Wie viel GELD sollte man BIS WANN gespart haben? Die 25er-Regel 💡
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Heute brechen wir mal ganz bewusst die Nummer-eins-Regel, wenn es um dein persönliches Glücksgefühl geht, und zwar vergleichen wir uns mal ganz bewusst mit anderen Menschen, was die Finanzen angeht. Und zwar alles mit dem Ziel, damit du einfach selbst besser einschätzen kannst, wo du derzeit stehst im Vergleich zur breiten Masse. Genau gesagt schauen wir uns im heutigen Video mal das durchschnittliche Vermögen an, die durchschnittliche Sparrate je Altersgruppe, und zwar für Deutschland, Österreich und die Schweiz, und natürlich vor allem, was es für dich und deine Finanzen bedeutet. Und ganz zum Schluss teile ich auch mit dir, was es mit der 25er-Regel zu tun hat, die aus meiner Sicht eine zehnmal bessere Orientierung ist als alles, was ich sonst zu diesem Thema im Internet gefunden habe.
Hi, mein Name ist Kevin Söll, und auf meinem Kanal lernst du eigentlich primär über Kryptowährung. Hin und wieder mache ich allerdings auch mal ein paar allgemeinere Videos zum Thema Finanzen, insbesondere dann, wenn ich das Gefühl habe, wie auch beispielsweise heute, dass es auch für Kryptoinvestoren einfach wichtig ist.
Lass uns auch direkt mit den Statistiken zum durchschnittlichen Vermögen starten. Und zwar wird das Vermögen hier definiert als die Differenz zwischen allen Vermögenswerten, die du besitzt, also alles, was einen Wert hat, abzüglich sämtlicher Verbindlichkeiten, also deiner ganzen Schulden. Wenn wir uns dazu mal die Statistiken im DACH-Raum anschauen, dann sind aus meiner Sicht insbesondere zwei Dinge auffallend. Und zwar zum einen, dass die Schweizer mit einem durchschnittlichen Vermögen von ungefähr 641.000 Euro bei Weitem vorne liegen, das im Vergleich zu hier beispielsweise den Österreichern mit 230.000 und den Deutschen mit ungefähr 236.000 Euro.
Und was zudem auffallend ist, dass es teilweise riesige Unterschiede gibt zwischen dem Durchschnitt und dem Median. Also Durchschnitt bedeutet im Prinzip, dass sämtliches Vermögen von allen Bürgern zusammengerechnet wird durch die Anzahl der Bürger, also ganz normal der Durchschnitt, was natürlich dann auch gleichzeitig bedeutet, dass einfach die Superreichen diesen Durchschnitt nach oben verzerren können, weshalb in aller Regel hier der Median ein bisschen aussagekräftiger ist. Also Median bedeutet im Prinzip, dass 50 % der Leute mehr Geld haben, 50 % der Leute weniger Geld haben, das heißt, der Median, das ist genau die Mitte, das ist das, was die breite Masse hat. Und gerade wenn du dir mal das Medianvermögen im DACH-Raum anschaust: Deutschland mit nur ungefähr 56.000 Euro, Österreich mit nur ungefähr 69.000 Euro und die Schweiz dagegen im Vergleich deutlich mehr mit ungefähr 155.000 Euro.
Okay, bisher ist das Ganze aus meiner Sicht nur relativ wenig aussagekräftig, wenn wir uns im Prinzip die Durchschnittszahlen angeschaut haben für alle Altersklassen. Aber in der Praxis ist es ja meistens so, dass mit zunehmendem Alter auch das Vermögen zunimmt, deshalb lass uns jetzt mal das Ganze anschauen je Altersgruppe. Lass uns dazu mal zunächst mit den Median-Zahlen für Deutschland starten, und zwar hier der Median für Leute unter 30 ungefähr 5.000 Euro, mit 40 sind es bereits schon 87.000 Euro, mit ungefähr 60 121.000 Euro, und der Höchststand ist hier mit ungefähr 70 Jahren mit ungefähr 130.000 Euro als Medianvermögen. Und wie gesagt, das ist hier der Median, nicht der Durchschnitt, was im Wesentlichen bedeutet, hier mit diesen 130.000 Euro, dass mit 70 Jahren ungefähr 50 Prozent der Bevölkerung weniger Geld haben, 50 Prozent der Bevölkerung hat mehr Geld, also das ist hier genau in der Mitte.
Jetzt für Österreich und die Schweiz habe ich dazu keine aktuellen Daten gefunden, deshalb habe ich einfach mal hier den Faktor berechnet, um welchen Faktor hier das Medianvermögen in Österreich und der Schweiz größer ist als das von Deutschland. Und das ist hier bei Österreich ungefähr 1,23x und hier in der Schweiz ungefähr 2,77x. Und wenn wir jetzt diese zwei Faktoren hier mit den Median-Zahlen von Deutschland multiplizieren, dann bekommen wir zumindest mal schon so ein grobes Gefühl, wie das in etwa aussieht, wie es in Österreich und der Schweiz im Vergleich zu Deutschland ist. In der Praxis sieht das Ganze dann so aus, wo du auch hier erkennen kannst, in Orange dargestellt, dass Österreich leicht höher ist als Deutschland, und die Schweiz hier in Rot dargestellt mit großem Abstand hier überall auf Platz Nummer 1 und auch hier mit dem höchsten Medianvermögen mit 70 Jahren von um die 445.000 Euro.
Aber was aus meiner Sicht noch viel interessanter ist, ist eine andere Statistik, und zwar, wie viel Vermögen tatsächlich notwendig ist, um zu den Top 10 Prozent zu gehören. Weil wir wollen ja schließlich nicht irgendwie zur breiten Masse gehören, sondern möglichst irgendwo vorne mitspielen. Wenn wir uns dazu mal die Statistiken für Deutschland anschauen, dann stellen wir fest, dass du für unter 30 Jahre ungefähr ein Vermögen brauchst von über 71.000 Euro, um tatsächlich zu den Top 10 Prozent zu gehören. Mit ungefähr 40 sind es bereits 439.000 Euro, mit ungefähr 55 Jahren ist der Höchststand mit 635.000 Euro, danach nimmt das Ganze dann stufenweise ab, und mit ungefähr 75 Jahren ist dann ein Vermögen nötig von ungefähr 518.000 Euro, damit du tatsächlich noch zu den Top 10 Prozent gehörst.
Und wichtig an der Stelle: Falls du derzeit noch unter dem Median bist, dann lass dich bitte davon nicht irgendwie entmutigen. Im Gegenteil, ich persönlich hoffe sogar eher, dass du das als Ansporn nimmst, weil das Bewusstsein allein ist immer der allererste Schritt, um dann ganz bewusst auch was ändern zu können. Und by the way, all diese Charts zu erstellen, genauso auch die, die jetzt noch kommen werden, waren riesen Aufwand, das heißt, falls du das Ganze hilfreich findest, würde ich mich mega über einen Like freuen.
Gut, dann lass uns jetzt mal die durchschnittliche Sparrate im DACH-Raum gemeinsam anschauen, und zwar hier Deutschland mit durchschnittlich 11,3 Prozent, Österreich hier mit durchschnittlich 8,8 Prozent, was mich persönlich durchaus verwundert, weil in Österreich anscheinend das Medianvermögen höher ist als in Deutschland, aber okay. Und hier die Schweiz ganz klar die Nummer eins mit 23,4 Prozent, was auch vermutlich erklärt, warum das Medianvermögen in der Schweiz um so viel höher ist im Vergleich zu Österreich und Deutschland.
Wenn wir uns jetzt mal die durchschnittliche Sparrate in Deutschland anschauen je nach Altersgruppe, dann sieht das Ganze in etwa so aus, wo du hier erkennst, die durchschnittliche Sparrate unter 25 Jahren beträgt unter 10 Prozent beziehungsweise knapp unter 10 Prozent, der Höchststand ist hier zwischen 35 und 44 Jahre, danach nimmt es, ich würde mal sagen, überwiegend stufenweise ab. Bis auf hier eine Ausnahme beziehungsweise eine Altersgruppe zwischen 65 Jahren und 75 Jahren, das ist wahrscheinlich die Zeit, wo relativ viele vielleicht Panik bekommen, dass das Geld nicht ausreichen könnte, und deshalb ein bisschen mehr sparen im Vergleich zum Beispiel selbst danach.
Auch dazu habe ich mal die Faktoren für Österreich und die Schweiz berechnet, damit wir das Ganze einfach so ungefähr vergleichen können. Wenn wir uns jetzt die Statistiken zu allen Ländern im DACH-Raum gemeinsam anschauen, ist auch hier festzustellen, die Schweiz wieder mit Abstand hier auf Platz Nummer eins mit hier einem Rekordwert von um die 31 Prozent, also einer durchschnittlichen Sparrate zwischen 35 Jahren und 44 Jahren, und selbst in der Altersgruppe unter 25 und plus 75, auch da ist noch die Sparrate bei über 15 Prozent.
Jetzt was die Empfehlung angeht zur Sparrate und auch zum Sparziel, da habe ich überwiegend zwei verschiedene Empfehlungen im Internet gelesen, die wir uns auch gleich gemeinsam anschauen werden, bevor wir dann zu meiner eigenen Einschätzung kommen und auch meiner eigenen Empfehlung. Was die durchschnittliche Sparrate betrifft, habe ich häufiger im Internet gelesen, dass man zwischen 10 und 20 Prozent seiner Nettoeinnahmen tatsächlich einsparen soll, was vermutlich primär deshalb so populär wurde, also gerade hier diese 10 Prozent, weil auch unter anderem von 10 Prozent im Buch 'Der reichste Mann von Babylon' die Rede ist und das Buch im Allgemeinen einfach ein internationaler Bestseller ist.
Was das Sparziel angeht, habe ich im Internet häufiger dieses Konzept hier gelesen, dass man mit 30 Jahren ein Jahresgehalt angespart haben soll, mit 40 Jahren 3 Jahresgehälter, mit 50 6 Jahresgehälter, mit 60 8 und bis zur Rente dann in Summe 10 Jahresgehälter, die man entsprechend angespart hat. Würde jetzt also hier konkret in der Praxis bedeuten, dass, angenommen dein Jahresgehalt beträgt 50.000 Euro im Jahr, 50.000 Euro mal 10 wären also hier zur Rente um die 500.000 Euro, die du dann entsprechend zur Rente angespart haben solltest. Und wenn du diese 500.000 mit 5 % im Jahr, also einer durchschnittlichen Rendite von 5 % pro Jahr anlegst, würde das bedeuten, dass du jedes Jahr allein hier durch dein Angespartes noch ungefähr 25.000 Euro verdienst.
Das sind zumindest die häufigsten Empfehlungen, die ich tatsächlich im Internet gelesen habe, aber wenn ich ganz ehrlich bin, ich persönlich halte beide Empfehlungen für absoluten Bullshit, und ich zeige dir auch gleich, warum. Und zwar wird dir hier bei der Empfehlung der durchschnittlichen Sparrate eine konstante Sparrate empfohlen, unabhängig vom Alter. Aber rein rational gesehen wäre es natürlich viel besser, wenn du in jungen Jahren deutlich mehr ansparst und dann im Zeitverlauf deutlich weniger, damit du eben maximal vom Zinseszinseffekt entsprechend profitieren kannst. Und auch hier, was die Empfehlung angeht zum Sparziel, da wird ja im Prinzip empfohlen, dass man zum Renteneintritt 10 ganze Jahresgehälter entsprechend angespart hat, das heißt, man konzentriert sich hier auf das Jahresgehalt, was aus meiner Sicht komplett irrelevant ist, weil es ja in der Rente im Prinzip nur darum geht, dass du deine Ausgaben entsprechend jedes einzelne Jahr decken kannst. Völlig unabhängig davon, was du davor verdient hast, ob das viel war, wenig war, es geht ja hier primär um die Ausgaben, die du entsprechend hast.
Deshalb ist auch meine persönliche Empfehlung, was die Sparrate angeht, dass du insbesondere in jungen Jahren deutlich mehr ansparst. Als Zielwert würde ich hier mal ungefähr 50 % einpeilen, was sich jetzt wahrscheinlich für einige relativ viel anhört. Aber erstens, wo ein Wille ist, ist auch ein Weg, und noch zweitens, wenn du dann tatsächlich mal ein bisschen älter bist und einfach den Zinseszinseffekt spürst, dann bist du gottfroh, dass du tatsächlich in jungen Jahren einfach sparsamer unterwegs warst.
Und was das Sparziel betrifft, finde ich persönlich die 25er-Regel um ein Vielfaches besser geeignet. Die wesentliche Aussage ist, dass du zum Renteneintritt 25 mal deine jährlichen Kosten entsprechend angespart haben solltest. Was auch gleichzeitig bedeutet, dass wenn du dieses Geld hier dann konservativ anlegst und nur 4 % nach Steuern und nach Inflation tatsächlich erwirtschaftest, dass du dann ausschließlich hier von deiner Rendite leben kannst, ohne dass du dein Vermögen auch nur antasten musst. Das heißt, hier mit dieser 25er-Regel ist auch gleichzeitig sichergestellt, dass du im Alter nie irgendwie Angst haben musst wegen Altersarmut oder sonst was, weil du hier zu keinem Zeitpunkt von deinem Vermögen lebst, sondern ausschließlich von dem, was deine Investments entsprechend einbringen.
Damit du mal so ein grobes Gefühl bekommst, wie viel das in der Praxis tatsächlich ist, habe ich das hier mal für unterschiedliche Szenarien einfach mal berechnet. Angenommen, du hättest jetzt tatsächlich monatliche Ausgaben von nur 1.000 Euro pro Monat, also 12.000 Euro pro Jahr, das mal 25 würde dann bedeuten, dass du dafür ein Vermögen ansparen musst von um die 300.000 Euro. Oder auch gleichzeitig hier Ausgaben in Höhe von 2.000 Euro pro Monat ein Vermögen von 600.000, Ausgaben von 3.000 Euro pro Monat ungefähr 900.000 und bei 4.000 Euro pro Monat um die 1,2 Millionen.
Und falls du derzeit noch ein Vermögen hast von unter 100.000, empfehle ich dir dieses Video hier, was ich dir auch unten in der Beschreibung entsprechend verlinkt habe. Denn dort erkläre ich im Wesentlichen, warum die ersten 100.000 die mit Abstand schwierigsten sind und vor allem auch, wie du die ersten 100.000 so schnell wie möglich erreichen kannst. Und dann sehen wir uns auch mal wieder.
Automatisch erstellt (Speech-to-Text) und KI-gestützt sprachlich bereinigt. Es gibt den gesprochenen Inhalt wieder, kann aber vereinzelt Fehler enthalten.
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In diesem Video lernst du, wie viel Geld du bis wann angespart haben solltest. Zudem erfährst du über die Ø Sparrate und das Ø Vermögen der Menschen in Deutschland, Österreich und der Schweiz.
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