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Kevin Söll

BNB hebeln mit Liquity Fork? Das Helio Protokoll 🤗

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Im heutigen Video lernst du, wie du BNB über das Helio-Protokoll hebeln kannst, was diesen Liquid Default so besonders macht und ob ich selbst dieses Protokoll verwenden werde. Hi, mein Name ist Kevin und auf meinem Kanal geht es primär um DeFi, Decentralized Finance, genau gesagt verschiedene DeFi-Protokolle und DeFi-Strategien, weil ich persönlich felsenfest davon überzeugt bin, dass man damit in der Zukunft das meiste Geld verdienen kann. Aber falls du dir das zusagt, dann lade ich dich herzlich ein, unten auf Abonnieren zu klicken und mit dem lass es auch direkt ins heutige Video reinsteigen.

Also ganz kurzer Hintergrund, wie es überhaupt zum heutigen Video kam und zwar möchte ich persönlich wahrscheinlich irgendwann Ende 2023, Anfang 2024, also auf jeden Fall noch vor dem Halving, möchte ich wahrscheinlich einen Teil von meinem Risikokapital in BNB investieren. Aber jetzt einfach nur BNB kaufen und einfach halten mit den heutigen Möglichkeiten, die wir in DeFi haben, aus meiner Sicht jetzt nicht unbedingt das Attraktivste. Deshalb war ich da schon in den letzten paar Monaten immer mal wieder so am Schauen, welche Protokolle es denn gibt, wo man tatsächlich BNB als Kollateran erlegen kann, um das Ganze zu beleihen und damit natürlich die eigene Position heben zu können. Das ist ja keine Empfehlung, das genauso gleich zu tun. Alles, was mit Heben zu tun hat, ist definitiv nur für Fortgeschrittene, aber das war zumindest mein Plan. Weil wenn wir uns mal allein die Performance von BNB anschauen, in Dollar gemessen, selbst in Dollar gemessen würde ich sagen, für den Altcoin unglaublich stark.

Also dass wir jetzt schon ungefähr einen Preis haben, der bei ungefähr 50% steht vom letzten All-Time-High, in Dollar gemessen zur derzeitigen Marktphase, das ist schon ziemlich stark für den Altcoin. Und auch natürlich die Performance in Bitcoin gemessen, wenn wir uns die im Zeitraum anschauen, während dem Bärmarkt hat BNB im Vergleich zu Bitcoin ein All-Time-High nach dem nächsten gesetzt. Das ist einfach ziemlich beeindruckend. Und ich persönlich investiere jetzt auch nicht unbedingt in BNB, weil ich denke, das ist das dezentralste Projekt und hat die allerbesten Use Cases oder sonst was, sondern im Gegenteil, ich investiere tatsächlich primär deshalb, weil ich denke, da gibt es einfach eine relativ starke zentrale Führung, die das Projekt pushen kann. Und dementsprechend hat auch BNB einfach in der Vergangenheit unglaublich stark gepumpt. Und ich persönlich gehe einfach davon aus, dass es weiterhin zu sein wird.

Aber es ist jetzt nicht, also ich investiere jetzt nicht beispielsweise in BNB, weil ich denke, fundamental ist das das beste Projekt, beste in Anführungszeichen. Anyway, so viel dazu. Auf jeden Fall habe ich vor kurzem dann ein YouTube-Video gesehen, wo jemand einen Fork von Liquidity auf der Binance Smart Chain vorgestellt hat. Wo ich dann, als er das erzählt hat, mit Fork von Liquidity habe ich sofort solche Augen bekommen, weil ich, ja, davor schon eine Rechersion gemacht habe zu Forks, zu Liquidity und so weiter. Und mir nie aufgefallen ist, dass es tatsächlich auch einen größeren Fork auf der Binance Smart Chain gibt. Wo ich dann gedacht habe, hallo, wie cool ist denn das, wenn so ein ähnliches Protokoll wie Liquidity tatsächlich auf der Binance Smart Chain gibt, wo man dann seine eigenen BNB genauso effizient, genauso sicher entsprechend hebeln kann. Auf jeden Fall habe ich dann meine eigene Recherche dazu gemacht und die waren, um ehrlich zu sein, ziemlich ernüchternd.

Und zwar geht es konkret um das Helio-Protokoll, was ein Lending-Borrowing-Protokoll ist auf der Binance Smart Chain mit derzeit einem Total Value Lock von so ungefähr 68 Millionen. Jetzt 68 Millionen, ganz ehrlich, wäre das jetzt beispielsweise ein Borrowing-Protokoll auf Lithium. Da würde ich persönlich sagen, einfach zu klein. Da würde ich wahrscheinlich schon nicht mal eine tiefe Recherche dazu machen. Aber auf der Binance Smart Chain sind 68 Millionen im Vergleich zu auf Lithium einfach eine ganz andere Hausnummer. Weil wenn wir uns mal beispielsweise das Ranking anschauen, nur von den ganzen Projekten auf der Binance Smart Chain und hier weiter runter scrollen, sehen wir beispielsweise schon, dass das Helio-Protokoll derzeit auf Platz Nummer 15 ist. Das heißt, spielt schon relativ weit vorne mit für die Tatsache, dass es einfach ein relativ neues Protokoll ist.

Und es wurde auch in dem YouTube-Video, was ich ursprünglich gesehen habe, wurde auch gesagt, dass das Helio-Protokoll ein Fork ist von Liquity. Komischerweise wird das hier bei DefiLlama allerdings nicht gelistet. Ich persönlich weiß nicht genau, was der Grund ist, ob das einerseits entweder ein Fehler war von DefiLlama oder andererseits ein Fehler von einem YouTuber, der vielleicht eine falsche Recherche gemacht hat oder irgendwie was falsch mitbekommen hat. Aber da kommen wir zu späteren Stellen noch drauf zu sprechen. Aber wäre das tatsächlich ein Fork von Liquity, dann wäre das der mit Abstand größte Fork, was das TVL angeht. Weil wir haben ja derzeit, ich würde mal sagen, im Vergleich zu anderen Forks, die drei größten. Einmal Vesta Finance, habe ich auf meinem Kanal schon vorgestellt, DeFi Frank und auch Yeti Finance.

Und die drei kombiniert hätten sogar ein TVL von weniger als 68 Millionen. Das heißt, wenn es tatsächlich ein Fork von Liquity ist, dann wäre es der mit Abstand größte Fork von Liquity. Wenn man es mal hier die Webseite vom Helio-Protokoll ein bisschen genauer anschauen, würde ich persönlich sagen, das Ganze ist auch relativ selbsterklärend. Und zwar siehst du hier auf der linken Seite, was du als Collateral, das heißt, dass Sicherheit hinterlegen kannst. Zum einen BNB und zum anderen auch den Stablecoin BUSD. Und hier auf der rechten Seite siehst du, was du als Kredit aufnehmen kannst. Das ist der Stablecoin Hey.

Der wird auch De-Stablecoin genannt, Decentralized Stablecoin. Und er ist genauso überkollateralisiert wie auch beispielsweise der LUSD von Liquity. Du kannst auch zu jedem Zeitpunkt nachschauen, wie stark er überkollateralisiert ist. Und hier mit dem Faktor von 3,08 bedeutet das beispielsweise, dass wir jeden einzelnen Dollar an diesem Stablecoin, der derzeit im Umlauf ist, ganze 3,08 Dollar derzeit hinterlegt sind als eine Art Sicherheit. Was ich persönlich hier in den Analytics auch interessant finde, ist die Tatsache, dass hier die Total Borrowers angezeigt werden, mit derzeit ungefähr 1.750. Und falls das tatsächlich stimmt, dann werden das in etwa so doppelt so viele User, die derzeit Liquity hat, obwohl das Helio-Protokoll vom TVL her bei weitem nicht so groß ist, wie jetzt beispielsweise Liquity selbst.

Aber definitiv beeindruckend sollte die Anzeige tatsächlich stimmen. Das ist unter deren Prämisse natürlich. Aber wenn wir nochmal zurückgehen, das heißt, wir haben zum einen, was das Protokoll besonders macht, hier diesen eigenen Stablecoin, den Hey. Und zum anderen haben wir hier auch den Helio-Token. Das ist im Prinzip primär ein Governance-Token, aber auch secondär ein Reward-Token. Und zwar wird der Token im Prinzip ausgeschüttet an die ganzen Leute, die einen offenen Kredit haben in diesem Hey-Token. Wie du unten sehen kannst, ist auch nicht nur das Kollateral unterschiedlich, das heißt, dass du andere Kryptowährungen als Kollateral hinterlegen kannst, sondern auch die Collateral Ratio, die unterschiedlich ist.

Und zwar haben wir hier bei BNB eine Collateral Ratio von 66%. Bedeutend im Wesentlichen, wenn du 100 Dollar an BNB als Sicherheit hinterlegst, könntest du maximal einen Kredit aufnehmen in Höhe von 66 Dollar. Das heißt, wenn man diese 66% jetzt mal umrechnet in eine Überversicherungsgrenze, dann würde das 151% entsprechen, was im Borrowing-Markt wirklich sehr ineffizient ist. Also ich glaube, von allen Borrowing-Protokollen, die ich mir bisher genau angeschaut habe, ist das wahrscheinlich das mit Abstand ineffizienteste, was ich bisher gesehen habe. Dicht gefolgt von DeFi-Chain. Bei DeFi-Chain haben wir 150%. Aber ansonsten alle anderen größeren, bekannteren Borrowing-Protokolle wie AW, Maker, Liquidity und so weiter sind bei weitem effizienter als hier 151%.

Selbst Maker, ich sage mal das Fugestein, was es schon seit 2017 gibt. Selbst Maker hat mittlerweile Vaults mit der Überversicherungsgrenze von 130% und 130% zu 151%. Das ist ein Riesenunterschied, was die Effizienz angeht. Also von daher als Investor 66% ist meiner Sicht jetzt nicht unbedingt so attraktiv. Es ist auch so, dass wenn du hier deine B&B hinterlegst, werden die nicht direkt in den Smart Contracts von einem eigenen Protokoll hinterlegt, sondern die ganzen B&B wandern im Prinzip auf das Anker-Protokoll, wo sie ins Staking gehen. Welche Vor- und Nachteile das hat, da kommen wir gleich noch drauf zu sprechen.

Aber soviel zumindest mal zu B&B. Wenn wir weitermachen mit BUSD, da haben wir eine Collateral Ratio von 90%. Wenn man das jetzt mal umrechnen würde in eine Überversicherungsgrenze, würde das in etwa 111% entsprechen. Das heißt, fast so effizient wie Liquidity. Bei Liquidity sind es ja 110%. Aber dafür hast du eben den Nachteil, dass du hier als Collateral in 100 Stablecoins hinterlegst. Das heißt, du profitierst natürlich nicht davon, wenn dann die Kryptopreise nach oben gehen oder genauso auch, wenn die Kryptopreise nach unten gehen. Von daher, ja, ein Stablecoin hinterlegen, um dann, also für 100 Dollar Stablecoin, wenn man die hinterlegt, dann 90 Dollar von einem anderen Stablecoin zu bekommen.

Aus meiner Sicht ist das auch nicht unbedingt das Attraktivste. Also, da ist aus meiner Sicht Liquidity, nicht nur was die Effizienz angeht, oder gerade was die Effizienz angeht, einfach bei weitem besser. Im Vergleich zu Liquidity, sind auch jede Zinsen unterschiedlich. Bei Liquidity hast du ja nur einmalige Gebühren von 0,5%, wenn du einen Kredit aufnimmst. Und hier sind es, wenn du einen Kredit aufnimmst mit BNB, sind es 2%, die du pro Jahr zahlst. Und bei BUSD sind es 10%. Jetzt 2%, da kann man argumentieren, ja, über einen kurzen Zeitraum kann das sogar vorteilhaft sein im Vergleich zu Liquidity.

Also, gerade wenn du jetzt beispielsweise nur einen Kredit aufnimmst für ein paar Tage, vielleicht wenige Wochen. Aber für einen längeren Zeitraum ist natürlich dort Liquidity mit einmalig 0,5%. Da bist du bei weitem besser dran. Jetzt diese 10% beim BUSD, die sind, also das brauche ich gar nicht schönreden, die sind krass hoch. Also 10% über einen längeren Zeitraum kann ungemein reinholen, insbesondere weil das hier die APR ist. Das heißt, kommen natürlich noch Zinseffekte dazu. Das heißt, das was du real dann zahlst über ein Jahr sind deutlich mehr als 10%.

Also, das ist schon ziemlich saftig. Wenn man das mal vergleicht mit anderen größeren Borrowing-Protokollen, wie beispielsweise Maker, Maker hat meistens Gebühren, je nachdem, was für einen Vault du benutzt, von zwischen 0,5% und 3%. Bei Aave haben wir meistens so um die 3%, Liquity wie gesagt so einmalig 0,5%. Und hier haben wir einfach mal 10%. Also, das hört schon ziemlich rein. Ich habe auch dann direkt eine etwas tiefe Recherche gemacht, gerade zu den Zinsen, weil die doch im Vergleich zum Markt relativ hoch sind und habe auch dann herausgefunden, dass es im Wesentlichen mit dem Peg-Mechanismen von diesem Stablecoin Hey zu tun hat. Weil dieser Hey-Stablecoin hat im Vergleich zum LUSD von Liquidity hatte nicht zwei Hard-Peg-Mechanismen, sondern zwei Soft-Peg-Mechanismen.

Und der wesentliche Unterschied zwischen Hard-Peg und Soft-Peg ist im Prinzip der, dass bei einem Hard-Peg-Mechanismus kannst du im Loop, also die ganze Zeit hintereinander, kannst du das so lange ausabitragieren, bis der Preis von dem Stablecoin wieder bei seinem Peg ist. Jetzt bei einem Soft-Peg-Mechanismus, da hast du nur einen einmaligen finanziellen Anreiz, dass du den Preis Richtung Peg zurückbringen kannst. Du kannst allerdings da nicht so den Loop drehen und in der Ourschleife den Preis so lange drücken, bis er wieder bei seinem Peg ist. Das ist im Wesentlichen der Hauptunterschied zwischen Hard-Peg und Soft-Peg. Und da habe ich mir die Mechanismen dahinter auch ein bisschen genauer angeschaut.

Und zwar ist es wohl so, dass wenn der Hey-Stablecoin so günstig ist, das heißt unter dem Dollar steht, dann ist es so, dass hier diese Borrowing-Interest-Rate entsprechend nach oben angehebt wird, dass entsprechend weniger Leute einfach einen Kredit aufnehmen und dementsprechend auch die Stablecoins dann auf den Markt werfen, was definitiv Sinn ergibt, aber führt halt wiederum auch dazu, dass wenn du jetzt tatsächlich ein Nutzer bist, das sind dann unter Umständen einfach relativ hohe Gebühren zuerst, während du hier deinen Kredit offen hast. Und auch umgekehrt, wenn jetzt beispielsweise der Hey-Stablecoin über einem Dollar steht, dann ist es so, dass die Farming-Rewards niedrig werden, das heißt, dass man einfach einen Anreiz schafft, dass der Preis dann irgendwann mal wieder Richtung einem Dollar zurückgeht.

Jetzt wie stabil oder nicht stabil diese Soft-Peg-Mechanismen sind schwierig einzuschätzen. Ich würde sagen, da muss man zunächst mal einfach so eine etwas schwierigere Marktphase einfach durchlebt haben und mit schwierig meine ich jetzt gerade solche Szenarien wie jetzt beispielsweise der Covid-Trash im Jahr 2020, wo es einfach mal innerhalb von ein, zwei Tagen um 30, 50 Prozent nach unten geht. Gerade bei solchen Szenarien, wenn man da einen Stablecoin hat mit zwei Soft-Peg-Mechanismen, das sieht ziemlich schwer aus, ob man da tatsächlich seinen Peg halten kann oder nicht oder ob da nicht tatsächlich der Stablecoin über mehrere Tage, vielleicht sogar mehrere Wochen einfach unter dem Peg steht, weil ja einfach die Mechanismen nicht stabil genug sind, um den Preis abzufangen.

Also da ist der LUSD von Liquity aus meiner Sicht, was die Hard-Peg-Mechanismen angeht oder allgemein die Mechanismen um ein vielfaches stabiler steht er da bei Hard-Peg-Mechanismen. Das heißt ja wie gesagt, dass du da unendlich den Loop drehen kannst, bis der Preis wieder beim Peg ist und sowas gibt es halt hier bei diesem Haystablecoin nicht. Was das Helio-Protokoll zudem noch von Liquity unterscheidet, ist hier dieser Earn-Bereich, wo du hier beispielsweise Staking betreiben kannst oder auch verschiedene Formen von Liquidity-Mining. Und gerade dieses Staking finde ich persönlich rein konzeptionell eine ziemlich interessante Geschichte.

Und zwar habe ich ja eingangs erwähnt, dass diese B&B, die du hier hinterlegst, das Kollaterale, dass die nicht direkt in die Smart Contracts vom Helio-Protokoll wandern, sondern die gehen auf das Anchor-Protokoll, wo du dann in Staking sind, also Staking mit B&B. Und die ganzen Rewards, die dadurch erwirtschaftet werden, mit denen werden am Prinzip diese Stablecoins Hey, aufgekauft und dann als Rewards ausgeschüttet, wo du jetzt eine APR wertschaffen kannst, von der Zeit 7,5%. Und das ist deshalb aus meiner Sicht so interessant, weil diese APR im Vergleich zu jetzt beispielsweise anderen Methoden einfach eine sehr nachhaltige APR ist.

Also jetzt noch nicht 100% real yield, aber zumindest im Vergleich zu anderen Methoden deutlich nachhaltiger. Und daher konzeptionell ist aus meiner Sicht eine coole Idee. In der Praxis natürlich, wenn du jetzt beispielsweise in den Kredit aufnimmst mit BUSD und dann 10% Zinsen zahlst, ja dann bringen die auch hier diese 7,5% nichts, weil du dann im Endeffekt trotzdem noch einen Verlust machst. Aber an sich konzeptionell eine interessante Sache. Und hier auch das Liquidity Mining, was direkt verlinkt wird von der offiziellen Webseite hier, finde ich an sich eine coole Idee, wenn man dann einfach alles direkt auf einer Seite hat und nicht zu jedem anderen Protokoll selbst gehen muss und schauen muss, wo man was hinterlegen kann.

Also an sich eine coole Sache, wie das hier gelöst ist mit diesem Burn-Bereich. Denn jetzt zu den Risiken, natürlich hast du bei diesem Helio-Protokoll, den also auch wie bei jedem anderen DeFi-Protokoll, hast du das Smart Contract Risk, also dass irgendjemand das Protokoll exploiten kann. Aber wie man hier beispielsweise schon auf der Homepage sieht, wurde das Ganze schon viermal geauditet, was an sich ein gutes Zeichen ist. Man darf allerdings nicht vergessen, dass du bei dem Protokoll nicht nur das einmalige Smart Contract Risk hast, sondern das doppelte Smart Contract Risk. Weil ja wie gesagt, die ganzen B&B, die du hier als Kollateral hinterlegst, die gehen ja nicht in das Helio-Protokoll, sondern die gehen auf das Anker-Protokoll. Und dass man sowas nicht unterschätzen darf, das hat auch jetzt im Prinzip die Geschichte hier gezeigt. Weil erst im Dezember 2022, also noch relativ frisch, war es tatsächlich so, dass ein ehemaliger Entwickler vom Anker-Protokoll, ja, das ganze Protokoll exploitet hat.

Und zwar nicht Helio selbst, sondern das Anker-Protokoll. Aber weil ja von dem Helio-Protokoll die ganzen B&B beim Anker-Protokoll hinterlegt sind, ja, was ist wohl mit dem Kollateral passiert? Innerhalb von einem Tag entsprechend auf Null gefallen, wer in diesem Exploit unendlich viele von diesen Tokens selbst minten konnte und dadurch das ganze Protokoll exploiten konnte. Jetzt sowas, also ist natürlich immer unschön. Jetzt das Gute an dem Fall, wie es tatsächlich passiert ist, ist, dass das Helio-Protokoll für sämtliche Nutzer tatsächlich aufgekommen ist. Also in der Stelle Hut ab, das sieht man nicht von jedem DeFi-Protokoll, dass die selbst ihre Nutzer entschädigen.

Aber es war dann so, dass nach, ja, wenn wir uns hier mal die Timeline anschauen, vom 3. Dezember bis zum 30. Dezember innerhalb von 27 Tagen haben sie das alles analysiert, haben die ganzen Nutzer entschädigt und danach bis dann auch entsprechend wieder das TVL gut angestiegen, weil die ganzen Nutzer entschädigt wurden und der Stablecoin war auch zu dem Zeitpunkt dann wieder overcollateralized. Aber davor natürlich, wenn das Kollateral nichts wert ist, wäre in der Theorie natürlich auch sämtlicher Stablecoin von diesem Hey-Token überhaupt nichts mehr wert, weil das ganze Kollateral einfach durch diesen Exploit auf Null gefallen ist.

Dann das zweite Risiko, dass wenn du jetzt hier tatsächlich deinen eigenen Kredit aufnimmst und deinen eigenen Vault hast, kannst du natürlich auch liquidiert werden und an der Stelle nochmal Hut ab an das Protokoll finde ich persönlich, also das sollte aus meiner Sicht der absolute Standard sein bei jedem einzelnen Borrowing-Protokoll, dass man direkt auf der offiziellen Seite einen Telegram-Bot hat, das heißt, wo du dann automatisch Benachrichtungen bekommst, falls der Vault kurz vor einer Liquidierung steht, also solche Sicherheitsnachrichten aus meiner Sicht, die sollten absoluten Standard sein. Von daher finde ich das cool, dass es direkt hier auf der offiziellen Website integriert ist, denn in aller Regel ist es bei fast jedem anderen Protokoll so, dass man das dann über irgendwelche Tritt-Services einrichten muss, dass man im Notfall tatsächlich irgendwelche Nachrichten bekommt.

Aber hier ist es tatsächlich auf der offiziellen Website so, also finde ich persönlich ziemlich stark. Und dann haben wir noch das dritte Risiko und das ist aus meiner Sicht einfach die Zentralisierung und zwar jetzt nicht unbedingt von diesem Helio-Protokoll, sondern einfach aufgrund der Tatsache, dass das Protokoll auf die Binance Smart Chain aufbaut und aus meiner Sicht Binance Smart Chain einfach sehr stark zentralisiert, gerade was Binance angeht, was CC angeht, aber das ist auch aus meiner Sicht kein wirkliches Geheimnis und eine Zentralisierung ist auch jetzt aus meiner Sicht nicht per se schlecht, sondern es ist nur dann schlecht, wenn du tatsächlich dieser zentralen Führung nicht wirklich vertrauen kannst. Das heißt, wenn du jetzt beispielsweise mir nicht so auf Binance vertraust oder auf CC, dann ist vielleicht das Helio-Protokoll und auch die Binance Smart Chain vielleicht weniger was für dich.

Aber ja, wie gesagt, noch ein zusätzliches Risiko dazu. Jetzt mein persönliches Fazit, also ich selbst habe ja das Protokoll primär deshalb recherchiert, weil ich mitbekommen habe, das ist ein Forksensor von Liquidity, aber jetzt, wo ich die Recherche dazu gemacht habe, also wir haben ja behaupten, dass das eigentlich so gut wie nichts mit Liquidity gemeinsam ist, um ehrlich zu sein, weil ja klar, es ist ein Borrowing-Protokoll und es hat auch zwei verschiedene Tokens, genauso wie Liquidity, aber da hören die Gemeinsamkeiten aus meiner Sicht auch schon auf, weil der StableCoin hat keine Hard-Peg-Mechanismen, sondern zwei komplett unterschiedliche Soft-Peg-Mechanismen, wir haben kein Stability-Pool, wir haben deutlich höhere Überversiehungsgrenzen, also das kommt an die Effizienz von Liquidity bei Vatum nicht ran, dann haben wir auch viel höhere Gebühren, auch die sind um vielfaches höher wie bei Liquidity, also das sind Protokolle, die so unterschiedlich sind, wie sie eigentlich nur sein können, von daher bin ich mir nicht so ganz sicher, ob das jetzt hier tatsächlich ein Fork ist von Liquidity.

Ich persönlich habe auch bei meiner Recherche nichts dazu gelesen, ich habe extra nach Fork von Liquidity gesucht bei diesem Protokoll, habe nichts dazu gefunden, also von daher vermute ich jetzt einfach mal, dass der YouTuber, von dem ich dieses Video angeschaut habe, dass der irgendwie was falsch mitbekommen hat oder irgendwie was falsch aufgeschnappt hat und das würde vielleicht auch erklären, warum bei DefiLlama tatsächlich das Helio-Protokoll nicht als vorgelistet ist und auch dementsprechend meine Recherche ein bisschen ernüchternd war, weil ich mir das durchaus ein bisschen anders vorgestellt hatte, als ich mich zum ersten Mal mit diesem Protokoll auseinandergesetzt habe. Denn aus dem Nutzerperspektive, aus meiner Sicht, das Protokoll jetzt nicht wirklich attraktiv, weil mit einer Überverschämungsgrenze beim BNB von 151%, da bekomme ich vielleicht gerade so einen Hebel hin, konservativ von 1,3 oder 1,5, als so, dass ich natürlich dann auch die 1,3 beziehungsweise 1,5 fachen Kursgewinne theoretisch mitnehmen könnte.

Allerdings zeige ich dann einerseits Zinsen, die teilweise variabel ziemlich hoch sein können. Das heißt, da habe ich auch so ein Stück Wert einfach Ungewissheit, weil ich nicht genau weiß, wo sich die Zinsen im Zipro auf einblenden, weil die eben davon abhängig sind, wie tatsächlich der Peg von diesem Stable Kern gehalten werden kann. Gleichzeitig habe ich auf der Risikoseite das zweifache Smart Contract Risk mit einem Fall, der schon in der Vergangenheit passiert ist, dass ein Protokoll exploitet werden konnte. Also, ja, ich weiß nicht, für mich als Investor jetzt nicht unbedingt die attraktivste Variante. Da würde ich persönlich, wenn ich jetzt tatsächlich in B&B investieren würde, würde ich wahrscheinlich eher einfach nur den Token in meiner Wallet halten, als dass ich einfach vom Chancen-Risiko-Profil es tatsächlich in dieses Protokoll reingehe.

Aber ich bin mir sicher, dass ich da auch noch andere Protokolle genau anschreiben werde auf der Binance Smart Chain, wo man auch B&B entsprechend heben kann. Und ich bin mir sicher, dass es da noch andere coole Varianten gibt. Aber das Helio-Protokoll ist aus meiner Sicht jetzt nicht unbedingt meine erste Wahl. Und damit ist meine Zeit hier in Vietnam auch mittlerweile vorerst mal vorbei, weil hier in Vietnam ist es seit Covid so, dass die ganzen Visa-Extensions, also dass man sein eigenes Visum verlängern kann. Das wurde komplett abgeschafft. Das heißt, ich muss jetzt einen sogenannten Visa-Wand machen, muss raus aus dem Land und komme dann später mit einem neuen Visum darf ich wieder rein für einen Monat. Und ja, das war ursprünglich nicht so geplant, das wusste ich nicht.

Das habe ich auch nirgends im Internet so gelesen, dass es tatsächlich so ist. Aber spielt auch keine Rolle. Jetzt werde ich erstmal für einen Monat nach Bangkok gehen, nach Thailand, wo ich Manu besuchen habe. Das wird sicher cool, da freue ich mich drauf. Und danach in einem weiteren Monat gehe ich im Prinzip wieder zurück nach Vietnam. Diesmal in eine andere Stadt. Ja, da freue ich mich drauf, weil Vietnam hat sich hat mir eigentlich relativ gut gefallen, bis auf die Visum-Geschichte, bis auf das Internet.

Aber da kommt noch eine etwas längere Story dann, wenn ich ein Video zu Vietnam mache, das wird auch dann in ungefähr drei Monaten oder so kommen. Das heißt, ich werde jetzt nicht nach dem ersten Monat schon ein Video machen zu meiner Zeit, wie es mir gefallen hat, welche Erfahrungen ich gemacht habe, sondern es kommt dann entsprechend ein bisschen später. Anyway, mal wieder komplett verblabbert. Ich hoffe, du hast im heutigen Video mehrwert bekommen. Falls ja, lasst gerne ein Like da und hoffentlich sehen wir uns im nächsten Video wieder, wenn ich dann in Bangkok bin. Mach's gut.

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Helio ist ein Borrowing-Protokoll auf der Binance Smart Chain, mit dessen Hilfe du BNB hebeln kannst. Hier lernst du über die Vor- und Nachteile.

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Ich bin Kevin Söll, 2018 aus Deutschland ausgewandert und bereise seither die Welt. Auf diesem Kanal teile ich primär meine Passion für DeFi und mein Leben als Digitaler Nomade.

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#bsc #defi #helioprotocol

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