Die 7 teuersten Fehler von Krypto-Investoren 😰
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Ich habe vor kurzem das E-Book namens Rack gelesen und danach auch eine Umfrage bei mir in der Community gemacht, was denn tatsächlich die größten Fehler beim Investieren in Krypto waren. Und da habe ich auch einige Antworten bekommen, und im heutigen Video möchte ich mal die sieben größten Fehler mit dir teilen. Also ganz nach dem Motto: Lern von den Fehlern von anderen, schau dir an, wie die ihr Geld verloren haben, in der Hoffnung, dass du diese Erfahrungen natürlich nicht selber machen musst. Weil da waren einige Fehler dabei, die bei manchen sogar zu siebenstelligen Verlusten geführt haben. Und ganz zum Schluss vom Video teile ich auch den Nummer-1-Fehler, wo ich aus persönlicher Erfahrung sagen kann, dass der mit Abstand am meisten weh tut.
Hi, mein Name ist Kevin Söll, und auf meinem Kanal lernst du über alles, was mit Krypto zu tun hat, inklusive auch den häufigsten Fehlern, gerade beim Investieren in Krypto. Da lass uns auch direkt mit dem ersten Fehler starten, und zwar, dass man Investitionsentscheidungen trifft, um die Community zufriedenzustellen. Also im Wesentlichen eine Entscheidung, wo es nicht primär darum geht, die Rendite zu maximieren oder zu optimieren, sondern primär darum, dass man einfach die Community zufriedenstellt, das tut, was die Community entsprechend will.
Und dazu habe ich auch einige Storys gehört, insbesondere aus der DeFiChain-Community, wo einfach viele Leute für lange Zeit nicht wahrhaben wollten, dass das Projekt immer mehr zugrunde geht. Sie haben dann im Prinzip jeden weiteren Tipp genutzt, um nochmal nachzukaufen, um dann irgendwann mal später nach Monaten oder Jahren festzustellen, dass sie das eigentlich primär aus Solidarität gemacht haben und nicht aus irgendwelchen rationalen Gründen. Deshalb da mein Tipp: am besten nie irgendwie auf Telegram, auf Discord, auf Reddit in den ganzen Communities mitmischen, denn wenn du erstmal ein Community-Mitglied bist, dann ist es oftmals einfach ziemlich schwer, noch rationale Entscheidungen zu treffen. Und da denken auch viele einfach schon gar nicht an so Themen wie beispielsweise Auscashen, weil das natürlich logischerweise etwas ist, was so gar nicht von der Community toleriert wird.
Da kommen wir auch schon zum zweiten Fehler, und zwar investieren, ohne die Steuern zu berücksichtigen. Und zwar nicht nur unbedingt die Höhe von den Steuern, sondern vor allem auch den Aufwand, um die Steuererklärung tatsächlich zu erstellen. Dazu bekomme ich auch heute noch fast jede einzelne Woche Nachrichten von irgendwelchen Leuten, die vor Jahren mal Liquidity-Mining betrieben haben, Staking, irgendwelche Bots zum Laufen hatten, Trading und so weiter, nur um dann Stand heute festzustellen, wie viel Aufwand es tatsächlich ist, jede einzelne Transaktion nochmal manuell zu dokumentieren. Und zwar vor allem bei den kleineren Chains, die vielleicht bei den ganzen größeren Steuertools einfach noch nicht wirklich integriert sind.
Und viele realisieren auch erst dann, dass man den Preis zu dem Zeitpunkt, wo man damals die Gewinne realisiert hat, versteuern muss und nicht den Preis, wo vielleicht Stand heute der Token steht, der vielleicht Stand heute viel weniger wert ist. Jetzt für Österreich ist das Ganze weniger ein Problem, weil da erst die Steuern anfallen, wenn sie tatsächlich wieder zurück in Fiat gehen. Aber als Deutscher würde ich mir persönlich wirklich doppelt und dreifach überlegen, ob es diesen Aufwand vom Yield Farming mit dem ganzen Dokumentieren und so weiter auch tatsächlich wert ist.
Jetzt Borrowing-Protokolle zu dokumentieren bzw. die Transaktionen mit Borrowing-Protokollen ist aus meiner Sicht, zumindest wenn man es einmal gemacht hat, relativ einfach. Da hatten wir auch bei uns in der Membership schon verschiedene Livestreams mit CoinTracking, mit Blockpit, wie man das konkret einträgt und so weiter. Aber sonstige Dinge, wo man vor allem auch regelmäßige Transaktionen hat, wie beispielsweise beim Staking oder Liquidity-Mining und so weiter, da würde ich mir das wirklich doppelt und dreifach überlegen.
Da kommen wir auch schon zum dritten Fehler, und zwar Investieren mit einer Religion verwechseln, also wenn man im Prinzip ideologisch an seine Investments rangeht. Das hat auch jemand aus der Community als seine persönliche Geschichte erzählt, damals im Jahr 2016, als dieser The-DAO-Hack stattgefunden hat, also damals, wo man im Prinzip entschlossen hat, durch diesen Hardfork diesen Hack rückgängig zu machen, sodass es danach dann Ethereum gab und Ethereum Classic. Er hat sich dann entschlossen, all seine Ether umzutauschen in Ethereum Classic, weil er persönlich der Meinung war, dass es einfach gegen den Ethos von Krypto ist, dass man mit so einem Hardfork diesen Hack einfach rückgängig macht. Und ja, bis er dann nach mehreren Jahren feststellen musste, dass er dadurch, dass er von Ether zu Ethereum Classic gewechselt hat, mehr als 90% an Wert verloren hat, dadurch, dass Ethereum Classic im Vergleich zu Ethereum einfach deutlich anders performt hat. Und es geht bei Investments im Wesentlichen einfach nicht darum, was man selbst für richtig hält, sondern das, was die Masse für richtig hält.
Da kommen wir auch schon zum vierten Fehler, und zwar, den eigenen Investmentthesen und Plänen nicht folgen. Also wenn man sich im Wesentlichen etwas vornimmt, das dann aber einfach nicht umsetzt. Dazu hat auch jemand aus der Community seine persönliche Geschichte erzählt, dass er im letzten Zyklus bereits ein Jahr vor dem Zyklus-Top die These hatte, dass Bitcoin bei ungefähr 70.000 sein Zyklus-Top finden wird. So, und als dann Bitcoin immer mehr zu den 70.000 gegangen ist und der Markt immer lauter wurde, jeder von den 100.000 ausging, hat er dann seine eigene These verworfen, weil er davon ausging: Ja, also meine These muss wohl falsch sein, der Markt hat natürlich recht, wir sehen auf jeden Fall noch die 100.000.
Und gerade aus eigener Erfahrung weiß ich auch, wie schwer es dann tatsächlich ist, auszucashen, weil es beispielsweise bei Altcoins einfach so ungewiss ist, wo wir tatsächlich das Top finden. Im Vergleich zum Beispiel zu Bitcoin, wo es einfach zig Indikatoren gibt, wo wir so ungefähr einschätzen können, wo wir tatsächlich das Top finden. Aber bei den meisten Altcoins ist es halt wirklich so eine absolute Wundertüte, wo du nicht weißt: Wenn du jetzt rausgehst, macht er noch seine 5 oder 10x oder entsprechend nicht?
Und genau deshalb bin auch ich persönlich ein Fan davon, dass man bei Altcoins ein relativ leichtes System benutzt, um das Ganze auszucashen, dass man beispielsweise sagt: Hey, wenn der Altcoin sein 2x macht oder beispielsweise 3x, dann nehme ich die Hälfte von meinem Investment raus, oder beispielsweise meinen Einsatz nehme ich raus. Zwar gehörst du dann mit der Strategie nie zu denjenigen, die das Maximum aus diesem Altcoin rausholen, aber du nimmst auf jeden Fall Gewinne mit und gehörst nicht zu denjenigen, die vielleicht auf dem Papier immer Millionär waren, aber danach wieder alles verloren haben.
Da kommen wir schon zum fünften Fehler, und zwar nebenbei zum professionellen Investor oder Trader zu werden. Also wenn man im Prinzip hauptberuflich etwas komplett anderes macht, dann allerdings meint, man könnte nebenher noch beispielsweise das Trading anfangen und dann die gleichen Renditen erwarten wie beispielsweise die professionellen Trader. Das ist auch beispielsweise etwas, was ich sehr häufig auf YouTube sehe, dass irgendwelche Krypto-Influencer ihre Trading-Plattformen promoten mit einer ganz einfachen Strategie, wie man jeden einzelnen Tag 100 Euro verdienen kann. Und ich meine, hey, wer will nicht 100 Euro nochmal extra zusätzlich verdienen?
Das Ding ist nur, dass du beim Trading, also wenn du sowas anfängst, dann auch gegen die Leute antrittst, die teilweise ganze Teams haben und das Ganze seit zig Jahren hauptberuflich machen. Und oftmals sieht dann der Zusammenhang zwischen der Rendite und dem Aufwand etwa so aus, dass du mit einem relativ geringen Aufwand eine deutlich bessere Rendite erwirtschaften kannst, also beispielsweise durch eine Buy-and-Hold-Strategie, im Vergleich zu, wenn du das hier irgendwie halblebig angehst. Weil wenn du hier so einen mittleren Aufwand in irgendwas reinsetzt, dann ist es oftmals so, dass du einfach das tust, was die breite Masse macht. Und nur dann, wenn du dich wirklich reinkniest, wirklich tief reingehst, einen viel größeren Aufwand aufbringst, kannst du dann auch eine überdurchschnittliche Rendite erwirtschaften.
Das heißt, gerade beim Trading würde ich dir empfehlen, dass du da wirklich schwarz und weiß denkst: Entweder du committest dich und machst es wirklich fulltime, oder du lässt am besten die Finger davon. Und rein statistisch gesehen ist es wahrscheinlich für die allermeisten Leute am besten, einfach komplett die Finger davon zu lassen.
Denn jetzt zum sechsten Fehler: die Volatilität in Extremsituationen zu unterschätzen, also wie stark tatsächlich der Preis schwanken kann bei irgendwelchen Black-Swan-Events. Dazu hat auch jemand aus der Community seine persönliche Story erzählt, dass er bereits vor dem Kollaps von Luna Luna geshortet hat, also im Prinzip das Ganze perfekt gespielt hat. Er war auch dann innerhalb kürzester Zeit massiv im Profit, hat dann seinen Hebel leicht erhöht, nur um dann in einem zweiminütigen Short-Squeeze liquidiert zu werden.
Für die Einsteiger: Ein Short-Squeeze heißt im Prinzip nichts anderes, als dass der Preis kurz ansteigt, dann der ganze Short-Trader beziehungsweise ein Teil davon liquidiert wird. Durch die Liquidation wird dann im Prinzip nochmal extra nachgekauft. Damit werden dann nochmal mehr Trader liquidiert, sodass der Preis noch weiter ansteigt, dann wieder mehr, und so steigt im Prinzip innerhalb kürzester Zeit der Preis relativ stark an, sodass relativ viele Leute liquidiert werden können, also insbesondere die ganzen Short-Trader.
Dann noch zum siebten Fehler, der besonders weh tut: für Familie und Freunde in Krypto investieren. Wenn man beispielsweise im Bullrun einfach massive Profite gemacht hat, dann denkt: Hey, meine Freunde, meine Familie, die müssen ebenfalls davon profitieren, und die dann entsprechend überredet. Dazu habe ich auch unzählige Geschichten zugeschickt bekommen, dass irgendwelche Leute einfach massive Profite im Kryptomarkt gemacht haben, dann ihre Freunde, ihre Familie davon überzeugt haben, und als die dann tatsächlich in den Kryptomarkt investiert haben, ja, war es halt schon relativ nah am Top, wo es danach eigentlich überwiegend nur noch nach unten ging.
Ich habe auch dazu eine Story gehört, wie jemand seine Großmutter überzeugt hat, ihr Erspartes in UST, also in den Stablecoin von Terra, zu investieren, weil man damals noch 20% Rendite drauf bekommen hat. Und das war kurz vor dem Zeitpunkt, wo dann tatsächlich UST beziehungsweise das gesamte Terra-Luna-Ökosystem kollabiert ist und seine Großmutter den Großteil davon entsprechend verloren hat. Und ja, es gibt definitiv nichts Übleres, als sich schuldig zu fühlen für die Verluste von anderen. Denn wenn das Leute sind, die einem persönlich relativ nah sind, wo man dann das Gefühl hat, ich möchte das am liebsten wieder alles zurückgeben und so weiter, was die entsprechend verloren haben.
Deshalb bin ich da auch persönlich mittlerweile, ich sage mal, vorsichtig, was das Ganze angeht. Ich gebe keine konkreten Empfehlungen mehr zu irgendwelchen Altcoins oder sonst was, sondern empfehle am besten: Kaufe ein bisschen Bitcoin, kaufe ein bisschen Ethereum. Wenn du das langfristig hältst und auch im Bärmarkt aussitzt, dann bist du in aller Regel nach spätestens vier Jahren wieder im Plus. Aber selbst da bin ich mittlerweile einfach so vorsichtig, dass ich mich am liebsten einfach komplett raushalten möchte.
Hier noch eine kurze Empfehlung zum Schluss. Und zwar habe ich mich die letzten paar Wochen hingesetzt und die Top 33 Crypto Charts rausgesucht, die aus meiner Sicht jeder Crypto-Investor tief verinnerlichen sollte. Bestehende E-Mail-Abonnenten haben das auch bereits zugeschickt bekommen. Falls du darauf ebenfalls Zugriff haben möchtest, dann bekommst du das ebenfalls zugeschickt.
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