine Dame bekommt. Das heißt, man opfert etwas Minderwertigeres für etwas Höherwertigeres. Und das ist auch genau das, was viele vernachlässigen, die Opportunitätskosten.
Denn wenn beispielsweise deine Altcoin-Wette nicht aufgegangen ist und du jetzt mit minus 50 % dastehst, dann ist es oftmals besser, diese Verluste tatsächlich zu realisieren. In dem Moment, wo sich einfach herausgestellt hat, deine These ist nicht mehr akkurat oder es gab neue Daten oder sonst was, diese Verluste realisieren und danach dann mit dem Geld, was übrig ist, in solide, in etablierte Projekte zu investieren, wo die Wahrscheinlichkeit sogar deutlich höher ist, dass die im Zeitverlauf sogar noch mal mehr, also sogar mehr als für den Verlust aufkommen, sodass du im Endeffekt dann immer noch zu den Gewinnern gehörst. Und ja, das ist emotional alles andere als leicht, aber wer das nicht hinbekommt, da würde ich persönlich behaupten, ist wahrscheinlich besser aufgehoben, wenn er einfach schon gar nicht in Altcoins investiert, sondern wenn er sich viel mehr einfach auf die großen Bluechips konzentriert, wie Bitcoin und Ether, wo aus meiner Sicht die Wahrscheinlichkeit sehr hoch ist, dass man da selbst mit einer ganz normalen, sturen Hodler-Mentalität langfristig zu den Gewinnern gehört.
Da kommen wir zum dritten Punkt, und zwar, wenn du dir mal die derzeitigen Kryptonarrative anschaust, dann fällt dir auf, dass einige davon sehr gut performen, währenddessen der Großteil davon relativ schlecht performt. Wie beispielsweise hier NFTs oder auch Dex-Tokens, die noch im letzten Zyklus zu den führenden Narrativen gehört haben und dementsprechend auch richtig gut performt haben, die jetzt allerdings mittlerweile eher hinterherhinken im Vergleich zum Beispiel zu Real-World-Asset-Tokens, genauso wie KI-Tokens. Und der Grund dafür ist auch aus meiner Sicht relativ leicht erklärbar.
Im letzten Zyklus im DeFi Summer war es beispielsweise so, dass Dex-Tokens wie der von Uniswap absolut durch die Decke gegangen sind aufgrund der Tatsache, dass es damals noch ein komplett revolutionäres Konzept war, dass man Tokens auch dezentral handeln kann, und dementsprechend auch erst noch das Potenzial von diesem revolutionären Konzept eingepreist werden musste. Bis heute hat sich das Konzept von Uniswap auch noch um das Vielfache verbessert. Es kam beispielsweise in der Zwischenzeit noch Uniswap V2, V3, V4, es kam konzentrierte Liquidität, es kam die V3-Fee-Tokenomics, es kam Hooks, Orderbücher, Dex-Aggregatoren, Meta-Aggregatoren, Limit-Order, Revenue-Sharing und so weiter und so fort. Das heißt unzählige Verbesserungen, allerdings wenn du dir mal die Performance anschaust, gerade von solchen Dex-Tokens, die ist nach wie vor relativ mies.
Und der Grund dafür ist auch relativ simpel, und zwar gab es zwar hier einige Verbesserungen, allerdings hat sich das ursprüngliche Potenzial, was ursprünglich eingepreist wurde, kaum verändert. Im Vergleich zum Beispiel hier Real-World-Asset-Tokens oder beispielsweise KI-Tokens, wo es ständig neue Informationen gibt, das heißt ständig das künftige Potenzial weiter erhöht wird und dementsprechend auch solche Narrative hier deutlich mehr Aufmerksamkeit bekommen.
Die gleiche Überlegung lässt sich auch auf nahezu alle Tokens von den Layer-One-Chains übertragen, denn wenn du dir da mal die Performance anschaust, warum hat der Großteil bisher noch nicht wirklich performt? Da würde ich behaupten, weil es einfach beim Großteil keine wirklich neuen, revolutionären Informationen gibt, die das künftige Potenzial noch weiter erhöhen. Im Vergleich zum Beispiel selbst hier Solana, wo sich erst Ende letzten Jahres herausgestellt hat, dass es die Nummer eins beliebteste Chain ist für Meme-Coin-Trading und vor allem für die ganzen Retail-Investoren, was einfach neue Informationen waren und deshalb das künftige Potenzial und dementsprechend auch den Preis erhöht haben.
Das heißt jetzt in Kurzfassung, Leute investieren in Hoffnung und Potenzial, was auch beispielsweise erklärt, warum Meme-Coins bisher so unglaublich gut performt haben und was auch gleichzeitig erklärt, warum beispielsweise solche Narrative vom letzten Zyklus, wie beispielsweise NFTs, warum da die Wahrscheinlichkeit relativ schlecht steht, dass die in einem zweiten Zyklus ebenfalls so gut performen, aufgrund der Tatsache, dass da erst irgendwie was Revolutionäres passieren müsste. Also irgendwas, wirklich was, was den gesamten NFT-Space auf den Kopf stellt, sodass man wieder neue Informationen hat, um das künftige Potenzial dann entsprechend einzupreisen. Nur dann kann ein altes Narrativ tatsächlich im darauffolgenden Zyklus nochmal richtig gut performen.
Jetzt allerdings eine viel wichtigere Frage: Wie genau findet man jetzt unter diesen führenden Narrativen gerade die Projekte, die mit einer hohen Wahrscheinlichkeit in diesem Zyklus gut performen? Und natürlich kann man das nie zu 100 % akkurat vorhersagen, logischerweise, allerdings hat sich die folgende Vorgehensweise zumindest bei mir persönlich bisher bewährt. Und zwar findest du mittlerweile auf CoinGecko zu nahezu jedem Narrativ ein aktuelles Ranking, wie jetzt beispielsweise hier die Real World Assets. Und was ich da im Prinzip schaue, ist, dass ich mir Projekte raussuche, die relativ gesehen relativ stark sind.
Also was ich damit konkret meine, ist, dass wenn wir tatsächlich im gesamten Kryptomarkt mal einen Dip sehen, welche Projekte sich preislich am schnellsten wieder erholen. Das heißt, wenn wir beispielsweise im Gesamtmarkt eine Korrektur sehen und du dann erkennst, dass sich hier Ondo ungewöhnlich stark hält oder beispielsweise nach diesem Dip sich relativ schnell erholt im Vergleich zu den anderen Tokens, da kannst du quasi mit der Vorgehensweise Tokens rausfiltern, die derzeit Momentum haben. Denn eine Tendenz, die ich im Kryptomarkt schon häufiger beobachtet habe, ist die Tatsache, dass Gewinnerprojekte dazu tendieren, weiter zu gewinnen, und Verliererprojekte dazu tendieren, weiter zu verlieren.
Da kommen wir jetzt zum vierten Punkt, einer eher unpopulären Meinung. Und zwar, falls derzeit ein Kryptoportfolio im vierstelligen Bereich ist oder ich sag mal im niedrigen fünfstelligen Bereich, dann ist wahrscheinlich deine Zeit besser investiert, wenn du dir tatsächlich einen gut bezahlten Job suchst, im Vergleich zu, dass du jetzt versuchst, dein Portfolio bis auf die letzte Nachkommastelle zu optimieren. Dazu ein kurzes Beispiel, und zwar haben wir hier Person A und Person B. Person A hat beispielsweise ein Vermögen von 4 Millionen Dollar und verdient jeden einzelnen Monat 10.000 Dollar noch dazu. Das heißt, hier machen die Einnahmen, diese 10.000 Dollar, im Vergleich zum Vermögen nur 0,25 % aus. Das heißt, in der Situation ist es deutlich sinnvoller, sich hier auf die Investments zu fokussieren und tatsächlich das zu optimieren, bessere Entscheidungen zu treffen und so weiter.
Währenddessen hat Person B nur ein Vermögen von 15.000 Dollar und verdient jeden einzelnen Monat nochmal 5.000 Euro dazu. Das heißt, hier machen die Einnahmen im Vergleich zum Vermögen einen viel größeren Teil davon aus. Das heißt, ob jetzt diese Person hier in diesem Jahr eine Rendite erwirtschaftet von 10 %, 20 % oder 40 %, ist im Wesentlichen relativ egal aufgrund der Tatsache, dass die Person allein durch das Einkommen schon das eigene Vermögen wahrscheinlich in den nächsten paar Monaten um das x-fache mehr steigern kann, im Vergleich zu, wenn der Fokus hier auf die Investments gelegt wird.
Das genau Gleiche gilt auch für Einstiegspreise. Das ist was, was ich häufiger sehe bei Leuten, die tendenziell eher ein kleines Portfolio haben, dass sie da versuchen, bei jedem Dip den absoluten Low-Punkt zu erwischen und auch ja möglichst günstig einzukaufen. Aber an der Stelle mal ganz ehrlich, wenn du jetzt ein Portfolio hast von, sagen wir mal, 20.000 Dollar, macht es da wirklich so einen großen Unterschied, ob du jetzt Bitcoin einkaufst bei 60.000 oder bei 65.000, wenn dann der Preis danach auf beispielsweise 150.000 hochgeht? Also aus meiner Sicht nicht wirklich.
Und noch hier zum Schluss ein Tipp für Trader, und zwar ein Ratschlag von deinem Geldbeutel: Trade nicht. Und das ist an der Stelle wirklich ernst gemeint, weil ich kenne mittlerweile zig Kryptomillionäre, also Leute, die wirklich durch Kryptoinvestments Millionäre geworden sind, aber keinen einzigen kenne ich, wirklich keinen einzigen, der durch Trading reich geworden ist. Denn schon allein, wenn du dir dazu mal die Statistiken anschaust, das sieht wirklich ernüchternd aus. Also ursprünglich startet natürlich jeder mit dem Trading mit dem Ziel, dass man möglichst schnell reich wird. Nach rund einem Monat werfen dann schon 40 % das Handtuch aufgrund der Tatsache, dass sie einfach schon zu viel Geld verloren haben. Nach zwei Jahren sind es satte 80 %. Nach fünf Jahren sind nur noch 7 % übrig. Und von allen Tradern ist es nach den Gebühren anscheinend so, dass nur ungefähr 1 % aller Trader tatsächlich Profite macht.
Und wer sind die größten Gewinner beim Trading? Nicht die Leute, die selber traden, sondern die Leute, die die ganzen Trading-Plattformen bewerben und dann die hohen Kommissionen von teilweise über 50 % entsprechend einkassieren. Das ist traurig, aber so funktioniert es eben. Es gibt auch im Übrigen ganze Bücher dazu, die im Wesentlichen das Verhalten von Investoren analysiert haben und dann zu dem Entschluss kamen, dass der durchschnittliche Investor jedes einzelne Jahr den Index um 1,5 % underperformt. Also durch beispielsweise versuchtes Market-Timing, Stockpicking und so weiter. Und jetzt festhalten, dass es bei aktiven Tradern sogar so ist, dass sie den Index jedes einzelne Jahr um 6,5 % underperformen. Deshalb hör lieber auf deinen Geldbeutel, der meint es wirklich gut mit dir.
Und hier noch ein Special für dich. Und zwar habe ich mich die letzten paar Wochen hingesetzt und die besten Schaubilder rausgesucht, die aus meiner Sicht jeder Kryptoinvestor ganz tief verinnerlichen sollte. Falls du die ebenfalls haben möchtest, dann einfach unten gratis zu meinem Newsletter eintragen, dann bekommst du die ebenfalls zugeschickt. Bestehende Abonnenten haben das auch bereits letzte Woche zugeschickt bekommen. Bis zum nächsten Mal.
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