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Kevin Söll

Der GAMECHANGER für Ethereum | Liquid Restaking + 2x AIRDROPS 🪂

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Wenn du dem Newsletter folgst, dann weißt du, dass momentan zwei Bereiche auf Ethereum absolut am Boomen sind, und zwar das Restaking und das Liquid Restaking. Wenn du dir einfach mal das TVL anschaust, also das Total Value Locked, das geht momentan absolut wie eine Rakete nach oben. Und genau deshalb schauen wir uns auch im heutigen Video gemeinsam an: erstens, was es überhaupt mit diesem Liquid Restaking auf sich hat, zweitens, was die Vor- und Nachteile davon sind, und ganz zum Schluss zeige ich dir noch kurz ein Tutorial, wie du das grundsätzlich auch selbst benutzen kannst und wie du unter anderem von zwei Airdrops gleichzeitig profitieren kannst.

Hi, mein Name ist Kevin Söll und auf meinem Kanal lernst du über alles, was mit DeFi zu tun hat, Decentralized Finance, inklusive auch aktuellen Entwicklungen wie beispielsweise heute. Aber bevor wir direkt reinstarten mit Liquid Restaking, lass uns zunächst mal anschauen, was denn die unterschiedlichen Arten von Staking sind und vor allem auch, was da die Vor- und Nachteile davon sind.

Lass uns da mal ganz vorne starten, beim ganz normalen Staking, also dass du beispielsweise bei einer Blockchain, die auf Proof of Stake beruht, entsprechend mithilfst, die ganzen Transaktionen zu validieren. Und dafür – da kommen wir schon zu den Vorteilen – wirst du mit Staking-Rewards belohnt, die derzeit bei Ethereum meistens so zwischen 3 und 5 % liegen. Gleichzeitig bringt das Staking den Vorteil, zumindest im Vergleich zum Mining bei Bitcoin, dass du da im Allgemeinen relativ geringe Fixkosten hast. Und im Allgemeinen ist auch das ganz klassische Staking, zumindest im Vergleich zum Liquid Staking und Liquid Restaking, nochmal deutlich sicherer.

Das ganz normale Staking kommt allerdings auch mit ein paar Nachteilen. Und zwar zum einen, dass es durchaus relativ technisch ist, das Ganze aufzusetzen, auch für das Validieren und so weiter, dass du da auch keine Fehler machst. Gleichzeitig bedeutet das, wenn du deine Ether dann entsprechend im Staking lockst, dass die quasi illiquide sind. Das heißt erstens: Wenn du die verkaufen musst, kann es eine gewisse Zeit dauern, bis du an sie rankommst. Und zweitens kannst du nichts mit diesen Tokens anfangen, wenn du sie entsprechend im Staking hast. Auf Ethereum gibt es zudem die Anforderung, dass du mit mindestens 32 Ether das Staking betreiben musst. Das heißt, mit ein paar Ether geht das nicht, du musst tatsächlich volle 32 Ether haben.

Gleichzeitig hast du das Slashing-Risiko, was im Wesentlichen ein Sicherheitsmechanismus ist: dass, wenn du jetzt beispielsweise ein Betrüger wärst oder irgendwelche inkorrekten Blöcke als korrekt validierst, du dann einen Teil von deinem Stake, also von deinen gestakten Ether, entsprechend verlieren kannst. Und logischerweise können auch, je nachdem, wo du steuerlich ansässig bist, gerade beim Staking noch extra Steuern anfallen, im Vergleich dazu, wenn du jetzt beispielsweise ganz normal Ether hältst.

Und genau diese Nachteile vom normalen Staking, so nenne ich es jetzt mal, erklären auch im Wesentlichen, warum der Trend momentan immer mehr Richtung Liquid Staking geht, weil es einfach einige zentrale Vorteile hat. Und zwar bedeutet Liquid Staking, vereinfacht gesagt, dass du im Prinzip den gesamten Staking-Prozess, also das, was es so technisch macht und so weiter, komplett outsourcest, dann beispielsweise an ein DeFi-Protokoll oder auch an ein zentrales Unternehmen. Das heißt, jemand anderes übernimmt das für dich, und im Gegenzug dazu bekommst du sogar noch eine Art Quittung als Token, die du dann entsprechend in der Wallet hältst.

Die Vorteile von dieser Methode sind, dass du da ebenfalls Staking-Rewards bekommst, die allerdings minimal geringer sind im Vergleich zum normalen Staking, aufgrund der Tatsache, dass hier natürlich der Betreiber ebenfalls mitverdienen möchte. Gleichzeitig hast du hier überhaupt gar keine Fixkosten, aufgrund der Tatsache, dass du das ja komplett an ein anderes DeFi-Protokoll oder auch ein anderes Unternehmen outsourcest. Du brauchst auch keine Mindestanzahl an Ether, du könntest beispielsweise Liquid Restaking mit 0,1 Ether durchführen, du brauchst nicht die vollen 32 Ether. Es ist zudem super einfach: Du musst nur deine Wallet connecten, kurz das Ganze einzahlen, und fertig. Also einfacher geht es aus meiner Sicht nicht.

Und gleichzeitig bekommst du dann, und das habe ich schon eingangs erwähnt, so eine Art Quittung in Form von Tokens, die du dann in deiner Wallet hältst und mit denen du dann theoretisch auch andere DeFi-Protokolle weiterverwenden kannst. Das heißt, anders als beim normalen Staking, wo dann deine Assets zu 100 % weggelockt sind, ist es hier liquide – deshalb auch Liquid Staking –, sodass du das wiederverwenden kannst.

Natürlich hast du bei der Methode ebenfalls das Slashing-Risiko, also wie gesagt diesen Sicherheitsmechanismus, wobei du das im Prinzip komplett an ein anderes DeFi-Protokoll beziehungsweise ein anderes Unternehmen outsourcest. Natürlich können auch dort eventuell Steuern anfallen, je nachdem, wo du steuerlich ansässig bist und wie das Ganze gehandhabt wird. Und zusätzlich hast du hier noch das Smart-Contract-Risk, sofern du das über DeFi-Protokolle machst, was ich persönlich empfehlen würde. Oder wenn du das Ganze über ein zentrales Unternehmen machst, dann hast du logischerweise kein Smart-Contract-Risk, sondern in dem Fall das Custody-Risk, also das Verwahrungsrisiko: dass, wenn beispielsweise dieses Unternehmen pleitegeht oder gehackt wird und so weiter, auch dann deine Funds theoretisch weg sein könnten.

Schon allein wenn du dir hier mal die Entwicklung anschaust, beim Liquid Staking mit einem TVL von knapp 40 Milliarden – also das lässt sich definitiv sehen –, dass es der mit Abstand größte Bereich im DeFi-Space ist, sogar nochmal deutlich größer als der Borrowing-Space. Und der Borrowing-Space ist schon relativ groß. Und auch die Marktführer hier beim Liquid Staking sind erstens Lido, zweitens Rocket Pool und dann, mit größerem Abstand, Binance Staked ETH, wobei Lido den mit Abstand größten Anteil hat.

Dann lass uns jetzt weitermachen mit Restaking, wo im Wesentlichen die Grundidee relativ simpel ist. Und zwar tust du im Prinzip fürs Staking deine Ether weglocken, um dann die ganzen Transaktionen auf Ethereum validieren zu können. Das heißt, indirekt beziehungsweise direkt trägst du da zur Sicherheit bei. So, aber wenn die Ether ja weggelockt sind, was spricht denn dann dagegen, dass du die genau gleichen Ether benutzt, um dann beispielsweise auch mitzuhelfen, andere Projekte mit abzusichern? Andere Projekte im Sinne von beispielsweise anderen Layer-2-Chains oder im Sinne von beispielsweise irgendwelchen Bridges, irgendwelchen Orakeln. Genau das ist das Prinzip von Restaking.

Und weil du hier beim Restaking nicht nur zur Sicherheit von Ethereum beiträgst, sondern auch von anderen Projekten, heißt das natürlich gleichzeitig, dass du die x-fachen Staking-Rewards bekommst – je nachdem, bei wie vielen Projekten du tatsächlich mithilfst, das Ganze mit zu validieren. Je mehr, desto mehr Rewards, aber das heißt natürlich gleichzeitig auch: desto höher das Slashing-Risiko, worauf wir gleich noch zu sprechen kommen. Gleichzeitig hast du beim Restaking überhaupt keine Fixkosten, weil du das komplett an die entsprechenden Anbieter outsourcest, derzeit beispielsweise an ein DeFi-Protokoll namens EigenLayer.

Gleichzeitig bedeutet Restaking – und das ist jetzt wirklich der revolutionäre Ansatz von Restaking. Ich meine, ja, für uns User ist es cool, dass wir die x-fachen Staking-Rewards bekommen. Aber der wirklich große Game-Changer bei Restaking ist, dass sich jetzt Projekte von Tag 1 an im Prinzip die Sicherheit von Ethereum erkaufen können. Denn wenn du beispielsweise Stand heute ein neues Projekt startest, wie beispielsweise ein DeFi-Protokoll, ist es unglaublich schwer, das von Tag 1 an entsprechend dezentral zu haben, weil es eben nicht mehr den Vorteil gibt, den damals beispielsweise Bitcoin hatte, dass Bitcoin das einzige Projekt war, ganz langsam gestartet hat und sich dann im Prinzip immer mehr dezentral aufgeteilt hat.

Diesen Vorteil haben die ganzen heutigen Projekte eben nicht mehr, weil schon die ganze Infrastruktur besteht, von irgendwelchen Mining-Unternehmen, Staking-Unternehmen und so weiter. Das heißt, es ist unglaublich schwer, Stand heute wirklich ein dezentrales Projekt direkt von Tag 1 an zu starten. Aber jetzt mit Restaking müssen sich die ganzen neuen Projekte nicht mehr damit auseinandersetzen, wie sie denn tatsächlich dezentral und sicher werden und so weiter, sondern sie können sich einfach ganz bequem von Ethereum entsprechend die Sicherheit dazukaufen und sich dafür dann auf ihren Haupt-Use-Case fokussieren. Stand heute kannst du auch von einem potenziellen Airdrop beim Restaking profitieren. Wie das genau funktioniert, schauen wir uns in diesem Video gegen Ende noch etwas genauer an.

Zunächst mal hier noch zu den Nachteilen: zum einen, dass du, wenn du normales Restaking durchführst, dann wieder illiquide Assets hast, wenn du deine Ether entsprechend weglockst und mit ihnen nichts machen kannst. Gleichzeitig hast du natürlich auch hier das Slashing-Risiko, und zwar das x-fache Slashing-Risiko, je nachdem, wie viele Projekte du hier mit absicherst, und natürlich gleichzeitig potenzielle Steuern, je nachdem, wo du steuerlich ansässig bist und wie das Ganze gehandhabt wird.

Der derzeitige Marktführer und gleichzeitig Pionier in dem Space ist EigenLayer. Das ist ein Projekt, das ich vor ungefähr acht Monaten schon auf meinem YouTube-Kanal vorgestellt habe, als EigenLayer damals noch nicht live war, aufgrund der Tatsache, dass es einfach so ein revolutionäres Konzept ist. Und genau das sehen wir auch hier beispielsweise beim TVL, beim Total Value Locked, mit derzeit ungefähr schon 6 Milliarden. Wenn du dir diese Wachstumskurve anschaust – das geht einfach nur wie eine Rakete nach oben.

Da lass uns jetzt weitermachen mit Liquid Restaking, was im Wesentlichen einfach Restaking auf Steroiden ist. Denn es ist im Wesentlichen das genau gleiche Prinzip wie von Staking zu Liquid Staking, nur jetzt dieses Liquid Staking nicht mit ganz normalem Staking, sondern mit Restaking – deshalb auch Liquid Restaking. Im Vergleich zum normalen Liquid Staking hat dieses Liquid Restaking den Vorteil, dass du hier die x-fachen Staking-Rewards bekommst und nicht nur die von Ethereum. Gleichzeitig hast du auch hier keine Fixkosten, weil du das komplett outsourcest. Du hast auch keine Mindestanzahl an Ether, die du brauchst, um das Ganze durchzuführen. Es ist super einfach, das schauen wir uns auch gleich noch in einem Tutorial gemeinsam an.

Gleichzeitig bekommst du ebenfalls so eine Art Quittung in Form von Tokens, die du dann beispielsweise bei anderen DeFi-Protokollen wiederverwenden kannst – auch das schauen wir uns gleich noch im Tutorial gemeinsam an. Und gleichzeitig hast du, wenn du dieses Liquid Restaking machst, auch den Vorteil, dass du von zwei potenziellen Airdrops gleichzeitig profitieren kannst. Auch das schauen wir uns gleich im Tutorial ein bisschen genauer an.

Jetzt die Nachteile vom Liquid Restaking sind aus meiner Sicht relativ logisch und nachvollziehbar, wenn du die anderen Formen von Staking verstanden hast. Und zwar zum einen, dass du hier das x-fache Slashing-Risiko hast, aufgrund der Tatsache, dass du das Restaking durchführst, also für mehrere Projekte. Gleichzeitig können eben auch hier Steuern anfallen, und natürlich auch das x-fache Smart-Contract-Risk, weil du einerseits das Smart-Contract-Risk hier von diesem Restaking hast und gleichzeitig natürlich noch von diesem Liquid-Staking-Anbieter.

Wenn du dir zu Liquid Restaking mal die Wachstumskurve anschaust – also so was habe ich im DeFi-Space bisher selten gesehen. Also wir sprechen hier vom Milliardenbereich, wo teilweise das TVL von Tag zu Tag um mehrere hundert Millionen entsprechend ansteigt. So was sieht man relativ selten, aber so sieht das Ganze eben aus, wenn man Product Market Fit hat, weil du da einerseits die Vorteile hast von dem Restaking durch x-fache Staking-Rewards und gleichzeitig, dass das Ganze liquide ist. Das heißt, dass du mit diesen Quittungs-Tokens im Prinzip dann auch noch andere DeFi-Protokolle mitbenutzen kannst. Die Marktführer da sind beispielsweise ether.fi und Puffer Finance. Eines davon, den Marktführer, schauen wir uns auch gleich noch in einem Tutorial gemeinsam an.

Das Liquid Restaking ist aus meiner Sicht auch unglaublich bullish für Ether. Also ich spreche jetzt ganz bloß von Ether, dem Token, nicht Ethereum, dem Netzwerk, sondern Ether, dem Token. Denn das Liquid Restaking führt im Wesentlichen nur dazu, dass diese Anzahl der gestakten Ether im Zeitverlauf noch höher geht, und derzeit sind bereits 25 % von allen Ether entsprechend weggelockt. Das heißt gleichzeitig, dass das Angebot im Zeitverlauf immer mehr abnimmt. Zusätzlich ist natürlich Ether an sich schon deflationär, was im Wesentlichen dann in der Praxis bedeutet, dass, wenn wir tatsächlich in den Bullmarkt reingehen und dann die Nachfrage sich noch leicht erhöht, das eben einen viel stärkeren Effekt auf den Preis hat, aufgrund der Tatsache, dass hier einfach das Angebot so knapp ist.

Gut, dann lasst uns jetzt mal gemeinsam anschauen, wie das Ganze in der Praxis aussieht, und zwar hier ein Beispiel von ether.fi. Das ist das größte Liquid-Restaking-Protokoll, das es derzeit im Markt gibt, mit einem Total Value Locked von ungefähr 1 Milliarde. Um das Ganze zu nutzen, kannst du einfach auf 'Stake Now' draufklicken. Danach musst du dann einfach hier kurz deine Web3-Wallet verbinden, was ich jetzt hier beispielsweise mit Rabby gemacht habe, und der Rest ist eigentlich aus meiner Sicht relativ selbsterklärend: dass du hier unter Stake beispielsweise Ether auswählen kannst, beispielsweise 0,1 Ether. Dafür bekomme ich dann 0,1 eETH – das sind diese Liquid-Restaking-Tokens, die ich danach in meiner Wallet habe, wo ich auch genau für einen Ether ein eETH entsprechend bekomme.

Und gleichzeitig bekomme ich hier Staking-Rewards, und zwar nicht nur die ganzen Staking-Rewards von Ethereum an sich, sondern gleichzeitig auch noch die Restaking-APR, die noch oben drauf kommt, und zusätzlich, dass ich hier Loyalty Points sammeln kann für ether.fi und gleichzeitig Punkte für EigenLayer. Und diese Punkte hier sind im Wesentlichen nur der Vorbote von einem potenziellen Airdrop, der mal in der Zukunft kommen könnte. Also aus meiner Sicht ist die Wahrscheinlichkeit unglaublich hoch, dass der tatsächlich kommt, weil, wenn nicht, dann würden sich die Projekte extrem ins eigene Bein schießen und der Ruf wäre dahin. Von daher gehe ich davon aus, dass, wenn du das tatsächlich so machst, du dann einerseits von einem Airdrop von EigenLayer profitierst und gleichzeitig auch noch von ether.fi.

Wenn du das Ganze dann hier über die Plattform gemacht hast, kannst du auch hier oben auf 'Portfolio' draufklicken, wo dir dann auf einen Blick angezeigt wird, wie viele Punkte du beispielsweise bei ether.fi schon gesammelt hast, wie viele für EigenLayer, wie hoch die APR hier ist, und irgendwann mal später wird auch die Restaking-APR entsprechend angezeigt.

Jetzt gehen wir mal nochmal zurück zu eETH, weil du hier noch eine zweite Option findest: dass du das Ganze direkt wrappen kannst. Das bedeutet im Wesentlichen, dass du diese eETH, die du hier bekommen hast durch das Staking, nochmal wrappen kannst, das heißt einen Wrapper außen rumpackst, sodass du dann Wrapped eETH bekommst. Und diese Wrapped eETH kannst du dann entsprechend bei den ganzen DeFi-Protokollen theoretisch hinterlegen, falls du das möchtest. Ich habe auch mal direkt hier bei DeFiLlama unter diesem Borrowing-Aggregator nachgeschaut, wo genau man Stand heute diese Wrapped eETH entsprechend schon hinterlegen kann. Derzeit ist die Auswahl noch relativ gering, aber im Zeitverlauf gehe ich ganz stark davon aus, dass die Auswahl immer und immer größer wird.

Aber theoretisch könntest du beispielsweise hier bei Silo Finance diese Wrapped eETH hinterlegen, dafür entsprechend einen Kredit aufnehmen in USDC, mit diesen USDC dann nochmal hier entsprechend noch mehr Ether kaufen, mit diesen Ether nochmal eETH, mit diesen eETH nochmal Wrapped eETH, und so im Prinzip das Ganze schachteln, loopen, sodass du im Endeffekt einerseits gehebelte Kursgewinne bekommst, aber natürlich andererseits hier entsprechend nochmal deutlich mehr Punkte sammeln kannst für ether.fi, genauso wie für EigenLayer.

Es gibt beim Restaking allerdings auch ein paar valide Kritikpunkte, die insbesondere von den ganzen Techies häufiger diskutiert werden. Wie beispielsweise, dass das Restaking im Allgemeinen deutlich komplexer ist als das normale Staking, was dann im Endeffekt langfristig betrachtet dazu führen könnte, dass immer mehr Leute tatsächlich das Restaking durchführen und dadurch im Allgemeinen das Staking eher zentralisiert wird, anstatt weiter dezentralisiert zu werden. Und gleichzeitig, dass, wenn das Restaking irgendwann mal zu groß und zu lastig auf ein Projekt wird, auch dieses Projekt so ein gewisses Risiko für das Ethereum-Netzwerk darstellt.

Und gerade wenn du solche neuen DeFi-Protokolle benutzt, die noch relativ unbewährt sind, musst du dir natürlich auch bewusst sein, dass du hier ein x-fach erhöhtes Smart-Contract-Risk hast, und zwar einerseits hier von zwei verschiedenen Plattformen – wenn du das Ganze noch loopst, dann von drei verschiedenen Plattformen. Das heißt, dieser Airdrop ist auch so ein Stück weit dann einfach die Kompensation für das Risiko, das du entsprechend eingegangen bist.

Jetzt noch zu meiner persönlichen Meinung: Also aus meiner Sicht wird es nur eine Frage der Zeit sein, bis es irgendwann mal komplett normal ist, dass man bei sämtlichen großen DeFi-Protokollen beziehungsweise Borrowing-Protokollen diese Liquid-Restaking-Tokens dann entsprechend hinterlegen kann, nochmal heben kann und so weiter. Ich glaube, das ist tatsächlich nur eine Frage der Zeit, bis es irgendwann mal kommt. Gleichzeitig könnte ich mir auch gut vorstellen, dass es in der Zukunft ähnliche Konzepte geben wird wie das Stablecoin-Konzept von Libra Finance, wo du auf diesen Stablecoin eine dauerhafte Rendite bekommst, die eben über diese Staking-Rewards finanziert wird, allerdings nur normale Staking-Rewards. Und das genau gleiche System könnte man dann im Prinzip auch mit Liquid-Restaking-Tokens machen, dass du im Prinzip die Rendite von Restaking dann entsprechend auf einen Stablecoin projizierst, was ebenfalls im Vergleich zum traditionellen Finanzsystem ziemlich attraktiv sein könnte.

Jetzt, ich persönlich benutze das Restaking und auch das Liquid Restaking Stand heute nicht, aufgrund der Tatsache, dass ich derzeit mit meiner Investitionsstrategie primär auf gehebelte Kursgewinne fokussiert bin und weniger hier auf extra Rendite oder extra Airdrops. Aber gerade für die ganzen Leute, die im Yield-Farming-Bereich unterwegs sind oder im Allgemeinen im Airdrop-Farming, könnte das durchaus eine interessante Gelegenheit sein.

Aber im Allgemeinen bin ich doch relativ bullish, was Ether, den Token, angeht, genauso wie Ethereum, das Netzwerk. Ich meine den Token durch das Liquid Restaking, dadurch, dass einfach das Angebot immer und immer knapper wird. Also ja, wenn da einfach mal in einem Bullrun die entsprechende Nachfrage kommt, da werden wir wahrscheinlich Preissprünge bei Ether sehen, die für seine Marktkapitalisierung einfach komplett untypisch sind, weil einfach das Angebot zu knapp ist. Also könnte ich mir gut vorstellen, dass das im nächsten Bullrun massiv nach oben gehen wird. Gleichzeitig auch Ethereum, das Netzwerk: in dem Moment, wo einfach immer mehr Chains auf Ethereum aufbauen und andere Projekte sich jetzt noch zusätzlich die Sicherheit erkaufen, ist das natürlich gleichzeitig ein Symbol, dass Ethereum da ist, um einfach zu bleiben. Und dann sehen wir uns beim nächsten Mal.

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