So schützt du dich vor einem potenziellen Staatsbankrott! 🤫
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Wenn du meinen Kanal schon etwas länger verfolgst, dann hast du vermutlich schon häufiger gehört, dass meiner Meinung nach die exponentiell zunehmende Staatsverschuldung die Wurzel allen Übels ist. Und gerade wenn man so was hier sieht, dann stellt sich natürlich auch die Frage: Kann eigentlich ein Staat auch pleite gehen? Die kurze Antwort darauf ist: Ja, das geht. Das haben wir auch in der Vergangenheit schon häufiger gesehen. Erst zuletzt beispielsweise bei Griechenland. Die viel spannendere Frage ist allerdings: Kann eigentlich auch die USA, also das mit Abstand mächtigste Land der Welt, kann eigentlich auch die USA pleite gehen? Und da ist die Antwort ein ganz klares Jein. Und genau das schauen wir uns auch im heutigen Video etwas genauer an, weil das aus meiner Sicht wirklich absolut essentiell ist für deine Investments. Und wenn du auch das verstanden hast, dann würde ich persönlich behaupten: Es ist ein Kinderspiel, wie du dafür sorgen kannst, dass du langfristig zu den Gewinnern gehörst.
Hi, mein Name ist Kevin Söll und auf meinem Kanal lernst du eigentlich primär über Kryptowährungen. Jetzt heute kommt zwar eher ein allgemeineres Video zum Thema Finanzen, was allerdings die absolute Grundlage bildet für unsere Investments in Krypto. Lass uns zunächst mal ganz vorne starten. Und zwar: Wenn du hier so einen Verlauf siehst bei der Staatsverschuldung, da brauchst du kein Genie sein, um zu erahnen, wie es höchstwahrscheinlich von hier weitergeht. Und ja, du erinnerst richtig: höchstwahrscheinlich hier nach oben rechts. Und der Grund dafür ist auch im Wesentlichen relativ simpel: der Zinseszinseffekt. Dass je mehr Schulden man hat, desto höher natürlich auch die Zinsen auf diese Schulden. Das heißt, wenn du so willst, dann befindet sich die USA hier schon seit Jahrzehnten in einem Teufelskreis, weil die Schulden immer zunehmen und damit natürlich auch die Zinsen auf diese Schulden.
Das ist eine entscheidende Frage: Was genau kann eigentlich der Staat tun, wenn ihm tatsächlich das Geld ausgeht? Naja, die erste, ich sag mal, Lösung hast du gerade schon gesehen, dass einfach der Staat immer mehr Schulden aufnimmt. Das Problem an dieser Lösung ist, dass es das ursprüngliche Problem nicht wirklich löst, sondern einfach nur in die Zukunft verschiebt. Und je höher die Staatsverschuldung, desto gleichzeitig auch geringer das Vertrauen in den Staat. Und das Vertrauen in den Staat ist für die US-Staatsanleihen absolut essentiell. Weil ja im Prinzip Staatsanleihen für die USA nichts anderes sind, als dass du oder auch beispielsweise andere Länder einen Kredit geben an die USA.
Wenn du dir dazu mal die größten Halter von den US-Staatsanleihen anschaust, dann erkennst du Japan auf Platz 1, China auf Platz 2, United Kingdom auf Platz 3. Das heißt, wenn jetzt tatsächlich die USA hingehen würde und die Staatsverschuldung ins Unendliche erhöhen würde, dann würden die Länder irgendwann mal das Vertrauen in die USA verlieren und dementsprechend keine neuen US-Staatsanleihen mehr kaufen oder sogar vielleicht die alten verkaufen. Das heißt, die Schulden im Zeitverlauf einfach immer mehr zu erhöhen, ist irgendwann mal keine Option mehr.
Die zweite Option, die der Staat hat, wenn ihm tatsächlich das Geld ausgeht, ist auch im Wesentlichen die Option, die jeder von uns selber hat, wenn das Geld mehr knapp wird: dass man entsprechend einfach weniger Geld ausgibt, seine Kosten entsprechend reduziert. Und das hört sich vielleicht auch ganz zu Beginn relativ banal an, ist allerdings bei uns im derzeitigen politischen System nahezu unmöglich umzusetzen. Die USA haben ja ebenfalls eine Demokratie. Und Demokratie kommt ursprünglich vom griechischen Demos für Volk und Kratos für Macht. Das heißt, idealerweise hat bei einer Demokratie das Volk die Macht, indem sie entsprechende Vertreter wählen können, also Politiker, die dann idealerweise auch das umsetzen, was entsprechend das Volk will.
Und genau da liegt auch schon das Problem. Denn ich persönlich dachte lange Zeit, dass die Politiker schuld sind, dass unsere Staatsverschuldung immer mal zunimmt. Denn die allermeisten Politiker wollen nur wiedergewählt werden. Das heißt oftmals, und auch insbesondere wenn es um die Finanzen geht, treffen sie oftmals einfach sehr kurzfristige Entscheidungen anstatt das, was eigentlich langfristig gesehen am besten wäre. Bis ich dann das Ganze ein bisschen reflektiert habe und irgendwann mal zum Entschluss kam oder realisiert habe, dass die Politiker im Wesentlichen eigentlich nur ein Symptom sind von unserem derzeitigen politischen System. Denn ja, politische Entscheidungen führen im Wesentlichen dazu, dass die Staatsverschuldung immer mehr zunimmt. Aber wir dürfen ja auch nicht vergessen, dass wir, das Volk, ja schließlich die sind, die die ganzen Politiker, die Vertreter entsprechend wählen.
Das heißt, um die Staatsverschuldung zu reduzieren, bräuchten wir im Wesentlichen einen Politiker, der sagt: So, liebes Volk, wenn ihr mich wählt, dann gibt es radikale Kürzungen. Also liebe Rentner, eure staatliche Rente wird ja halbiert, weil alles andere können wir uns nicht leisten. Liebe Eltern, sämtliche Kosten für die Schule, für die Universität, die werden jetzt verdoppelt, denn auch da, wir haben einfach nicht das Geld dafür. Und an alle kranken Leute, ja sorry, ihr müsst euch jetzt irgendwie selber versorgen, wir haben einfach nicht das Geld dafür, euch ebenfalls mitzutragen. Und mal ganz ehrlich, würdest du selbst einen Politiker wählen, wo du ganz genau weißt, dass wenn er tatsächlich gewählt wird, dass du danach noch höhere Kosten hast und gleichzeitig weniger bekommst? Vermutlich eher weniger, oder?
Und das soll auch an der Stelle überhaupt gar kein Vorwurf sein, sondern einfach nur verdeutlichen, dass es bei unserem derzeitigen politischen System absolut unwahrscheinlich ist, dass der Staat jemals sein Ausgabenproblem unter Kontrolle bekommt, weil schließlich kein Politiker jemals gewählt werden würde, wenn er solche radikalen Lösungen entsprechend vorschlägt. Stattdessen führen die Anreize bei uns im derzeitigen System sogar eher dazu, dass uns die ganzen Politiker noch mehr versprechen, uns Gott und die Welt versprechen, weil das eben die beste Strategie ist, um tatsächlich wiedergewählt zu werden. Wie wir es beispielsweise erst vor kurzem gesehen haben mit Trump auf der Bitcoin-Konferenz, wo er im Wesentlichen alles gesagt hat, was das Volk hören möchte, nur damit er natürlich dann wieder wiedergewählt wird.
Die dritte Option, die der Staat hat, wenn ihm das Geld ausgeht, ist, die Einnahmen zu erhöhen, durch beispielsweise Steuern oder auch beispielsweise sonstige Abgaben. Aber auch da haben wir gerade bei unserem politischen System gesehen, dass die Anreize an die Politiker eigentlich eher umgekehrt sind, dass sie eher Anreize haben, um die Steuern und die Abgaben zu reduzieren, weil auch das eine Strategie ist, um entsprechend wiedergewählt zu werden. Aber es kommt auch noch ein zweiter Punkt dazu, der aus meiner Sicht noch viel wichtiger ist. Denn bei Steuern gibt es ein natürliches Equilibrium, also wenn du so willst, so ein natürliches Gleichgewicht. Das heißt, wenn du die Steuern immer mehr erhöhst, heißt das nicht automatisch, dass dementsprechend auch die Einnahmen nach oben gehen, denn ab einem gewissen Niveau, ab diesem Equilibrium, diesem Gleichgewicht, führen mehr Steuern dazu, dass dann immer mehr wohlhabende Leute das Land verlassen und auch gleichzeitig das Wirtschaftswachstum darunter leidet.
Und genau dazu gibt es auch bereits unzählige Untersuchungen, wo genau dieses Equilibrium liegt, wie hoch in Prozent die Steuern erhöht werden können im Vergleich zum Bruttoinlandsprodukt, sodass quasi die ganzen Einnahmen maximiert werden können, ohne dass das Wirtschaftswachstum darunter leidet. Anyway, was ich mit dem Ganzen noch sagen möchte, ist, dass unser Staat kein Einnahmenproblem hat, sondern ein Ausgabenproblem. Und das Ausgabenproblem geht wiederum auf unser derzeitiges politisches System zurück. Und dass sich das in naher Zukunft ändert, ist aus meiner Sicht die Wahrscheinlichkeit unglaublich gering.
Okay, wir haben also gerade gesehen, dass langfristig gesehen immer mehr Schulden aufzunehmen nicht so eine wirkliche Option ist, weil das eben auf Kosten vom Vertrauen geht. Zweitens auch, dass die Staatsausgaben zu reduzieren sich zwar theoretisch cool anhört, in der Praxis allerdings nahezu unmöglich ist, das Ganze umzusetzen. Drittens auch, was die Staatseinnahmen angeht, dass es da einfach so ein Stück weit begrenzt ist, weil ab einem gewissen Level hat es eben auch negative Konsequenzen. Was im Wesentlichen alles nur bedeutet, dass eine einzige Maßnahme übrig bleibt. Also auf gut Deutsch übersetzt: die eigene Währung zu entwerten, indem frisches Geld gedruckt wird.
Das heißt jetzt in Kurzfassung: Ja, in der Theorie könnte auch die USA pleite gehen. In der Praxis ist das allerdings absolut unwahrscheinlich, weil bevor die USA jemals pleite gehen würde, würden sie davor einfach die Gelddrucker anschmeißen. Das heißt, es ist im Wesentlichen vergleichbar, wie wenn du Monopoly spielst, allerdings nicht nur der Spieler bist, sondern auch noch gleichzeitig derjenige, der die Bank kontrolliert. Was würdest du also machen, wenn dir das Geld ausgeht? Logischerweise nimmst du dir dann einfach mehr Geld von der Bank.
Und die Geldentwertung über das Gelddrucken ist auch im Übrigen kein neues Konzept. Und zwar hat beispielsweise der US-Dollar seit der Einführung damals von der Federal Reserve, also der Zentralbank in den USA, im Jahr 1913 bis heute satte 98% von seinem Wert verloren. Und die Geldentwertung an sich ist auch kein Phänomen, was es erst seit dem Fiat-System gibt, sondern es hat auch bereits seit Jahrtausenden von der Seite von der Regierung stattgefunden, nur eben auf unterschiedliche Wege. Als beispielsweise noch früher Münzen aus wertvollen Metallen benutzt wurden zum Bezahlen, ist die Regierung hergegangen und hat den Zeitverlauf einerseits einfach die Größe der Münze verringert und auch andererseits einfach einen Teil der Münze abgeschnitten, abgefeilt, was beispielsweise unter dem Begriff Coin Clipping bekannt ist. Nur mit dem Nachteil, dass es selbst für das bloße Auge ab einem gewissen Grad ziemlich offensichtlich war.
Ein paar Jahrhunderte später hatte die Regierung dann eine bessere Idee, und zwar indem sie nicht die Größe der Münze verändert haben, sondern einfach nur den Gehalt der wertvollen Metalle innerhalb der Münze, was den großen Vorteil hatte, dass man mit dem bloßen Auge den Unterschied nicht mehr wirklich gesehen hat. Nur dann etwas später wurden auch Methoden einfach eingeführt, um den Gehalt messen zu können, das heißt auch da war es ab einem gewissen Level einfach offensichtlich. Aber seitdem wir auf unser derzeitiges Fiat-System umgestiegen sind, ist es für die Regierung ein absoluter Traum, weil nicht nur, dass sie absolut wertloses Papier drucken können, was eins zu eins gleich aussieht wie auch das Papier, was auf der Straße verwendet wird, sondern auch, dass mittlerweile mehr als 90% von unserem Geld nur digital existiert. Und da ist es nichts, also ja, nichts Leichteres, als da einfach eine Null hinzuzufügen und fertig. Und die Inflationsrate, also wie teuer die ganzen anderen Produkte dann wurden aufgrund von dieser Geldentwertung, das ist auch was, was die Regierung dann selber angibt, ohne dass es irgendwie von einer unabhängigen Drittpartei mal kontrolliert wird.
Okay, dann lass uns jetzt mal zum Punkt kommen. Was heißt es für die Praxis, was heißt es für dich und was heißt es für deine Investments? Erstens können wir festhalten, dass mit einer sehr hohen Wahrscheinlichkeit die Staatsverschuldung hier immer mehr zunehmen wird. Und das ist auch beispielsweise was, was bereits Winston Churchill meinte, der gesagt hat, sinngemäß, dass je weiter du in die Vergangenheit zurückblicken kannst, desto mehr oder desto eher wirst du auch die Zukunft erahnen können. Und wenn die Staatsverschuldung immer höher wird, dann ist die Wahrscheinlichkeit auch sehr hoch, dass unser durch nichts gedecktes Fiatgeld immer mehr entwertet wird, sodass auch langfristig gesehen die reale Inflation relativ hoch bleibt.
Und genau deshalb wird es auch in der Zukunft immer wichtiger, dass du langfristig gesehen in Dinge investierst, die trotz einer hohen Inflationsrate ihren Wert erhalten, wie beispielsweise Sachwerte, wie Aktien, Immobilien, Rohstoffe und so weiter, genauso wie beispielsweise Krypto. Und für diejenigen, die von diesem Trend noch mehr profitieren wollen, kann es auch unter anderem sinnvoll sein, Schulden aufzunehmen. Und zwar nicht irgendwelche Schulden, also nicht irgendwie Konsumschulden, um sich ein Auto zu kaufen, sondern Schulden, um dann beispielsweise nochmal mehr solche Sachwerte zu kaufen.
Und das ist auch der Hauptgrund, warum ich persönlich mit dem Großteil von meinem Kapital die E-Be-Strategie verfolge, weil ich da im Prinzip auf beiden Seiten profitiere. Einerseits von den steigenden Assetpreisen, in denen ich gehebelte Kursgewinne erwirtschafte, und auch andererseits von den fallenden Schulden. Falls du die E-Be-Strategie noch nicht kennst, dann schau mal in die Beschreibung, da habe ich dir ein Video verlinkt, was genau die E-Be-Strategie ist und was auch die Vor- und Nachteile davon sind.
Automatisch erstellt (Speech-to-Text) und KI-gestützt sprachlich bereinigt. Es gibt den gesprochenen Inhalt wieder, kann aber vereinzelt Fehler enthalten.
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Kann der Staat eigentlich pleitegehen? Und falls ja, wie kannst du dich vor sowas schützen? Hier lernst du über verschiedene Szenarien.
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