RISIKOLOS hebeln mit Liquity V2 🔥
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Liquity wird eine neue Version, die Version V2, rausbringen, die nicht nur super innovativ ist, sondern aus meiner Sicht auch gerade für uns Investoren eine super interessante Geschichte wird. Deshalb schauen wir uns mal im heutigen Video auf einem ganz high level an, was da konkret geplant ist und vor allem auch, wie wir das konkret benutzen können.
Ganz kurz zur Gliederung zum heutigen Video: Wir schauen uns heute im ersten Teil zunächst mal so ein bisschen den technischen Hintergrund hinter der Version V2 an. Und ich gehe stark davon aus, dass es für relativ viele Leute, insbesondere für die Anfänger, eventuell technisch ein bisschen too much wird. Falls das bei dir tatsächlich der Fall ist, dann nutze unten die Timestamps und spring einfach zu dem Punkt, was das konkret für uns Investoren bedeutet, weil da unglaublich interessante Investitionsmöglichkeiten auf uns zukommen.
Den Großteil vom heutigen Video habe ich hier aus dieser Präsentation von Robert Lauko, das ist der Founder von Liquity, der bei der EthCC, also bei der Ethereum Community Conference in Paris, vor kurzem eine Präsentation gegeben hat und zunächst mal dieses Stablecoin-Trilemma erklärt hat. Das Stablecoin-Trilemma lehnt sich ja relativ nah an das Blockchain-Trilemma an, was du eventuell schon kennst. Es hat hier drei verschiedene Kategorien, zum einen Dezentralität, Stabilität und Skalierbarkeit von Stablecoins. Also das Blockchain-Trilemma ist über Blockchains, das Stablecoin-Trilemma, da geht es einzig und allein um Stablecoins.
Und grundsätzlich sagt man normalerweise bei so einem Trilemma, dass man immer nur zwei von drei Seiten erreichen kann, wie beispielsweise der LUSD hier von Liquity, der dezentral ist, stabil ist, allerdings von der Skalierbarkeit her jetzt nicht unbedingt der beste Stablecoin. Genauso auch umgekehrt: irgendwelche zentralen Stablecoins wie beispielsweise Tether, die sind stabil, die sind skalierbar, aber was Dezentralität angeht, ja, eher ein Fragezeichen hier.
Die Vorteile vom aktuellen Stablecoin von Liquity, dem LUSD, sind die, dass er derzeit maximal dezentral ist, dass er relativ stabil ist, aber was die Skalierbarkeit angeht, da wird das Ganze ein bisschen tricky. Und das ist auch per Design so, weil das Ganze eben mit sogenannten CDPs funktioniert, mit Collateral Debt Positions. Und Collateral Debt Positions heißt im Wesentlichen nur das, dass du für jeden einzelnen Dollar an Stablecoin, der im Umlauf ist, nochmal mehr Dollar an Ether als Sicherheit hinterlegen musst. Und das bedeutet natürlich auch gleichzeitig, dass dadurch die, ich sag mal, Skalierbarkeit so ein Stück weit eingeschränkt ist, weil, naja, du brauchst erstmal ganz viele Leute, die ihre Ether hinterlegen, und das machen die natürlich nur dann, wenn tatsächlich dieses Borrowing auch attraktiv ist. Das heißt, du musst da als Protokoll die ganze Zeit schauen, dass diese Nachfrage nach diesem Stablecoin möglichst nach oben geht, weil ansonsten hinterlegen relativ wenige Leute ihre Ether für eine geringere Menge an Stablecoins.
Die Alternative von solchen CDPs sind sogenannte Decentralized Reserve Protocols, wie beispielsweise Angle, wo das Ganze, ich sag mal, vom Prinzip her ähnlich funktioniert, nur dass hier das Ganze nicht durch CDPs, also Collateral Debt Positions, gedeckt wird, sondern hier wird das Ganze durch die Reserve vom Protokoll gedeckt. Das heißt, das Protokoll selbst wird in dem Fall so eine Art Market Maker, sodass das Protokoll selbst das Minting übernimmt und du dadurch natürlich auch nicht die ganze Zeit dafür sorgen musst, dass die Nachfrage nach diesem Borrowing nach oben geht. Oh je, ich habe jetzt schon das Gefühl, dass ich die Hälfte von meiner Audience verloren habe. Also falls das bei dir tatsächlich der Fall sein sollte, dann spring gerne in den Timestamps zu dem Part, was das konkret für uns Investoren bedeutet und wie wir das konkret ausnutzen können.
So, und jetzt kommen wir zur eigentlichen Innovation, was Liquity V2 angeht. Und zwar, damit dieser neue Stablecoin seinen Peg einhalten kann, also dass er immer bei einem Dollar bleibt, wird sogenanntes Delta Neutral Hedging betrieben. Delta Neutral heißt im Wesentlichen nur, dass du da eine Position hast, die sich unabhängig vom Marktpreis bewegt beziehungsweise konstant bleibt. Das heißt, völlig egal, ob jetzt beispielsweise der Etherpreis nach oben oder unten geht. Delta Neutral heißt, dass diese Position quasi keine Exposure zum Etherpreis hat. Und das Ganze funktioniert wohl auch relativ gut, außer dann, wenn tatsächlich die Nachfrage nach dem Hebel nach unten geht, wenn das dann dazu führt, dass die ganzen Kosten für das Hedging nach oben gehen.
Und genau das möchte Liquity V2 durch zwei verschiedene Innovationen lösen. Zum einen die Principal Protection, die ja schön dargestellt ist im, ich sag mal, Windows-95-Style. Also ja, hier ein ganz liebgemeintes Feedback an die Jungs von Liquity: Das Feedback habe ich bei mir in den Kommentaren schon häufiger gelesen, dass die Charts da teilweise ein bisschen altmodisch aussehen und dass man die vielleicht sogar in Paint noch ein bisschen schöner hinbekommt. Aber anyway, das soll uns heute nicht stören. Und zwar ist Principal Protection vereinfacht gesagt das, dass du quasi risikolose Hebelpositionen aufbauen kannst, wenn dein Principal, also dein initialer Einsatz, vor Liquidation geschützt wird. Und dafür, dass das Ganze nicht liquidiert werden kann, zahlst du ganz zu Beginn ein kleines Premium, aber sobald du das gezahlt hast, kannst du mit dieser Hebelposition quasi nicht liquidiert werden, sodass Preise nach unten dir relativ egal sein können, und in dem Moment, wo die Preise nach oben gehen, kannst du deine Etherzahl vervielfachen.
Und dann noch die zweite Innovation, Subsidized Secondary Market Sales, was im Wesentlichen bedeutet, dass so eine Art Sekundärmarkt aufgebaut wird, wo die Verkäufe noch zusätzlich subventioniert werden. Und das heißt, wiederum ganz stark vereinfacht gesagt, dass in dem Moment, wo man so einen Sekundärmarkt hat, die Nutzer dort ihre Hedgeposition kaufen und verkaufen können. Und sollte es dann mal zu irgendeinem Zeitpunkt durch irgendwie eine Crashsituation oder sonst was, sollte es da Probleme geben, dass irgendwelche Nutzer ihre Hedgeposition nicht verkaufen können, weil beispielsweise keine Nachfrage da ist — in dem Moment greift dann hier das Protokoll ein, mit dieser Reserve, die aufgebaut wurde dadurch, dass die ganzen Nutzer ganz zu Beginn von so einer Hebelposition Premium zahlen; mit dem wird die Reserve aufgebaut. Und mit dieser Reserve werden dann quasi die ganzen Verkäufe hier noch zusätzlich subventioniert, sodass selbst in der Stresssituation ein Bankrun verhindert werden kann und trotzdem das Stablecoin nach wie vor seinen Peg einhält.
So, tiefer möchte ich an der Stelle mal nicht reingehen, weil ich erstens das Gefühl habe, wahrscheinlich schon den Großteil von meiner Audience verloren zu haben. Und andererseits, wenn ich jetzt noch ein bisschen tiefer reingehe, dann stecke ich einfach selbst aus, was mich ein bisschen angeht — das muss ich ehrlich zugeben. Das ist alles andere als trivial, und die öffentlichen Informationen sind bisher noch relativ dünn. Wenn du dich da allerdings selber ein bisschen tiefer reinfuchsen möchtest, kann ich dir definitiv empfehlen, dass du dir hier die Präsentation von Robert Lauko anschaust. Die habe ich dir unten in der Beschreibung entsprechend verlinkt. Genauso auch, dass du einfach mal bei Liquity auf Twitter vorbeischaust. Die haben unterschiedlichste Threads gepostet, wo sie doch noch ein bisschen mehr ins Detail gehen, als ich jetzt im heutigen Video gegangen bin. Das heißt, da kannst du dich auf jeden Fall tiefer reinfuchsen, oder auch einfach bei Liquity im Discord-Kanal nachfragen. Da gibt es einen Extra-Kanal mit V2, dass du da entsprechend deine Fragen stellst.
So, jetzt zu dem Part, was es konkret für uns Investoren bedeutet und wie wir Liquity V2 nutzen können. Und zwar ist es ja derzeit hier bei Liquity V1 — ich vermute jetzt mal, dass man die aktuelle Version jetzt die V1 nennt — also bei der aktuellen Version von Liquity ist es ja so, dass du einzig und allein ETH als Collateral hinterlegen kannst, deinen Stablecoin LUSD als Kredit aufnehmen kannst mit einer Überbesicherungsgrenze von 110% und damit dann beispielsweise deine eigene ETH-Position hebeln kannst. Wenn du das machst, heißt das natürlich auch gleichzeitig, dass in dem Moment, wo die Collateral-Ratio von einem Trove auf unter 110% fällt, du dann entsprechend liquidiert werden kannst und dann dein Kollateral verlierst.
Jetzt bei der Version V2 wird es so sein, dass du dann nicht nur normale ETH als Kollateral hinterlegen kannst, sondern sogar gestakete ETH, sodass du die ganze Zeit auf deinem Kollateral noch zusätzlich Staking-Rewards bekommst, und dass du gleichzeitig noch vor den ganzen Liquidationen geschützt wirst, weil du ganz zu Beginn ein gewisses Premium zahlst, also quasi Gebühren ganz zu Beginn von deiner Hebelposition. Und wenn du die entsprechend gezahlt hast, bist du nach unten hin geschützt. Dein Principal, also dein Einsatz, ist quasi vor Liquidation geschützt, aber du hast trotzdem die volle Upside.
Das heißt, im weitesten Sinne, sage ich jetzt mal, ist das vergleichbar mit Curve hier, mit dem Curve USD. Die Prinzipien dahinter sind komplett anders, aber vom Grundmechanismus, dass Curve sich hier quasi so ein Stück weit vor Liquidation schützt, genau gleich ist es auch bei Liquity, nur dass es hier bei Curve so ist, dass du hier trotzdem noch hart liquidiert werden kannst. Das heißt, hier bei Curve kannst du beispielsweise trotzdem noch dein Kollateral verlieren, und das soll per Design bei Liquity nicht mehr möglich sein, sondern da hast du wirklich eine Set-and-Forget-Position aufgebaut. Die kannst du einmal aufbauen, einen Hebel aufbauen und danach für 10 Jahre vergessen, weil das Ganze dann einfach nur die Upside mitnimmt, ohne die Downside.
Zusätzlich wird Liquity V2 auch einen eigenen neuen Stablecoin haben, also nicht den LUSD, sondern einen anderen Stablecoin, der um ein Vielfaches skalierbarer wird als der derzeitige LUSD von Liquity V1. Zusätzlich kannst du den 1:1 auch umtauschen gegen gestakete Ether, kannst ebenfalls eine Redemption durchführen, wie auch derzeit beim LUSD, dass du für einen Stablecoin entsprechend 1 Dollar in gestaketen Ether bekommst. Und es wird auch genau gleich sein wie beispielsweise bei V1, dass du hier auf diesen Stablecoin von V2 keine Zinsen zahlst, sondern nur eine einmalige Gebühr ganz zu Beginn. Gelauncht wird das Ganze aber irgendwann im Jahr 2024. Aktuell sind wohl noch einige Fragen offen, wie welche LSTs benutzt werden, welche Preis-Oracles und so weiter, und in den nächsten Wochen soll auch noch zusätzlich das White Paper rauskommen. Das heißt, ab diesem Zeitpunkt gibt es dann auch deutlich mehr Informationen, als es beispielsweise derzeit online gibt.
Jetzt mein persönliches Fazit. Also ich muss zugeben, für mich als bestehender Liquity-Fan war das wie so eine Art zweiter Geburtstag, als ich mitbekommen habe, dass Liquity tatsächlich eine Version V2 launcht. Und vor allem auch, als ich die Details ein bisschen mehr durchgelesen habe, dass man quasi risikolose Hebelpositionen aufbauen kann. Also wenn man sowas hört, da denkt man im ersten Moment, oder ich zumindest: Das hört sich schon fast zu gut an, um wahr zu sein, wie so ein Scam oder sonst was. Aber sind wir mal ganz ehrlich, wenn man Stand heute ein bisschen in die Zukunft schaut, es war mehr als offensichtlich, dass sich der DeFi-Space immer mehr in diese Richtung entwickelt. Weil, sind wir mal ehrlich, die ganze Trove-Geschichte, die wir derzeit noch manuell machen mit — wir haben eine offene Position, die müssen wir die ganze Zeit managen, weil sie liquidiert werden kann und so weiter — never ever würde sowas jemals massentauglich werden. Von daher war es nur eine Frage der Zeit, bis die ersten klugen Köpfe hinter den ganzen Protokollen irgendwelche Mechanismen entwickeln, dass man tatsächlich solche Hebelpositionen aufbauen kann, ohne dass man die ganze Zeit 24/7 seine Troves managen muss und wie so eine Art zweites Baby hat, um das man sich entsprechend kümmern muss. Also wahrscheinlich war das einfach nur eine Frage der Zeit, bis sowas tatsächlich kommt.
Ich persönlich habe auch die Vermutung, dass wir zum allerersten Mal in eine Ära kommen, wo zentrale Stablecoins wie beispielsweise Tether, USDC, DAI, BUSD — ich persönlich zähle DAI ebenfalls als zentral — ja, dass diese Stablecoins im Zeitverlauf immer und immer unattraktiver werden, weil wir zum allerersten Mal jetzt auch dezentrale Stablecoins haben, die einfach mehr Vorteile bieten als die ganzen zentralen Stablecoins. Mit beispielsweise, angefangen, dem eUSD von Lybra Finance, einem Stablecoin, wo du die ganze Zeit 7% Rendite drauf bekommst, oder beispielsweise hier dem Curve USD, einem Stablecoin, wo du noch zusätzlich vor den ganzen Liquidationen geschützt wirst. Und jetzt soll noch zusätzlich ein neuer Stablecoin rauskommen von Liquity V2, wo du nicht nur vor Liquidation geschützt wirst, sondern zusätzlich auf deinem Kollateral auch Staking-Rewards bekommst. Also das sind alles Vorteile, die solche zentralen Stablecoins wie Tether, USDC und so weiter never ever abbilden können.
Und von daher freue ich mich, dass es hoffentlich mal irgendwann in eine Ära kommt, wo einfach die ganzen dezentralen Stablecoins mal größer sind als diese ganzen zentralen Stablecoins, weil man ja bei den zentralen Stablecoins nach wie vor dieses Counterparty Risk hat und du nach wie vor nicht weißt, ob Tether gedeckt ist, ob es bei USDC ein Problem gibt, das läuft, und so weiter. Und bei den dezentralen Stablecoins kannst du einfach in den Code reinschauen, da weißt du aufgrund der Mechanismen, dass die einfach funktionieren, und das ist ein ganz anderes Gefühl von Vertrauen, das du da entwickeln kannst im Vergleich zu, wenn du die ganze Zeit einfach nur auf die Aussagen von irgendwelchen Parteien, Unternehmen und so weiter vertrauen musst.
Also ja, ich habe es erst vor kurzem mit einem Twitter-Space gepostet: Wer neu ist im DeFi-Space, die drei Protokolle würde ich mir definitiv genau anschauen. Wir haben zum einen Liquity V2, zum anderen Curve USD und zum anderen auch Lybra V2. Das sind alles drei Protokolle, die so neu und innovativ sind, dass ich mir tatsächlich vorstellen kann, dass die die DeFi-Welt vom nächsten Zyklus massiv prägen können. Natürlich alles unter der Prämisse, dass es da irgendwie keine größeren Exploits oder sonst was gibt. Weil ganz zu Beginn bei relativ neuen, innovativen Projekten ist natürlich das Smart Contract Risk deutlich höher als bei irgendwelchen 08/15-Forks von irgendwelchen bestehenden Protokollen, ganz klar. Aber wenn die tatsächlich so funktionieren, die ganzen Mechanismen, so wie sich das Team hier jeweils hinter den Projekten vorstellt, dann wird das die DeFi-Welt wahrscheinlich ziemlich auf den Kopf stellen.
Automatisch erstellt (Speech-to-Text) und KI-gestützt sprachlich bereinigt. Es gibt den gesprochenen Inhalt wieder, kann aber vereinzelt Fehler enthalten.
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In 2024 soll die zweite Version von Liquity (V2) gelauncht werden. Hier erfährst du über das Konzept sowie die Vorteile für Investoren.
Präsentation von Robert Lauko:
👉 https://www.youtube.com/live/x-3PWe5dAQY
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