Staking bei Kryptowährungen | Vorteile & Nachteile 💡
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Hi Leute, Kevin hier. Wenn du dir die aktuellen Studien zum Thema Staking mal genau anschaust, dann stellst du fest, in den letzten fünf Monaten hat sich die Anzahl der Leute, die Staking betreiben, mehr als verzehnfacht. Und ich persönlich habe das Gefühl, dass ganz viele Leute da nur den Vorteil sehen, aber gar nicht die Risiken wirklich berücksichtigen. Also lass uns deshalb mal im heutigen Video mit der Lupe sowohl auf die Vorteile als auch auf die Nachteile zu sprechen kommen. Aber erst mal vorweg, für diejenigen, die mit Staking vielleicht noch nicht ganz so viel anfangen können: Staking ist im Prinzip nur der Prozess hinter dem Konsensus-Algorithmus Proof of Stake.
Und das bedeutet im Wesentlichen nichts anderes, als dass du nicht wie bei Bitcoin, dass du da deine eigene Energie zum Mining bereitstellst, sondern beim Staking, dass du entsprechend deine eigenen Coins bereitstellst, um den Konsensus zu erreichen. Und dafür wirst du dann wiederum belohnt mit dem sogenannten Staking Reward. Und das bringt mich auch schon zum ersten von den zwei großen Vorteilen, die das Staking hat. Und zwar erstens, dass es eine Methode ist, wie du ganz passiv Geld verdienen kannst mit einer Kryptowährung, ohne tatsächlich deine eigenen Coins verkaufen zu müssen. Das Ganze ist super passiv, super unkompliziert und ultra bequem. Und zweitens ist auch die Rendite jetzt im Vergleich zu irgendwelchen Girokonten extrem hoch. Jetzt mit wie viel Prozent du da rechnen kannst, ist wirklich extrem davon abhängig, für welches Netzwerk bzw.
für welchen Coin du dich da entscheidest. Bei grundsätzlich älteren Coins mit einer höheren Marktkapitalisierung ist die Rendite niedriger. Bei jungen Coins, wo noch wenig Leute investiert haben, da ist die Rendite tendenziell höher. Und da schwanken die Werte tatsächlich so zwischen fünf und über 100 Prozent. Und ja, du hörst richtig: Tatsächlich kannst du mit Staking bei einigen Coins deine Coins innerhalb von einem Jahr mehr als verdoppeln. Gleichzeitig ist es auch so, dass du bei verschiedenen Service-Providern deine Coins einfrieren kannst, das sogenannte Freezing. Also dass du jetzt beispielsweise hingehst und sagst: Hey, ich tue für mindestens drei Monate, sechs Monate, ein Jahr, zwei Jahre, fünf Jahre oder sogar zehn Jahre bei euch Staking.
Und damit kannst du je nach Haltedauer deine Rendite nochmal um drei bis zu 20 Prozent on top erhöhen. Aber das bringt mich auch schon zum ersten von den Summe fünf Nachteilen. Und zwar, dass damit auch deine Flexibilität extrem darunter leidet. Denn beispielsweise, wenn du jetzt versprichst, ein Jahr lang Staking zu betreiben und in der Zwischenzeit der Marktcrash oder du einfach ein besseres Investment gefunden hast oder schlicht auch einfach deine Meinung geändert hast. Tja, dann heißt es in einen sauren Apfel zu beißen, weil da kommst du nicht so einfach wieder raus. Nachteil Nummer zwei: Für irgendwelche normalen SP, beispielsweise mich, ist es ohne eine dritte Partei gar nicht möglich Staking zu betreiben. Weil, erstens, brauchst du da ein technisches Verständnis.
Es ist nicht einfach so, dass du mal kurz eine Software runterlädst und jetzt einfach Staking betreiben kannst. Und zweitens ist es auch meistens so, dass es gewisse Voraussetzungen gibt an Vermögen, die du mitbringen kannst, um ein Staking zu betreiben. Also, dass du jetzt beispielsweise nachweisen musst, dass du 100.000 Coins hältst. Aber wenn jetzt jeder einzelne Coin 1 Euro kostet, dann heißt das auch wiederum, dass du in den einen Coin schon mal 100.000 Euro investieren musst. Die Lösung ist hier, dass man sich im Prinzip zusammenschließt.
Bei Bitcoin nennt man das ein Mining Pool, beim Staking nennt man das einen sogenannten, du weißt schon, Staking Pool. Grundsätzlich ist auch da gar nicht so viel dran auszusetzen. Das Problem ist nur, dass du in dem Moment einer zentralen Partei vertrauen musst. Und ich weiß nicht, wie es dir geht, aber so neben der Rendite, der andere große Punkt, warum ich in was Dezentrales investiert habe, ist, dass ich eben nie mehr vertrauen muss. Das heißt, das gibst du in dem Moment auf. Und das bringt mich auch direkt zum dritten Nachteil, und zwar, dass du deine Coins, also deine Keys hergeben musst. Und in dem Moment, wo du deine eigenen Keys hergibst, bist du rein technisch gar nicht mehr der Besitzer von diesen Coins.
So, was könnte also passieren? Naja, erstens, dieser Pool oder dieser Service Provider, den du ausgewählt hast, der ist irgendwie ein Betrüger. Und das hat die Vergangenheit bereits schon öfters gezeigt, dass da gar nicht unbedingt die Gründer dran schuld sind, sondern vielleicht irgendwelche Mitarbeiter, die sich selbst bereichern. Oder zweitens auch, dass die ganze Plattform oder der Service Provider einfach gehackt wird, und dann werden die Coins eventuell auch weg. Das gilt zumindest dann, wenn deine Coins während dem Hackerangriff nicht für Staking benutzt werden. Denn während dem Staking, da hat selbst ein Hacker keinen Zugriff auf deine Coins. Und sind die Coins erstmal weg, dann sind sie leider weg.
Denn es ist nicht so wie in Deutschland bei einem Girokonto, dass es da die gesetzliche Einlagensicherung gibt. Denn in Deutschland ist es beispielsweise so, hast du jetzt ein Girokonto und da sind 100.000 Euro drauf, und irgendein Hacker klaut diese 100.000 Euro, dann kommt der Staat her und gibt dir tatsächlich diese 100.000 Euro wieder. Bei Bitcoin, bei irgendwelchen Kryptowährungen, da gibt es sowas leider noch nicht. Vierter Nachteil: Thema Staking kannst du natürlich nur bei irgendwelchen Netzwerken benutzen, die auf Proof of Stake beruhen.
Das heißt, du kannst jetzt beispielsweise nicht hingehen und sagen: Hey, ich mache das Staking bei Bitcoin, weil Bitcoin beruht ja auf Proof of Work. Das heißt, da müsstest du beispielsweise umsteigen auf beispielsweise Cardano. Und das heißt wiederum auch: In dem Moment, wo du nicht in Bitcoin investieren kannst, um das zu betreiben, sondern in irgendwelche Altcoins investierst, dann heißt das auch automatisch, dass du ein höheres Risiko eingehst. Denn von allen Kryptowährungen, von allen Blockchain-Technologien derzeit ist Bitcoin das einzige Produkt, was schon fertig ist. Das heißt, da braucht man in der Theorie gar nichts mehr umändern, damit es seinem Nutzen, seinem Zweck gerecht wird. Bei allen anderen Kryptowährungen ist das nicht der Fall. Das gesagt haben: Es gibt ja manche Privacy-Coins, die auf Proof of Work beruhen, wo man paradoxerweise auch Staking betreiben kann.
Aber das ist wahrscheinlich eher ein Thema für ein weiteres Video. Und fünfter und letzter Nachteil: Thema Steuern. Einesweg, ich persönlich bin kein Steuerberater und soll hier keine Steuerberatung sein. Aber meines Wissens nach ist es derzeit so, dass in dem Moment, wo du deine Kryptowährung für länger als ein Jahr hältst, dann ist das Ganze steuerfrei. Zumindest dann, wenn du während diesem einen Jahr keinerlei Zinsen, keinerlei Dividenden bekommst. So, wenn du jetzt allerdings Staking betreibst, dann tut sich diese Einjahresfrist auf ganze 10 Jahre erhöhen. Das heißt, wenn du jetzt vor diesen 10 Jahren deine Kryptowährung wieder verkaufen würdest, dann müsstest du tatsächlich deinen vollen Profit versteuern.
Das heißt persönlicher Einkommenssteuersatz plus Solidaritätszuschlag plus eventuelle Kirchensteuer, falls du der Kirche zugehörst. Und das kann unter anderem richtig reinhauen. Denn beispielsweise, wenn du jetzt deine Kryptowährung für 8 Jahre lang hältst, du hast 400% an Kursgewinn gemacht, 400% an Staking Reward on top, dann müsstest du tatsächlich nach den 8 Jahren die vollen 800% versteuern. Und das bringt mich auch schon zum letzten Punkt, das ist jetzt kein Nachteil, sondern mehr ein Missverständnis. Denn viele gehen davon aus, dass in dem Moment, wo sie 100% bei Staking pro Jahr bekommen, dass sie dann automatisch auch ihren Wert verdoppeln. Das ist aber nicht zwingend der Fall, denn die Gesamtrendite, die setzt sich immer zusammen aus dem Kursgewinn als auch dem Staking Reward.
Heißt jetzt konkret, wenn jetzt beispielsweise dein Kurs um 75% fällt, du aber 100% an Staking machst, dann ist dein ursprüngliches Investment nur noch die Hälfte wert. Oder jetzt mal noch ein bullischere Szenario, angenommen der Wert von deinen Coins hat sich verdoppelt innerhalb von einem Jahr und zusätzlich durch Staking hast du die doppelte Anzahl an Coins. Das bedeutet wiederum, dass sich dein Investment tatsächlich innerhalb von einem Jahr vierfacht. Was ist also jetzt das Fazit? Lohnt sich Staking oder eher nicht so? In meiner Meinung nach ist es so, dass es sich nur dann wirklich lohnt, wenn du mehr als 10% Staking Reward pro Jahr bekommst. Denn ansonsten ist es vermutlich den Steueraufwand schon gar nicht wert.
Zweitens würde ich persönlich auch niemandem empfehlen, mehr als 10% derzeit zu staken, aufgrund des Risikos. Es wird zwar derzeit schon getüftet, wie man denn irgendwie staken kann, ohne seine eigenen Keys herzugeben, aber bis es das nicht auf dem Markt gibt, halte ich das Ganze einfach zu risikoreich, als da jetzt mehr als 10% reinzupacken. Dritter Punkt: Ich würde auch niemandem empfehlen, länger als 6 Monate seine eigenen Coins einzufrieren. Denn ja, es mag vielleicht verlockend klingen, dass du jetzt nochmal 10% an Top drauf bekommst, Allerdings sind 6 Monate im Kryptomarkt schon eine halbe Ewigkeit. Und weil du eben Staking nicht bei Bitcoin, bei was richtig Soliden betreiben kannst, sondern nur bei irgendwelchen kleineren Coins, halte ich das Ganze einfach für zu riskant.
Und das bringt mich auch schon zum letzten Punkt: Wenn du dir einen Service Provider raussuchst, mit dem du das Ganze machst, wäre da nicht irgendjemand blind, wäre da nicht irgendjemand mit den geringsten Gebühren, sondern wäre da jemand, dem du wirklich vertrauen kannst. Ich persönlich, ich tue beispielsweise schon seit mehreren Monaten Staken mit der Plattform namens Cake. Das ist das Unternehmen, was Julien Hosp gegründet hat und ich bin mehr als zufrieden. Denn was ich an der Plattform mag, im Vergleich zu vielen anderen Plattformen, die ich mir angeschaut habe, ist die Tatsache, dass die völlig transparent sind. Das heißt, du kannst wirklich fast zu jedem Zeitpunkt alles transparent nachschauen. Dann bekommst du deine Zahlung zweimal täglich und derzeit bei DFI das Staking Reward pro Jahr 100%. Kann sich sehen lassen.
Aber ja, wenn du das auch machen möchtest, ich habe da auch unten meinen Empfehlungs-Link verlinkt. Derzeit ist es beispielsweise so, wenn du dich über den Link anmeldest und 50 Dollar dein Konto auflädst, dann bekommst du nochmal 50 Dollar einfach so geschenkt. Damals, als ich mich angemeldet habe, waren es nur 10 Dollar. Aber ja, wie gesagt, probiere es mal aus, mach deine eigenen Erfahrungen. Ich persönlich bin mehr als zufrieden. Und damit sind wir auch schon am Ende von dem Video. Wenn du noch mehr Videos rund um die Themen Blockchain-Technologien als auch Kryptowährung sehen willst, dann wäre es richtig cool, wenn du den Kanal unterstützen würdest.
Das kannst du tun, indem du erstens den Kanal abonnierst, zweitens ein Like da lässt und drittens, wenn du irgendwelche Fragen hast oder auch Video-Wünsche, schreib die mir gerne unten in die Kommentare, dass ich die fürs nächste Mal mit berücksichtigen kann. Also hoffentlich sehen wir uns bald wieder. Mach's gut.
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Staking ist der Prozess, dass du Netzwerken beim Kreieren von Konsensus hilfst und dafür belohnt wirst. Es ist also eine Art passiv mit Kryptowährungen Geld zu verdienen, ohne die eigenen Coins zu verkaufen. Hier lernst du über dessen Chancen und Risiken.
#staking #krypto
▬▬▬ ÜBER MICH 💡▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬
Ich bin Kevin, 2018 aus Deutschland ausgewandert und bereise seither die Welt.
Ursprünglich war das ein Fitness-Kanal, mittlerweile teile ich hier dagegen meine Passion für Kryptowährungen, Entrepreneurship sowie mein Leben als Digitaler Nomade.
Dieser YouTube-Kanal ist ein reines Passion-Projekt und dient nicht dazu, Geld zu verdienen. Sei dir daher gewiss, dass ich jegliche Empfehlung aus reinstem Herzen so meine. ❤️
▬▬▬ DISCLAIMER ▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬
Der Inhalt dieses Videos stellt weder eine finanzielle, noch eine steuerrechtliche Beratung dar. Alle Infos sind lediglich zu Informationszwecken bestimmt. Die Informationen stellen in keiner Weise Ersatz für professionelle Beratungen dar.
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