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Kevin Söll

Was sind Stablecoins? Vorteile & Nachteile einfach erklärt 💡

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Hi Leute, Kevin hier. Wenn du dich schon mal bei einer Krypto-Exchange angemeldet hast, dann hast du garantiert festgestellt, dass du nahezu jede Krypto-Ware mit irgendwelchen Stablecoins traden kannst. Stellt sich jetzt natürlich nur die Frage: Na ja, was genau sind jetzt eigentlich diese Stablecoins? Und genau um das geht es im heutigen Video. Dass wir uns im ersten Schritt erstmal anschauen, was genau sind denn eigentlich Stablecoins? Zweitens, was sind die Vorteile davon? Drittens, auch eventuelle Nachteile? Und viertens auch, dass wir die Frage klären, warum es selbst für Bitcoin-Maximalisten, also Leute, die nur Bitcoin halten, trotzdem extrem relevant ist, sich mit Stablecoins auseinanderzusetzen.

Lass uns auch direkt mit der ersten Frage starten. Denn wenn du Stablecoin mal ins Deutsch übersetzt, dann würde das im Prinzip nur bedeuten "stabile Münze". Es ist also eine Art Kryptowährung, die mit irgendeiner anderen Anlage gedeckt ist. Bei dem Stablecoin namens USDC ist es beispielsweise so, dass jeder einzelne Coin mit einem US-Dollar gedeckt ist. Und das bedeutet wiederum, dass für jeden einzelnen Coin auch tatsächlich irgendwo auf einem Bankkonto ein US-Dollar liegt. Und andersrum heißt es natürlich auch, dass ein USDC immer einem Dollar entspricht, das heißt, dass der Wert entsprechend gleich ist.

Also vom Prinzip ist es genau gleich wie damals 1971 mit dem sogenannten Gold-Standard, wo jeder einzelne US-Dollar tatsächlich noch mit Gold gedeckt war. Und das bringt mich auch schon zu einer von insgesamt zwei Key-Eigenschaften von Stablecoins. Und zwar erstens, dass die relativ wertestabil sind. Also im Vergleich jetzt zu Bitcoin und Ethereum, die auch mal in einem Tag 30% nach unten oder oben gehen können, sind Stablecoins wirklich stable. Natürlich kommt es da auch immer drauf an, mit was sie denn tatsächlich gedeckt sind.

Ja, beispielsweise wenn jetzt ein Stablecoin irgendwie mit Gold gedeckt ist. Naja, im Jahr 2008 hat Gold auch innerhalb von sieben Monaten minus 30% an Wert verloren. Ist der Stablecoin allerdings mit einer Fiat-Währung gedeckt, wie jetzt beispielsweise dem US-Dollar oder dem Euro, dann ist das Ganze natürlich relativ stabil. Und zweite Eigenschaft, dass sich ein Stablecoin auch ausschließlich auf der Blockchain befindet, das heißt zu 100% digital ist. Und da ist ein großer Unterschied zum Euro oder Dollar, die so eine Mischung sind aus einerseits ein bisschen physisch, andererseits ein bisschen digital, aber nichts hat mit der Blockchain zu tun.

Der ursprüngliche Zweck von Stablecoins war im Prinzip nur, dass man das Traden auf irgendwelchen Exchanges leichter machen wollte. Denn ursprünglich hatten die meisten Exchanges keinen Zugang zum traditionellen Finanzsystem. Und das heißt wiederum auch, dass du früher tatsächlich die meisten Kryptowährungen nur über Bitcoin kaufen konntest. Das heißt, dass beispielsweise, wenn du vor sechs Jahren noch Ethereum kaufen wolltest, dann musstest du tatsächlich mit Bitcoin zusammen handeln. Das heißt, du wirst im Prinzip Handel betrieben mit zwei Währungen, die gegeneinander schwanken können. Heißt jetzt wiederum auch, naja, wenn jetzt Bitcoin mal einen schlechten Tag hatte und Ethereum einen guten Tag, dann konntest du allein dadurch mal kurzen Verlust machen von 30 oder 40%.

Einfach nur durch diese kurzfristige Schwankung. Und genau da kommen jetzt diese Stablecoins ins Spiel, weil du damit eine stabile Partei hast und die andere, die kann entsprechend schwanken. Aber wenn wir uns mal den derzeitigen Markt anschauen mit 116 Milliarden, das entspricht fast 7% vom gesamten Kryptomarkt. Da muss also noch ein bisschen mehr dahinter stecken. Lass uns deshalb mal auf die ganzen Vorteile schauen. Vorteil Nummer eins: So ein Stablecoin kannst du natürlich per Definition 24/7 365 Tage im Jahr handeln. Das heißt, anders als eine Bank schläppst du so ein Stablecoin auf der Blockchain natürlich nie.

Und das bedeutet jetzt auch wiederum, wenn du jetzt beispielsweise irgendwie befürchtest, dass Bitcoin ein riesen Crash voraus steht, dann könntest du beispielsweise in jedem Moment dein Vermögen auf so ein Stablecoin umschichten und diese vermeintliche Krise erstmal aussitzen. Zweiter großer Vorteil: Weil das eben auf einer Blockchain beruht, kannst du natürlich auch solche Stablecoins zusammen mit Smart Contracts verwenden. Und Smart Contracts sind im Prinzip nur so eine Art sich selbst ausführender automatischer Code. Das heißt, da könnt ihr jetzt beispielsweise in eine Regierung hingehen und definieren, wenn jetzt hier in diesem Geburtenbuch dran steht, dass Familie A drei Kinder hat, dann bekommen die ganz automatisch am Anfang des Monats das dreifache Kindergeld ausgezahlt.

Jetzt bei Fiat-Währungen, da ist das nach wie vor alles manuell. Und mit Smart Contracts und sogenannten Stablecoins, da lässt sich sowas theoretisch alles automatisieren. Dritter Vorteil: Das Ganze ist deutlich schneller und deutlich günstiger als das derzeitige Fiat-System. Warum? Naja, weil Stablecoins zu 100% digital sind, weil es sich alles automatisieren lässt mit Hilfe von Code und drittens, weil da keinerlei Person dafür notwendig sind. Vierter und letzter Vorteil: Dass du damit auch vom DeFi-Sektor, also von Decentralized Finance profitieren kannst. Denn beispielsweise kannst du mit Stablecoins auch Lending betreiben, also dass du im Prinzip deine Coins jemand anders leist und dafür Zinsen bekommst.

So um die 8% sind da pro Jahr möglich. Oder zweitens auch, dass du Liquidity-Mining betreibst, also dass du im Prinzip dezentralen Exchanges hilfst, dass die immer liquide sind. Und dafür bekommst du dann entsprechende Zinsen zurück, die auch unter anderem bis zu 100% betragen können. Also jetzt im Vergleich zu einem normalen Girokonto oder Tagesgeldkonto mit 0,0% Zinsen pro Jahr oder sogar Minuszinsen ist das definitiv ein attraktives Angebot. Lass uns aber jetzt mal einen Blick auf die ganzen Nachteile werfen, denn da gibt es einige.

Und zwar erstens, dass Stablecoins in aller Regel zentralisiert sind. Und die Definition von zentralisiert ist im Prinzip nur, dass es irgendwie abschaltbar ist. Das heißt, irgendeine Partei könnte hingehen und sagen: Hey, wir tun das jetzt abschalten, Schluss ist. Und das bedeutet wiederum zwei Dinge. Und zwar erstens, dass entsprechend Vertrauen notwendig ist. Denn beispielsweise beim Tether, beim derzeit größten Stablecoin, da war es ursprünglich so, dass die behauptet haben, dass jeder einzelne Coin durch einen US-Dollar gedeckt ist. Und irgendwann diesen Jahres haben die dann ein Papier veröffentlicht, wo dann irgendwie drinsteht: Oh, es sind nur 50% durch US-Dollar gedeckt und die restlichen Prozente durch irgendwelche Schuldverschreibungen, irgendwelche anderen Kryptowährungen und irgendwelche nicht definierten Assets.

Und zweitens auch, wenn das Ganze zentralisiert ist, dann lässt es sich natürlich auch viel leichter angreifen von irgendwelchen Hackern. Und auch das haben wir schon bei Tether gesehen im Jahr 2017, wo rund 31 Millionen irgendwie von irgendwelchen Hackern gestohlen wurden und dann der komplette Handel erstmal stillstand. Zweitens, die allermeisten Stablecoins sind extrem anfällig für Inflation. Warum? Naja, die sind zwar gedeckt, aber größtenteils eben gedeckt durch Fiat-Geld. Und das Fiat-Geld, wie beispielsweise Euro und Dollar, ist eben nicht gedeckt. Das heißt jetzt wiederum, wenn die Regierung hingeht, wie jetzt beispielsweise letztes Jahr in den USA und sagt: Hey, wir drucken jetzt einfach mal 20% neuen US-Dollar, ja dann sinkt auch der Wert von einem Stablecoin entsprechend um 20%.

Zweitens, und der ist jetzt mal eher deutschlandspezifisch, dass es eben bei Stablecoins keine sogenannte gesetzliche Einlagensicherung gibt. Denn anders jetzt beispielsweise bei einem Girokonto, wenn dir da irgendein Hacker irgendwie Geld stehen sollte, dann kommt der Staat her und tut dir bis zu 100.000 Euro aussetzen. Bei Stablecoins oder irgendwelchen Krypto-Exchanges, da gibt es sowas leider nicht. Das heißt, ist dein Geld mal weg, dann ist es auch wirklich weg. Vierter Nachteil, und der ist jetzt eher mal deutschlandspezifisch, und zwar, dass die ganzen Stablecoins genauso wie alle anderen Kryptowährungen als eine Einheit betrachtet werden, das heißt unter einen Teppich gekippt werden.

Und das heißt jetzt wiederum auch, wenn du jetzt irgendwelche Gewinne machen solltest mit deinen Stablecoins, dann müsstest du die tatsächlich steuerlich geltend machen, sofern du das Ganze nicht länger als ein Jahr hältst. Weil dann ist es ja laut Gesetz steuerfrei. Wenn du jetzt allerdings sowas wie Lending betreibst und zusätzlich Zinsen bekommst, dann hört sich diese Einjahresfrist auf ganze 10 Jahre. Da sie alles gesagt haben, ich bin natürlich kein Steuerberater und es soll auch keine Steuerberatung sein. Von daher im Zweifelsfall lieber nochmal den Experten aufsuchen.

Fünfter Nachteil, die allermeisten Stablecoins sind die direkte Konkurrenz zum Euro und zum US-Dollar. Und das könnte richtig gefährlich werden irgendwann mal in der Zukunft mit irgendwelchen Regulierungen. Bitcoin ist ja eher außen vor, weil das wird von der Regierung mehr so als digitales Gold eingeschätzt. Aber so ein Stablecoin, das ist die Definition von einer Währung. Und glaubt ihr wirklich, dass die Regierung hergeht und eine weltweite Währung von einem zentralen Unternehmen einfach so hinnimmt, einfach so akzeptiert? Und sechster Nachteil, weil diese ganzen Stablecoins eben zentralisiert sind, das heißt von einem Unternehmen geleitet werden, kann es nicht sein, dass es da hin und wieder schwarze Schafe gibt, irgendwelche Betrüger.

Wenn sich jetzt beispielsweise herausstellen sollte, dass Tether, der derzeit mit Abstand kontroverseste Stablecoins schlechthin, wenn das tatsächlich ein Scam sein sollte und diese 62 Milliarden im Markt einfach mal so kurz verschwinden, dann führt das zu einem Vertrauensverlust im kompletten Markt. Und das bedeutet auch wiederum, dass auch Bitcoin und Ethereum entsprechenden Preys fallen werden. Und all diese Nachteile erklären auch im Prinzip, warum ich persönlich noch nie Stablecoins gehalten habe. Denn erstens bin ich persönlich nicht so ein Fan von diesem ständigen Hin- und Her-Traden, ich bin da mehr ein Fan von Buy-and-Hold.

Und zweitens auch, wenn ich meinen Wert von meinem Geld irgendwie vermehren möchte, dann kann ich immer Euro in Bitcoins tauschen. Und wenn ich flexibel bleiben will, dann kann ich mein Geld auch einfach in Euro halten, und dann auch ganz flexibel mit meiner Kreditkarte überall zahlen kann. Okay, dann lass uns jetzt noch zum Schluss die drei mit Abstand bekanntesten Stablecoins anschauen und auch unter anderem die Frage klären, naja, welcher ist denn da eher mehr geeignet und welcher eher weniger? Lass uns mal ganz vorne beginnen bei dem mit Abstand bekanntesten und größten Stablecoin, den sogenannten Tether.

Tether gibt es bereits seit 2014, ist derzeit mit 62 Milliarden der mit Abstand größte Stablecoin, unreguliert und gedeckt durch, ja keine Ahnung, was auch immer diese Gründer irgendwo auf ihrer ... Das weiß keiner so wirklich. Der USDC ist derzeit mit rund 27 Milliarden der zweitgrößte Stablecoin, also rund halb so groß wie Tether, ist gedeckt durch den USD und auch reguliert. Das heißt, wenn die sagen, dass ein Coin tatsächlich einem Dollar entspricht, dann ist das wirklich so. Und an der Stelle musst du dich mal fragen, warum gibt es nach wie vor Leute, die Geld in Tether haben?

Ich verstehe das nicht. Anyway, jetzt noch ein dritter Stablecoin, den es zwar derzeit noch nicht gibt, wo ich aber persönlich davon ausgehe, dass der in der Zukunft eine riesen Rolle spielen wird. Und zwar der Stablecoin namens DieM oder früher auch bekannt unter Libra. Und zwar ist das der Stablecoin, an dem Facebook seit 2017 schon dran arbeitet. Und irgendwann, Beginn nächsten Jahres soll der tatsächlich auf den Markt kommen. Und ich habe mir mal die aktuellen Statistiken angeschaut. Facebook hat derzeit noch 3 Milliarden aktive Nutzer.

Das heißt, wenn die alle jetzt anfangen, diesen DieM-Coin zu benutzen, also wow, der hat riesen Potenzial. By the way, wer benutzt denn eigentlich noch Facebook? Ich habe es jetzt mal ehrlich. Ich habe meinen Account, glaube ich, schon 2017 oder 2018 gelöscht. Aber ja, whatever. Und damit sind wir auch schon am Ende von dem Video. Wenn du jetzt noch mehr Videos rund um das Thema Bitcoin als auch Blockchain-Technologien sehen willst, dann wäre es richtig cool, wenn du den Kanal unterstützen würdest. Das kannst du tun, indem du erstens den Kanal abonnierst, zweitens ein Like da lässt und drittens, wenn du irgendwelche Fragen hast oder auch Video-Wünsche, schreibt mir gerne unten in die Kommentare, dass ich die fürs nächste Mal mit berücksichtigen kann.

Also hoffentlich sehen wir uns bald wieder. Mach's gut!

Automatisch erstellt (Speech-to-Text) und KI-gestützt sprachlich bereinigt. Es gibt den gesprochenen Inhalt wieder, kann aber vereinzelt Fehler enthalten.

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Stablecoins werden auf Exchanges genutzt, um den Handel mit Bitcoin und anderen Kryptowährungen zu vereinfachen. Aber was genau sind Stablecoins? Und welche Vorteile und Nachteile haben mit Fiatgeld gedeckte Kryptowährungen? Hier erfährst du die Antwort.

#stablecoins #tether

▬▬▬ ÜBER MICH 💡▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬
Ich bin Kevin Söll, 2018 aus Deutschland ausgewandert und bereise seither die Welt.

Ursprünglich war das ein Fitness-Kanal, mittlerweile teile ich hier dagegen meine Passion für Kryptowährungen, Entrepreneurship sowie mein Leben als Digitaler Nomade.

Dieser YouTube-Kanal ist ein reines Passion-Projekt und dient nicht dazu, Geld zu verdienen. Sei dir daher gewiss, dass ich jegliche Empfehlung aus reinstem Herzen so meine. ❤️

▬▬▬ DISCLAIMER ▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬
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