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Kevin Söll

Mit ETHER in RENTE gehen | So geht's! 😳

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Im heutigen Video schauen wir uns 7 verschiedene Wege an, wie du theoretisch mit Ether in Rente gehen kannst, welches Vermögen dafür notwendig ist und vor allem auch, was die Risiken dabei sind. Die Möglichkeiten, die wir uns im heutigen Video gemeinsam anschauen, die gelten auch nicht nur für Leute, die in Rente gehen wollen, sondern natürlich auch für all diejenigen, die tatsächlich planen, von ihren Erträgen ihr eigenes Leben zu finanzieren, ihren Lebensunterhalt entsprechend zu bestreiten.

Das ist auch heute keine direkte Empfehlung, nichts von dem, was ich heute sage, sondern dient primär einfach, ich sag mal, der Inspiration, dass du dir einfach den Möglichkeiten bewusst bist. Wir starten auch mit den, ich würde mal sagen, relativ klassischen Methoden, wie man unter anderem mit Ether Cashflow verdienen kann und so weiter, und gehen dann mit dem Zeitverlauf des Videos, also von, ich sag mal, Anfängerniveau bis hin zu sehr fortgeschrittenem Niveau, auf die eher raffinierteren Möglichkeiten ein.

Also lass uns auch direkt reinstarten, und zwar bin ich mal beispielhaft davon ausgegangen, dass dir 5000 Euro im Monat entsprechend ausreichen, was dann im Jahr 60.000 Euro wäre. So, und jetzt geht es natürlich um Möglichkeiten, wie du jedes Jahr auf 60.000 Euro kommst mit Ether.

Angefangen bei dem aus meiner Sicht klassischen Beispiel, dass du einfach mit Ether Staking betreibst. Derzeit ist die Rendite ungefähr 5%, würde bedeuten, um auf 60.000 Euro im Jahr zu kommen, bräuchtest du dafür ein Vermögen von ungefähr 1,2 Millionen. Was das Risiko angeht, würde ich persönlich sagen, also aktuell würde ich das als minimal einschätzen. Logischerweise hast du nicht nur das Kursrisiko von Ether, weil du zu 100% in Ether investiert bist, sondern auch zusätzlich das Smart Contract Risk, wenn du das beispielsweise über Liquid-Staking-Anbieter wie beispielsweise Lido, Rocket Pool und so weiter machst.

Das Risiko schätze ich persönlich, wenn man sowas macht, als sehr gering ein, von daher ist das zweifellos auf jeden Fall eine valide Option, sofern man natürlich das Vermögen hat von ungefähr 1,2 Millionen. By the way, ich habe die Tabelle hier auch so gestaltet, dass du hier oben deine eigenen Zahlen eingeben kannst, wie beispielsweise 2.000 Euro, und dann berechnet sie dir für alle Optionen, die wir im heutigen Video gemeinsam durchgehen, welches Vermögen dafür tatsächlich notwendig ist bei der jeweiligen Rendite. Also wenn du da mal selber rumspielen möchtest, einfach unten in der Beschreibung auf den Link draufklicken und dann kannst du das Ganze hier gratis downloaden.

Okay, dann lass uns jetzt mal die zweite Möglichkeit gemeinsam anschauen, und zwar das CeFi Lending, dass du mit deinen Ether Lending betreibst auf einer CeFi-Plattform, einer Centralized-Finance-Plattform, also einem Prozentunternehmen. Da ist die durchschnittliche Rendite ungefähr 5%. Theoretisch kann man Lending auch dezentral betreiben, nur sind da meistens die Renditen zwischen 0,5 und vielleicht maximal 2,5%, also nicht wirklich lohnend, und bei einer CeFi-Plattform bekommt man da in aller Regel mehr.

Auch da tut die Rendite übers Jahr und vor allem, was die Zyklen angeht, sehr stark schwanken. Im Bullenmarkt sind dort die Renditen deutlich höher, im Bärmarkt umso niedriger. Ich bin einfach mal davon ausgegangen, dass du da übers Jahr im Durchschnitt 5% rausbekommst. Auch dafür wird dementsprechend ein Vermögen von ungefähr 1,2 Millionen notwendig, um auf den Cashflow von den 60.000 zu kommen.

Vom Risiko her, und das überrascht jetzt vielleicht den einen oder anderen, aber ich würde sagen, das ist das größte Risiko, was man derzeit eingehen kann. Aufgrund der Tatsache, dass du hier nicht nur das Kursrisiko hast, sondern vor allem das Plattformrisiko. Plattformrisiko heißt ganz einfach: In dem Moment, wo du deine Kryptowährung auf so ein Unternehmen packst bzw. auf so eine Plattform, eine CeFi-Plattform, gibst du deine eigene Kontrolle auf. Not your keys, not your coins. Die Plattform könnte gehackt werden, die Plattform könnte insolvent gehen.

Oder beispielsweise, wie wir es im Jahr 2022 gesehen haben, wo massiv viele CeFi-Unternehmen einfach pleite gegangen sind, ist das auch unterschiedlich, gerade was die Lending-Programme angeht, dass sie einfach dieses Kapital von den ganzen Anlegern einfach bei anderen Plattformen noch entsprechend verleihen. Das heißt, du hast nicht nur das Plattformrisiko von einem Unternehmen, sondern von anderen Unternehmen, weil unter Umständen dein Unternehmen das an andere entsprechend weiterverleiht. Also von daher würde ich persönlich, das wäre mir viel zu riskant, als dass es mir die 5% Cashflow entsprechend wert wäre. Von daher habe ich dem Ganzen von der Risikostufe her das höchste Risiko gegeben.

Jetzt zur dritten Möglichkeit, und zwar Liquidity Mining, und zwar einerseits mit dem Paar Ether und gestakter Ether. Also dass du im Prinzip in diesem Pool entsprechend deine Liquidität zur Verfügung stellst, dass Leute beispielsweise bei Liquid-Staking-Providern wie Lido, Rocket Pool und so weiter ihre gestakten Ether mit dem normalen Ether tauschen können. Da ist derzeit die Rendite, wenn man die Staking Rewards zusammenzählt mit der Rendite durch das Liquidity Mining, ungefähr 6%, teilweise kann man da auch 7% oder 8% rausholen.

Also, ich habe jetzt einfach mal hier mit einem Durchschnitt von ungefähr 6% gerechnet, und dementsprechend, weil da die Rendite leicht höher ist als beim Staking oder Lending, bräuchte es dementsprechend nur, in Anführungszeichen, ein Vermögen von einer Million, um jedes Jahr auf diese 60.000 Euro an Cashflow zu kommen. Von der Risikostufe, da kommt es jetzt darauf an, wo man das Ganze macht und mit welchen Protokollen, aber ich würde mal behaupten, wenn man das bei den größten und bekanntesten und etabliertesten Protokollen macht, wie Lido für das Staking und beispielsweise Curve für das Liquidity Mining, da hat man zwar dann das doppelte Smart Contract Risk, weil du zwei verschiedene Protokolle benutzt, allerdings zwei Protokolle, die sich einfach schon seit einem langen Zeitraum entsprechend etabliert haben und einfach unglaublich groß sind. Das heißt, die Wahrscheinlichkeit, dass da jetzt im Nachhinein noch irgendwie was schiefgeht, ist aus meiner Sicht relativ gering.

Kommen wir jetzt zur vierten Option, und das ist aus meiner Sicht eine ziemlich coole Angelegenheit, und zwar gehebeltes Staking. Also dass du beispielsweise mit deinen Ether ins Staking reingehst, diese gestakten Ether dann beispielsweise bei einer Borrowing-Plattform wie Aave hinterlegst und dann das Ganze nochmal hebelst. Also dass du dann entsprechend Kredit aufnimmst in Stablecoins und damit wiederum gestakte Ether nachkaufst. Oder du könntest auch beispielsweise einfach nur Ether als Kredit aufnehmen bei Aave und damit gestakte Ether nachkaufen, sodass du dann zum Schluss deutlich mehr gestakte Ether hast, als du ursprünglich als Kapital zur Verfügung hast.

Jetzt abzüglich der ganzen Zinsen, die natürlich anfallen, in dem Moment, wo du dann bei Aave den Kredit aufnimmst, kommst du derzeit ungefähr auf eine Rendite, wenn du es konservativ angehst. Wir reden ja nicht von High-Risk bis ans letzte Geschachtel, sondern wirklich konservativ kommst du da immer noch derzeit auf eine Rendite von, ja, ich würde mal sagen, zwischen 7 und 9 Prozent, im Durchschnitt ungefähr 8 Prozent. Und dementsprechend, um auf einen Cashflow von 5.000 im Monat bzw. 60.000 im Jahr zu kommen, wäre dementsprechend ein Vermögen notwendig von 565.000. Also, das hält sich durchaus in Grenzen, um dann tatsächlich irgendwann mal davon leben zu können.

Jetzt, was das Risiko angeht, habe ich das Ganze ja unter 6 eingestuft, 6 von 10. Das kommt natürlich immer darauf an, wie konservativ oder aggressiv du das Ganze hebelst. Und wenn du natürlich bis ans Maximum hebelst, dann geht das Risiko entsprechend hoch. Wenn du es konservativ angehst, geht das Risiko entsprechend runter, weil du hier natürlich immer das Liquidationsrisiko hast. Weil in dem Moment, wo du tatsächlich deine Ether beleihst, benutzt du ja immer diese dezentralen Kredite. Und immer dann, wenn du deinen Kredit offen hast, kannst du dementsprechend auch liquidiert werden, insofern der Kredit beispielsweise mal einfach zu hoch wird im Vergleich zu dem Wert von deinem entsprechenden Kollateral. Zusätzlich hast du das doppelte Smart Contract Risk, einmal von der Staking-Plattform, wie beispielsweise Lido, zusätzlich von der Borrowing-Plattform, wie beispielsweise Aave. Und natürlich zusätzlich noch das Kursrisiko.

Kommen wir jetzt zur fünften Möglichkeit, und zwar dass du mit Ether Liquidity Mining betreibst. Allerdings diesmal nicht mit Ether und gestakten Ether, sondern mit Ether und einem Stablecoin. Das ist gemeint mit Stable Liquidity Mining. Da schwankt die Rendite unglaublich stark, je nachdem, auf welchem Netzwerk, also auf welcher Blockchain, du das Ganze machst. Je nachdem, wie bewährt das Protokoll ist, ob es komplett neu ist oder ob es schon jahrelang existiert. Also da gibt es eine unglaubliche Spanne von, angefangen, vielleicht 5% bis hin zu teilweise mehreren 100% bei ganz neuen Protokollen, die man da entsprechend an Rendite erwirtschaften kann. Aber das geht natürlich auch stark mit einem erhöhten Risiko einher.

Ich würde mal sagen, wenn man hier eine konservative Möglichkeit raussucht, kommt man wahrscheinlich jedes Jahr mindestens auf 10%, vielleicht sogar 15%, vielleicht sogar 20%, aber ich würde mal sagen, auf 10% auf jeden Fall. Und dementsprechend, weil die Rendite erhöht ist, reicht auch ein Vermögen von ungefähr 600.000 Euro aus, um jedes Jahr auf 60.000 Euro zu kommen bzw. monatlich auf einen Cashflow von 5.000 Euro.

Vom Risiko her habe ich das persönlich als relativ hoch eingeschätzt, einerseits, weil du da das Smart Contract Risk hast, aber das ist nicht der Hauptgrund. Also je nachdem, welches Protokoll du da verwendest, das kann auch relativ gering sein, wenn es einfach ein bewährtes Protokoll auf einer bewährten Blockchain ist. Du hast natürlich zusätzlich noch zur Hälfte das Kursrisiko, aber der Hauptgrund, warum hier das Risiko tatsächlich so hoch ist, ist der Impermanent Loss. Und genau zu dem Thema habe ich auch jetzt vor kurzem ein Video gemacht, was ich dir unten in der Beschreibung verlinkt habe, was aus meiner Sicht ein absolutes Pflichtvideo für jeden ist, der derzeit Liquidity Mining betreibt oder eventuell mal in der Zukunft betreiben möchte.

Und zwar hier am Beispiel von Ether: Angenommen, Ether hat derzeit einen Preis von 2.000 Dollar. Und wir gehen davon aus, dass Ether im nächsten Jahr beispielsweise auf 8.000 Dollar hochgeht, weil angenommen die Marktlage wieder toll ist und wir den nächsten Bullrun sehen. So, der Stablecoin bleibt dementsprechend gleich bei ungefähr 1 Dollar, und wir bekommen derzeit Rewards in Höhe von ungefähr 10% pro Jahr. Dann würde das bedeuten, dass du allein dadurch, dass sich dieser Pool so stark verschiebt, im Liquidity Mining hier einen Impermanent Loss hättest von genau 20%.

Und das würde wiederum bedeuten, der Impermanent Loss ist einfach höher als die Rewards, die du hier im Liquidity Mining erwirtschaftest, sodass du sogar besser dran gewesen wärst, hättest du einfach nur deine Ether und Stablecoins in der Wallet gehalten, anstatt hier ins Liquidity Mining reinzugehen. Und das berücksichtigt noch nicht mal Steuern und sonstige Geschichten, die hier natürlich noch zusätzlich die Rendite schmälern können.

Von daher, aus meiner Sicht, wenn man gerade langfristig an Assets glaubt, wie beispielsweise Ether, das jetzt nicht unbedingt ein stabiler Coin ist, sondern im Zweifelsfall auch natürlich an Wert zunimmt, aus meiner Sicht nicht wirklich rentabel, da langfristig ins Liquidity Mining reinzugehen, weil einfach diese Poolverschiebung nahezu garantiert ist.

Kommen wir jetzt zur sechsten Option, und zwar dass du deine Ether beleihst, allerdings diesmal nicht, um deine eigene Position zu hebeln, sondern damit ist gemeint, dass du deine Ether als Sicherheit, als Kollateral, hinterlegst, dann einen Kredit aufnimmst in Stablecoins und mit diesen Stablecoins dann entsprechend ins Liquidity Mining reingehst. Ich bin mal hier vom folgenden Szenario ausgegangen, dass du eine Möglichkeit findest, wie du auf Stablecoins ungefähr 15% an Rendite erwirtschaften kannst. Das ist oftmals auch relativ sicher möglich bei irgendwelchen Protokollen, wo es inflationäre Tokens gibt, also durchaus machbar aus meiner Sicht.

Bei der Collateral Ratio bin ich auch hier davon ausgegangen, dass du es relativ konservativ spielst, mit ungefähr 200%, was im Wesentlichen bedeutet, dass du mit der Hälfte von deinem Vermögen entsprechend arbeitest, die andere Hälfte liegt nach wie vor in der Wallet. Dafür wäre dann ein Vermögen von ungefähr 800.000 notwendig, um entsprechend je Monat auf 5.000 Euro Cashflow zu kommen.

Vom Risiko her habe ich das Ganze, auch da gibt es eine große, ich würde mal sagen, Bandbreite, aber da habe ich das mal moderat eingeschätzt, weil du zum einen natürlich das doppelte Smart Contract Risk hast, einmal vom Liquidity Mining, zusätzlich vom entsprechenden Beleihen bei dem Borrowing-Protokoll, dazu das Kursrisiko und natürlich noch zusätzlich das Liquidationsrisiko. Das Liquidationsrisiko ist in dem Fall aus meiner Sicht überschaubar, das kann man durchaus mit 200% machen, aber je nachdem, wie du das natürlich ausreizt oder wirklich bis ans Limit rangehst, kann natürlich auch das Risiko hier stark erhöht sein, oder im Gegenteil, wenn man es relativ konservativ angeht, kann das Risiko auch nochmal deutlich geringer sein.

Dann lass uns jetzt noch die siebte Möglichkeit gemeinsam durchgehen, und zwar dass du deinen Lifestyle bzw. deine Rente kreditfinanzierst. So, an der Stelle erstmal ein ganz kurzer Disclaimer vorweg, und zwar in dem Moment, wo man sich kreditfinanziert auf Basis von Krypto oder [unverständlich], also das ist die absolute Todsünde, die man in irgendwelchen Finanzratgebern liest, sollte man niemals machen.

Wenn man jetzt allerdings davon ausgeht, und ich persönlich gehe davon aus, aber das ist nur meine Annahme, die kann auch falsch sein, wenn man allerdings davon ausgeht, dass Ether im Zeitverlauf preislich immer mehr wert sein wird, nicht unbedingt in jedem Jahr, also von Jahr zu Jahr, aber beispielsweise in Vierjahreszyklen, dass da Ether preislich einfach deutlich mehr wert sein wird, dann kann man natürlich aufgrund von dieser Annahme das Ganze so ausnutzen, dass man einfach seine Rente bzw. seinen Lifestyle kreditfinanziert.

Würde bedeuten, du tust in dem Fall überhaupt gar keinen Cashflow verdienen, also kein Staking, kein Liquidity Mining oder sonst was, sondern du packst einfach dein bestehendes Vermögen in Ether, beispielsweise hier 300.000, in ein Borrowing-Protokoll wie beispielsweise Liquity, wie Aave, Maker und so weiter und beleihst es dann einfach schrittweise, dass du jeden einzelnen Monat 5.000 Euro als Kredit aufnimmst, diese 5.000 Euro in Fiat auscashst und davon entsprechend deinen Lebensunterhalt finanzierst.

So, würde bedeuten, nach einem Jahr hättest du dann Schulden von 60.000, nach zwei Jahren 120.000, nach vier Jahren 240.000, und selbst nach vier Jahren, also wenn man jetzt mal das komplett vereinfacht und ich davon ausgehe, dass dein Vermögen in Ether preislich nicht zu irgendeinem Zeitpunkt fällt, sondern dass du irgendwann eingestiegen bist, ich sag mal, eher in einem Bärmarkt und Ether im Zeitverlauf wahrscheinlich eher nur nach oben geht, dann hättest du selbst nach vier Jahren, in denen du vier Jahre einfach nur auf Kredit finanziert hättest, in Summe nur Schulden von 240.000, dein Vermögen 300.000.

Und angenommen, nach vier Jahren ist es tatsächlich so, bzw. der Kryptomarkt findet seinen nächsten Bullrun, Ether geht nur hoch, macht beispielsweise nur ein 2x, würde das bedeuten, dein Vermögen wäre jetzt 600.000 und deine Kreditschulden 240.000. Das heißt, in Summe hättest du sogar 60.000 an Gewinn gemacht, obwohl du vier Jahre lang einfach nur auf Kredit gelebt hast, aufgrund der Tatsache, dass sich einfach der Etherpreis, also der Preis bzw. der Wert von deinem Kollateral, verdoppelt.

Auch hier habe ich persönlich das Risiko als relativ gering eingestuft, weil du hier auf irgendwelche Borrowing-Protokolle zurückgreifen kannst, die sich bewährt haben, wie Liquity, Aave, Maker, dass da jetzt nach all den Jahren noch irgendwie was schiefläuft, ja, die Wahrscheinlichkeit besteht, aber aus meiner Sicht relativ gering. Also ja, damit ist das Smart Contract Risk abgedeckt. Wir haben natürlich zusätzlich das Kursrisiko und das Liquidationsrisiko, aber das Liquidationsrisiko, insbesondere im ersten Jahr und zweiten Jahr, ist nahezu null, aufgrund der Tatsache, dass du ja nur jeden einzelnen Monat 5.000 mehr an Kredit aufnimmst, oder beispielsweise alle zwei Monate 10.000 und so weiter.

Also aus meiner Sicht eine ziemlich interessante Geschichte, so tatsächlich seinen Lifestyle zu finanzieren, funktioniert aber wirklich nur, wenn Ether preislich im Zeitverlauf ansteigt. Das heißt, da ist man wirklich darauf angewiesen, dass Ether Kursgewinne erzielt, und bei den anderen Optionen geht es ja primär über Cashflow, und Cashflow kann jedes Jahr reinkommen, ganz egal, ob wir im Bullen- oder Bärmarkt sind.

Also, wie gesagt, die Tabelle hier kannst du unten in der Beschreibung gratis downloaden. Was natürlich nicht berücksichtigt wurde, sind so Themen wie Steuern, weil die bei jeder einzelnen Person unterschiedlich sind, das kann ich unmöglich hier pauschal entsprechend berücksichtigen. Zusätzlich nicht berücksichtigt ist natürlich das Thema Inflation und natürlich auch, dass der Cashflow, je nachdem wie der Etherpreis steigt oder sinkt, dementsprechend auch variieren kann. Also hier bin ich einfach mal, habe ich das komplett vereinfacht entsprechend durchkalkuliert.

Aber an der Stelle doch meine Frage: Jetzt mal ganz ehrlich, würdest du es tatsächlich als eine valide Option sehen, mit Ether in Rente zu gehen? Also wirklich sein gesamtes oder einen großen Teil seines Vermögens in Ether zu packen und eine von diesen Möglichkeiten auszuspielen, um dann tatsächlich davon zu leben. Denkst du, das ist wirklich eine valide Option, oder denkst du, boah, alles auf Krypto, viel zu riskant? Das würde mich mal interessieren, schreibt das gerne in die Kommentare, und hoffentlich sehen wir uns im nächsten Video wieder.

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Ich bin Kevin Söll, 2018 aus Deutschland ausgewandert und bereise seither die Welt. Auf diesem Kanal teile ich primär meine Passion für DeFi und mein Leben als Digitaler Nomade.

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#krypto #ethereum #cashflow

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13:50 Abschließende Worte