Strategy könnte über 55k BTC verkaufen | Todesspirale voraus?
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Die letzte Woche bei Bitcoin war aus meiner Sicht wirklich unglaublich spannend. Also ich persönlich habe wirklich selten so viel Zeit vor den Charts verbracht wie jetzt letzte Woche. Primär wegen der Dynamik zwischen Stretch, Strategy und der Auswirkung auf den Bitcoin-Preis, was dann schlussendlich auch zu neuen Zyklustiefs geführt hat. Aber bevor ich jetzt gleich viel zu viel rede, lasst uns direkt reinstarten, lasst uns mal konkret die Daten anschauen und was auch die Charts konkret zeigen.
Gut, dann lasst uns direkt mit dem Markt-Update starten. Und zwar haben wir jetzt bei Bitcoin in den letzten paar Tagen direkt zwei neue Zyklustiefs gesehen. Zum einen im US-Dollar gemessen und zum anderen auch am Nasdaq, was du auch hier nochmal bildlich dargestellt siehst: hier links Bitcoin im US-Dollar gemessen und hier rechts Bitcoin am Nasdaq gemessen. Wo du im Wesentlichen erkennst: Bei Bitcoin vom Top aus haben wir derzeit bereits eine Korrektur von ungefähr minus 54 %. Was sich, ich sage mal im Vergleich zu anderen Anlageklassen, wirklich extrem viel anhört. Aber wenn man das mal ein bisschen mit der Vergangenheit bei Bitcoin vergleicht, ist das eigentlich noch ein relativ, zumindest bislang, milder Bärenmarkt. Und auch hier Bitcoin im Nasdaq gemessen derzeit bei minus 64 %. Auch das eine Korrektur, die sich definitiv sehen lässt.
Zudem ist jetzt auch das Bitcoin-Power-Law final gebrochen, was im Wesentlichen bedeutet, dass hier der Bitcoin-Preis, in Blau dargestellt, unter diese rote Support-Linie gefallen ist. Was unter anderem dazu geführt hat, dass einige Leute — ich sag mal in Klammern eher ignorantere Leute oder vielleicht auch intellektuell faulere Leute — das zum Anlass genommen haben zu sagen: Hey, der finale Zyklusboden bei Bitcoin ist tatsächlich drin. Aber wenn man sich mal die ganzen anderen Indikatoren angeschaut hat, wie ich das gemacht habe — und das soll jetzt überhaupt nicht bedeuten, dass ich irgendwie die Weisheit mit Löffeln gefressen habe, überhaupt nicht — aber wenn man einfach in Wahrscheinlichkeiten denkt und sieht, dass der mit Abstand größte Teil der Indikatoren erst flashen beziehungsweise ausschlagen würde, wenn dieser Preis hier tatsächlich unterschritten wird, dann ist es einfach auf Grundlage der Wahrscheinlichkeit deutlich wahrscheinlicher, dass dieses Modell hier bricht und nicht die zig anderen Indikatoren, die das Gegenteil behaupten.
Und deshalb habe ich ja auch bereits vor einigen Monaten nicht prognostiziert, aber zumindest meine Vermutung geteilt, dass ich persönlich stark davon ausgehe, dass das Bitcoin-Power-Law in diesem Zyklus tatsächlich brechen wird. Und es ist jetzt tatsächlich zum allerersten Mal gebrochen. Also nichts im Sinne von „Der Boden ist mathematisch programmiert bei Bitcoin“ oder so ein Bullshit, um ehrlich zu sein, den ich auf YouTube und auf Social Media dazu gelesen habe.
Wenn du dir zudem die Zu- und Abflüsse vom, ich sage mal in Anführungszeichen, institutionellen Kapital anschaust — also gemeint sind primär die Bitcoin-Spot-ETFs genauso wie die Treasury-Unternehmen, wo man natürlich darüber streiten kann, ob das tatsächlich von den Institutionen kommt, aber bleiben wir mal dabei — dann erkennst du, dass das hier bildlich dargestellt ist: hier in Orange die DATs, die Digital Asset Treasuries, über die letzten 30 Tage Zu- und Abflüsse, genauso hier in Blau die ETFs, ebenfalls Zu- und Abflüsse, und hier dann in Grün beziehungsweise Rot, je nach Marktphase beziehungsweise je nach Summe von den beiden, dargestellt die Zu- und Abflüsse. Wo du im Wesentlichen erkennst, dass die Abflüsse derzeit aus ETFs und den Treasuries, minus der Issuance, also quasi dem, was bei Bitcoin ausgeschüttet wird, derzeit auf einem Rekordtief sind. Was sich zunächst ziemlich extrem anhört, wenn man sagt: Hey, noch nie zuvor in der gesamten Geschichte war es tatsächlich so tief. Da muss man natürlich auch berücksichtigen, dass es die ganzen ETFs im letzten Bärmarkt noch nicht gab und dass das eigentlich aus meiner Sicht der Base Case von jedem Bitcoin-Investor hätte sein sollen, dass gerade in einem Bärmarkt das natürlich auch irgendwann mal neue Tiefpunkte erreicht, genauso wie der Bitcoin-Kurs. Aber ja, so im Allgemeinen spiegelt auch das Sentiment, das ich momentan auf Social Media wahrnehme, mit der Apathie, mit der Hoffnung, die momentan immer mehr verloren geht, diese Daten hier aktuell ziemlich gut wider.
Wenn du dir zudem anschaust, wovon die meisten Marktteilnehmer bei Polymarket ausgehen, dann erkennst du hier, dass die meisten, mit ungefähr 80 %, davon ausgehen, dass wir bei Bitcoin tatsächlich bis Ende 2026 unter 55.000 fallen, 63 % gehen sogar davon aus, dass wir unter 50.000 fallen, und sogar noch 45 % gehen davon aus, dass Bitcoin unter 45.000 Dollar fallen wird. Aktuell sehen wir zudem, dass immer mehr Bodenindikatoren ausschlagen. Allein bei meinem Cheat Sheet sind mittlerweile bereits 10 Indikatoren geflasht. Ein Flash heißt quasi nur, dass der Referenzwert für ein Bodensignal tatsächlich erreicht wurde.
Und unter anderem auch hier dieses Bitcoin UTXO P/L Ratio Model, whatever, ganz komplizierter Name, brauchst du dir nicht zu merken. Aber wenn du dir das im Chart anschaust, dann erkennst du, dass dieser Indikator in den letzten zwei Bärenmärkten relativ zuverlässig war: Er hat diesen blauen Bereich quasi nur erreicht, wenn man tatsächlich bei Bitcoin hier in Bodennähe beziehungsweise, ja, sehr, sehr gute Einstiegspreise erreicht hat. Momentan, das siehst du hier, ist kaum etwas dargestellt, hier ist nur eine ganz dünne, hauchdünne blaue Linie zu erkennen. Das heißt, dieser Indikator ist hier zum allerersten Mal in diesem Bärmarkt ausgeschlagen. Heißt also in Kurzfassung: Wir sehen bei Bitcoin nach wie vor, dass dieser Bärmarkt sich relativ vergleichbar ausspielt wie auch die früheren Bärenmärkte. Und auch das Sentiment momentan mit der Apathie, die immer mehr zunimmt, mit der gefühlten Hoffnungslosigkeit — das ist genau das, was wir in der aktuellen Marktphase eigentlich erwarten sollten, was höchstwahrscheinlich noch zum Zyklusboden ein gutes Stück mehr wird im Vergleich zu Stand heute.
Gut, dann kommen wir jetzt zum Update, was Strategy angeht. Ich habe es mal hier genannt: das Strategy-Drama. Und zwar ist gerade die News beziehungsweise die aktuelle Lage bei Strategy aus meiner Sicht wahrscheinlich das mit Abstand Wichtigste für die kurzfristige und mittelfristige Entwicklung vom Bitcoin-Preis. Deshalb hat auch Strategy in diesem Newsletter ein eigenes Kapitel beziehungsweise einen eigenen Abschnitt verdient. Wenn wir uns da mal die aktuelle Situation anschauen, dann erkennst du, dass Strategy derzeit auf ungefähr 14 Milliarden unrealisierten Verlusten sitzt. Und gleichzeitig haben in den letzten paar Tagen sowohl Strategy, die Aktie, als auch Stretch, die Vorzugsaktie, neue Zyklustiefs erreicht. Bei MicroStrategy — und das siehst du auch hier nochmal bildlich dargestellt — haben wir mittlerweile vom Top aus gesehen eine Korrektur von knapp 85 %, also genauer gesagt 84,93 %. Und bei Stretch haben wir hier zum absoluten Zyklusboden — das sind hier drei Tageskerzen — eine Korrektur von ungefähr minus 28,75 % gesehen. Was sich definitiv sehen lässt.
Vielleicht hast du zudem auch auf Social Media gelesen, dass momentan eine Sammelklage gegen Strategy läuft. Das ist de facto nicht der Fall. Das Einzige, was daraus kam, ist, dass Rosen Law, das ist quasi eine Anwaltskanzlei, aktuell prüft, ob man Strategy beziehungsweise ihnen im Allgemeinen etwas vorwerfen kann, bezüglich, ob sie irreführende Informationen verteilt haben. Und falls ja, dass dann womöglich tatsächlich eine Sammelklage kommen könnte. Aber derzeit gibt es diese Sammelklage noch nicht. Das ist momentan alles noch in der Prüfung.
Auf diese News beziehungsweise die aktuelle Lage bezüglich Stretch ist auch Strategy konkret aktiv geworden. Und zwar haben sie hier veröffentlicht, beziehungsweise Michael Saylor in diesem Post — den kannst du dir auch nochmal genauer durchlesen, falls du das machen möchtest — dass sie im Wesentlichen die Cash Reserve erhöhen werden beziehungsweise bereits erhöht haben, auf 2,55 Milliarden, was ungefähr 17,4 Monaten an Dividendenzahlungen entspricht. Und zudem wollen sie die Cash Reserve ab jetzt immer so hoch halten, dass sie mindestens 12 Monate an Dividendenzahlungen abdecken können. Zudem wurde auch die Dividende erhöht — das ist was, was ich bereits in den letzten paar Wochen erwähnt habe, dass das eine mögliche Vorgehensweise ist, dass sie einfach sagen: Hey, statt diesen 11,5 % bekommen jetzt die Anleger, die in Stretch investieren, 12 %, worauf sie es auch erhöht haben, oder vielleicht auch noch mehr, um entsprechend die Nachfrage nach Stretch zu erhöhen und dementsprechend natürlich auch den Preis wieder nach oben zu bringen.
Zudem haben sie auch ein Rückkaufprogramm veröffentlicht, dass sie sowohl für eine Milliarde MicroStrategy-Aktien als auch Stretch-Aktien theoretisch zurückkaufen können, sofern sie das als strategisch sinnvoll erachten. Zudem haben sie auch ein Verkaufsprogramm für Bitcoin eingeführt, was Monetization Program genannt wird, um entweder die US-Dollar-Reserve aufzubauen und/oder Stretch zurückzukaufen und/oder MicroStrategy zurückzukaufen. Und zwar könnten dadurch in Summe theoretisch, wenn sie das komplette Limit ausschöpfen, Bitcoin im Wert von 3,25 Milliarden verkauft werden.
Jetzt, meine persönliche Einschätzung dazu ist, ich sage mal, eher gemischt. Denn einerseits haben wir gesehen, dass durch diese News zum einen der Stretch-Kurs als auch der Strategy-Kurs zunächst mal leicht nach oben gegangen sind, also dass wir eine leichte Erholung gesehen haben. Andererseits verschieben sie aus meiner Sicht dadurch, dass sie jetzt die Dividende erhöht haben, eigentlich das Hauptproblem nur nach hinten. Das ist auch was, was ich bereits vor Wochen gesagt habe, aufgrund der Tatsache, dass das Hauptproblem nach wie vor bei Stretch das gleiche ist: dass es ein Unternehmen ohne Cashflow ist, das allerdings Dividenden ausschüttet. Also woher kommt das Geld? Naja, durch das Geld von neuen Anlegern, was im Wesentlichen genau das ist, was auch ein Ponzi-System macht. Was jetzt nicht bedeuten soll, dass Stretch tatsächlich ein Ponzi-System ist, aber zumindest, dass es einige von den Eigenschaften von einem klassischen Ponzi-System tatsächlich hat.
Auch dieses Monetization Program sehe ich aus meiner Sicht — und darin ist Michael Saylor wirklich ein absolutes Ass, wenn es darum geht, einfach gutes Marketing zu betreiben — denn das ist aus meiner Sicht einfach nur eine Verbrämung für Buy High, Sell Low. Genau das, was Strategy dadurch machen würde. Also genau das Gegenteil von dem, was man eigentlich tun sollte beziehungsweise als Investor vorhat, dass man möglichst tief kauft und hoch verkauft. Genau das Gegenteil würde Strategy tatsächlich machen, wenn sie zum aktuellen Zeitpunkt irgendwas verkaufen, dadurch, dass sie ihre Bitcoin zu einem durchschnittlichen Einkaufspreis von um die 75.600 gekauft haben und Bitcoin derzeit einfach deutlich günstiger steht als diese 75.000.
Zudem wird es aus meiner Sicht spannend, ob Strategy tatsächlich hergeht und mal Bitcoin verkauft, um Stretch zurückzukaufen. Weil wenn du dir das einfach mal gedanklich überlegst und durchspielst, was da konkret passiert: Wenn Strategy hergeht, Bitcoin verkauft, um Stretch zurückzukaufen, dann bedeutet das ein bisschen, dass der Pain Point bei Stretch so hoch ist, dass sie genau das Level erreicht haben, das sie bereit sind zu verteidigen. Und das sieht natürlich auch der breite Markt und natürlich auch irgendwelche Großanleger, weshalb ich mir gut vorstellen kann, dass, wenn es tatsächlich bekannt ist, dass, keine Ahnung, einen Stretch-Preis von unter 70 Dollar Strategy nicht bereit ist zu akzeptieren, da steigen sie entsprechend ein — dass dann womöglich auch irgendwelche Großanleger ganz gezielt den Preis immer in diesen Pain Point zurückbringen, in der Hoffnung, dass Strategy dann entsprechend nochmal aktiv wird und nochmal aktiv wird und so weiter.
Und im Allgemeinen auch diese 3,25 Milliarden — das hört sich zunächst mit solchen Zahlen, also ich persönlich kann da relativ wenig anfangen, aber wenn man das mal Stand heute zum aktuellen Bitcoin-Preis umrechnet, wie viele Bitcoin das wären an potenziellem Verkaufsdruck, das wären derzeit um die 55.000 Bitcoin. Und das in der aktuellen Situation, wo wir bei den ganzen anderen DATs, also Digital Asset Treasuries, wo wir bei den ganzen Spot-ETFs und so weiter eigentlich so gut wie überhaupt gar keine Nachfrage sehen — wenn da tatsächlich ein Anleger hergeht und diese Menge an Bitcoin auf den Markt wirft, ui, da glaube ich persönlich, dass das massive Auswirkungen auf den Bitcoin-Preis haben wird. Das ist etwas ganz anderes, als wenn Strategy tatsächlich hergeht und mal zwei Milliarden in Bitcoin einkauft, weil Strategy eigentlich primär der einzige ist, der zumindest in den letzten paar Monaten mal größere Summen tatsächlich in Bitcoin gebracht hat, und Bitcoin hat eigentlich nicht wirklich stark darauf reagiert. Aber ein Verkauf in dieser Höhe hätte aus meiner Sicht deutlich größere Konsequenzen, aufgrund der Tatsache, dass so ein Event natürlich auch in aller Regel mit ziemlich viel Panik einhergeht.
Das heißt, aus meiner Sicht wird es jetzt spannend: zum einen, ob Strategy tatsächlich hergeht und Bitcoin verkauft, um die Dollar-Reserve aufzufüllen, um ihre eigene Aktie zurückzukaufen, um eventuell auch Stretch nachzukaufen. Falls ja: wann, wie genau und in welchem Umfang, und falls ja, welchen Einfluss das im Allgemeinen dann auf den Bitcoin-Preis haben wird. Weil wir haben schon bei diesem kleinen Verkauf von 32 Bitcoin gesehen, dass der Markt extrem toxisch darauf reagiert hat. Mittlerweile ist natürlich schon ein Großteil von dieser Panik eingepreist. Die Frage ist nur, wie viel? Ich persönlich gehe nicht davon aus, dass dieses Event schon komplett eingepreist ist. Von daher gehe ich persönlich stark davon aus, dass, wenn Strategy tatsächlich mal größere Mengen — mit größeren Mengen meine ich alles über eine Milliarde — wenn die die Menge tatsächlich in Bitcoin Stand heute verkaufen, dass Bitcoin höchstwahrscheinlich zu diesem Zeitpunkt eine gute Etage nochmal tiefer geht.
Das waren im Übrigen gerade nur die ersten zwei Teile von meinem Newsletter. Falls du auf alle Teile Zugriff haben möchtest, dann einfach gratis eintragen, dann bekommst du den Rest ebenfalls zugeschickt. Gut, wir kommen jetzt zu einer neuen Aktion, was OKX angeht, die vor zwei Tagen gelauncht ist. Und zwar wurde zum einen dieser Neukundenbonus von 300 Euro in Bitcoin auf 400 Euro erhöht, wenn du dich entsprechend über einen Referral-Link anmeldest. Ich habe dir meinen hier verlinkt. Den findest du auch nochmal unten in der Beschreibung, was du dafür genau tun musst. Das steht dann bei dir, das ist von Land zu Land unterschiedlich, aber das steht dann entsprechend bei den Bedingungen dabei. Und zum anderen, und das ist aus meiner Sicht der viel größere Bonus, ein 8-%-Einzahlungsbonus. Das heißt, nicht bis zu 8 %, sondern 8 % auf alles, was du einzahlst, ab, ich glaube, 10 Euro bis 250.000 Euro. Das heißt, in Summe kannst du da nochmal zusätzlich zu dem Einzahlungsbonus, der im letzten Monat stattgefunden hat, maximal 20.000 Euro an Bonus bekommen.
Ich habe auch dazu schon Fragen bekommen, im Sinne von: Hey du, Kevin, du bist eigentlich hier dieser DeFi-Typ, warum hast denn du irgendwie Geld auf den Exchanges? Und meine Antwort darauf ist ganz einfach: Warum nicht beides nutzen? Also wenn ein Unternehmen tatsächlich so viel Geld in die Hand nimmt, nur damit ich da eine Einzahlung mache, dann nehme ich das persönlich wirklich dankend an.
Und damit kommen wir auch schon zu den aktuellen Krypto-News. Und zwar ist die MiCA-Frist genau heute geendet, was konkret in der Praxis bedeutet, dass jetzt über 80 % aller Krypto-Services, aller Krypto-Anbieter, die keine EU-Lizenz haben, ihre Services nicht mehr an EU-Bürger anbieten dürfen, aufgrund der Tatsache, dass man eine MiCA- und MiFID-II-Lizenz braucht, um Spot-Handel und Futures-Handel anbieten zu können, was Stand heute mehr als 80 % von allen Börsen nicht haben. Und was natürlich ausschließlich zum Schutz der EU-Bürger gedacht ist, wie mit allem, nur in der Praxis dazu führt, dass wir deutlich weniger Auswahl haben, dass wir nicht mal mehr Zugang zu den Märkten haben, die mit Abstand am meisten Liquidität haben, wie beispielsweise Binance, das man einfach Stand heute nicht mehr nutzen kann als EU-Bürger, und auch sonstige Möglichkeiten, die EU-Bürger einfach nicht nutzen dürfen, wie beispielsweise dass die Hebelhöhe reduziert wird und all diesen Kram — was natürlich alles ausschließlich zu unserem Schutz ist.
Zudem wurde letzte Woche verkündet, dass die einjährige Haltefrist in Deutschland angeblich heimlich abgeschafft wurde. Stand heute, laut meinem Stand, ist es aktuell noch so, dass es bisher nur politische Pläne gibt, allerdings noch keinen beschlossenen Gesetzestext. Aber allein die Tatsache, dass dieses Thema momentan immer häufiger aufpoppt — aus meiner Sicht wird es wahrscheinlich nur eine Frage der Zeit sein, bis Deutschland es tatsächlich umsetzt und irgendwann die einjährige Haltefrist nicht mehr gilt. Und meine persönliche Prognose, und die habe ich bereits vor einigen Jahren geteilt, ist die, dass das der erste Schritt ist, und der zweite Schritt wird dann der sein, dass nicht nur Aktien bei der Auswanderung versteuert werden, sondern dann auch das Kryptovermögen, wie es auch beispielsweise bereits in Österreich der Fall ist.
Und noch zum Schluss BitMine, die zumindest im Vergleich zu Strategy nach wie vor wie ein Schweizer Uhrwerk nachkaufen, und zwar Ether: diese Woche 27.000 Ether, die sie nachgekauft haben, sie halten jetzt in Summe schon ungefähr 5,7 Millionen Ether, und das trotz der Tatsache, dass sie vor nicht mal einem Jahr oder gerade so einem Jahr damals gestartet haben mit den ganzen Nachkäufen. Also das ist wirklich beeindruckend, wie die einfach das Kapital haben, um da jede Woche sowieso entsprechend in die Märkte zu pumpen. In meinem Newsletter teile ich zudem immer noch mein eigenes Portfolio, und zum Schluss von diesem Newsletter habe ich auch noch einen Trick geteilt, den ich persönlich schon seit ungefähr einem Jahr nutze, den ich persönlich definitiv empfehlen kann, der sich bei mir absolut ausgezahlt hat, gerade was ChatGPT angeht, aufgrund der Tatsache, dass ich persönlich mittlerweile ein ChatGPT Power User bin. Also für die Leute, die das interessiert, schaut da gerne mal vorbei.
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